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Martin Weinrich (wc)17.06.15

"Interphase Teil 2"

Dayton Ward & Kevin Dilmore

Inhalt

Im vorherigen Teil tauchte die U.S.S. Defiant aus einem interdimensionalen Riss in tholianischem Raum auf. Aufgrund der temporär guten diplomatischen Beziehungen zur Föderation entschied die tholianische Versammlung, der Sternenflotte eine Bergungsaktion zu genehmigen. Doch die Crew um Captain Gold fand auf der Defiant Informationen, die die Tholianer verbergen möchten. Als dies herauskam, eröffneten tholianische Schiffe das Feuer und die Defiant wurde zurück in den Riss gestoßen, während die DaVinci antriebslos zurückblieb.

Nun versucht Ingenieur Keiran Duffy einen alternativen Bergungsplan auszuarbeiten bevor tholianische Verstärkung die DaVinci endgültig zerstören kann. Derweil bemüht sich das Team auf der Defiant dem sicheren Strahlentod so lange zu entkommen bis sich der Riss das nächste Mal öffnet. Doch beiden Seiten läuft die Zeit davon.

Kritik

Unter Beschuss der Tholianer versucht die Besatzung der DaVinci ein Außenteam auf der Defiant in einem interdimensionalen Riss zu retten.
Der erste Teil der "Interphase"-Erzählung war ein solider, aber nicht besonders innovativer Auftakt. Immerhin wurde eine ordentliche Grundlage für eine Fortsetzung gebaut. Dies wissen die Autoren zu nutzen. Es gelingt ihnen, ein hohes Erzähltempos zu halten und die Geschichte sogar mit einem "Star Trek"-Moment zu beenden.

Diesmal kämpfen zwei Seiten um das Überleben. Während die Tholianer mit mehreren Schiffen einen Angriff auf die DaVinci planen, macht dem Außenteam die Strahlung auf der Defiant zu schaffen. Beide Gruppen stehen daher unter enormem Zeitdruck. An mehreren Punkten erscheint es, als könnte die Situation nicht gerettet werden. Im Unterschied zum Vorgänger ist der Ausgang der Erzählung diesmal nicht klar, sodass die Möglichkeit zu unvorhergesehenen Ereignissen neben dem Erzählttempo auch die Spannung hochhält.

Am gelungensten ist jedoch Duffys Auseinandersetzung mit der Rolle des kommandierenden Offiziers. Bei jedem technischen Problem rät ihm sein Instinkt, sich sofort in den Maschinenraum zu begeben. Es bedarf der etwas komplizierten Sicherheitsoffizierin Corsi, Duffy regelmäßig darauf hinzuweisen. Dies wirkt auf Duffy zunächst wie Subordination bis er die Ernsthaftigkeit der Ratschläge erkennt. Duffys Fortschritte im Kommandostuhl sind ein gelungener Charaktermoment in der Erzählung.

Duffys Entwicklung führt zu einem Selbstbewustseinsschwub, der es ihm erlaubt, am Ende der Handlung ein feindliches Schiff zu retten. Dieser "Star Trek"-typische Moment ist in erster Linie eine Affekthandlung, die aber nur durch die Selbstsicherheit Duffys ausgelöst werden konnte. Alles deutet darauf hin, dass der Befehl ein internalisierte Einstellung wiederspiegelt. Anders als im ersten Teil wird die Sternenflotte diesmal für dieses offene Auftreten belohnt und die diplomatischen Beziehungen zu den Tholianern bleiben gut.

All diese Punkte machen den zweiten "Interphase"-Teil zu einer kurzweiligen und unterhaltsamen Novelle. Allerdings ist der Handlungsstrang auf der Defiant schwach. Hier setzt sich die Teamleiterin Gomez zwar mit einem Klaustrophobieanfall auseinander und die Gruppe muss eine vorzeitige Öffnung des Spaltes erzwingen, aber all dies mag kaum wirkliche Spannung aufbringen. Hier hätte es einer überzeugenderen Geschichte auf der Defiant benötigt, um ein ähnliches Spannungsniveau wie in dem DaVinci-Handlungsstrang zu erreichen.

Fazit: Der zweite "Interphase"-Teil erzählt eine überzeugende Geschichte, die mit einem hohen Tempo, vielen spannenden Stellen und einigen guten Charaktermomenten aufwartet. Die unterschiedliche Qualität der Handlungsstränge zieht den guten Eindruck der Haupthandlung etwas nach unten.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Interphase Teil 2"

Buchreihe S.C.E.

Autor Dayton Ward & Kevin Dilmore

Preis 2,99

Umfang 100 Seiten

Verlag Simon & Schuster Pocket Books


(wc - 17.06.15)


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