Peter Schipfmann (ps)
17.10.02
"Planet des Untergangs"
Carmen Carter u.a.
Inhalt
Die Enterprise befindet sich in der Umlaufbahn des künstlichen Planeten Kirlos. Ein Außenteam bestehend aus Worf, Data und LaForge wird auf den Planeten gebeamt, um die Archäologieprofessorin Nassa Coleridge bei Ausgrabungen der untergegangenen mysteriösen Ariantu Kultur zu unterstützen.
Nach dem Verschwinden der Ariantu ist der Planet von dem Volk der Sullurh besiedelt worden. Die politische Macht haben jedoch andere: Seit 30 Jahren wird ein Teil des Planeten von dem K'Vin-Imperium verwaltet, der andere Teil von der Föderation. Ein Angriff auf eine ungeschützte Siedlung eines Föderationsplaneten zwingt die Enterprise, den Opfern zu Hilfe zu eilen und das Außenteam alleine auf Kirlos zurückzulassen. Hier kommt es nun zu einer Reihe von terroristischen Anschlägen, sowohl im K'Vin Teil, als auch auf der Föderationsseite.
Die Lage beginnt zu eskalieren. Es kommt zu Übergriffen von Seiten der Zivilbevölkerung gegen die Menschen im jeweils anderen Teil des Planeten. Das Team von der Enterprise versucht natürlich, die Ursache der Attentate zu ermitteln. Als sie feststellen, dass die Sullurh in die Ereignisse verwickelt sind, werden sie von den K'Vin auf deren Gebiet verhaftet. Die Enterprise kehrt nun mit den Überlebenden der Föderationskolonie nach Kirlos zurück.
In einem dramatischen Finale wird das Geheimnis des Planeten enthüllt...
Kritik
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 Welches Geheimnis birgt der Planet Kirlos? |
An diesem 284 Seiten langen Roman aus dem Jahre 1990 haben
neben Carmen Carter noch drei weitere Autoren mitgearbeitet: Michael Jan Friedman,
Robert Greenberger und Peter David. Trotzdem präsentiert sich die Geschichte
wie aus einem Guss ohne stilistische Brüche oder inhaltliche Widersprüche.
Sie
ist spannend, unterhaltsam und kann durchaus überzeugen. Allerdings schaffen
es die Autoren nicht, wie zum Beispiel Peter David in Imzadi eins und zwei, sich sozusagen auf
der Grundlage von "Star Trek" eine neue eigenständige Romanwelt zu erschaffen. Es gibt
interessante Charaktere wie zum Beispiel die alte andorianische Vertreterin
der Föderation auf Kirlos, Stephaleh, oder der Händler Lars Trimble. Die Bösewichte
( es sind nicht die Sullurh!) hingegen sind mir ein wenig zu primitiv und einseitig
gezeichnet. Das Verhalten der Mitglieder der Enterprise entspricht den Vorgaben
der Serie: Worf ist der raubeinige, etwas grobschlächtige aber dennoch sympathische
Krieger, und Data hat seine üblichen Probleme mit der zwischenmenschlichen Kommunikation.
Gut gelungen ist der Schlussteil. Als alle Rätsel schon gelöst scheinen, kommt
es durch die von blinder Wut geprägte Aktion eines Sullurh noch zu einer Zuspitzung
der Ereignisse. Ein spannender Abenteuerschmöker, nicht für "Star Trek"-Fans
geeignet, und somit das ideale Buch für eine lange Zugfahrt, wenn man nicht das
Pech hat, dass eine Horde von Fußballfans (Ole, ole, ole) oder ein Damenkegelklub
("Wollen sie auch ein kleines Gläschens Sekt?") im selben Wagen sitzt.
Bewertung
Weitere Infos
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| Titel |
"Planet des Untergangs" |
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| Originaltitel |
"Doomsday World" |
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| Buchreihe |
The Next Generation |
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| Autor |
Carmen Carter, Peter David, Michael Jan Friedman, Robert Greenberger |
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| Übersetzer |
Andreas Brandhorst |
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| Preis |
Ursprüngl. Ladenpreis:
12,90 DM

Antiquarisch: 2 bis 3 Euro
 Dieser Roman ist nur noch antiquarisch erhältlich.
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| Umfang |
284 Seiten |
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| Verlag |
Heyne |
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| Bestellnummer |
06/4899 |
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| ISBN |
3-453-05825-9 |
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(ps - 17.10.02)