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Christiane Gref (gr)29.07.13

Sherlock Holmes − Die geheimen Fälle des Meisterdetektivs

"Folge 7: Der Smaragd des Todes" und "Folge 8: Walpurgisnacht"

Zwei Folgen des beliebten Meisterdetektives unter der Lupe beziehungsweise in den Ohren von unserer Redakteurin Christiane Gref.

Der Smaragd des Todes

Tahi Swawi, eine exotische Tänzerin, wirbelt die High Society Londons heftig durcheinander. Ihr Tanz, den sie der indischen Göttin Shiva widmet, bezaubert Männer wie Frauen gleichermaßen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass ein Mäzen ihr einen geschichtsträchtigen Edelstein zur Verfügung stellt, der fortan ihr Kostüm schmückt. Es handelt sich dabei um den "Smaragd des Todes". Hat der grüne Stein damit zu tun, dass auf Tahi plötzlich ein Mordanschlag verübt wird? Und was hat es mit den vielen Blumengebinden in der Garderobe der Tänzerin auf sich, die zwar schön anzusehen sind, aber dennoch eine versteckte Drohung enthalten? Sherlock Holmes und Dr. Watson, die sich anfänglich rein privat die Tanzdarbietung ansehen wollten, werden wider Willen in die Ermittlungen hineingezogen, da sie Zeuge des Anschlags werden.

In dieser Folge geht es primär um den politischen Konflikt zwischen England und Indien. Außerdem um Dr. Watson, der auf Freiersfüßen wandelt und sich selbst blamiert, wo er nur kann. Leider ist dieser Teil der englisch-indischen Geschichte nicht meine Welt. Ich konnte nicht wie gewohnt in die Geschichte eintauchen. Die Handlung entwickelt sich linear, das Ende ist vorhersehbar.

Die Synchronsprecher sind gut ausgewählt und die exotische Musik unterstreicht gekonnt die Passagen. An der Professionalität hapert es in keinster Weise.

Fazit: Es ist nicht meine liebste Folge. Fans von Sherlock-Holmes-Geschichten werden sich dennoch gut unterhalten fühlen, denn die Folge ist professionell in Szene gesetzt.

Walpurgisnacht

Das Lyceum-Theater wird von unheimlichen Zwischenfällen heimgesucht. Ausgerechnet auf den Vorstellungen des "Faust" scheint ein Fluch zu liegen. Henry Irving, der den Mephisto darstellt, wird in der Presse hoch gelobt. Es fällt den Schauspielern jedoch zunehmend schwer, die Unfälle hinter den Kulissen zu vertuschen. Die Ereignisse geraten außer Kontrolle, als eine Schauspielerin beinahe verbrennt. Sherlock Holmes, der mit einer der Darstellerinnen befreundet ist, wird von ihr um Hilfe gebeten. Nur zu gern schnuppert der Hobbyschauspieler ein wenig Theaterluft und lässt sich inkognito für eine Nebenrolle verpflichten, um den mysteriösen Vorfällen vor Ort auf den Grund zu gehen.

Wunderbar, wie sich hier Geschichte und Erfundenes vereinen. Henry Irving, der nicht nur Schauspieler war, sondern das Lyceum-Theater einige Zeit leitete, war eng mit Bram Stoker befreundet. Während dieser Freundschaft entwickelte Stoker unter anderem sein bekanntes Werk "Dracula". All das kommt auch im Hörspiel zum Tragen.

Die Handlung entwickelt sich spannend und hält einige Überraschungen bereit.

Neben den Darstellern Joachim Tennstedt (Sherlock Holmes) und Detlef Bierstedt (Dr. Watson) konnte Titania Medien unter anderem auch Friedrich Georg Beckhaus (Henry Irving) verpflichten, der vielleicht noch einigen als Roboter Grag aus "Captain Future" im Ohr sein dürfte.

Fazit: Eine sehr unterhaltsame Folge, die das Theatermilieu mit all seinen Problemen beleuchtet.

Diese Hörspielrezension ist auch zusammen mit weiteren Texten aus den Genres Science-Fiction, Fantasy und Horror in der Juli-Ausgabe unseres monatlichen Magazins "Incoming Message" erschienen. Falls Sie die "Incoming Message" noch nicht abonniert haben, können Sie das Internet-Magazin zusammen mit unserem wöchentlichen Newsletter "TrekZone Weekend" hier kostenlos bestellen.

(gr - 29.07.13)

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