Odo: "Die cardassianischen Gesetze waren vielleicht tyrannisch, aber zumindest waren sie einfach."
(DS9 1.03: "Die Khon-Ma": Odo sucht an allem etwas Positives)
|
Headlines:
- Deutsche Trekkies  gegen Gewalt
- Die Gefahren der Holodecks
- Der Nikolaus am Nordpol |
Intro |
|
BBS is watching you
Sehr verehrte Leserinnen und Leser
Eine neue Rubrik hält Einzug in die "Daily Trek Weekend". Nachdem die "TrekBBS News" leider eingeschlafen sind, bietet der "BBS Watcher" künftig regelmäßig einen Überblick über eine aktuelle Diskussion in der Deutschen TrekBBS - das muss nicht zwangsläufig etwas mit dem Thema "Star Trek" zu tun haben, wie Sie schon diese Woche erfahren werden. Übrigens, falls Sie sich wundern, dass dies schon der zweite Artikel ist: Der erste wurde wegen kurzfristiger Planänderungen bereits in der "Daily Trek"-Ausgabe 1558 veröffentlicht.
Diskutiert wird auch im Focus "Holodeck: Fluch oder Segen?", dessen ersten Teil Sie heute verfolgen können. Darin diskutieren zehn hochrangige Sternenflottenoffiziere nach einem Holodeck-Unfall über die Gefahren, aber auch die Vorteile von Holodecks und wie künftig mit dem Thema umgegangen werden soll. Da "Enterprise" bis etwa Mitte Januar in den USA Pause macht, werden Sie in den kommenden Wochen weitere Focuses anstatt Reviews lesen. Kritiken zu den neuen Episoden bei SAT.1 finden Sie natürlich weiterhin an jedem Montag in unserem täglichen "Daily Trek"-Newsletter.
In den übrigen Rubriken können Sie unter anderem Neuigkeiten zu geplanten "Batman"- und "Superman"-Filmen lesen, erfahren Details über eine kommende "Enterprise"-Episode - und erfahren last but not least Neues über die Radlerhosen an Bord der ISS.
Bleiben Sie uns treu und empfehlen Sie uns weiter
Arne Voigtmann Chefredakteur
|
|
Column |
|
Holodeck: Fluch oder Segen? - Teil 1
Eine der größten Errungenschaften des 24. Jahrhunderts dürfte das Holodeck sein. Es erleichtert das Testen neuer Technologien ohne Risiken, lässt Sternenflottenkadetten Schiffe zu Bruch fliegen, ohne dass neue gebaut werden müssen, hilft bei der Aufklärung von Verbrechen und dient nicht zuletzt als Erholungs- und Rückzugsort für stressgeplagte Führungsoffiziere. Doch es birgt auch Gefahren und Risiken. Schließlich haben wir oft genug gesehen, wie Reginald Barclay holodecksüchtig wurde, wie die Sicherheitsmechanismen plötzlich deaktiviert waren und wie die Crew ein Programm aufgrund ominöser Fehlfunktionen nicht mehr beenden konnte. Grund genug also für die Sternenflotte, eine Diskussionssitzung einzuberufen, in der namhafte ranghohe Sternenflottenoffiziere über das Für und Wider von Holodecks abstimmen und zu einer endgültigen Entscheidung kommen, ob Holodecks eine Notwendigkeit auf den Schiffen sind, ob der Zugang beschränkt oder ob sie gar ganz abgeschafft werden sollen.
"Meine Damen und Herren, ich habe Sie, wie Sie der Einladung entnehmen konnten, zu diesem Gespräch eingeladen, um einmal die Vor- und Nachteile des Holodecks abzuwägen. Sie zehn werden letztendlich darüber entscheiden, wie künftig mit dem Thema umgegangen wird. Ich werde lediglich die Diskussion moderieren und Sie ein wenig zurück in die richtige Bahn lenken, wenn Sie allzu sehr vom Thema abschweifen sollten." Damit eröffnete Admiral Hayes die Runde. Captain Jethrel fragte: "Wenn ich mir die Frage erlauben darf: Warum gerade jetzt? Ich meine, Holodecks werden seit mittlerweile 16 Jahren auf Schiffen verwendet und es gab immer wieder Zwischenfälle, ohne dass etwas unternommen wurde."
Hayes räusperte sich. "Nun, vielleicht haben es einige von Ihnen schon gehört. Letzte Woche gab es einen Unfall an Bord der U.S.S. Gateway. Das gesamte Führungsteam hatte an einer taktischen Übung auf dem Holodeck teilgenommen, wobei es zu einem Computerfehler kam und das Holodeck weder verlassen noch das Programm beendet werden konnte. Auch die Sicherheitsmechanismen waren deaktiviert." Er schaute betreten zu Boden. "Alle zehn Personen, inklusive dem Captain, starben. Sie hatten ihre Gegner einfach zu stark programmiert." Captain Picard erkundigte sich: "Wie viele Personen sind denn bisher insgesamt auf Holodecks gestorben?" Bevor der Diskussionsleiter antworten konnte, schaltete sich Admiral Williams ein: "Ich habe mich vorher ein wenig schlau gemacht. Laut Datenbank sind es bisher insgesamt 1238 Personen."
"Wie viele Holodecks existieren denn?", fragte Jethrel. - "In der Sternenflotte insgesamt 158.000 Holodecks sowie weit über eine Million Holosuites - die privaten noch nicht mitgerechnet." Picard zuckte mit den Schultern: "So gesehen ist die Todesrate also ziemlich gering. Das heißt, im Schnitt hat es nur auf jedem 900. Holodeck einen Toten gegeben." Admiral T'Pok hob die linke Augenbraue: "In der Tat, eine sehr geringe Zahl. Jedenfalls ist die Wahrscheinlichkeit, bei einem Warpkernbruch zu sterben, statistisch gesehen weitaus höher." - "Aber ein Warpkern macht nicht abhängig... Oder nur selten", entgegnete Williams. "Stimmt". Captain Remory nickte. "Über die Zahl der Holodeck-Süchtigen gibt es nur Spekulationen, da die Psychologen ja an die Schweigepflicht gebunden sind. Aber man geht davon aus, dass es besonders in Bars, wo auch mal ... schlüpfrige Programme laufen, Leute gibt, die einfach ihre tägliche Dosis Holodeck oder -suite benötigen." - "Das mag sein", sagte Picard. "Auf der Enterprise gab es auch einmal einen jungen Lieutenant, den man durchaus als süchtig bezeichnen konnte. Nur müssen Sie bedenken, Captain, dass diese Personen meist schon vorher gewisse Verhaltensauffälligkeiten hatten." Admiral Kr'Pek meinte: "Das ist doch wieder die Frage danach, was zuerst da war - die Henne oder das Ei."
T'Pok zog erneut seine Augenbraue hoch: "Exakt. Wobei es in diesem Falle eigentlich recht eindeutig ist. Jemand, der psychisch stabil ist, wird wohl ebenso wenig holodecksüchtig werden wie jemand, der grundehrlich ist, anfangen wird, zu stehlen." Picard beugte sich etwas vor, während er seine Tasse Earl Grey, heiß, vor sich auf den Konferenztisch stellte. "Das sehe ich genau so. Holodeck-Sucht bekommen die Leute nicht, weil es Holodecks gibt, sondern sie sind einfach nur eine Art Selbsttherapie für psychisch instabile Leute. Wer Kontaktängste hat, schafft sich seine Freunde eben auf dem Holodeck, wer sexuell über..." - "Überstimuliert?", fragte T'Mera ungerührt. "Genau, wer sexuell überstimuliert ist, schafft sich über das Holodeck eben öfters Erleichterung." - "Die armen Putzleute", warf Captain Müller ein. "Ich bitte Sie", fuhr ihn Hayes scharf an, "bleiben wir doch sachlich." Müller blickte schuldbewusst zu Boden.
"Die Frage ist nur, ob dies als Vorteil oder als Nachteil zu sehen ist." Picard blickte Julie Tzonk an. "Nun, Admiral, ich sehe es als Nachteil an. Nehmen wir das erstgenannte Beispiel, die Schaffung von virtuellen Freunden auf dem Holodeck. Wer seine gesamte Freizeit dort verbringt, weil er Angst hat, mit echten Leuten Kontakte zu knüpfen, wird dadurch nicht von seinen Problemen kuriert. Vielmehr verstärken sie sich dadurch noch." - "Sehen Sie, das spricht eindeutig gegen Holodecks. Wenn es sie nicht gäbe, würden Personen mit Sozialängsten sich nicht noch mehr einigeln." T'Pok schüttelte den Kopf. "Sie scheinen den Punkt nicht so ganz verstanden zu haben, Admiral. Gäbe es keine Holodecks, würden sich solche Personen andere Dinge ausdenken, um soziale Kontakte zu vermeiden. Sie würden sich in ihre Arbeit hineinsteigern, sie würden depressiv werden..." - "Okay, schon verstanden", entgegnete Tzonk.
"Aber was ist mit den anderen negativen Aspekten?", wollte Captain Müller wissen. "Ja, wie steht es um die Sicherheit? Da muss man doch in den letzten Jahren einige Verbesserungen gemacht haben, damit Unfälle aufgrund deaktivierter Sicherheitsprotokolle nicht mehr passieren." - "Anscheinend nicht, sonst hätte es den Unfall vorige Woche ja nicht gegeben", entgegnete Admiral Williams. "Nun, da müsste man mal eine Statistik sehen, wie sich die 1238 Unfälle mit Todesfolgen zeitlich verteilen", meinte T'Pok. "Sie haben sich die Zahl so genau gemerkt?", wunderte sich Remory. "Ich bin Vulkanier." - "Ja, schon klar."
"Verzeihung, wenn ich Sie unterbrechen muss, aber wir müssen jetzt erst mal eine Pause machen. In einer Stunde setzen wir die Diskussion fort."
Den zweiten und abschließenden Teil der Diskussionsrunde lesen Sie nächste Woche. Kommentare und Anregungen dazu können Sie gerne an leserbriefe@trekzone.de schicken.
|
|
Daily Trek |
|
Trekkies gegen Gewalt
Gewaltverneinende Trek-Fans melden sich im Web zu Wort.
Auf Trekkies-gegen-Gewalt.de
sprechen sich einige Fans des Franchise nun offiziell gegen Gewalt als
solches aus. Auf der Website sind unter anderem Begriffserklärungen zu
einzelnen Gewaltkategorien wie Terrorismus, Gewalt gegen Tiere oder
Gewalt gegen Homosexuelle zu finden. Außerdem bietet das Projekt ein
praktisches Forum sowie weitere Kontaktmöglichkeiten.
"Diese Site soll
als Forum aller Trekkies dienen, die sich gegen Gewalt aussprechen und
auch handeln wollen. Jeder kann von seinen eigenen Erlebnissen berichten oder
Aktionen vorschlagen. Je mehr Leute sich beteiligen, desto schwieriger
wird es sein, mit Gewalt etwas zu erreichen", so die Macher.
Zur Website gelangen Sie hier.
(kh)
Ron Moore spricht über seine "Star Trek"-Erfahrungen
Ron Moore, ehemaliger "Star Trek"-Autor, sprach am Abend der Premiere des
"Kampfstern Galactica"-Revivals über seine langjährigen Erfahrungen bei
"The Next Generation" und "Deep Space Nine".
Das "Kampfstern Galactica"-Revival ist Moores aktuelles Projekt - er ist dort Autor und
Produzent in einem. "In einer TV-Serie muss es so sein, dass alle
Beteiligten - also Autoren, Produzenten und so weiter - an einem Tisch
sitzen und die aktuellen Probleme besprechen. Jeder trägt seinen Teil
dazu bei, ohne sich querzustellen. Es muss zwischen den Autoren eine
Gruppendynamik existieren", erklärte Moore.
"Ich glaube, Michael Piller wollte 'The Next Generation' in der dritten Staffel zu einer
eher charakterorientierten Serie machen. Es wurde mehr über die
Familien der Charaktere gezeigt; jeder wurde wieder und wieder neu
definiert. Das so zu gestalten war eine wichtige Entscheidung", so Moore.
"Bei 'Deep Space Nine' hatten wir so viele Themen
angerissen, dass wir in den sieben Jahren niemals alle hätten
aufgreifen können. 'The Next Generation' war eher so aufgebaut, dass
jede Episode in sich geschlossen war." Moore erzählte weiterhin, er
habe die Idee einer Musical-Episode lange vor der Zeit gehabt, als
viele andere Serien musikalische Episoden zeigten.
Das vollständige englische Interview finden Sie bei IGN.
(rk)
|
|
Weekly Trek |
|
E n t e r p r i s e
Informationen und Bilder sowie Einschaltquoten und Kritiken zur dritten Staffel der neuen "Star Trek"-Serie findet man auf unserer
Website TZN STenterprise.de unter www.stenterprise.de.
Medienspezialist rät von wöchentlichem "Star Trek" ab (5. Dezember)
Marc Berman, ein bekannter amerikanischer Medienspezialist, sprach in der
neusten Ausgabe der "New York Post" über "Star Treks" Zukunft sowie
über "Enterprise".
TrekWeb
veröffentlichte am Mittwoch eine kurze Zusammenfassung von Marc Bermans
Meinung zu "Star Trek". "Ich denke, 'Star Trek' könnte durchaus
weiterhin lebensfähig sein, aber nicht als wöchentlich ausgestrahlte
TV-Serie", erklärte Berman dem Journalisten Michael Starr. "Falls die
Quoten der nächsten Staffel weiterhin sinken, schädigt dies das
Franchise nur."
Starr schreibt außerdem: "Die 'Star Trek'-Fanartikel, einst ein finanzielles Zugpferd, sind ebenfalls nur
noch ein Schatten ihres früheren Wertes." Außerdem ist im Artikel zu
lesen, dass "Star Trek" von der amerikanischen Konkurrenzsendung
"Smallville" weiterhin quotentechnisch eine "Tracht Prügel" einstecken
müsste. Auch wenn die Serie eine Quoteneinbuße von 10 Prozent im Monat
November zu verzeichnen hat, so hatte sie doch in eben jenem Monat
ihren höchsten Stand seit Februar. Verglichen mit "Smallville", welches
im vergangenen Jahr dienstags ausgestrahlt wurde, steigerten sich die
"Enterprise"-Quoten sogar. "Man kann ja immer noch einen Film oder ein
TV-Special machen, aber keine wöchentliche Serie. Es kann immer noch
ein überlebensfähiges Franchise sein, wenn man es richtig vermarktet",
sagte Berman. Starr hingegen gab bekannt, dass sich Paramount keinen
Kommentar zu seinem Artikel erlaube.
Starrs Artikel können Sie hier im englischen Original nachlesen.
(kh)
Kommende "Enterprise"-Episode verspricht einige Neuerungen (5. Dezember)
Endlich hat auch die 15. Episode der dritten "Enterprise"-Staffel einen Namen.
In "Harbinger" beginnt eine lang erwartete Romanze. Außerdem wird der
Temporale Kalte Krieg wieder aufgegriffen.
TrekWeb
berichtet, dass auch die MACO-Offiziere in dieser Folge wieder zu sehen
sein werden. Steven Culp kehrt als Major Hayes zurück, an seiner Seite
Noa Tishby als Amanda Cole, welche Interesse an Trip zeigt.
"Das härteste Training absolvieren jedoch Dominic Keating und Steven Culp", berichtet die offizielle "Star Trek"-Website. "Die Spannungen zwischen den beiden Charakteren übertragen sich vom Fitnessraum bis in die Korridore."
Außerdem nimmt die Enterprise noch einen mysteriösen Reisenden an Bord,
der von Schauspieler Thomas Kopache dargestellt wird. Dieser war auch
schon in "Deep Space Nine" (als Kiras Vater) und in "Voyager" zu sehen.
Der Außerirdische leidet an einer Form von zellulärem Zerfall. Dieser
Außerirdische mit seiner Krankheit wird in kommenden
"Enterprise"-Folgen eine tragende Rolle spielen.
"Harbinger" wurde von Manny Coto geschrieben, der auch schon die Folgen
"Similitude" und "Chosen Realm" schrieb. Die Geschichte kam
ursprünglich von den Produzenten Rick Berman und Brannon Braga. In den
USA wird diese Folge am 11. Februar 2004 zu sehen sein.
Wo Sie erste Bilder zu dieser Episode finden können, erfahren Sie hier.
(kh)
Montgomery äußert Wünsche für seine Rolle (30. November)
"Ich bin noch genauso aufgeregt wie an dem Tag, als ich für die Rolle
als Travis unter Vertrag genommen wurde", sagte Anthony Montgomery, als
er über die Entwicklung seines Charakters in der dritten Staffel von
"Star Trek: Enterprise" sprach.
In einem Artikel des "Dreamwatch"-Magazins lobte
Montgomery die Kameradschaft der Charaktere und drückte die Hoffnung
aus, dass die Beziehungen in der dritten Staffel inniger würden.
"Ich würde gern herausfinden, was mein Charakter wirklich über Subcommander
T'Pol denkt", meinte er und fragte sich, ob Travis jemals von ihrer
vulkanischen Logik vor den Kopf gestoßen worden sei. "Ich habe es immer
so gespielt, dass Travis zuvor schon Außerirdische getroffen hat und
sie einfach viel steifer ist als viele, mit denen er zuvor zu tun
hatte. Ich möchte die Dinge in eine etwas andere Richtung drehen."
Montgomery nannte die Geschichten der dritten Staffel "aktuell" und sagte (via TrekToday),
er sei "begeistert von der Tatsache, dass wir jetzt auf einer
wirklichen Mission sind, auf einer, die mehr ist als Erforschung".
"Ihnen diese Mission zu geben, wird eine noch bessere Basis für
zukünftige Geschichten schaffen", sagte er, und er hoffe, dass
Mayweather "ein noch größerer kampfgestählter Veteran wird, als er
jetzt schon ist" und eine größere Rolle in den Storys bekommt.
"Ich habe diese Vitalität und jugendliche Kraft in den ersten zwei
Staffeln genossen. Aber dieses Jahr versuche ich ihn bodenständiger
darzustellen, kontrollierter und nicht so emotionsgeladen in manchen
Dingen... Travis ist ein Erwachsener, der das schnellste Schiff der
Flotte fliegt, und das möchte ich in ihm sehen."
Das vollständige Interview ist im britischen "Dreamwatch"-Magazin erschienen, englische Auszüge daraus sind bei Sci Fi Pulse zu finden.
(hk)
F a n d o m
DTTS-Programm (2. Dezember)
Das Deutschlandweite Trekkie-Treffen Südniedersachsen, kurz DTTS, hat sein
Programm für 2004 bekannt gegeben (mit ungefähren Zeitangaben).
17.30 Uhr Einlass 18.00 Uhr Opening
18.05 Uhr Vorstellung der Clubs
18.15 Uhr Quiz mit attraktiven Preisen
18.45 Uhr Pause 15 Minuten/witzige Videos
19.00 Uhr Der Klingolaus kommt
19.30 Uhr Pause 30 Minuten und Abendbrot. Neelix wird seine Aushilfen dabei haben
und etwas Schönes für die Besucher zaubern. Dazu erneut witzige Videos
20.00 Uhr Home Planet Cinema
20.45 Uhr Robert Vogel & Fanfilm-Projekt "Nydenion"
21.30 Uhr Diskussionsrunde & Spielabend
1.30 Uhr Ende der Veranstaltung
Weitere Infos zum DTTS und zur Anmeldung finden Sie hier.
(ml)
M u l t i m e d i a
Gerrold spricht über verlorene "Next Generation"-Episode (3. Dezember)
David Gerrold, der "Star Trek"-Episoden wie "Kennen Sie Tribbles?" und "Der
dressierte Herrscher" geschrieben hat, hat ein neues Buch für seine
Serie "Star Wolf" verfasst, das auf einer Idee basiert, die er Gene
Roddenberry für "The Next Generation" vorgeschlagen hatte.
Wie TrekToday
berichtet, hätte sich die Episode, wie D.C. Fontana in der Einleitung
von Gerrolds nächstem Buch "Blood and Fire" sagt, um eine mysteriöse
und tödliche Blutkrankheit an Bord eines Schiffs gedreht, welches die
"Next Generation"-Hauptcharaktere besucht hätten. Gerrold fügte
außerdem ein homosexuelles Paar in die Folge ein. "Die Einsätze waren
hoch, die Antworten nicht leicht, die Entscheidungen schmerzhaft."
Laut Fontana änderten sich die Dinge, als Roddenberry das Skript seinem
Anwalt zeigte. Der Trek-Erfinder hatte eine neue Meinung über "Blood
and Fire". Es sei "ziemlich unangenehm" gewesen mit seinen schleimigen
Blutwürmern und Plasmazyten als Metapher für Aids. Das müsse geändert
werden. Das schwule Pärchen solle entweder sterben oder heterosexuell
werden, so Fontana. Schließlich wurde die Folge ganz gestrichen.
Gerrold überarbeitete das Skript von "Blood and Fire" nun in eine
Novelle um, die im Januar 2004 erscheinen wird. In der Novelle führt
Commander Jon Korie, der Held der "Star Wolf"-Serie, vom Raumschiff
Star Wolf sein Team auf eine Rettungsmission, bei der sie ein
unbrauchbares Raumschiff finden. Sie entdecken, dass das Raumschiff mit
Blutwürmern infiziert ist und sie nicht auf das Schiff zurückkehren
können. Obwohl Schiffe, die von Blutwürmern heimgesucht werden,
zerstört werden müssen, ist der Captain der Star Wolf nicht bereit
dazu, wenn es noch andere Möglichkeiten gibt. Der Leiter der
medizinischen Station sucht derweil eifrig nach einem Mittel, um die
Plage zu stoppen.
(je)
C a s t & C r e w
Wil Wheaton unterschreibt Buchvertrag (4. Dezember)
Wil Wheaton, bekannt für seine Rolle als Wesley Crusher in "The Next
Generation", hat bekannt gegeben, mit dem Verlag O'Reilly &
Associates einen Vertrag über drei Bücher unterschrieben zu haben.
Auf seiner offiziellen Website
berichtet Wheaton, dass der Verlag eine neue Edition seiner
Kurzgeschichtensammlung "Dancing Barefoot" veröffentlichen werde.
Wheaton hatte die erste Edition der Bücher selbst veröffentlicht und
innerhalb weniger Monate über 3000 Exemplare verkauft.
Wheaton auf seiner Site: "Mit O'Reilly & Associates als Herausgeber kann
ich meine Bücher in mehr Geschäften zum Verkauf anbieten, als es mir
mit meiner Firma Monolith Press jemals möglich gewesen wäre. Ich kann
es kaum erwarten zu sehen, wie das Buch laufen wird, wenn ein großer
Publisher dahinter steht."
Der Verlag wird auch "Just a Geek"
veröffentlichen, welches Wheatons Entwicklung vom Jungschauspieler zum
Autor, Vater und stolzen Fan erzählt. Das Buch erscheint im Frühling
nächsten Jahres.
Wil Wheatons Originalbekanntmachung können Sie auf seiner Website WWdN nachlesen.
(pt)
Trek-Autor Peter David im Interview (30. November)
Die offizielle "Star Trek"-Website hat eine Mitschrift des vor kurzem
gehaltenen Chats mit Trek-Autor Peter David veröffentlicht. Er sprach
über die "Star Trek: Die neue Grenze"-Serie und über seine momentanen
Comic- und TV-Projekte.
Frage: Da Sie ja Erfahrungen sowohl mit "Star Trek" als auch mit dem Schreiben von
Drehbüchern haben, würden Sie es in Erwägung ziehen, einen Autorenjob
bei "Enterprise" anzunehmen?
Peter David: Ich wäre
nicht daran interessiert, eine solche Position anzutreten, weil ich
dafür nach Kalifornien ziehen müsste. Ich bin glücklich hier in New
York und habe nicht vor, an die Westküste zu ziehen; nicht weil ich
Kalifornien nicht mag, sondern weil ich New York so liebe. Außerdem
wäre es nicht fair dem Rest meiner Familie gegenüber. Aber, wenn Sie
mich bei "Enterprise" als freien Autor haben wollen, so wie bei
"Babylon 5" damals, dann würde ich mit Sicherheit zurückrufen.
Frage: Welches Buch schreiben Sie gerade?
Peter David: Ich arbeite am ersten Buch der nächsten "Neue Grenze"-Trilogie. Es heißt
"After the Fall". Im Licht der unerwarteten Wendungen, die die Fans von
"Die neue Grenze" schon kennen, versetzen wir die Geschichte drei Jahre
in die Zukunft. Die Fans werden ihre Lieblinge an ganz anderen Orten
wiedertreffen. So ungefähr das Einzige, was sich nicht verändert hat,
ist MacKenzie Calhoun selbst. Alles andere ist anders. Das Buch wird
wohl gegen Ende 2004 erscheinen. Und übrigens, ich möchte noch sagen,
dass "Stone and Anvil" wieder aufgelegt wird, dank der überwältigenden
Nachfrage der "Neue Grenze"-Fans. Ihr könnt stolz auf euch sein!
Frage: Welches ist unter den Büchern, die Sie geschrieben haben, ihr Liebling?
Peter David: Von den "Star Trek"-Büchern mit Sicherheit "Imzadi". Ohne Frage. Es
hatte von allen "Star Trek"-Romanen, die ich geschrieben habe, die größte Wirkung.
Frage: Haben Sie irgendwelche Drehbücher für "Die neue Grenze" verfasst?
Peter David: Nein, das wäre Zeitverschwendung. Das "Star Trek"-Franchise ist in
Händen von Paramount. Wenn Paramount mir sagen würde: "Peter, wir
möchten, dass du 'Die neue Grenze' für Film und Fernsehen entwickelst",
wäre ich im Handumdrehen zur Stelle. Aber bis - und falls jemals - so
etwas stattfindet, wäre es wirklich Zeitverschwendung, weil kein Markt
dafür existiert. Wenn ich "Neue Grenze"-Material schreibe, dann mache
ich es in Buchform, sodass jeder es lesen kann.
Frage: Haben Sie einen großen Plan für die "Neue Grenze"-Serie? Wird es jemals enden oder wird es ein offenes Ende geben?
Peter David: Ich habe noch einen Vertrag für drei weitere "Neue Grenze"-Bücher. Wenn
Pocket Books darüber hinaus die Serie fortführen möchte und will, dass
ich weiterschreibe, dann freue ich mich, weitermachen zu können.
Das vollständige englische Interview finden Sie bei StarTrek.com.
(hk)
|
|
Federation News |
|
Schöne Bescherung!
Nordpol (6.12.2381) - Unser Redaktionsinformant Pellaeon (Name geändert)
hat im kalten Schnee am Nordpol eine heiße Spur gefunden: Der
Weihnachtsmann hatte im dunklen polaren Winter bei Kerzenlicht und
Plätzchen eine geheime Unterredung mit einem hochrangigen Politiker.
Dieser Politiker, welcher sich stets unerkannt hielt, äußerte einen
kühnen Plan: Es solle fortan an jedem Tag des Jahres Weihnachten sein!
Welche Gegenleistung der Unbekannte dem Weihnachtsmann anbot, nachdem
dieser wieder aus der Ohnmacht erwacht war, konnte unser Informant
leider nicht mehr feststellen. Bevor die in einen Mantel gehüllte Person
ausreden konnte, hatte der Weihnachtsmann sie auf einen Rentierschlitten
gesetzt und nach Hause geschickt.
Welch mysteriösen Dinge dahinter stecken, kann noch nicht gesagt werden.
Unser Informant wird jedoch nicht ruhen, bevor er weiß, wen der
Weihnachtsmann nun aus seiner Brave-Kinder-Liste streichen musste. Wir
bleiben gespannt!
(Se'taan)
Weitere Neuigkeiten aus der "Fiktion der Realität" finden Sie in der neusten Ausgabe unserer Partner-Publikation "Federation News".
|
|
Kirki's Questions & Answers |
|
Mysteriöse Schiffe
F r a g e
Stammfrager Jens aus Wölfenbüttel hat mir eine Frage gestellt, die ich mir selbst auch schon des Öfteren gestellt habe (ich war bisher nur immer zu faul, nach einer Antwort zu suchen).
Hi Kirki
Als Stammleser und -frager habe ich mal wieder eine Frage. Diesmal betrifft sie den "Enterprise"-Vorspann:
Nach verschiedenen Schiffen mit dem Namen Enterprise sieht man dort auch das erste Warp-Schiff, die Phoenix. Aber direkt nach der Phoenix-Sequenz sieht man ein anderes Schiff von hinten und danach auch gleich die NX-01. Was ist denn das für ein Schiff, das da kurz eingeblendet wird? Gabs denn vor der NX-01 noch eine Enterprise? Vielleicht kannst du das ja aufklären.
A n t w o r t
Ja, ich kann (ausnahmsweise mal ohne Hilfe). Bei dem Schiff handelt es sich um die S.S. Conestoga, die mit einer Maximalgeschwindigkeit von Warp 1,3 im Jahr 2069 (also nur sechs Jahre nach dem ersten Warp-Flug) von der Erde aus ins All aufbrach, um eine neue Kolonie zu gründen. Nach neun Jahren Reise gründete sie schließlich die Kolonie Terra Nova, bekannt aus der gleichnamigen "Enterprise"-Episode. Dort ist das Schiff auch einmal kurz auf einem Monitor zu sehen.
Einige Zeichnungen und Renderbilder zu diesem Schiff findet man auf StarshipModeler.com und beim "Star Trek" Fact Files Index.
Wollten Sie im Trek-Universum schon immer mal etwas wissen, fanden aber nie eine Antwort? Dann schreiben Sie Kirki, und Ihre Fragen werden bald an dieser Stelle beantwortet!
|
|
TV Guide |
|
Das "Star Trek"-Fernsehprogramm vom 8. Dezember bis 14. Dezember 2003
T h e O r i g i n a l S e r i e s
Zum zweiten Mal auf Kabel 1 zu sehen: Die erste "Star Trek"-Serie, mit der alles begann. Anders als bei der ersten Ausstrahlung auf diesem Sender, als die Serie nur einmal die Woche kam, läuft sie diesmal täglich von Montag bis Freitag. Die jeweilige Folge wird am darauf folgenden Vormittag wiederholt.
Montag, 8. Dezember 2003 Kabel 1 (17.45 Uhr): "Das Gleichgewicht der Kräfte" (3.07)
Dienstag, 9. Dezember 2003 Kabel 1 (17.45 Uhr): "Der verirrte Planet" (3.08)
Mittwoch, 10. Dezember Kabel 1 (17.45 Uhr): "Das Spinnennetz" (3.09)
Donnerstag, 11. Dezember 2003 Kabel 1 (17.45 Uhr): "Platons Stiefkinder" (3.10)
Freitag, 12. Dezember 2003 Kabel 1 (17.45 Uhr): "Was summt denn da?" (3.11)
D i e E n t e r p r i s e (Zeichentrick)
"Die Enterprise" im Free-TV:
In unregelmäßigen Abständen wird auf verschiedenen Kanälen von Premiere die nicht zum offiziellen Kanon gehörende Zeichentrickserie gezeigt. Leider ist vor einiger Zeit die vorläufig letzte Ausstrahlung auf dem Junior-Kanal zu Ende gegangen. Verzichten müssen wir deshalb auf die Serie allerdings nicht, denn auch wer kein Abonnent von Premiere ist, kann seit einiger Zeit in den Genuss der "Star Trek"-Zeichentrickserie (ZDF-Version) kommen: Der Privatsender Tele 5 zeigt sie im Rahmen seines "toongate"-Programms (Sendezeit: werktags: 6.55 bis 8.50 und 14.05 bis 16.10 Uhr). Leider gibt der Sender für die einzelnen "toongate"-Serien keine konkreten Sendezeiten an und "Die Enterprise" wird zudem weder im Videotext noch auf der Homepage des Senders erwähnt. Vor einiger Zeit kam die Serie nur sehr selten. Seit einigen Wochen soll sie wenigstens am Wochenende ("toongate" kommt dann ab 6.00 Uhr und noch mal ab 14.00 Uhr) regelmäßig kommen und zwar am Sonnabend um zirka 15.45 Uhr (die Wiederholung dann um 7.45 Uhr am Sonntag). Es sollen alle Folgen der Serie an diesem Termin gezeigt werden. Tele 5 sendet analog ( Frequenz: 11552,75 Mhz; Polarisation: Horizontal) und seit einiger Zeit auch digital (Downlinkfrequenz: 12480 Mhz; Polarisation: Vertikal; Symbolrate 27,5 MS-s, fec 3/4) über das Astra-Satellitensystem (Orbitalposition: 19,2° Ost). Im Kabel ist der Sender nicht sehr präsent. Er wird außerhalb Bayerns nur sehr sporadisch in die deutschen Kabelnetze eingespeist.
D e e p S p a c e N i n e
SAT.1 bringt jede Woche gleich zwei Folgen von Sisko und Co. Am Sonnabend und am Sonntag kommt jeweils um 16.00 Uhr eine Folge von DS9. Gezeigt wird derzeit die fünfte Staffel.
Sonnabend, 13. Dezember 2003 SAT.1 (16.00 Uhr): "Die Schlacht um Ajilon Prime" (5.04)
Sonntag, 14. Dezember 2003 SAT.1 (16.00 Uhr): "Die Erpressung" (5.05)
V o y a g e r
SAT.1 zeigt noch einmal alle sieben Staffeln der Serie. Am Wochenende gibt es immer um 17.00 Uhr je eine Episode mit Abenteuern aus dem Delta-Quadranten. Ausgestrahlt wird im Moment die vierte Staffel.
Sonnabend, 13. Dezember 2003 SAT.1 (17.00 Uhr): "Die Omega-Direktive" (4.21)
Sonntag, 14. Dezember SAT.1 (17.00 Uhr): "Unvergessen" (4.22)
E n t e r p r i s e
Als deutsche TV-Erstausstrahlung: Von Anfang August bis Ende September gab es sogar gleich zwei Episoden pro Woche. Seit kurzem kommt "Enterprise" nur noch am Freitag um 20.15 Uhr, wiederholt wird die Episode in der darauf folgenden Nacht um zirka 1.00 Uhr.
Freitag, 12. Dezember 2003 SAT.1 (20.15 Uhr): "Canamar" (2.17)
|
von Peter Schipfmann | | | | ^ top |
|
BBS Watcher |
|
Eintrag 2: Weltpolitik
"Star Trek" zog diese Woche den Kürzeren. Elf Foren laden in der TrekZone-Network-Community zum Gespräch über Roddenberrys Erbe ein - und alle zusammen werden sie seit dem 4. Dezember weniger frequentiert als ein einsames Gegenstück: das so genannte "Outer Trek"-Forum. Im Focus der BBS-User steht das Verhältnis Türkei und EU; eine Wertediskussion. Selbst die Schreie meiner Geburt überhörte man. Aber ich bin kein nachtragendes Wesen. Beginnen wir also mit dem zweiten Eintrag meines Tagebuchs. Wieder reihe ich kommentarlos markante Zitate aneinander.
"Ich stehe einem Beitritt der Türkei äußerst skeptisch gegenüber, vor allem wegen der dort vorherrschenden Kultur, des Glaubeneinflusses in den Staat und fehlender Rechtsstaatlichkeit und anderer europäischer Traditionen."
"Ich halte es für gefährlich, die Werte der EU anhand unserer deutschen Werte zu definieren. Nach der Erweiterung sind wir eines von 27 Ländern und jedes ist anders. Wir können nicht erwarten, dass sich alle so verhalten, wie wir es uns wünschen."
"Allerdings!!! Das wäre echt das Letzte!! Noch mehr Deutschtum?? Noch mehr Spießerei?? Noch mehr Schubladendenken?? Nein! Die Deutschen sind die schlimmste Geißel der Welt!! Ein Staat voller Deutscher reicht vollkommen aus... Noch mehr davon verträgt die Spezies Homo Sapiens nicht!"
"Es ist wohl keine Übertreibung, zu sagen, dass die Idee, alle nichteuropäischen Vorstellungen müssten von Europäern nicht akzeptiert werden, mehr Leid über diesen Planeten gebracht hat als alles andere. Darauf beruht nämlich der Kolonialismus, der mit der Entvölkerung Amerikas begonnen hat und später in Afrika und Asien fortgesetzt wurde. Unter diesem Motto hat Europa fast alle nichteuropäischen Kulturen zerstört, Zahl der Todesopfer im dreistelligen Millionenbereich. Umso schlimmer finde ich es, dass auch heute noch sehr viele Menschen nichts daraus gelernt haben. [...] Wir sollten dringend anfangen, andere Kulturen zu achten, selbst wenn sie andere Werte und ein anderes soziales System haben als wir."
"Gerade durch Vielfalt kann und soll in der europäischen Union Stärke entstehen."
"[Ich merke] ja hier in Berlin, dass die Türken absolut nicht integrationswillig und -fähig sind. Ich wurde in drei Monaten noch von keinem Deutschen angepöbelt oder auf offener Straße beleidigt, nur von Türken, im Schwimmbad, im Kino Zoopalast und bei Burger King. Abgesehen davon, dass deren Vorstellungen von Mann und Frau uneuropäisch und damit inakzeptabel sind, finde ich deren aggressive Verhaltensweise asozial, besonders bei den männlichen jüngeren Türken. Im Endeffekt bleibt von den Türken in Berlin ein fader Nachgeschmack aus Integrationsunwilligkeit, Eigenbrötelei und teilweise Einfältigkeit und bei der Türkei selbst die bereitwillige Mitmischung im Irak-Krieg und das Kurdenproblem. Daher also Nein zu einem EU-Beitritt. Das Land sollte die nächsten sieben Jahre nutzen, sich zu reformieren, besonders im Bereich Rechtstaatlichkeit und europäische Liberalität und Rechtsauffassung."
"Das sind die Erfahrungen einer einzelnen Person. Daraufhin willst du ein komplettes Volk aburteilen? Nur weil einige türkische Jugendliche Probleme mit dem Klarkommen haben, sollen alle anderen dafür büßen?"
"Man darf jetzt nicht von pöbelnden Jugendlichen auf das gesamte türkische Volk schließen."
"Das Türken-Problem in Berlin stellt sich noch ganz anders dar. Was macht eine Mutter, deren Kind in der dritten Klasse nicht richtig Deutsch schreiben und sprechen kann, weil in der Klasse nur Türken sind? Verzweifeln. Die türkischen Eltern indoktrinieren ihren Kindern nämlich nur Türkisch, die komplette türkische Kultur und alles, was zu Abgrenzung zum europäischen (respektive Deutschen) noch erforderlich ist. In der Berliner Politik wurde der Vorschlag gemacht, Türken generell nicht mehr zur Schule zuzulassen, wenn diese kein Deutsch können, diese müssen stattdessen auf 'ne Sonderschule, um Deutsch zu lernen. Das halte ich für sehr richtig, um die Strategie der Eltern zu durchkreuzen. Wir leben in Deutschland, und da spricht man Deutsch."
"Ich stimme [...] voll und ganz zu. Wer nicht richtig Deutsch kann, muss dies erst lernen. Ansonsten leiden alle anderen Schüler in der Klasse darunter, weil dadurch der normale Unterricht erheblich behindert wird, das Lerntempo muss sonst gedrosselt werden, um es den schlecht Deutsch sprechenden Schülern noch einigermaßen zu ermöglichen, dem Stoff folgen zu können."
"Hey, voll krass, eure Argumentation: Nur weil die deutsche Bildungspolitik versagt und wir es nicht schaffen, unseren Unterricht so zu organisieren, dass unsere Kinder Deutsch lernen, darf die Türkei nicht in die EU? Ob die Türkei in der EU ist oder nicht wird an den Zuständen in Berlin nichts ändern."
"Dass die türkischen Kinder Deutsch können sollten, ist klar... Aber wird dadurch nicht noch mehr gefördert, dass die Türken unter sich bleiben? Sollte man sich nicht viel eher bemühen, die türkischen Kinder in die Gesellschaft zu integrieren?"
"'Staatsangehörigkeitsvergabe an Sprachtests koppeln' heißt das Zauberwort."
"Okay... Werden wir mal konkreter. Wie weit dürften denn Ausländer hier deiner Meinung nach ihre Kultur öffentlich pflegen? Ab welchem Punkt legen sie uns als Gastgebern die kulturellen Füße auf den Tisch?"
"Ab dem Moment, wo die Ausübung der ausländischen Kultur die Ausübung der einheimischen Kultur behindert."
"Wir reden über verschiedene Dinge. Du redest über 'sollen', ich eher über 'müssen'... Dass man sich in einem fremden Land so verhalten sollte, dass man die Einheimischen nicht ständig vor den Köpf stößt, sehe ich auch so. Das ist aber eher 'ne moralische Frage, keine rechtliche. Wenn du aber Abschiebung forderst, wenn sich Ausländer nicht integrieren, 'wie sich das für einen Gast gehört', dann ist das kein 'sollen' mehr, sondern ein 'müssen'."
"Ich sehe es nun mal so, dass die Verständigung wichtig ist. So wichtig, dass man einen staatlichen Zwang (eben beispielsweise die drohende Abschiebung) verwenden sollte, um zu garantieren, dass Kommunikation möglich wird. Denn auch wenn es der Einzelne nicht einsieht, es nützt ihm ungemein, wenn er die Sprache des Gastgebers spricht. Andersherum, und genau da liegt die Legitimation für den staatlichen Zwang, schadet es dem Gastgeber, wenn der Gast nicht in der Lage ist, sich zu verständigen."
"Das Problem mit der Gastgeber/Gast-Idee liegt darin, dass sie sehr weit interpretierbar ist. Das reicht von minimaler Anpassung bis zur Gleichschaltung, von 'nicht stören' über 'Deutsch lernen' bis 'Deutsch denken'. Ersteres wird durch unsere Gesetze sowieso schon garantiert: Wenn mich ein Ausländer verprügelt, wird das genauso bestraft, wie wenn ein Deutscher mich verprügelt. Was sich übrigens in der Regel verhindern lässt, indem man rücksichtsvoll auftritt."
"Der Begriff Tradition ist schon von zentraler Bedeutung. Wenn es keine einheitliche deutschen Traditionen gibt, wie kann man von einem Ausländer/Kulturfremden überhaupt fordern, sich daran zu halten? Sollen Türken nun Schuhplatteln oder doch lieber Shanties singen? Oder beides, falls sie von einem Dorf ins nächste ziehen?"
"Warum führen wir nicht ein, dass alle, die in die Europäische Union wollen, zuerst einen Ariernachweis erbringen müssen?"
"Die Überspitzung ist vollkommen unangebracht. Hast du schon mal gesehen, wie Türken auf offener Straße mit Frauen/Mädchen umgehen? Wahrscheinlich nicht, es ist nämlich teilweise entwürdigend. Die Rolle der Frau in der Türkei widerspricht europäischen Grundsätzen und der Charta der Europäischen Union. Was wollen wir denn mit einem Mitgliedsstaat, in dem es keine Gleichbehandlung von Mann und Frau gibt, wo Frauen de facto den Männern unterstellt sind? [...] Es geht um die menschenverachtende Einstellung der Türken."
"Als Student der Politikwissenschaften solltest du wissen, dass Pauschalisierungen der Anfang von Fremdenfeindlichkeit sind. Es waren ja auch "die Juden" das Unglück des deutschen Volkes von 1932 bis 1945. Du kannst dich über das Verhalten von einer Gruppe der Türken in Deutschland aufregen. Du kannst vielleicht etwas gerade so noch verallgemeinernd über die türkische Minderheit in Deutschland sprechen. Aber du kannst nicht behaupten, "die Türken" hätten eine menschenverachtende Einstellung. Das ist Stammtischniveau."
"Du hast mein Post nicht richtig gelesen und absichtlich falsch interpretiert. [Selbstzitat:] 'Darum geht es doch nicht, es geht um die menschenverachtende Einstellung der Türken, diese ist mitnichten einfach hinzunehmen als Relikt übersteigerter Religionsausübung. Tritt die Türkei der Union bei, wäre sie an die Verfassung gebunden. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Artikel 1, Grundrechte-Charta der EU."
"Ich finds 'unerhört', von der von dir erlebten berlinschen Version einer deutschen Bevölkerungsgruppe ausgehend ein ganzes Kulturbündel (ja ja, gebt Acht, in der Türkei gibts nicht nur eine Kultur) gleichsetzend zu beäugen (denn etwas anderes ist dein Gedankensprung von Berlin zur Türkei nicht) und das dann als Urteilsskala für einen Diskussionsbeitrag weltpolitischen Themas (so Sätze schaffen nur Deutsche) anzuführen."
"Die EU ist ein westliches Staatenbündnis, daher müssen die Antragsteller auch gewisse Bedingungen nach unseren Normen erfüllen. Außerdem stellt sich die Frage, inwieweit die Türkei zu Europa zu zählen ist... Fakt ist, dass sie der wohl gemäßigste islamische Staat ist, trotzdem kann man sie nicht nur aus dem Grund aufnehmen, weil sie strategisch günstig liegt (bei der NATO war das ja der eigentliche Grund). Auch wenn wir die Lebensweise in den islamischen Staaten merkwürdig finden, so haben wir nicht das Recht, diese für ihre Lebensweise zu verurteilen."
Mitdiskutieren können Sie hier in der Deutschen TrekBBS.
Ende meines aktuellen Eintrags.
Ihr BBS "Subjectivo" Watcher
|
|
SFZ Special |
|
"Batman" und "Superman": Update
Die X-Men, die Liga der außergewöhnlichen Gentleman und der Hulk in diesem Jahr; Catwoman, Hellboy und Spider-Man im nächsten: Die Liste der Superhelden, die den Sprung aus den zweidimensionalen Comic-Heften in die dreidimensionale Kinowelt wagen, wird länger und länger. Da wollen auch die Urgesteine der Kostümheroen, Batman und Superman, nicht länger im Winterschlaf verharren. CineZone checkt im Folgenden die Flugbereitschaft der klassischen Superhelden.
Im Juli 2002 verkündete Wolfgang Petersen, den schwarzen Rächer in "Batman vs. Superman" gegen den fliegenden Krypton-Besucher antreten lassen zu wollen. Obwohl die Halbwertzeit dieses Projekts mit der von Streichbutter unter der Äquatorsonne vergleichbar war, ist seither wieder Bewegung in separate "Batman"- und "Superman"-Projekte gekommen.
Erst vor wenigen Tagen erklärte sich der zweifache Oscar-Preisträger Michael Caine bereit, Batman in seiner nächsten, von Regisseur Christopher Nolan ("Memento", "Insomnia") inszenierten Leinwandmission helfend zur Seite zu stehen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes: Er wird als Butler Alfred Bruce Wayne die warme Milch auf dem Silbertablett servieren, wenn der Streiter für das Gute am Ende eines heldenreichen Tages sein Fledermaus-Outfit ablegt.
Damit ersetzt Caine den Mimen Michael Gough, eine der wenigen Konstanten der "Batman"-Filmreihe. Gough war zur Stelle, als sich Michael Keaton in "Batman" und "Batmans Rückkehr" die spitzen Ohren aufsetzte, ebenso als Val Kilmer in "Batman Forever" den Brustpanzer anlegte und als dieser die Fackel in "Batman and Robin" an George Clooney übergab. Caine wird seinerseits das Bat-Kostüm für "American Psycho"- und "Herrschaft des Feuers"-Star Christian Bale entfusseln.
Da ein Butler allein auch eine Fledermaus nicht glücklich macht, braucht Batman noch eine Freundin. Diesen Job könnte Katie Holmes übernehmen: Die Aktrice, die ihre Karriere in Ang Lees "Der Eissturm" begann, in der TV-Serie "Dawsons Creek" ihre Popularität steigerte und seither in den Kinofilmen "Dich kriegen wir auch noch", "Go", "Tötet Mrs. Tingle", "Wonder Boys", "The Gift" und zuletzt "Nicht auflegen" zu sehen war, steht derzeit mit dem Warner-Studio in Verhandlungen.
Ins Reich der Gerüchte müssen wir hingegen die Meldung verdammen, Clint Eastwood würde als Bürgermeister von Gotham City tätig werden. Die Rolle könnte ihm die Gelegenheit bieten, auf seine alten Tage eine unbeschwerte Seite zu zeigen, soll der 73-Jährige geäußert haben. Bei einer Pressekonferenz zu "Mystic River", seiner vor kurzem auch in deutschen Kinos gestarteten Regiearbeit, erklärte er hingegen: "Ich bin zu alt für Comics. Ich mag gute Abenteuerfilme so sehr wie jeder andere auch. Aber es ist nichts für mich."
In abschließenden Verhandlungen für eine Schurkenrolle befindet sich hingegen Christopher Eccleston, der sich zuletzt mit den "28 Days Later"-Zombies die Leinwand teilte. Unbestätigt ist bislang die Meldung, Daniel Day-Lewis erwäge, nach der Unterbrechung seines Vorruhestands im vergangenen Jahr in "Gangs of New York" nun als Schuft Ra's Al-Ghul gegen Batman anzutreten.
Während der für eine Veröffentlichung im Jahr 2005 geplante "Batman"-Streifen immerhin schon ein anständiges Darstellerensemble vorweisen kann, hängen die Nebelschwaden noch dicht in der Gerüchteküche des Kollegen Superman. Die Dreharbeiten sollen zwar im Mai oder Juni 2004 aufgenommen werden, doch fehlt es noch immer an einem Hauptdarsteller und einem Regisseur.
Als Topkandidat für den stählernen Blitz wird "Mumien"-Star Brendan Fraser gehandelt, der seit dem letzten Donnerstag an der Seite von Bugs Bunny und Duffy Duck im Kino mit "Looney Tunes" Abenteuer besteht. Doch obwohl der Mime sich gedanklich schon damit angefreundet hat, Flugstunden zu nehmen, scheint Warner noch immer nach Alternativen Ausschau zu halten. So soll der 25-jährige Christian Coulson, besser bekannt als fieser Tom Riddle aus "Harry Potter und die Kammer des Schreckens", zum Vorsprechen geladen worden sein. Und selbst "'N'Sync"-Sänger Justin Timberlake will ein entsprechendes Angebot erhalten haben: "Ich habe den Leuten gesagt: 'Was immer ihr auch geraucht habt, lasst mich damit in Ruhe. Das bin ich einfach nicht.'" Selten gingen wir so konform mit dem Teenie-Barden.
Deutlich erfreulicher ist da schon die Aussicht, eine galaktische Königin als Lois Lane präsentiert zu bekommen. Angeblich hat man Natalie Portman für die Rolle von Clark Kents Reporterkollegin und Herzensdame im Visier. Terminlich würde eine Verpflichtung kein Problem darstellen, da Portman gerade die Dreharbeiten zu "Star Wars: Episode III" abgeschlossen hat und lediglich für Reshoots im März noch einmal für George Lucas als Königin Amidala aktiv werden müsste.
Ebenso denkbar ist die Verpflichtung des kaum bekannten Mimen Ben Savage (er hatte eine kleine Rolle in der leider nur wenig beachteten Miniserie "Wild Palms") als fieberhafter Jungreporter Jimmy Olsen.
Und wie steht es um den Regieposten? Noch immer ist nicht klar, ob "Drei Engel für Charlie"-Inszenator McG für frischen Wind in Smallville sorgen wird. "Ich bin in Gesprächen mit Warner", erklärt der Filmemacher, "aber ich stehe noch nicht unter Vertrag. Ich bin ein großer Superman-Fan und wir werden sehen. Vielleicht können wir etwas ausarbeiten, vielleicht aber auch nicht..."
Wollen wir hoffen, dass Superman etwas entschlossener zur Sache geht, wenn ihm im kommenden Jahr die Flugerlaubnis erteilt wird.
| |
SFZ Weekly |
|
H e r r d e r R i n g e
Die Weltpremiere
Bejubelt von rund 125.000 Fans hat am Montag der letzte Teil der "Herr der Ringe"-Filmtrilogie in Neuseelands Hauptstadt Wellington Weltpremiere gefeiert. In einer farbenfrohen Parade waren zuvor Regisseur Peter Jackson und zahlreiche Hauptdarsteller in einem Autokorso vom neuseeländischen Parlament zum traditionsreichen Embassy Theatre gefahren, wo die Uraufführung des über drei Stunden langen Films "Die Rückkehr des Königs" nach der Literaturvorlage von J.R.R. Tolkien stattfand.
Der aus Neuseeland stammende Regisseur des Fantasy-Epos sprach angesichts der großen Zahl an Fans, von denen sich viele wie die Fabelwesen des Films verkleidet hatten, von "der größten Party der Welt". Dies sei "der bemerkenswerteste Tag" seines Lebens, meinte Jackson. Über die Parade donnerte in nur 300 Metern Höhe ein mit "Herr der Ringe"-Motiven bemalter Jumbo-Jet der Fluggesellschaft Air New Zealand.
Kritiker, die den Film bereits am Samstag sahen, aber erst am 8. Dezember ihre Rezensionen veröffentlichen dürfen, zeigten sich überzeugt, dass der Streifen Oscar-Nominierungen als bester Film und für die beste Regie erhalten wird. Schauspieler John Rhys-Davies, der in "Die Rückkehr des Königs" wieder den Zwerg Gimli spielt, sprach im neuseeländischen Fernsehen sogar "von einem der größten Filme aller Zeiten". Neben ihm nahmen auch die Schauspieler Liv Tyler (Arwen), Sir Ian McKellen (Gandalf), Elijah Wood (Frodo) und Orlando Bloom (Legolas) an der Parade durch Wellington teil.
Alle drei Teile wurden zwischen Oktober 1999 und Dezember 2000 in Neuseeland gedreht. Die spektakuläre Landschaft mit ihren grünen Hügeln und schroffen Bergen gaben dem literarischen Schauplatz Mittelerde ihre Gestalt. Peter Jackson hatte die Produktionsfirma New Line Cinema gebeten, "Die Rückkehr des Königs" in seiner Heimatstadt uraufzuführen. Die Europa-Premiere ist am 10. Dezember in Berlin, und am 17. Dezember kommt der Streifen überall in die deutschen Kinos.
"Der Hobbit"
Es macht noch immer das Gerücht die Runde, welches sich mit der Verfilmung von Tolkiens "Hobbit" befasst: Dreht Peter Jackson ihn etwa doch? Mark Ordesky, Ausführender Produzent von "Der Herr der Ringe", sagte dazu nun: "Es könnte einen Film über den Hobbit geben. Genug gesagt."
Jackson ergänzte, New Line Cinema sei wegen "The Hobbit" noch nicht an ihn herangetreten und es gäbe einige Schwierigkeiten bezüglich der Rechte. "Aber wenn sie mit mir darüber reden wollen, wäre ich sicherlich sehr angetan. Es wäre wundervoll, die Reihe zu vervollständigen."
N i b e l u n g e n
Aufwändiges Filmprojekt
Ein Stück deutsches Kulturgut wird auf die Leinwand gebracht. Nach Harald Reinl (1966/67) wagt sich nun der TV-erfahrene Regisseur Uli Edel ("Die Nebel von Avalon") mit prominenter Besetzung an "Der Ring des Nibelungen". Mitte November begannen die Dreharbeiten des 20 Millionen Euro teuren Projekts in Südafrika. Zum höchst ansehnlichen Ensemble gehören US-Stars wie Kristanna Loken (die Terminatrix aus "Terminator 3") und Alicia Witt ("Düstere Legenden"), internationale Mimen wie der Engländer Julian Sands ("Warlock", "Dario Argento's The Phantom of the Opera"), Alt-Star Max von Sydow (in seiner ersten Rolle seit "Minority Report") oder auch deutsche Darsteller wie Benno Fürmann (als Hauptfigur Siegfried) und Mavie Hörbiger. Nach Angaben von Regisseur Edel war der Erfolg von "Der Herr der Ringe" der entscheidende Faktor, der dieses Projekt entstehen ließ. Als möglicher Drehort wurde zunächst auch Neuseeland in Betracht gezogen, letztlich wollte man aber die visuelle Ähnlichkeit mit "Der Herr der Ringe" vermeiden. Das Drehbuch von "The Ring" (so wird der Film in den USA genannt werden) wurde von "24"-Schöpfer Robert Cochran sowie den beiden "Star Trek"-Romanautoren Diane Duane und Peter Morwood geschrieben.
P l a n e t d e r A f f e n
Auf DVD
Die in den vorletzten TZN-DVDbits angekündigte 35th-Anniversary-Veröffentlichung von "Planet der Affen" erscheint auch in Deutschland. Und das früher als erwartet: Das Zweier-DVD-Set wurde von 20th Century Fox für den 10. Januar angekündigt. Neben einem Audio- und einem Textkommentar wartet das Set mit einer zweistündigen Dokumentation (moderiert von Roddy McDowall) und vielen Featurettes auf.
Q u a n t u m L e a p
David Hemmings gestorben
Im Alter von 62 Jahren ist der englische Schauspieler ("Barbarella", "Gladiator") und Regisseur ("Quantum Leap") David Hemmings an einer Herzattacke gestorben. Hemmings starb am 3. Dezember auf einem Filmset in Rumänien. Seine Karriere begann er als Sänger schon im Kindesalter und wechselte in seinen Teenagerjahren zum Film. Der Durchbruch in seinem Heimatland gelang ihm 1966 in dem Kultkrimi "Blowup". Es folgten Filme wie "Die Schwarze 13", "Mord an der Themse" und der Science-Fiction-Kult "Barbarella" mit Jane Fonda. Nach fast 60 Filmen beschäftigte sich Hemmings in den 80er- und 90er-Jahren vorwiegend als Regisseur. So inszenierte er unter anderem den Pilotfilm und einige Episoden der Science-Fiction-Serie "Quantum Leap" mit Enterprise-NX-01-Captain Scott Bakula. Ende der 90er zog es ihn zurück zur Schauspielerei. Er spielte Nebenrollen in Hollywood-Produktionen wie "Gladiator", "Spy Game", "Equilibrium", "Gangs of New York" und zuletzt in "Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen". Für seine Regie bei "The Wild Little Bunch" erhielt Hemmings 1973 den Silbernen Bären bei der Berlinale.
S e a Q u e s t
Jonathan Brandis: Es war Selbstmord
Wie bereits berichtet, ist der 27-jährige Schauspieler Jonathan Brandis am 12. November in seinem Apartment in Los Angeles tot aufgefunden worden. Bisher fehlte jedoch die Gewissheit, ob es sich bei dem Todesfall um Mord oder Selbstmord handelt.
Nun hat die Polizei bekannt gegeben, dass Brandis Selbstmord begangen habe. Er habe sich selbst erhängt. Zwar konnte der Schauspieler nachts noch von einem Freund gefunden werden, der umgehend auch das Krankenhaus informiert habe, aber leider verstarb der Jungstar bereits einige Stunden später aufgrund seiner schweren Verletzungen in der Klinik.
Brandis war vor allem durch seine Rolle als Lucas in Steven Spielbergs Unterwasser-Serie "SeaQuest DSV" bekannt geworden. 1993 hatte er dafür auch den Young Artist Award erhalten. Er spielte außerdem in der Krimiserie "Mord ist ihr Hobby" mit. In Deutschland dürfte man ihn vor allem aus der "Unendlichen Geschichte" kennen, in deren zweitem Teil er die Hauptrolle verkörperte. Brandis stand bereits als Sechsjähriger für Werbespots vor der Kamera. Sein Ruhm verging mit seinem steigenden Alter. Im Jahr 2002 konnte man ihn zuletzt in einer Rolle an der Seite von Bruce Willis in "Hart's War" sehen. Die Beweggründe dieses jungen Mannes, den Freitod zu wählen, sind unbekannt.
S t a r g a t e
Nächste Con bereits im Januar 2004
Die "Stargate"-Con-Welle hält an: Schon am 31. Januar nächsten Jahres geht es weiter! Die Vier-Punkt-Eins (SGC-2004.1) lädt Fans dazu ein, Michael Shanks (Dr. Jackson) und Christopher Judge (Teal'c) live im Raum Frankfurt/Main zu erleben. Der Eintrittspreis der Ein-Tages-Con beträgt 40 Euro und ist damit recht erschwinglich. Tickets kann man hier bestellen.
Aber auch auf anderem Wege ist dieser Tage eine Karte zu ergattern: Unsere Partnersite Stargatenews.de veranstaltet momentan ein Gewinnspiel (noch bis zum 23. Dezember) - ein kniffliges Bilderrätsel wird dem Fan präsentiert. Aus den korrekt eingesandten Antworten wird dann ein Sieger ausgelost. Hier gehts zum Rätsel.
S t a r W a r s
Trilogie auf DVD
Die klassische "Star Wars"-Trilogie bald auf DVD?
Mitte November ließ LucasFilm die Bombe platzen: Die "Star Wars"-Trilogie wird auf DVD erscheinen. Diese Filme gehören wohl seit der Erfindung der DVD zu den meistgewünschten Veröffentlichungen überhaupt. Im September 2004 sollen die Streifen veröffentlicht werden - und sollen in ihrer überarbeiteten Fassung von 1997 zu sehen sein. Einen Release der Originalversionen wird es laut LucasFilm nie geben.
Die SFZ-Meldungen des heutigen Tages finden Sie auf unserer Website unter SF-Zone.de.
|
|
ISS Weekly Report |
|
Neue Raumfährenbesatzung nominiert
Die achte Stammbesatzung schloss eine geschäftige Woche an Bord der Internationalen Raumstation ab, deren Tätigkeiten von wissenschaftlichen Experimenten geprägt waren, die vom Verhalten von Plasmastaub, der im Vakuum Funkwellen unterworfen wurde, bis zur Untersuchung der Belastungen an den Füßen und Beinen während Weltraumflügen reichten.
Bordingenieur Alexander Kaleri schloss am Donnerstag, dem 4. Dezember 2003 den ersten Durchgang des Experimentes Plazmennij Kristall ab, nachdem er das Experiment am Montag, dem 1. Dezember 2003 vorbereitete und am Dienstag, dem 2. Dezember 2003 einrichtete. Das größtenteils automatisch ablaufende Experiment untersucht die Kristallisation von Plasmastaub, der Hochfrequenzfunkwellen in einer Vakuumkammer unterworfen wurde.
Am Dienstag verbrachte Kommandant und National Aeronautics and Space Administration (NASA) International Space Station (ISS) Science Officer (SO) Michael Foale die meiste Zeit seines Tages in mit 20 Sensoren ausgestatteten, instrumentierten Radlerhosen für das Experiment Foot/Ground Reaction Forces During Spaceflight (FOOT). Der Lower Extremity Monitoring Suit (LEMS) maß die Kräfte an seinen Füßen und Gelenken sowie seine Muskeltätigkeit während er seine vorgesehenen Tätigkeiten verrichtete. Die Forscher glauben, dass das Experiment zusätzliche Informationen über die Gründe für den Knochen- und Muskelschwund von Personen im Weltraum zur Verfügung stellt. Dieses Wissen könnte zu besseren Methoden zur Minimierung solcher Probleme führen.
Außerdem wurde diese Woche die Wartung der Batterien der Raumanzüge beendet. Dazu wurden die Batterien ent- und anschließend wieder aufgeladen. Die Laptop-Computer wurden ebenfalls wieder geladen, die Besatzungsmitglieder nahmen weiterhin am Experiment Renal Stone Risk During Space Flight teil, führten regelmäßige Wartungsarbeiten aus und ertüchtigten sich entsprechend körperlich.
Am Donnerstag überprüften die Besatzungsmitglieder das Treadmill Vibration Isolation System (TVIS), das Laufband im Service Module Swjesda, das auf einem hoch entwickelten System montiert ist, das die Übertragung von Vibrationen minimiert, die von den trainierenden Besatzungsmitgliedern verursacht werden. Beide trainierten auch auf dem Laufband, als das System deaktiviert war. Von ihnen vorher in Swjesda und im Node 1 Unity eingerichtete Instrumente überwachten die erzeugten Vibrationen. Die Besatzungsmitglieder haben die Genehmigung, das TVIS in einer modifizierten Konfiguration zu benutzen.
Es ist vorgesehen, dass beide am Dienstag, dem 9. Dezember 2003 und am Mittwoch, dem 10. Dezember 2003 wenigstens vier Stunden damit verbringen, das TVIS aus seinem Gehäuse zur Überprüfung und möglichen Reparatur eines Stabilisierungskreisels auszubauen. Am Freitag, dem 5. Dezember 2003 unterhielt sich Foale mit den Spezialisten des TVIS am Johnson Space Center (JSC) in Houston, Texas in Vorbereitung auf die Arbeit mit dem Laufband in der kommenden Woche.
Das TVIS und mehrere andere Übungsgeräte an Bord der Internationalen Raumstation werden von jedem Besatzungsmitglied etwa zweieinhalb Stunden pro Tag benutzt. Die Übungen dienen zur Minderung einiger negativer Auswirkungen von Langzeitraumflügen.
Am Dienstag wurden vier Astronauten für die kürzlich in das Startmanifest aufgenommene Mission Space Transportation System (STS) 121 nominiert. Kommandant Steven Lindsey wird begleitet von Pilot Mark Kelly sowie den Missionsspezialisten Carlos Noriega und Michael Fossum. Die restlichen Besatzungsmitglieder werden zu einem späteren Zeitpunkt nominiert. Die Mission STS-121 wurde in den Flugplan aufgenommen, um dabei zu helfen, die ständig wachsende Liste mit Empfehlungen unterzubringen, die ursprünglich der ersten Mission zur Wiederaufnahme der Flüge zugewiesen waren. Die Besatzung wird die Internationale Raumstation mit Ausrüstungsgegenständen und Versorgungsgütern beliefern. Zudem werden sie neue Ausrüstungen und Verfahrensweisen überprüfen und entwickeln, um Spaceshuttle-Flüge sicherer zu machen.
Lindsey nahm an den drei Spaceshuttle-Missionen STS-87, STS-95 sowie STS-104 teil und war bereits für STS-119 nominiert. Er besitzt eine Raumflugerfahrung von 37 Tagen. Kelly nahm an der Spaceshuttle-Mission STS-108 teil und war ebenfalls bereits für STS-119 nominiert. Er verbrachte 11 Tage in der Erdumlaufbahn. Noriega nahm an den beiden Spaceshuttle-Missionen STS-84 sowie STS-97 teil und war auch bereits für STS-119 nominiert. Er besitzt eine Raumflugerfahrung von 20 Tagen. Für Fossum wird es die erste Reise in den Weltraum sein.
Die Astronomie- und Raumfahrt-News des heutigen Tages finden Sie wie immer auf unserer Website TZN Raumfahrer.net unter Raumfahrer.net.
|
von Michael Schumacher | | | | ^ top |
|
Impressum |
|
|
TrekZone Network & Daily Trek
Die meistgelesenen täglichen "Star Trek"-News im deutschsprachigen Raum.
Abonnement
An- und Abmeldungen können Sie unter www.trekzone.de vornehmen.
Copyrights
Alle Berichte sind das geistige Eigentum der Autorinnen und Autoren. Die Übernahme von Artikeln oder Meldungen - sowohl in deren ganzer Form wie auch sinngemäß - ist nur für gedruckte Publikationen (wie zum Beispiel "TV-Highlights", "Star Trek Communicator" oder "Infotrek") erlaubt. Wir bitten dabei ausdrücklich um die Nennung unseres Namens (Quellenangabe), "TrekZone Network", und einen Verweis auf unsere Webseiten unter http://www.trekzone.de/.
Betreibern von Internet-Seiten ist die Übernahme von Artikeln oder Meldungen ohne schriftliche Genehmigung des Redaktionsleiters (E-Mail an redleiter@trekzone.de) streng untersagt. Das Umschreiben von Meldungen stellt - wie die ganzheitliche Übernahme - eine Verletzung unserer Rechte dar. Wir behalten uns vor, gegen derartige Fälle rechtlich vorzugehen.
Hiermit wird gemäß § 28 Abs. 3 und 4 des Bundesdatenschutzgesetzes die Verwendung von persönlichen Daten dieser Publikation zu Werbezwecken sowie zur Markt- und Meinungsforschung ausdrücklich untersagt.
"Star Trek"
"Star Trek" is a registered trademark and related marks are trademarks of Paramount Pictures. © and TM 2003. All rights reserved. "Star Trek", "Star Trek: Deep Space Nine", "Star Trek: The Next Generation", "Star Trek: Voyager", "Star Trek: Enterprise" and related properties are trademarks of Paramount Pictures. Copyrighted material has been used for non-commercial purposes only.
Links
Gemäß eines Urteiles des Landgerichts (LG) Hamburg vom 12. Mai 1998 - Aktenzeichen 312 0 85/98: "Haftung für Links"- distanzieren sich die Redaktion des TrekZone Networks sowie sämtliche an der Produktion Beteiligte hiermit von Aussagen und Inhalten gelinkter Seiten. Jegliche rechtlichen und gesetzlichen Verstöße auf diesen waren zum Redaktionszeitpunkt nicht bekannt. Aus diesem Grund sind wir nicht verantwortlich bzw. haftbar für Probleme oder Schäden in jeglicher Form, die durch Existenz, Kenntnis, Besuch oder Nutzung gelinkter Seiten entstehen.
Verantwortlich im Sinne des Presserechts ist Michael Müller, Alte Rudolfingerstrasse 10, CH-8460
Marthalen.
© 1998-2003 by TrekZone Network
Made in Europe
|
|
Outro |
|
All-Anekdoten: TNG 3.06: "Die Energiefalle"
Die Enterprise gerät in ein Minenfeld, das die Energie des Schiffs schnell aussaugt. Geordi LaForge erschafft zur Lösung des Problems eine Kopie von Dr. Leah Brahms, der Konstrukteurin des Enterprise-Warpantriebs, auf dem Holodeck.
Co-Autor Michael Piller über die Entwicklung der Story: "Ursprünglich redete Picard im Inneren des Schiffs mit einer Frau, die ihm half, das Problem zu lösen. Ich dachte allerdings, dass Picard auf der Brücke sein und sich nicht mit irgendeiner Frau unterhalten sollte. Ich fand, Geordi passte besser, weil er dieses Schiff liebt und dies eine Geschichte über einen solchen Menschen ist. Das passte auch gut zu Geordis Ungeschicktheit im Umgang mit Frauen. Er kann eine Frau erschaffen, die die Maschinen schuf, die er liebt. Das ist wie die Beziehung zwischen einem Mann und seinem Auto."
DS9-Produzent Peter Alan Fields über die Episode: "'The Next Generation' ist, was es ist. Es ist eine Science-Fiction-Serie. Es geht nicht um Illusion oder Fantasy. [...] Die beste Art Science-Fiction ist die, die ihre Wurzeln in unserem eigenen Leben hat, jetzt passieren könnte und nur logisch fortgeführt wird. Wir versuchen, die optimale Verschmelzung von Charakter-Geschichten und Science-Fiction zu erreichen. 'Die Energiefalle' ist ein sehr gutes Beispiel dafür. Sie ist funktionierende Science-Fiction, voller Charakter, voll Menschlichkeit und voller Leben."
|
|