D A I L Y   T R E K   W E E K E N D  
 T  R  E  K  Z  O  N  E    N  E  T  W  O  R  K 

































Dr. Phlox: "Finden Sie sie denn nicht attraktiv?"
Tucker: "Sicher doch, äh... ich meine nein. Sie ist Ihre Frau!"
Dr. Phlox: "Und was hat das damit zu tun?"
Tucker: "Sie ist Ihre Frau."
Dr. Phlox: "Unfug, Unfug. Sie sind viel zu sehr über menschliche Moral besorgt."
     ("Enterprise" 2.14: "Stigma")

Headlines:

- Trek-Stars wollen weitere
    Erforschung des Alls

- Eine sehr gute Episode
- "Wir können die Fans nicht
    die Serie schreiben lassen"

            Intro

 


Freizeit

Sehr verehrte Leserinnen und Leser

Wenn wir Feierabend haben, begeben wir uns ins Fitnessstudio, machen einen Stadtbummel oder joggen durch den Stadtpark. Wenn die Crew der Enterprise oder der Voyager Feierabend (beziehungsweise Schichtende) hat, macht sie etwas Sport (auf dem Holodeck), geht spazieren (auf dem Holodeck) oder sonnt sich ein wenig (auf dem Holodeck). Wenn nun aber jedes der paar hundert Besatzungsmitglieder der Enterprise auf diese Idee kommt, dann müssten sich eigentlich immer dutzende von Leuten auf den Holodecks und in den kleineren Holosuites tummeln.

Allzu oft, egal in welcher Serie, erleben wir aber, dass die Holodecks verlassen und deaktiviert sind, wenn einer der Führungsoffiziere sie betritt. Was also tun die Leute im 24. Jahrhundert in ihrer Freizeit? Sitzen sie den ganzen Abend an Quarks Bar, in Zehn Vorne oder im Casino herum? Machen sie sichs in ihrem Quartier gemütlich und lesen ein gutes Buch? Oder leben sie nur, um zu arbeiten, zu schlafen und zu essen?

Gut, dass es im 21. Jahrhundert noch genügend Freizeitaktivitäten gibt. So kann man sich beispielsweise die neue "Daily Trek Weekend" ausdrucken (knapp 30 Seiten im A4-Format), sich gemütlich in den Sessel zurücklehnen, einen Earl Grey trinken und sich die neusten Neuigkeiten in Sachen "Star Trek" zu Gemüte führen.

So erfahren Sie diesmal, was die "Enterprise"-Episode "Cease Fire" zu bieten hat oder wie viel die US-Amerikaner für den nächsten "Harry Potter"-Band auf den Ladentisch legen müssen. Und jetzt will ich Sie auch gar nicht mehr lange aufhalten und sage nur noch:

Bleiben Sie uns treu und empfehlen Sie uns weiter

            Arne Voigtmann
            Chefredakteur

Daily Trek Weekend #1277
ISSN 1684-7377
15. Februar 2003

Inhalt

- Captain's Log:
      ENT 2.15: "Cease Fire"

- Daily Trek:
      Nachrichten vom Samstag

- Weekly Trek:
      Nachrichten der Woche

- Federation News:
      Ferengi assimiliert

- Kirki's Questions & Answers:
      1,21 Giga-Quad

- Star Talk:
      Double Feature

- TV Guide:
      Aktuelles Trek-Programm

- TrekBBS News:
      Der erste Trek-Kontakt

- TZN Updates:
      Weitere "Nemesis"-Reviews

- Long Range Scan Weekly:
      Nachrichten der Woche

- ISS Weekly Report:
      Zukunft der Stammbesatzung

- Impressum:
      Disclaimer & Kontakt

 
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            Captain's Log

 


"Enterprise" 2.15 - "Cease Fire"

Inhalt

Hundert Jahre zuvor: Die Andorianer haben einen Planeten besiedelt, den sowohl Andorianer als auch Vulkanier zur ihrem Territorium zählen. Als die Vulkanier befürchten, dass der Planet zu einer Militärbasis umfunktioniert wird, nehmen sie ihn ein und entfernen die andorianischen Kolonien.

Heute: Die Andorianer greifen die vulkanischen Kolonien des Planeten an und nehmen Geiseln, um über die Zugehörigkeit des Planeten zu verhandeln. Ihr Anführer Shran, der aufgrund früherer Zusammentreffen Captain Archer vertraut, wünscht ihn als Vermittler zwischen Vulkaniern und Andorianern.

Als die Enterprise den Planeten erreicht, treffen sie auf Botschafter Soval, der von Shrans Forderung, Archer als Vermittler einzusetzen, nicht begeistert ist. Um eine Lösung zu finden, stimmt er aber zu. Archer und T'Pol begeben sich auf den Planeten, um mit Shran über die Freilassung der Geiseln zu reden. Sie schaffen es, ein persönliches Treffen zwischen Shran und Soval auf dem Planeten auszuhandeln. Als Zeichen des guten Willens lässt Shran eine Geisel gehen.

Widerwillig stimmt Soval dem Plan zu und fliegt zusammen mit Archer und T'Pol zurück auf den Planeten. Unterwegs wird das Shuttle angegriffen und stürzt ab. Archer will dennoch Shran finden, um ihn mit Botschafter Soval zusammenzuführen. Archer glaubt nicht, dass Shran den Beschuss des Shuttles angeordnet hat. Und tatsächlich: Wenig später werden Archer, T'Pol und Soval von einer Untergebenen Shrans angegriffen, die den Krieg zwischen beiden Völkern will. Soval wird bei diesem Gefecht leicht verletzt.

Auf der Enterprise muss Commander Tucker ebenfalls um die Verhinderung eines Krieges kämpfen. Andorianische Schiffe wollen neue Truppen auf den Planeten bringen. Die anwesenden vulkanischen Schiffe wollen dies natürlich verhindern. Bevor ein Gefecht beginnen kann, steuert Tucker die Enterprise zwischen die beiden Parteien und zwingt sie so dazu, das Ergebnis der Verhandlungen abzuwarten.

Auf dem Planeten stößt Shran hinzu. Archer kann ihn davon überzeugen, dass nicht sie an dem Gefecht Schuld sind. Shran erkennt, dass nicht alle Leute Frieden wollen. Er will aber nach wie vor zusammen mit Soval eine friedliche Lösung finden. Alle Parteien treffen sich auf der Enterprise und beschließen hier einen ersten Kompromiss: Weitere Verhandlungen finden auf Andoria statt. Sowohl Soval als auch Shran danken Archer für seine Hilfe; beide auf ihre Weise.

Kritik

Zu Beginn möchte ich sagen, dass ich kein großer Fan der Serie bin, da mir die bisherigen Geschichten nicht gerade gefallen haben. Um so mehr war ich von der wirklich guten Story von "Cease Fire" überrascht, die nicht nur Action bot, sondern darüber hinaus auch sehr spannend war.

Diese Episode ist die Fortsetzung von "The Andorian Incident" und "Shadows of P'Jem", die wir schon aus der ersten Staffel kennen. Schon in diesen Folgen wurde deutlich, dass das Verhältnis zwischen Vulkaniern und Andorianern nicht das beste ist. Auch haben wir in diesen Episoden den andorianischen Commander Shran kennen gelernt, der wieder von "Star Trek"-Veteran Jeffrey Combs verkörpert wird. Auch Gary Graham, als Botschafter Soval, den wir schon seit dem Pilotfilm kennen, ist wieder mit von der Partie. Beiden Figuren wird in dieser Episode aber wesentlich mehr Spielraum eingeräumt, was sehr positiv zu sehen ist, da man so auch weitere Hintergründe zu den Charakteren erfahren kann. Außerdem hatte Jeffrey Combs hier eher die Möglichkeit, seine schauspielerischen Fähigkeiten durch die Andorianer-Maske hindurch zu präsentieren.

Die Story, geschrieben von Chris Black, ist außerordentlich gut gelungen; es gibt diesmal nicht nur irgendwelche langweilige Durchschnittsware, sondern wirklich gute Dialoge und vor allem Spannung. Was man dem Drehbuch vorwerfen könnte, ist eine leichte Vorhersehbarkeit. Denn wenn man die Serie bis zu diesem Punkt gesehen hat und kennt, kann man sich schon denken, dass das Ganze erst mal ein friedliches Ende nimmt. Aber auch mit diesem Wissen hat es großen Spaß gemacht, die Geschichte zu verfolgen.

Was mich leicht Schmunzeln ließ, war, dass man Archer als Vermittler agieren lässt. Sein diplomatisches Geschick ließ in einigen früheren Episoden ja eher zu wünschen übrig. Aber auch hier hat Chris Black es geschafft, den Charakter Archer glaubwürdig rüberkommen zu lassen, ohne dass er sich von früheren Charakterzeichnungen unterscheidet.

Auch schön zu sehen ist, dass T'Pol sich mittlerweile sehr wohl auf der Enterprise zu fühlen scheint. Als Soval ihr vorwirft, Emotionen zu zeigen und Archer ähnlich zu werden, erwidert sie, dass ihr Respekt vor Archer nicht bedeutet, dass sie menschlich wird. Obwohl Soval ihr anbietet, die Enterprise zu verlassen, ist sie dazu nicht bereit.

Auch Connor Trinneer darf "seinen" Commander Tucker wieder angebracht in Szene setzen, indem dieser dafür sorgt, dass die Andorianer und Vulkanier sich nicht gegenseitig aus dem Weltraum fegen.

Neben Chris Black muss man auch Regisseur David Straiton ein großes Kompliment machen, welcher der Episode eine optimale Geschwindigkeit gegeben hat und so nie Langeweile aufkommen lässt. Die Effekte waren, wie von "Enterprise" auch nicht anders gewohnt, sehr gelungen. Allerdings hätte man sich doch das eine oder andere Mal gewünscht, mehr vom Planeten zu sehen als immer nur die Plätze, an denen die Charaktere gerade stehen.

Fazit: Neben "Dead Stop" und "Stigma" ist dies definitiv die beste Episode der bisher sehr schwachen zweiten Staffel. Vor dem aktuellen politischen Hintergrund sieht man die Episode natürlich auch mit etwas anderen Augen. Hoffen wir nur, dass es auch in Wirklichkeit zu einer friedlichen Lösung kommt.

Note: 1-

Info
US-Erstausstrahlung: 12. Februar 2003
Regie: David Straiton
Drehbuch: Chris Black

Gaststars:
Jeffrey Combs (Shran)
Suzie Plakson (Tarah)
Gary Graham (Soval)
John Balma (Muroc)
Vaughn Armstrong (Admiral Forrest)
Zane Cassidy (Andorianischer Soldat)
Christopher Shea (Telev)

Eine Bildergalerie zu "Cease Fire" können Sie sich ab Dienstag auf TZN STenterprise ansehen. Eine Vorschau auf die neue Episode von nächster Woche, "Future Tense", finden Sie hier.

von Peter Tigmann

 
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            Daily Trek

 


"Star Trek"-Stars wollen weitere Erforschung des Weltraums
Die Organisation The Planetary Society hat eine Kampagne gestartet, mit der sie für eine baldige Fortführung der Weltraumforschung trotz der Columbia-Katastrophe wirbt.
Eine Deklaration zur Unterstützung der Weltraumforschung als Antwort auf den Verlust der Columbia und ihrer Crew wurde verfasst, bei der jeder eingeladen ist, zu unterschreiben.
Robert Picardo (Holodoc) ist Mitglied der Gesellschaft und schrieb, dass trotz einer tiefen Betroffenheit nach dem Unglück ein Stopp der bemannten Raumfahrt ein schlechter Dienst für die Zukunft sei. Nichelle Nichols (Uhura) äußerte sich ebenfalls auf ihrer Website Uhura.com.
Laut StarTrek.com sind auch einige der "Star Trek"-Macher an der Aktion beteiligt: so beispielsweise "Enterprise"-Autor Andre Bormanis, Szenengestaltungs-Supervisor Michael Okuda und Ex-Illustrator Rick Sternbach.
Die Deklaration wird nach dem Sammeln einiger Unterschriften der NASA übergeben.
(rk)

Erste "Deep Space Nine"-DVD-Reviews online
Die ersten "Deep Space Nine"-DVD-Sets in der "Region 1" (Nordamerika) sind bereits veröffentlicht - und prompt gibt es auch schon einige Reviews online.
TheDigitalBits.com fand die DVDs eher durchschnittlich. "Das Set lebt eigentlich mehr von den Zusatzfeatures als von den eigentlichen Episoden. [...] Die erste Staffel war sehr uneben und eigentlich uninteressant", schreibt Bill Hunt. Der Sound, der einem Remix-Vorgang unterzogen wurde und in Dolby Digital 5.1 verfügbar ist, beeindruckte ihn jedoch. Sein Review schloss mit einer durchschnittlichen Bewertung von ca. einer 2- im Schulnotenprinzip. Sein vollständiges Review finden Sie hier.
Steve Krutzler von TrekWeb.com zeigte sich von den Episoden mehr beeindruckt als sein Kollege. Weniger beeindruckt hat ihn das Bonusmaterial. Er vergab insgesamt 3 von 5 Punkten. Sein vollständiges Review finden Sie hier.
Die DVD ist auch in Deutschland erhältlich, allerdings nur beim Online-Buch- und Filmladen Amazon.de.
(rk)

UPN erlebt Einbruch bei Zuschauerzahlen
Die Zahlen der Februar-Sweeps zeigen, dass der amerikanische "Star Trek"-Muttersender UPN - einfach gesagt - Zuschauer verliert, und zwar in unangenehmem Maße.

Im Vergleich zu den Zuschauerzahlen im Februar letzten Jahres gingen die Einschaltquoten in diesem Jahr um 23 Prozent zurück. Problematisch ist auch, dass man nicht von einem allgemeinen Trend sprechen kann. NBC ist das einzige Network, das mit minus 13 Prozent ebenfalls Verluste einstecken musste. Andere Networks wie WB (+19 Prozent), ABC (+27 Prozent) und FOX (+22 Prozent) sowie CBS (+18 Prozent) konnten zum Teil erhebliche Zuschaueranstiege verzeichnen.

Wenn man die Verluste bei UPN genauer betrachtet, gibt es einen schmerzlichen Rückgang in der wichtigen Altersgruppe 18 bis 49 Jahre um 20 Prozent. Die Ursachen für den allgemeinen Rückgang ist das Ende von Serien wie "Buffy - The Vampire Slayer", die dem Sender einen beachtlichen Teil der Quoten brachten. "Enterprise" vermag die Zuschauer auch nicht überdurchschnittlich anzuziehen - auch hier gingen die Quoten kontinuierlich zurück.
Tröstlich sind einzig die Gewinne, die Viacom, Besitzer von UPN und Paramount, laut aktuellen Zahlen im letzten Quartal 2002 verzeichnen konnte: Man schloss das Jahr mit einem Plus von 652,4 Millionen US-Dollar. Das Vorjahr schloss man mit einem Minus von 42,5 Millionen US-Dollar ab.
(rk)

Newsredaktion:
      Raphael Kallensee

Quellen:
      StarTrek.com
      TrekToday
      TrekWeb

 
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            Weekly Trek

 

S t a r   T r e k   N e m e s i s

Aktuelle News, Informationen zu allen Gastcharakteren und Gaststars sowie Hintergrund-Infos und Bilder zum zehnten "Star Trek"-Kinofilm findet man auf TZN ST-Nemesis unter ST-Nemesis.de.

Aktuelle "Nemesis"-Einspielergebnisse (13. Februar)
Neuste Ergebnisse vom Abschneiden des zehnten "Star Trek"-Films an den Kinokassen gab TrekWeb bekannt.
"Star Trek Nemesis" hatte Ende letzter Woche Premiere in Australien und belegte den ersten Platz der australischen Kinocharts mit einem Ergebnis von 788.000 US-Dollar in 177 Kinos. Australien gilt als drittgrößter "Star Trek"-Markt nach Deutschland.
"Der Aufstand" hatte dort 1998 ein Ergebnis von 1.702.532 Dollar nach dem ersten Wochenende in 139 Kinos. "Nemesis" hat in Deutschland bislang 7,4 Millionen Dollar in den ersten vier Wochen eingespielt und 7,7 Millionen in England, wo der Film seit letztem Wochenende nicht mehr gezeigt wird. Das weltweite Ergebnis von "Nemesis" liegt damit im Moment knapp über 60 Millionen US-Dollar.
(fb)


E n t e r p r i s e

Informationen und Bilder sowie Einschaltquoten und Kritiken zur zweiten Staffel der neuen "Star Trek"-Serie findet man auf unserer Website TZN STenterprise unter STenterprise.de.

Quoten von "Stigma" veröffentlicht (12. Februar)
Die Einschaltquoten der "Enterprise"-Episode "Stigma" sind bekannt gegeben worden.

Die Episode ist die erste der wichtigen Februar-Sweeps, in denen anhand der Einschaltquoten die Höhe der Werbebeträge während einer Sendung festgelegt wird. Gegenüber der vorherigen Episode "Dawn" haben sich die Quoten deutlich gesteigert, wie TrekWeb berichtet.

Mit einem Marktanteil von 2,9/5 konnte "Stigma" mit einer Steigerung von 14 Prozent gegenüber "Dawn" aufwarten. Jene Episode kam auf ein Rating von 2,5/4. Damit sind die Quoten von "Enterprise" zum ersten Mal seit Anfang Dezember wieder gestiegen. "Stigma" wurde von ungefähr 4,4 Millionen Menschen verfolgt. Die Quoten der werberelevanten Zuschauer im Alter von 18 bis 49 Jahren sehen im Vergleich sogar noch besser aus: Sie waren die besten seit der November-Episode "The Seventh". Verglichen mit den Zuschauerzahlen der anderen Serien, die in dieser Woche auf UPN liefen, landet "Enterprise" auf Platz zwei.
Jedoch sieht es trotz dieser Hoffnungsschimmer im Vergleich mit anderen Episoden der zweiten Staffel eher schlecht aus. "Stigma" ist die Episode der zweiten Staffel mit den drittniedrigsten Einschaltquoten. Nur "Vanishing Point" und "Dawn" wurden von weniger Zuschauern verfolgt.
(hk)

Erste Infos über "Cogenitor" (11. Februar)
Wie eine Quelle von TrekToday.com ankündigte, wird die 22. Episode der zweiten "Enterprise"-Staffel den Titel "Cogenitor" tragen.
In der Folge trifft die Enterprise auf ein Schiff einer bisher unbekannten Rasse namens Vissianer. Während die Schiffe aneinander gedockt sind, lernt Trip einen Vissianer kennen, der nur der Cogenitor genannt wird. Dessen einziger Lebenszweck ist es, Kinder zu produzieren. Aber trotz dieser wichtigen Rolle, die er in der vissianischen Gesellschaft spielt, wird der Cogenitor als ein Bürger zweiter Klasse behandelt - allein weil er ein anderes Geschlecht hat.

Trip ist enttäuscht über die Art, wie die Vissianer den Cogenitor behandeln, und fängt an, ihm Lesen beizubringen. Er versucht, den Cogenitor davon zu überzeugen, dass er das gleiche Potenzial habe wie die anderen Vissianer und lediglich nicht die Gelegenheit dazu bekommt, dies auszunutzen. Der Cogenitor zeigt ein beeindruckendes Talent fürs Lesen und Trip ermutigt ihn, seinen Horizont zu erweitern - er soll sich mit Geschichte und Wissenschaft beschäftigen, Schwimmen lernen und Berge besteigen. Der Cogenitor ist Trip so dankbar, dass er sich sogar nach ihm benennt: Charles.

Trips Bemühungen bleiben den Vissianern nicht unbemerkt und es wird ihm verboten, auf ihr Schiff zurückzukehren. T'Pol rügt den Ingenieur dafür, dass er Captain Archers Chancen auf einen erfolgreichen ersten Kontakt gefährdet hat. Noch komplizierter wird die Situation, als der Cogenitor an Bord der Enterprise kommt und darum bittet, bei Trip bleiben zu können.
Bitte beachten Sie, dass alle Informationen aus einem frühen Entwurf des Drehbuchs stammen und sich noch ändern können. Außerdem sollten sie wie immer als Gerücht betrachtet werden, bis von offizieller Seite eine Bestätigung kommt.
"Cogenitor" wird wahrscheinlich Ende April in den Vereinigten Staaten ausgestrahlt werden.
(ml)

Aus "Crash Landing" wird "Future Tense" (11. Februar)
Die kommende "Enterprise"-Folge "Crash Landing", von der bereits bekannt ist, dass sie den Handlungsbogen um den Temporalen Kalten Krieg weiterentwickelt, wurde TrekToday.com zufolge in "Future Tense" umbenannt.
Dies wurde dem Sendeplan von UPN entnommen. "Future Tense" wurde von den Co-Produzenten Mike Sussman und Phyllis Strong geschrieben und handelt von der Entdeckung eines futuristischen Raumschiffs. Sowohl die Suliban als auch die Tholianer erheben Anspruch auf das Schiff.

Dass eine Episode noch einem Namenswechsel unterzogen wurde, ist nichts Ungewöhnliches und geschah unter anderem auch schon bei "Vox Sola" (vorher "Vox Solis") aus der letzten Staffel.

Außerdem hat UPN einen weiteren Gastdarsteller zur Darstellerliste von "Cease Fire" hinzugefügt, der auf der offiziellen Seite bisher nicht erwähnt wurde. Christopher Shea wird der Seite zufolge den Charakter Telev verkörpern. "Star Trek"-Fans dürften ihn bereits aus den "Deep Space Nine"-Episoden "Entscheidungen" und "Der glorreiche Ferengi" als Keevan sowie als Saowin aus der "Voyager"-Episode "Die Denkfabrik" und aus der "Enterprise"-Folge "In sicherem Gewahrsam" kennen.
Damit sieht der Sendeplan für den nächsten Monat wie folgt aus:
  • 19. Februar - "Future Tense"
  • 26. Februar - "Canamar"
  • 5. März - "The Communicator" (Wiederholung)
  • 12. März - "Singularity" (Wiederholung)
  • 19. März - "The Crossing"
"Judgment" wird voraussichtlich am 26. März ausgestrahlt werden, dies wurde bisher aber noch nicht offiziell bestätigt. Alle Infos über die kommenden wie auch die bereits ausgestrahlten "Enterprise"-Episoden finden Sie auf STenterprise.de.
(ml)

Trinneer freut sich über Fan-Kontakte (9. Februar)
Seit er seine Rolle in "Enterprise" spielt, hat Connor Trinneer (Trip Tucker) sich daran gewöhnt, häufig von Fans angesprochen zu werden. Aber der Schauspieler sagt auch, dass die Zuschauer immer seine Privatsphäre beachtet haben.
"Die Leute, denen ich begegnet bin, waren immer außerordentlich höflich und zurückhaltend", sagte Trinneer dem "Dreamwatch"-Magazin (via TrekToday.com). "Das war eine Überraschung, aber eine willkommene. Wenn man mit so etwas beginnt, wenn man ein Teil des 'Star Trek'-Franchise wird - und ich bin jetzt ein Mitglied dieses Clubs -, dann merkt man, wie die Leute anhalten und 'Willkommen!' sagen."

Trinneer schätzt es, dass die Fans sich die Zeit nehmen, seine Arbeit in "Enterprise" anzuerkennen. "Es ist schön, wenn jemand kommt und sagt, dass sie mögen, was du tust und dass sie meinen, du seiest gut. Wenn das respektvoll abläuft - wenn man den Mund voller Essen hat, sollte man einen Augenblick warten -, ist es toll. In [Hollywood] hänge ich noch weit unten am Totempfahl. Hier nerven die Leute dich nicht. Sie kommen nicht geradewegs auf einen zu oder so. Aber auch auf den Conventions, auf denen ich war, waren die Leute einfach überaus freundlich."

Während eines Sommerurlaubs in Europa bekam der Schauspieler die Chance, die französische Gastfreundschaft zu genießen. "Ich wurde nur einmal erkannt", erzählt er. "Das war in einer Kleinstadt namens St. Paul de Vance, in der Nähe von Cannes. Dieser Kerl betrieb eine kleine Villa, in der wir übernachteten. Er hatte Satelliten-Fernsehen aus England und war ein großer Trek-Fan. Das war eines der wenigen Male, wo ich richtig Rabatt bekommen habe."

"Wir kamen dort hinein und er wusste nicht genau, wer ich war. Er fragte: 'Einen Augenblick, wer sind Sie? Sind Sie Sportler? Was machen Sie?' Ich denke, ich kam ihm bekannt vor. Ich fragte ihn, ob er sich 'Star Trek' ansah. Da schrie er: 'Oh mein Gott!' Er ist ein riesiger Fan. Er gab uns die Hochzeitssuite ohne Aufpreis und führte uns durchs Haus. Das war lustig! Ich denke, wenn ich nächstes Jahr noch einmal verreise, werde ich öfters erkannt werden."
Das vollständige Interview gibt es in der 100. Ausgabe von "Dreamwatch". Auszüge aus dem englischen Interview sind auch bei ConnorTrinneer.com zu lesen.
(hk)

Negatives "Stigma"-Review (9. Februar)
Trotz zahlreicher positiver Reviews zur "Enterprise"-Episode "Stigma", die das Thema Aids behandelt, konnte die Episode nicht alle Kritiker begeistern.
So wurde auf TrekWeb.com ein Bericht des für den "Boston Herald" schreibenden Kritikers John Ruch veröffentlicht. Er beschrieb die Folge als "nicht so mutig" und "wo beinahe jeder Mensch schon zuvor gewesen ist".

"Paramount bezeichnet die Episode als eine brillante Analogie in Trek-Tradition, aber das trifft den Punkt nicht", erklärt er. "Warum ging es nicht direkt um Homosexuelle und Aids? Die Originalserie ging mit dem Thema 'Völker' um, indem verschiedene Völker gezeigt wurden. Krieg wurde behandelt, indem man Krieg zeigte."

Ruch sagt, dass die Episode nicht mehr ist als ein Eigenlob für ein Franchise, das schon lange keine mutigen Geschichten mehr erzählt. "Es ist einfach, die gesellschaftliche Fortschrittlichkeit des Franchise übertrieben darzustellen. Aber dieses Schattenspiel ist widerlich angesichts der Tatsache, dass Rick Berman, der auch Co-Autor der Episode ist, sich trotz Fan-Petitionen seit langem weigert, einen homosexuellen Charakter in irgendein Trek-Produkt einzubauen."

Ruch schlussfolgert, dass die Entscheidung der Autoren, T'Pol als Opfer einer erzwungenen Geistesverschmelzung zu zeigen, in Wirklichkeit genau das Vorurteil duldet, das die Episode zu meiden scheint. "Was noch schlimmer ist, die Folge macht klar, dass T'Pol in Wirklichkeit kein Mitglied der Minderheit ist. 'Star Trek' erlaubt eben keine Homosexuellen, nicht einmal in einer Analogie. Nur ein zur Minderheit gehörender vulkanischer Arzt erscheint kurz, wird aber höchstwahrscheinlich nicht zurückkehren. Stattdessen wurde T'Pol die Krankheit durch eine geistige Vergewaltigung aufgezwungen... T'Pol sagt, sie werde Vorurteile nicht dulden und widersetzt sich dem gesellschaftlichen Stigma, indem sie nicht zeigt, dass sie eine Verschmelzerin beziehungsweise Lesbe ist. Aber natürlich toleriert die Folge selbst das Vorurteil, indem man uns zeigt, dass T'Pol in Wirklichkeit eben gar keine Verschmelzerin ist."
Das englische, vollständige Review können Sie auf der Website des "Boston Herald" nachlesen.
(hk)


M u l t i m e d i a

Neue Lizenz für "Star Trek"-Collectibles vergeben (14. Februar)
Viacom, der Mutterkonzern der Paramount Pictures, hat in dieser Woche eine Lizenz zur Produktion von Requisiten-Nachbildungen an Master Replicas vergeben.
Diese Lizenz erlaubt es Master Replicas, Nachbildungen von Requisiten aller fünf Serien und aller zehn Trek-Filme herzustellen und zu vermarkten.
Die im November 2001 gegründete Firma hat bereits Requisiten aus den "Star Wars"-Filmen nachgebaut, wie zum Beispiel Laserschwerter. In einer Pressemitteilung sagte Präsident Scott Vogel unter anderem: "'Star Trek' hat eine extrem große, bewanderte und passionierte Fanbasis, und wir sind aufgeregt, Produkte auszuliefern, die die Erwartungen erfüllen oder sogar übertreffen werden. Wir haben bereits mit der Entwicklung mehrerer Produkte begonnen und erwarten, die ersten davon im Spätsommer herauszugeben."
Um sich über die aktuellen Entwicklungen zu informieren, kann man auf der Website des Herstellers einen Newsletter abonnieren.
Die Originalmeldung stammt von TrekToday.
(av)

Neue "Voyager"-Bücher (13. Februar)
TrekWeb berichtet von zwei neuen "Voyager"-Romanen, "Homecoming" und "The Farther Shore", deren Geschichten nach den Ereignissen von "Endspiel" spielen.
Die Crew der Voyager ist nach Hause gekommen und hat ihre neue Verantwortung und neue Aufgaben akzeptiert, als "eine mysteriöse kybernetische Seuche die Erde befällt, die unschuldige Männer, Frauen und Kinder in eine neue Generation von Borg transformiert. Der gesamte Planet steht vor der Assimilierung und die Voyager könnte die Schuld daran tragen."
Die Geschichte wird in "Farther Shore" fortgesetzt, wo Janeway, Seven of Nine und der Rest der Crew von der Sternenflotte als Grund der Seuche verdächtigt werden und Janeway die Crew der Enterprise zur Lösung des Rätsels um Hilfe bitten muss.
(fb)

Fortsetzung zu "Free Enterprise" (13. Februar)
Laut TrekToday sagte Autor Mark Altman kürzlich, dass er und Robert Meyer Burnett an einer Fortsetzung zu "Free Enterprise" aus dem Jahre 1998 arbeiten.
Zur Möglichkeit einer Spin-off-Fernsehserie befragt, sagte Altman, dass solch eine Serie kommen könne und dass eine Fortsetzung des Films gerade produziert werde.

"Es stimmt schon, dass eine Fernsehserie möglich ist, aber wir machen wahrscheinlich zuerst die Fortsetzung. Rob und ich schreiben gerade das Skript, William Shatner ist dabei und wir haben eine großartige Idee. Wir haben es allerdings noch nicht bekannt gegeben."

Im Originalfilm spielten Eric McCormack und Rafer Weigel Trekkie-Twens, die William Shatner in einem Buchladen treffen und von der wahren Art ihres Idols schockiert sind. Im Film spielte Shatner Bill, eine überlebensgroße Version seiner selbst, der eine Musicalversion von Shakespeares "Julius Cäsar" plant, in der er alle Rollen selbst spielen will.

Obwohl Altman anfänglich der Idee einer Fortsetzung zögernd gegenüberstand, nimmt der Film langsam Form an: "Ich wollte eigentlich keine Fortsetzung machen, aber wir hatten diese tolle Idee und wir haben sie mit Shatner besprochen. Er mochte sie und machte sie sogar noch besser. Jetzt hat das Ganze ein Eigenleben bekommen."
(fb)

DVDbits: Neues zu Filmen und Serien (13. Februar)
Mit Infos zum Cover-Art für die "Nemesis"-DVD, zu "Enterprise", "Star Trek IV" und "Deep Space Nine".
  • Das Cover der "Star Trek Nemesis"-DVD (Region 1) kann nun bei Davis DVD angesehen werden. Es ist identisch zum endgültigen Filmposter und trägt ein Zitat von Richard Roeper: "Daumen hoch! Steht für sich als spannender intergalaktischer Thriller."
  • Das "Region 2 Project" hat ein Statement von Paramount Home Entertainment zu "Enterprise"-DVDs veröffentlicht: "Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es kein bestätigtes Datum für die Veröffentlichung, jedoch wird jede solche Veröffentlichung weltweit koordiniert ablaufen."
  • Details über die Region-2-DVD von "Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart" sind bei DVD Answers zu finden. Die Special Edition mit zwei Discs wird am 2. Juni 2003 veröffentlicht, zu einem Preis von 19.99 englischen Pfund (knapp 30 Euro).
  • Drei Menübildschirme der kommenden DVD der ersten "Deep Space Nine"-Staffel finden sich bei IGN DVD.
(fb)

Shatner über "Am Rande des Universums" (11. Februar)
William Shatner sprach vor kurzem mit dem britischen "SFX Magazine" (via TrekToday.com) über die Originalversion von "Star Trek V: Am Rande des Universums" und auch über die nachträglich folgenden Enttäuschungen.
"Tief in meinem Herzen wusste ich, dass das, was ich hatte, großartig war", erzählt er Nick Setchfield. "Was richtig war, war das Konzept. 'Star Trek' ist auf der Suche nach Gott - das war eine gute Idee. Es war ein großes Gebiet, über das man da nachdenken konnte." Trotzdem gab es, so Shatner, fundamentale Probleme mit dem Film, bis hin zu der Tatsache, dass es der "Star Trek"-Film war, der bisher die geringsten Einnahmen brachte. "Ich wusste nicht, wie ich diese Ideen politisch durchbringen sollte. Gene Roddenberry sagte zu mir: 'Mit Gott wird es nicht funktionieren.'"

Shatner hatte auch spezifische Pläne für die Charaktere und wollte sie in dem Film in einen Konflikt stellen. "Das sollte aus ihrer Liebe füreinander hervorgehen", erklärt Shatner. "Es gab einen messianischen Charakter mit einer Armee von Anhängern, die alle ahnten, was passieren würde. Es stimmte also alles. Und dann... ging alles schief."

Der Darsteller von Captain Kirk hoffte, dass der Trend für Sammlereditionen der "Star Trek"-Filme ihm die Möglichkeit bieten würde, seine Vision zu realisieren. "Ich ging zu Paramount und ersuchte sie um Geld, 200.000 bis 400.000 Dollar, von denen das meiste für Special Effects für ein aufregenderes Ende gewesen wäre. Das Ende, das ich ursprünglich vor Augen hatte, konnte aufgrund von finanziellen Problemen und anderen Gründen nicht realisiert werden. Ich habe nie das Ende bekommen, das ich wollte, und das war die große Schwäche des Films."

Doch diesen Kampf konnte auch der Captain der Enterprise nicht gewinnen. "Ich traf mich mit den Leuten, die für die DVDs zuständig waren und versuchte, sie damit zu überzeugen, dass sie das Geld, das sie hineinstecken würden, durch die hohen Verkaufszahlen wiederbekommen würden, da die Leute wissen wollen, was ich ursprünglich machen wollte. Es scheint, als würde es sich selbst finanzieren, nicht? Aber ich konnte sie nicht überzeugen. Nicht ein Frame des Films wurde geändert."
Das ganze Interview finden Sie in der Februar-Ausgabe des "SFX Magazine".
(ml)


C a s t   &   C r e w

Brent Spiner in "Life x 3" (13. Februar)
Brent Spiner (Data) ist laut TrekToday seit dieser Woche Darsteller des Broadway-Schauspiels "Life x 3". Spiner ersetzt den Schauspieler David Lansbury in der Rolle von Hubert. Lansbury hat die Produktion nach nur einer Woche in "gegenseitigem Einvernehmen mit den Produzenten" verlassen.
Das von Yasmina Reza geschriebene Stück handelt von einem verheirateten Paar, Sonia und Henri, die Henris Vorgesetzten, Hubert, und dessen Frau Ines zu einer Dinnerparty eingeladen haben, um sie zu beeindrucken. Es läuft jedoch nicht alles nach Plan, weil Hubert und Ines einen Tag zu früh ankommen und Sonia und Henri nichts anderes anbieten können als Chips und Schokoladenkekse. Das Stück erforscht drei verschiedene Resultate dieser verhängnisvollen Situation.
Spiner hatte neben seinen Fernseh- und Filmrollen bereits eine erfolgreiche Bühnenkarriere mit Stücken wie "1776", "Big River", "The Three Musketeers", "Sunday in the Park with George" und "A History of the American Film". "Life x 3" wird zum ersten Mal am 11. März im Square Theater zu sehen sein.
(fb)

Tim Russ beantwortet Fan-Fragen (10. Februar)
Der Schauspieler des Lieutenant Commander Tuvok aus "Voyager", Tim Russ, wird in Kürze Fragen der Fans auf TrekToday.com beantworten.
Neben der Verkörperung von Tuvok in sieben "Voyager"-Staffeln spielte Russ diesen Charakter auch in der DS9-Folge "Durch den Spiegel" und lieh ihm im Computerspiel "Elite Force" seine Stimme. Wie viele seiner Kollegen arbeitete auch Russ hinter der Kamera und nahm für die "Voyager"-Episode "Der Zeitzeuge" im Regiestuhl Platz. Auch in "The Next Generation" hatte Russ einen Gastauftritt in der Episode "In der Hand von Terroristen" und er spielte einen Offizier an Bord der Enterprise-B in "Star Trek VII: Treffen der Generationen".
Ihre englischen Fragen zu Russ' Arbeit bei "Voyager", aber auch zu seiner Musik und zu seinen neuen Projekten können Sie hier stellen. Die interessantesten werden dann an Tim Russ weitergeleitet.
Weitere englische Informationen zur Karriere von Tim Russ können Sie auf seiner offiziellen Website finden.
(hk)

Newsredaktion:
      Florian Battke
      Henning Koonert
      Marvin Luchs
      Arne Voigtmann

Quellen:
      TrekToday
      TrekWeb

 
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            Federation News

 


Überraschung für Borgologen: Ferengi assimiliert

Ferenginar (30.1.2381) - Mit Erstaunen nahmen die Borgologen der Föderation die Nachricht von der vollständigen Assimilierung der Ferengi auf.

"Bisher betrachteten die Borg die Ferengi-Kultur als nicht relevant genug, um assimiliert zu werden. Warum sie ihre Meinung geändert haben, ist uns völlig schleierhaft. Die Ferengi hat es jedenfalls völlig unerwartet im GSV (Galaktischer Schlussverkauf - Anm. d. Red.) erwischt.

Unseren Informationen zufolge ist Quark auf DS9 der letzte nicht assimilierte Ferengi!"
(doc)


Weitere Neuigkeiten aus der "Fiktion der Realität" finden Sie in der neusten Ausgabe unserer Partner-Publikation "Federation News".

von Bettina Biel

 
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            Kirki's Questions & Answers

 

Eins Punkt einundzwanzig Giga-Quad


F r a g e

Mein Ruf nach Fragennachschub blieb nicht ohne Folgen. Wenn ich sparsam mit den eingetrudelten Fragen umgehe, bin ich bis März 2005 versorgt - +/- zwei Jahre. Die dieswöchige Frage stammt von Stammleser (und -fragensteller) Jens aus Wölfenbüttel.

Hi Kirki,

Ich bins wieder, Jens aus Wolfenbüttel, der schon mal die LCARS-Fragen stellte. Wenn du dich erinnern möchtest.
Weil du mal wieder Fragennotstand hast, ist mir eine eingefallen, die ich schon lange mit mir herumschleppe.

Wie viel MB hat ein Quad? (Es ist oft die Rede von Speicherkapazität von mehreren Teraquad.)
Ich hätte Spaß daran, die Speicherkapazität meiner Festplatte in Quad anzugeben. (Wahrscheinlich hat meine nur 0,00000000000000000000000000000000000000000000000000000040 Quad.)
Ach so, wie kürzt man denn Quad ab? Qd? Ein Teraquad = ein TQd? Oder Tqd? Und wie kommen die von Paramount auf Quad?

Vielleicht findest du ja was raus.


A n t w o r t

Und hier die Ergebnisse meiner Recherchen:

Die Produzenten und Autoren von "Star Trek" haben bewusst keine Angaben dazu gemacht, wie man Quad in Byte umrechnen kann, da der Hauptcomputer eines Sternenflotten-Raumschiffs nach heutigen Maßstäben unvorstellbare Datenmengen aufnehmen kann.

So besitzt die Enterprise-D zum Beispiel drei Computerkerne, die jeder für sich knapp 1,3 Teraquad (eine Abkürzung für "Quad" existiert leider auch nicht) an Daten aufnehmen können. Ein handelsübliches Padd hingegen besitzt nur 4,3 Kiloquad Speichervolumen.

Ich versuche einmal, von der heutigen Geschwindigkeit der technischen Entwicklungen auf die Datenmenge, die einem Quad entspricht, zu schließen. Im Jahre 1983 waren Speichermedien mit knapp 100 kB Größe üblich, zehn Jahre später hatte sich dies auf 100 MB vertausendfacht. Heutzutage lockt auch eine 100 GB-Festplatte niemanden mehr hinter dem Ofen hervor.

Blicken wir nun mit vorsichtigen Schätzungen in die Zukunft. Bei gleich bleibend schneller Entwicklung werden wir uns im Jahre 2013 an 100 TB-Festplatten erfreuen, anno 2023 an 100 PB (Petabyte). 100.000 PB werden es 2033 sein, 100 Millionen 2043.

Captain Archer darf sich dann schon an 100 Sextilliarden Petabyte erfreuen, Captain Kirk an 100 ... äh, insgesamt 10 hoch 71 Petabyte. Im Jahre 2083 beträgt die Speicherkapazität eines durchschnittlichen Computers (zum Beispiel eines Padds) dann 10 hoch 113 Petabyte - wenn ich mich nicht allzu sehr verrechnet habe. Wenn Jens an seine 55 Nullen noch einmal so viele dranhängt, dürfte das ungefähr der Kapazität seiner Festplatte in Quad entsprechen. Und da ein Normalsterblicher für eine Zahl wie 10 hoch 113 noch nicht mal einen aussprechlichen Namen kennt, hat man im 24. Jahrhundert einfach die Quad erfunden. Woher die Bezeichnung nun aber letztendlich stammt, konnte ich leider nicht ausfindig machen.


Wollten Sie im Trek-Universum schon immer mal etwas wissen, fanden aber nie eine Antwort? Dann schreiben Sie Kirki, und Ihre Fragen werden bald an dieser Stelle beantwortet!

von Kirki

 
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            Star Talk

 


Im Gespräch mit Stuart Baird und Rick Berman

"Es ist so, dass wir uns schon informieren, was die Fans denken. Aber letztendlich müssen wir das machen, was wir wollen. Wir können die Fans nicht die Serie schreiben lassen." - Rick Berman

Stuart Baird (Regisseur von "Nemesis")

Für den berühmten Cutter aus Hollywood ("Superman", "Lethal Weapon", "The Omen") war "Star Trek Nemesis" der dritte Film, bei dem er Regie führen durfte.

Frage: Hat es hinsichtlich Ihrer Karriere Spaß gemacht, im "Star Trek"-Franchise zu arbeiten?

Stuart Baird: Ja, es hat Spaß gemacht. Es ist wirklich großes Entertainment, aber ich weiß, dass die Fans es unheimlich ernst sehen. Ich habe mich auch ernsthaft bemüht, ihnen zwei Stunden gute Unterhaltung zu geben, mit einem Knall, der sein Geld wert ist, mit Spannung, Emotionen und Humor. Das war meine Aufgabe, und es nicht zu übertreiben.

Frage: Sahen Sie das Potenzial, etwas visuell anderes zu schaffen, als Ihr Hauptinteresse? Es gab da viel deutschen Expressionismus und von Nosferatu inspiriertes Design...

Stuart Baird: Ja, ich musste es anders aussehen lassen. Es hat mir viel Spaß gemacht, mich am Setdesign, den remanischen Kostümen und dem Make-up zu beteiligen. Die Dialoge sind eine Art von Quasi-Shakespeare, deshalb habe ich bei den Kameraeinstellungen versucht, ein opernhaftes Gefühl zu erzeugen.

Frage: Erzeugte die Tatsache, dass Sie eine Art "Star Trek"-Jungfrau sind, irgendwelche Probleme auf dem Set?

Stuart Baird: Ich bin kein Liebhaber. Es gab kaum Probleme, nur einige Leute waren verärgert, dass ich die Hintergrundstory nicht auf Anhieb verstand. Es ist unglaublich wichtig für sie, deshalb denken einige, dass man alles wissen müsste, wenn man Regie führt. Aber großer Gott, ich werde doch keine 178 Episoden gucken. Im Grunde genommen war es schließlich kein Problem. Meine Absicht als "Jungfrau" war es, einen Film zu machen, der für sich alleine steht und nicht auf den restlichen zurückliegenden Geschichten aufbaut.

Frage: Was war der Auslöser dafür, dass Sie nach Ihrer langen Cutter-Karriere doch noch Regisseur wurden?

Stuart Baird: Ich war ein Film-Doktor. In meiner Cutter-Rolle fühlte ich mich lange Zeit, als würde ich Regie führen. Und das ist ein großer Teil der Regie eines Films. Man wird nicht automatisch ein guter Regisseur, wenn man hingeht, die Schauspieler führt und immer gut mit ihnen klarkommt. Ich habe immer gedacht, dass ich meinen eigenen Mist aussortieren sollte, anstatt den anderer.


Rick Berman (Produzent von "Star Trek")

1986 hat "Star Trek"-Schöpfer Gene Roddenberry Rick Berman als Schreiber und Co-Produzent für die Serie "Star Trek: The Next Generation" eingestellt. Seitdem hat er ununterbrochen an der Serie, den weiteren Spin-offs sowie den neuen Kinofilmen gearbeitet. Das Interview mit Berman wurde vor der Premiere von "Nemesis" geführt.

Frage: Sie arbeiten jetzt seit 16 Jahren an "Star Trek". Wie kommt es, dass "Star Trek" schon so lange so erfolgreich ist?

Rick Berman: Es gibt viele Menschen, die das Optimistische an "Star Trek" mögen. Es gibt viele Science-Fiction-Serien oder -Filme, in denen die Zukunft wesentlich negativer dargestellt wird - wie zum Beispiel bei "Blade Runner". Außerdem ist "Star Trek" den Zuschauern sehr vertraut. Jeder kennt den Spruch "Beam me up, Scotty" oder weiß, was Warp-Geschwindigkeit oder ein Klingone ist.

Frage: Wie sehr hat es die Produktion der "Star Trek"-Serien und Filme beeinflusst, dass es eine so große und begeisterte Fangemeinde gibt?

Rick Berman: Es ist einerseits schon erschreckend, aber auf der anderen Seite hilft es uns auch. Das gilt vor allem für die Serien, für die Filme weniger. Das Internet macht es den Fans möglich, nach der Ausstrahlung online zu gehen und mit anderen die Folge zu diskutieren. Am nächsten Morgen bekomme ich dann von meinen Assistenten eine Zusammenfassung darüber, was die Zuschauer von der Folge gehalten haben. Das macht einem schon etwas Angst. Es ist so, dass wir uns schon informieren, was die Fans denken. Aber letztendlich müssen wir das machen, was wir wollen. Wir können die Fans nicht die Serie schreiben lassen.

Frage: Wie sehr muss man "Star Trek"-Fan sein, um "Nemesis" zu mögen?

Rick Berman: Ich denke, dass die Fans den Film lieben werden. Aber der Film kann auch gut von Leuten gesehen werden, die sich nicht so gut mit "Star Trek" auskennen. Wir versuchen, jeden Film so zu gestalten, dass wir sowohl die Fans als auch Neulinge zufrieden stellen. Das ist allerdings nicht immer einfach - wenn man zu viel im Film erklärt, dann werden die Fans missmutig. Wenn man aber nicht genug erklärt, dann gehen uns die Nicht-Fans verloren.

Frage: Haben Sie viele Erinnerungsstücke an Ihre bisherige Zeit bei "Star Trek"?

Rick Berman: Nein, habe ich nicht. Wenn Sie in mein Haus kommen, sehen Sie nicht einen Gegenstand, der mit "Star Trek" etwas zu tun hat. Man bekommt, wenn man hier arbeitet, schon viele Merchandising-Artikel oder Spielzeug. Ich gebe diese aber immer an karitative Einrichtungen weiter.


Weitere Interviews mit den verschiedensten "Star Trek"-Schauspielern und -Machern finden Sie auf unserer Website TrekPeople.de.

Übersetzung:
          Yvonne Lepper
    und Marvin Luchs

 
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            TV Guide

 


Das "Star Trek"-Fernsehprogramm vom 17. Februar bis 23. Februar 2003


T h e   O r i g i n a l   S e r i e s

Der kleinste Sender der sich in Auflösung befindenden KirchGruppe, Kabel 1, zeigt derzeit die erste "Star Trek"-Serie. Es läuft momentan die dritte Staffel.

Sonntag, 23. Februar 2003
Kabel 1 (18.08 Uhr): "Kurs auf Markus 12" (3.04)


D i e   E n t e r p r i s e   (Zeichentrick)

"Die Enterprise" im Free-TV:
In unregelmäßigen Abständen wird auf verschiedenen Kanälen von Premiere die nicht zum offiziellen Kanon gehörende Zeichentrickserie gezeigt. Derzeit legt die Serie dort eine Pause ein.
Aber auch wer kein Abonnent von Premiere ist, kann seit einiger Zeit in den Genuss der "Star Trek"-Zeichentrickserie (ZDF-Version) kommen: Der Privatsender Tele 5 zeigt sie im Rahmen seines "toongate"-Programms (Sendezeit: werktags: 6.55 bis 8.50 und 14.05 bis 16.10 Uhr), die Serie beginnt um zirka 8.15 Uhr und nochmals um etwa 15.50 Uhr. Leider gibt der Sender für die einzelnen "toongate"-Serien keine konkreten Sendezeiten an und "Die Enterprise" wird zudem weder im Videotext noch auf der Homepage des Senders erwähnt. Am Wochenende ("toongate" kommt dann ab 6.00 Uhr und noch mal ab 14.00 Uhr) wird sie, leider sehr unregelmäßig, ebenfalls gezeigt. Hier kennen wir nicht einmal eine ungefähre Sendezeit.
Tele 5 sendet analog und bald auch digital über Astra. Im Kabel ist der Sender nicht sehr präsent. Er wird außerhalb Bayerns nur sehr sporadisch in die deutschen Kabelnetze eingespeist.


T h e   N e x t   G e n e r a t i o n

Für alle, denen die DVDs zu teuer sind: Kabel 1 bringt täglich von Montag bis Freitag je eine Folge der zweiten Generation um 16.45 Uhr. (Achtung, diese Woche gibt es davon abweichende Sendezeiten!)
Auf Premiere beginnt diese Woche die fünfte Staffel, sie kommt ebenfalls von Montag bis Freitag, aber zu einer anderen Uhrzeit (19.25 Uhr).

Montag, 17. Februar 2003
Kabel 1 (16.40 Uhr): "Illusion oder Wirklichkeit?" (2.02)

Dienstag, 18. Februar 2003
Kabel 1 (16.40 Uhr): "Sherlock Data Holmes" (2.03)

Mittwoch, 19. Februar 2003
Kabel 1 (16.45 Uhr): "Der unmögliche Captain Okona" (2.04)

Donnerstag, 20. Februar 2003
Kabel 1 (16.45 Uhr): "Das fremde Gedächtnis" (2.06)

Freitag, 21. Februar 2003
Kabel 1 (16.45 Uhr): "Der stumme Vermittler" (2.05)

Montag, 17. Februar 2003
Premiere Serie (19.25 Uhr): "Datas erste Liebe" (4.25)

Dienstag, 18. Februar 2003
Premiere Serie (19.25 Uhr): "Der Kampf um das klingonische Reich, Teil 1" (4.26)

Donnerstag, 20. Februar 2003
Premiere Serie (19.25 Uhr): "Der Kampf um das klingonische Reich, Teil 2" (5.01)

Freitag, 21. Februar 2003
Premiere Serie (19.25 Uhr): "Darmok" (5.02)


D e e p   S p a c e   N i n e

SAT.1 zeigt jede Woche gleich zwei Folgen von Sisko und Co. Am Sonnabend und am Sonntag kommt jeweils um 16.00 Uhr eine Folge von DS9. Wir sind mittlerweile in der zweiten Staffel.
Pech haben die Zuschauer, welche SAT.1 in Bayern übers Kabel empfangen; dort kommt um 16.00 Uhr das "Bayern-Journal".

Sonnabend, 22. Februar 2003
SAT.1 (16.00 Uhr): "Die Heimkehr'" (2.01)

Sonntag, 23. Februar 2003
SAT.1 (16.00 Uhr): "Der Kreis" (2.02)


V o y a g e r

Der Privatsender SAT.1 zeigt noch einmal alle sieben Staffeln der Serie. Am Wochenende gibt es immer um 17.00 Uhr je eine Episode mit Abenteuern aus dem Delta-Quadranten.
Auch "Voyager" können nicht alle Zuschauer empfangen. SAT.1 Schweiz zeigt um 17.00 Uhr ein Regionalprogramm.

Sonnabend, 22. Februar 2003
SAT.1 (17.00 Uhr): "Helden und Dämonen" (1.12)

Sonntag, 23. Februar 2003
SAT.1 (17.00 Uhr): "Bewusstseinsverlust" (1.13)


Eine Übersicht über alle Einschaltquoten der zuletzt ausgestrahlten Episoden und Filme finden Sie in der Online-Ausgabe des TV Guides.

von Peter Schipfmann

 
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            TrekBBS News

 


Wie kamen Sie zu "Star Trek"?

Hallo liebe Leserinnen und Leser

Wie sind Sie eigentlich zu "Star Trek" gekommen? Diese immer wieder beliebte Frage wirft Botschafter Spock im Forum "Allgemeine Diskussion" auf.

Im "Enterprise"-Forum gibt es wie üblich bereits einen Thread zur letzten in den USA ausgestrahlten Folge "Cease Fire" - falls Sie zu denen gehören, die sie schon sehen konnten, würden wir uns über Ihre Meinung dazu freuen.

Im "Nemesis"-Forum sinniert Tuvix über die deutlichen Parallelen zu "Der Zorn des Khan" und es gibt gleich zwei Threads von tosk und General Chang, in denen es um die Bildqualität in "Nemesis" geht - sind manche Szenen in der Hinsicht einfach missglückt, oder handelt es sich um bewusst eingesetzte Stilmittel?

In "Allgemeine Science-Fiction" trauert Oli der in den USA inzwischen abgesetzten Serie "Firefly" nach - auch hier interessiert uns die Meinung derjenigen, die sie - wie auch immer - sehen konnten.

Wenn Sie zu einem der erwähnten Themen Ihre eigene Meinung loswerden wollen, mal schauen wollen, über was wir sonst so diskutieren, oder ein neues Thema anschneiden wollen - besuchen Sie uns auf TrekBBS.com/de!

            Felix Droste
            Moderator "Enterprise"-Forum

von Felix Droste

 
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            TZN Updates

 


TrekZone Network Updates

15.02. TZN ST-Nemesis: Ein potenziell guter Film mit Licht und Schatten
Gut einen Monat nach dem eher enttäuschenden Start in den deutschen Kinos ist "Nemesis" aus den Top-News fast völlig verschwunden. Die Gelegenheit für einen Rückblick mit Abstand nutzen zwei weitere Redakteure für neue Reviews. Achtung, Spoiler!
08.02. TZN Raumfahrer.net: Zero-G-Sickbay
Münchner Raumfahrttechnik-Studenten entwickeln eine Krankenstation für bemannte Raumfahrt.
08.02. TZN Literatur: Der letzte Comic seiner Art
"N-Vector" von K.W. Jeter (Text) und Toby Cypress (Zeichnungen): Nach dem Ende des Dominion-Krieges muss sich der übrig gebliebene Teil der Besatzung von DS9 mit einem neuen unsichtbaren Gegner auseinander setzen.

 
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            Long Range Scan Weekly

 


H a r r y   P o t t e r

Nächstes Buch kommt - für teures Geld
Der fünfte "Harry Potter"-Roman wird das teuerste Kinderbuch, das je in den USA erschienen ist. Dieses berichtete jetzt CNN und nimmt dabei Bezug auf die Preisempfehlung des Verlags Scholastic, die in den USA 29,99 US-Dollar lautet - Rekord. Durchschnittlich kosten Kinderbücher in den USA um die 17 US-Dollar.
Mal sehen, wie der Preis bei uns aussehen wird. Bis jetzt hat "Harry Potter und der Orden des Phönix" nur einen Starttermin: für England - 21. Juni dieses Jahres. In die USA kommt er wohl gleichzeitig oder nur kurz verschoben. Wann uns Germanen die Übersetzung erreicht, ist unsicher.

Letzter Film - dritterfolgreichster aller Zeiten
Mit einem Einspielergebnis von 568 Millionen Dollar ist "Harry Potter und die Kammer des Schreckens" der dritterfolgreichste Film aller Zeiten außerhalb der USA. Das zweite Abenteuer des Zauberlehrlings verwies "Jurassic Park" auf den vierten Platz. Auf Platz 2 liegt "Harry Potter und der Stein der Weisen". Unangefochtener Spitzenreiter bleibt "Titanic" aus dem Jahre 1997 mit einem weltweiten Einspielergebnis von 1,2 Milliarden Dollar. Nicht berücksichtigt wurde die Geldinflation der letzten Jahrzehnte und - wie erwähnt - das Einspielergebnis in den USA.
Wird das US-Einspiel mit einbezogen, landet der zweite "Harry Potter"-Film auf Rang 6, überholt von "Star Wars - Episode I" und "Der Herr der Ringe: Die Gefährten".


M a t r i x

Auch in Deutschland eine Special-DVD
Auch in Deutschland wird Ende Mai eine "Special Edition" von "Matrix" in den Handel kommen. Sie erscheint am 28. Mai 2003 auf zwei DVDs. Zeitgleich kommen wir auch in den Videogenuss der "Animatrix" - und voraussichtlich auch in DVD-Genuss.

Was ist "Animatrix"?
Wers nicht weiß: Im Januar 2002 kamen Anime-Gerüchte folgender Art ins Web: Es hieß, neun Kurztrickfilme zum Thema "Matrix" würden unter dem Titel "Animatrix" ab Herbst im Internet veröffentlicht. Produzent Joel Silver, Andy und Larry Wachoski sowie die Anime-Meister Yoshiaki Jawajiri und Mahiro Maeda schrieben an Drehbüchern für eine derartige Serie, die später als Kurzfilme auf DVD herauskämen.
Aus diesen angezweifelten Spekulationen wurde Realität: Tatsächlich sind bereits Trailer, das Cover, eine Preview in Trailer-Format und zahlreiche Infos zur kommenden Kurzfilmsammlung online (www.whatisthematrix.com). Die vom Hauptfilm "Matrix" inspirierten, animierten Episoden, welche von sieben unterschiedlichen Regisseuren realisiert wurden, werden allerdings nicht - wie angenommen - im Internet ihre Erstveröffentlichung erleben, sondern nun also im Jahr 2003 ausschließlich auf DVD und Video veröffentlicht. Auch sind es nicht neun Episoden, sondern zehn, wobei letztere (mit dem Titel "The Last Flight of the Osiris") mutmaßlich als Vorfilm für den zweiten Kinoteil "Matrix: Reloaded" dienen soll (das TZN berichtete). Man munkelt sogar, dass dieser zehnte Kurzfilm einige Wochen vor "Matrix II" kurze Zeit in die Kinos kommt.
Es ist zwar nicht klar, wann genau die "Animatrix"-Reihe rauskommt, aber man kann sich ausreimen, dass sie natürlich vor der entsprechenden "Reloaded"-DVD auf einen solchen Datenträger gepresst wird.
Das Sphärentor weiß zu berichten:

"Über die Handlung des 'Matrix'-Animes wird beharrlich geschwiegen. Es ist nur bekannt, dass es ein Prequel der 'Matrix'-Trilogie sein wird, es wird sich um den Krieg zwischen der künstlichen Intelligenz und den Menschen handeln. Die Geschichte mündet dann wohl direkt in die Geschichte des ersten 'Matrix'-Films. Dies lässt den Schluss zu, dass wir Neo in dem Anime nicht zu sehen bekommen werden. Ob Morpheus und seine Crew auf der Nebuchadnezzar schon einen großen Auftritt haben werden, ist ebenfalls fraglich."

P e r r y   R h o d a n

Convention abgesagt
Die für den 5. und 6. April 2003 geplante Terrania Con, auch bekannt als "Erste Perry-Rhodan-Tage Berlin 2003", wurde kurzfristig von den Organisatoren abgesagt. Es sollte die erste Perry-Rhodan-Convention in und um Berlin sein. Bernhard Kempen, Leiter des Organisationsteams, meint dazu in einer Mitteilung:

Dieser drastische Schritt ist uns nicht leicht gefallen, da sich die Veranstaltung bereits in einem fortgeschrittenen Vorbereitungsstadium befand. [...] Mit dem Planetarium am Insulaner hatten wir einen sehr attraktiven Veranstaltungsort für die Perry-Rhodan-Tage gefunden. [...] Doch bereits hier kam es immer wieder zu Missverständnissen, die letztlich darauf zurückzuführen sind, dass das Planetarium keinerlei Erfahrung mit Veranstaltungen dieser Art hat, insbesondere mit den Anforderungen einer Perry-Rhodan-Con. [...]

Die zwei entscheidenden Probleme waren jedoch die hohen Kosten, die uns die Perry-Rhodan-Tage verursacht hätten, und die mangelnde Planungssicherheit. Kurz gefasst läuft es darauf hinaus, dass mündlich getroffene finanzielle Vereinbarungen in mehreren Fällen - ohne erneute Rücksprache mit uns - widerrufen wurden. Dadurch hätten wir unser Budget im Umfang von vierstelligen Beträgen korrigieren müssen. Da niemand abschätzen kann, wie viele Besucher die Terrania Con angezogen hätte - es wäre die erste Perry-Rhodan-Con in Berlin gewesen -, wurde uns das finanzielle Risiko schließlich zu groß. Bei 150 bis 200 Besuchern hätten wir die Kosten decken können, bei nur 100 Besuchern hätten wir das Minus aus eigener Tasche ausgleichen müssen.
Kempen meint außerdem, dass die Perry-Rhodan-Tage im Auge behalten werden und es in nicht allzu ferner Zukunft doch noch eine Convention an einem preisgünstigeren Veranstaltungsort geben werde. Bleibt also nur zu hoffen, dass die Zukunft wirklich nicht allzu weit entfernt ist.

Newsredaktion:
      Anna Wöllinger
      Mark Ralf Thomson
      Stephan Mark

Zusammenstellung:
      Maja T Mo

Quellen:
      DVD Spotlight
      Internet Movie-Database
      Perry-Rhodan.net
      Phantastik.de

 
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            ISS Weekly Report

 


Zukunft der Stammbesatzung weiterhin ungewiss

In der nunmehr zwölften Woche an Bord der International Space Station (ISS) entlud die sechste Stammbesatzung, die aus Kommandant Kenneth Bowersox, Bordingenieur Nikolai Budarin und National Aeronautics and Space Administration (NASA) ISS Science Officer (SO) Donald Pettit besteht, das russische Versorgungsraumschiff Progress M-47, das vergangene Woche an die Raumstation ankoppelte und Lebensmittel, Treibstoff, Kleidung und andere Materialien zur Raumstation lieferte, die, wenn erforderlich, einen Aufenthalt der momentanen Stammbesatzung bis mindestens Ende Juni gewährleisten.

Am Dienstag, dem 11. Februar 2003 wurden die Triebwerke von Progress M-47 gezündet, um die Bahnhöhe der ISS um ungefähr 9,7 Kilometer anzuheben, woraus sich eine durchschnittliche Erdorbithöhe von 399 Kilometern ergibt. Es handelte sich um das erste von drei solchen Manövern, die vorgesehen sind, um die Raumstation auf die Ankunft des neuen Rettungsraumschiffes Sojus TMA-2 Ende April dieses Jahres vorzubereiten. Während der Triebwerkszündung wurden die Vibrationen, die von den Motoren ausgingen, von wissenschaftlichen Beschleunigungsmessgeräten im amerikanischen Laboratory Module "Destiny" gemessen. Dies soll den Wissenschaftlern dabei helfen, die Auswirkungen von Bewegungen auf die empfindlichen Mikrogravitationsexperimente zu untersuchen.

Am Donnerstag, dem 13. Februar 2003 arbeiteten Bowersox und Pettit mit dem Space Station Remote Manipulator System (SSRMS) "Canadarm2". Die Aktivitäten sollen dabei helfen, sicherzustellen, dass das Können der Besatzung hinsichtlich der Bedienung der Robotic Work Station (RWS) in "Destiny" bestehen bleibt. Sie kontrollierten das System, indem sie eine Überprüfung durchführten, um die Arbeitsfähigkeit des Roboterarms im Weltraum sicherzustellen.

Zu Beginn der Woche stellten die Flugkontrolleure eine leichte Abnahme des Luftstroms durch das Ventilsystem zwischen den verschiedenen Komponenten der Raumstation fest. Bowersox und Pettit bauten mehrere Ventilatoren im Leitungswerk aus und reinigten die Filter von Staub, was den Luftstrom bedeutend erhöhte.

Die Problembehebung an der Microgravity Scince Glovebox (MSG) durch Spezialisten der European Space Agency (ESA) und des Payload Operations Center (POC) am Marshall Space Flight Center (MSFC) schreitet voran. Letzte Woche versagte ein Unterbrecher, als Pettit die Ersatzteile einbaute, die mit Progress M-47 zur ISS gebracht wurden. Daraufhin fuhr Pettit die Ausrüstung herunter, bis die Experten für ihn einen Reparaturplan in der Erdumlaufbahn entwickelt hatten.

Ursprünglich war vorgesehen, dass die sechste Stammbesatzung an Bord des Spaceshuttles Atlantis zur Erde zurückkehrt, aber da die Raumfährenflotte auf unbestimmte Zeit an den Boden gefesselt ist, scheint es nun so, als würden sie im Mai an Bord des Rettungsraumschiffs Sojus TMA-1 zur Erde zurückkehren, das zurzeit an der Raumstation angekoppelt ist. Ein dreisitziges Rettungsraumschiff vom Typ Sojus ist immer an die Raumstation angekoppelt, um für die Stammbesatzungen im Notfall eine Rückkehrmöglichkeit zur Erde zu gewährleisten. Sie sind für eine Lebensdauer von sechs Monaten im Weltraum ausgelegt und werden regelmäßig von Besuchsbesatzungen ausgetauscht, die mit einem neuen Raumschiff zur Raumstation kommen und im alten Raumschiff zurückkehren. Der nächste Flug einer Besuchsbesatzung ist für den 26. April angesetzt.

Quellen sagen jedoch, dass Bowersox, Budarin und Pettit mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit an Bord des momentanen Rettungsraumschiffes Sojus TMA-1 zur Erde zurückkehren. Die gegenwärtigen Pläne sehen vor, dass die Besuchsbesatzung als eine Art Interimsbesatzung an Bord der ISS verbleibt, bis entweder die Raumfährenflüge wieder aufgenommen werden oder im Oktober die nächste Besuchsmission gestartet wird.

Obwohl Raumschiffe des Typs Sojus mit drei Besatzungsmitgliedern gestartet werden können, wird davon ausgegangen, dass bei dem Start im April nur zwei Besatzungsmitglieder an Bord sein werden. Grund hierfür sind die Wasservorräte an Bord der Raumstation, die normalerweise während Kopplungsphasen mit Spaceshuttles aufgefüllt werden und keine dreiköpfige Besatzung während eines Langezeitaufenthaltes versorgen können. Ihrerseits teilten Bowersox, Budarin und Pettit den amerikanischen und russischen Raumstationsmanagern mit, dass sie sich freuen würden, zusätzliche sechs Monate oder sogar länger an Bord bleiben zu dürfen.

Zur Besatzung der Mission im April wird auf jeden Fall ein russischer Kommandant gehören. Pedro Duque von der ESA ist zwar momentan dem Flug zugewiesen, aber es wird erwartet, dass er durch einen amerikanischen Astronauten ersetzt wird, der über das notwendige Training verfügt, um die amerikanischen Systeme zu warten. Quellen gehen davon aus, dass die NASA bereits eine kurze Liste mit Kandidaten für diese Mission aufgestellt hat. Allerdings ist eine Entscheidung mit allen internationalen Raumstationspartnern noch nicht beschlossen. Genauso müssen auch noch die Einzelheiten ausgearbeitet werden. Unterdessen wird die sechste Stammbesatzung weiterhin sparsam mit den Vorräten umgehen, während sie auf eine offizielle Entscheidung wartet.


Die Astronomie- und Raumfahrt-News des heutigen Tages finden Sie wie immer am Samstag auf unserer Website TZN Raumfahrer.net unter Raumfahrer.net.

von Michael Schumacher

 
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            Impressum

 


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Daily Trek Weekend #1277
ISSN 1684-7377
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15. Februar 2003
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      Kai Poppe
      Holger Sauer
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      Robert Vogel

 
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            Outro

 


"Nemesis"-Filmfehler, Teil 5

Als Viceroy und die übrigen Eindringlinge sich auf die Enterprise beamen, wird sofort Eindringlingsalarm ausgelöst. Doch als Picard sich auf die Scimitar beamt, geht kein Alarm los und Shinzon wirkt überrascht, als er Picard die Brücke betreten sieht. Das Schiff hat 52 Disruptoren, Primär- und Sekundärschilde - aber keinerlei Eindringlingsalarm?

Als die Scimitar das zweite romulanische Schiff außer Gefecht setzt, verliert der Warbird die Hauptenergie und kommt sofort zum Halten. Nach den Gesetzen der Physik behält ein Objekt im schwerelosen Vakuum aber seine Geschwindigkeit bei, weshalb das Schiff sich eigentlich hätte weiterbewegen müssen.

Als Data und Picard sich gegen Ende des Films auf der Brücke der Scimitar begegnen, starren sie sich eine halbe Ewigkeit lang einfach nur an, während der Countdown der Waffe, welche die Enterprise zerstören soll, weiterläuft. Warum unternimmt Picard nicht alles, um sein Schiff zu retten? Selbst wenn er unter Schock stehen sollte - immerhin hat er gerade seinen Klon getötet -, hätte Data, der seinen Emotionschip zurückgelassen hat, handeln sollen. Stattdessen wartet er wirklich bis zur allerletzten Sekunde, bevor er Picard zur Enterprise zurückschickt.

 
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