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SF-Zone News

Thomas Götz (tg)25.07.18

"Durchgeknallt"

Scott Cawthon

Inhalt

Ein Jahr ist es her seit das „Freddy’s“ wieder zum Schauplatz eines nahezu unbeschreiblichen Horrors wurde. Charlie versucht seitdem mehr schlecht als recht, zu einem möglichst normalen Leben zurückzufinden. Doch die Erinnerungen an all das Grauen in ihrem bisherigen Leben lassen sie nicht zur Ruhe kommen. Nacht für Nacht plagen sie Albträume. Immer wieder durchlebt sie den Verlust ihres Bruders und ihre verzweifelte Suche nach ihm. Gerade als sie glaubt, vielleicht etwas Ruhe zu finden, werden unweit ihres Colleges Leichen gefunden, deren grausame Wunden Charlie nur allzu bekannt vorkommen. Das Böse hat ihre Spur aufgenommen, und diesmal schlägt es noch erbarmungsloser zu

Kritik

Auch die "Five Nights at Freddy's"-Reihe hat sich inzwischen als Roman verewigt. Tatsächlich liegt mit diesem Band schon die zweite Geschichte vor. War das erste Buch noch lose an die Haupthandlung angelehnt, so ist das im zweiten nicht mehr der Fall. Mitautor ist in beiden Fällen im Übrigen Scott Cawthon, der die Spielereihe auch erfunden hat.
Der zweite Band der Five Nights-Romane.

Hier geht man komplett neue Wege und erweitert die Spielehandlung (bzw. die Hintergrundgeschichte). Die Überlebenden des ersten Bandes versuchen nämlich, ihr Leben wieder auf die Reihe zu bekommen, allerdings schafft Charlie das nicht so ganz, hat immer noch Alpträume und bastelt an Puppen herum. Man ahnt an dieser Stelle schon, was da kommen wird: Denn es hält eine Mordserie in der Stadt Einzug, die sich scheinbar auf junge Frauen spezialisiert.

Natürlich wäre ein "Five Nights"-Roman nichts ohne die Animatronics, die künstlich erschaffenen Puppen, beseelt von den Geistern Verstorbener Kinder, die in diesem Fall - soviel muss an dieser Stelle leider gespoilert werden - doppelt existieren. Denn es gibt die "guten" und die "bösen" Animatronics - und am Ende ebenso selbstverständlich den Showdown zwischen beiden Gruppen.

Im Grunde ist damit auch schon die ganze Handlung des Buches erzählt und leider bleiben die Charaktere auch ein bisschen blass. Charlie ist wie erwähnt das traumatisierte Opfer und muss durch die Ereignisse dieses Bandes über sich hinauswachsen, was ihr selbstredend erst gegen Ende gelingt. Auch die anderen haben es nicht besser und außer der Motivation, Charlie zu helfen bzw. die Morde aufzuklären, gibt es nur wenig Tiefgang. Jessica und John etwa haben ihr Leben wieder einigermaßen im Griff - und das war es auch schon, was man an Hintergrund zu den beiden erfährt.

Clay tut zwar so, als wäre alles okay, muss dann aber doch eingestehen, das er noch süchtig nach den Puppen ist. Ein kleiner Charaktermoment, der aber zu klein ist und den hölzernen Charakter nicht wirklich mit Leben erfüllt. Irgendwie fühlt man sich als Leser zu keiner Zeit richtig in die Handlung hineingezogen. Zu leicht, zu blass bleiben die Charaktere, um hier eine emotionale Reaktion beim Leser zu wecken.

So dümpelt der Band leider bis zum Ende vor sich hin, auch wenn das Finale noch die ein oder andere Überraschung bietet. Richtig rumreißen vermag dies die Geschichte aber auch nicht mehr.

Fazit: Ein stellenweise etwas zäher Band, der nicht wirklich in Fahrt kommt, vor allem da die Charaktere bis zum Schluss etwas blass bleiben.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Five Nights at Freddy's - Durchgeknallt"

Originaltitel "Five Nights at Freddy's - The Twisted Ones"

Buchreihe Gamenovelisationen

Autor Scott Cawthon, Kira Reed-Wrisley

Übersetzer Robert Mountainbeau

Preis 15 Euro

Umfang 283 Seiten

Verlag Panini

ISBN 978-3-8332-3616-7

(tg - 25.07.18)


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