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Peter Tigmann (pt)24.08.02

"Dunkler Sieg"

William Shatner

Inhalt

Tiberius, Kirks Gegenstück aus dem Paralleluniversum, hat die U.S.S. Enterprise-E in seine Gewalt gebracht. In letzter Sekunde können Kirk und Picard verhindern, dass Tiberius das Schiff mit in sein Universum nimmt. Auf dem Gefängnisplaneten kommt es schließlich zum Kampf zwischen Kirk und seinem Alter Ego. Als dieser gerade in sein Universum zurückgebeamt wird, trifft ihn ein Schiffsphaserstrahl - zumindest scheint es so.

Die sehr schwer beschädigte Enterprise muss in einen Raumdock, um umfangreiche Reparaturen durchführen zu lassen. Kirk wird schwer verletzt auf ein Sternenflottenschiff gebracht, auf dem fast nur Hologramme zu dienen scheinen. Als Kirk wieder zu sich kommt, wird er von Spock darüber informiert, dass er selbst, Spock, McCoy, Scott und die drei Besucher aus dem Spiegeluniversum - Janeway, Spock und T'Val - unter Arrest stehen. Als Kirk vom Captain des Schiffes eine Antwort verlangt, erklärt dieser ihm, dass er nur ein Teil des Puzzles zur Bekämpfung des Paralleluniversums sei. Kirk weiß, dass er belogen wird, muss sich aber fügen.

Unterdessen auf "Deep Space Nine": M'Benga, die Assistenzärztin von Bashir, wird zu einem Medizinkongress gerufen. Auf dem Weg dorthin erkennt sie, dass ihr Ziel ein ganz anderes ist: Eine alte Raumstadion, die aber mit neuesten Waffen bestückt ist. M'Benga wird schnell klar, dass sie hier schon einmal gewesen ist, kann sich aber nicht mehr genau daran erinnern. Ein Sternenflotten-Kommodore, den sie zu kennen glaubt, will ihr auch keine Antworten geben.

Seit dem angeblichen Tod von Tiberius sind viele Monate vergangen und Kirk und seine schwangere Verlobte Teilani wollen endlich heiraten. Während der Zeremonie wird Teilani vergiftet und hat nur noch einige Tage zu leben. Schnell steht für Kirk der Schuldige fest: Tiberius...

Kritik

Captain Kirk muss gegen sein Alter Ego Tiberius kämpfen, Picard hilft ihm...
Dies ist er also, der zweite Roman aus der zweiten Shatner-Trilogie. "Dunkler Sieg" greift das Ende aus "Das Gespenst" noch einmal auf und führt die Ereignisse dann nicht minder spannend weiter.

Der Roman setzt sich aus zwei Handlungssträngen zusammen; einmal die Abenteuer um Kirk, und der andere beschreibt die Erlebnisse um M'Benga. Wie nicht anders zu erwarten wird aber keiner der beiden Handlungsstränge komplett aufgelöst. Was bei "Dunkler Sieg" am Ende des Buches auffällt, ist, dass der Roman sich etwas schneller und leichter durchlesen lassen hat. Dies ist aber nicht unbedingt schlecht, der Roman ist mit über 300 Seiten immer noch ein dickes Buch. Dennoch geht es Shatner hier insgesamt etwas ruhiger an als in den anderen Bänden. Die Handlungsstränge aus "Das Gespenst" werden zu Ende geführt und zwei neue Handlungsstränge angefangen, dann ist aber auch schon wieder Schluss. Vor allem die Mitte des Romans ist für "shatnerische" Verhältnisse eher ruhig, was mir aber sehr gut gefallen hat, da hier etwas ausgiebiger auf die Charaktere eingegangen wird und, wie sollte es auch anderes sein, überwiegend auf Kirk.

Auch lernen wir eine neue Geheimsektion der Sternenflotte kennen: "Projekt Zeichen", deren Mitarbeiter, vor allem Radisson, sehr interessant zu sein scheinen. Ich freue mich schon darauf, von diesen Charakteren mehr zu lesen.

Den Handlungsstrang um M'Benga, der während des ganzen Romans verfolgt wird, ist auch sehr spannend und hat mir manchmal sogar noch etwas besser gefallen als derjenige um Kirk. Auch alle Garak-Fans werden hier mehr als auf ihre Kosten kommen, der Schneider spielt in diesem Buch eine sehr wichtige Rolle.

Auch wird Bezug auf die so genannten Bewahrer genommen, die wir schon aus der "The Next Generation"-Episode "Das fehlende Fragment" kennen. Hierüber und über den mal wieder brutalen Cliffhanger-Schluss, mit dem uns Shatner zurücklässt, werde ich natürlich noch nichts verraten.

Wie bei allen Shatner-Romanen gilt auch hier: Wer Kirk mag, sollte unbedingt zugreifen, wer Kirk nicht besonders mag, aber trotzdem ein sehr spannendes Buch haben will, sollte auch zugreifen. Wer aber mit Kirk überhaupt nichts anfangen kann, sollte auch die Finger von dem Roman lassen, da er doch arg Kirk-lastig ist.

Der Euro macht's möglich: Durfte man vor einem Jahr noch 14,90 DM blechen, sind es jetzt -dank Euroumrechnung - 15,55 DM. Da kommt doch Freude auf.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Dunkler Sieg"

Originaltitel "Dark Victory"

Buchreihe Shatnerverse

Autor William Shatner in Zusammenarbeit mit Judith & Garfield Reeves-Stevens

Übersetzer Andreas Brandhorst

Preis 7,95 Euro

Umfang 314 Seiten

Verlag Heyne

Bestellnummer 06/5704

ISBN 3-453-18771-7

(pt - 13.03.07)


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