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Matthias Wieprecht (we)24.10.13

Achtung, "Batman"-Cliffhanger!

Das Hörspiel "Der Mann in Schwarz"

Den Auftakt zu einer neuen, einzigartigen Hörspielserie um den "Dark Knight" hat Matthias Wieprecht gehört und rezensiert.

"Batman: Gotham Knight" ist ursprünglich eine Serie von sechs "Batman"-Episoden, die zwischen "Batman Begins" (2005) und "The Dark Knight" (2008) angesiedelt sind und direkt auf DVD veröffentlicht wurden. Offiziell gehören diese Kurzfilme nicht zur Nolan-Trilogie, wiewohl sie sich inhaltlich einfügen ließen, was kein Zufall ist. Tatsächlich könnten sie aber auch zu jeder anderen beliebigen Epoche von Batman gehören, denn sie sind auf eine angenehme Weise allgemein gehalten. Louis Simonson, die amerikanische Comicautorin und Redakteurin, schrieb den "Roman zur DVD". Und genau dieses Romans nahm sich Sebastian Pobot von der Highscore Music GmbH an, um daraus eine Hörspielreihe zu machen. Teil 1, "Batman: Gotham Knights − Der Mann in Schwarz" ist nun gerade ganz frisch auf dem Markt erschienen.

Cover des ersten "Batman: Gotham Knight"-Hörspiels
Pobot: "'Batman' ist natürlich eine der bekanntesten Marken auf diesem Planeten, sie besitzt einen Bekanntheitsgrad von 100 Prozent, und deshalb bin ich sehr stolz, dass 'Batman' auf unserem Label Highscore Music in Kooperation mit DC Comics & Warner Bros. Consumer Products erscheint."

Und das kann er auch sein, denn schon allein mit der Synchronstimme für Batman / Bruce Wayne zog er einen großen Fisch an Land: Sascha Rotermund. Was, Sie kennen ihn nicht? Sollten Sie "Star Trek Into Darkness" gesehen haben, haben Sie ihn aber gehört: als Khan!

Neben Sascha Rotermund konnte auch Michael Caines Stimme, Jürgen Thormann, als Waynes Butler und Vertrauter "Alfred" gewonnen werden. Lutz Mackensy, u. a. durch seine Synchronstimme für Doc Emmett Brown in "Zurück in die Zukunft" bekannt, ist auch mit dabei. Insgesamt sorgen 19 Sprecher für echtes Kopfkino. Dazu gehört natürlich auch eine passende "Filmmusik".

Pobot: "Ich mache die Soundtracks meiner Produktionen eigentlich immer selbst. Da ich ja von der Musik bzw. Filmmusik komme, bin ich da recht anspruchsvoll! So auch hier. Bei Batman hatte ich mir Unterstützung von Florian Moser geholt, einem befreundeten Produzenten und Arrangeur, der sein Handwerk direkt in Hollywood gelernt hat."

Lars Vollbrecht sorgte mittels Verwendung originaler "Batman"-Zeichnungen für ein edles Cover, welches das legale Original deutlich und stilvoll vom illegalen Download abhebt.

Wer die erste DVD-Episode der ursprünglichen Vorlage gesehen hat ("Have I got a story for you"), wird die Skateboard fahrenden Jugendlichen, die sich von ihren persönlichen Begegnungen mit Batman berichten, auch in diesem Hörspiel wiederfinden. Doch die Hörspielserie erzählt alles aus einem ganz anderen Blickwinkel. Und so findet man sich schon bald in dem Büro des bis spät in die Nacht arbeitenden Polizeichefs Jim Gordon wieder, der − wie sollte es anders sein −, durch das offen stehende Fenster einen Besuch von Batman erhält. Gordon: "Ich konnte die Identität der Wasserleiche noch nicht identifizieren, Batman." Batman: "Ich aber, über seine Fingerabdrücke!"

Die Geschichte, die sich recht zügig entwickelt, ist weit anspruchsvoller als die Comics aus unseren Kindertagen. Die Großstadtstimmung, die schwülen Vollmond-Nächte, verlassene Gegenden, Kriminalität auf offener Straße, mehr oder weniger gruselige Begegnungen und Kämpfe auf dem Dach, kurz: Alles, was das Batman-Fanherz begehrt, kommt in diesem Hörspiel vor. Vielleicht ist es an ein oder zwei Stellen unnötig blutrünstig, und spätestens hier wird klar: Dies ist ein Batman-Hörspiel für Erwachsene! Während der Zuhörer dem Detektiv "über die Schulter schaut", wird deutlich, dass Batman an sich nichts anderes ist als ein Detektiv mit einer hochtechnisierten Ausstattung und einer Menge Disziplin! Das hat ihn immer zu etwas Besonderem gemacht, das er eben nicht "mit dem silbernen Superheldenlöffel im Mund" zur Welt kam, sondern sich alles hart erarbeiten musste, nicht trotz, sondern weil sein Leben nicht gerade fair zu ihm war.

Sebastian Pobot kann dies noch schöner ausdrücken, wenn er sich an seine erste Begegnung mit Batman erinnert und ein wenig über ihn resümiert: "Schon als Kind war ich großer Batman-Fan und habe ihn in allen Interpretationen gesehen und geliebt. Sei es in den 60er-Jahre-'Crash Boom Bang'-Version, in den Comics, im Tim-Burton-Film mit Prince-Soundtrack oder in der letzten Kino-Trilogie. Somit bin ich sehr glücklich, dass auch mein Team und ich etwas zu diesem großartigen Universum beisteuern durften. Batman war schon immer der menschlichste unter den Superhelden und hat es geschafft, sein persönliches Trauma durch Disziplin in Stärke umzuwandeln. Das finde ich eine imponierende Story, von der man sich einiges abschauen kann!"

Abschließend kann ich nur vor diesem Hörspiel warnen, denn es endet mit einem Cliffhanger. Ich persönlich kann die Fortsetzung kaum abwarten!

"Gotham Knight 1 – Der Mann in Schwarz" ist jetzt im Handel, unter anderem bei Amazon.de, erhältlich.

Diese Hörspielrezension ist auch zusammen mit weiteren Texten aus den Genres Science-Fiction, Fantasy und Horror in der Oktober-Ausgabe unseres monatlichen Magazins "Incoming Message" erschienen. Falls Sie die "Incoming Message" noch nicht abonniert haben, können Sie das Internet-Magazin zusammen mit unserem wöchentlichen Newsletter "TrekZone Weekend" hier kostenlos bestellen.

(we - 24.10.13)

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