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Peter Tigmann (pt)05.01.03

"Ketten der Gewalt"

Bill McCay & Eloise Flood

Inhalt

Die Enterprise entdeckt einen Eisplaneten. Bei näheren Untersuchungen, wird festgestellt, dass sich auf dem Planeten Lebewesen aufhalten. Zur Verwunderung aller sind es Menschen.

Sie werden von einer vogelähnlichen Rasse, den Tseeks, als Sklaven gehalten. Die Ankunft der Enterprise löst unter den Sklaven eine Revolte aus, und sie schaffen es, die Tseeks zu besiegen. Den Tseeks gelingt es aber noch, eine Nachricht an ihre Heimatwelt zu schicken. Als Picard den Führer der Gruppe zu Verhandlungen mit den Tseeks überreden will, muss er feststellen, dass dieser zu keinen friedlichen Schritten bereit ist. Bald findet man heraus, dass die Tseeks ein sehr starkes Volk sind, gegen welches die Enterprise keine Chance hätte.

Aber der Führer der Revolte will dies nicht einsehen und fordert Picard auf, ihm im Kampf gegen die Vogelwesen zu helfen. Als Picard ablehnt, werden er und Troi von den Rebellen als Geiseln genommen...

Kritik

Picard und seine Crew entdecken Menschen, die Sklavenarbeiter sind.
Bevor ich mit der Kritik über die eigentliche Geschichte des Buches beginne, möchte ich noch einen anderen Punkt ansprechen; nämlich die katastrophale Übersetzung, die mir mehr als einmal den Spaß beim Lesen genommen hat. Ein paar kleine Beispiele: Troi begrüßt ein fremdartiges Volk mit den Worten "Wie geht's, wie stets". Riker, Data und LaForge duzen sich stellenweise. Auch scheint dem Übersetzer der Begriff "Freilich" gut zu gefallen. Zwar wird man in der Story mit einer älteren Erdenkultur konfrontiert, aber ich glaube nicht, dass sich deshalb die ganze Enterprise-Crew diese Sprache auch aneignet.

Viel werden auch Personalpronomen abgekürzt, was im Vergleich zu anderen Romanen hier übertrieben ist und auch stellenweise schon lächerlich erscheint, genauso wenn man Picard sagen hört: "Ich hab's kapiert". Ich kann mich nicht daran erinnern, dass Picard jemals das Wort "kapiert" in seiner förmlichen Art benutzt hat. Normalerweise rege ich mich in meinen Reviews nicht über Übersetzungen auf, aber jeder, der diesen Roman liest oder gelesen hat, wird mir, glaube ich, zustimmen, dass die Übersetzung hier besonders schlecht ist.

Zur eigentlichen Geschichte des Romans: Das Grundkonzept einer alten Erdenkolonie, die als Sklaven gehalten werden, ist sicherlich sehr interessant. Allerdings schaffen die Autoren es einfach nicht, die richtige Spannung und Atmosphäre aufzubauen, die man von einem "Star Trek"-Roman erwarten sollte. Dies liegt teilweise auch daran, dass die Charakterisierungen nicht sehr gut gelungen sind, was man vor allem gegen Anfang bei Picard verspürt.

Leider ist das Ende des Romans auch nicht gerade einfallsreich und ziemlich unspektakulär, weshalb der Roman auch hier nicht mehr gerettet wird. Vor dem totalen Absturz bewahrt ihn aber noch das schon erwähnte, sehr interessante Grundkonzept. Schade, daraus hätte man sehr viel machen können. So ist das Buch einfach ein Langeweiler.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Ketten der Gewalt"

Originaltitel "Chains of Command"

Buchreihe The Next Generation

Autor Bill McCay & Eloise Flood

Übersetzer Horst Pukallus

Preis Ursprüngl. Ladenpreis:
12,90 DM

Antiquarisch:
1 bis 3 Euro

Dieser Roman ist nur noch antiquarisch erhältlich.

Umfang 286 Seiten

Verlag Heyne

Bestellnummer 06/5242

ISBN 3-453-07963-9

(pt - 05.01.03)


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