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SF-Zone News

Thomas Götz (tg)29.10.10

"Die Geister von Ascalon"

Jeff Grubb

Inhalt

Panini präsentiert Band 1 der Romanreihe zum erfolgreichen Klassiker des Online-Rollenspiel-Genres. Seit Jahrhunderten leben die Nachfahren Ascalons in Kryta im Exil und sind umgeben von Feinden. Um ihr Volk zu retten, unternimmt Königin Jennah den Versuch, ein Friedensabkommen mit ihren Erzfeinden, den Charr, auszuhandeln. Doch die Charr stellen Bedingungen. Sie wollen ihr heiligstes Artefakt, die Klaue von Khan-Ur, aus den Ruinen Ascalons zurück. Für eine Gruppe von ungleichen Abenteurern beginnt damit eine brandgefährliche Odyssee durch eine Welt voller Magie und Tod.

Kritik

Der erste Guild Wars-Roman stammt aus der Feder von Jeff Grubb, der ja bereits Routinier auf dem Gebiet der Fantasy ist und auch den ein oder anderen WarCraft-Roman verfasst hat. Und so verwundert es nicht, das auch der vorliegende Band von diesem guten Schreibstil profitiert.
DEr erste GW-Roman.

Dabei ist die Story an sich recht simpel und schon fast Fantasy-typisch: eine Gruppe von Helden (meist Loser) wird zusammengewürfelt, um ein Artefakt zu beschaffen, das die Welt vereint (und nebenher den Weg zu Guild Wars 2 ebnet). Auf ihrer Odyssee schlagen sich die Helden dann durch Fallen und Monsterhorden, der ein oder andere geht natürlich drauf, aber am Ende läuft alles erfolgreich. Natürlich läuft nach diesem Schema auch der vorliegende Roman ab und man könnte sich denken: alles schon mal da gewesen. Das es dennoch spannend bleibt dafür sorgt, wie erwähnt, der Schreibstil von Grubb.

Denn die Story ist nicht nur eine Aneinanderreihung von Klischees sondern besticht auch durch schöne Charakterszenen. Fast jeder Charakter bekommt genug Raum, um sich mal mehr und mal weniger groß zu entfalten. Dabei sind diese Szenen allesamt so gut in die Laufende Handlung eingeflochten, das sie zu keinem Zeitpunkt aufgesetzt wirken sondern wie aus einem Guß. Auch dies trägt entscheidend dazu bei, über die 0815-Story hinwegzutäuschen, denn man nimmt den Charakteren ihren Wandel im Laufe der Story zu jeder Zeit gut ab.

Natürlich gibt es auch die ein oder andere Länge und die Titelgebenden Geister tauchen eh nur auf den letzten 50 Seiten auf und spielen eine eher untergeordnete Rolle. Alles in allem bleibt der Roman aber dennoch ein gut und flüssig zu lesendes Stück, der zwar kein Highlight, aber unterhaltsam ist.

Fazit: Gut geschrieben und unterhaltsam, auch wenn das Story-Schema schon altbekannt ist.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Guild Wars - Die Geister von Ascalaon"

Originaltitel "Guild Wars - Ghosts of Ascalon"

Buchreihe Gamenovelisationen

Autor Jeff Grubb, Matt Forbeck

Übersetzer Cora Hartwig

Preis 12.95 Euro

Umfang 330 Seiten

Verlag Panini

ISBN gw1

(tg - 29.10.10)


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