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Thomas Götz (tg)02.09.11

"Betrogen"

Paul S. Kemp

Inhalt

Der Krieg zwischen der galaktischen Republik und dem Sith-Imperium dauert bereits seit Dekaden. Den Armeen der Sith gelang es zwar, den äußeren Rand unter ihre Kontrolle zu bekommen, doch an den Kernwelten beißen sie sich die Zähne aus. Eine Abordnung der Sith soll nun mit Vertretern der Republik einen Frieden aushandeln, doch wie sicher kann ein Frieden mit den Schergen der Dunklen Seite der Macht sein?

Kritik

Ein weiterer Old Republic-Roman, passend zum bald erscheinenden Spiel und verfasst von Paul Kemp, der ja bereits mit "Gegenwind" eine Star Wars Story abgeliefert hat. So fällt auch gleich zu Anfang auf, das es extreme Parallelen der beiden Stories gibt, so z.B. die Frachterszene am Anfang, die fast 1:1 aus "Gegenwind" stammen könnte. Zum Glück geht das Buch dann aber eigene WEge und entfaltet eine ganz eigene Geschichte.
Der zweite Old Republic-Roman.

Diese beginnt mit dem Angriff auf Coruscant in den Vorwehen zum entsprechenden Vertrag. Ein Manko, das bereits in "Gegenwind" auffiel, ist allerdings, das Kemp Probleme damit hat, Kampfszenen zu beschreiben. Vor allem die Lichtschwertduelle lassen einiges, das aus anderen SW-Romanen etwas "explosiver" rüberkommt, vermissen. Auch die Jedi wirken, mit ihren Sprüngen aus der Atmosphäre etwa, leicht überlegen und eher an Spiele wie Force Unleashed angelehnt (oder warum starb Mace Windu dann wenn er aus dem Fenster fällt, während man hier einen Fall aus der Atmosphäre überlebt?).

Ein weiteres Manko ist auch das Auftauchen eines Vader-ähnlichen Sith-Lords. Der, Malgus, ist zwar rein von den Charakterzügen her schön beschrieben - eine Entwicklung, die bis zum Ende auch gut durchgehalten wird - erinnert aber wie gesagt eben an besagten Sith in Schwarz, wobei dessen "Ableger" in letzter Zeit etwas überhand nehmen. So wird die Einzigartigkeit der Filme weiter dezimiert.

Ebenso auffallend ist das Auftauchen jeder Klasse aus dem kommenden Spiel. Warum nur musste man unbedingt jede Klasse, die vorkommt, im Buch auftreten lassen? Hat dies nicht im ersten TOR-Roman gereicht? Hätte man nicht einfach eine Story erzählen können? Vor allem da diese Auftritte, sofern es sich nicht um die Hauptcharaktere handelt, allesamt eher nur kurz auftreten (ein gutes Beispiel ist hier die mandalorianische Kopfgeldjägerin vom Beginn, die so wenige Szenen hat, das man sie ganz hätte streichen können).

Von diesen Mankos aber abgesehen entfaltet der Roman eine gute Geschichte - wobei vor allem die Handlung um den Bösewicht, Malgus, die interessanteste ist. Denn, für einen Sith-Lord ungewöhnlich, macht dieser eine extreme Charakterentwicklung durch und die Geschichte zeigt gut auf, das nicht alles von Grund auf böse ist. Gerade das macht ihn so sympathisch. Die anderen Protagonisten - der Urahn von Jaden Korr aus Gegenwind ist übrigens ein nettes Zubrot für die Fans - und die Jedi Aryn bekommen zwar auch ihre Szenen ab, aber diese wirken teilweise etwas vorhersehbar, da man sie so oder so ähnlich schon in anderen Büchern gesehen hat.

Nichtsdestotrotz bliebt der Band bis zum Ende unterhaltsam, auch wenn die Story keine Höhensprünge macht und nichts überraschendes passiert. "Popcorn-Unterhaltung" eben.

Fazit: Keine Höhensprünge in der Story, aber duchaus ganz akzeptabel geschrieben.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Star Wars - The Old Republic: Betrogen"

Originaltitel "Star Wars - The Old Republic: Decieved"

Buchreihe SW - Prä-'Episode I'

Autor Paul S. Kemp

Übersetzer Jan Dinter

Preis 12.95 Euro

Umfang 315 Seiten

Verlag Panini

ISBN 9783833222498

(tg - 02.09.11)


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