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Manrico Tenner (te)27.09.06

"Die UMUK-Seuche"

Jean Lorrah

Inhalt

Beim Transport abtrünniger Vulkanier zu einer unbewohnten Welt wird die Enterprise durch Befehle der Sternenflotte zur Rückkehr nach Vulkan gezwungen, um Ärzte und medizinisches Personal an Bord zu nehmen. Diese werden dringend auf Nisus benötigt, einem Planeten mit einer multikulturellen Bevölkerung, auf dem eine Epidemie ausgebrochen ist, die bei Kindern mit Eltern unterschiedlicher Spezies mutiert und unberechenbar wird.

Im Orbit des Planeten angekommen, muss die Enterprise gleich einen verunglückten Techniker und seinen Sohn retten, die einen Staudamm reparieren wollten. Der Techniker entpuppt sich als Klingone, sein Sohn ist zur Hälfte menschlich. McCoy und die anderen Ärzte beamen ins Krankenhaus der Hauptstadt, in der sich die Seuche immer mehr ausbreitet. Zufällig entdecken sie die Immunität des zweiten Sohnes des Klingonen, nach weiteren Untersuchungen wird aus klingonischem Blut ein Serum entwickelt, dass für alle auf Eisen basierenden Lebensformen angewandt werden kann. Allerdings leben größtenteils Vulkanier und andere auf Kupfer basierende Lebensformen auf Nisus und die drei Klingonen können nicht genügend Blut spenden, um allen Bewohnern das Serum zu verabreichen.

Im Orbit des Planeten angekommen, muss die Enterprise gleich einen verunglückten Techniker und seinen Sohn retten, die einen Staudamm reparieren wollten. Der Techniker entpuppt sich als Klingone, sein Sohn ist zur Hälfte menschlich. McCoy und die anderen Ärzte beamen ins Krankenhaus der Hauptstadt, in der sich die Seuche immer mehr ausbreitet. Zufällig entdecken sie die Immunität des zweiten Sohnes des Klingonen, nach weiteren Untersuchungen wird aus klingonischem Blut ein Serum entwickelt, dass für alle auf Eisen basierenden Lebensformen angewandt werden kann. Allerdings leben größtenteils Vulkanier und andere auf Kupfer basierende Lebensformen auf Nisus und die drei Klingonen können nicht genügend Blut spenden, um allen Bewohnern das Serum zu verabreichen.

Rettung verspricht die Vulkanierin T'Pina, die trotz Ansteckung durch ihre Mutter keine Krankheitssymptome zeigt. Untersuchungen decken ihre romulanische Herkunft auf, T'Pina wurde als Kind auf einem fremden Planeten ausgesetzt. Der romulanische Anteil ihres Blutes kann wieder vielen Vulkaniern das Leben retten, außerdem setzt McCoy blutbildende Chemikalien ein, wodurch eine Versorgung aller auf Kupfer basierender Lebensformen mit dem Serum gesichert wäre. Just in diesem Moment bricht der Staudamm und eine riesige Flutwelle ist auf dem Weg in die Stadt ...

Inhalt

Ein Virus droht eine Kolonie verschiedener Rassen zu vernichten.
Eine Krankenhaus-/Katastrophengeschichte, wobei damit nicht nur die Qualität des Buches, sondern auch sein Inhalt umschrieben ist. Und wie in jeder Geschichte dieses Genres finden wir die üblichen Klischees: Ärzte verlieben sich in Patienten, der Staudamm bricht im unpassenden Augenblick, die Außenseiter liefern den lebenswichtigen Impfstoff, und einige Figuren spielen falsch. Interessant ist allein Figurenkonstellation: Der Arzt im Liebestaumel ist ein Vulkanier, die Außenseiter gehören den Feindspezies der Föderation an und ein Mann vom Orion versucht den Virus zu verkaufen.

Gewöhnlich lese ich Romane mit/über Vulkanier lieber als mit/über Klingonen oder Romulaner: Sie sind meist ein wenig philosophischer - weniger Action, mehr Dialog. Dialoglastig ist das vorliegende Buch durchaus, jedoch wirkt das Ganze eher uninspiriert und langweilt in vielen Abschnitten. Die Figuren werden nach Schema F in Konflikte und scheinbar aussichtslose Situationen gebracht, von den Hauptpersonen stirbt natürlich niemand, das Privileg bleibt den Unmengen Statisten vorbehalten.

Viel ärgerlicher ist allerdings, dass der Roman die These aufstellt, die unendlichen Möglichkeiten in unendlicher Kombination würden Gefahren in sich bergen. Diese Ansicht wird jedoch weder bewiesen, noch widerlegt, noch beschäftigt sich die Autorin überhaupt damit. Diskussionen zwischen Gegnern und Befürwortern der Globalisierung gibt es schon ewig, das Buch kann dem letztlich nichts hinzufügen. Hier wird die Chance verschenkt, Argumente aufzuzeigen, die für eine Globalisierung sprechen. Oder auch dagegen, wenn die Begründungen stichhaltig sind Im vorliegenden Roman ist von alledem nichts zu finden.

Die Figuren werden nichtsdestotrotz stimmig charakterisiert. Leider spielt die Enterprise-Crew nur eine untergeordnete Rolle. Einzig Spock und McCoy sind aufgrund ihres Einsatzes auf dem Planeten mehr als Stichwortgeber.

Fazit: Die recht gut ausgearbeiteten Charaktere kommen leider nicht gegen die belanglose, vorhersehbare und konstruierte Handlung an. Und eine Positionierung der Autorin über das Für und Wider der Globalisierung bleibt uns auch verwehrt. Thema verfehlt!

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Die UMUK-Seuche"

Originaltitel "The IDIC Epidemic"

Buchreihe Classic

Autor Jean Lorrah

Übersetzer Andreas Brandhorst

Preis Ursprüngl. Ladenpreis:
12,90 DM

Antiquarisch:
2 bis 4 Euro

Dieser Roman ist nur noch antiquarisch erhältlich.

Umfang 298 Seiten

Verlag Heyne

Bestellnummer 06/4949

ISBN 3-453-06194-2

(te - 12.05.07)


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