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Peter Tigmann (pt), Manrico Tenner (te)10.08.02

"Echos"

Dean Wesley Smith & weitere

Inhalt

Die Voyager empfängt den Notruf eines Planeten. Bei einer genaueren Untersuchung entdecken Janeway und ihre Crew, dass vom Planeten Subraumwellen ausgehen, die kleine Veränderungen bewirken.

In einem parallelen Universum findet eine Voyager keinen Planeten, sondern nur einen große Anzahl von Leichen. Immer wenn es zu Subraumverschiebungen kommt, können die beiden verschiedenen Voyagers miteinander kommunizieren. Es existieren aber nicht nur zwei Voyagers, sondern noch unzählige mehr in anderen Paralleluniversen. Zusammen entwickeln sie einen Plan, um die Subraumwellen zu beenden und so zu verhindern, dass weitere Personen von ihren jeweiligen Planeten ins All transferiert werden. Der Preis hierfür ist aber sehr groß: ihre eigene Existenz...

Kritik

Die Voyager stößt auf Tausende andere Voyagers...

Peter Tigmann

In der ersten Hälfte ist der Roman etwas verwirrend, da sich die Ereignisse in drei verscheiden Universen abspielen und man da nicht sofort durchblickt. Überhaupt liest sich der erste Teil sehr schwer, da man praktisch immer wieder dasselbe mit kleinen Veränderungen vorgesetzt bekommt.

Dies ist im zweiten Teil des Romans zwar auch der Fall, aber wenigstens kommt hier Spannung auf. Recht interessant, aber leider nicht sehr ausführlich beschrieben ist die Situation, in der sich die Mitglieder des Außenteams sehen und so auf ihre Ebenbilder auf der anderen Voyager treffen. Die zwei B'Elannas in Konkurrenz zu sehen, hatte was für sich, allerdings war auch dies sehr schnell beendet.

Gegen Ende hin muss sich die Crew dann mit der Frage auseinander setzten, ob die Gefahr, sich selbst zu opfern, nicht zu groß ist. Schließlich könnte der Plan ja auch schief gehen. Aber auch in dieser Situation ist man nur sehr oberflächlich über die Gefühle der Crew hinweggegangen.

Abschließend finde ich, dass man aus diesem Konzept mehr hätte herausholen können und müssen. Vor allem aber hätte man den Roman etwas besser lesbar machen sollen; immer und immer wieder dasselbe zu lesen langweilt auf Dauer. Da die zweite Hälfte des Buches aber stellenweise durchaus überzeugen kann und auch das Konzept recht interessant ist, kann man gerade noch, trotz aller Mängel, empfehlen, das Buch zu lesen.

Manrico Tenner

Normalerweise halte ich nicht viel von Geschichten, deren Ende das Vorangegangene ungeschehen macht. Gerade die Science-Fiction und vor allem "Star Trek" bedient sich dieses Elements recht häufig. Und auch die Paralleluniversum-Story ist nicht gerade neu. Doch angesichts der gigantischen Verluste an Leben - immerhin stirbt in regelmäßigen Abständen die Bevölkerung eines ganzen Planeten - hoffte ich bereits recht früh im Handlungsverlauf auf eine solche Auflösung. Der wirklich grauenhafte Tod dieser Personen lässt der Voyager-Crew und dem Leser das Volk von Birsiba nicht egal sein.

Nun mag es einigen Lesern vielleicht langweilig vorkommen, die Handlung mehrfach nachzuerleben - vergleichbar mit dem Klassiker "Und täglich grüßt das Murmeltier" - doch sind die feinen, mitunter kaum merklichen Unterschiede zwischen den "Varianten" einer Figur aus den verschiedenen Paralleluniversen und ihre Interaktion mit der jeweils "originalen" Crew sehr stimmig und detailliert ausgearbeitet. Ich wage sogar zu behaupten, dass für den Leser hierbei einige Aspekte untergehen, die erst bei einem zweiten Lesen des Buches entdeckt werden. Leider ist es mitunter recht verwirrend, in welchem Universum die Handlung gerade spielt und wer woher gekommen ist.

Ebenso wie die Bewohner von Birsiba, von deren Kultur man leider sehr wenig zu lesen bekommt, ist auch die Crew der Voyager sehr stimmig charakterisiert.

Fazit: Eine planetenumfassende Tragödie, die sich wieder und wieder wiederholt - wer auf Action steht, wird sich schnell langweilen, Fans sich wiederholender Handlungsabläufe werden bestens unterhalten und alle anderen Leser finden sich wohl irgendwo dazwischen wieder.

Bewertung

1. Peter Tigmann
2. Manrico Tenner

Weitere Infos


Titel "Echos"

Originaltitel "Echoes"

Buchreihe Voyager

Autor Dean Wesley Smith, Kristine Kathryn Rusch & Nina Kiriki Hoffman

Übersetzer Andreas Brandhorst

Preis Ursprüngl. Ladenpreis:
7,95 Euro

Antiquarisch:
ca. 2 bis 8 Euro

Dieser Roman ist nur noch antiquarisch erhältlich.

Umfang 282 Seiten

Verlag Heyne

Bestellnummer 06/5817

ISBN 3-453-17099-7

(pt, te - 11.08.07)


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