Nina Ruzicka (ru)
29.08.02
"Planet der Waffen"
Peter David
Inhalt
Durch Zufall fällt den überaus aggressiven Kreel ein immenses Waffenarsenal auf einem verödeten Planeten in die Hände. Waren die Klingonen den Kreel bislang technisch haushoch überlegen, scheint sich das Blatt nun zu wenden. Um den noch wackeligen Frieden zwischen der Föderation und dem klingonischen Reich zu bewahren, muss Captain Picard alles daran setzen, die gegnerischen Parteien an einen Verhandlungstisch zu bringen und die Angelegenheit zivilisiert zu lösen, was bei derartigen Streitparteien schon fast wie Hohn klingt.
Die zweite Handlungsschiene handelt um Wesley Crusher, der einem todkranken Freund verzweifelt zu helfen versucht und in einem Anfall von pubertärer Sturheit, wie üblich, seine Fähigkeiten als Genie überschätzt. Bei dem Kranken handelt es sich um einen jungen Selelvianer, der, verbittert über seinen unausweichlichen Tod, letztendlich zum Verräter wird und damit das Leben der Besatzung aufs Spiel setzt.
Kritik
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 Die Kreel wollen die Klingonen vernichten... und Picard steckt wieder einmal mittendrin. |
Peter David ist einer der meist beschäftigsten "Star Trek"-Romanautoren.
Dieses Buch sollte man wohl als Frühwerk zur Kenntnis nehmen und verzeihen,
es scheinen allzu heftige Kritikpunkte auf. Erstens werden die Kreel laufend
als "das wohl hässlichste Volk in der Galaxis" bezeichnet. Die Kreel selbst denken
darüber vermutlich anders, und ich finde es lächerlich und klischeehaft, die
Bösen zwangsläufig immer auch als die Hässlichen hinzustellen. Zweitens: Wesley
Crusher mag mit seinem Status als Wunderkind nicht zu Rande zukommen, sein Verhalten
halte ich aber hier für mehr als übertrieben! Er brüllt laufend Riker, Troi
und gar den Captain an!
Die Handlung spielt in der zweiten Staffel, was bedeutet, dass Katherine Pulaski
die Bordärztin ist. Und schon haben wir auch wieder eine handfeste Streiterei
mit Data, ob er nun ein Individuum oder doch nur eine Maschine sei, und ebenso
unausweichlich reagiert Data bestürzt, gekränkt, erfreut und so weiter. Alles Blödsinn.
Die mysteriösen Waffen wurden übrigens von der obligaten Mega-Spezies, die näher
zu begreifen unser Verstand natürlich zu klein ist, hinterlassen.
Ein Klischee jagt das nächste, dicht gefolgt von aufdringlichen Humoreinlagen (Guinan). Keiner von Peter Davids Besten!
Bewertung
Weitere Infos
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| Titel |
"Planet der Waffen" |
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| Originaltitel |
"Strike Zone" |
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| Buchreihe |
The Next Generation |
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| Autor |
Peter David |
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| Übersetzer |
Andreas Brandhorst |
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| Preis |
Ursprüngl. Ladenpreis:
12,90 DM

Antiquarisch: 1 bis 3 Euro
 Dieser Roman ist nur noch antiquarisch erhältlich.
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| Umfang |
272 Seiten |
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| Verlag |
Heyne |
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| Bestellnummer |
06/4733 |
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| ISBN |
3-453-04319-7 |
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(ru - 29.08.02)