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Matthias Wieprecht (we)15.03.16

Das Erste Kind

Interview mit Sven Wedekin

"Das erste Kind" heißt der 2015 im iFuB - Verlag erschienene Roman des Autoren Sven Wedekin. Ich hatte die Gelegenheit, Sven, den ich persönlich kenne, ein paar Fragen zum Buch, seinen bisherigen Werdegang als Autor und zu seinen Gedanken über die Zukunft der Menschheit zu stellen.

1. Am 29. Mai 2015 erschien Dein Buch "Das erste Kind" im Verlag "in Farbe und Bunt". Wirklich Dein erstes Buch? Wenn Du schon vorher etwas geschrieben hast: Worum ging es da?

Ich habe schon zuvor einen Science-Fiction Roman mit dem Titel "Das Alpha-Objekt" geschrieben, den ich aber nur als E-Book auf der Seite Xinxii.com veröffentlicht habe. Darin geht es um den ersten Kontakt zwischen Menschen und Außerirdischen. Diese machen den Menschen das Angebot sie von der Erde zu evakuieren, da unser Heimatplanet in Kürze von einer fürchterlichen Katastrophe heimgesucht wird, die das Ende allen Lebens auf der Erdebedeuten würde.

2. Seit wann schreibst Du und was?

So richtig professionell schreibe ich eigentlich schon seit ich im Jahr 2010 mit "Das Alpha-Objekt" angefangen habe.
Seit April 2011 schreibe ich außerdem noch regelmäßig Artikel für das Corona-Magazine.

3. "Das erste Kind" erschien im Verlag iFuB. Wie kam es dazu?

Ursprünglich habe ich "Das erste Kind" auf der Plattform Fan-Fiction.de veröffentlicht, wo hoffnungsvolle Jungautoren ihre Werke kostenlos der Öffentlichkeit präsentieren können. Eine Lektorin des iFuB Verlags hat es dort entdeckt und mir das Angebot gemacht das Buch dort zu veröffentlichen. Diese Chance habe ich mir natürlich nicht entgehen lassen und sofort zugesagt.

4. Worum geht es ganz grob in "Das erste Kind"?

Die Geschichte spielt im Jahr 2078 auf einer Kolonie auf dem Planeten Mars. Da die Menschen, die Erde durch Rohstoffaufbeutung und Umweltzerstörung fast unbewohnbar gemacht haben, versuchen sie den Mars durch Terraforming in eine neue Heimat zu verwandeln. Die Ingenieurin Elisabeth Newman entdeckt eines Tages durch Zufall ein merkwürdiges Artefakt, das offenbar schon vor langer Zeit von Außerirdischen auf dem Roten Planeten zurückgelassen wurde. Kurz darauf wird sie plötzlich schwanger, obwohl sie mit keinem Mann zusammen war. Nach nur einer Woche Schwangerschaft bringt sie einen Jungen zur Welt, der binnen weniger Tage um mehrere Jahre altert und über eine übermenschliche Intelligenz verfügt. Elisabeth kann sich nicht erklären, was das alles zu bedeuten hat, ebnsowenig wie ihr Kind. Aber seine Existenz wird sich noch als sehr bedeutend für die Zukunft der Menschheit erweisen.

5. Einige Namen im Roman - wie "Mr. Archer" - scheinen der Star Trek Welt zu entstammen. Absicht oder Zufall?

Diese Namensgebung ist tatsächlich nur Zufall. Wenn jedoch jemand darin einen Bezug zu Star Trek findet, stört mich das überhaupt nicht.

6. Wieviel von Dir, wieviel von Star Trek, wieviel von anderem SciFi steckt in dem Roman?

Die Geschichte weist schon gewisse Gemeinsamkeiten zu den beiden TNG Folgen "Das Kind" aus der zweiten Staffel und "Die Reise ins Ungewisse" aus der fünften Staffel auf. Es lag aber nicht in meiner Absicht daraus zu "klauen". Diese beiden Folgen waren für mich wirklich nicht mehr als eine Inspirationsquelle. Mein Hauptvorbild als Autor beim Schreiben dieses Romans war Arthur C. Clarke, dessen Bücher ich sehr genial finde. Ich habe versucht seinen typischen Stil nachzueifern. Genau wie Clarke wollte ich so viele wissenschaftliche Fakten wie möglich in die Story einfliessen lassen. Außerdem wollte ich dem Leser Hoffnung für die Zukunft der Menschheit geben.

7. Der Zustand der Erde zu Anfang des Romans schildert genau den Zustand, auf den wir zusteuern. Wie beurteilst du den Zustand unserer Erde im Moment? Bist du jemand, der daran glaubt, dass es die Menschheit schaffen wird umzudenken oder glaubst du, wir rasen zielstrebig in RIchtung Apokalypse?

Ich bin durchaus optimistisch was die Zukunft der Menschheit angeht. Heutzutage ist es zwar Mode pessimistisch zu sein - wozu es ja auch wirklich genug Anlass gibt - aber ich halte es für nicht hilfreich die Zukunft in dunklen Farben zu malen. Wie ich schon sagte, wollte ich dem Leser das Gefühl geben, dass die Zukunft mit jedem Kind, das geboren wird ein kleines bißchen besser wird. Daran glaube ich wirklich. Wir können die Welt zu einem besseren Ort machen, wenn wir unseren Kindern einen Glauben an eine bessere Zukunft vermitteln, auch indem wir selbst die Hoffnung nicht aufgeben aus den Fehlern der Vergangenheit lernen zu können.

8. Welche Bedeutung hat der Mars für Dich? Passt der Fund von flüssigem Wasser auf dem Mars in Deine Geschichte?

Ursprünglich spielte die Geschichte gar nicht auf dem Mars, sondern auf einem fiktiven Planeten in einem anderen Sonnensystem. Ich habe das entsprechend geändert, da ich erstens wollte, dass die Geschichte so dicht wie möglich an unserer Zeit spielt, und zweitens ich der Story dadurch noch eine ökologische Botschaft geben konnte. Der Fund von flüssigem Wasser auf dem Mars passt daher sehr gut zu der Geschichte, da sie die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass es vor Urzeiten auf dem Mars so aussah wie auf der Erde und eines Tage durch Terraforming vielleicht wieder so aussehen könnte.

9. Glaubst du an Außerirdische? Wie viel von 1., 2. oder gar 3. Kontakten glaubst du, wie viel zweifelst du an?

Ich bin davon überzeugt, dass es in unserer Milchstraße hunderte, vielleicht sogar tausende außerirdische Zivilisationen gibt. Ich rechne aber nicht damit, dass wie die Außerirdischen jemals persönlich treffen werden, da die Entfernungen zwischen den Sternen dafür zu groß sind. Aber ich habe die Hoffnung, dass wir noch zu unseren Lebzeit ein Funksignal von einem anderen Planeten empfangen werden.

Das Buch "Das erste Kind" von Sven Wedekin ist im Buchhandel sowie bei Amazon in gedruckter Form für 13,80 EUR und als Ebook für ca. 7,49 EUR zu erwerben.

(we - 15.03.16)


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