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Sebastian Kowald (sk) "Die Schockwelle, Teil 2" "Shockwave, Part 2" Während Captain Archer mit Daniels eine völlig veränderte Zukunft besucht, ist die Enterprise den Suliban ausgeliefert. Episodenbeschreibung Man sieht zunächst eine Zusammenfassung der wichtigsten Szenen der letzten Folge. Archer und Daniels stehen immer noch in der zerstörten Stadt des 29. Jahrhunderts. Als sie den Straßen entlanggehen, merkt Daniels, dass das Denkmal einer gewissen "Föderation" fehlt. Archer kann damit nichts anfangen. Daniels wird klar, dass er einiges ziemlich vermasselt hat. Unterdessen droht Silik, die Enterprise zu zerstören. T'Pol bietet ihm an, auf die Enterprise zu kommen und sich selbst zu vergewissern, was dieser dann auch umgehend tut. Siliks Mannen finden Spuren eines temporalen Transports. Sie sperren die Enterprise-Crew in deren Quartiere, während sie die NX-01 zur Helix fliegen. T'Pol werden mit den bereits bekannten Suliban-Methoden Informationen entlockt. Daniels baut aus Archers Kommunikator eine Vorrichtung, um mit der Zeitlinie des Captains Kontakt aufzunehmen, wobei ihm Archer behilflich ist. Dann spricht Archer auf diesem Wege mit T'Pol und instruiert sie. Die Enterprise-Crew macht sich sogleich auf, den Plan umzusetzen. Hoshi muss sich durch enge Lüftungskanäle quälen, um Reed zwei Betäubungssprays zu bringen, wobei sie ihr Top einbüßt. Reed holt ein Gerät aus Daniels versiegeltem Quartier und wird dabei natürlich von den Suliban erwischt. Nachdem sie ihn ziemlich mies zurichten, versucht Silik die Funktionsweise dieses Geräts herauszufinden. Währenddessen übernehmen Tucker und T'Pol den Maschinenraum und starten die Selbstzerstörungssequenz. Die Suliban erkennen, dass sie nichts mehr retten können und verlassen das Schiff. Silik versucht, die Funktionsweise des geheimnisvollen Geräts herauszufinden. Als er denkt, dass er Kontakt zu dem Future Guy hergestellt hat, entpuppt sich dieser als Archer, reist in der Zeit zurück und nimmt Silik nach einem Kampf als Geisel. Die Enterprise ist währenddessen geflohen, da Tucker den Warpkernbruch nur vorgetäuscht hat. Daraufhin wird sie von mehreren Dutzend Suliban-Kapseln verfolgt und angegriffen. Archer erpresst die Suliban mit Silik und erzwingt die Freilassung der Enterprise, auf welche er dann zurückkehrt. Die NX-01 trifft sich dann mit dem vulkanischen Schiff. Auf der Erde wird über die Zukunft der Enterprise diskutiert, nachdem Beweise vorliegen (Datendisks), dass das Schiff nicht für die Zerstörung der Kolonie verantwortlich ist. Nachdem Archer und T'Pol für eine Weiterführung der Mission plädieren, geben die Vorgesetzten schließlich grünes Licht. Dialoge Im Folgenden finden Sie noch einige Dialoge aus "Shockwave, Part 2", die TrekZone vor der Ausstrahlung der Folge veröffentlicht hat:
Kommentar Ich hoffe, Sie haben einen schönen Sommer verbracht und wurden nicht allzu schlimm von den Wetterkapriolen malträtiert. Ehe man sich versieht, steht auch schon die Premiere der zweiten "Enterprise"-Staffel ins Haus. Dank moderner Technologien kommt man mit ein bisschen Anstrengung auch in "good old Germany" an die neusten Folgen heran. So kommt es dann auch, dass ich Ihnen heute dieses Review präsentieren darf. Fangen wir einmal mit dem Guten an. Nach einer langen Sommerpause können wir endlich wieder "Enterprise" konsumieren. Nach dem ziemlich guten ersten Teil ist man natürlich mit hohen Erwartungen in die zweite Staffel gegangen. Meine wurden teilweise sehr enttäuscht. Die Situation war, wie das bei Cliffhangern so üblich ist, unheimlich verfahren, und ein Ausweg schien unmöglich. Nichtsdestotrotz schafft es Archer, in nur 40 (Fernseh-) Minuten aus dem ganzen Schlamassel wieder herauszukommen. Heißt übersetzt, die Lösung des Problems war viel zu einfach. Daniels baut so mir nichts dir nichts aus einem Kommunikator ein Gerät zur Kommunikation mit der Vergangenheit und justiert es per Hand einfach mal ganz genau auf die Enterprise in T'Pols Quartier und zur richtigen Zeit. Auch wenn Daniels betont, dass dies gar nicht so einfach ist - liebe Autoren, so einfach hättet ihr es euch wirklich nicht machen müssen. Dann kommt es ja sogar noch besser. Das Gerät, welches eigentlich nur zur Kommunikation mit dem Bösewicht aus der Zukunft dient, wird von Archer mal so ganz nebenbei als Raum-Zeit-Transporter genutzt. Sieht man von diesen kleinen Diskrepanzen einmal ab, bekam man gute "Star Trek"-Unterhaltung geboten. Mr. Braga hat ja angekündigt, in Staffel zwei solle alles besser werden. Unter anderem ging es da auch um mehr Sex in "Enterprise". Nun frage ich mich, wie sich das äußern soll. Etwa in der Szene, wo Hoshi ihr Top beim Klettern aus dem Lüftungskanal verliert? Diese Situation mag ja ein gequältes Lächeln hervorgerufen haben, macht aber bei genauerer Betrachtung nicht wirklich einen Sinn. Sie trägt nicht im Geringsten zur Handlung bei. Und als Auflockerung, nun ja, war es nicht wirklich passend. Lassen wir uns mal überraschen, wie sich diese Ankündigungen im weiteren Verlauf der Staffel manifestieren werden. Eine interessante Anspielung - neben der ganzen Föderationssache - war die meiner Meinung nach erste Erwähnung der Romulaner in "Enterprise". Als Archer durch die Bibliothek streift, findet er ein Buch mit dem Titel "Das romulanische Sternenreich", aber Daniels empfiehlt ihm, es wieder hinzulegen. Solche Anspielungen werten die Episode ungemein auf, obwohl man natürlich wieder die Kontinuitätsfrage stellen könnte. Die allerletzte Szene - Archer kommt in T'Pols Quartier, um ihr von der Entscheidung zu berichten - könnte richtungsweisend für die ganze Season oder gar die ganze Serie sein. Es war eindeutig eine emotionale Beziehung zu erkennen, die über das übliche Verhältnis eines Captains zum ersten Offizier (Sub-Commander) hinausging. Es ist schon erstaunlich, was die beiden in einem Jahr geschafft haben. Vom Hass über langsam wachsendes Vertrauen bis hin zum gegenseitigen Respekt und Schätzen - und vielleicht ein bisschen mehr. Am Ende ist zu sagen, dass man "Shockwave, Part II" durchaus als gelungenen Staffel-Auftakt ansehen kann, welchem es ein wenig an Originalität fehlt. Bleibt zu hoffen, dass die zweite Staffel auf einem hohen Niveau bleibt und wir mehr Perlen wie "Lieber Doktor" zu sehen bekommen. Bei all der Popcorn-Unterhaltung sollte der ernsthafte Teil nicht zu kurz kommen. Fazit Ein guter Staffel-Auftakt, dem es ein wenig an Originalität mangelt. Note: 2- Diskussion Wenn Sie in der TZN Community registriert sind, können Sie in diesem Thread über "Die Schockwelle, Teil 2" diskutieren und eine Bewertung abgeben. Weitere Infos
(sk - 12.02.07) |
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