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Peter Tigmann (pt), Christoph Hühn (ch), Martin Weinrich (wc)17.02.04

"A Time to Be Born"

John Vornholt

Inhalt

Wesley Crusher steht nach langen Jahren des Trainings kurz davor, ein Reisender zu werden. Um zu beweisen, dass er nicht in die normalen Abläufe des Universums eingreift, muss er einen letzten Test bestehen. Ihm wird gezeigt, was in naher Zukunft passieren wird: Die Enterprise-E mit seinen alten Crewkameraden wird zerstört. Entscheidet er sich, etwas gegen die Zerstörung des Schiffes zu unternehmen, kann er kein Reisender werden.

Die Enterprise ist mittlerweile im so genannten Rashanar-Kampfsektor angekommen. Eine der brutalsten Schlachten während des Dominion-Krieges hat hier stattgefunden. Sowohl der Flotte der Föderation als auch die des Dominions sind fast ausnahmslos zerstört worden. Hinzu kommt, dass die Region höchst instabil ist. Das Raum-Zeit-Kontinuum ist empfindlich gestört. Die Enterprise wird geschickt, um dem Raumschiff U.S.S. Juno unter dem Kommando von Captain Leedon dabei zu helfen, Leichen aus den Schiffen zu bergen.

Leedon warnt Picard schon bei ihrer ersten Begegnung vor den großen Gefahren des Sektors. Sie und ihre Crew stehen außerdem unter großem Stress, da es immer wieder zu kleinen Scharmützeln mit den Androssi kommt. Dieses Volk versucht, die Wracks der zerstörten Schiffe auszuschlachten. Sie nehmen dabei keine Rücksicht auf die Leichen. Ein weiteres Volk, das zur Hilfe von Leedon da ist, sind die Ontaillianer. Sie sind erst seit kurzem Mitglied der Föderation und leben in der Nähe des Rahanar-Sektors.

Picard bricht mit Data und LaForge zu einem dieser Wracks auf, um Näheres über seine Zerstörung und ein Weltraumphänomen zu erfahren, welches in der Nähe des Schiffes existiert. Nach kurzer Zeit auf dem Wrack versuchen Androssi die Jacht des Captains zu stehlen, was aber von Data knapp verhindert werden kann. Eine Adrossi-Frau wird festgenommen. Geordi und Data versuchen, ihren Komplizen auf dem Wrack zu finden. Picards Gefangene schafft es, ihn mit einem Nervengas außer Gefecht zu setzten. Er wird auf das Wrack gebracht, und den beiden Androssi gelingt es, mit der Jacht des Captains zu entkommen. Captain Leedon ist zutiefst entsetzt über das unvorsichtige Verhalten von Picard und mahnt diesen zu mehr Respekt vor den Geschehnissen.

Geordi und Data beginnen bald nach der Jacht zu suchen. Als sie diese finden, existiert sie zweimal. Bevor die beiden nähere Untersuchungen starten können, werden sie von einem lauten Geräusch außer Kraft gesetzt. Kurze Zeit später findet sich Data durch den Weltraum gleitend wieder. Wie er vom Shuttle hierher gekommen ist, weiß er nicht. Er beobachtet, wie sich ein Schiff der Ontaillianer dem Shuttle nähert, in dem er sich vor kurzem noch befunden hat. Plötzlich geht ein Strahl von dem Shuttle aus und trifft das Schiff der Ontaillianer. Kurz darauf wird es zerstört. Das Shuttle aber sieht jetzt wie eine exakte Kopie des zerstörten Schiffes aus. Data erkennt, dass dies eine große Gefahr für die Enterprise ist und schafft es schließlich, über ein anderes Wrack ein Notsignal auszusenden und gerettet zu werden.

Nachdem er Picard alles erzählt hat, taucht das vermeintliche Schiff der Ontaillianer auf. Es antwortet auf keine Rufe der Enterprise. Data drängt Picard dazu, das Schiff zu zerstören, da er befürchtet, dass die Enterprise von der gewaltigen unbekannten Waffe getroffen und zerstört wird. Picard vertraut seinem Offizier schließlich und zerstört das Schiff.

Die restliche Flotte der Ontaillianer sieht darin einen kriegerischen Akt gegen ihr Volk. Außer Data hat von der Verdopplung des Schiffes niemand etwas gesehen. Die Ontaillianer wollen schließlich Rache und greifen die Enterprise an. Die Juno greift ein und wird dabei zerstört. Kein Besatzungsmitglied des Schiffes überlebt. Picard befiehlt daraufhin, zurück zur Erde zu fliegen. Was die Schiffe verdoppelt hat und was wirklich im Sektor geschieht, muss zu einem anderen Zeitpunkt herausgefunden werden.

Auf der Erde erwarten ihn und Data schon Befragungen. Es muss geklärt werden, ob Picard für die Zerstörung der Juno mitverantwortlich ist und warum er das Schiff der Ontaillianer abgeschossen hat. Außer Picards Crew scheint ihm niemand zu glauben. Picard droht plötzlich nicht nur seine Karriere bei der Sternenflotte zu verlieren, sondern auch seine Freiheit.

Wesley Crusher, der die Geschehnisse mitverfolgt hat, beschließt einzugreifen, bevor sein ehemaliger Captain in den Mühlen der Politik unterzugehen droht.

Kritik

Picard muss in den "Boneyard", um mit seiner Crew Leichen zu bergen, die der Dominion-Krieg mit sich gebracht hat.
1. Peter Tigmann

Mit "A Time to Be Born" beginnt eine neunteilige Buchreihe, die sich um die Geschehnisse zwischen den Kinofilmen "Star Trek: Der Aufstand" und "Star Trek: Nemesis" dreht. Alle Bücher dieser Reihe (bis auf das letzte) haben das "A Time to" im Titel. Die Reihe erscheint ab Februar 2004 monatlich und wird im Oktober mit dem Band "A Time for War, a Time for Peace" abgeschlossen.

Das erste Buch der Serie ist von John Vornholt, der schon viele Romane rund um die "The Next Generation"-Crew abgeliefert hat. Dies ist deutlich daran zu erkennen, dass er sämtliche Charaktere des Romans sehr gut umschreibt. Vor allem die Stammcrew der Enterprise wirkt sehr glaubwürdig und so, wie wir sie kennen. Auch auf einige Gastauftritte dürfen wir uns freuen. So treffen wir auf die Admiräle Ross, Paris und Nechayev. Letztere dürfte noch aus einigen Gastauftritten in "The Next Generation" bekannt sein. Damals sind Picard und sie nicht immer gut klar gekommen. Dass sie hier anbietet, als Picards Anwalt zu fungieren, zeigt aber doch, dass sie großen Respekt für den Captain hat, was auch bei ihren letzten Gastauftritten in der Serie deutlich wurde.

Wie ist die Geschichte an sich? Mehr oder weniger gelungen. Dies hat mehrere Gründe: Gleich zu Beginn des Romans werden einige über die Rückkehr von Wesley Crusher staunen. Der nicht unbedingt beliebteste Charakter von "The Next Generation" hatte in der Fernsehserie seinen letzten Auftritt in der siebten Staffel und brach dort mit dem Reisenden in unbekannte Regionen auf. Dieser Handlungsstrang wird hier weitergeführt. Wesley steht kurz davor, ebenfalls ein Reisender zu werden. Bevor er dies kann, kommt aber noch die obligatorische letzte, alles entscheidende Prüfung, in der es dann auch um nicht weniger geht als das Überleben seiner Freunde auf der Enterprise. Das ist mal wieder arg tief in die Klischee-Kiste gegriffen. Wesley-Hasser können aber beruhigt sein. Der Charakter hat seine nervigen Tage hinter sich gelassen, außerdem kam er nicht besonders oft im Roman vor.

Die restliche Geschichte dreht sich um die Enterprise, die im Rashanar-Sektor helfen muss, Leichen zu bergen. Diese Aufgabe scheint etwas seltsam für das Flaggschiff der Föderation, aber im Roman wird es so erklärt, dass Picard um diese Mission gebeten hat, um dem Geheimnis des Sektors auf die Spur zu kommen. Im Verlauf der Geschichte kommen Picard einige Selbstzweifel, was auch auf sehr gute Weise näher gebracht wird. Auch den Captain der Juno, Leedon, kann man gut verstehen. Leichen einsammeln, Piratenschiffe abwehren und Raumanomalien abwehren ist zu viel für ein Schiff und eine Crew. Es wäre schön gewesen, ihren Charakter noch etwas näher zu erforschen.

Zur Mitte hin wird der Roman dann aber etwas schlechter. Vor allem die ewig erscheinenden Katz-und-Maus-Spiele zwischen Data, Geordi und den Androssi sind relativ langweilig zu lesen. Die etwas zähe Storyweise geht weiter bis zum Angriff des vermeintlichen ontaillianischen Schiffs auf die Enterprise. Von da an drückt der Autor ordentlich aufs Gas, was allerdings manchmal schon etwas zu viel erscheint. Hier nimmt der Roman nämlich eine Wendung, die man von "Star Trek"-Romanen nicht unbedingt gewohnt ist. Die komplette Geschichte, die über drei Viertel des Buches verfolgt wurde, wird mit sehr vielen offenen Fragen beendet. Erklärt wird dies damit, dass es im Sektor jetzt zu gefährlich für die Enterprise ist, was auch noch einleuchtet. Allerdings war es schon ein recht harter und vor allem unerwarteter Einschnitt. Vorteil ist natürlich, dass der Roman dadurch eindeutig nicht in die Region der vorhersehbaren Bücher fällt. Dass sich das Buch zum Ende hin in ein Gerichtsdrama wandeln würde, war beim besten Willen nicht abzusehen. Es ist stark davon auszugehen, dass wir nicht zum letzten Mal im Rashanar-Sektor waren. Das zweite Buch "A Time to Die" stammt ebenfalls von John Vornholt und dürfte wohl die Geschehnisse dieses Bandes, der natürlich mit einem Cliffhanger endet, direkt fortsetzten.

Der letzte Teil des Romans dreht sich um die Anhörung von Data und Picard wegen der Zerstörung der Juno und des ontaillianischen Schiffes. Was hier etwas verwundert, ist, wie wenig man den Worten von Picard und Data Vertrauen schenkt. Zwar ist die potenzielle Zerstörung eines alliierten Schiffes eine schlimme Sache, aber gerade diese beiden Charaktere haben die Föderation in der Vergangenheit mehr als einmal gerettet und hätten etwas mehr Vertrauen verdient (was auch im Roman erwähnt wird).

"A Time to Be Born" zu beurteilen, ist nicht ganz einfach. Man wird am Ende relativ hilflos in der Luft hängen gelassen. So gut wie alle Handlungsstränge des Buches werden erst im nächsten Band weitergeführt werden. Vieles, was jetzt vielleicht noch etwas langweilig und überflüssig erscheint, könnte schon im nächsten Band wichtig werden. Die Story wirkt stellenweise relativ abgehackt. Übergänge werden nicht so ausführlich erklärt wie in anderen Trek-Romanen; das ist nicht unbedingt als negativ anzusehen. Etwas mehr stört es einen da eher zu wissen, dass am Schluss sowieso alles wieder gut sein dürfte, da jeder weiß, dass am Beginn von "Nemesis" wieder alles so ist, wie es sein sollte.

Abschließend lässt sich aber dennoch sagen, dass das Buch auch mit dem einen oder anderen Mangel viel Lesespaß bringt und deshalb auch eindeutig zu empfehlen ist.

2. Christoph Hühn

Hier ist er nun, der lang erwartete erste Band des großen "A Time to"-Zyklus. Zielsetzung dieses Projektes ist es, in neun lose zusammenhängenden Bänden die Ereignisse im Jahr vor "Nemesis" zu beleuchten und dabei vor allem zu erklären, warum viele der "The Next Generation"-Charaktere derartig einschneidende Veränderungen in ihrem Leben durchführen. Wird dieser Band dem hohen Ziel gerecht?

Da wäre zunächst einmal die Umgebung, die Überreste der Schlacht von Rashanar, angeblich eine der brutalsten und verheerendsten Schlachten des gesamten Dominion-Krieges. Zumindest mir drängt sich hier aber die Frage auf, warum sich John Vornholt eine komplett neue Schlacht ausdenkt, anstatt eine der zahlreichen in "Deep Space Nine" am Rande erwähnten großen Schlachten zu nutzen. Eine derartig verheerende Konfrontation, wie sie hier beschrieben wird, würde den gesamten Kriegsverlauf beeinflussen und hätte folglich in DS9 Erwähnung finden müssen. Angeboten hätte sich hier meiner Ansicht nach das Chintoka-System, das ja immerhin zweimal zum Schauplatz einer großen Schlacht wurde.

Ein weiterer sehr auffälliger Punkt ist das Verhalten der Sternenflotte, das in meinen Augen an Unlogik und Absurdität nicht überboten werden kann. Keine militärische Organisation würde das Leben ihrer Leute riskieren, um die sterblichen Überreste von Gefallenen zu bergen, wie es hier tagtäglich geschieht. Es ist absoluter Unsinn, unter Lebensgefahr innerhalb dieses riesigen Trümmerfeldes umher zu fliegen und die Wracks zu untersuchen. Jeder Kadett im ersten Jahr hätte darauf kommen müssen, dass es wesentlich einfacher wäre, von außen ein Wrack nach dem anderen aus der Gefahrenzone zu schleppen und es dann in aller Ruhe zu untersuchen. Das würde sicherlich etwas länger dauern, aber man würde nicht ständig Personal und Material in eine unnötige Gefahr bringen.

Ein weiteres Handlungselement, das mir sauer aufgestoßen ist, sind die Androssi. Mir kann keiner glaubhaft machen, dass sich eine ganze Zivilisation nur damit beschäftigt, Wracks anderer Völker zu plündern. Was bitte machen diese Leute, wenn gerade mal kein Krieg war, der für Vollbeschäftigung sorgt? Eine Multispezies-Piratenhorde wäre wesentlich glaubwürdiger und vor allem interessanter gewesen.

Was die Charaktere angeht, so ist dieses Buch sehr Picard-lastig. Allerdings bin ich als großer Picard-Fan mittelmäßig entsetzt über die Charakterisierung, die Vornholt dem guten Captain angedeihen lässt. Okay, sicherlich wird der Krieg auch an Picard nicht spurlos vorbeigegangen sein, das, was hier geboten wird, ist dann eindeutig zu viel des Guten. Das krasseste Beispiel, ohne zu viel vom Inhalt zu verraten: Ein fremdes Schiff scheint die Enterprise zu bedrohen. Früher hätte Picard nach einer vergeblichen Kontaktaufnahme erst einmal abgewartet, bei aggressivem Verhalten mit den Phasern einen Schuss vor den Bug gesetzt. Was macht er hier? Er ordnet an, dass eine Salve (!) Quantentorpedos abgefeuert wird, die das Schiff natürlich zerstören. Was bitte ist aus dem formvollendeten Diplomaten und Wissenschaftler geworden? Soll das der Mann sein, der 27 Erstkontakte durchgeführt hat? Der annähernd 20 Jahre lang das Flaggschiff der Föderation kommandiert hat? Es war zwar für den weiteren Verlauf der Geschichte notwendig, Picard einen schwerwiegenden Fehler begehen zu lassen, aber das Geschilderte ist leider absolut unglaubwürdig.

Auch der ganze Handlungsstrang mit Data und dem Streit um seinen Status und seine Rechte, der sich im Verlauf des Buches auftut, fand ich nicht wirklich überzeugend. Irgendwie wird mir hier zu schnell auf Recht und Gesetzt gepfiffen, nur um der Sternenflotte technologische und militärische Vorteile zu verschaffen. Bei so einem Verhalten frage ich mich, warum sich die Föderation eigentlich unter so großen Opfern dem Dominion widersetzt hat, da sie scheinbar, was die politischen Ziele angeht, gar nicht so weit auseinander liegen... Okay, ich gebe zu, das ist jetzt etwas spitz formuliert, aber ich bin, was solche Dinge angeht, ein "'Star Trek'-Fan der alten Schule". Ich erwarte von der Föderation ein absolut integeres und moralisch einwandfreies Verhalten, mit dem sie den hehren Zielen, für die Millionen im Krieg gefallen sind, gerecht wird. Auch in diesem Zusammenhang enttäuscht das Buch.

Gibt es überhaupt etwas Positives zu berichten? Ja, gibt es: Wesley Crusher. Ja, verehrte Leser, Sie haben richtig gelesen, dieser nervtötende neunmalkluge kleine Bengel, den die meisten zu "The Next Generation"-Zeiten am liebsten aus der nächsten Luftschleuse geworfen hätten, hat sich allen Ernstes zu einem der faszinierendsten Charaktere entwickelt, die mir seit langem in "Star Trek" untergekommen sind. Ich hoffe sehr, dass wir in zukünftigen "The Next Generation"-Büchern mehr über ihn lesen können.

Fazit: Unlogische und langweilige Geschichte, unglaubwürdige Charaktere und teils sehr zweifelhafte Handlungselemente. Nur dank des sehr gelungenen Wesley-Crusher-Parts mit Mühe und Not unterstes Mittelmaß erreicht. Kein gelungener Start für ein derartig ambitioniertes Projekt.

3. Martin Weinrich

Was erwartet man von dem ersten von neun Büchern? Eigentlich nicht allzu viel. Es soll den Grundstein für die anderen acht Bücher legen und dabei am besten auch noch spannend sein.

"The Next Generation" braucht sicherlich keinen Grundstein, immerhin gibt es schon viele Folgen und Bücher. Doch das, was in diesem Buch abgeliefert wird, lässt einen nicht auf die anderen acht Bände hoffen. Die Geschichte beginnt zwar recht interessant, immerhin scheint ja viel Merkwürdiges in diesem verlassenen Schlachtfeld zu sein, hat dann aber viele Längen.

Diese Längen sorgen dafür, dass zeitweise wirklich Langeweile aufkommt. So verfolgen ständig Shuttles irgendwelche Objekte, und am Ende wird die ganze Handlung noch mal in einem Gericht durchgekaut. Nein, das ist nicht wirklich gut. Spannung ist also nur zu einem kleinen Teil da.

Legt dieses Buch einen Grundstein? Nicht wirklich. Was soll denn noch passieren? Das Rätsel wird gelöst - und dann? Gut ist, dass Wesley die Zerstörung der Enterprise sieht. Das sorgt immerhin dafür, dass man sich ein wenig für die Sache interessiert. Doch womit man die anderen acht Bücher füllen möchte, bleibt schleierhaft.

Auch das mal wieder alle gegen Picard sind, ist seltsam. Scheinbar passiert so etwas in "Next Generation"-Büchern häufig. Da sind die bei Starfleet häufig die letzten Deppen, die Picard ständig zu Unrecht anklagen. Dabei ist es doch sehr offensichtlich, wie viel er für die Föderation getan hat. Nun gut, Undank ist der Welten Lohn. Aber irgendwann nervt das auch.

Fazit: Was bleibt, ist ein interessanter Ansatz, der leider unter Längen leidet, und eine nette Wesley-Nebengeschichte.

Bewertung

1. Peter Tigmann
2. Christoph Hühn
3. Martin Weinrich

Weitere Infos


Originaltitel "A Time to Be Born"

Buchreihe The Next Generation

Autor John Vornholt

Preis 6,49

Umfang 284 Seiten

Verlag Simon & Schuster Pocket Books

ISBN 0-7434-6765-5

(pt, ch, wc - 17.12.10)


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