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Melanie Brosowski (mb)10.12.14

Dracula Untold

Was besser untold geblieben wäre und was nicht

Ja, mich hat es tatsächlich nach langer Zeit mal wieder ins Kino gezogen, trotz der horrenden Preise dort. Vorbei die Zeiten mit mal eben vorher essen gehen, dann noch Popcorn und ne Cola holen. Denn das kostet für zwei Personen mittlerweile fast genau so viel wie ein Tag in einem Vergnügungspark.

Als Fantasy-/Horror-Fan hatte ich mich für die Spätvorstellung von "Dracula Untold" entschieden. Das als Fantasyfilm geltende Werk ist unter der Regie von Regisseur Gary Shore entstanden. Er erzählt die Vorgeschichte des Bestsellerromans "Dracula" von Bram Stoker und nimmt − mit viel künstlerischer Freiheit − Bezug auf das "reale" Vorbild Vlad III., auch genannt Draculea, dem Woiwode des Fürstentums Walachei.

Für den Film konnte Shore bekannte Schauspieler gewinnen: Luke Evans als Vlad der Pfähler/Dracula, Dominic Cooper als Mehmed II., Sarah Gadon als Mirena und Charles Dance als Caligula.

Inhalt

Wir schreiben das Jahr ... äh, na ja, nicht so wirklich wichtig, denn es wird nicht erwähnt. Begnügen wir uns damit zu wissen, dass wir irgendwo in der Vergangenheit in Transsilvanien sind.

Fürst Vlad verbringt als Faustpfand seine Kindheit im Osmanischen Reich. Dort lernt er zusammen mit anderen Kindern das Kämpfen und Töten. Als sein Vater stirbt, kehrt er zurück und nimmt dessen Platz als Herrscher ein. Und wie es sich gehört heiratet er die schöne Mirena. Ihre Ehe ist natürlich mit einem Kind gesegnet.

Einige Jahre später fordert Sultan Mehmed II. von der transsilvanischen Provinz 1000 Jünglinge, um sie auszubilden und in den Kampf zu schicken. Aber Vlad will seinen Sohn nicht gehen lassen und fasst einen schrecklichen Plan. Um übermenschliche Kräfte zu erlangen und sich damit gegen Mehmeds Übermacht zu stellen, sucht er im Reißzahngebirge den Vampir Caligula auf und trinkt dessen Blut. Wenn er drei Tage lang dem Drang nach menschlichem Blut widersteht, wird er die Kräfte wieder verlieren und sein Leben als normaler Sterblicher fortsetzen. Falls nicht, würde er ein Leben in Dunkelheit verbringen.

Vlad lässt seine Untertanen Schutz in einem Kloster in den Bergen suchen; ihm selbst bleibt die Reise bei Tageslicht verwehrt − und schneller als gedacht findet ein Mönch heraus, was er ist. Man versucht ihn zu verbrennen − doch das Feuer kann ihm nichts anhaben. Als die Osmanen erneut angreifen beschützt er sein Volk dennoch. Doch er kann nicht verhindern, dass sein Sohn Ingeras entführt und Mirena getötet wird. Bevor sie stirb trinkt er auf ihr Flehen hin ihr Blut, um den Jungen zu retten und seinem Volk den Frieden zu bringen. Dafür schafft er eine Armee aus Vampiren und erringt somit den Sieg. Aber als er, nachdem er Mehmed getötet hat, mit seinem Sohn das Zelt verlässt, wittern seinesgleichen das menschliche Blut. Vlads letzte Rettung ist der Mönch Lucian, der mit Hilfe seines silbernen Kreuzes zusammen mit Ingeras fliehen kann, während Vlad die anderen und sich dem Sonnenlicht aussetzt und somit tötet. Doch ein treuer Diener holt ihn mit seinem Blut zurück − ins ewige Leben und somit auch in die heutige Zeit.

Kritik

Ja, die Special Effects waren gut, ebenso wie die Kostüme. Ja, Action war ebenfalls reichlich vorhanden. Allerdings war mir der Film an einigen Stellen viel zu schnulzig; er versucht es mit Sentimentalität und Mitleid des Zuschauers für den Hauptcharakter − zu Lasten des Gruselfaktors. Kein Wunder, der Film ist auch bereits ab 12.

Zudem finde ich 92 Minuten doch recht kurz; 30 mehr hätten bestimmt nicht geschadet.

Luke Evans überzeugt auch in dieser Rolle, genau wie in "Der Hobbit: Smaugs Einöde" als Bard.

Leider bleiben die Nebendarsteller allesamt unberücksichtigt und blass, wirken fast störend. Insbesondere aus Caligula hätte man mehr machen können.

Und bezüglich der Logikfehler schweige ich hier lieber.

Fazit: Kurzweilige Unterhaltung und durchaus einer der besseren Vampirfilme, aber viel verschenktes Potenzial.

(mb - 10.12.14)


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