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Martin Weinrich (wc)10.06.15

"Interphase Teil 1"

Dayton Ward & Kevin Dilmore

Inhalt

Die lange verschollene U.S.S. Defiant taucht im tholianischen Raum auf. Aufgrund der temporär guten diplomatischen Beziehungen zur Föderation entscheidet die tholianische Versammlung das Schiff von der Sternenflotte bergen zu lassen. Bei den protektionistischen Tholianern ist diese Erlaubnis, Fremden Zutritt zum eigenen Raum zu gewähren, eine Seltenheit. Umso besorgter ist die Besatzung der da Vinci als sie den Auftrag erhält. Gleichzeitig sind Captain Gold und seine Ingenieurin Gomez von der Möglichkeit fasziniert, endlich die Gründe für das Verschwinden des Constitution-Kreuzers herauszufinden.

Die Bergung gestaltet sich als ausgesprochen kompliziert. Die Defiant befindet sich in einem interdimensionären Spalt, aus der sie nur schwer befreit werden kann. Auf der Reise in den tholianischen Raum entwickelt des Corps of Engineer Team eine Lösung, die eine Bergung garantiert - wenn niemand während die Aktion unterbricht.

Kritik

Die U.S.S. Defiant taucht nach langer Zeit im tholianischen Raum auf, die Crew der da Vinci versucht das Schiff zu bergen.
"Interphase" beginnt deutlich langsamer als vorherige Episoden der "Corps of Engineers"-Reihe. Das verwundert zunächst einmal nicht, immerhin handelt es sich um einen Zweiteiler. Stattdessen haben die Autoren Platz, um Scotty eine kleine Szene zu gönnen, über die politische Situation zwischen Tholianern und der Föderation nachzudenken und einigen da Vinci Charakteren kleine Momente zu gönnen. Außerdem darf sich das Außenteam ausgiebig auf der Defiant austoben und über das schreckliche Schicksal der Besatzung informieren lassen. Das ist atmosphärisch überzeugend, kurzweilig zu lesen, bringt aber keine besonderen Handlungselemente hervor.

Angesichts der fragilen Situation und der ständigen Darstellung der Tholianer als einsilbige und bedrohliche Kontrahenten ist es nicht weiter überraschend, dass das Bergungsmanöver durch sie unterbrochen wird. Der Grund ist simpel, die da Vinci-Crew findet auf der Defiant Informationen, die die Tholianer lieber geheim halten möchten. Schuld an der Unterbrechung ist Captain Gold, der Informationen weitergibt ohne diese zuvor selbst gründlich zu analysieren. Das zeugt von einem großen Vertrauen gegenüber den Tholianern, dass an dieser Stelle fehl am Platz ist. Dadurch werden die Tholianer, trotz der Zweifel ihres Kommandanten, das Feuer zu eröffnen, als einseitige und simpel denkende Wesen dargestellt. Vor allem ist es verwunderlich, dass die tholianische Versammlung im Vorfeld nicht selbst erkannt hat, dass die Defiant möglicherweise brisante Informationen beherbergen könnte.

Dadurch bietet der erste Teil der "Interphase"-Erzählung insgesamt wenig mehr als einen stereotypen Gegner der dafür sorgt, dass eine Bergungsmission gründlich schief geht. Die eigentliche Handlung beginnt mit erst mit dem Ende des ersten Teiles. Hier hätte man sich wenigstens für einen kleinen Sub-Plot oder aber eine differenzierte Herangehensweise an die Auseinandersetzung entscheiden können.

Fazit: Der erste "Interphase"-Teil bietet einen kurzweiligen Einstieg in die Defiant-Bergung. Während den Autoren einige gute Charakterszenen gelingen, bleibt der Handlungsaufbau stereotyp und undifferenziert. Letztlich bildet dieser Teil lediglich eine ordentliche Grundlage für die Fortsetzung und weist wenig originelle eigene Elemente auf.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Interphase Teil 1"

Originaltitel "Interphase Teil 1"

Buchreihe S.C.E.

Preis 2,99

Umfang 100 Seiten

Verlag Simon & Schuster Pocket Books


(wc - 10.06.15)


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