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Thomas Götz (tg)03.09.16

"Das Attentatsspiel"

Alan Gratz

Inhalt

Die Regeln sind einfach: Eine Zielperson ziehen, sie aufspüren und mit einem Göffel "töten". Sich die Zielperson deines Opfers als Nächstes vornehmen. Oh, und dafür sorgen, dass einen der Spieler mit dem eigenen Namen nicht zuerst erwischt. Keine Sicherheitszonen. Keine Unterbrechungen. Das Spiel endet, wenn nur noch ein Spieler übrig ist. James T. Kirk spielt aus Spaß. Leonard "Pille" McCoy macht mit, um einem Mädchen näher zu kommen. Aber als Explosionen den sonst so ruhigen Campus der Sternenflottenakademie erschüttern, wird klar, dass irgendjemand das Spiel sehr ernst nimmt. Ist es einer der Varkolak, die gerade die Erde besuchen, um an einer intergalaktischen Medizinkonferenz teilzunehmen? Oder vielleicht ein Mitglied einer supergeheimen Gesellschaft an der Akademie, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, sich um Dinge zu kümmern, die die Föderation bedrohen, ganz gleich, welche Regeln dafür gebrochen werden müssen?

Kritik

Der vierte Starfleet Academy-Band stellt zugleich den letzten aus der neuen Kelvin-Zeitlinie dar und enthält erneut eine Einzelgeschichte zur Akademiezeit unserer Helden. Dabei werden aber, auch wenn es anfangs so aussieht, die vorangegangenen Abenteuer auch nicht vergessen, denn Chekov und Kirk sind zum Beispiel bereits dicke Freunde.
Der Abschluß der Akademiereihe in der neuen Kelvin-Zeitlinie.

Eingebettet in das titelgebende Attentatsspiel ist eine Geschichte um eine Verschwörung um eine neue Spezies, die in etwa als hundeähnlich beschrieben werden kann. Vor allem diese neue Spezies, die Varkolak, ist durchaus gut beschrieben und man kann die Verwicklungen und das Dilemma, das zwischen ihnen und der Flotte herrscht, sehr gut nachempfinden.

Auch charakterlich braucht man sich nicht verstecken. Natürlich trumpfen vor allem wieder Kirk, Spock, McCoy und Uhura auf, aber auch Sulu und Chekov bekommen einige schöne Szenen spendiert. Dieses Niveau kann man sogar bis zum Ende halten, denn alle Charaktere sind gut getroffen.

Dabei werden auch ein paar Szenen als Fanservice eingebaut, etwa die Begegnung mit Finnegan und Leslie, oder ein Gespräch, das so in ähnlicher Form später in einem der Filme auftauchen wird. Dies bemerken, wie erwähnt, nicht alle Leser, aber Fans entlockt es durchaus den ein oder anderen Schmunzler.

Ein paar negative Sachen gibt es dann allerdings doch noch zu erwähnen: Eine Geheimgesellschaft innerhalb der Sternenflotte, die für das größere Wohl kämpft? Nun, das erinnert an Sektion 31 und in der Tat fragt man sich manchmal, warum man nicht gleich diese Organisation genommen hat, denn die Machtverhältnisse dürften ähnlich sein (gut, Sektion 31 hätte man am Ende des Bandes nicht auflösen können). Zudem ist es ebenso offensichtlich, das der einzige neue Charakter, der auftaucht, namentlich in Form von McCoys neuer Liebe, zum Verräter wird.

Sicher, es gibt noch den ein oder anderen, der neue eingeführt wird, aber keiner steht so sehr im Mittelpunkt wie Nadja und wie bereits im dritten Band wird auch hier dem Leser schnell klar, wer der Bösewicht ist. Das ist natürlich schade, weil durchaus etwas klischeehaft, wobei der Band ansonsten durchaus erwachsener daherkommt.

Dennoch vermag die Story, nicht zuletzt auch wegen der neuen Spezies, durchaus spannend zu sein.

Fazit: Einige kleinere Klischeeeinlagen in der Story, welche dem guten Gesamtbild des Romans aber keinen Abbruch tun. Hier kann man durchaus einen Blick riskieren.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Starfleet Academy 4 - Das Attentatsspiel"

Originaltitel "Starfleet Academy - The Assassination Game"

Buchreihe Classic

Autor Alan Gratz

Übersetzer Stephanie Pannen

Preis 12.- Euro

Umfang 345 Seiten

Verlag CrossCult

ISBN 978-3-86425-850-3

(tg - 03.09.16)


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