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Nina Ruzicka (ru)17.10.02

"Die Augen der Betrachter"

A. C. Crispin

Inhalt

In einem neu erschlossenen Raumsektor sind schon mehrere Schiffe spurlos verschwunden: Frachtschiffe der Föderation und nun auch ein klingonischer Kreuzer.

Picard erhält den Auftrag, das Phänomen zu erforschen und den verschollenen Raumern, wenn möglich, Hilfe zu leisten. Doch als die Enterprise eine Spur entdeckt, wird sie von einem Kraftfeld erfasst, aus dem sie sich nicht mehr befreien kann. Im Zentrum dieses Energiefeldes lauert ein geheimnisvolles Artefakt, das offensichtlich von einer bislang unbekannten Spezies intelligenter Wesen geschaffen worden ist. Das Objekt ist so fremdartig, dass es sich jeder Beobachtung durch die Crew entzieht. Es löst im Bewusstsein der Besatzung wahre Horror-Träume und Psychosen aus, welche in Amokläufen und Selbstmordversuchen enden, und nur die Schilde der Enterprise verhindert die totale Katastrophe an Bord, wie sie bereits auf allen anderen dort gestrandeten Schiffen geschehen ist.

Anfangs hält man das fremde Objekt für eine psychoaktive Waffe, doch mithilfe der tellaritischen Ärztin Gavar, deren Hirnströme als Einzige nicht beeinflusst werden, Geordis Visor und einem umprogrammierten Data, gelangt man zu der Erkenntnis, dass es sich in Wahrheit um eine Kunstgalerie handelt. Die Ylaner haben sie geschaffen, als ihre Kultur vor dem Untergang gestanden ist, jedoch war ihre Wahrnehmung dermaßen unterschiedlich von der der Humanoiden, dass das eigentlich friedliche Objekt schließlich zur tödlichen Falle für viele Lebewesen wurde.

Die Nebenhandlung des Romans handelt von dem blinden andorianischen Mädchen Thala und der vulkanischen Ärztin Selar, die die Waise letztendlich adoptiert.

Kritik

Die Enterprise ist auf der Suche nach verlorenen Schiffen. Ist die Gegend das Bermuda-Dreieck des Universums?
Der Roman ist eine positive Überraschung. Nicht nur in Hinsicht auf die korrekten Charakterbeschreibungen, sondern auch bezüglich des Informationsgehaltes als auch des Handlungsaufbaues. Es wird ziemlich viel über die Sitten der Vulkanier und Andorianer berichtet, was ich sehr interessant fand, um so mehr, als sich diese Details bislang irgendwie meiner Aufmerksamkeit entzogen haben.

So wusste ich zum Beispiel nicht, dass verheiratete Vulkanierinnen das "T" vor ihren Namen gesetzt bekommen - und ich hatte mich schon immer gewundert, warum so viele vulkanische Frauennamen mit "T" beginnen! (Oder gehört das etwa nicht zum offiziellen Kanon, ist nur eine reine Fiktion der Autorin für diesen Roman?) Weiter erfährt man, dass die Andorianer ein sehr emotionales Volk sind, und dass jegliche Art von Behinderung als Schande gilt, weshalb es immer wieder zu Kindesmord kommt!

Die äußerst spannende Handlung hebt sich erfrischend von den üblichen Schemata (Außenteam gerät in Gefangenschaft, Zeit wird knapp) ab, obgleich ähnliche Verhältnisse vorliegen: Das Schiff gerät in Gefangenschaft und muss sich aufgrund des drohenden Wahnsinns der Besatzung möglichst schnell befreien. Doch die Bedrohung stellt sich als "Versehen" heraus, das so gefährliche Objekt hatte den unschuldigen Zweck, die Kultur einer ausgestorbenen Rasse zu bewahren. Die Mission des Außenteams endet ebenso schnell wie überraschend - kaum werden sie an Bord des Objekts gebeamt, fallen sie auch schon dem Wahnsinn anheim, sogar Data wird davon betroffen. Keine Zeit für Heldentaten.

Es ist ein Roman mit weniger technischer, denn psychologischer Action.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Die Augen der Betrachter"

Originaltitel "The Eyes of the Beholder"

Buchreihe The Next Generation

Autor A. C. Crispin

Übersetzer Andreas Brandhorst

Preis Ursprüngl. Ladenpreis:
9,80 DM

Antiquarisch:
2 bis 3 Euro

Dieser Roman ist nur noch antiquarisch erhältlich.

Umfang 253 Seiten

Verlag Heyne

Bestellnummer 06/4914

ISBN 3-453-05837-2

(ru - 17.10.02)


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