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Christiane Gref (gr)30.11.13

Oz und Lovecraft zum Anhören

Zwei spannende Hörspiele für den Herbst

Hier gibts an kalten Winterabenden etwas auf die Ohren. Rezensionen von Christiane Gref zu den Hörspielen "Der Zauberer von Oz" und "Das Ding auf der Schwelle".

"Der Zauberer von Oz"

Nach der Erzählung von Lyman Frank Baum

Ein Wirbelsturm weht das Mädchen Dorothy und ihren Hund Toto von Kansas in eine unbekannte Welt. Auf ihrer Reise durch das fremde Land Oz lernt Dorothy die sprechende Vogelscheuche, den stets rostenden Blechmann und den ängstlichen Löwen kennen. Gemeinsam machen sie sich auf, um die Smaragdstadt zu erreichen, wo sie sich Hilfe vom mächtigen Zauberer von Oz erwarten. Während Dorothy sich einen Weg nach Kansas zu ihrer Familie erhofft, wünscht sich die Vogelscheuche Verstand, der Blechmann ein Herz und der Löwe Mut. Doch der Weg zur Smaragdstadt ist mit zahlreichen Gefahren gepflastert. Die bösartige Hexe des Westens treibt in Oz ihr Unwesen. Umso erschrockener sind die Freunde, als der Zauberer ihnen nur seine Hilfe zusichert, wenn es Dorothy und ihren Freunden gelingt, die böse Hexe des Westens zu töten.

Der Zauberer von Oz ist eine der Geschichten, die in diverseste Kunstformen transportiert wurde. Es gibt sie als Ballett, als Musical, als Filme, als Hörspiele, Hörbücher und als Printmedien in den unterschiedlichsten Variationen. Nun bin ich aber gespannt, dachte ich und legte die CD ein. Bald hatte ich alles um mich herum vergessen und lauschte verzückt der Geschichte. Ich fühlte mich in meine Kindheit versetzt. Titania Medien ist es gelungen, keinen müden Abklatsch zu produzieren, sondern die alte Geschichte in ein kleidsames Gewand zu stecken. Warum sonst sollte mich eine sprechende Vogelscheuche vom Hocker reißen?

Christian Wolff mit seiner leicht knarrenden Stimme gibt den perfekten Erzähler ab. Dorothys Kinderstimmchen wurde von Julia Stoepel eingelesen. Die freundliche Nordhexe von Monika John, die eklige Westhexe von Ingrid van Bergen. Auch all den anderen Stimmen gilt mein Dank, denn sie haben die Welt von Oz mit Leben gefüllt. Lediglich die Synchronstimme des Hundes Toto hätte man sich schenken können, denn das künstliche Gebell und Gejaule ging mir irgendwann auf die Nerven.

Fazit: Eine schöne Geschichte, nicht nur für Kinder. Als Geschenk zum Weihnachtsfest bestens geeignet. Erhältlich ist das Hörspiel bei Amazon.de.



"Das Ding auf der Schwelle", Folge 78 der Reihe "Gruselkabinett"

Nach der Erzählung von H. P. Lovecraft

Der kleine Edward Derby wird von seinen Eltern verhätschelt und behütet. Er hat keine Freunde, da die Eifersucht seiner Eltern dies nicht zulässt. Dennoch gelingt es dem gleichaltrigen Daniel Upton über den Gartenzaun hinweg, Kontakt zu Edward zu knüpfen. Diese Freundschaft erhält sich bis ins Erwachsenenalter. Eines Tages gesteht Edward seinem Freund Daniel, dass er sich in eine Frau verliebt habe. Daniel bestärkt ihn und steht ihm bei, als Edwards Vater seinen Einwand gegen die Verbindung äußert. Unbeirrt heiratet Daniel seine Geliebte, Asenath Waite, und beginnt alsbald, sich zu verändern. Edward, der anfänglich der Heirat zugestimmt hatte, spürt mehr und mehr einen Widerwillen gegen die Frau aus Innsmouth in sich aufkeimen. Was hat es mit der Geschichte auf sich, dass die Leute aus Innsmouth angeblich mit unheiligen Wesen in Kontakt stehen? Warum hat Edward einen so heftigen Nervenzusammenbruch, dass er ins Arkham Sanatorium eingeliefert werden muss?

"The Thing on the Doorstep" lautet der Originaltitel der Geschichte von H. P. Lovecraft, die im Jahre 1937 veröffentlicht wurde. Sie ist chronologisch nach "Schatten über Innsmouth" angesiedelt und greift die düstere Geschichte um die fiktive Hafenstadt abermals auf. Für Lovecraft gibt es keinen Alltag ohne Horror, keine Normalität ohne Wahnsinn. Die Protagonisten werden ohne Aussicht auf Rettung in den Strudel des Abnormalen gezogen. Und das geht unter die Haut. Das unheimliche Ambiente der Lovecraft'schen Erzählung wurde von Titania Medien exzellent in die Hörfassung transportiert.

Mit Helmut Winkelmann fand sich der geeignete Sprecher für die Rolle des verzweifelten Daniel Upton. Edwards Verrücktheiten wurden von Peter Lontzek in Szene gesetzt. Dem besorgten Vater, Mr. Derby, lieh Stefan Krause seine Stimme. Die Soundeffekte sind dezent eingesetzt und werden gemäß der Handlung immer düsterer.

Fazit: Eine sehr gruselige Folge, die Unterhaltung garantiert. Die "Gruselkabinett"-Folge gibt es bei Amazon.de.

Diese Rezensionen sind auch zusammen mit weiteren Texten aus den Genres Science-Fiction, Fantasy und Horror in der November-Ausgabe unseres monatlichen Magazins "Incoming Message" erschienen. Falls Sie die "Incoming Message" noch nicht abonniert haben, können Sie das Internet-Magazin zusammen mit unserem wöchentlichen Newsletter "TrekZone Weekend" hier kostenlos bestellen.

(gr - 30.11.13)


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