Thomas Götz (tg)
20.12.09
"Der Attentäter"
Alex Wheeler
Inhalt
Der tödliche Imperiale Attentäter X-7 hat sich in die Rebellenallianz eingeschlichen. Er gilt als der Beste der Besten und wurde von dem skrupellosen Commander Rezi Soresh ausgebildet. Nichts entgeht ihm und jetzt hat er das ultimative Ziel im Visier: Luke Skywalker, den Piloten, der den Todesstern vernichtet hat. Doch seine vermeintlich leichte Beute stellt sich als bedeutend komplizierter heraus, als X-7 jemals gedacht hätte. Luke ist stets von Freunden und Verbündeten umgeben und seine Verbindung zur Macht wird täglich stärker. Die üblichen Taktiken führen X-7 nicht zum Ziel. Doch der Attentäter gibt nicht so leicht auf. Er hat einen teuflischen Plan, wie er Skywalker endlich zu Fall bringen kann. Er will das Vertrauen untergraben, das die Allianz zusammenhält. Seine Waffe heißt Verrat.
Kritik
Auch der dritte Band der "Rebel Force"-Reihe setzt die Handlung wie gewohnt fort und beginnt mit einem Knall in Form eines Attentates auf Luke Skywalker, das fix Han Solo angehängt wird. Natürlich ist dem Leser klar, das Hans Unschuld bewiesen werden wird und am Ende wird auch endlich X-7 enttarnt. Vor allem die Charakterszene am Schluß, in der auf die Probe gestellt wird, in wie weit Han, Luke und Leia sich trauen, ist mehr als gelungen und sicher ein Highlight dieses Bandes.
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 Die Story um den Attentäter X-7 geht weiter. |
Die restliche Story an sich stellt eine kleine Gratwanderung dar. Gut, das Han einen anderen Auftrag annimmt ist nichts Neues, das allerdings Bossk auf Luke Skywalker angesetzt wird, schon. Denn immerhin stehen die wahren Treffen mit den Kopfgeldjägern noch bevor (siehe diverse EU Quellen und natürlich Episode 5), so das man gespannt sein darf, wie das im Folgeband umgesetzt wird. Vor allem Boba Fett, mit dem Luke ja eigentlich erst im "Holiday Special" das Erste Mal zusammentrifft, wird am Ende gerufen...
Wie dem auch sei: Im vorliegenden Band ist diese "Gratwanderung" geglückt und es gibt keine Konflikte mit anderen Quellen. Darüberhinaus ist es auch schön, das man die einst aus Episode 4 heruasgeschnittenen, Jugendfreunde von Luke mal zu Gesicht bekommt (bzw. im Text liest). Natürlich sind die alle noch etwas naiv, aber auch Luke muss lernen, von seinem hohen Ross herunterzukommen.
Schade ist allerdings auch, das mal wieder ein Krayt-Drache auftaucht. Zu Zeiten von Episode 4 noch etwas besonderes, tauchte in den ersten "Tales from Jabbas Palace" schon einer auf, dann natürlich im Computerspiel KOTOR und natürlich hier im vorliegenden Band, wo er auch kein großer Gegner ist. So wird der Mythos um diese Kreatur leider etwas entschärft...
Fazit: Alles in allem vielleicht keine überbordende Story, aber durchaus schöne Szenen für nette Kurzweil.
Bewertung
Weitere Infos
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| Titel |
"Star Wars - Rebel Force 3: Der Attentäter" |
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| Originaltitel |
"Star Wars - Rebel Force 3: Renegade" |
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| Buchreihe |
SW - Post-'Episode IV' |
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| Autor |
Alex Wheeler |
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| Übersetzer |
Dominik Kuhn |
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| Preis |
7.95 Euro |
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| Umfang |
170 Seiten |
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| Verlag |
Panini |
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| ISBN |
3833219394 |
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(tg - 20.12.09)