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Christiane Gref (gr)02.10.13

Indiana Jones in Horror-Form

"Gruselkabinett": Rezensionen zu "Das Teufelsloch" und "Das Feuer von Asshurban"

Rezensionen zu den "Gruselkabinett"-Folgen "Das Teufelsloch" und "Das Feuer von Asshurban" von Christiane Gref.

"Das Teufelsloch": Für Fans von Grusel ein Muss!

Nach der Erzählung "The Coming of Abel Behenna" von Bram Stoker

Sara, Eric und Abel sind unzertrennliche Freunde. Als Erwachsene sind sie ebenfalls jeden Tag zusammen, doch Sara wird aufgrund der gesellschaftlichen Konventionen gezwungen, sich für einen der beiden Männer zu entscheiden. Eric und Abel schwören, dass Saras Entscheidung, wie immer sie auch ausgehen mag, niemals die Freundschaft zerstören soll. Doch als Sara verkündet, auf wen die Wahl gefallen ist, werden die beiden Männer dennoch zu erbitterten Feinden. Am Teufelsloch, einer unheimlichen Höhle am Meer, schließt sich der Kreis des mühsam ersonnenen Racheplans.

Der Horror dieser Geschichte kommt nicht von außerhalb, sondern wird durch die Verstrickungen und Handlungen der Figuren untereinander generiert. Bram Stoker versteht es geschickt, durch kleine Wendungen fatale Ereignisse heraufzubeschwören. Es gibt keinen Gewinner bei dieser Geschichte - und genau das macht sie so gut. Ein großer Pluspunkt ist das Setting: Cornwall, 1884. Kein Wunder, dass die arme Sara heiraten muss und damit das Drama in Gang setzt.

Die Synchronsprecher dürften allseits bekannte Stimmen sein. Erzählt wird die Geschichte von Host Naumann (Ex-Arzt auf dem Traumschiff), Abel Behenna wird von Benedikt Weber (Disney Channel) gesprochen, Eric von Stefan Günther (Weasley-Zwillinge aus "Harry Potter") und Sara von Jaqueline Belle ("Cowboys & Aliens"). Auch Ingrid Steeger hat einen kurzen Gastauftritt als Mrs. Willows.

An der Akustik gibt es nichts zu meckern. Auch diese Folge ist sauber abgemischt und mit dezenten Soundeffekten versehen.

Fazit: Horror von Menschen für Menschen. Für Freunde von Happy Ends nicht unbedingt empfehlenswert. Für Fans von Grusel und Thriller ein Muss. Erhältlich ist die Folge bei Amazon.de.



"Das Feuer von Asshurbanipal": Indiana Jones last grüßen!

Nach einer Erzählung von Robert E. Howard

Steve Clarney und sein Freund Yar Ali reisen im Jahre 1928 durch die Wüste, auf der Suche nach Schätzen. Bald schon kommt ihnen eine unheimliche Geschichte zu Ohren, dass in einer verfluchten Stadt angeblich ein riesiges Juwel existieren soll. Selbst Abdul Alhazred erwähnte den Edelstein bereits in seinem Necronomicon. Steve und Yar Ali machen sich auf die Suche, obgleich sie vom Geschichtenerzähler gewarnt werden. Jeder, der jemals versuchte, des Steins habhaft zu werden, musste mit seinem Leben bezahlen. Unerschrocken gehen die beiden Schatzjäger jedem Hinweis nach und finden tatsächlich eine Spur, die sie zur verfluchten Stadt führt.

Vom Plot her haben wir es hier mit einer typischen "Glücksritter sucht Schatz"-Geschichte zu tun. Der Clou liegt jedoch darin, dass für die Rolle des Steve Clarney der Synchronsprecher Wolfgang Pampel verpflichtet werden konnte. Als "Indiana Jones"-Fan fühlte ich mich natürlich bestens unterhalten. Ich verzieh Steve seine machohaften Anwandlungen, häufig auftretenden Fälle von Größenwahn gepaart mit Naivität. Stets hatte ich Indy vor Augen und vergaß, dass Steve im Grunde eine andere Figur sein soll. Genau da liegt der Knackpunkt, denn Howards Geschichte lehnt sich an den Cthulhu-Mythos an und hat rein gar nichts mit indischen Kultisten oder der Bundeslade zu tun. Mir gelang es erst im Nachhinein, die beiden Universen zu trennen. Aber wie auch immer Titania Medien das Dilemma gelöst hätte: Die Story wäre so oder so mit den Abenteuern von Indiana Jones verglichen worden.

Die Story plätschert vor sich hin, der Horror kommt am Schluss der Geschichte auf, als die beiden Schatzjäger die verfluchte Stadt erreichen. Dann überschlagen sich jedoch die Ereignisse und jede Menge Action wartet auf den Hörer.

Erwähnenswert finde ich das Cover, weil es richtig gruselig ist. Ein skelettierter König sitzt auf einem Thron, in der Hand hält er eine leuchtende Kugel. Links und rechts ist er von überwucherten Säulen flankiert. Das Bild ist in Rot und Orangetönen gehalten.

Fazit: Horror, der sich erst am Ende mit einem Donnerschlag entlädt. Freunde des Cthulhu-Mythos und Indiana-Jones-Fans können getrost zugreifen. Erhältlich bei Amazon.de.

Diese Rezensionen sind auch zusammen mit weiteren Texten aus den Genres Science-Fiction, Fantasy und Horror in der September-Ausgabe unseres monatlichen Magazins "Incoming Message" erschienen. Falls Sie die "Incoming Message" noch nicht abonniert haben, können Sie das Internet-Magazin zusammen mit unserem wöchentlichen Newsletter "TrekZone Weekend" hier kostenlos bestellen.

(gr - 02.10.13)


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