Die nächsten ein oder zwei Folgen gucke ich bei Gelegenheit noch. Schließlich hat irgendwer irgendwann irgendwo behauptet, dass es nach dem recht schwachen Auftakt aufwärts gehen sollte...
Die Schreibe ist bestenfalls mittelmäßig und mitunter sogar richtig schlecht und ich glaube nicht, dass man das nur der Synchro anzukreiden hat.
Ich finds jammerschade, dass Lance Reddick (Agent Phillip Broyles bzw. Lt. Cedrick Daniels aus THE WIRE) so idiotische big-motherfucking-boss-Dialoge in den Mund gelegt werden. In THE WIRE spielte er die ideale Führungspersönlichkeit mit Präzision und Understatement. In Fringe ist er nur noch eine Karrikatur von einem Vorgesetzten aber vielleicht ändert sich das ja. Joshua Jackson ist ganz solide, John Noble spielt sich als mad scientist den Arsch ab und Anna Torv gibt sich Mühe.
Technisch ists auch keine Offenbarung und die Symbole, die immer wieder eingestreut werden, nerven.
Das vermittelt mir den Eindruck, die Autoren/Produzenten haben noch keinen Plan aber werfen dem Publikum irgendwelche Häppchen hin, um es an der Leine zu behalten.
Man stelle sich vor, jemand will ein 5000er-Puzzle zusammenlegen, findet in der Schachtel aber nur die Hälfte der Teile und die Katze liegt krank in der Ecke. Warum nur? Das ist für mich Fringe...
Fazit:
Für die Kohle hätte man auch ein würdevolles 4400-Revival veranstalten können...