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Peter Tigmann (pt)26.01.03

"Der Mörder des Sli"

Susan Wright

Inhalt

Die Crew der Enterprise erhält den Auftrag, dem Planten Lessar zu helfen. Die Atmosphäre ist durch schon ewig andauernde Umweltverschmutzungen sehr schwer geschädigt. Als Picard und seine Crew den Planten erreichen, entdecken sie den Starliner Prospector, der von einem alten Freund von Worf kommandiert wird. Die Prospector macht mit Touristen Rundflüge.

Diesmal hat die Prospector zur Unterhaltung der Gäste ein Volk an Bord, das Sli heißt. Die Kommunikation mit den Sli gestaltet sich als sehr schwierig und ist bis jetzt noch von keinem Föderationsteam geschafft worden. Die Sli halten eine Art telepathisches Konzert, welches die Zuhörer äußerst stark stimuliert. Als an Board der Prospektor eine Bombe explodiert, müssen alle Personen auf die Enterprise evakuiert werden. Bei der Explosion ist ein Sli ums Leben gekommen, die restlichen sind sehr aufgebracht und beginnen bald damit, die Crew negativ zu beeinflussen. Counselor Troi versucht eine Kommunikation mit den Sli herzustellen. Dies ist aber zunächst sehr schwierig.

Bald bezichtigt Hartog -ein Ferengie-, welcher Manager der Sli ist, Worf die Bombe zusammen mit seinem alten Freund, dem Kommandanten des Starliners, Captain Welch gelegt zu haben. Da Worf seine Unschuld nicht beweisen kann, suspendiert Picard ihn von seinem Dienst. Auch von den Sli beeinflusst, wird es für Commander Riker, der für die Lessar-Mission verantwortlich ist, immer schwerer, nicht gegen die Erste Direktive zu verstoßen, da die Regierung des Planeten nicht gewillt ist, aus eigener Verantwortung etwas an der schlechten Situation des Planeten zu ändern. Auch kann Riker wegen den Sli nicht auf den Planeten, um selbst für Ordnung zu sorgen...

Kritik

Worf und ein alter Freund werden beschuldigt, einen Anschlag verübt zu haben.
"Der Mörder des Sli" wird wohl niemandem sehr lange im Gedächtnis bleiben. Es ist ein eher ruhigerer Roman. Dies muss ja nicht unbedingt schlecht sein, aber leider ist die Geschichte um diese bunten Fische etwas arg langweilig geraten. Die Handlung um Lessar, die eventuell ganz interessant sein könnte, wurde nur sehr selten in den Roman eingebracht.

Im Vordergrund stehen die Geschehnisse um die Sli. Die Langweile kommt größtenteils daher, dass der Roman nicht richtig in die Gänge kommt. Worf und Alexander haben mal wieder ihre Problemchen, und Counselor Troi versucht, alle Probleme an Bord in den Griff zu bekommen. Sie ist übrigens auch der Hauptcharakter des Buches. Simon Tarses dürfte wohl "Star Trek"-Fans noch gut aus der "The Next Generation"-Episode "Das Standgericht" bekannt sein. Sein Charakter wurde hier aber sehr unglaubhaft dargestellt. Klar kann man das auf den Einfluss der Sli schieben. Dies gilt auch für den Rest der Charaktere, da alle unter dem Einfluss der Sli stehen, benehmen sie sich auch alle etwas anderes. Dies könnte ja recht interessant sein, aber hier wird auch nicht genug darauf eingegangen, sieht man mal von Geordi und Worf ab.

Ein weiteres Problem liegt auch etwas in der Vorhersehbarkeit des Romans. Jedem dürfte wohl direkt klar sein, dass Worf die Bombe nicht gelegt hat. Dass Tarses es auch nur schwerlich gewesen sein dürfte, ist auch klar. Die verbleibenden Kandidaten sind also Welch und der Ferengi (ja es gab noch ein ganzes Schiff voll, was allerdings auch reichlich unnötig war). Dreimal dürfen sie raten, wer der Schuldige ist.

Abschließend muss man sagen, dass dieser Roman leider nicht zu empfehlen ist. Er ist sehr langweilig, vorhersehbar und bietet absolut keine Überraschungen.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Der Mörder des Sli"

Originaltitel "Sins of Commission"

Buchreihe The Next Generation

Autor Susan Wright

Übersetzer Uwe Anton

Preis Ursprüngl. Ladenpreis:
12,90 DM

Antiquarisch:
1 bis 3 Euro

Dieser Roman ist nur noch antiquarisch erhältlich.

Umfang 328 Seiten

Verlag Heyne

Bestellnummer 06/5438

ISBN 3-453-11924-X

(pt - 26.01.03)


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