Thomas Götz (tg), Frank Drehmel (fd)
09.08.08
"Dark Knight"
Dennis O'Neil
Inhalt
Der Untergang der Republik ist besiegelt. Die Streitkräfte der Separatisten sind vernichtet, die Mitglieder des Jedi-Rates fast ausnahmslos tot und der Orden in alle Winde zerstreut. Der selbsternannte Imperator Palpatine regiert die Galaxie mit eiserner Hand und hetzt seine Schergen auf die Spuren der restlichen Jedi. Vor allem Darth Vader jagt seine ehemaligen Meister mit verbissener Hartnäckigkeit. Ihm zur Seite steht ein Schüler, den der Dunkle Lord persönlich zu einer so brutalen wie effektiven Waffe geschmiedet hat. Erbarmungslos spürt der junge Sith die letzten verbliebenen Jedi auf, mit dem Ziel sie zu vernichten. Doch Vaders Zögling trifft bald auf einen mehr als ebenbürtigen Gegner: Der Jedi-Häscher wird mit seinem innersten Selbst konfrontiert ... ein Kampf, auf den ihn auch der Sith-Lord nicht vorbereiten konnte.
Kritik
Obwohl das Spiel selbst mittlerweile auf September verschoben wurde, erscheint das Buch zu selbigem bereits jetzt.
Über die Story muss nicht mehr viel gesagt werden: Der Werdegang von Vaders geheimem Schüler, der ihm unter anderem beim Sturz des Imperators helfen soll.
Eines vorneweg: Die Story hat viel Potenzial und ist auch schön zu lesen. Vor allem die Duellszenen der großen drei (Vader, Palpatine und Starkiller) sind hier ein großes Plus. Auch die Szenen über Starkillers Wandel zum Guten bringen schön die Zerrissenheit des Charakters zum Ausdruck, kommen aber nicht ganz unerwartet, ebenso wie die Romanze mit Juno.
Auch gibt es ein Wiedersehen mit einer Menge alter Bekannter, und allein das lässt natürlich eines jeden Fan-Herz höher schlagen (Shaak Ti und Leia, um nur zwei zu nennen.)
Aber nun folgt das große Aber auf dem Fuße, denn dem Roman merkt man an, das er ein Computerspiel beschreibt. Im Grunde passiert nämlich allenthalben immer dasselbe: Starkiller schnetzelt sich durch Gegnerreihen, bis er irgendwann einen Oberboss trifft (den Endgegner), und diesen auch besiegt. Weiter gehts zur nächsten Mission und genau demselben Schema.
Dies zieht sich toujours bis zum Schluss des Bandes durch und sorgt zwischendrin leider für etwas Langeweile. Immerhin hilft die Verschwörungshandlung, die alles zusammenhält, darüber etwas hinweg.
Allerdings mutet auch Vaders scheinbare Unterstützung der Rebellion zunächst komisch an (man hat den Eindruck, dass es ohne Vader gar keine Rebellion gäbe) - zumindest bis sich Vaders (beziehungsweise des Imperators) wahrer Plan enthüllt, die Rebellen zu enttarnen. Immerhin wird so geklärt, woher das Wappen der Rebellen stammt.
Auch etwas merkwürdig mutet an, dass unser lieber Starkiller teils mächtiger scheint als Vader oder der Imperator. Da wird ein Mitglied des Jedi-Rats eben so besiegt, ein Sternenzerstörer mit der Macht bewegt und sogar Vader geschlagen... So einen Übermenschen zu schaffen, ist auch etwas harter Tobak.
Fazit: Nichtsdestotrotz bleibt immer noch ein gut zu lesendes Buch übrig, das man sich getrost zu Gemüte führen kann.
Bewertung
Weitere Infos
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| Titel |
"Dark Knight" |
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| Originaltitel |
"Dark Knight" |
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| Buchreihe |
Weitere Romane |
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| Übersetzer |
Jan Dinter |
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| Preis |
9,95 Euro |
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| Umfang |
280 Seiten |
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| Verlag |
Panini |
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| ISBN |
3833217375 |
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(tg, fd - 15.06.09)