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Thomas Götz (tg)15.10.12

"Doppelhelix 4 - Quarantäne"

John Vornholt

Inhalt

Tom Riker, ein identisches Duplikat des Ersten Offiziers der Enterprise, dient nun als medizinischer Kurier der Sternenflotte, als er auf eine Gruppe von Maquis-Überläufern trifft, angeführt von einem ehemaligen Sternenflottenoffizier namens Chakotay. Ein Planet in der Entmilitarisierten Zone, der nun von den Cardassianern kontrolliert wird, wurde von der gleichen tödlichen Seuche erfasst, die den Alpha-Quadranten seit Jahren heimsucht, und nur Riker kann die Medikamente liefern, die die Maquis so verzweifelt benötigen. Aber die Cardassianer würden eher alles Leben auf dem Planeten auslöschen als zu riskieren, dass sich die Seuche ausbreitet!

Kritik

Lieutenant Tom Riker schließt sich den gesetzlosen Maquis an, um eine gefährdete Welt zur retten!
Auch die "Doppelhelix"-Reihe liegt nun schon mit Band 4 vor und Autor John Vornholt ist auch bereits ein "Star Trek"-Routinier, was man dem Buch auch anmerkt, denn seine Charaktere hat er im Griff.

Natürlich geht es storymäßig wieder einmal um die Seuche, die diesmal einen Planeten in der cardassianischen EMZ befällt. Der mittlerweile vierte Testlauf - und der Leser beginnt schon leicht gelangweilt zu gähnen. Denn das muss man der Reihe negativ ankreiden: Die bloße Aneinanderreihung quasi immer wieder derselben Story wirkt auf Dauer nun mal langweilig und altbacken.

Immerhin punktet Vornholt mit einigen großartigen Szenen, nicht nur für Tom Riker, sondern auch für B'Elanna Torres, die sich auf einer Welt, in der Mischlinge Könige sind und alle anderen minderwertig, wie eine Herrscherin fühlen kann. Neben diesen schönen Szenen sind es vor allem auch die Beschreibungen dieser Kultur, die durchaus passend sind und nebenher auch schön auf Rassismus hindeuten – "Star Trek"-typisch ohne den erhobenen Zeigefinger. Dennoch zeigen vor allem die minderbemittelten Einblüter, dass sie in der Lage sind, am Ende über sich hinauszuwachsen.

Alles in allem sind es gerade diese Szenen, die den Band zu einem Highlight machen, ein paar Mankos gibt es aber dennoch. So läuft natürlich alles darauf hinaus, Tom Riker zum Maquis überlaufen zu lassen und der geneigte Fan weiß natürlich, wie dieses Szenario ausgehen wird. Zum Glück wird dies von der guten Handlung im Verlauf des Buches großteils verdrängt, am Ende ist Rikers Überlaufen mit ein paar Sätzen abgehandelt, die die Föderation als den großen Bösewicht darstellen, der unfähig ist Hilfe zu leisten. Etwas mager für den großen Riker als Überlaufgrund. Hier wirkt das Ende auch fast etwas abgehetzt und man hätte da einiges mehr herausschlagen können.

Immerhin steht aber mit dem Maquis mal eine Randgruppe im Mittelpunkt, was auch gut gelingt, denn am Ende helfen sie unbewusst der Föderation, indem sie den Testlauf des Virus quasi verfälschen. Man darf also gespannt sein, wie es weitergeht. Ein Wermutstropfen bleibt natürlich erneut, dass man wieder nicht erfährt, wer hinter allem steckt und die Auflösung für die restlichen Bösewichte auf cardassianischer Seite auch an dieser Stelle unbefriedigend ist.

Ein weiterer negativer Punkt ist die etwas zu schnelle (und klischeehaft beendete) Romanze für Torres, denn auch hier wäre etwas mehr Charakterentwicklung angedacht gewesen. Immerhin - und das ist positiv zu vermelden - hat der Roman kein Happy End, denn die Seuche wird nicht aufgehalten und es gibt viele Todesopfer. Man darf also gespannt sein, in welche Richtung sich die Reihe weiter entwickeln wird.

Fazit: Ein guter Roman, der zwar viele Schwächen hat, die aber durch die durchweg gute Szenerie wettgemacht werden und diese fast vergessen lässt.

"Quarantäne" ist unter anderem bei Amazon.de als Taschenbuch und als E-Book erhältlich.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Doppelhelix 4 - Quarantäne"

Originaltitel "Double Helix 4 - Quarantine"

Buchreihe The Next Generation

Autor John Vornholt

Übersetzer Stephanie Pannen

Preis 12,80 Euro

Umfang 267 Seiten

Verlag Cross Cult

ISBN 978-3-86425-0-149

(tg - 16.10.12)


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