Stephan Mark (sm)
01.12.01
"Star Trek: Der Film"
Gene Roddenberry
Inhalt
Ein riesenhaftes Gebilde vernichtet drei Kreuzer der Klingonen und steuert die Erde an. Admiral Kirk übernimmt das Kommando über die überholte U.S.S. Enterprise, während der ursprünglich als Kommandant vorgesehene Will Decker zum Ersten Offizier zurückgestuft wird. Als sich der Crew auch noch Spock
anschließt und der Warpantrieb einsatzbereit ist, fängt man den Eindringling ab. Spock versucht auf eigenes Risiko ins Innere zu gelangen und an Bord der Enterprise wird die Navigatorin Ilia durch ein Duplikat ersetzt. Im Verlauf der Geschichte wird die Crew mit der eigenen Vergangenheit der Föderation konfrontiert...
Kritik
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 Umstritten, aber doch einzigartig: Der einzige Roman des "Great Bird of the Galaxy". |
Ich bin überzeugt, dass jeder Trekkie den Film kennt, daher ist eine Inhaltsangabe fast überflüssig und auch ist es kein Geheimnis mehr, dass sich die mysteriöse Wolke letztendlich als fehlgeleitete NASA-Sonde Voyager 6 entpuppt. Bei einem Buch zum Film wirft der Kritiker von selbst ein Blick zum Zelluloid, denn letztendlich ist ein solcher Roman meist nur so gut oder schlecht wie sein filmisches Pendant selbst. Gerade beim ersten Kinoausflug von 1979 streiten sich die Fans. Als träge und langweilig wurde er damals bezeichnet, die Effekte waren ungeschlagen - und im Laufe der Jahre hat sich das Bild des Film eigentlich positiv entwickelt. Heute gilt er manchen als Klassiker der Filmgeschichte.
Der Vater von "Star Trek", Gene Roddenberry, tritt als Autor dieses Buches in Erscheinung, sein einziger Roman bis zu seinem Tode. Es gelingt Roddenberry mit dem Roman nicht den Film "spannender zu schreiben", als er anzusehen war, und so sahen ihn viele Fans als misslungen an. Der Film war wegen seiner Effekte zu bewundern und von deren Magie ist im Buch natürlich nichts zu spüren. Wem bringt dieses Buch also etwas? Das Buch hat sich in meinen Augen zum gleichen entwickelt, wie auch der Film in den letzten Jahren. Letztlich zeigte sich bei beiden dasselbe: Sie sind einzigartig. Das Buch fängt die einzigartige Atmosphäre des Films gekonnt ein, hält sich an die Handlung und bringt nur wenige Neuigkeiten. Neben einem fiktiven Vorwort Kirks und dem Verfasser, also Roddenberry, wird unter anderen die Beziehung Decker/Ilia erläutert (Decker schläft mit der Sonde!) sowie einige weitere Details - überladen ist das Buch aber an keiner Stelle. Das Buch gibt auch einem dieses spezielle Gefühl, wenn man weiß, dass man den einzigen Roman des "Great Bird of the Galaxy" in den Händen hält. Von diesem einen Standpunkt gehört dieses Buch in jede Sammlung genauso wie auch der Kinofilm in jede Videosammlung gehört. Wie in jedem Filmbuch von Heyne dürfen auch diesmal einige Fotos nicht fehlen.
Das Buch war zuerst nur Moewig-Verlag erschienen und wurde erst kurz vor dem Buch "Star Trek VI: Das unentdeckte Land" in überarbeiteter Form bei Heyne
veröffentlicht, also wesentlich später als seine Filmnachfolger "Star Trek II" bis "Star Trek V".
Ein Teil (?) der zweiten Auflage enthält einen Fehldruck: Ab Seite 64 und bis Seite 80 sind plötzlich Seiten aus einem "The Next Generation"-Roman abgedruckt, die Seiten vom Filmbuch fehlen. Wenn das Geschehen plötzlich von Kirk zu Picard, den Romulanern und den M'Dok wechselt ist man zu Beginn ziemlich verwirrt... Möglich (und das hoffe ich auch) ist, dass dies nur für einen Teil der Auflage gilt.
Bewertung
Weitere Infos
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| Titel |
"Star Trek: Der Film" |
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| Originaltitel |
"Star Trek: The Motion Picture" |
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| Buchreihe |
Classic |
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| Autor |
Gene Roddenberry |
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| Übersetzer |
Jesco von Puttkamer, Andreas Brandhorst |
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| Preis |
Ursprüngl. Ladenpreis:
12,90 DM

Antiquarisch: ca. 3 bis 6 Euro
 Dieser Roman ist nur noch antiquarisch erhältlich.
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| Umfang |
233 Seiten |
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| Verlag |
Heyne |
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| Bestellnummer |
06/4942 |
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| ISBN |
3-453-06273-6 |
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(sm - 17.12.10)