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Peter Schipfmann (ps)20.09.07

"Überleben"

Peter David

Inhalt

Eine Gruppe von Starfleet-Kadetten unter Führung des allseits bekannten Klingonen Worf und ein kleiner Haufen junger Klingonen unter der Leitung der Klingonin K'Ehleyr sitzen in der Siedlung auf dem Planeten Dantar IV fest. Der Grund: Die Kolonie auf dem Planeten wurde von einem Klingonen-Schiff angegriffen. Das Schiff konnte zwar abgeschossen werden, da man aber weitere Angriffe befürchtete, wurde die Kolonie evakuiert. Für alle war auf den Shuttles kein Platz mehr, und so blieben die acht Kadetten zurück (Voriges ereignite sich in dem Band "Mission auf Dantar"). In spätestens 14 Tagen sollten auch diese Gruppe abgeholt werden. Nur: Auch nach fast drei Wochen ist immer noch keine Hilfe eingetroffen.

Unsicherheit und Gereiztheit macht sich breit. Es kommt zu einer körperliche Auseinandersetzung zwischen einem Klingonen und Zak Kebron. Da findet Soleta bei einer Erkundung das Wrack des feindlichen Raumschiffes. Als sie die Überreste des Schiffes besichtigt, wird sie angegriffen. Sie kann den Gegner besiegen. Es ist ein Brikar.

Nach einigem hin und her, was man mit dem aussageunwilligen und bösartigen Gefangenen machen soll, entscheidet man sich, die gewünschten Informationen durch eine vulkanische Gedankenverschmelzung zu besorgen. Soleta kann dem Brikar sein Geheimnis entlocken: Die Brikar planen eine Expansion, wollen sich von der Föderation lossagen. Auf Dantar IV befindet sich eine geheimen Basis der Brikar. Das Schiff hatte den Auftrag, die Siedler zu vertreiben, notfalls auch umzubringen.

Die Kadetten machen sich nun auf, die Basis der Brikar auszukundschaften. Sie schaffen es deren Sicherheitssperren zu umgehen und beginnen sie zu erkunden. Als sich die meisten Kadetten in der Basis befinden, kann sich der Brikar befreien, und er schafft es, ein Notfallprogramm zu aktivieren. Die Basis wird geflutet.

Kritik

Worf und seine Mannschaft, die auf Danter geblieben waren, warten auf Rettung. Problem: Ein Feind macht ihnen allen zu schaffen...
"Überleben" ist ein spannender Abenteuerschmöker. Er hat mich an die Bücher erinnert, die ich so als Zehn- bis Zwölfjähriger gelesen habe. Am Anfang gibt es die Reibereien, die man schon aus "Mission aus Dantar" kennt (nur Worf und K'Ehleyr kommen sich immer näher, da bahnt sich tatsächlich eine Romanze an), aber nachdem durch die Gefangennahme des Brikar endlich Schwung in die Handlung kommt, schaffen es alle die Erwartungen von Professor Trump zu erfüllen: indem jeder seine eigenen Stärken einbringt (mit jeder meine auch die Mitglieder Klingonen-Gruppe) und zusammenarbeiten, schaffen sie es ihr Abenteuer erfolgreich zu bestehen.

Sogar Zak Kebron und der Klingone Kodash, die sich gleich zweimal heftig geprügelt haben, lernen sich gegenseitig zu achten. Die klingonische Kultur und die der Brikar weisen auch sehr große Gemeinsamkeiten auf. So gibt es bei den Brikar einen ähnlichen Gründermythos wie bei den Klingonen.

Über Mark McHenry erfährt der Leser noch ein peinliches Detail. Er hält doch tatsächlich "Peter Pan" für eine Biographie und "Alice im Wunderland" für einen Reiseführer. Huch, so jung sind die Kadetten der Starfleet eigentlich doch nicht, dass sie das glauben könnten, oder?

Das mit Worf und K'Ehleyr wird natürlich nichts. Sie kehrt ins Klingonische Reich zurück, und er bleibt Starfleet-Kadett. Worf bleibt als Erinnerung nur eine Statue von Kahless. Nun ja, das ist schon kitschig, aber was soll's.

Zu bemängeln ist einzig, dass der Schluss ein wenig überhastet ist, was aber nicht am Autor liegt. Schließlich bekam er vom Verlag nur 240 Seiten für zwei Bände zugestanden. 40 bis 100 Seiten, mehr hätten dem Zweiteiler gut getan.

Ein Buch, um junge Leute, die heutzutage noch lesen, an "Star Trek" heranzuführen oder für "Neue Grenze"-Fans, die alles über ihre "Helden" wissen wollen.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Überleben"

Originaltitel "Survival"

Buchreihe Starfleet Kadetten

Autor Peter David

Übersetzer Uwe Anton

Preis Ursprüngl. Ladenpreis:
8,90 DM

Antiquarisch:
2 bis 3 Euro

Dieser Roman ist nur noch antiquarisch erhältlich.

Umfang 122 Seiten

Verlag Heyne

ISBN 3-453-09053-5

(ps - 28.12.09)


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