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Peter Tigmann (pt)22.04.05

"Im finsteren Spiegel, Teil 1"

"In A Mirror, Darkly, Part 1"

Im Spiegeluniversum meutert Commander Archer gegen Captain Forrest um ein Raumschiff aus der Zukunft in seine Gewalt zu bringen.

Episodenbeschreibung

Die Vulkanier landen das erste Mal auf der Erde, um sich den Menschen vorzustellen. Der Captain des Schiffs geht auf Zefram Cochrane zu und begrüßt ihn mit dem vulkanischen Friedensgruß. Cochrane versucht das Zeichen zu erwidern, es gelingt ihm aber nicht. Er zieht eine Waffe und erschießt den Vulkanier. Die restlichen Menschen erschießen die restlichen Vulkanier und stürmen das Schiff.

Jahre später präsentiert Phlox auf der Enterprise die Schmerzkammer, von welcher Captain Forrest, sein erster Offizier Archer und die restliche Crew hellauf begeistert sind. Forrest erzählt seiner Liebhaberin Hoshi in seinem Quartier, dass ein vergangener Kampf nicht gut verlaufen sei und zwölf Schiffe des Erdimperiums verloren gegangen wären. Die restliche Crew dürfe davon aber nichts erfahren.

Archer versucht Forrest zu überreden, eine von ihm geplante Mission auszuführen, um neue Technologie zu finden, die dem Imperium entscheidend helfen könnte. Forrest weigert sich, woraufhin Archer zusammen mit MACO-Offizier Major Reed eine Meuterei startet und das Schiff übernimmt. Er befiehlt T'Pol, eine von den Suliban eroberte Tarnvorrichtung so anzupassen, dass sie mit den Systemen der Enterprise funktioniert. Außerdem macht er T'Pol zu seiner ersten Offizierin, was diese aufgrund seines Hasses auf die Vulkanier verwundert. Archer macht MACO-Offizier Mayweather zu seiner persönlichen Wache.

Archer nimmt einen Tholianer gefangen, von dem er sich nähere Informationen zu seiner Mission erhofft. Er möchte wissen, wo genau das Erdenschiff festgehalten wird. Phlox schafft es, durch Folter die Koordinaten aus dem Tholianer herauszubekommen. Archer befiehlt, zu diesen Koordinaten zu fliegen.

Ein mit Deltastrahlung vergifteter Trip versucht, zusammen mit T'Pol die Suliban-Tarnvorrichtung in Betrieb zu nehmen. Es kommt zu einer EPS-Überladung, die viele Schiffssysteme lahm legt und die Fertigstellung der Tarnvorrichtung verzögert. Archer vermutet, dass ein Flottenadmiral einen Spion an Bord hat, der für die Sabotage verantwortlich ist. Forrest weigert sich, ihm darüber Informationen zu geben. Reed hat Tucker als den Schuldigen ermittelt. Archer lässt ihn in der Schmerzkammer verhören, Tucker behauptet aber, von nichts zu wissen.

Archer wird klar, dass Tucker nicht für die Sabotage verantwortlich ist. Die Einsicht kommt aber zu spät. T'Pol befreit Admiral Forrest und übernimmt zusammen mit ihm wieder das Kommando. Er befiehlt T'Pol, den Kurs zu ändern, was aber nicht möglich ist. Archer betritt unbewaffnet die Brücke und setzt Forrest davon in Kenntnis, dass er einen festen, nicht änderbaren Kurs gesetzt hat, der sie zu dem Schiff führen wird. Auch hat er den Flottenadmiral von seinem Plan in Kenntnis gesetzt. Forrest erhält den Befehl, Archer am Leben zu lassen und die Koordinaten zu untersuchen.

Archer unterrichtet die Crew von seinem Plan. Ein Söldner habe ihm mitgeteilt, dass ein Erdenschiff in einem tholianischen Mondhangar festgehalten werde. Das Schiff sei aus einem Paralleluniversum und zudem aus der Zukunft. Mit der an Bord vorhandenen Technologie wäre es dem Imperium ein Leichtes, gegen alle seine Feinde zu siegen.

Mit aktiver Tarnung gelingt es der Enterprise, nahe genug an die Basis heranzukommen, um auf das Erdenschiff U.S.S. Defiant zu beamen. Die Crew des Schiffs ist von den Tholianern ermordet worden. Archer und sein Team versuchen, das Schiff wieder zu aktivieren. Unterdessen wird die Enterprise angegriffen und zerstört.

Kommentar

Die Inhaltsbeschreibung erscheint sehr seltsam? Kein Wunder. Diese und die nächste Episode namens "In a Mirror, Darkly, Part 2" spielen bekanntlich im Spiegeluniversum, das schon aus der originalen Serie und "Deep Space Nine" bekannt ist. Anders als in den Episoden dieser Serien wird hier aber kein Crewmitglied aus "unserer" Seite in das Spiegeluniversum gezogen. Die ganze Episode spielt komplett losgelöst von unserem Universum, sieht man mal von der U.S.S. Defiant ab (nicht mit der Defiant aus "Deep Space Nine" zu verwechseln).

Die Episode beginnt, wo der Kinofilm "Der erste Kontakt" zu Ende geht. Hierfür wurden Kinoszenen und neu gedrehtes Material geschickt miteinander verbunden. Denn anders als im Film reicht Zefram Cochrane hier den Vulkaniern nicht die Hand, sondern tötet sie.

Danach folgt ein neues Intro. Die Musik ist sehr militaristisch und auch die Bilder präsentieren eine Kriegsszene nach der anderen, bis man am Ende das Logo des Erdenimperiums sieht. Ein neues Intro zu machen, um die Episode weiter von der uns bekannten Serie zu unterscheiden, war eine tolle Idee und wurde wirklich einfallsreich umgesetzt.

Auch die restliche Episode ist gelungen. Da sie losgelöst von dem uns bekannten Universum spielt, hat sie den Autoren und Schauspielern die Möglichkeit gegeben, ganz anderes zu schreiben beziehungsweise zu spielen. Es macht großen Spaß, die Charaktere mal von einer ganz anderen Seite zu sehen. Archer ist machtgeil. T'Pol versucht so gut wie möglich, in ihrer Position als unterdrückte Vulkanierin zu überleben. Tucker ist sehr verbittert. Er hat so lange neben giftigen Warpkernen gearbeitet, dass seine rechte Gesichtshälfte nur noch aus Narben besteht. Phlox genießt es, seine Patienten möglichst lange zu foltern. Reed ist ein stupider Militäroffizier, dem es Spaß macht, andere zu töten und der nur widerwillig Befehlen gehorcht. Hoshi dreht ihr Fähnchen, wie gerade der Wind weht und schmeißt sich demjenigen an den Hals, der gerade die meiste Macht hat. Und Mayweather hat als persönliche Wache des Captains nicht viel mehr zu tun als auch in "unserem" Universum. Die Schauspieler haben sichtlich Spaß daran, ihre Charaktere auf diese Art zu spielen.

Autor Mike Sussman hat schon oft durch gute "Enterprise"-Episoden überzeugt. Das ist auch hier nicht anders. Die Folge bietet einige interessante Überraschungen, was vor allem auf das andere Verhalten der Stammcharaktere zurückzuführen ist. Außerdem erhält man einige weitere Informationen zum Spiegeluniversum. Auch bot die Episode einen der seltenen "Gänsehaut"-Momente in "Enterprise": Archer und seine Crew nehmen auf der Brücke der Defiant ihre Plätze ein. Hört sich unspektakulär an, die Brücke ist aber ein exakter Nachbau der Brücke von Kirks erster Enterprise, was diesen Moment irgendwie besonders macht, auch wenn es nur die Spiegelcharaktere sind.

Natürlich hat die Episode auch negative Punkte. Der aus dem Computer stammende Tholianer ist der am schlechtesten aussehende CGI-Charakter, den man je in der Serie gesehen hat. Die Geschichte wartet zwar mit einigen Überraschungen auf, wirkt stellenweise allerdings arg konstruiert und leistet sich auch einige Plotlöcher (warum kam die Defiant 100 Jahre in der Vergangenheit im Spiegeluniversum an?).

Während diese Episode gedreht wurde, bekam die Crew mitgeteilt, dass die Serie nach der vierten Staffel eingestellt wird. Ob die Produzenten sich auch dafür entschieden hätten, einen Zweiteiler komplett losgelöst von dem uns bekannten Universum zu machen, wenn sie gewusst hätten, dass danach nur noch drei Episoden mit den uns bekannten Charakteren übrig bleiben, sollte man sich schon fragen. Denn so gelungen diese Episode auch ist, sie bleibt für das eigentliche "Enterprise"-Universum belanglos.

Note: 2

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Weitere Infos


Deutscher Titel "Im finsteren Spiegel, Teil 1"

Originaltitel "In A Mirror, Darkly, Part 1"

Nummer
4.18

Episode

094

Produktion


Regie James L. Conway

Story Manny Coto

Drehbuch Mike Sussman

Gastdarsteller Vaughn Armstrong  als  Captain Forrest

Missionsdatum 13. Januar 2155

Erstausstrahlung Vereinigte Staaten:
22. April 2005

Deutschland:
11. Juni 2006

US-Einschaltquoten
2,60

Millionen Zuschauer

1,40

Rating

3,00

Share


DE-Einschaltquoten
Zuschauer von 14 bis 49 Jahren:
0,38

Millionen Zuschauer

6,40

Prozent Marktanteil

Zuschauer ab 3 Jahren:
0,52

Millionen Zuschauer

4,00

Prozent Marktanteil


(pt - 03.12.08)


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