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Manrico Tenner (te)18.10.07

"Das Gesetz des Verrats"

Dean Wesley Smith & Kristine Kathryn Rusch

Inhalt

Signi Beta ist ein kleiner unwirtlicher Planet, den klingonische Siedler unter großem Aufwand in eine landwirtschaftlich nutzbare Welt verwandeln wollen. So verwundern plötzliche Angriffe auf die Kolonie: Die kargen Felder werden niedergebrannt, und es gibt Verluste unter den Kolonisten. Ein Notruf der Klingonen erreicht die Enterprise, die sofort von Raumstation 11 aufbricht, während die Farragut eine nötige Reparatur abwarten muss.

Vor Ort trifft die Enterprise auf einen klingonischen Kreuzer, der natürlich Feindseligkeiten der Föderation vermutet. Erst die Farmer können Captain Kor vom Gegenteil überzeugen. Außenteams beider Schiffe beamen auf den Planeten und unterstützen die Siedler gemeinsam beim Wiederaufbau. Im Orbit errichten derweil fünf schwere Kriegsschiffe der geheimnisvollen Aggressoren eine Blockade um den Planeten, denen die Enterprise und das klingonische Schiff nichts entgegensetzen können. Sämtliche Kommunikationsversuche schlagen fehl, und selbst als die Farragut und weitere klingonische Schiffe eintreffen, können sie nichts gegen die Fremden ausrichten.

Auf dem Planeten finden die Luftangriffe derweil ein Ende, und aus den Kriegsschiffen im Orbit starten Truppentransporter. Der Invasion von Signi Beta stehen nur die ungleichen Außenteams und die Farmer gegenüber...

Kritik

Der letzte Teil der Reihe "Tag der Ehre"
Im letzten Band der "Tag der Ehre"-Reihe erfahren wir nun, worin der Ursprung dieses klingonischen Feiertages liegt. Sehr stimmig ist hierbei die Rahmenhandlung, in welcher Kerdoch seiner Familie zum wiederholten Male die Geschichte erzählt. Irreführend hingegen ist der Titel des Buches: Niemand wird verraten, und es wird erst recht kein Gesetz dazu formuliert - alles ist (wie meist) nur ein Missverständnis.

Ein klein wenig langatmig geraten die wiederholten Kämpfe zwischen den Raumschiffen der Karr und den Schiffen der Allianz Föderation/Klingonen: Angriff, Shuttles zerstören, Schildenergie wird abgebaut und Rückzug. Den Mangel an Informationen setzen die Autoren gezielt ein und erzeugen durchaus Spannung, im Nachhinein erscheint die Funkstille der Karr jedoch unlogisch. Sie hätten doch nur sagen brauchen, was sie auf dem Planeten wollen. Ebenso leuchtet nicht ein, dass der verwundeten Karr zwar nach seiner Rasse und seinen Verletzungen befragt wird, aber was sein Volk eigentlich will, scheint niemanden zu interessieren. Bis hierhin stimmig, erweist sich die Auflösung des Konflikts als überraschend simpel und überhastet. Erst werden Felder verbrannt und Klingonen getötet, auf einmal wird verhandelt.

Die Klingonen sind sehr zwiespältig charakterisiert: Einerseits liest man gern über andere Berufszweige des Kriegervolkes, die ebenso ehrenvoll sind, andererseits sehen Kor und seine Soldaten nicht sehr rosig aus. Der Daharmeister selbst verschläft das halbe Buch, seine Untergebenen sterben bei der Verteidigung der Siedlung, oder kippen in der Wüste einfach um. Und die Kommandanten der klingonischen Schiffe scheinen nur die "einfach-drauf-los"-Taktik zu beherrschen.

Die Karr werden aus dramaturgischen Gründen erst spät identifiziert und personifiziert, bleiben aber auch dann blass und unausgegoren. Sie greifen permanent die Siedlung an und erleiden nicht unerhebliche Verluste, reagieren aber auf kein Funksignal. Man sollte doch von einem Volk, welches einen Planeten 900 Jahre lang zum Getreidepflanzen vorbereitet, erwarten können, dass es erst mal eine friedliche Konfliktlösung anstrebt.

Für Humor sorgt der ständige Wettstreit zwischen den Chefingenieuren der beiden Starfleetschiffe. Auch die anderen Charaktere der Enterprise werden stimmig geschildert, einzig Spock bemüht sich zu emsig, die fremden Schiffe anzugreifen.

Der "Tag der Ehre"-Zyklus

Fazit: Wie die Vorgänger der "Tag der Ehre"-Reihe kann uns auch dieser Roman keine neuen Einsichten zu eben diesem Thema aufzeigen. Dennoch eine spannende Geschichte, die einige Abstriche bei der Charakterisierung der Klingonen und der Auflösung der Handlung hinnehmen muss.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Das Gesetz des Verrats"

Originaltitel "Treaty's Law"

Buchreihe Classic

Autor Dean Wesley Smith & Kristine Kathryn Rusch

Übersetzer Ronald M. Hahn

Preis Ursprüngl. Ladenpreis:
12,90 DM

Antiquarisch:
1 bis 3 Euro

Dieser Roman ist nur noch antiquarisch erhältlich.

Umfang 281 Seiten

Verlag Heyne

Bestellnummer 06/5702

ISBN 3-453-15705-2

(te - 18.10.07)


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