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Thomas Götz (tg)09.04.07

"Die Krieger von Ultramar"

Graham McNeill

Inhalt

Die Tyraniden, eine räuberische Alien-Spezies, hinterlassen auf ihrem Kreuzzug durchs All eine lange Spur zerstörter Welten. Als sie in die Nähe des Planeten Tarsis Ultra gelangen, spitzt sich die Situation zu. Die Ultramarines, durch historische Ereignisse mit diesem Planeten verbunden, eilen unter der Leitung von Hauptmann Uriel Ventris zur Hilfe. Doch ihm und seiner Kompanie wird viel abverlangt: Sie müssen sich nicht nur einer enormen Tyraniden-Übermacht entgegenstellen, sondern auch die barbarischen Traditionen der Mortifactors tolerieren, die sie in dem Kampf unterstützen. Die Verbündeten sind einander auf Gedeih und Verderb ausgeliefert, denn die Gefahr droht nicht nur von außen…

Kritik

Die Tyraniden greifen an und die Space Marines eilen zu Hilfe.
Bevor wir uns der Besprechung dieses neuen W40K-Bandes widmen, sollte an dieser Stelle wohl einiges zur Übersetzung gesagt werden. Obwohl mir das englische Original nicht vorliegt sind einige Übersetzungen hier doch etwas merkwürdig geraten und wecken Assoziationen an die ersten W40K-Bücher, die auf deutsch erschienen sind. So werden die Offiziere etwa dauernd mit "Herr Oberst" oder "Herr Leutnant" angeredet, ebenso einige Zivilisten, was doch sehr Deutsch klingt und eher an das frühe 20.Jahrhundert erinnert. Darüberhinaus heisst es auch einmal das Leuchtfeuer des Astronomikers, obwohl es korrekterweise eigentlich das Leuchtfeuer des Astronomicons heissen müsste (der Imperator und seine Telepathen erzeugen eben jenes Leuchtfeuer für die Navigatoren im Warp, und da es sich um einen Namen dafür handelt wurde dieser auch in anderen Publikationen vorher nie anders übersetzt). Und auch der Primarch der Ultramarines heisst im Deutschen plötzlich Roboute Guilliman statt Roboute Guillaume (wie er in allen anderen Publikationen selbst den früheren bei Heyne hiess!), eigentlich ja ebenso ein Name, den man nicht übersetzen kann. Dies wirkt umso mehr etwas befremdlich ist doch der Übersetzer Christian Jentzsch, der eigentlich auch die anderen Bände übersetzt hat und eigentlich bei diesem routinierter hätte sein müssen.

Zum Buch selbst: Endlich einmal steht nicht der Kampf zwischen Menschen und dem Chaos im Vordergrund sondern endlich wird einmal auch das andere Potential des W40K-Universums (in Form anderer Völker) voll ausgenutzt. Die Bücher, in denen andere Völker ausser Menschen und Chaos vorkamen konnte man bisher an weniger als einer Hand abzählen, so das das Auftauchen der Tyraniden als Hauptgegner mehr als erfreulich ist.

Ebenso hat dieses Buch eigentlich alles, was ein gutes unterhaltsames Buch haben sollte: eine Raumschlacht und eine daraus folgende Bodenschlacht. Bleibt allerdings die Frage wie es mit den Charakteren bzw. der Charakterentwicklung aussieht. Auch hier kann das Buch einige Punkte erzielen, wenn auch nicht so wie bei den Actionszenen. Als direkter Nachfolger des Bandes "Nachtjäger" steht natürlich auch hier wieder Uriel Ventris im Vordergrund, dessen Zweifel sehr schön beschrieben werden, aber im Großen und Ganzen war es das dann auch. Die vielen Nebencharaktere wie die Zivilisten, hätte man sich sparen können, treten diese doch nicht lange genug auf, als das ihr Schicksal mitreißend wäre (so sie denn bis zum Ende überleben und nicht kurz nach ihrer Vorstellung bereits verheizt werden). Auch bei Uriel ist indes keine große Charakterentwicklung zu erkennen.

Das Buch konzentriert sich eher auf die Tyraniden und ihre Strategien und die Abwehrstrategien - und unter diesem Gesichtspunkt ist es auch gut zu lesen, vor allem für Fans des Volkes.

Fazit: Ein typischer W40K-Roman, mit blutigen Schlachten und schönen fremden Völkern, aber nicht mehr.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Die Krieger von Ultramar"

Originaltitel "Warhammer 40 000 - Warriors of Ultramar"

Buchreihe Warhammer 40000

Autor Graham McNeill

Übersetzer Christian Jentzsch

Preis 7,95

Umfang 429 Seiten

Verlag Heyne

ISBN 978-3-453-52231-2

(tg - 15.06.09)


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