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Matthias Wieprecht (we)02.01.18

Letzte "Letzte Jedi" Gedanken

Eine Geschichte besteht immer aus „Einleitung – Hauptteil – Schluss“. Als J.K. Rowling begann „Harry Potter“ zu schreiben, war sie in Hogwarts im Kopf schon zu Hause und als George Lucas seine Trilogien filmte, wusste er (wenigstens grob) wohin die Reise jeweils geht.

Bei der neuen Trilogie um Star Wars ist das nicht so! Genau das - es gab keinen groben Plot für die ganze Trilogie - ist auch der Grund dafür, dass LAST JEDI so toll und nicht so toll ist. Beides gleichzeitig.

Rian Johnson hatte KEINE AHNUNG, was in Episode IX passieren wird als er sein Skript für Episode VIII schrieb! Es gab offenbar keinen Plot, kein Grundgerüst, wie das bei den anderen SW Trilogien der Fall war.

Was passiert aber, wenn es keinen festgesteckten, übergreifenden Plot gibt? Klar: Das, was passiert wird beliebig und während Autor A mit viel Liebe daran gearbeitet hat, dass der Bösewicht XYZ eingeführt wird, wird Autor B diesen nicht beachten oder töten, weil IHM diese Figur egal ist. Autor C könnte das dann aber wieder ganz anders sehen und alles umwerfen, was A und B geschrieben haben.

In der Folge sind es dann drei Einzelfilme mit mehr oder weniger zufällig den gleichen Figuren. Es ist so als wenn Kinder mit den gleichen Actionfiguren spielen und nur festgelegt ist (mehr oder weniger) wer gut und wer böse ist.

Als „Rian Johnson Einzel-Star Wars – Film“ funktioniert LAST JEDI imo hervorragend! Als Teil einer großen Trilogie jedoch beinahe gar nicht. Es fühlt sich schon jetzt nicht aus einem Guss an. Johnson hat die meisten Handlungsstränge abgearbeitet, es gibt nichts mehr zu erzählen! Dabei sollte das Ende des MITTELTEILS vor Spannung nur so vibrieren! Egal, ob es der beginnende Klonkrieg ist oder die bohrende Frage, wie Luke damit umgeht, das Vader sein Vater ist, während Han Solo von Jabba befreit werden muss.

Das Ende von LAST JEDI ist schön für den Film, aber fragwürdig für die Trilogie. Anders ging es auch gar nicht: Wenn Johnson nicht wusste, was in Episode IX passieren wird, konnte er auch nichts zeigen, was dahin weist! Er konnte nur SEINE Version verfilmen, weil das große Ganze nicht existierte.

Ich kann es nicht fassen, dass man offenbar bei Lucasfilm keinen Plot für die Geschichte geschrieben hat, bevor man daran ging, die Trilogie zu verfilmen, aber natürlich merkt man das nun auch in den Episoden. Das kann man Johnson nicht ankreiden, Abrams auch nicht. Aber sehr wohl Disney und deren Verantwortlichen. Was hat man sich dabei gedacht?

(c) http://www.starbase-fantasy.de

(we - 20.01.18)


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