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Nina Ruzicka (ru)28.01.03

"Die Epidemie"

Die Epidemie

Inhalt

Die Enterprise empfängt den Notruf einer abgelegenen Wissenschaftsstation auf dem Planeten Phädra. Als ein Team unter der Leitung von Commander Riker auf Phädra landet, sehen sich die Offiziere mit einer Katastrophe konfrontiert: Die gesamte Station ist offenbar von irgendeiner Naturgewalt zerstört worden, die meisten Wissenschaftler sind ums Leben gekommen. Nur die Geologin Adrienne Tillstrom und ihr Sohn Mikal haben überlebt. Was tatsächlich auf Phädra passiert ist, bleibt für Captain Picard ein Rätsel.

Dr. Tillstrom liegt im Koma, Mikal leidet unter Amnesie. Und auch die Lehmmassen, die in der Station eingedrungen sind, bieten zunächst keinen Hinweis. Doch dann macht Chefingenieur LaForge eine erschreckende Entdeckung: Bei dem Lehm handelt es sich um eine intelligente und äußerst aggressive Lebensform, die sich mithilfe anorganischer Substanzen vermehrt. Die Lehmproben, die zu Untersuchungszwecken an Bord gebracht werden, haben bereits die Außenhülle der Enterprise angegriffen. Auch Menschen sind nicht immun gegen den Eindringling. Als sich der Lehm zur ernsthaften Bedrohung nicht nur des Schiffes erweist, sondern auch auf eine Raumstation überzugreifen droht, befiehlt Admiral Davies die Zerstörung der Enterprise. Picard will dies jedoch nicht zulassen und widersetzt sich seinen Befehlen.

Ein Nebenstrang der Handlung befasst sich mit der jungen Penelope, die an Katatonie leidet, und ihr Verhältnis zu Mikal, der wiederum eine Schlüsselfigur im Bezug auf den Lehm ist.

Kritik

Eine mysteriöse Lehmmasse nimmt ein Forschungslabor ein und tötet die Wissenschaftler!
Je mehr "Star Trek"-Romane man gelesen hat, desto anspruchsvoller wird man mit der Zeit. Diesen Roman habe ich allerdings als einen der Ersten gelesen, dass er mir nicht übermäßig zusagte, dürfte also nicht allein an meinen übertriebenen Erwartungen liegen!

Zum Ersten verdrießt es mich, wenn Österreicher übersetzen, was hier ganz offensichtlich der Fall war. Worf "Lassen Sie das Frotzeln!" sagen zu hören, verdreht mir den Magen! Aber gut, das ist individuell verschieden, ob man solche Ausdrücke für passend hält. Was ich hingegen mit Sätzen wie "Wenn er (Picard) schon nicht an der Uniform ziehen konnte, hatte er doch wenigstens noch seine Glatze" anfangen soll, ist mir schleierhaft! Ist das die Folge einer schlechten Übersetzung oder steht das so sinngemäß in der Originalausgabe?

Die Szene, aus der jener seltsame Satz stammt, findet gleich zu Beginn statt und bildet auch das erste Problem. Es ist eine Rahmenhandlung, die Crew sitzt, nachdem sie sich gerade eben vor dem Killermatsch geflüchtet hat, auf der Raumstation herum und erfährt von der befohlenen Zerstörung der Enterprise. Wir alle wissen, wie sehr die Leute ihr Schiff lieben, aber das Geplärre, das sie hier anstellen, ist doch wohl gar übertrieben (für die Opernfreunde unter uns: Es erinnert mich irgendwie an die Eingangsszene in Puccinis "Gianni Schicci", nur dass die tatsächlich komisch gemeint war!

Es folgt ein Rückblick auf das Geschehene. Dabei zeichnet sich der Autor durch eine besondere Vorliebe für technische Details aus, die er allerdings mit Fehlern spickt. So wird beispielsweise Phädra als ein Planet um einen Stern im Sternbild Kassiopeia angegeben - eine mir bislang unbekannte Datierung und irrelevant obendrein, weil im Weltraum keine Sternbilder existieren! Die haben nur von einem stationären Punkt wie etwa der Erde aus Relevanz! Des Weiteren ist Entropie ein Lieblingswort des Autors, ich habe bei 30-mal zu zählen aufgehört! Ein weiterer Störfaktor ist die Neigung des Autors, jegliches weibliche Wesen nach seinen körperlichen Vorzügen zu beschreiben, und das gleichgültig, wie prekär die Situation gerade sein mag! Picard ringt um sein Leben, Worf und Riker liegen in ihrem Blut, aber Dr. Crushers Hüften sind allemal noch einen Seitenblick wert!

Man kann jedoch nicht abstreiten, dass die Geschichte zumindest abschnittweise durchaus spannend geschrieben ist, was ihn vor der völligen Vernichtung meinerseits rettet.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Die Epidemie"

Originaltitel "Grounded"

Buchreihe The Next Generation

Autor Die Epidemie

Übersetzer Horst Pukallus

Preis Ursprüngl. Ladenpreis:
12,90 DM

Antiquarisch:
1 bis 3 Euro

Dieser Roman ist nur noch antiquarisch erhältlich.

Umfang 332 Seiten

Verlag Heyne

Bestellnummer 06/5356

ISBN 3-453-08596-5

(ru - 28.01.03)


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