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Julian Wangler (jw)27.09.06

"A Time to Heal"

David Mack

Inhalt

"A Time To Heal" knüpft unmittelbar an die Geschehnisse in "A Time To Kill" an.

Die Föderation und die - nach dem Staatsstreich - neue Regierung auf Tezwa haben nun seit einigen Wochen ein Bündnis; vier Sternenflotten-Schiffe liegen nun kontinuierlich im Orbit um die Welt, um sich der Hunger leidenden tezwanischen Bevölkerung anzunehmen. Die Klingonen verhalten sich zwar Tezwa gegenüber nicht mehr direkt feindselig, haben die Welt allerdings durch eine umfangreiche Handelsblockade stark isoliert - womit die Armut auf Tezwa trotz der vehementen Bemühungen der Föderation weiter ansteigt. Dennoch versucht die kleine Flotte unter Führung der Enterprise auch weiterhin, Wiederaufbauhilfe zu leisten.

Dabei wird aber mehr und mehr deutlich, dass die beiden Gruppierungen in der Regierung des Planeten wesentlich feindseliger zueinander stehen als ursprünglich angenommen. Und so kommt es gegen die Aufbauhelfer und auch gegen ihre Verbündeten immer wieder zu Ausschreitungen. Speziell die Sicherheitsteams und auch die von ihnen ausgebildeten tezwanischen Polizeikräfte bekommen es maßgeblich von regimefeindlichen Organisationen zu spüren.

LaForge und seine Leute arbeiten zwangsläufig mit den Sicherheitsabteilungen und den Sondereinheiten Hand in Hand, und sogar die medizinischen Helfer der vier Sternenflotten-Schiffe, welche von Doktor Crusher koordiniert werden, sehen sich ständig von bewaffneten Leibwachen umgeben. Vor allem nach der Entführung von Commander Riker ist es klar, dass es ohne sie nicht geht - aber der Eindruck einer Besatzungsmacht aufs Volk Tezwas wird immer offenkundiger. Einen Monat lang läuft die Suche nach Riker weiter, während LaForge und Data immer noch versuchen, herauszufinden, woher die Tezwaner die Waffen bezogten, mit denen sie die klingonische Flotte im Orbit zerstören konnten. Gerade die planetaren Geschützanlagen und ihre Steuerkontrollen weisen beträchtliche Ähnlichkeiten mit Materialen auf, die sonst die Sternenflotte anwendet.

Komischerweise scheinen auch Berichte und Untersuchungsergebnisse zu diesem Problem regelmäßig in den dunklen Gängen des Sternenflotten-Geheimdienstes zu verschwinden, was Picard und seine Leute hinsichtlich eines schrecklichen Verdachts mehr und mehr bestärkt: Die Föderationsregierung selbst lieferte Tezwa die Waffen und versucht nun, die Sache nicht auffliegen zu lassen.

Auf dem Planeten selbst beginnt die politische und militärische Lage mehr und mehr aus dem Ruder zu laufen - die ursprüngliche Mission um Wiederaufbau und Stabilisierung verkommt zu einem lebensgefährlichen Rettungseinsatz...

Kritik

Die Enterprise-Crew gerät in einen Guerilla-Krieg und muss schwere Verluste hinnehmen.
Ähnlichkeiten mit der Situation im Irak sind in diesem Roman sicherlich nicht beabsichtigt worden, allerdings nicht von der Hand zu weisen. Die Idee von einer gewissen Korruptheit, die nun auch die höchsten Etagen der Föderationsführung erfasst hat, ist mehr als interessant, bringt sie doch auch Probleme aus der heutigen Zeit ins "Star Trek"-Universum ein.

Der Roman ist sicherlich nichts fürs weiche Gemüht, aber zeigt durchaus sehr authentisch, wie fragil der Frieden im Quadrantengefüge nach dem Dominion-Krieg ist und bleibt.

Fazit: Eine klare Steigerung im Vergleich zum Vorgängerbuch. David Mack versteht es, die angespannte politische Lage der Nachkriegszeit und all ihre Herausforderungen exemplarisch darzustellen. Die Charaktere bleiben jedoch - mit Ausnahme weniger Szenen - ein wenig ungenutzt.

Bewertung

Weitere Infos


Originaltitel "A Time to Heal"

Buchreihe The Next Generation

Autor David Mack

Preis 6,49 Euro

Umfang 368 Seiten

Verlag Simon & Schuster Pocket Books

ISBN 0-7434-9178-5

(jw - 17.12.10)


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