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Peter Tigmann (pt)26.01.03

"Drachenjäger"

John Peel

Inhalt

Die Enterprise untersucht einen Stellarnebel, dessen Energiestruktur stark genug wäre, das Schiff mit einem Schlag zu zerstören. Dennoch kommt aus dem Nebel plötzlich ein kleines Transportschiff herausgeflogen. Als die Enterprise Kontakt aufnehmen will, zerstört sich das kleine Schiff selbst.

Ein einziger Überlebender kann in einer Rettungskapsel fliehen, und den befragt Picard natürlich um die Gründe dieser Aktion. Es stellt sich heraus, dass mitten in dem Nebel ein bewohnter Planet existiert, auf welchem die "Preserver", eine Gruppe von Archäologen und Anthropologen, die schon in der Originalserie vorkommen, Menschen aus dem Erdmittelalter ausgesetzt haben, um den Verfall der Kultur zu verhindern.

Die Enterprise fliegt in den Nebel hinein und findet nicht nur einen Planeten vor, auf dem Ritter und Drachen existieren (letztere stellen die ursprüngliche Spezies des Planeten dar), sondern auch ein paar üble Geschäftemacher, welche für zahlungskräftige Kunden Großwildjagden auf die Drachenechsen organisieren.

Ohne die mittelalterliche Kultur gefährden zu dürfen, versucht die Crew der Enterprise nun, dem Treiben ein Ende zu bereiten. Doch Picard, Riker, Ro und Data gelangen in die Gewalt von Sklavenhändlern, und um die Spannung zu erhöhen, beginnt die technische Vorrichtung, welche den gefahrlosen Flug durch den Nebel überhaupt erst ermöglicht, ihren Geist aufzugeben. Es beginnt ein Kampf gegen die Zeit.

Kritik

In einem Nebel, der wohlmöglich von den "Bewahrern" erschaffen worden ist, existiert ein altertümlicher Planet...
Es ist das altbekannte Schema des vermissten Außenteams, das in Gefangenschaft gerät, und irgendein widriger Faktor lässt die Zeit knapp werden. Diese Tatsache muss man wohl hinnehmen, die Autoren scheinen darauf versessen zu sein. In diesem Fall tauchen aber auch einige andere Fehler auf: Gleich zu Beginn treffen wir Riker, der sich am Holodeck mit einem Kampfprogramm amüsiert. Sinnlos zu erwähnen, dass er im Laufe der Handlung genau diese Kampftechnik wieder brauchen wird. Bei seiner Holo-Simulation wird er jedoch verletzt, und das sollte nicht möglich sein.

Auf der Suche nach den Verbrechern muss das Außenteam vorsichtig vorgehen, um die mittelalterlichen Menschen nicht auf seine wahre Identität aufmerksam zu machen. Ich frage mich, warum die Erste Direktive auch für eine Kultur gilt, die offensichtlich künstlich am Leben erhalten wurde! Aber nun gut. Die Leute auf dem Planeten sprechen Mittelhochdeutsch. Das Außenteam hat keine Probleme mit der Verständigung, was nur bedeuten kann, dass Mittelhochdeutsch eine im Universaltranslator eingespeicherte Standardsprache ist - mit Ausnahme der Wörter "Ja", "Danke" und "Bitte", die im englischen Original auf Deutsch geschrieben werden. Aber dann werden Picard und Ro die Kommunikatoren abgenommen - und sie verstehen immer noch alles! Dass man an der Starfleet-Academy Mittelhochdeutsch lehrt, finde ich bemerkenswert.

Gegen Ende bekommen Picard und Data die Gelegenheit, sich an dem Sklavenhändler zu rächen, was sie genüsslich ausnützen. Mit der Begründung "Sklavenhandel ist böse!" treiben sie den Mann in den völligen Ruin. Die Erste Direktive nimmt hier mal eine kurze Pause.

Es ist keine schlechte Geschichte, sie ist spannend und gut geschrieben, und die Aufteilung in fünf einzelne Handlungsfäden ist auch gelungen. Weil es aber so ein Standardhandlungsbogen ist, und weil die vielen genannten Fehler auftauchen, rangiert er meiner Meinung nach nur im Mittelfeld.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Drachenjäger"

Originaltitel "Here there be Dragons"

Buchreihe The Next Generation

Autor John Peel

Übersetzer Horst Pukallus

Preis Ursprüngl. Ladenpreis:
14,90 DM

Antiquarisch:
3 bis 5 Euro

Dieser Roman ist nur noch antiquarisch erhältlich.

Umfang 315 Seiten

Verlag Heyne

Bestellnummer 06/5415

ISBN 3-453-11891-X

(pt - 26.01.03)


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