D A I L Y   T R E K   W E E K E N D  
 T  R  E  K  Z  O  N  E    N  E  T  W  O  R  K 

































Data: "Die Sensoren zeigen Lebensformen an Bord, aber ich kann nicht sagen, ob sie noch schlafen oder schon erwacht sind. Auf jeden Fall ist ihr Antriebssystem deaktiviert. Das könnte heißen, dass sie noch schlafen."
Das Schiff feuert.
"Es könnte aber auch sein, dass ich mich geirrt habe."
     (TNG 2.20: "Klingonenbegegnung": Data beobachtet ein klingonisches Schiff)

Headlines:

- "Borg Assimilator" kommt
   nach North Carolina

- "Chosen Realm":
   Holzhammerthemenbehandlung

- Robert Blackman über
   Vorstellungen und "Enterprise"

            Intro

 


She's back!

Sehr verehrte Leserinnen und Leser

Die Enterprise ist aus dem Winterschlaf erwacht - jedenfalls in den USA. Darum gibt es ab heute wieder Reviews zu den neusten Episoden. Hierzulande muss man sich ja leider noch ein paar Monate gedulden, bis es weitergeht. Um sich die Wartezeit zu verkürzen, können Sie am diesjährigen Artikelwettbewerb teilnehmen, in dem es um Spin-offs geht. Beginn ist am 20. Januar, Einsendeschluss für die Artikel am 20. Februar. Zu gewinnen gibt es Hörbücher, Lesebücher, Videospiele und Convention-Eintrittskarten. Wenn Ihnen das noch nicht genug Gewinnchancen sind, können Sie auch noch Worf bei der Reparatur seines Plattenspielers helfen. Das Gewinnspiel aus der aktuellen "Incoming Message" können Sie noch bis am 27. Januar lösen.

Und bevor ich Sie jetzt in die Lektüre entlasse (bei der es unter anderem um Einschaltquoten, Einspielergebnisse, Kostümdesign und John Doe geht), möchte ich noch dem "Daily Trek Weekend"-Chefredakteur a.D. Peter Glotz zu seinem 20. Geburtstag gratulieren. Mein Amtsvorgänger (klingt richtig wichtig, das Wort) hat diesen Newsletter von der ersten Ausgabe im August 2000 bis zu seinem studiumsbedingten Ausscheiden im Oktober 2002 unter seinen Fittichen gehabt. Das gesamte TrekZone Network wünscht ihm hiermit alles Gute für die Zukunft.

Bleiben Sie uns treu und empfehlen Sie uns weiter

            Arne Voigtmann
            Chefredakteur

PS: Nein, ich rege mich nicht auf, dass wir wieder einmal haarscharf an der Jubiläumsausgabe vorbeigeschrammt sind (grummel).

Daily Trek Weekend #1601
ISSN 1684-7377
17. Januar 2004

Inhalt

- Captain's Log:
      ENT 3.12: "Chosen Realm"

- Daily Trek:
      Nachrichten vom Samstag

- Weekly Trek:
      Nachrichten der Woche

- Federation News:
      Redaktionsalltag

- Kirki's Questions & Answers:
      Kino und Kröten

- Star Talk:
      Robert Blackman im Interview

- TV Guide:
      Aktuelles TV-Programm

- BBS Watcher:
      Eintrag 8: Die Mondlandung

- SFZ Special:
      "Der Fall John Doe"

- SFZ Weekly:
      Nachrichten der Woche

- Mission to Mars:
      Spirit wird flügge

- ISS Weekly Report:
      Undichtigkeiten behoben?

- Impressum:
      Disclaimer & Kontakt

 
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            Captain's Log

 


"Enterprise" 3.12 - "Chosen Realm"

Inhalt

Gerade nachdem Tucker und Mayweather von einer Mission zurückkehren, bei welcher sie eine weitere Sphäre untersucht haben, empfängt man einen Notruf von einem Schiff, welches in den Anomalien gefangen ist. Archer bietet Hilfe an und lässt, nachdem er sichergestellt hat, dass keiner von ihnen bewaffnet ist, Crewmitglieder des Schiffs an Bord. D'Jamat, der Anführer, erklärt, dass sie von dem Planeten Triannon kommen und die Sphären verehren. Als er mit Archer und T'Pol zu Abend isst, erklärt er, dass seine Leute glauben, dass die Sphären des "ausgewählten Raums" von den Machern erschaffen wurden, welche die Realität gestalten und Anomalien benutzen, um ihren Willen auszudrücken. Nachdem D'Jamat und T'Pol anfangen, über den relativen Wert von Glauben und Wissenschaft zu streiten, unterbricht Archer die beiden sanft und kündigt an, dass das triannonische Schiff bald repariert sei. D'Jamat sagt, dass er hoffe, sich revanchieren zu können.

Eine Frau besucht Phlox auf der Krankenstation, um ihn privat über eine medizinische Angelegenheit zu befragen, obwohl die Triannon bis jetzt jegliche medizinische Aufmerksamkeit versagt haben, da es im Konflikt zu ihren religiösen Vorstellungen steht. Sie ist mit Yarrick verheiratet, welcher ganz leichte Zweifel gegenüber D'Jamat äußert, ihre geplanten Aktionen betreffend. D'Jamat entgegnet, dass die Enterprise-Crew eine Sphäre geschändet habe und dass ihr Plan sowohl Erlösung für die Mannschaft bedeuten wird als auch für ihren Planeten. Bald darauf eröffnet er Archer, dass die Enterprise im Begriff ist, an einer glorreichen Mission teilzunehmen, und dass seine Leute auf dem ganzen Schiff in Position sind, um es zu übernehmen. Um seine Entschlossenheit zu demonstrieren, befiehlt er einem seiner Leute, mithilfe einer organischen Biowaffe, welche einen Teil der Enterprise in die Luft sprengt und ein Crewmitglied tötet, Selbstmord zu begehen.

Da D'Jamat seine Leute, die bereit sind, sich in die Luft zu sprengen, falls der Captain nicht kooperiert, auch in der Nähe des Warpantriebs stationiert hat, befiehlt Archer Tucker und den anderen, für den Moment zu gehorchen. Phlox weigert sich, seine Patienten in der Krankenstation zu verlassen, aber viele andere Mannschaftsmitglieder werden in ihren Quartieren eingesperrt. D'Jamat erklärt Archer, dass Ketzer auf seinem Planeten versuchten, die Lebensart der Gläubigen zu untermauern, und dass er die Enterprise und ihre Waffen benutzen werde, um diesen Konflikt zu beenden. Weiterhin erklärt D'Jamat, dass die Crew für das Eindringen in eine Sphäre exekutiert werden sollte, aber weil sie ihr Leben aufs Spiel gesetzt haben, um die Triannon zu retten, werde er die Strafe mildern - nur ein Crewmitglied werde sterben müssen. Er gibt Archer sechs Stunden, um darüber nachzudenken, wer sterben soll und löscht alle Datenbanken, welche Informationen über die Sphären enthalten.

Als Yarrick Archer besucht, informiert der Captain ihn darüber, dass er weiß, dass Yarricks Frau Phlox bezüglich dem Abbruch ihrer Schwangerschaft gefragt hat. Yarrick besteht darauf, dass dies eine private Angelegenheit ist und sagt, dass er D'Jamat in den Tod folgen werde. Als er aber seine Frau danach damit konfrontiert und sagt, dass sie sie beide in Gefahr gebracht habe, indem sie mit dem Doktor gesprochen hat, besteht sie darauf, dass sie kein Kind haben will, welches in D'Jamats Krieg sterben wird, und sagt weiterhin, dass sie dachte, dass ihr Ehemann genauso denke. Archer berichtet D'Jamat von seiner Entscheidung, dass er sich selber ausgewählt hat, um für seine Mannschaft zu sterben, was D'Jamat bewundernswert findet. Er glaubt, dass er und Archer viele Gemeinsamkeiten hätten, da sie beide versuchen, ihre Leute zu retten, und weil Archer ein Alien gequält hat, um an Informationen zu kommen, erwartet er von Archer, dass er seine Methoden versteht. Archer bittet darum, zu sterben, indem seine Moleküle zerlegt werden, und T'Pol führt die "Exekution" mithilfe des Transporters durch.

Aber Archer hat sich natürlich nur innerhalb des Schiffs woanders hinbeamen lassen. Er bewaffnet sich zuerst, dann Reed und die MACOs. Mithilfe von Bioscans, die er von Archer zugespielt bekommt, synthetisiert Phlox eine Substanz, um die Selbstmordwaffen zu neutralisieren. Mit der Hilfe von Yarrick und seiner Frau gelingt es der Crew, das Schiff wieder zurückzugewinnen, gerade als ein Konvoi von feindlichen Triannon-Schiffen im Anflug ist und das Feuer eröffnet. Archer fährt die Waffen der Enterprise herunter, um zu zeigen, dass er sie nicht bedrohen will. Mit D'Jamat im Gefängnis fliegen sie nach Triannon, wo Archer den Gläubigen zeigt, wie der Krieg ihren Planeten dezimiert hat - keine großen Städte sind übriggeblieben. "Ihr Glaube sollte Frieden bringen? Hier sehen Sie es", sagt Archer.

Kritik

"Chosen Realm" stellt den Auftakt zu einem neuen Jahr "Enterprise" dar - und enttäuscht dabei ziemlich. Bereits beim Anschauen des Trailers hegte ich Befürchtungen über die behandelte Thematik, aber in der fertigen Episode sollte es noch schlimmer kommen. Wer bis jetzt dachte, dass die Aidsthematik in "Stigma" sehr offensichtlich gewesen sei, hat diese Episode noch nicht gesehen. Bereits nach den ersten fünf Minuten ist klar, wer hier wen repräsentiert und welche Standpunkte vorliegen. Mit einem Wort: Holzhammermethode. Wer hier nicht mitbekommt, was die Autoren uns sagen wollten, hat wirklich gigantische Tomaten auf den Augen. Nichts gegen die Behandlung von aktuellen weltpolitischen Themen, das macht gute Science-Fiction mitunter sogar aus, aber diese brutale Eintrichterung ist jenseits von Gut und Böse.

Die Dialoge, insbesondere zwischen Archer und D'Jamat, hätten aus einer Fernsehreportage sein können und wirkten mitunter pathetisch. Es heißt immer, dass Hollywood der aktuellen Regierung durchaus kritisch gegenüberstehe. Die Autoren dieser Episode scheinen da eine Ausnahme zu bilden. Die Folge könnte schon fast als Propagandamaterial des Pentagons durchgehen. Die bösen fundamentalen Islamisten wollen alles und jeden, der nicht ihre radikalen Überzeugungen teilt, vernichten, so der Grundtenor der Episode. Und nur Herr Bush alias Captain Archer kann sich ihnen in den Weg stellen, um am Ende natürlich zu gewinnen. Dann zeigt er ihnen noch hämisch grinsend, was mit ihnen passieren wird - ihre ganze Welt ist zerstört, eine indirekte Drohung bösester Art. Um es mal ganz nett zu formulieren: Am besten verbannt man die Folge weit hinten im Schrank und zeigt sie bloß keinem.

Zurück zur Fiktion und dem "gelobten Land". Die Idee, dass Leute die Sphären und die Anomalien verehren, ist ja noch ganz nett, die Umsetzung dann jedoch schon sehr mangelhaft. Neben den sehr stereotypen Figuren der Aliens der Woche kommt die Enterprise-Mannschaft aber auch nicht wirklich gut weg. Wenn Archer am Anfang nicht noch gesagt hätte, man solle sicherstellen, dass die Ankömmlinge keine Waffen tragen... Dann wird die Enterprise auch noch bereits zum x-ten Mal in dieser Staffel gekapert. Wenn ich das Schiff wäre, würde ich langsam streiken. Waren diese Enterungen des Schiffs am Anfang, so zum Beispiel in "Anomaly", noch super in Szene gesetzt, verkommt es jetzt langsam zum Alltagsgeschehen. Die Leute treffen nicht, man schießt mitten im Maschinenraum wild mit Plasmagewehren um sich und so weiter. Wenn das so weitergeht, wird es bald Hintergrundgelächter geben, jedes Mal, wenn die Enterprise gekapert wird.

Fazit: Die Erwartungen zum Auftakt der zweiten Staffelhälfte waren hoch und wurden zum großen Teil enttäuscht. Solche Holzhammerthemenbehandlung macht einfach keinen Spaß. Es bleibt zu hoffen, dass dies eine Ausnahme darstellte.

Note: 3

Info
US-Erstausstrahlung: 14. Januar 2004
Regie: Roxann Dawson
Drehbuch: Manny Coto

Gaststars:
Conor O'Farrell (D'Jamat)
Vince Grant (Yarrick)
Lindsey Stoddart (Indava)
Tayler Sheridan (Jareb)
David Youse (Nalbis)
Gregory Wagrowski (Ceris)
Matt Huhn (Triannon)
Kim Fitzgerald (Crewman)

Eine Bildergalerie zu "Chosen Realm" können Sie sich ab Mittwoch auf unserer Website TZN STenterprise.de ansehen. Wenn Sie die Episode bereits sehen konnten, haben Sie hier die Möglichkeit, Ihre persönliche Bewertung in Noten-Form abzugeben.

Eine Vorschau auf die neue Folge von nächster Woche, "Proving Ground", finden Sie hier.

von Sebastian Kowald

 
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            Daily Trek

 


"Borg Assimilator": Achterbahn soll in North Carolina eröffnen
Neben den "Star Trek"-Attraktionen in Bremen und Las Vegas soll es nun bald auch in den Paramount Parks in North Carolina zur Sache gehen - und auch hier sollen die Borg im Mittelpunkt stehen.

Paramount's Carowinds plant die weltweit erste Achterbahn, die etwas mit "Star Trek" zu tun hat. "Borg Assimilator" soll das Spektakel heißen und durch eine Landschaft führen, die nach einem abgestürzten Borg-Schiff aussieht. Die Achterbahn soll reich an Extras sein.

Paramount's Carowinds startet am 20. März in die neue Saison.
Die ersten Bilder zur Borg-Achterbahn sowie Links zu weiteren Infos finden Sie hier auf unserer Website.
(rk)

NEWSbits: Bullys Trek-Film, "Leben" auf dem Mars, Picardo in München
Die Kurznachrichten des Tages: Bullys Mars-Expedition, Termin für deutsche "Voyager"-DVD-Veröffentlichung, Robert Picardo kommt nach Deutschland, Scott Bakula nächste Woche im Chat, Trek-Stars in den Medien, "Jake 2.0" eingestellt.
  • Die inoffizielle Promotion für Bullys kommende "Star Trek"-Parodie "(T)Raumschiff Surprise - Periode 1" hat begonnen. In einer (natürlich nicht wahrheitsgetreuen) Mitteilung der Website Mission-to-Mars.de heißt es: "Die ESA hatte die Hoffnung bereits aufgegeben, Beagle 2 schien verloren. Doch heute Vormittag die Sensation: Um 9.30 Uhr (MEZ) sendete Beagle 2 ein spektakuläres Foto an das Mutterschiff Mars Express. Es gibt Leben auf dem Mars! Es handelt sich hierbei um drei Lebewesen, die noch nicht identifiziert werden konnten, da die Kontaktaufnahme bisher scheiterte." Wer wissen möchte, wie die angeblich entdeckten Lebensformen aussehen, sollte einen Blick auf das veröffentlichte Bild werfen.
  • Nun ist es offiziell: Die erste "Star Trek: Voyager"-Staffel auf DVD wird bei uns in Deutschland ab dem 3. Mai erhältlich sein.
  • Anlässlich einer DVD-Winner-Gala wird Robert Picardo (Holodoc) auf Einladung des deutschen "Star Trek"-Fanclubs und Paramount Home Entertainment nach Deutschland kommen. Am 28. Januar wird er um 18.00 Uhr in der Gaststätte Schlösselgarten in der Cosimastr. 41 in München eine Signierstunde geben. Interessierte werden gebeten, sich per E-Mail anzumelden.
  • Scott Bakula wird in der nächsten Woche bei StarTrek.com im Chat Rede und Antwort stehen.
  • "The Sun" hat ein Bild mit einem kurzen Text veröffentlicht - zu sehen ist William Shatner (James T. Kirk) beim Versuch zu surfen.
  • Priceline hat Daten über ihre neue Werbekampagne mit William Shatner und Leonard Nimoy (Spock) online gestellt.
  • Dwight Schultz (Reginald Barclay) wird Co-Moderator einer neuen Radioshow mit dem Namen "Dark Matters". Diese läuft jeden Samstagabend im US-Radio. Mehr Infos dazu gibts hier.
  • Die Serie "Jake 2.0", die auf dem US-Sender UPN am Mittwochabend direkt nach "Enterprise" lief, wurde eingestellt. Die Produktion wurde aufgrund der immer weiter sinkenden Ratings nicht fortgesetzt. Stattdessen werden erst einmal Wiederholungen von "America's Next Top Model" gezeigt.
(rk & hk & mm)

Newsredaktion:
      Raphael Kallensee
      Henning Koonert
      Michael Müller

 
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            Weekly Trek

 

E n t e r p r i s e

Informationen und Bilder sowie Einschaltquoten und Kritiken zur dritten Staffel der neuen "Star Trek"-Serie findet man auf unserer Website TZN STenterprise.de unter www.stenterprise.de.

Erste Infos zu Archers Selbstmordeinsatz in "Azati Prime" (16. Januar)
Captain Archer sieht sich einer extrem schwierigen Situation gegenüber, als er herausfindet, dass die Zerstörung der Xindi-Superwaffe eine reine Selbstmordmission ist (Achtung, Spoiler).

StarTrek.com und TrekWeb veröffentlichten kürzlich die ersten Details über die 18. Folge der dritten Staffel von "Star Trek: Enterprise", "Azati Prime". Die Episode ist die erste, die 2004 abgedreht wurde. Laut dem Produktionsbericht reisen Archer und seine Crew darin zu dem roten Riesen-Stern Azati Prime, nachdem sie gehört haben, dass die Xindi-Superwaffe beinahe fertiggestellt ist. Die Crew entdeckt die Waffe unter der Meeresoberfläche eines Ozeanplaneten. Als Archer begreift, dass er das größte Opfer bringen müsste, um die Waffe zu zerstören, besteht er darauf, es selbst zu tun. Dann jedoch erscheint Crewman Daniels, der andere Pläne bereithält.

"Azati Prime" wird voraussichtlich am 3. März ausgestrahlt, gleich nach der Folge "Hatchery", die am 25. Februar ausgestrahlt werden wird. Die Episode wurde von Manny Coto geschrieben und basiert auf einer Story, die er zusammen mit Rick Berman und Brannon Braga entwarf. Coto schrieb zuvor schon "Similitude" und "Chosen Realm".

Die Regie für diese Folge übernahm Allan Kroeker. Dieser führte schon bei den beiden Staffel-Finalepisoden "Die Schockwelle" und "The Expanse" sowie den jeweiligen Staffel-Eröffnungsepisoden "Die Schockwelle, Teil 2" und "The Xindi" Regie.

In dieser Folge kehren auch einige Gastdarsteller wieder zurück. Matt Winston spielt einmal mehr Crewman Daniels, der zuletzt in "Carpenter Street" zu sehen war. Randy Oglesby wurde wieder einmal zu Degra, dem Xindi-Waffenkonstrukteur. Auch die übrigen Schauspieler des Xindi-Rates kehren zurück. Im Einzelnen sind dies Tucker Smallwood als Xindi-Primat, Rick Worthy als Faultier-Xindi und Scott MacDonald als Xindi-Reptil.
Die Produktion zu "Azati Prime" begann am Montag, 5. Januar nach einer zweiwöchigen Drehpause. Zusätzlich zu Sets an Bord des Schiffs sind diesmal auch Drehorte an Bord eines Xindi-Insektoiden-Shuttles zu sehen, wie wir es schon aus "Hatchery" kennen. Ebenso wurde auch Daniels' Zukunftsraumschiff wieder verwendet. Am 14. Januar wurden die Dreharbeiten abgeschlossen. Die offenen Enden aus "Azati Prime" werden in der folgenden Episode, "Damage", weitergeführt.
(kh)

"Enterprise" startet mit niedrigen Einschaltquoten ins neue Jahr
Die erste im Jahr 2004 in den USA ausgestrahlte Episode bescherte "Star Trek: Enterprise" laut ersten Schätzungen die niedrigste Einschaltquote der ganzen Staffel.
Laut Programminsidern von Mediaweek.com erhielt "Chosen Realm" eine Wertung von 3,5/5. Das bedeutet, dass zirka 3,5 Prozent der amerikanischen Haushalte mit Fernsehgerät die Serie eingeschaltet hatten, während die Episode von 5 Prozent aller Haushalte gesehen wurde, die fernsahen.

"Das passt zur Liste der Verlierer", bemerkte MediaWeeks Insider Marc Berman, der weiterhin bekannt gab, dass "Smallville" auf Platz 5 mit einem Rating von 5,1/8 in der Sparte um 20.00 Uhr um rund 46 Prozent über dem letztplatzierten "Enterprise" liegt.

Die Einschaltquoten dieser Episode sind für Produzenten und alle anderen Mitwirkenden ein hartes Ergebnis. Bisher waren andere niedrige Einschaltquoten nur auf härtere TV-Konkurrenten, wie zum Beispiel Baseball-Spiele oder das Thanksgiving-Programm, zurückzuführen. Die Episode "Exile" wurde zeitgleich zu den Baseball-Playoffs ausgestrahlt und erhielt im Oktober nur eine Quote von 3,6/5, während "Carpenter Street" während dem Thanksgiving-Programm sogar nur 2,9/4 erhielt.
Die definitiven Quoten werden erst in einigen Tagen bekannt.
(kh)

UPN zeigt "Proving Ground"-Trailer (16. Januar)
Der amerikanische Sender UPN hat am vergangenen Mittwoch den Trailer zur folgenden "Star Trek: Enterprise"-Folge mit Namen "Proving Ground" ausgestrahlt. Natürlich bieten wir wie immer eine deutschsprachige Mitschrift sowie erste Fotos, die Sie, zusammen mit Links zum Trailer, in der Meldung auf unserer Website finden.
Die Episode dreht sich um die Ankunft einer Gruppe Andorianer, angeführt von Commander Shran (Jeffrey Combs). Die Andorianer wollen der Enterprise-Crew helfen, die Xindi-Waffe zu finden.

David Livingston führte bei dieser Folge Regie, das Drehbuch stammt von Chris Black.

Zusammen mit dem Trailer hat die offizielle "Star Trek"-Website auch vier Promotionbilder veröffentlicht. Sie zeigen unter anderem T'Pol zusammen mit dem Andorianer Shran und die Brücke des andorianischen Schiffs.
Für all jene mit einer langsameren Internetanbindung bieten wir im Folgenden eine deutsche Mitschrift des Trailers.
UPN zeigt nächsten Mittwoch die neuste "Star Trek: Enterprise"-Episode.

[Archers Hinterkopf ist zu sehen. Auf seinem Kopf sind andorianische Antennen erkennbar.]
[Die Enterprise fliegt mit Warp durchs All.]
[Shran sitzt an einem Tisch und hält eine Flasche mit einer blauen Flüssigkeit in den Händen.]

Shran: "Trinken Sie einen mit mir."

[Archer hebt sein Glas.]
[Shran kippt den Drink förmlich in sich hinein.]

Wen fragt man, wenn man den größten Raubzug der Galaxie vor sich hat?

[Die Enterprise feuert auf ein Schiff, das hinter ihr fliegt.]
[Ein Schiff fliegt an einer großen Sphäre vorbei.]
[Archer läuft in der Kommandozentrale um Shran herum.]

Archer: "Ich habe nicht vor, es zu zerstören."

[Shran studiert das Objekt auf einem Monitor.]

Archer: "Wir werden es mit ihm aufnehmen."

Aber wer benutzt wen?

[Archer spricht mit T'Pol in der Andockbucht.]
[T'Pol schaut misstrauisch über ihre Schulter.]
[Shran starrt zurück.]

Shran: "Die Imperiale Garde dient Ihnen nicht zum Vergnügen."

[Archer taucht auf - er sieht sehr erzürnt aus.]

Archer: "Sie Sohn einer..."

[Archer schlägt Shran mitten ins Gesicht.]

[Schnitt auf ein Foto, das Archer zeigt.]
[Schnitt auf ein Foto mit der Enterprise-Crew.]
[Der Text "Star Trek: Enterprise" erscheint.]
Weitere Details zu "Proving Ground" und zu allen weiteren "Enterprise"-Episoden, die in den nächsten Wochen in den USA in Erstausstrahlung zu sehen sein werden, finden Sie auf unserer Website TZN STenterprise.de.
(kh & ml)

Mittelmäßige Kritiken für "Chosen Realm" (14. Januar)
Drei verschiedene Reviews der am Mittwochabend in den USA ausgestrahlten "Star Trek: Enterprise"-Episode "Chosen Realm" bescheinigen ihr nur mittelmäßigen Ideenreichtum (Achtung, Spoiler).
Wie TrekToday berichtet, stellen die Reviews von Ain't It Cool News, IGN Filmforce und The New Age zahlreiche Wiederverwertungen bereits bekannter Inhalte aus "Star Trek" fest.

In der Episode rettet die Enterprise eine Gruppe religiöser Fanatiker, die die Sphären der Ausdehnung verehren und als göttlich ansehen. Da einige Crewmitglieder der Enterprise mit den Sphären in Kontakt gekommen waren, beschließt der Anführer der Außerirdischen, dass einer von ihnen sterben müsse. Sie übernehmen die Kontrolle über das Schiff und planen mit dessen Hilfe die totale Vernichtung aller Ungläubiger ihrer Heimatwelt.

Bei Ain't It Cool News heißt es: "Es ist ein Remake von 'Bele jagt Lokai' der Classic-Serie. Sogar bis zum Ende hin, als festgestellt wird, dass die Welt der Fanatiker schon längst von der Kriegsmaschinerie zerstört wurde." Dort erhielt die Folge 2,5 von 5 möglichen Sternen, da man die meisten Inhalte bereits kenne.

Laut The New Age brachte "'Chosen Realm' zwar einige durchaus interessante soziale Probleme auf den Tisch, versäumte es jedoch, für diese Lösungen aufzuzeigen". Die Folge erhielt die Bewertung "solide" und sieben von möglichen zehn Punkten.

IGN Filmforce schreibt, dass Archers Reaktion auf den Angriff der Außerirdischen zwar härter ausfiel, als es bisher zu sehen war, aber dieses Szenario bereits viel zu oft gezeigt wurde, um noch als innovativ zu gelten. Darüber hinaus sei nicht zu erkennen gewesen, ob man die Außerirdischen, die ein Bajoraner-ähnliches Aussehen hatten, jemals wiedersehen werde.
(st)

Neue "Enterprise"-Episode heißt "Damage" (13. Januar)
Casey Biggs (Damar) hat seinem Fanclub verraten, dass die "Enterprise"-Episode, in der er einen Gastauftritt haben wird, den Titel "Damage" trägt und die Dreharbeiten am letzten Donnerstag begonnen hätten. Sein Charakter sei ein Außerirdischer, deshalb müsse er auch wieder eine prothetische Maske anlegen.
(ml)

Montgomery sprach bereits für "Voyager" vor (11. Januar)
"Enterprise"-Schauspieler Anthony Montgomery (Travis Mayweather) trat in der letzten Woche in der "Sharon Osbourne Show" auf und sprach unter anderem über seine Karriere.
Der Schauspieler enthüllte, dass er bereits für Rollen bei "Voyager" vorgesprochen hatte, bevor er bei "Enterprise" schließlich zu "Star Trek" kam: "Ich hatte ursprünglich für 'Voyager' vorgesprochen", sagte er in der Show, "und ich bekam die Rolle nicht, aber ich sprach für eine andere Rolle vor. Und dann sprach ich zum dritten Mal bei 'Star Trek' vor, und alle guten Dinge sind drei. Ich war wirklich glücklich!"

Montgomery wurde auch nach dem Ausgehen in Hollywood gefragt, wie TrekWeb berichtet: "Wenn ich sie treffe, dann werden wir sehen, was passiert. Wir werden die Möglichkeiten erkunden. Aber momentan konzentriere ich mich auf die Arbeit. Die Zeiten, wo ich mich umgesehen habe ... okay, ich bin einmal ausgegangen und das Mädchen hatte tausende Fragen an mich. Ich hab ihr auch einen Berg von Fragen gestellt - und sie hat mir nichts erzählt. Sie wollte, dass ich mich öffne, aber wollte es selber nicht tun. Also, was solls?"

Montgomery sprach auch über eine Dokumentation, an der er zurzeit arbeitet. Sie konzentriert sich auf seinen Großvater, den Jazzgitarristen Wes Montgomery. "Ich wollte etwas tun, weil er bisher noch nicht auf diese Weise gewürdigt worden ist. Und ich wollte es machen, weil es um meine Familie geht. Es geht mich etwas an, es ist wichtig für mich. Und für meine Familie. Ich arbeite auch selbst ein wenig an Musik, aber das ist mehr Hip Hop."
Das komplette englische Transkript des Interviews können Sie hier finden.
(hk)


M u l t i m e d i a

Customizable Card Game: Weitere Infos zu "Necessary Evil" (15. Januar)
In einem Interview haben die Designer der neusten Erweiterung des "Star Trek" Customizable Card Games ein paar weitere Hinweise zu "Necessary Evil" gegeben.
Unser Partnerprojekt ST-CCG.de konnte die folgenden Details zur neuen Erweiterung des CCGs in Erfahrung bringen:

  • Die Romulaner werden von dem Set am meisten profitieren, aber es wird keine neuen Remaner geben.
  • Der Kartentyp, der gestärkt werden soll, sind die Events. (Manche Karten wie Data verlangen, dass Events abgelegt werden, um zu funktionieren, andere beziehen sich auf die Anzahl der gespielten Events beziehungsweise, ob man mehr hat als der Gegner.)
  • Weiterhin soll ein Gleichgewicht der Head Quarters wieder hergestellt werden, indem es Karten gibt, die sich auf die Anzahl der Head Quarters beziehen. Da ja jede Affiliation eine bestimmte Schwäche hat, soll es nun ein Risiko geben, wenn dieses Schwäche durch eine weitere Affiliation bedingt wird.
  • Neue Dilemma-Interaktionen der Dilemmas mit dem Deck sollen verhindern, dass man einfach einen Dilemma Pile und dann ein Deck baut, die immer frei kombinierbar sind. So wird es Dilemmas geben, die sich auf das Deck beziehen. Aus der "First Edition" ist dies bereits bekannt, dort gab es zum Beispiel Dilemmas, die durch bestimmte Zugehörigkeit von Personen wie zum Beispiel zum Tal Shiar stärker werden.
  • Es wird 18 Foil Cards geben. Diese werden im Verhältnis von 1:7 in den Booster-Packs als Rare Cards enthalten sein. Das heißt, man würde mehr als vier Displays kaufen müssen, um alle 18 Foil Cards zu ziehen.
  • Des Weiteren wurde mit Crosis eine neue Karte veröffentlicht.
(hk)

"The Next Generation" und Classic-Serie demnächst wieder auf Premiere (13. Januar)
Captain Archer muss sich noch gedulden, Picard und Kirk hingegen sind schon bald zurück im deutschen Pay-TV.
Wie die Premiere-Programmleitung gegenüber dem TrekZone Network bestätigte, zeigt der Sender in rund zwei Monaten wieder wöchentlich "Star Trek": Alle 178 Episoden von "The Next Generation" sind ab dem 6. März jeweils am Samstag um 20.15 Uhr (als Doppelfolgen) auf Premiere Serie zu sehen. Am gleichen Tag startet auch die Ausstrahlung der Classic-Serie - direkt im Anschluss um 21.50 Uhr, mit jeweils einer Episode pro Woche.

Für alle anderen Trek-Serien, inklusive "Enterprise", hat Premiere zurzeit noch immer keine Ausstrahlungsrechte. Dies könnte sich bei weiteren Verhandlungen in den nächsten Wochen allerdings schon bald ändern.
"Star Trek Nemesis" ist wie geplant vom 17. bis 19. und 29. bis 31. Januar sowie vom 26. bis 28. Februar auf Premiere Direkt zu sehen.
(mm)

"Star Trek Customizable Card Game": Neue Infos und Preissenkung (12. Januar)
Zum "Customizable Card Game" von Decipher und seiner neusten Erweiterung "Necessary Evil" sind weitere Informationen veröffentlicht worden. Auch werden die Karten in Zukunft in Europa günstiger zu haben sein.
Es gibt neue Hinweise über Mechanismen in "Necessary Evil". Unter anderem das Folgende wird in der Edition enthalten sein:
  • Es wird Cost 8 Dilemmas geben.
  • Man wird die Möglichkeit bekommen, mehr Karten von einem Typ zu spielen als der Gegner.
  • Die Commander der Schiffe bekommen Bedeutung.
  • Bajoran-Resistance-Decks bekommen eine größere Auswahl an Skills.
  • Maquis-Decks werden Events und Interrupts meiden.
  • Man wird mehr Infiltrators als Jem'Hadar benutzen können.
  • Personen ohne jegliche Skills werden dabei sein.
  • Es wird Karten geben, die erst in der Mitte des Spiels gespielt werden können - wahrscheinlich punktorientiert.
  • Und es wird Tribbles geben - ob diese mit dem Tribble-Spiel kompatibel sind, bleibt abzuwarten.
Außerdem veröffentlichte Decipher das Aussehen zweier weiterer Karten: einen klingonischen Riker und Tim Watters von den Red Squad. Mehr zu den "Necessary Evil"-Karten erfahren Sie bei Deciphers "Necessary Evil" Area.
Und noch eine erfreuliche Nachricht für alle Sammler: Hatte das Euro-Tief gegenüber dem US-Dollar vor zwei Jahren doch dazu geführt, dass die Preise für Karten-Displays stiegen, führt nun das Euro-Hoch (und einige Appelle) dazu, dass Universal Cards die Preise für ein "Necessary Evil"-Display senken wird. So kann zum Beispiel ein Händler in Österreich, bei dem ein Display der bisherigen Erweiterungen 72 Euro gekostet hat, nun ein Display für 60 Euro anbieten.
Weitere Informationen zum "Star Trek Customizable Card Game" gibt es bei unserer Partnersite ST-CCG.de.
(hk)

"Star Trek: Shattered Universe" erscheint in den USA (11. Januar)
"Star Trek: Shattered Universe", das erste "Star Trek"-Spiel für die PlayStation 2 und die XBox, ist in den USA erschienen. Wann das Spiel in Europa in den Handel kommt, steht noch nicht fest.
StarTrek.com berichtet über die Handlung des Spiels:
Die Story beginnt, als die Excelsior auf eine Rettungsmission gerufen wird, um die U.S.S. Enterprise und ein anderes Schiff zu befreien, die beide in dem Wirbel von Janus Prime festsitzen. Als die Excelsior in den Wirbel gezogen wird, finden sich Sulu und seine Crew plötzlich im Spiegeluniversum wieder. Wo noch Sekunden zuvor Pavel Chekov an Bord der Enterprise Sulu vor dem Wirbel warnte, beschuldigt Chekovs grausame Stimme Sulu jetzt, das Imperium verraten zu haben.
Weitere Informationen zum Spiel finden Sie bei TrekWeb.
(hk)


C a s t   &   C r e w

Festival-Auftritte von Stewart und Fletcher (11. Januar)
Patrick Stewart (Jean-Luc Picard) und Louise Fletcher (Kai Winn) werden am Sarasota Film Festival teilnehmen.

Stewart wird ein Symposium abhalten und einen seiner Filme vorstellen, wie die "Herald Tribune" berichtet. Das Sarasota Film Festival findet vom 23. Januar bis zum 1. Februar statt. Stewart wird einen seiner Filme am 26. Januar vorstellen und am 27. Januar am Mittagessen teilnehmen. "Wir sind außer uns vor Freude, dass er bei uns sein kann", sagte Jody Kielbasa von den Veranstaltern laut TrekToday.
Fletcher, Oscar-Preisträgerin und "Deep Space Nine"-Darstellerin, wird an der Nacht der tausend Stars des Festivals teilnehmen, ebenso wie Geneviève Bujold, die zunächst die Rolle der Captain Janeway in "Star Trek: Voyager" erhielt, bevor Kate Mulgrew an ihre Stelle trat.
(hk)

Newsredaktion:
      Karsten Heil
      Henning Koonert
      Marvin Luchs
      Michael Müller
      Jürgen Schmidt

 
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            Federation News

 


Föderations-Report: Die Presse

Erde, FN-Tower (15.1.2382) - Mal wieder hat ein neues chaotisches Jahr mit neuen chaotischen Meldungen und Nachrichten begonnen. Aus diesem Anlass ein Auszug aus dem ganz normalen chaotischen Arbeitstag des sonst gar nicht chaotischen Redakteurs...

Frühmorgens: Das Büro ist so dunkel wie die Ringe um die Augen. Kein Wunder, sogar der Chronometer hat sich abgeschaltet. Hoffentlich wird der bevorstehende Schlaf ebenso ruhig wie der Redaktionsbetrieb um diese Zeit.

3.45 Uhr: Für die gehetzte Spezies des Redakteurs ein viel zu langer Schlaf von einer Dreiviertelstunde. Die Ankunft einer Meldung aus Sibirien unterbricht den Schlaf des Ungerechten: Dort gibt es eine Hitzewelle.

4.00 Uhr: Die Meldung aus Sibirien hat sich angesichts der kalten Temperaturen nicht nur als falsch herausgestellt, sondern auch als unterkühlt. Schnell wird sie zum diensthabenden Techniker transferiert.

5.00 Uhr: Endlich Feierabend. Zeit, die körpereigenen Pizzareserven aufzustocken...

6.00 Uhr: Mittlerweile ist selbst der letzte Langschläfer im Redaktionsgebäude eingekehrt.

6.30 Uhr: Genug gefaulenzt, wieder an die Arbeit. Es sind bloß noch 3.758.241 ungeprüfte Meldungen vom Vortag übriggeblieben.

11.00 Uhr: Krankenbesuch bei der Meldung aus Sibirien. Sie soll morgen so weit korrigiert sein, dass sie wieder nach Sibirien entlassen werden kann.

12.00 Uhr: Die Meldungen des Tages kommen dran. Zum Glück wurde die Mittagspause in der Redaktion schon vor Ewigkeiten abgeschafft.

14.00 Uhr: Der Replikator repliziert nicht mehr. Bald werden sich alle Schreiber im Kaffeeentzug schütteln und nur noch krakeln statt kritzeln. Na ja. Dann wird das eben auch abgedruckt...

14.30 Uhr: Die Ersten liegen schon im Delirium, da ist der Fehler im Replikator endlich behoben: Jemand hatte "Earl Gray, heiß" bestellt. Dabei steht doch groß drauf, dass man nur nach Kaffee oder Raktajino fragen solle. Irgendwer kann hier kein Klingonisch. Dagegen müssen wir was tun!

18.00 Uhr: Der Transporter mit den altmodischen Briefen kommt an. Leider hat dessen Computer das Schild auf dem Redaktionsparkplatz nicht beachtet: "Maximales Nutzgewicht 275 Gigatonnen". Der Parkplatz ist hinüber. Von den Briefen aber keiner.

23.00 Uhr: So, jeder Brief wurde jetzt mit mindestens vier Wörtern beantwortet. Aber leider ohne Unterschrift. Das heißt dann wohl alle noch mal rauskramen...

24.00 Uhr: Die Antworten auf die Briefe sind auf ihrem Weg. Jetzt wird es Zeit, die tägliche Recherche zu Ende zu führen.

1.00 Uhr: Tribble-Fütterungszeit. Die Kleinen sind schon ziemlich fordernd und würden einem sogar die Haare vom Kopf fressen - wenn man noch welche hätte.

2.45 Uhr: Endlich geschafft! Alles schläft, einsam Wacht der Redakteur in ruhiger Nacht. Der Computer muss noch in den Schlaf gesungen werden. Wo war denn noch mal die EPS-Leitung...

Irgendwann später: Wo ist bloß wieder das Bett? Egal, Hauptsache, es ist alles erledigt, und schlafen kann man überall. Hoffentlich.
(Se'taan)


Weitere Neuigkeiten aus der "Fiktion der Realität" finden Sie in der neusten Ausgabe unserer Partner-Publikation "Federation News".

von Bettina Biel

 
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            Kirki's Questions & Answers

 

Kino und Kröten


F r a g e

Diese Woche gehts um Mäuse, Kröten, Mücken... Nein, ich habe keinen Zoo aufgemacht. Denn Kivas Fajo möchte Folgendes wissen:

Wie viel Geld haben eigentlich die einzelnen "Star Trek"-Kinofilme eingespielt?


A n t w o r t

Los gings 1979 mit "Star Trek: Der Film", der sein Budget von 35 Millionen Dollar fast vier Mal wieder einspielen konnte: In den USA spielte er 82,3 Millionen, weltweit 139 Millionen Dollar ein.

Der zweite Film, "Der Zorn des Khan", 1982 ins Kino gekommen, hatte nur 11 Millionen Dollar Budget und spielte weltweit 97 Millionen Dollar ein, davon 78,9 Millionen in den USA. Damit hat dieser Film sich verhältnismäßig am meisten gerechnet.

"Star Trek III: Auf der Suche nach Mr. Spock", Baujahr 1984, kostete astronomische 17 Millionen Dollar. Spocks Auferstehung spülte weltweit 87 Millionen Dollar in die Kinokassen, davon 76,5 Millionen in den USA.

Der Film mit dem zweithöchsten Trek-Einspielergebnis (inflationsbereinigt sogar mit dem höchsten) erschien 1986. Die Wale aus "Zurück in die Gegenwart" sorgten mit 25 Millionen Dollar Budget weltweit für 133 Millionen Dollar Einnahmen, davon 109,7 Millionen in den USA. Im Land der begrenzten Unmöglichkeiten hat das vierte Kinoabenteuer mit Kirk und Co. es damit als einziges "Star Trek"-Abenteuer geschafft, sich einen Platz in den All-Time-Kinocharts zu sichern, auch wenn es nur Platz 231 ist (umringt von "Scary Movie 3" und "Crocodile Dundee II").

Von diesem Erfolg beflügelt, beging man den leichtsinnigen Fehler, William Shatner für "Star Trek V: Am Rande des Universums" (Jahrgang 87, nicht unbedingt der beste) in den Regiestuhl zu setzen. Das wurde bestraft: Durch seine unverschämt hohe Gage (merke: Nicht alles, was Kirki von sich gibt, sollte man auf die Goldwaage legen) stieg das Budget auf 27,8 Millionen Dollar, es wurden aber weltweit nur 70,2 Millionen eingespielt, 52,2 Millionen davon in den USA. Immerhin noch ein wenig Gewinn...

"Star Trek VI: Das unentdeckte Land" (1991) ist die Abschiedsvorstellung der alten Crew, die 30 Millionen Dollar gekostet hat (teure Party). Weltweit 94 Millionen Dollar, davon 74,9 Millionen in den Vereinigten Staaten, spielte dieser Film ein.

Der 35-Millionen-Dollar-Streifen "Treffen der Generationen" (1994), in dem sich die Generationen treffen (wer hätte das gedacht), hat weltweit 120 Millionen Dollar eingespielt, kann also gar nicht so schlecht sein, wie ihn manche reden wollen (ja, ich weiß, "Mission: Impossible" hat auch zig Millionen eingespielt, obwohls ein grottiger Film ist). In den USA haben die Zuschauer 75,7 Millionen Dollar an den Kinokassen gelassen.

"Der erste Kontakt", Ende 1996 angelaufen, hat 45 Millionen Dollar gekostet (es wird eben alles teurer). Das wurde aber auch mit weltweit 150 Millionen eingespielten "Dollarn" belohnt, 92 Millionen davon in seinem Mutterland. Ab nun gibt es auch genauere Daten. So hat der Film in Deutschland 16,1 Millionen Mark (8,2 Millionen Euro) eingespielt, die 2,3 Millionen Zuschauer an der Kinokasse gelassen haben.

Zwei Jahre später lief "Der Aufstand" an. Obwohl er 58 Millionen Dollar gekostet hat, mutet er eher wie ein TV-Zweiteiler an (wenn auch ein recht guter). Allerdings hätte ein TV-Zweiteiler nicht 119 Millionen Dollar weltweit eingespielt, 70,2 Millionen davon in den USA. In Deutschland hatte der Film 2,35 Millionen Zuschauer.

Der bisher letzte Film war nach vier Jahren Pause "Star Trek Nemesis". Der wohl umstrittenste Trek-Film ("Star Trek V" ist nicht umstritten, da ist man sich ja einig, dass er schlecht ist, hehe!) hat etwa 65 Millionen Dollar gekostet und weltweit 97,5 Millionen Dollar eingespielt (43,3 Millionen in den USA). Hierzulande wollten nur 1,2 Millionen Leute den Film sehen. Bezieht man die Marketingkosten, die auf 33 Millionen Dollar geschätzt werden, mit ein, hat er seine Kosten gerade wieder eingespielt. Aber zumindest auf DVD wurde er ein respektabler Erfolg, sodass er sich letztendlich doch noch gerechnet hat.


Wollten Sie im Trek-Universum schon immer mal etwas wissen, fanden aber nie eine Antwort? Dann schreiben Sie Kirki, und Ihre Fragen werden bald an dieser Stelle beantwortet!

von Kirki

 
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            Star Talk

 


Im Gespräch mit Robert Blackman

"Okay, ich mache den Job für ein Jahr. Warum auch nicht? Es ist ein festes Einkommen, und während ich schon mal hier bin, kann ich mich derweil nach etwas anderem umschauen."

Robert Blackman ist nun schon seit 14 Jahren im "Star Trek"-Franchise als Kostümdesigner aktiv. In einem Interview mit der offiziellen "Star Trek"-Website verrät er, wie er zu seinem Job gekommen ist und wie seine Arbeit für die aktuelle "Star Trek"-Serie "Enterprise" aussieht.

Frage: Wann begannen Sie, für "Star Trek" zu arbeiten?

Robert Blackman: Ich bekam den Job 1989 während der zweiten Staffel von "The Next Generation". William Ware Theiss ersann die Originalgewänder und die Originaluniformen für die Serie und verließ sie dann nach der ersten Staffel. Nach ihm kam Durinda Rice Wood, die ich schon früher kannte und die mir bei Arbeiten im Theater assistierte. Ich arbeitete im Kostümlager. Ich kam 1987 zu einer Gary-Goldberg-Sitcom, die sich "Day by Day" nannte und in welcher es um eine Kindertagesstätte ging. Die Sendung wurde von einem alten Freund von mir produziert, der auch Regie führte, der mich auch dazuholte. Der Köder bei der ganzen Sache war die Arbeit mit den zwölf Vierjährigen. Es wollte die Kostüme für die Kinder machen und sehen, wie sie darin aussahen. Aber die Sendung überdauerte nur zwei Staffeln.

Als wir drehten, arbeitete ich in der Hauptgarderobe mit einer Person, die auch für die Garderobe von Paramount zuständig war, Bob Harris. Er war neu in seinem Job und brauchte noch Verstärkung in seinem Team. Die Leute, die er bisher für die Nachfolge von Durinda im Auge hatte, waren inakzeptabel. Er sagte zu mir: "Weißt du, es gibt da diesen tollen Job im Kostümlager. Wäre der denn nichts für dich?" Ich sagte: "Oh, willst du mich veralbern? Ich habe 20 Jahre mit dem 19. Jahrhundert verbracht. Warum zur Hölle sollte ich mir auf einmal Gedanken über das 24. Jahrhundert machen wollen? Ich bin einfach kein Futurist - ich habe einfach keinen Sinn für so etwas. Ich arbeite mit der Gegenwart und der Vergangenheit." Also sagte er wieder: "Nun, okay." Ich sah ihn zwei Tage später, als wir mit den Arbeiten fertig waren, und er sagte: "Du musst mir diesen Gefallen tun. Du musst einfach dieses Vorstellungsgespräch für mich machen. Ich bin verzweifelt und ich werde wie ein Idiot da stehen. Ich bin neu in meinem Job, also würdest du bitte einfach nur zum Vorstellungsgespräch gehen?"

Letztendlich hatte ich also das Vorstellungsgespräch mit David Livingston, und das ist mal wieder der Beweis, wie erfolgreich man sein kann, wenn man es eigentlich gar nicht sein will. Denn eigentlich war ich ein klein wenig arrogant - ich meine, ich war nicht unhöflich oder so -, denn als das Gespräch um war, hatte ich meine Füße auf seinen Schreibtisch gelegt und plapperte über Theorien und Design und solches Zeug. Schließlich bekam ich den Job zweieinhalb Wochen später. Ich sagte: "Okay, ich mache den Job für ein Jahr. Warum auch nicht? Es ist ein festes Einkommen, und während ich schon mal hier bin, kann ich mich derweil nach etwas anderem umschauen." Und hier bin ich nun, 14 Jahre später!

Es ist unglaublich. Es ist ein wirklich großartiger Job. Anfangs wusste ich gar nicht, was ich dazu sagen sollte, denn ich wusste gar nicht, wie viele Leute in all das hier verwickelt sind. Außerdem wusste ich auch noch nicht, wie sehr ich einmal mit der ganzen Sache verbunden sein werde und ich wusste auch nichts über die Art von Zusammenarbeit, hauptsächlich auf Rick Berman bezogen - aber später auch auf Mike Westmore, Herman Zimmerman und Michael Moore. Eine wundervolle Gruppe von Mitarbeitern. Besser gehts nicht.

Frage: Zu welchem Zeitpunkt der Produktion fängt Ihre Arbeit an einer Episode an?

Blackman: Ich glaube, Herman Zimmerman und das Art Department haben die ersten Informationen über die bevorstehenden Episoden. Danach gehts auch gleich zu mir. Merri Howard, Brannon Braga und Michael Westmore sind jeden Tag am Set, ich dagegen nicht. Ich schaue zwar jeden Tag einmal kurz rein, aber dann gehts zurück in die Werkräume, um an den neuen Dingen zu arbeiten.

Frage: Sind Sie zufrieden mit der Art, wie sich "Star Trek: Enterprise" entwickelt hat?

Blackman: Ich glaube, wir waren sehr erfolgreich. Ich war vom Drehbuch des Pilotfilms begeistert und glaube, dass es sehr gut funktionierte. Der Pilotfilm muss eine ganze Menge für die Serie leisten. Man muss alle Charaktere vorstellen, ihre Beziehungen zueinander aufzeigen und alle relevanten Informationen so in die Story einweben, dass die Zuschauer 44 Minuten gespannt zusehen. Am Ende müssen sie dann sagen: "Okay, das sehe ich mir nächste Woche wieder an." Das ist schon eine ganze Menge. Wenn man sich dann mehr in das episodische Gefilde begibt, kann man sich auch schon um die einzelnen Charaktere kümmern, muss aber auch dort darauf achten, dass die Leute immer noch sagen: "Wow, wer ist der Kerl mit den Beulen im Hintergrund?", oder "Was ist das?", oder "Was macht sie denn da?".

Ich glaube, das Drehbuch des Pilotfilms war sehr erfolgreich, was all diese Aspekte angeht. Ich denke, es sah einfach alles toll aus, um uns allen mal selbst auf die Schulter zu klopfen. Wir haben erreicht, was wir erreichen wollten. Wir wollten die Zeitlinie neu erfinden, sie mehr mit der Gegenwart verknüpfen als mit der Zukunft. Wir sind 150 Jahre in der Zukunft, aber es geht um ... den "Knopf". Sie wissen schon, der Knopf wurde 1100 vor Christus erfunden und es gibt ihn heute immer noch. Wir können nun all diese Dinge benutzen. Es gab eine frühe Theorie, die besagte "Kein Ende in Sichtweite" - keine Knöpfe, keine Reißverschlüsse, überhaupt nichts. Als ich an Bord kam, war ich davon aus mehreren Gründen total begeistert. Es war einfach großartig, herauszufinden, wie man alles umsetzen sollte und dabei noch ein bestimmtes Aussehen beibehalten kann. Dieses Aussehen - und ich nenne es immer "Das heldenhafte 'Star Trek'-Aussehen" - mussten wir diesmal sehr viel zugänglicher gestalten, als wir dies bei "The Next Generation" oder "Voyager" getan haben.

Frage: Was gefällt Ihnen an Ihrem Job am besten?

Blackman: Es gibt da diese Phase, die ich "Konzeptualisierung" nenne. Das ist der Lieblingsteil meiner Arbeit. Er macht nur etwa 5 Prozent meiner Arbeit aus. Das ist nur ein kleiner Teil, aber es ist wie das Goldstück, das man dafür bekommt, dass man auch den Rest des Jobs macht. Dabei geht es darum, dass man zuerst das Drehbuch oder auch nur dessen Entwurf liest, eine Idee in seinem Kopf entwirft und dann mit Rick Berman oder Brannon Braga spricht und mit den Ideen herumspielt. Das haben wir schon solange getan.

Manchmal treffe ich Rick morgens an seinem Auto und wir laufen gemeinsam zu seinem Büro. Auf diesem Weg erledigen wir die Hauptarbeit des Tages. Er ist ein sehr beschäftigter Mann. Das bietet mir also dieses verrückte Zeitfenster, in dem ich ihn morgens am Auto treffe und die erste Person bin, die er am Tag sieht. Wir sind wirklich gut befreundet. Wir haben sowohl eine nette Plauderei als auch Gespräche über Designentwürfe. Das ist also der Lieblingsteil meiner Arbeit, der sehr eng mit dem nächsten Schritt verknüpft ist: dem Zeichnen der Ideen und dem Suchen und Finden der Materialien, die wir benutzen werden. Dann geht es in ein größeres Gebiet über, das mit vielen anderen Dingen zu tun hat. Der künstlerische Aspekt dauert also nur knapp eineinhalb Minuten. Alles, was danach kommt, hat viel mit Psychologie, Politik und allen anderen Dingen zu tun, die es nötig machen, einen guten Job zu erledigen.


Das etwas ausführlichere Video-Interview mit Robert Blackman finden Sie hier.

Übersetzung:
      Karsten Heil

 
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            TV Guide

 


Das "Star Trek"-Fernsehprogramm vom 19. Januar bis 25. Januar 2004


D i e   E n t e r p r i s e   (Zeichentrick)

"Die Enterprise" im Free-TV
In unregelmäßigen Abständen wird auf verschiedenen Kanälen von Premiere die nicht zum offiziellen Canon gehörende "Star Trek"-Zeichentrickserie gezeigt. Leider ist vor einiger Zeit die vorläufig letzte Ausstrahlung auf dem Junior-Kanal zu Ende gegangen.
Verzichten müssen wir deshalb auf die Serie allerdings nicht, denn auch wer kein Abonnent von Premiere ist, kann seit einiger Zeit in den Genuss der Zeichentrickserie (ZDF-Version) kommen: Der Privatsender Tele 5 zeigt sie im Rahmen seines "toongate"-Programms (Sendezeit werktags: 6.55 bis 8.50 und 14.05 bis 16.10 Uhr). Leider gibt der Sender für die einzelnen "toongate"-Serien keine konkreten Sendezeiten an und "Die Enterprise" wird zudem weder im Videotext noch auf der Website des Senders erwähnt. Vor einiger Zeit kam die Serie nur sehr selten. Seit kurzem soll sie wenigstens am Wochenende ("toongate" kommt dann ab 6.00 Uhr und noch mal ab 14.00 Uhr) regelmäßig zu sehen sein, und zwar am Sonnabend um zirka 15.45 Uhr (die Wiederholung dann um 7.45 Uhr am Sonntag). Es sollen alle Folgen der Serie an diesem Termin gezeigt werden.
Tele 5 sendet analog (Frequenz: 11552,75 Mhz; Polarisation: horizontal) und seit einiger Zeit auch digital (Downlinkfrequenz: 12480 Mhz; Polarisation: vertikal; Symbolrate: 27,5 MS-s, fec 3/4) über das Astra-Satellitensystem (Orbitalposition: 19,2° Ost). Im Kabel ist der Sender nicht sehr präsent. Er wird außerhalb Bayerns nur sehr sporadisch in die deutschen Kabelnetze eingespeist.


T h e   N e x t   G e n e r a t i o n

Kabel 1 zeigt direkt nach dem Ende der Ausstrahlung der Originalserie die Abenteuer der Enterprise-Crew um Picard auf dem gewohnten Sendeplatz.

Montag, 19. Januar 2004
Kabel 1 (17.45 Uhr): "Das Gesetz der Edo" (1.08)

Dienstag, 20. Januar 2004
Kabel 1 (17.45 Uhr): "Die Schlacht von Maxia" (1.09)

Mittwoch, 21. Januar 2004
Kabel 1 (17.45 Uhr): "Rikers Versuchung" (1.10)

Donnerstag, 22. Januar 2004
Kabel 1 (17.45 Uhr): "Die Frau seiner Träume" (1.11)

Freitag, 23. Januar 2004
Kabel 1 (17.45 Uhr): "Der große Abschied" (1.12)


D e e p   S p a c e   N i n e

SAT.1 bringt jede Woche gleich zwei Folgen von Sisko und Co. Am Sonnabend und am Sonntag kommt jeweils um 16.00 Uhr eine Folge. Gezeigt wird derzeit die fünfte Staffel.

Sonnabend, 24. Januar 2004
SAT.1 (16.00 Uhr): "Dr. Bashirs Geheimnis" (5.16)

Sonntag, 25. Januar 2004
SAT.1 (16.00 Uhr): "Der Datenkristall" (5.17)


V o y a g e r

SAT.1 zeigt noch einmal alle sieben Staffeln der Serie. Am Wochenende gibt es immer um 17.00 Uhr je eine Episode mit Abenteuern aus dem Delta-Quadranten. Ausgestrahlt wird im Moment die fünfte Staffel.

Sonnabend, 24. Januar 2004
SAT.1 (17.00 Uhr): "Das Vinculum" (5.07)

Sonntag, 25. Januar 2004
SAT.1 (17.00 Uhr): "Inhumane Praktiken" (5.08)

von Peter Schipfmann

 
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            BBS Watcher

 


Eintrag 8: Die Mondlandung

Seit längerem besprechen die BBSler in meinem Forum das Thema Mondlandung. Angeregt durch die wieder einmal gezeigte "Spiegel TV"-Dokumentation, die das Apollo-Projekt widerlegen wollte, wurden viele Fragen gestellt und so einige offenkundige Lösungen gefunden.

Meine Person, Ihr getreuer BBS Watcher, reiht wie üblich die aussagekräftigsten Zitate aneinander, um einen Grundriss der Diskussion wiederzugeben. Kommentarlos und anonym:

"Ich habe immer so den Eindruck, die Verschwörungsfanatiker legen das Fehlen von Beweisen als den ultimativen Beweis aus. Und beweist denen mal, dass Beweise vernichtet wurden. Was beweisen Beweise, deren Fehlen als Beweis gewertet wird?"

"Da dies eine Doku von 'Spiegel TV' ist, erwarte ich eine sachliche, gut recherchierte Arbeit und keine Boulevardskandal-witternde Quotensendung, und da der NASA-Sprecher in der Sendung keine zufrieden stellende Antworten gab, beziehungsweise nur die Fragesteller beleidigte, wirkt das nun mal erst recht suspekt."

"'Spiegel' und 'Spiegel TV' sind zweierlei..."

"Ich hab einen Bekannten, der arbeitet beim 'Spiegel' (dem 'richtigen' Magazin, nicht dem boulevardesken TV-Ableger) in der Verifikation. Glaub mir, wenn du den erzählen hörtest, wie die Print-Artikel zustande kommen, wunderst du dich über nichts mehr... Und das TV-Magazin, Austs Lieblingskind, ist denen regelrecht peinlich."

"Also, wenn ich eins mit Sicherheit sagen kann, dann ist es, dass das Apollo-Programm stattgefunden hat. Ob nun allerdings Apollo 11 wirklich die Ersten auf dem Mond waren oder ob sie in irgendeinem Studio durch die Gegend gehüpft sind, weiß ich nicht. Darum warte ich ja schon seit langem darauf, dass endlich mal die ganzen Mondmissionen starten, die so geplant sind. Wenn die Flagge da steckt, wo sie sein sollte, dann war Apollo 11 da. Wenn nicht ... dann gibts ein Problem."

"Diese Verschwörungstheorien sind einfach totaler Blödsinn. Es gibt dutzende Seiten im Internet, wo sich Physiker die Mühe gemacht haben, sämtliche so genannte 'Ungereimtheiten' aufzulösen. Dass alle Verschwörungstheoretiker mit Physikhalbwissen glauben, ihr Wissen von der Erde (die eine Atmosphäre besitzt) auf den Mond (der darüber nicht verfügt) übertragen zu können... Und dann werden Licht- und Schatteneffekte als Fakes bezeichnet, obwohl sie ganz genau so sind, wie sie sein müssen."

"Das mit dem Mond ist so 'ne Sache. Da haben selbst die von einer Fernsehdoku gemeint, die wären viel früher gestorben wegen den Strahlenringen um die Erde; und bei der dünnen Schutzhülle, die die Fähre bot... Dann haben die auch gemeint, wenn man das Band doppelt so schnell abspielen würde, würden die sich bewegen wie auf der Erde!"

"Na, wenn die das in einer Fernsehdoku meinen, dann muss es ja stimmen!"

"Und bei anderthalbfacher Geschwindigkeit sehen die Bewegungen so aus, als ob sich die Apollo-Astronauten damals auf dem Mars bewegten. Wieso eigentlich doppelte Wiedergabegeschwindigkeit? Hätten professionelle Fälscher nicht eher den Faktor 2,45 gewählt? Und woher stammt nun der Film, wenn wir ihn unverändert abspielen? Etwa doch vom Mond?"

"Dinge, die mich aber doch verwundern - und auf die mir keiner eine Antwort weiß - sind: Seinerzeit gab es die Möglichkeit, gestochen scharfe Bilder mit der Videokamera zu machen. Warum ist aber alles so verschwommen?"

"Das ist relativ schlüssig zu erklären: Der Mond ist nämlich nicht die Erde. Es gibt da keine Atmosphäre, keine Luft. Wenn die Sonne auf die Oberfläche ballert, haben wir etwa +130 Grad Celsius, auf der Nachtseite hätten die Astronauten bei -150 Grad Celsius frieren müssen, hätten sie keine Raumanzüge mit Heizung und Klimaanlage getragen. Natürlich beansprucht das auch jedes Material, nicht nur die Menschen. Bestes Beispiel ist eine im Tiefkühler vergessene Sektflasche. Deswegen muss auch das Equipment, zum Beispiel Kameras, gut verpackt sein und mit den Temperaturunterschieden klarkommen."

"Ebenso gab es längst grandiose Tontechnik - trotzdem sind die Funkaufnahmen grauenhaft."

"Das Problem ist ja nicht die Technik, sondern die Entfernung. Die UKW-Sendestation deines Lieblingssenders steht ein paar Kilometer von dir entfernt, der Mond ist immerhin etwa 380.000 Kilometer weg. Zwar bewegen sich Radiowellen theoretisch ungestört durch den leeren Raum (der im größten Teil dieser Strecke vorherrscht), aber immerhin gibt es da etliche Störungen, wie den bereits angesprochenen Strahlungsgürtel, den Sonnenwind (einen Strom geladener Partikel der Sonne) sowie die Erdatmosphäre selbst, die enorme Störungen verursachen."

"Es gibt also diesen Strahlungsgürtel um die Erde herum, von dem es heißt, kein Mensch könne dessen Strahlung aushalten, auch nicht mit so-und-so-vieler-meter-dicker Panzerung aus Was-weiß-ich-für-'nem-Stoff..."

"Das ist kompletter Blödsinn. Der van-Allen-Gürtel besteht aus Regionen oberhalb der Erdoberfläche, wo das magnetische Feld der Erde Sonnenwindpartikel eingefangen hat. Ein ungeschützter Mensch würde in der Tat eine tödliche Dosis Strahlung abbekommen, wenn er lange genug dort bliebe. In Wahrheit flog das Raumschiff aber sehr schnell durch den Gürtel hindurch und passierte ihn in ungefähr einer Stunde. Das war einfach nicht genug Zeit, um eine tödliche Dosis abzubekommen, und aus diesem Grunde konnte die Metallhülle des Raumschiffs in der Tat die meiste Strahlung abblocken."

"Auf dem Mond gibt es keinen Wind. Warum flattert die US-Fahne, als Aldrin diese in die Landschaft bohrt?"

"Wenn man sich die kleine Animation genau ansieht, fällt sofort auf, dass die Flagge nicht weht, sondern das Drehen der Fahnenstange durch den Astronauten für das Wedeln der Flagge verantwortlich ist."

"Noch kurz was zur Abspielgeschwindigkeit: Eine englische Seite schreibt, dass man bei der Fahrt des Rovers Staub aufsteigen sieht - aber weil auf dem Mond ein Vakuum herrscht, bewegen sich die Staubpartikel, wenn man genau hinsieht, in Form eines perfekten parabolischen Kreisbogens. Also so, wie es ein Ballistiker im Vakuum und nicht in einer Atmosphäre erwarten würde. Dies zeigt, dass das kein Fake sein kann, sonst hätte man im Studio alle Luft abpumpen müssen. Diese Technik haben wir selbst heute nicht. So ein Studio ist nämlich groß."


Deutsche und internationale Links zu ausführlich aufklärenden Seiten sind in der TrekBBS im Mond-Thread zu finden.

vom BBS Watcher

 
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            SFZ Special

 


Die TrekZone-Network-Elite stellt vor: "John Doe"

Momentan läuft jeden Donnerstag gegen 23.00 Uhr auf RTL eine als Krimireihe präsentierte US-Serie mit dem deutschen Titel "Der Fall John Doe". Tatsächlich handelt es sich um eine Phantastik-Serie aus den USA.

Die Fernsehzuschauer-Elite aus den TrekZone-Network-Foren beschäftigte sich kürzlich mit dem Stoff und will nun versuchen, den Lesern der "Daily Trek Weekend" einen Eindruck von "John Doe" zu vermitteln. Zu allererst gilt es natürlich zu klären, worum es im Groben geht. Dazu zitieren wir einmal Forumaktivist Birk'her:

John Doe findet sich eines Tages nackt auf einer Insel wieder. Eigentlich hat er alles Faktenwissen der Erde (quasi den Brockhaus geschluckt), aber an seinen Namen oder seine Herkunft kann er sich nicht erinnern. Das findet nicht nur er dumm, sondern auch die Polizei, die ihn von der Insel holt. Aber weil er niemandem etwas getan hat, lassen sie ihn wieder gehen. Dann fängt er erst einmal an und scheffelt tierisch Kohle - alles Faktenwissen der Erde hilft nicht nur beim Pferderennen, sondern auch an der Börse.

Nachdem sein leibliches Wohl gesichert ist, erinnert er sich an seine Helfer von der Polizei - und hilft denen jetzt als privater Ermittler. Ganz nebenbei spielt er Klavier in einer Hafenbar (ganz exzellent - der Mann weiß nicht nur alles, er kann auch alles...) und versucht herauszufinden, wer er ist.
Das müsste manchen Lesern nun recht bekannt vorkommen. Zum einen erinnern die Fähigkeiten des John Doe stark an die vergangenen "Pretender"-Produktionen, zum anderen kommt am nächsten Donnerstag der Film "Paycheck" mit Ben Affleck in die deutschen Kinos, in dem die Hauptfigur ebenfalls aufwacht, kein Gedächtnis mehr hat und gegen fiese Unbekannte vorgehen will.

Die nächste Frage, die sich dem grübelnden RTL-Publikum stellen könnte, lautet: Wer ist John Doe? Einfach zu beantworten ist dies nicht. Freilich wird man bewusst im Dunkeln gelassen, was den Hintergrund dieser Person angeht - ein Spannungselement. Aber zum Namen an sich lässt sich etwas sagen! Das übernimmt Damon Ridenow:
Der Begriff "John Doe" ist im amerikanischen Sprachgebrauch die Bezeichnung für eine Person, deren richtiger Name nicht bekannt ist oder deren richtiger Name nicht genannt werden soll.

Es heißen also alle Personen John Doe (auch weibliche), ...
  • die eine unidentifizierte Leiche sind,
  • als Minderjährige vor Gericht aussagen und deren Identität geschützt werden soll (dann sagt das Gerichtsprotokoll: "John Doe answered"),
  • die nach einem Gedächtnisverlust ihren Namen nicht kennen
  • oder deren Identität nicht bekannt ist und so weiter
So viel dazu. Und nun noch ein wichtiger Aspekt der Figur: John scheint farbenblind. Nur manchmal hat er Visionen in Farbe. Sie sind eine Art Flashblacks, Erinnerungen an sein früheres Leben. "Er schaut sich so in der Weltgeschichte um oder betrachtet Fotos und - zoing - sieht er irgendeine Person farbig inmitten des ganzen Grau", erklärt Nepharite im Forum.

Über die Hauptdarsteller wusste Lex etwas zu erzählen:
Dominic Haakon Myrtvedt Purcell wurde am 17. Februar 1970 in England geboren und von seinem norwegischen Vater und seiner irischen Mutter in Australien großgezogen. Nachdem ihn sein eigentlicher Beruf als Landschaftsgärtner zu langweilen begann, schrieb er sich bei einer Schauspielschule ein und wurde nun Klassenkamerad von Hugh "Wolverine" Jackman.

Bevor er die Titelrolle in "John Doe" übernahm, war er bereits ein bekannter Schauspieler im australischen Fernsehen. Im Jahr 2000 gewann er eine Green-Card-Verlosung und lebt seitdem mit seiner Frau und seinen Kindern Joseph und Audrey in Los Angeles. Für die Dreharbeiten an "John Doe" ist er mitsamt Familie nach Vancouver, Kanada umgezogen.
Fazit von Nepharite:
Die Serie ist ganz nett, aber strotzt vor Ungereimtheiten und noch nicht Erklärtem. Und Letzteres ist eigentlich das Einzige, was mich die Serie verfolgen lässt, denn die sonstigen Neben-Plots sind zum Davonlaufen. Bin gespannt, wie sein Wissen und die notwendigen Updates schließlich erklärt werden.

Am grausamsten empfinde ich die Tatsache, dass - mir nichts dir nichts - Wissen mit Können gleichgesetzt wird: "Jo Mann, ich weiß alles, wirklich alles über Klaviere, also kann ich auch fantastisch spielen - Motorradfahren, Hubschrauberfliegen oder an der Börse spekulieren analog."

Auch mit Wahrscheinlichkeiten wird eher locker umgegangen: In einer der letzten Folgen spielte der Kerl Black Jack, berechnet die Gewinnwahrscheinlichkeit für ein Blatt auf meines Erachtens um die 90 Prozent und wollte es nicht glauben (darstellerische Meisterleistung), dass er dennoch verlor.
Wenn Sie mitreden wollen, dann loggen Sie sich ein unter www.trekbbs.de.

von Marianne Jaffke

 
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            SFZ Weekly

 

D a y   A f t e r   T o m o r r o w

Keine Kopie von "Independence Day"
Regisseur Roland Emmerich hat in der amerikanischen Zeitung "USA Today" klargestellt, dass er mit dem Endzeit-Öko-Thriller "The Day After Tomorrow" keinesfalls seinen Hit "Independence Day" kopieren wolle.
"Gebäude, die in Explosionen zerstört werden - das sind Bilder, die heute niemand mehr sehen will. Dieser Film ist ziemlich anders als 'Independence Day', denn ich will mich nicht wiederholen. Das meine ich ehrlich. Ich wollte diesen Film machen, weil er eine ganz andere Stimmung erzeugt. Ich denke, mit einem Vergleich tut man diesem Film keinen Gefallen", so Emmerich in der Online-Ausgabe von "USA Today". "In 'Independence Day' waren Außerirdische unsere Feinde, in 'The Day After Tomorrow' sind wir unser eigener Feind. Es ist ein Alptraumszenario, das nicht schildert, was passieren könnte, sondern was passieren wird, wenn es mit der globalen Erwärmung so weitergeht und die Führer unserer Welt nur wegschauen."
"Wenn plötzlich die Natur selbst eine globale Katastrophe auslöst, dann entsteht dabei ein ganz anderes Gefühl. Ich habe einige Bücher darüber gelesen und sagte mir selber, dass so etwas wirklich passieren könnte. Natürlich muss der Film auch bestmögliche Unterhaltung bieten, gleichzeitig will ich damit aber auch unbedingt ein Warnsignal setzen", so Emmerich.
"The Day After Tomorrow" mit Dennis Quaid ("An jedem verdammten Sonntag", "Frequency") und Jake Gyllenhaal ("Donnie Darko") in den Hauptrollen ist ab dem 27. Mai in den Kinos zu sehen. Einen ersten eindrucksvollen Trailer gibt es auf der offiziellen Website.


H e r r   d e r   R i n g e

Gollum-Darsteller im Gespräch
CineZone veröffentlichte kürzlich ein Interview mit Andy Serkis, dem menschlichen Pendant zur computeranimierten Kreatur Gollum. "Ich sehe die Drogensucht als eine Metapher für den Ring", erklärte Serkis unter anderem.
Es fing alles an mit folgender Frage: "Kannst du mir nicht einen anständigen Job besorgen?" Serkis erinnert sich noch genau an seine erste Reaktion, als ihn sein Agent anrief und ihm von dem Angebot berichtete, für drei Wochen in Neuseeland als Synchronsprecher zu arbeiten. Zu diesem Zeitpunkt konnte Serkis freilich nicht ahnen, dass er viel mehr als die Stimme einer hutzeligen Figur werden würde. Er sprach Gollum nicht nur, er gab auch dessen Bewegung und Mimik vor - und das so überzeugend, dass seine Schauspielerkollegen für ihn eine Oscar-Nominierung als Bester Nebendarsteller forderten.
Bei CineZone finden Sie ein inhaltsreiches und interessantes (deutschsprachiges) Interview mit Serkis, das unter anderem seine schauspielerische Zukunft, den Filmdreh zu "Herr der Ringe" und seine persönliche Interpretation jener Tolkien-Geschichte behandelt. Sie finden das Gespräch hier.


P e r   A n h a l t e r   d u r c h   d i e   G a l a x i s

"Don't panic!": Cast-News
Als Altrocker Billy Mack hatte er zuletzt im Adamskostüm das britische Publikum geschockt. Jetzt will Bill Nighy das Universum erobern: In der Verfilmung der weltbekannten Science-Fiction-Satire "Per Anhalter durch die Galaxis" von Kultautor Douglas Adams soll Nighy eine der Hauptrollen übernehmen.
Der Bestseller erzählt die Geschichte von Arthur Dent, der von seinem Kumpel Ford Prefect erfahren muss, dass dieser erstens ein Alien ist, und zweitens die Erde vernichtet werden wird, um einem intergalaktischen Highway Platz zu machen. Die beiden können gerade noch fliehen, indem sie auf einem Raumschiff als Anhalter mitreisen. Ihr wichtigstes Gepäck auf dem folgenden Höllentrip durch die unendlichen Weiten: das kompakte Handbuch "Per Anhalter durch die Galaxis". Nighy übernimmt dabei die Rolle des lüsternen Planeten-Architekten Slartibartfast.
Mehr dazu im Special bei Kino.de.


R e n d e z v o u s   m i t   R a m a

Gleichzeitig im Kino und Web
Wie die Produktionsgesellschaft des Schauspielers Morgan Freeman C/Net erzählte, wird die lang erwartete Filmadaption von Arthur C. Clarkes Klassiker "Rendezvous mit Rama" gleichzeitig im Kino und im weltweiten Web zu sehen sein.
Freeman und Lori McCreary, Hauptgeschäftsführerin von Freemans Firma Revelations Entertainment, glauben, dass damit ein neuer Trend eingeführt werden könnte. Die Gesellschaft plant zudem, einen weiteren Film auf diese Weise zu veröffentlichen. "Es ähnelt sehr der DVD", sagte McCreary auf der Consumer Electronics Show. "Dieses Projekt schwirrte schon seit Jahren herum, aber erst jetzt entschloss sich ein Studio, es zu realisieren. Dasselbe wird mit der Internetveröffentlichung von Filmen passieren. Es ist keine Frage, ob es passieren wird, sondern wer es zuerst tun wird."


S i n   E a t e r

Nicht im Kino, direkt auf DVD
Der lahme Okkult-Thriller "The Order", der in den USA im letzten September nur knapp einen Fünftel seiner Produktionskosten von 40 Millionen Dollar wieder eingespielt hat, erscheint in Deutschland unter dem Titel "Sin Eeater - Die Seele des Bösen" am 20. März direkt auf DVD. Der geplante Kinostart des mit Heath Ledger, Shannyn Sossamon und Benno Führmann besetzten Films für Anfang Februar fällt damit ins Wasser.


S l i d e r s

Fünfte Staffel in deutscher Erstausstrahlung
Es ist so weit: Die RTL-Gruppe ließ sich breitschlagen. Am Samstag ging die erste Folge der fünften Staffel von "Sliders - Das Tor in eine fremde Dimension" als Deutschland-Premiere auf Sendung.
Eigentlich war der Termin auf den 24. Januar festgesetzt. Man entschied sich zugunsten der Fans um und zeigt "Sliders" nun voraussichtlich jeden Samstag um 15.55 Uhr. Sogar eine Nachtwiederholung werde es durchgängig geben (3.40 Uhr).
In Deutschland hatte die Serie ihren Start im November 1997 und lief bis Januar 1999 bei RTL. Der Sender zeigte die ersten drei Staffeln und schob im Oktober 1999 die vierte nach. Später wurden einzelne Folgen im RTL-Programm immer mal wieder wiederholt. Parallel nahm auch RTL II die Serie ins Programm.
Leider ließ die fünfte und letzte Staffel bis heute auf sich warten, obwohl RTL II bei der Wiederholung der "Sliders"-Folgen insgesamt alle 88 Episoden angekündigt hatte, die letzten 18 jedoch dann nicht zeigte.
Nach fast vier Jahren und zahlreichen Fanaktionen im Internet holt RTL "Sliders" also diesen Monat in sein Programm zurück und zeigt die letzte Staffel der Serie in deutscher Erstausstrahlung.


T r a c k e r

Neue Science-Fiction-Serie mit Adrian Paul bei RTL II
In "Highlander" hat er das Schwert für den Sieg des mystischen Guten geschwungen, in "Tracker" stellt sich Adrian Paul extraterrestrischen Gegnern: RTL II zeigt seit dem 14. Januar immer mittwochs um 21.15 Uhr die neue Science-Fiction-Serie "Tracker".
Der Pilotfilm fokussierte einen Ausbruch aus einem Hochsicherheitstrakt: Durch ein Wurmloch im Weltraum gelangen hunderte der gefährlichsten Aliens, die in jeden nur erdenklichen menschlichen Körper schlüpfen können, auf die Erde. Unerkannt leben sie mitten unter uns. Natürlich besitzen sie übernatürliche Kräfte - wie das bei Übernaturen so üblich ist - und haben bereits damit begonnen, ihre kriminellen Machenschaften wieder aufzunehmen.
Um die drohende Katastrophe zu verhindern, wurde Cole auf unseren Planeten geschickt. Er ist ein "Tracker", ein Spurensucher, der die Aufgabe hat, die Aliens zu stoppen. Zufällig gerät er an Mel Porter, eine junge Reporterin, die bereit ist, ihm zu helfen. Somit entsteht das Serienduo.
An physischer Kraft ist Cole manchen seiner Kontrahenten unterlegen, aber er hat einen unschätzbaren Vorteil: Mels menschliche Intuition, die auf dem Planeten Erde weit mehr wert ist als alle Kraft der Welt.


T h e   V i l l a g e

Teaser-Trailer online
Es bedarf keines sechsten Sinnes, um zu wissen, dass Mr. Night M. Shyamalan wieder mal einen sehr spookigen Film gedreht hat. Ursprünglich hieß das Projekt "In the Woods", nun wird es unter "The Village" in den Kinos starten.
Der letzte große Streich des eigenwilligen Regisseurs war der Gruselstreifen "Signs", der bei uns unter dem Buena-Vista-Label in die Kinos kam und in dem Mel "Mad Max" Gibson in der Rolle eines Priesters, der seinen Glauben verloren hat, für stark unterschiedliche Rezensionen sorgte.
Der Trailer zu "The Village" scheint gut gelungen - die Downloadzahlen sind hoch, was aber nicht weiter verwunderlich ist, immerhin hat sich Shyamalan mit "The Sixth Sense" einen Namen gemacht und ist seitdem dem Horror-Genre fast immer treu geblieben.
Die Story in einem Satz: Die Bewohner eines idyllischen Dörfchens fürchten sich vor einer mythischen Rasse, die angeblich in den nahe gelegenen Wäldern beheimatet ist. Den Teaser-Trailer finden Sie hier.


Die SFZ-Meldungen des heutigen Tages finden Sie auf unserer Website unter SF-Zone.de.

Newsredaktion:
      Patrick Dardar
      Marianne Jaffke
      Stephan Mark

Quellen:
      8ung!
      Dark Horizons
      LOQ 12
      RTL II
      Sci Fi Wire
      Sliders-Infoarchiv

 
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            Mission to Mars

 


Spirit wird flügge

Während sich die Neuigkeiten um Europas Mars-Sonde verringern, wird es bei den amerikanischen Missionen immer interessanter - das haben die vergangenen sieben Tage einmal mehr bewiesen.

Anfang der Woche war die letzte Kabelverbindung zwischen dem Rover und seinem Lander gekappt worden. Nachdem bereits einige Tage vorher klar war, dass der Rover nicht auf geradem Wege auf die Mars-Oberfläche hinabfahren würde - ein unvollständig zusammengefallener Airbag behinderte das Verlassen des Landers über die vor ihm liegende Rampe -, drehte sich Spirit dann am Dienstag und Mittwoch in drei Etappen um die eigene Achse. Nach der im Uhrzeigersinn erfolgten Drehung um 115 Grad konnte schließlich am Donnerstag der Befehl zum Verlassen des Rovers zum Mars gesendet werden.

Um 10.00 Uhr (MEZ) traf die erste Aufnahme der rückwärtigen Kamera zur Hinderniserkennung beim Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA in Kalifornien ein: Gut sichtbar war in knapp einem Meter Entfernung von Spirit der nun leere Lander zu sehen, und auch die sechs Räder des Rovers hatten deutliche Spuren im roten Mars-Boden hinterlassen - wieder einmal brandete Jubel im Rover-Kontrollzentrum auf.

Gestern und heute schließlich hat Spirit erste Untersuchungen des Mars-Bodens und einzelner Gesteinsbrocken in seiner unmittelbaren Umgebung durchgeführt. Dabei kamen zwei in Deutschland gebaute Spektrometer und eine Kamera für mikroskopische Aufnahmen zum Einsatz, die an einem beweglichen Instrumentenarm des Rovers angebracht sind. In den kommenden zwei bis drei Wochen geht Spirit dann auf Tour zu seinem ersten Ziel, einem etwa 250 Meter entfernten Krater.

Von der europäischen Mars-Sonde Mars Express war in den letzten Tagen nur wenig zu hören. Am vergangenen Sonntag hatte das Haupttriebwerk zum letzten Mal während dieser Mission gezündet und die Umlaufbahn des Orbiters weiter an den angestrebten wissenschaftlichen Beobachtungsorbit angenähert. Mittlerweile sind alle sechs Instrumente an Bord eingeschaltet sowie erste Daten und Aufnahmen zur Erde gesendet worden, und voraussichtlich am kommenden Dienstag wird davon auf der ESA-Website zu lesen sein - mehr als überfällig, wenn man sich vor Augen hält, dass Aufnahmen des Mars-Rovers teilweise schon zwei Stunden nach ihrer Entstehung auf der Internetseite der NASA zu sehen sind!

Auch beim letzten Überflug von Mars Express über die vermutete Landestelle von Beagle 2 am Montag konnte kein Signal des britischen Mars-Landers empfangen werden. Noch aber wollen sich die Briten nicht geschlagen geben und warten nun auf den 22. Januar, wenn Beagle 2 in einen anderen Kommunikationsmodus umschalten soll. Ab dann wird der Lander während des Mars-Tages ein permanentes Funksignal ausstrahlen, was leicht zu entdecken sein sollte - wenn er denn überhaupt funktionsfähig ist. Doch mittlerweile scheint so gut wie sicher zu sein, dass Beagle 2 zur langen Liste der gescheiterten Mars-Missionen hinzugefügt werden muss.


Nächste Woche lesen Sie an dieser Stelle ein Interview mit verschiedenen Mitarbeitern der NASA und einem leitenden Ingenieur der Rover über die Ziele der Missionen oder auch den ersten bemannten Flug zum Mars. Ständig aktuelle Neuigkeiten rund um Mars Express und die US-Missionen finden Sie währenddessen auch in den nächsten sieben Tagen auf TZN Raumfahrer.net.

von Michael Stein

 
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            ISS Weekly Report

 


Undichtigkeiten möglicherweise behoben

Mithilfe der achten Stammbesatzung gelang es der Bodenkontrolle am Sonntag, dem 11. Januar 2004 die augenscheinliche Ursache für eine sehr kleine Druckabnahme an Bord der Internationalen Raumstation aufzuspüren.

Nachdem am Samstag, dem 10. Januar 2004 und am Sonntag, dem 11. Januar 2004 umfassende Drucküberprüfungen in Progress M-48, dem Docking Compartment (DC) 1 Pirs, Sojus TMA-3 und dem Joint Airlock Module (JAM) Quest keine Undichtigkeiten aufzeigten, wandten Kommandant und National Aeronautics and Space Administration (NASA) International Space Station (ISS) Science Officer (SO) Michael Foale sowie Bordingenieur Alexander Kaleri eine Vorrichtung zum Erkennen von Undichtigkeiten mittels Ultraschall zum zweiten Mal beim Fenster für die Erdbeobachtung im Laboratory Module Destiny an und stellten ein hörbar zischendes Geräusch fest, das von dem umflochtenen elastischen Schlauch ausging. Dieser Schlauch ist an zwei Quick Disconnect (QD)-Vorrichtungen als Bestandteil eines Systems angeschlossen, das jegliches Kondenswasser zwischen zwei der sechs Glasplatten in den freien Weltraum ablässt, um ihr Beschlagen zu verhindern und so die reine Sichtqualität des Fensters aufrechtzuerhalten.

Foale sagte, dass er während einer vorhergegangenen Überprüfung auf Undichtigkeiten in der vergangenen Woche keine zischenden Geräusche von dem elastischen Schlauch aufgrund von Nebengeräuschen hören konnte, die von den im Betrieb befindlichen Nutzlastschränken in Destiny erzeugt wurden. Am Sonntag, dem 11. Januar wurden diese Schränke kurzzeitig heruntergefahren und das zischende Geräusch wurde deutlich hörbar. Foale berichtete, dass das Geräusch verstummte, sobald der elastische Schlauch getrennt war. Während zusätzliche Abschätzungen für eine Bestätigung benötigt werden, scheint sich der Druck in der Internationalen Raumstation seit dem Entfernen des elastischen Schlauches stabilisiert zu haben.

Obwohl nun die Undichtigkeit repariert scheint, sah die Bodenkontrolle vor, die achte Stammbesatzung anzuweisen, mehrere Luken an Bord der Internationalen Raumstation an diesem Wochenende zu schließen, um sie so in vier Abschnitte zu unterteilen, um weitere Überprüfungen auf Undichtigkeiten zu ermöglichen sowie zusätzliche Grundlagendaten über normale Schwankungen in Teilen der Internationalen Raumstation zu gewinnen. Die Bodenkontrolle wird über das Wochenende den Druck in jedem Abschnitt überwachen, um Luftdruckdaten zu sammeln. Alle Luken sollen bis zum Ende dieses Wochenendes wieder geöffnet werden. Die abgeschotteten Abschnitte umfassen Destiny, das Control Module Sarja und den Pressurised Mating Adapter (PMA) 1, Quest und den Node 1 Unity sowie das Service Module Swjesda, das DC-1 Pirs, Sojus TMA-3 und Progress M-48. Während die Luken geschlossen sein werden, wird sich die achte Stammbesatzung in dem Abschnitt aufhalten, zu dem Swjesda zählt. Als Vorbereitung darauf sollen sie am Freitag, dem 16. Februar 2004 mit dem Transport von zusätzlicher Ausrüstung nach Swjesda beginnen. Foale schläft normalerweise in Destiny, wohingegen Kaleri normalerweise in Swjesda schläft.

Foale und Kaleri reparierten am Montag, dem 12. Januar 2004 das Sauerstoff erzeugende System Elektron, indem sie eine Einheit zur Trennung von Flüssigkeit und Gas ersetzten, und sie sollen in der kommenden Woche oder so mit den Reparaturen am System Wosduch fortfahren, das Kohlendioxid aus der Atmosphäre der Internationalen Raumstation entfernt. In Vorbereitung auf die Reparaturarbeiten an Elektron wurde der Druck an Bord der Internationalen Raumstation am Ende des Wochenendes unter Verwendung des in den Vorratstanks von Progress M-48 verbliebenen Sauerstoffes auf etwa 0,979 bar erhöht. Die Abkopplung von Progress M-48 wird in ungefähr anderthalb Wochen erfolgen, bevor Progress M1-11 mit Ausrüstungsgegenständen, Versorgungsgütern und Treibstoffen für die achte Stammbesatzung am 29. Januar 2004 von Baikonur in Kasachstan startet. Die Ingenieure bewerten zurzeit Planungen, die vorsehen, einen Austauschschlauch an Bord von Progress M1-11 zu starten.

Am Montag, dem 12. Januar 2004 gab die NASA bekannt, dass Leroy Chiao William McArthur als Kommandant, Sojus-Bordingenieur und NASA ISS SO der neunten Stammbesatzung der nächsten bemannten Mission an Bord der Internationalen Raumstation ersetzen wird. Die Veränderung in der Nominierung für die neunte Stammbesatzung resultierte aus einem vorübergehenden medizinischen Problem von McArthur bezüglich seiner Zulassung für diesen Langzeitraumflug. Unter Berücksichtigung der medizinischen Geheimhaltung werden keine Informationen über den Gesundheitszustand von McArthur veröffentlicht.

Als Mitglied der Ersatzmannschaft für die neunte Stammbesatzung trainierte Chiao bereits seit Monaten an der Seite von McArthur. Chiao wird auf der sechsmonatigen Mission von Bordingenieur und Sojus-Kommandant Waleri Tokarew begleitet. Der Start der neunten Stammbesatzung an Bord von Sojus TMA-4 von Baikonur in Kasachstan ist für den 19. April 2004 vorgesehen. Abgerundet wird die dreiköpfige Besatzung von Sojus TMA-4 durch den Bordingenieur der European Space Agency (ESA) André Kuipers. Kuipers soll am 29. April 2004 zusammen mit der achten Stammbesatzung wieder zur Erde zurückkehren.

Laut dem Chef des Astronautenbüros Kent Rominger handele es sich bei McArthur um ein vorübergehendes medizinisches Problem. Weiterhin fügte er hinzu, dass die NASA für solche Vorkommnisse Ersatzmannschaften trainiere, da sie eine sehr vorsichtige Einstellung hinsichtlich der Gesundheit der Mannschaften habe. Er sagte auch, dass sie es vorsehe, McArthur in naher Zukunft einem anderen Flug zuzuweisen.

McArthur äußerte sich dahingehend, dass er natürlich enttäuscht sei, dass er nicht die Mission der neunten Stammbesatzung fliegen werde, er jedoch die Notwendigkeit der medizinischen Kriterien verstehe, die für Langzeitraumflüge bestehen. Er wisse auch, dass Chiao dafür sorgen werde, dass alle Missionsziele der neunten Stammbesatzung erreicht werden. Er freue sich, bald im Rahmen einer anderen Mission zur Internationalen Raumstation zu fliegen.

Wie vorgesehen endete für Foale und Kaleri die Woche damit, dass sie mehrere Luken im Innern der Internationalen Raumstation schlossen, um mehr Daten bezüglich der normalen Luftdruckschwankungen an Bord zu sammeln. Daher werden sie den größten Teil dieses Wochenendes in einem kleineren Abschnitt der Internationalen Raumstation als üblich verbringen. Während dieser Zeit wird die Bodenkontrolle den Luftdruck in den Sektionen überwachen, um zu überprüfen, ob der Druck an Bord stabil ist und um Grundlagendaten über die normalen Luftdruckschwankungen in der Internationalen Raumstation zu gewinnen. Alle Luken werden bis zum Ende des Wochenendes wieder geöffnet.

Was sonst noch in der letzten Woche auf der Internationalen Raumstation passiert ist, können Sie im vollständigen Report lesen.


Die Astronomie- und Raumfahrt-News des heutigen Tages finden Sie wie immer auf unserer Website TZN Raumfahrer.net.

von Michael Schumacher

 
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            Impressum

 


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Erscheinungsdatum:
17. Januar 2004
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            Outro

 


All-Anekdoten: TNG 3.12: "Terror auf Rutia IV"

Dr. Crusher wird von Terroristen entführt, die die Unabhängigkeit für ihr Gebiet verlangen und glauben, die Föderation hätte sich mit der Regierung verbündet. Sie haben eine äußerst schnelle Transportertechnik erfunden, die sie jedoch langsam umbringt. Dr. Crusher versucht, sie davon abzuhalten, diese Methode weiterhin anzuwenden.

Michael Piller war nicht sehr glücklich: "Wir wollten eine Folge über Terroristen machen. Aber was sagen wir denn über den Terrorismus? War es der Punkt, an dem der Junge seine Waffe niederlegt und sagt: 'Vielleicht haben wir das Ende des Terrorismus erreicht, wenn das erste Kind seine Waffe niederlegt'? Im Zusammenhang mit der Folge war das effektiv, aber die Erklärung ist sicherlich keine große Weisheit. Man muss bereit sein, auch etwas Neues über soziale Themen zu sagen. Ich würde gerne eine Folge über Umweltschutz machen, ebenso eine über Jugendbanden, aber es gibt eine Gefahr, wenn man eine Folge mit einem Konzept beginnt, das sozial motiviert ist. Man muss unbedingt eine persönliche Geschichte darin einbeziehen und man muss etwas Neues über dieses Thema sagen, sonst hilft man damit keinem. Man geht dann nur auf ausgetretenen Pfaden. Genau das taten wir in dieser Episode."

Brannon Braga über sozialkritische Themen in "Star Trek": "Man beginnt eine Folge nur sehr selten damit, dass man sich auf ein Thema konzentriert. Man setzt sich nicht hin, um eine Folge über Aids zu drehen oder eine Folge über Terrorismus. So denkt man einfach nicht. Wir versuchen, gute Science-Fiction-Aspekte zu benutzen, und das bringt uns normalerweise auf den richtigen Weg und zeigt uns, wer in einer Folge auftauchen wird und worum es geht."

 
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