Thomas Götz (tg)
19.10.10
"Endphase"
David Michaels
Inhalt
Third-Echelon-Spezialagent Sam Fisher weiß genau, dass diverse Missionen mit fatalem Ausgang die Reihen der Splinter Cells empfindlich dezimiert haben. Was er allerdings nicht weiß, ist dass belastendes Beweismaterial aufgetaucht ist, das den Maulwurf in den Reihen der Organisation enttarnen wird. Und diese Spur führt zu Sam! Damit ist die Jagd auf Third Echelons besten Mann eröffnet. Gnadenlos wird Fisher von seinen eigenen Leuten gehetzt und ihm bleibt nur noch wenig Zeit, die Wahrheit ans Licht zu bringen, denn der wirkliche Feind hat seinen letzten entscheidenden Zug schon längst gemacht ...
Kritik
Wir erinnern uns: Der Bösewicht entkommt, Sam Fisher steckt in einer Mine, die mit Wasser volläuft. So endete der Vorgängerroman (zugegeben, nicht ganz,e in klein wenig weiter gings schon noch). Wer allerdings glaubt, das die Story im vorliegenden Band nun weiter erzählt wird, sprich: Die Jagd nach Ames, der liegt falsch (auch wenn es anfangs den Anschein hat).
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 Sam Fisher ist zurück - oder nicht? |
Im vorliegenden Buch wird nämlich die Story des Vorgängers NOCHMAL erzählt - diesmal nicht aus der Sicht Sam Fishers, sondern aus der Sicht des ihm verfolgenden Teams. Warum man diesen Weg gewählt hat, darüber darf man freilich spekulieren. Vielleicht will man hier schon einen Nachfolger für Sam aus der Traufe heben?
Gut, wie dem auch sei, David Michaels (bzw. wer auch immer sich gerade hinter dem Pseudonym verbirgt) versteht es natürlich wiederum, seine Charaktere vortrefflich zu beschreiben - und ein jeder bekommt seine Charakterszene weg.
Vor allem am Anfang punktet er hier ganz gut, denn die Geschehnisse um das Zusammenfinden des Teams gab es so im Vorgänger noch nicht. Auch realistisch ist der Roman wiederum.
Leider war es das dann aber auch schon mit den positiven Punkten. Denn spätestens wenn sich Sam Fishers Story und die des Teams überschneiden, also nach etwa 70 Seiten, wird es doch recht langweilig. Zu bekannt ist die Story (vor allem, wenn das Lesen des Vorgängers noch nicht so lange her ist), zu bekannt die Ereignisse, die da folgen werden. Und so wandelt auch dieses Buch auf vorgetretenen Pfaden ohne recht in Fahrt zu kommen oder mit Neuen Wendungen zu überraschen. Zugute halten muss man immerhin noch, das einige Passagen, wohl durch die Bekanntheit des Vorgängers, abgekürzt werden.
Fazit: Quasi der Vorgängerband noch einmal aus einer anderen Sichtweise. Wirklich nur für Komplettisten interessant.
Bewertung
Weitere Infos
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| Titel |
"Splinter Cell - Endphase" |
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| Originaltitel |
"Splinter Cell - Endgame" |
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| Buchreihe |
Gamenovelisationen |
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| Autor |
David Michaels |
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| Übersetzer |
Andreas Kasprzak |
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| Preis |
12 Euro |
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| Umfang |
413 Seiten |
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| Verlag |
Panini |
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| ISBN |
sce |
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(tg - 19.10.10)