Johannes Sawerthal (sa)
13.05.06
J.J. Abrams im Porträt
Steckbrief des "Star Trek XI"-Machers
An dieser Stelle erfahren Sie mehr über die persönlichen Vorlieben und Gewohnheiten des neuen "Star Trek"-Chefs.
Die folgenden Antworten auf Fragen rund um sein Leben gab er vor kurzem der "New York Times".
Persönlicher Held: "Rod Serling. Mit 'Twilight Zone' hat er das gemacht, was ich am liebsten habe - er nahm fremdartige Situationen und erzählte sie durch emotionale Charakterisierung. Ich habe im Übrigen herausgefunden, dass mein Haus nur einige hundert Meter entfernt ist von dort, wo er gewohnt hat."
Immer neben seinem Bett: "Mein Laptop und irgendwelche unglaublich unverständlichen Bücher oder DVDs über diverse Computerprogramme. Da strebere ich mich total rein."
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 Wer ist eigentlich J.J. Abrams? |
Seine Rückzugsmöglichkeit: "Ein ehemaliger Abstellraum neben meinem Büro, wo ich ein kleines Studio eingerichtet habe. Ich habe dort ein Keyboard, Gitarren und einen Computer zum Aufnehmen. Ich liebe es, Musik aufzunehmen."
Seine größten Hits: "Ich habe die Titelsongs für meine Serien geschrieben und aufgenommen, 'Felicity', 'Alias' und 'Lost'. Auch für 'Mission: Impossible 3' habe ich meinem Freund Thomas Dolby etwas aufgenommen."
Am Morgen: "Ich wache so um 7 Uhr auf, mache Frühstück für die Kinder und bringe sie zur Schule. Dann fahr ich
zur Arbeit. Normalerweise arbeite ich da an 'Alias' und 'Lost' bei Disney, aber zuletzt drehte es sich vor allem um 'Mission: Impossible 3' bei Paramount."
Lieblingsgewand: "Ich habe einmal T-Shirts designt und produziert, basierend auf den 'Do Not Disturb'-Schildern des Chateau Marmont Hotel in Hollywood. Das Hotel sollte die wirklich selbst produzieren."
Größte Stärke als Autor: "Ich schreibe sehr schnell."
Größte Schwäche als Autor: "Ich schreibe zu schnell."
Immer im Kühlschrank: "Snapple, Cola Light, Milch und Heidelbeeren."
Lieblingsessen: "In New York gibt es ein Restaurant namens Shopsin's General Store. Die haben ein Sandwich, das sie 'The Chaz' nennen. Es ist ein Baguette mit Truthahn und Sauce und Salat. Das haut mich
einfach um."
Sammelt: "In letzter Zeit sieht es so aus, als würden wir Kinder sammeln. Aber im Ernst, ich bin fasziniert von Robotern - meine Produktionsfirma heißt Bad Robot - und ich habe eine Sammlung von alten Spielzeugrobotern aus Zinn und ein wundervolles Gemälde von einem Roboter."
Das Beste an Robotern: "Ich bin einfach fasziniert von anthropomorphen Maschinen. Mir gefällt die Idee, der Technologie
Persönlichkeit zu geben."
Bestes "Lost"-Erinnerungsstück: "Damon Lindelof gab mir einen eingerahmten Palmwedel, der
eine Requisite in der ersten Episode war."
Bestes Geschenk von einem Filmstar: "Tom Cruise hat mir einen dieser Segway-Roller geschenkt. Ich versuche noch immer, das wieder gut zu machen."
Wird immer auf Partys gefragt: "Die Leute wollen immer wissen, was in 'Lost' auf der Insel passiert. In letzter Zeit fragen alle: 'Wie ist es, mit Tom Cruise zu arbeiten?'"
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 Die neue Hoffnung des "Star Trek"-Franchise |
Immer dabei: "Mein BlackBerry."
Lieblingsplatz im Haus: "Draußen beim Swimmingpool gibt es einen netten Platz zum Sitzen. Das ist ein Sofa, einige Stühle und eine Feuerstelle. Fühlt sich immer wie Urlaub an."
Besessenheiten: "Ich finde, Schachteln sind eine tolle Form von Kunst, die niemand zu schätzen weiß. Es ist faszinierend, wie sie gemacht werden. Ich habe einige Bücher über Verpackung und Schablonen für Schachteln. Manchmal mache ich mir mit einem Laserschneider eigene Schachteln."
Bestes Geschenk in letzter Zeit: "Meine Frau hat mir einen Gutschein geschenkt für einen maßgeschneiderten Anzug. Das klingt so extravagant, ich kann es kaum erwarten."
Fitnessplan: "Heutzutage gehe ich gern am Wochenende laufen. Früher, als ich noch ein Mensch war, war ich bei einem Fitnessstudio Mitglied."
Begehrtes Talent: "Ich wäre gerne athletischer."
Am Abend: "Ich komme so um sieben heim, bade die Kinder und bringe sie ins Bett. Abendessen mit meiner Frau so um halb neun. Manchmal muss ich noch schneiden, aber ich habe zu Hause einen Schneideraum, dann kann ich dort mit den Leuten arbeiten. So um Mitternacht komme ich ins Bett."
Größter Irrglaube über sein Leben: "Dass das, was ich mache, Arbeit statt Vergnügen ist."
Am häufigsten gesehen: "'Der weiße Hai'. Einfach, weil es ein toller Film
ist. Auch 'Philadelphia Story', weil er unglaublich perfekt ist."
Am häufigsten gelesen: "Die lahmste Antwort ist, etwas, das man als Kind gelesen hat. Die ehrliche
Antwort ist, etwas, das man als Elternteil immer und immer wieder seinen Kindern vorgelesen hat. Aber ich liebe 'Our Man in Havana'. Toller Roman."
Besonders wählerisch bei folgenden Hausarbeiten: "Mit drei Kindern versucht man einfach zu überleben. Da kann man nicht wählerisch sein."
Veraltete Dinge, die er nicht weggibt: "Ich habe einige Keyboards,
die heute absolut irrelevant sind. Ich werde sie wohl nie wieder spielen, trotzdem hebe ich sie auf."
Reisen: "Ich verwende auf Flughäfen niemals Rolltreppen. Ich weiß nicht wieso, aber ich nehme die Treppen. Meine Frau und meine Kinder tun es jetzt auch schon."
Reisealbtraum: "Ich habe immer diesen Traum, dass ich im Flugzeug sitze und es ein Problem gibt. Ich hatte den sogar schon in einem Flugzeug. Da wache ich also im Flugzeug von einem Albtraum von einem Flugzeugabsturz auf."
Aberglaube: "Ich klopfe auf Holz."
(sa - 24.09.08)