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Martin Weinrich (wc)06.01.16

"Fundamente (Teil 1-3)"

Dayton Ward & Kevin Dilmore

Inhalt

Ein Raumschiff steuert mit hoher Geschwindigkeit durch das Weltall und sendet einen Notruf ab. Die U.S.S. DaVinci mit dem Ingenieursteam um Commander Gomez ist gerade in der Nähe und bemüht sich zu helfen. Doch der Fall ist äußerst kompliziert, der Zeitdruck hingegen ist hoch. Duffy erinnert sich im Verlauf der Mission an drei Ereignisse aus den Aufzeichnungen von Scotty, die ihm in der aktuellen Situation von Nutzen sind. Zufälligerweise begleiten diese Episoden die schrittweise Erkenntnis des Sternenflottenkommandos, dass ein Ingenieurkorps von großem Nutzen sein kann.

Auf diese Weise erlebt der Leser eine brenzlige Situation auf einem Horchposten in der Nähe zur Romulanischen Neutralen Zone, ein Wiedersehen mit dem herschaftssüchtigen Computer Landru sowie die Strandung eines experimentellen Raumschiffs in feindlichem Territorium. In allen drei Fällen kommt Scotty über Umwege mit dem Ingenieurkorps in Kontakt und unterstützt es bei den Problemen.

Kritik

Die folgende Rezension bezieht sich auf das englische Original.

Angesichts eines technischen Notfalls erinnert sich Lieutenant Commander Duffy an frühere Heldentaten des Ingenieurkorps.
Anders als vorherige Mehrteile der Serie baut "Fundamente" nicht wirklich aufeinander auf. Die Rahmenhandlung ist äußerst schwach, sie dient fast ausschließlich dazu, Duffy die Chance zu geben, sich an Scottys Missionen zu erinnern. Diese wiederum weisen wiederkehrende Charaktere auf und haben natürlich den charmanten Effekt, dass sie alle die Bedeutung des Ingenieurkorps betonen. Darüber hinaus verbindet die drei Geschichten nichts. Insofern hängt die Qualität des Dreiteilers von der Stärke der drei Erzählungen ab.

Wirklich überzeugen kann jedoch keine der drei Geschichten. Auf der einen Seite fehlen ihnen emotionale Aspekte. Natürlich bemühen sich die Autoren darum, diese zu schaffen. Aber es reicht nun einmal nicht aus, eine gerade erst in die Handlung eingeführte Ingenieurin bei ihrer ersten Aktion sterben zu lassen, um den Leser mitfiebern zu lassen. Gleichzeitig wird die geschürte Erwartung durch die Episoden nicht eingelöst. Man erlebt zwar in drei Stufen mit, wie die Sternenflottenführung das Ingenieurkorps etwas mehr zu schätzen lernt, es sind aber nicht wirklich die "Fundamente", die hier gelegt werden. Diese wurden an anderer Stelle nach der Entdeckung des Computers Landru gelegt (der immerhin in einer der Geschichten die Hauptrolle übernimmt). Hier hätte man sich mehr Informationen über die Anfangszeit des Korps als nur ein paar Improvisationen auf baufälligen Schiffen gewünscht.

Der Höhepunkt der Trilogie ist der zweite Teil. Hier versucht Landru seine Herrschaft wieder herzustellen. Dies ist die einzige Episode, die so etwas wie Dynamik zulässt und am Ende etwas Bewegung entwickelt. Auch die Rahmenhandlung ist insofern ordentlich als dass sie an keiner Stelle die Chance verpasst, "Star Trek"-Werte wie unbegrenzte Hilfsbereitschaft angesichts technischer Notfälle zu betonen. Für Spannung sorgt sie, wie die Episoden eins und drei, allerdings nicht.

Letztlich bleibt der Eindruck, dass es dieser drei Rückblenden nicht bedurft hätte. Aus dem Leben eines Montgomery Scott kann man viele Stories erzählen – diese drei sind es nicht.

Fazit: Der Rückblick auf die ersten Jahre des Ingenieurkorps gestaltet sich wenig spannend und überzeugend. Zwar ist der Text flüssig geschrieben, wirklich packend und interessant ist jedoch kein Abschnitt der Serie. Das lässt einen durchschnittlichen Eindruck zurück.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Fundamente (Teil 1-3)"

Buchreihe S.C.E.

Autor Dayton Ward & Kevin Dilmore

Preis jeweils 2,99

Umfang 0 Seiten

Verlag Simon & Schuster Pocket Books


(wc - 06.01.16)


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