D A I L Y   T R E K   W E E K E N D 
 T  R  E  K  Z  O  N  E    N  E  T  W  O  R  K

































Kirk: Alles klar, Pille?
Pille: Nein. Ich hab mich auf diesem Schiff gemeldet, um Medizin zu praktizieren, und nicht, um meine Knochen im Weltraum umherbeamen zu lassen.
Kirk: Hast du dich noch immer nicht daran gewöhnt?
     (TOS 1.24: "Der schlafende Tiger": An manche Dinge gewöhnt man sich nie)

Headlines:

- Zwischen Roddenberry
   und Berman - Ein Interview
   mit Harve Bennett

- Kate Beckinsale
   über "Underworld", Teil 3

- Kirki vor der Urlaubspause

            Intro

 


Ich fühle mich ganz und gar nicht zu Hause

Liebe Leserinnen und Leser,

haben Sie letzte Woche "Enterprise" gesehen? Ich schon, jedenfalls die letzten 45 Minuten. Die erste Viertelstunde habe ich wie bei "Sturmfront, Teil 1" wieder verpasst. Ich werde mich jetzt aber nicht wieder über den äußerst besch...ränkten 13-Uhr-Sendeplatz äußern. Was mich verstört hat, ist die Folge an sich. Sie sollte wohl die Funktion erfüllen, die "Familienbegegnung" in "Star Trek: The Next Generation" nach "Angriffsziel Erde" volltrefflich erfüllte. "Zu Hause" vermag das meiner Meinung nach nicht.

Es fängt schon damit an, dass der Autor wohl meinte, selbst in einer ruhigen und friedlichen Episode nicht ohne Prügeleien auskommen zu können. Viel bedauerlicher als diese Tatsache, die wir ja inzwischen schon gewöhnt sind, sind die Konsequenzen, die Phlox aus dem durch seine bloße Anwesenheit entstandenen Konflikt zieht: Er verkriecht sich in seiner Krankenstation, um die armen intoleranten Menschen auf der Erde nicht mit seiner weiteren Anwesenheit zu belästigen. Da muss ich gestehen, hat mich der Autor wirklich überrascht. Als Hoshi zu Phlox ans Krankenbett geht, um ihn zu überreden, doch mitzukommen, glaubte ich schon, die Handlung vorhersehen zu können: Sie wird ihn ein bisschen bequatschen und schließlich wird er sie selbstbewusst und von der Richtigkeit seines Tuns überzeugt begleiten. Eine typische "Star Trek"-Szene, wie wir sie alle schon ein Dutzend Mal gesehen haben. Aber nein! Hoshi gibt alle Überredungsversuche auf und geht einfach.

Leider ist dies nicht die einzige kritische Szene dieser Folge. Da hat Archer gerade mit einem Dutzend Folgen Verspätung Gewissensbisse für die Verbrechen bekommen, die er in der dritten Staffel begannen hat, da taucht Soval auf und erklärt ihm mithilfe einer "Der Zweck heiligt die Mittel"-Begründung, dass dies im Nachhinein eigentlich vollkommen in Ordnung gehe, solange unterm Strich auch Vulkan davon profitiere. Dort sind zur gleichen Zeit Trip und T'Pol bei deren Mutter. Die Folge endet schließlich damit, dass sich T'Pol entschließt, die von ihren Eltern arrangierte Ehe einzugehen.

Was will uns diese Folge also sagen? Zählen wir mal auf:
1.) Mord, Folter, Diebstahl und so weiter sind ok, solange man selbst davon profitiert,
2.) Wer diskriminiert wird, soll sich gefälligst zurückziehen,
und 3.) Es lebe die Zwangsehe!

Gratulation an Drehbuchautor Michael Sussman: Hier hat er es geschafft, fast 40 Jahre "Star Trek"-Philosophie ad Absurdum zu führen.

Da bin ich mal gespannt, was diese ach so grandiose vierte "Enterprise"-Staffel noch so für Überraschungen für uns auf Lager hat.

Leben Sie lange und in Frieden,
   

            Simon Thomas Johr
            Chefredakteur

Daily Trek Weekend #2295
ISSN 1684-7377
4. März 2006

Inhalt

- Column:
      Mein geliebtes "Star Trek"

- NEWSbits:
      In welche Crew passen Sie?

- Weekly Trek:
      "Kein 'Star Trek' mehr"

- Kirki's Questions & Answers:
      Kirki im Urlaub

- Star Talk:
      Harve Bennett Interview

- Trek-TV-Guide:
      Im Grenzgebiet

- SF-TV-Tipps:
      War Games

- "Enterprise" Preview:
      Was ist ein "Borderland"?

- Reader's Corner:
      Synchronisation

- SFZ Weekly:
      Cuarón unschlüssig

- SFZ Special:
      Die Evolution geht weiter

- Impressum:
      Disclaimer & Kontakt

- Outro:
      Diese Woche vor fünf Jahren

 
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            Column

 


Mein geliebtes "Star Trek" - Ein Egoismus

Mein Egoismus, um genau zu sein. Ich will, ich will, ich will. Eine ganze Menge also. Zum einen will ich zur Leserdiskussion aufrufen. Zum anderen will ich unbedingt die Erste sein, die dabei ihre Klappe aufreißt. Fangen wir also an:

Aufklärung sei das Heraustreten des Menschen aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit.

Schon wahr. Aber: Ich will nicht sehen, wie die Protagonisten in "Star Trek" aufklären. Sondern, wie sie aufgeklärt werden! Der Fokus soll nicht auf der erlangten Mündigkeit liegen, sondern auf der zu erlangenden. Ich will nicht sehen, wie man sich über die wunderbare Weiterentwicklung des Menschen gegenseitig auf die Schulter klopft. Das hatten wir schon. Da machen sichs die Autoren doch zu einfach. Dass wir hier im steinzeitlichen 21. Jahrhundert noch vergleichsweise unmündig sind, weiß ich doch längst!

Bei jeder der neueren Serien hieß es: Diesmal sind es echte Charaktere, mit echten Fehlern, echte Menschen, bla, bla. Mindestens bei "Voyager" und "Enterprise" war das nicht so. Erst nach verspäteter Kurskorrektur wurden aus den Figuren entwicklungsfähige Personen (ja, ich klammere die Herren Doktoren mal aus). Bei "Voyager" musste dafür sogar zusätzlich Seven of Nine eingeführt werden; aber das durfte niemandem auffallen, deswegen tarnte man sie im Halbstrip mit Stöckelschuhen.

Ich will, ich will, ich will. Ich will Sozialkritik, Analogien zum heute, Risikobereitschaft der Autoren und Verantwortlichen. Kein Recycling.

Mit Fans, die von "Star Trek" Fühl-dich-gut-Unterhaltung erwarten, kann ich nichts anfangen. Ja, "Star Trek" soll als Orientierung für eine gute Zukunft dienen. Schon richtig. Aber wenn nicht gezeigt wird, wie, dann nutzt das doch alles nichts.

Und dass der Weg in unsere ideale Zukunft mit unveräußerlichen Menschenrechten gepflastert ist, weiß ich seit TOS. Und dass wir uns alle die Hände reichen müssen, weiß ich mittlerweile auch. Die Keule hat "Star Trek" ja oft genug geschwungen. Ergo ist jede Wiederholung dieser Botschaft eine recht platte Angelegenheit.

Entweder, die modernen "Star Trek"-Erzähler haben wirklich keine Ahnung, wie der Weg aussehen könnte. Oder sie wissen nicht, dass sie ihn zeigen sollen. Wenn die "Star Trek"-Erzähler diese Erwartungen also derzeit nicht erfüllen können, verlagert sich mein Anspruch von "Zeigen intelligenter Zukunft" hin zum "Beweis intelligenter Gegenwart". Ich will emotional schlaue Erzähler hinter den Kulissen. Erzähler, die nicht nur etwas über Schiffstaktik wissen, sondern vom Menschenticktick. Wenn Sie verstehen, was ich meine.

Stellt Charakterschauspieler ein, ihr Geldgeber, ihr! Und nicht einfach nur Leute, die in die Uniform passen.

Ich will endlich mal wieder ausgereifte Darsteller. So scharf ich Connor Trinneer (Trip Tucker) auch finde und so Leid mir Beltran (Chakotay) mit seinen berechtigten Forderungen nach mehr Stoff für seinen Charakter tat: Fertige Mimen sind sie beide noch heute nicht (Trinneer entwickelt sich; siehe "Stargate: Atlantis"). Sie scheinen mir noch nicht mal fertige Leute. Ich glaube ihnen ihr Schauspiel nicht. Ich bezweifle, dass sie die darzustellenden Empfindungen schon empfinden können. Anderes Beispiel gleicher Art: William Shatner. Cooler Kirk hin oder her: Schauspielerisch ist der Mann eine Witzfigur.

Ich wünsche mir mehr Geschichten wie in TNG: Her mit der Sozialkritik! Und überzeugende Charakterisierungen wie in DS9 (bedeutet unter anderem: das Ende der krassen Trennung von Neben- und Hauptcharakteren; gezeigt in "Deep Space Nine", "Lost", "Battlestar Galactica" - sehr schön). Ich wünsche mir einen Maintitle wie bei "Voyager". Ich wünsche mir Humor wie in den TOS-Büchern der 80er (bedeutet: dass die Verantwortlichen ihr "Star Trek"-Kind sehr ernst nehmen; aber die Figuren darin sollen das nicht zwangsläufig). Ich wünsche mir erzählerische Raffinesse wie in "Das unentdeckte Land", ich wünsche mir eine Leichtigkeit wie in "Zurück in die Vergangenheit".

Und ich möchte keine überladenen Bilder mehr sehen wie im ersten Kinofilm. Ich möchte mehr Ausgewogenheit, also keine zu dichte Anhäufung von Moralkeulen (TNG), Sternennebeln ("Voyager") und eng anliegender Weibchenkleidung ("Enterprise").

Wenigstens nie wieder so einen Maintitle wie bei "Enterprise". Traumatisches Erlebnis: Ich saß da umgeben von meinen TrekZoner Gefährten, wir schauten erstmalig den Pilotfilm (2002 war das), die Titelmelodie setzte ein, und ich konnte nicht anders als auszurufen: "Nee, das ist jetzt nicht wahr, oder!? Das läuft nicht vor jeder Episode, oder? - Oder?"

Schlimm. Aber na ja. Was meinen Sie eigentlich? Ich erwarte, in der kommenden "Daily Trek Weekend" Feedback von Ihnen vorzufinden. Mailen Sie an leserbriefe@trekzone.de. Nämlich. So. Schluss. Aus. Ende.

von Marianne Jaffke

 
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            NEWSbits

 


In welche Sci-Fi-Crew passen Sie am besten? (27. Februar)
Wird "Enterprise" jetzt doch einen Preis bekommen? Telefonieren im "Star Trek"-Stil! Und was gibt es für neue Bücher?

  • FedCon-News: Aufgrund zu hoher Gehaltsforderungen wird Jonathan Frakes (Riker) nicht zur FedCon kommen. Für Ersatz ist aber gesorgt: Es werden Connor Trinneer (Trip Tucker) und Christian Kane (er spielte den bösen Anwalt Lindsay McDonald bei "Angel") dabei sein. Mehr dazu gibts auf der Website der FedCon.
  • TV Shows on DVD berichtet über das am 6. Juni erscheinende Q-DVD-Special. Zehn Episoden mit dem beliebten Charakter in einer Vierer-DVD-Box bieten 636 Minuten Spaß.
  • William Shatner (Kirk) empfindet die Rolle des Captain Kirk als Geschenk, das ihm viel für seine Karriere gebracht hat. Auch ermögliche es ihm, bei Spendenaktionen wie der Canadian Intensive Care Foundation of Calgary mitzuhelfen. Weitere Infos darüber gibt es hier.
  • Sev Trek zollt diese Woche Andreas Katsulas' Charakter G'Kar aus "Babylon 5" Tribut.
  • "Voyager"-Autor James Swallow hat die Story zum Sci-Fi-Strategiespiel "Maelstrom" geschrieben, berichtet Total Video Games.
  • The Trades hat einen Bericht über das Buch "Star Trek: New Frontier - Missing in Action" von Peter David.
  • Cinescape weiß, dass DST und CBS Consumer Products den 40. "Star Trek"-Geburtstag mit "vier spektakulären Actionfiguren" feiern wird. Aus der Classic-Folge "Ein Paralleluniversum" wird es Lieutenant Uhura, Dr. McCoy, Lieutenant Sulu und Ensign Chekov geben.
  • Bei Phone Scoop gibt es Bilder zum HTC-"Star Trek"-Telefon, auch bekannt als "i-mate Smartflip", das beim 2006 3GSM World Congress vorgestellt wurde.
  • Wissenschaftler der Universität York und der Universität Tokio haben das Quanten-Teleklonen demonstriert. Dabei handelt es sich um eine noch sehr primitive Form dessen, was Captain Kirk in "Kirk : 2 = ?" passierte.
  • Pocket Books gab sein Lineup für die "Mirror Universe"-Bücher bekannt, die 2007 erscheinen werden. Mehr Infos dazu gibts bei TrekToday.
  • Ronald B. Moore, besser bekannt für seine Arbeit im Visual-Effects-Team sämtlicher "Star Trek"-Serien (bis auf die Originalserie), wird jetzt bei der Fan-Serie "Star Trek: New Voyages" mitmachen.
  • Paul Carr (Lieutenant Lee Kelso aus der Classic-Folge "Die Spitze des Eisberges") starb am 17. Februar im Alter von 72 Jahren an Krebs. Das berichtet StarTrek.com.
  • John Bruno, Autor und Regisseur verschiedener Folgen von "Voyager", arbeitet am dritten Teil von "X-Men" mit. Ein Interview dazu gab er den Kollegen von TrekWeb.
  • "Star Trek: Enterprise" ist von der Academy of Science Fiction, Fantasy & Horror Films für das beste DVD-Release einer TV-Serie nominiert worden. Die 32. Zeremonie der Saturn Awards findet am 2. Mai in Universal City statt.
  • In welche Sci-Fi-Crew würden Sie am besten passen? "Star Trek"? "Galactica", "Stargate SG-1", "Firefly", "Star Wars" oder "Matrix"? Machen Sie den Ultimate Sci-Fi Profile II Test von QuizFarm.
(uw)

Newsredaktion:
       Uwe Webel

 
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            Weekly Trek

 

S t a r   T r e k   X I

"Kein 'Star Trek' mehr", sagt Bermans Assistent (27. Februar)
Der persönliche Assistent von Rick Berman zerstört viele Hoffnungen.

In der neusten Ausgabe des britischen "Dreamwatch"-Magazins ist ein Bericht über Doug Mirabello zu finden. Der persönliche Assistent von Rick Berman hatte jüngst im Awful-Forum gepostet und alle Gerüchte über einen "Star Trek XI"-Film zerstört. Auch werde es auf einige Zeit hinaus keine TV-Serie geben.

Mirabello erzählte, dass das Skript zu "Star Trek: The Beginning" von Erik Jendresen wieder verworfen worden sei. Außerdem gebe es seines Wissens nach keine Pläne, Patrick Stewart in zukünftigen "The Next Generation"-Projekten zu berücksichtigen. "Es ist wahrscheinlicher, dass einer der Produzenten eine Plauderei mit ihm hatte, in der es um hypothetische Sachen ging, die dann an Reporter weiter gingen, als er nach 'Star Trek' gefragt wurde. Es kann sein, dass jemand anders bei Paramount ein großes Ding plant, uns aber nicht eingeweiht hat. Nachdem, was ich gehört habe, wird Patrick Stewart aber keinen 'Star Trek'-Film mehr drehen, wenn er nicht genauso viel Geld bekommt wie für seine Rolle in 'X-Men'."

Mirabello sprach auch über die Probleme, die "Enterprise" plagten: "Sie hatten eine erfolgreiche Serie in den 1980ern und haben sich mit der Zeit nicht wirklich weiterentwickelt. Die Leute wussten in der Regel, wenn eine 'Enterprise'-Folge schlecht war. Ein Regisseur ist sogar mal zu den Produzenten gegangen, um ihnen zu erzählen, dass er sich geschämt habe, diese Folge zu drehen. Das war die Folge, in der die Crew zu Echsenmenschen mutierte. Und bei der letzten Folge konnte man auf der Bühne nur Schauspieler sehen, die beim Lesen des Skripts den Kopf schüttelten."

Darüber, ob "Star Trek" in den nächsten Jahren im Fernsehen noch eine Zukunft hat, denke er nicht gerade optimistisch. Jetzt noch weniger, da die Zusammenführung von UPN und WB in vollem Gange sei. "Die TV-Seite hat jetzt technisch gesehen die Kontrolle über die Zukunft des Franchises, und Les Moonves hasst alles, was mit Sci-Fi zu tun hat. Ich denke aber, das ist gut so - die Leute müssen 'Star Trek' wieder sehen wollen. Und die beste Art, das zu erreichen, ist, es einfach für ein paar Jahre verschwinden zu lassen und es dann wiederzubringen, aber richtig. Das Franchise braucht ein total neues und kreatives Team, eine Auszeit und einen coolen neuen Ansatz."

Den Originalbericht können Sie bei Sci Fi Pulse nachlesen. Der komplette Artikel steht in der aktuellen Ausgabe des "Dreamwatch"-Magazins.
(uw)


C a s t   &   C r e w

Robin Curtis über "Star Trek III" (24. Februar)
Die Schauspielerin spricht über ihre Erfahrungen mit Cast, Crew und Klebe-Ohren.

Robin Curtis ist dem Trek-Fan bekannt als Ersatz für Kirstie Alley im dritten und vierten Trek-Kinofilm. Außerdem hat sie die romulanische Söldnerin Tallera/T'Paal in "The Next Generation" gespielt. Obwohl sie sich bereits 1999 aus dem Filmgeschäft zurückgezogen hat, besucht sie hier und dort immer noch Conventions. Science-Fiction-Autor Stephen Euin Cobb interviewte sie für die Website von "The Future and You". Hier sind ein paar Auszüge aus dem letzten Podcast:

Stephen Euin Cobb: Wie haben Sie die Rolle bekommen, für die Sie jeder am besten in Erinnerung hat?

Robin Curtis: Das war eigentlich ein sehr angenehmer Prozess. Ich habe die Verantwortlichen von Paramount beim Casting getroffen und hatte ein sehr schönes Treffen mit ihnen. Und einen Tag später haben sie ein Treffen mit Leonard Nimoy arrangiert. Es ist ungewöhnlich, demjenigen Auge in Auge gegenüberzustehen, der die Entscheidung trifft, ob du im Film dabei bist oder nicht.

Cobb: Hat er Ihnen eine Menge Tipps gegeben, wie Sie den Charakter spielen können, oder wussten Sie schon viel über die Vulkanier?

Curtis: Oh nein, er hat mir eine Menge Tipps gegeben. Ich wusste schon etwas von den Vulkaniern, besser gesagt über seinen Charakter in der Originalserie, aber nicht genug, dass ich sicher war, den Part richtig spielen zu können. Ich bin selber kein Stück Vulkanier. Weder bin ich "schräg" - das war ein Wort, das er oft benutzt hat. Es ist auch nichts Feinsinniges an meinem Humor. Die ganze vulkanische Mystik entzieht sich mir. Ich bin kein bisschen logisch, und "emotional" ist mein zweiter Vorname. Also war unemotional zu sein eine echte Herausforderung für mich. Aber er hat mich bei jedem Schritt begleitet und Ausdrücke wie "ein Jahrtausend an Weisheit hinter den Augen" benutzt.

Cobb: Hat Ihnen abgesehen von Leonard Nimoy noch jemand anderes zur Seite gestanden, Sie unter seine Fittiche genommen?

Curtis: Ich würde sagen, die ganze Crew hat das getan. Ich habe sie alle ziemlich gut kennen gelernt, einfach nur durch das Zusammensein am Set. Und dann habe ich sie ab und an bei Conventions getroffen. Sie waren immer für mich da, um mir Ratschläge zu geben, wenn ich sie brauchte. Die Menschen, über die ich spreche, sind Walter Koenig, George Takei, Nichelle [Nichols], Jimmie Doohan, und Dee [DeForest] Kelley. Wirklich liebe Menschen. Bill Shatner habe ich nicht so gut kennen gelernt, er ist immer abseits der anderen geblieben.

Cobb: Gab es vielleicht einen lustigen Zwischenfall oder eine kleine Anekdote, die Sie mit uns teilen könnten?

Curtis: Lustig, genau das hat gestern auch schon jemand gefragt. Leider gab es nicht so viele Blödeleien am Set von "Star Trek III". Es war Leonard Nimoys erster Versuch als Regisseur und er hatte eine Menge Faktoren zu berücksichtigen, also war es nicht so lustig am Set. Es war auch ein sehr düsterer Film. Also konnte ich leider nicht so viel Spaßiges beobachten, wie die "The Next Generation"-Leute das immer tun konnten. Sie sind jeden Tag zur Arbeit gekommen und hatten was zu lachen. Das war nicht die Erfahrung, die ich bei "Star Trek III" gemacht habe.

Cobb: Lassen Sie mich eine Frage zu den Ohren stellen: Waren sie unbequem zu tragen? Darüber habe ich schon verschiedene Aussagen gehört.

Curtis: Kein Problem. Die waren eigentlich gar nicht zu bemerken, wenn sie erst einmal angeklebt waren. Das einzig Bemerkenswerte bezüglich der Ohren war die Prozedur des Entfernens. Sie mussten eine starke Chemikalie benutzen, um sie abzumachen. Ich sollte mir die Ohren jede Nacht mit Neosporin einreiben, denn es konnte zu Infektionen kommen, und das hätte das Ankleben und Entfernen jeden Tag problematisch gemacht. Eigentlich haben sie gar nichts gewogen, nichts weiter als ein wenig Latex-Zeug.

Cobb: Möchten Sie noch etwas sagen, bevor wir uns verabschieden?

Curtis: Nur "danke". Wirklich, "Star Trek" war ein Segen für mein Leben, aus vielerlei Gründen. Am schönsten war die andauernde Freundschaft. Für diese Bereicherung bin ich wirklich dankbar. Gene Roddenberry hat diese tolle Sache erschaffen, und ich bin dankbar dafür, ein winzig kleiner Teil dessen zu sein, aber ein Teil, der für mein Leben eine Menge bedeutet hat. Danke!
Den kompletten MP3-Podcast, zusammen mit Interviews mit Joe Haldeman und Mike Treder, dem Executive Director des Center for Responsible Nanotechnology, können Sie bei "The Future and You" downloaden.
(uw)


F a n d o m

Nemecek: "Communicator" und Fanclub sollen bald zurückkommen (25. Februar)
Wie TrekToday berichtet, erörterte Chefredakteur Larry Nemecek die Zukunft seiner Zeitschrift "Star Trek Communicator" und des US-Fanclubs.

Nemecek sagte auf einer Convention in Las Vegas, dass er die Rückkehr der Zeitschrift erwarte. Er meinte, dass die neue CBS Corp. "Star Trek" "gut, aber weniger dringlich, als ich möchte" behandle. "Unsere Leute sind immer noch die gleichen, guten Leute. CBS hat sie gehalten. Ein gutes Zeichen", fügte er in einem Chat bei TrekUnited hinzu.

Er meinte, dass seine Arbeit beim Editieren ein bisschen langsamer geworden sei. Er habe an einem DVD-Projekt gearbeitet und eine lokale Industrie- und Handelszeitschrift herausgegeben, zusätzlich noch Kolumnen für das englische "Star Trek Magazine" geschrieben. Für das Jahr 2006, "Star Treks" 40. Geburtstag, hat er neue Projekte in Arbeit, die er aber noch nicht besprechen möchte.

Nemecek hofft, dass er "einen aufpolierten Fanclub und eine total geladene Website" lancieren kann. Er sagte, dass es Gespräche über die Einbeziehung von Fan Fiction gegeben habe, "solange es nicht 'Strange New Worlds' von Pocket Books tangiert". Bezüglich der Arbeit an einer Fan-Film-Produktion sagte er, dass "New Voyages", "Exeter" und "Hidden Frontier" wirklich die "Messlatte höher gestellt haben". Aber er denkt, dass es letzten Endes drei Jahre sein werden, bis ein neuer "Star Trek"-Film oder eine -Serie von CBS oder Paramount kommen werden.

Mehr dazu können Sie hier nachlesen.
(cr)


T r e k   G a m e s

Aktuelle News zu "Star Trek"-Spielen finden Sie in der TZN GameZone auf unserer Website.

Erste Screenshots zu "Star Trek Online" (24. Februar)
Die englische Website Gamasutra berichtet in einem Artikel über die Entstehung und Wichtigkeit der Spieloptik. Am Beispiel von "Star Trek Online" wird der Weg vom Original zum Spiel mit den ersten Screenshots des Spiels erläutert. Außerdem gibt es neue Screenshots zu "Star Trek Legacy".

Die ersten drei Bilder von "Star Trek Online" stammen aus einer Grafikdemo und zeigen einen Korridor, einen Turbolift und den Konferenzraum einer Galaxy-Klasse. Laut Entwickler Perpetual entsprechen diese Screenshots zu 90 Prozent der Grafikqualität des späteren Spiels. Die Grafikdemo ist laut "GameStar" speziell für die Entwicklung des für "Star Trek" typischen Looks entwickelt worden. Die Fans der Serie hätten eine sehr genaue Vorstellung davon, wie das Innere eines "Star Trek"-Raumschiffs auszusehen habe, schreibt Ian Pierogostini, Lead Client Engineer bei Perpetual. Da dies ein so wichtiger Aspekt des "Star Trek"-Universums sei, habe das Team zunächst einmal versucht, diese Optik auf die Spieleengine zu übertragen. Neben den originalen "Star Trek"-Vorlagen seien auch andere Spiele wie "Half-Life 2" und "Doom 3" genau studiert worden, um Stärken und Schwächen von verschiedenen Beleuchtungssystemen herauszufinden.

Die drei Bilder finden Sie auf der von der TZN GameZone neu gestarteten Seite zu "Star Trek Online" in der Galerie. Außerdem gibt es bei der TZN GameZone auch neue Seiten zu "Star Trek Tactical Assault" und "Star Trek Legacy". Auf letzterer finden Sie acht neue Screenshots zum Spiel.
(mk)

Newsredaktion:
      Markus Kettner
      Caroline Rosselet
      Uwe Webel

 
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            Kirki's Questions & Answers

 


Kirki im Urlaub

Hallo zusammen,

der Therapeut hat meiner Frau und mir empfohlen, einen etwas längeren Urlaub anzutreten. Darum wird meine Rubrik in den kommenden zwei Wochen auch leider ausfallen müssen. Doch keine Sorge: Eure Fragen werden natürlich nicht vergessen und ich kann mich ihnen dann ganz entspannt und erholt widmen - und das, obwohl meine Schwiegermutter mitkommt. Wir haben sie einige Male zu den Therapiestunden (und zum Klingonisch-Sprachkurs) mitgenommen, und irgendwie ist sie gar nicht so übel. Als ich das meinem Schwiegervater mitteilte, meinte er, er würde mich enterben. Das stört mich aber nicht weiter, bei dem gibts eh nicht groß was zu holen.


F r a g e

Heute gibts den zweiten Teil der Frage von Adm. Ges. Wir erinnern uns - er wollte wissen:

Hallo Kirki,

wie viele Shuttles haben die uns bekannten Crews denn so über die Jahre verloren? Und wer saß dabei am Steuer? Viel Spaß beim Durchforsten der Starfleet-Archive. ;-)

Gruß
Adm. Ges


A n t w o r t

Letzte Woche hatte ich bereits "Voyager" und "Enterprise" abgehakt, diese Woche kommen die übrigen Serien dran. Machen wir mal von hinten nach vorne weiter.

Bei "Deep Space Nine" gingen offenbar gar keine Shuttles verloren, da man eher selten welche benutzt hat. Immerhin hatte man dort die sehr viel leistungsfähigeren Runabouts, die eigenständige Kleinstschiffe darstellten. Davon gingen aber einige zu Bruch, insgesamt zwölf:

  • "Die Prophezeiung" (1.13): Sisko, Kira, Bashir und Kai Opaka machen mit der U.S.S. Yangtzee Kiang eine Bruchlandung auf einem unbekannten Mond, wobei das Runabout irreparabel beschädigt wird.
  • "Das Harvester-Desaster" (2.13): Die U.S.S. Ganges wird von den T'Lani zerstört.
  • "O'Briens Identität" (2.14): Sisko erwähnt in einem Logbucheintrag, dass ein Runabout beim dritten Mond von Bajor VII verloren ging.
  • "Der geheimnisvolle Garak, Teil 2" (3.21): Die U.S.S. Rio Grande geht im Gamma-Quadranten verschollen.
  • "Unser Mann Bashir" (4.10): Die U.S.S. Orinoco wird nach einer Sabotageaktion der cardassianischen Separatistengruppe "Der wahre Weg" durch einen Warpkernbruch zerstört.
  • "Das Schiff" (5.02): Ein nicht näher benanntes Runabout wird von den Jem'Hadar zerstört.
  • "Die Schlacht um Ajilon Prime" (5.03): Ein Runabout wird auf der Oberfläche von Ajilon Prime durch Bomben zerstört.
  • "Im Lichte des Infernos" (5.15): Die U.S.S. Yukon wird zerstört.
  • "Empok Nor" (5.24): Ein Runabout von DS9 wird zerstört.
  • "Valiant" (6.22): Die U.S.S. Shenandoah wird zerstört.
  • "Im Ungewissen" (7.17): Die U.S.S. Gander wird von den Jem'Hadar zerstört.
  • "Im Angesicht des Bösen" (7.20): Die U.S.S. Defiant wird im Kampf um das Chin'toka-System schwer getroffen und kann nur Sekunden vor der endgültigen Zerstörung evakuiert werden.
Bei "The Next Generation" konnte man noch aufpassen und es gingen nur sehr wenige davon kaputt. Insgesamt gerade einmal bescheidene sechs:
  • "Der Sammler" (3.22): Das Shuttle Pike (NCC-1701-D-12) wird zerstört.
  • "Angriffsziel Erde" (4.01): Ein Shuttle des Typs 7 wird von einem Borg-Kubus zerstört.
  • "Datas erste Liebe" (4.25): Die Voltaire (NCC-1701-D-03), ein Shuttle vom Typ 15, wird im Mar-Oscura-Nebel zerstört.
  • "Verbotene Liebe" (5.17): Die Magellan (NCC-1701-D-15) wird im Nullraum zerstört.
  • "Besuch von der alten Enterprise" (6.04): Die Goddard (NCC-1701-D-02), ein Typ-6-Shuttle, wird an Scotty "verliehen".
  • "Erwachsene Kinder" (6.07): Die Fermi (NCC-1701-D-09), ein Shuttle des Typ 15, wird zerstört.
Und zuletzt haben wir noch die Classic-Serie, bei der aus Kostengründen eher weniger Shuttles verwendet wurden (darum wurde ja überhaupt das Beamen erfunden, damit man nicht dauernd aufwändige Shuttle-Landeszenen zeigen muss). Hier wurden gerade mal zwei Shuttles zerstört:
  • "Notlandung auf Galileo Sieben" (1.16): Das Shuttle Galileo, NCC-1701/7, wird über Taurus II zerstört.
  • "Planeten-Killer" (2.06): Ein weiteres Shuttle mit der Kennung NCC-1701/7 wird zerstört, indem es von Commodore Decker in den Planeten-Killer geflogen wird.
Fassen wir also noch mal zusammen: "Voyager" steht mit 18 zerstörten Shuttle innerhalb von sieben Jahren eindeutig an der Spitze. Danach folgt "Deep Space Nine", wo im Laufe des Dominion-Kriegs zwölf Runabouts das Zeitliche segneten. In TNG gingen sechs Shuttles zu Bruch, in "Enterprise" waren es vier und in der Classic-Serie nur zwei.

Apropos Shuttle: Unseres wird gleich losfliegen und uns nach Betazed in den (wohlverdienten?) Urlaub fliegen.

Bis in drei Wochen.


Wollten Sie im Trek-Universum schon immer mal etwas wissen, fanden aber nie eine Antwort? Dann schreiben Sie Kirki, und Ihre Fragen werden bald an dieser Stelle beantwortet.

von Kirki

 
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            Star Talk

 


Zwischen Roddenberry und Berman - Ein Interview mit Harve Bennett

"Ob wir 'Starfleet Academy' jetzt machen könnten? Wenn einer Interesse hat - ich bin bereit."

Harve Bennett hat vier klassische "Star Trek"-Filme produziert. Bei "Der Zorn des Khan", "Auf der Suche nach Mr. Spock", "Zurück in die Gegenwart" und "Am Rande des Universums" war er auch am Schreibprozess beteiligt. Aber seine Karriere war lang und vielfältig, noch bevor er mit "Star Trek" zu tun hatte. Angefangen hat es in den 1940ern, als er noch ein Kind war, mit der Radiosendung "The Quiz Kids". Nach einem Abschluss in Theaterwissenschaften von der UCLA war er kurzzeitig als Journalist tätig und hat anschließend zwei Jahre Armeedienst in Korea abgeleistet. Wieder zurückgekehrt, wurde er Produktionsassistent bei CBS, durchlief das ganze Unternehmen und wechselte dann zu ABC. Hier entwickelte er Dutzende von erfolgreichen TV-Shows wie "Batman" und "The Fugitive".

Nachdem er die erste Miniserie überhaupt für das Fernsehen, "Rich Man, Poor Man", sowie zahlreiche andere produziert hatte, ging Bennett zu Paramount. Dort wurde er gefragt, ob er nicht am ersten "Star Trek"-Film mitarbeiten wolle, was zu einer Zusammenarbeit mit Gene Roddenberry und Nicholas Meyer führte. Während er die "Star Trek"-Filme produzierte, gewann er einen Emmy für den Film "A Woman Called Golda". Er brachte dann 1989 einen "Starfleet Academy"-Film ins Gespräch. Ein Vorschlag, der in den nächsten Jahren immer mal wieder auftauchte - für eine mögliche Fernsehserie. Im Interview spricht er neben dem aktuellen "Starfleet Academy"-Stand auch über den schon vor dem zweiten Trek-Kinofilm ausstiegswilligen Leonard Nimoy und wie man ihn dazu bringen konnte, doch noch für fünf weitere Filme zurückzukehren. Im Folgenden finden Sie alle relevanten Aussagen Bennetts, die er vor wenigen Tagen im Gespräch mit TrekNation machte.

TrekNation: Mr. Bennett, haben Sie die Ablehnung und Einstellung von "Enterprise" verfolgt?

Harve Bennett: Nein, ich war in die Folgeserien überhaupt nicht eingebunden. Das hat den Grund, dass "The Next Generation" entstanden ist, als wir noch die Filme gedreht haben. Ich hatte mir den Pilotfilm angesehen, aber es war schwer, an "Star Trek V" zu schreiben und schon zu wissen, was später passieren würde. Also habe ich das nicht weiter verfolgt. Die Leute fragen mich immer nach verschiedenen Episoden und ob ich Michael Piller gekannt habe, aber das habe ich nicht. Berman war eine Führungskraft des Studios und ich kannte ihn gut, aber das war mein einziger Kontakt mit "The Next Generation".

TrekNation: Sie waren an dem Vorschlag für "Starfleet Academy" beteiligt.

Bennett: Da war ich sehr dran beteiligt. Wir hatten ja schon grünes Licht für den Film. Aber dann wurde alles abgeblasen, weil es einen Regime-Wechsel im Studio gab und man sich Gedanken darüber machte, zum 25. Geburtstag doch eher etwas Konventionelleres zu machen. Wir hatten 19 Monate, um das schaffen. 19 Monate? Es gibt keine Möglichkeit, einen Special-Effects-Film in 19 Monaten zu machen. Unsere schnellste Zeit haben wir bei "Star Trek III" erreicht. Da haben wir zwei Jahre gebraucht, von den ersten Entwürfen bis zum Filmstart. Und der Grund dafür ist, dass wir das Skript normal geschrieben haben. Und es war ein einfaches Skript, nach sechs Wochen konnten wir schon loslegen. Aber die Planung der Special Effects nimmt die meiste Zeit des Jahres in Anspruch. Ich sagte: 'Das geht nicht.' Und dann war meine Zeit um und ich ging.

TrekNation: Ist das jetzt aktuell wieder im Gespräch? Es gibt Gerüchte darüber, die alle sechs Monate wieder auftauchen.

Bennett: Ich erzähle Ihnen, wie aktuell das ist. Bevor Sherry Lansing Paramount Pictures verließ, hatten wir ein Treffen, etwa vor zwei Jahren, und da habe ich vorgeschlagen, dass es an der Zeit wäre, "Starfleet Academy" zu machen. Und sie liebte es. Wir hätten es wirklich gemacht. Aber dann meinte sie, die Fernsehabteilung hätte sie gebeten, es nicht zu machen, weil "Enterprise" in der Mache wäre, und sie meinten, dass "Enterprise" das Prequel sein sollte. Deshalb haben wir es nicht gemacht. Ob wir es jetzt machen könnten? Wenn einer Interesse hat - ich bin bereit. Technisch gesehen bin ich in Rente, aber nichttechnisch gesehen schreibe ich an meinem eigenen Buch. Ich bin ziemlich glücklich darüber, nicht mehr jeden Tag in die Innenstadt von Los Angeles fahren zu müssen.

TrekNation: Wir sind uns nach der Trennung von Viacom und CBS nicht sicher, wer denn jetzt die Entscheidung über einen neuen Film oder eine neue Fernsehserie treffen würde.

Bennett: Diese Frage kann ich nicht beantworten. Ich bin da genauso verwirrt wie Sie. Diese ganzen Sammelsurien... Ich dachte, ich hätte es damals bei der Paramount-Übernahme von Gulf & Western verstanden. Aber seitdem habe ich den Überblick verloren. Ich habe da immer noch ein paar Kontakte und will noch ein paar rechtliche Dinge klären, aber das könnte alles schon passé sein, da Dreamworks jetzt aufgetaucht ist. Wenn der Deal klappt, dann kenne ich mindestens drei gute Freunde, die ihren Job verlieren. Die wollen da ihre eigenen Leute haben.

TrekNation: Also verfolgen Sie die "Starfleet Academy"-Idee derzeit nicht aktiv?

Bennett: Nein, aber ich liebe sie. Sie hat ein wenig an Antrieb verloren, als mein guter Freund DeForest Kelley starb. Er sollte zusammen mit Bill [Shatner] und Leonard [Nimoy] eine wiederkehrende Rolle spielen, in einem Rückblick. So haben wir die drei Hauptcharaktere in das Prequel eingebettet: als Erinnerung. Kirk kommt in die Akademie, um mit seinen Mitschülern zu sprechen und erinnert sich an die Zeit, als sie 17 waren.

TrekNation: Ich habe gehört, dass Shatner einen Piloten schreiben wollte, oder er hatte so etwas in der Art vor... Vielleicht aber für Pocket Books und nicht fürs Fernsehen.

Bennett: Wir haben immer gesagt, dass der Gewinn aus dem Film zum einen wäre, dass es nur Gutes bringen würde, wenn die Originalbesatzung dabei ist. Die originale Enterprise wartet nur darauf, unsere Jungs hochzubeamen. Zum anderen hast du die mögliche Fernsehserie "Starfleet Academy". Vor ein paar Wochen habe ich Bill am Set von "Boston Legal" getroffen, und mit Leonard telefoniere ich ab und zu. Wir sind Freunde geblieben und alle in etwa im gleichen Alter.

TrekNation: Wir müssen Sie einfach fragen, weil Sie "Star Trek II" erwähnt haben. Was ich gehört habe, ist, dass nach dem Ende des zweiten Films Nimoy gesagt hätte: "Mir reichts. Ich setze die Ohren nicht noch mal auf, und wenn ihr mich umbringt."

Bennett: Das stimmte sogar schon bevor wir den zweiten gedreht haben. Alle sagten "Wie bringst du Leonard dazu, noch einen zu drehen?", und ich hatte eine Idee. Also besuchte ich Leonard, der gerade Theater spielte, und wir aßen im Anschluss zu Abend. Und ich sagte: "Ich weiß, dass du keinen 'Star Trek'-Film mehr drehen willst. Leonard, erinnerst du dich an 'Psycho'? Erinnerst du dich, dass der größte Star des Films zu jedermanns Entsetzen nach einem Drittel des Films getötet wurde?" Er bejahte und ich meinte: "Das will ich mit Spock machen. Ich werde dir die glorreichste Todesszene geben, die es jemals gab." Er fand die Idee super, und schon war er im Boot.

TrekNation: Gene Roddenberry selber war das Informations-Leck?

Bennett: Er war das Leck. Und dann wurde das Studio panisch und sagte: "Ihr könnt ihn nicht töten." Leonard war schon an Bord, also entwarfen wir die Szene, in der er geötet wird, und der Schlüsselsatz kommt von Kirk: "Sind Sie nicht tot?" Und das beruhigte alle. Und am Ende hatten wir wieder das gleiche Problem. Aber dann ging die Sache an Nicholas Meyer, die große kreative Kraft, er schrieb und führte Regie. Ich schrieb seine Sachen um, er hatte keine Ahnung von Trek.

TrekNation: ... und führte Regie bei dem Leckerchen, das Sie Nimoy hinhielten, damit er wiederkommt?

Bennett: Nein, was tatsächlich passierte, war, dass er eine tolle Zeit hatte. Etwa zur Hälfte des Films hat er sich mir anvertraut und meinte: "Wenn es noch einen Film gibt, dann würde ich gern Regie führen." Das fand ich wunderbar. Dann hatten wir die erste Preview, und Nicholas war sich sicher, dass er toter als tot war. Das Publikum liebte den Film bis zum Ende, und das war ein Dämpfer. Wir wussten, dass es keine Mundpropaganda zu dem Film geben würde. Also veränderten wir das Ende, so wie Sie es kennen, mit den zusätzlichen Szenen mit Spocks Stimme am Ende, entgegen Nicks Einwänden. Bis er das nächste Publikum sah, das stehend applaudierte. Und da wussten wir, dass wir einen Film geschaffen hatten, der sowohl ergreifend als auch hoffnungsvoll war. "Star Trek III" hat sich selber geschrieben, in sechs Wochen. Alle Dinge waren an ihrem Platz. Niemand hatte vor, eine Trilogie zu machen, aber im Endeffekt haben wir genau das getan.

Das Längste, was ich je im Kino gelacht habe, war in Moskau 1987. Wir zeigten "Star Trek IV" mit kyrillischen Untertiteln in der Moskauer Filmakademie anlässlich der Unterzeichnung des Anti-Walfangvertrages durch Russland. Und die World Wildlife Foundation schickte uns mit dem Film nach Moskau. Also zeigten wir ihn. Der Film war exakt so, wie er für die Amerikaner war, bis auf eine Textzeile. Gegen Ende des Films sind sie im Raumhafen, bekommen ihr neues Schiff und sind sehr pessimistisch. Und Pille erklärt, dass sie einen Frachter bekämen, weil, und ich zitiere wörtlich: "Eine bürokratische Mentalität ist die einzige Konstante im Universum." Das Moskauer Publikum stand auf und jubelte!

TrekNation: Worauf sind Sie bei all dem am stolzesten?

Bennett: Wollen Sie die Wahrheit hören? Trek-Fans haben mich als einen der wichtigsten Menschen in der Science-Fiction bezeichnet, aber ich habe mich nie für einen Science-Fiction-Kenner gehalten. Was ich bin, bin ich aufgrund meines Hintergrundes. Ich bin als Kind während des Zweiten Weltkriegs aufgewachsen. Ich schreibe über Helden, weil ich in einer heroischen Zeit geboren und aufgewachsen bin. Was ich an "Star Trek" geliebt habe, als ich den Auftrag bekam, waren die sehr heldenhaften Männer und Frauen, die Volkszughörigkeit und all das Zeug, was die Hinterlassenschaft der Unabhängigkeitserklärung war. Und das war mein Beitrag dazu.

Übersetzung:
      Uwe Webel

 
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            Trek-TV-Guide

 


Das "Star Trek"-Fernsehprogramm vom 5. bis 11. März 2006


T h e   O r i g i n a l   S e r i e s

Sci Fi zeigt die Serie, mit der alles begann, in einer Endlosschleife: Von Montag bis Freitag gibt es täglich eine Folge. Wir sind mitten in der vierten Wiederholung. Die jeweilige Episode wird am darauf folgenden Werktag um zirka 11.20 Uhr wiederholt.

Montag, 6. März
Sci Fi (Premiere), 16.10 Uhr: "Computer M5" (2.24)

Dienstag, 7. März
Sci Fi (Premiere), 16.10 Uhr: "Brot und Spiele" (2.25)

Mittwoch, 8. März
Sci Fi (Premiere), 16.10 Uhr: "Ein Planet, genannt Erde" (2.26)

Donnerstag, 9. März
Sci Fi (Premiere), 16.10 Uhr: "Spocks Gehirn" (3.01)

Freitag, 10. März
Sci Fi (Premiere), 16.10 Uhr: "Die unsichtbare Falle" (3.02)


T h e   N e x t   G e n e r a t i o n

Der sich unter anderem im Premiere-Bouquet befindende Sci-Fi-Kanal zeigt die bislang erfolgreichste "Star Trek"-Serie. Sie kommt dort täglich von Montag bis Donnerstag und wird meistens am nächsten Tag, kurz nach Mitternacht, wiederholt. Kabel 1 bringt Picard und Co. auf dem angestammten "Star Trek"-Sendeplatz von Montag bis Freitag.

Montag, 6. März
Kabel 1, 17.15 Uhr: "Der Reisende" (1.06)

Montag, 6. März
Sci Fi (Premiere), 21.05 Uhr: "Datas Tag" (4.11)

Dienstag, 7. März
Kabel 1, 17.15 Uhr: "Die geheimnisvolle Kraft" (1.07)

Dienstag, 7. März
Sci Fi (Premiere), 21.05 Uhr: "Der Rachefeldzug" (4.12)

Mittwoch, 8. März
Kabel 1, 17.15 Uhr: "Das Gesetz der Edo" (1.08)

Mittwoch, 8. März
Sci Fi (Premiere), 21.05 Uhr: "Der Pakt mit dem Teufel" (4.13)

Donnerstag, 9. März
Kabel 1, 17.15 Uhr: "Die Schlacht von Maxia" (1.09)

Donnerstag, 9. März
Sci Fi (Premiere), 21.05 Uhr: "Beweise" (4.14)

Freitag, 10. März
Kabel 1, 17.15 Uhr: "Rikers Versuchung" (1.05)


D e e p   S p a c e   N i n e

Gleich zwei Episoden zeigt der Spartensender Sci Fi am Wochenende.

Sonntag, 5. März
Sci Fi (Premiere), 9.55 Uhr: "Die Nachfolge" (1.11)
(Die Folge wird am selben Tag um 16.25 Uhr wiederholt.)

Samstag, 11. März
Sci Fi (Premiere), 9.00 Uhr: "Der Steinwandler" (1.12)
(Die Folge wird am selben Tag um 16.05 Uhr wiederholt.)


V o y a g e r

Auf Sci Fi kommt "Voyager" in der Nacht auf den Sonntag, wiederholt wird die Episode immer am Sonntagnachmittag.

Sonntag, 5. März
Sci Fi (Premiere), 17.50 Uhr: "Von Angesicht zu Angesicht " (1.14)

Samstag, 11. März
Sci Fi (Premiere), 23.20 Uhr: "Dr. Jetrels Experiment" (1.15)


E n t e r p r i s e

Sat.1 zeigt die fünfte "Star Trek"-Serie am Sonntag zur besten Essenszeit. Es läuft die deutsche Erstausstrahlung der vierten Staffel.

Sonntag, 5. März
Sat.1, 13.00 Uhr: "Borderland" (4.04)


D i e   K i n o f i l m e

Sci Fi zeigt voraussichtlich immer am Dienstag alle Spielfilme, mit Ausnahme von "Nemesis".

Dienstag, 7. März
Sci Fi (Premiere), 21.55 Uhr: "Star Trek: Am Rande des Universums"

von Peter Schipfmann

 
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            SF-TV-Tipps

 


Die Science-Fiction-TV-Highlights vom 5. bis 11. März 2006

Sonntag, 5. März

RTL II, 6.10 Uhr: "Spacecenter Babylon 5: Der erste Schritt" Tipp
Zwischen den Minbari und den Menschen entbrennt ein Krieg, der die gesamte Menschheit auszulöschen droht. Einem Mann gelingt es, den Krieg zu beenden. -> Details

RTL II, 8.00 Uhr: "Spacecenter Babylon 5: Das Tor zur 3. Dimension"
Bei einem Routineeinsatz im Hyperraum stößt die Deltastaffel auf ein riesenhaftes Relikt unbekannter Herkunft. Niemand weiß, wozu die gigantische Konstruktion dient. -> Details

Vox, 9.25 Uhr: "BBC Exklusiv: Hawkings Dilemma" Tipp
Stephen Hawking ist der berühmteste Physiker unserer Zeit. Seit den 60er-Jahren beschäftigt er sich mit Themen, in denen die Physik an ihre Grenzen stößt. -> Details

RTL II, 9.50 Uhr: "Spacecenter Babylon 5: Der Fluss der Seelen"
Als ein halbverrückter Archäologe mit einem geheimnisvollen Relikt Babylon 5 erreicht, bringt er damit die gesamte Raumstation in Gefahr. -> Details

RTL II, 11.40 Uhr: "Spacecenter Babylon: Waffenbrüder"
Während Allianzpräsident Sheridan und sein alter Freund Garibaldi einen streng geheimen neuen Raumschiffprototypen besichtigen, erhält Sheridan in einer Vision die Warnung vor der Mobilmachung der Drakh, ehemaliger Helfer der vor kurzer Zeit aus der Galaxie vertriebenen "Schatten". -> Details

Tele 5, 12.55 Uhr: "Fallout - Gefahr aus dem All"
Krieg im Weltraum: Ein russischer Terrorist reist unerkannt als Mitglied einer Raumstation ins All. Von dort aus bedroht er die Erde mit SDI-Waffen. -> Details

Kabel 1, 22.05 Uhr: "Die Klapperschlange"
New York in naher Zukunft: Ganz Manhattan ist eine abgeriegelte Insel, auf der Strafgefangene sich selbst überlassen werden. Eines Tages stürzt das Flugzeug des US-Präsidenten über dem Big Apple ab.-> Details

SuperRTL, 22.15 Uhr: "Die Männer von Stepford"
Was geschieht in Stepford? Als Jodi und Mick Davison in den beschaulichen Ort ziehen, sind sie zunächst begeistert. Doch dann zeigt sich, dass alle Männer von Stepford Pantoffelhelden sind. -> Details

Mittwoch, 8. März

Kabel 1, 20.15 Uhr: "War Games - Kriegsspiele" Tipp
Der Computer-Hacker David hat es geschafft, sich ins Netzwerk des US-Verteidigungsministeriums einzuschleichen. In der falschen Annahme, es handle sich um ein Spiel, startet er das Programm "Weltweiter Thermonuklearer Krieg". -> Details
(Wiederholung am Samstag um 14.25 Uhr)

Kabel 1, 22.25 Uhr: "Solo"
Im Dschungel Mittelamerikas will das Militär eine neue Geheimwaffe gegen terroristische Rebellen erproben: den hochgerüsteten Androiden Solo, der in der Lage ist zu denken und zu lernen. -> Details

Freitag, 10. März

SF2, 20.00 Uhr: "Minority Report" Tipp
Washington, 2054: Dank Pre-Crime, einer Spezialabteilung für Verbrechensverhinderung unter der Leitung von John Anderton, gehört Kriminalität der Vergangenheit an. - Tom Cruise als Opfer einer alternativen Zukunft. -> Details

ProSieben, 20.15 Uhr: "Mission to Mars"
Irgendwann in der nahen Zukunft: Zum ersten Mal startet eine bemannte Mission zum Mars. - Gary Sinise und Tim Robbins auf der Suche nach Leben auf dem Roten Planeten. -> Details
(Wiederholung am Samstag um 6.55 Uhr)

Samstag, 11. März

SF1, 22.55 Uhr: "The 6th Day" Tipp
Die nahe Zukunft. Gentechnik hat die Welt verändert. Nur das Kopieren von Menschen ist per Gesetz verboten. Als der Helikopterpilot und Familienvater Adam Gibson eines Tages nach Hause kommt, kann er nicht fassen, dass ein ihm aufs Haar gleichender Doppelgänger seinen Part als Familienoberhaupt eingenommen hat. -> Details
(Wiederholung am Sonntag um 2.30 Uhr)

RTL II, 23.05 Uhr: "The Second Arrival - Die Wiederkehr"
Ein Computer-Hacker erhält Hinweise auf eine schreckliche Verschwörung: Feindliche Aliens planen eine Invasion und haben eine äußerst üble Angewohnheit: Nach Belieben nehmen sie menschliche Gestalt an... -> Details
(Wiederholung am Sonntag um 8.10 Uhr)

ORF1, 23.20 Uhr: "Resident Evil"
Effektreiches Zombie-Spektakel mit Milla Jovovich und Michelle Rodriguez: Im "Hive", einem riesigen Genforschungskomplex, ist ein Virus ausgebrochen... -> Details


Kommentare, vollständige Inhaltsangaben, Sendedaten und mehr finden Sie auf der Website von SF-TV-Tipps.

von Achim Stößer

 
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            "Enterprise" Preview

 


Was ist ein "Borderland"?

Werte Leser, ich begrüße sie zu einer neuen Woche und einer neuen "Enterprise"-Preview. Wer in die Fernsehzeitung guckt, könnte sich wundern - denn die Folge wird als "Borderland" angekündigt. Aber keine Angst, die Folge wird nicht im englischen Original gezeigt - vielmehr ist es der Kreativität (beziehungsweise deren Mangel) zu verdanken, dass diese Folge nun auch im Deutschen den Originaltitel trägt. Andererseits genügt ein Blick ins Wörterbuch, um das Fehlübersetzungspotenzial zu entdecken. Denn "Border" steht demnach für: 1.) Kante oder Rand(streifen); 2.) (Landes)grenze; 3.) Saum / Einfassung ; oder 4.) (Garten)rabatte.

Also, wie wäre es mit "Randstreifenland" oder "Kantenland" gewesen? Doch drei Zeilen weiter unten erfolgt die "Aufklärung": Borderland = Grenzgebiet. Hört sich irgendwie nicht so "cool" an oder? Vielleicht noch ein letzter (durchaus ernst gemeinter) Vorschlag: Wie hätte "Grenzregion" gepasst?

Doch genug zum Titel, weiter geht es mit dem Inhalt, denn nachdem die Enterprise letzte Woche endlich "zu Hause" ankam, wird sie diese Woche auch gleich wieder auf neue Mission geschickt.

Die Startsequenz beginnt eigentlich ganz harmlos: Ein klingonisches Schiff greift ein Shuttle mit zwei Menschen an Bord auf - doch das Schiff wird kurz darauf vermisst. Klar dass das wohl keine "normalen" Menschen waren. Ein Grund für Archer, um Dr. Arik Soong (Brent Spiner), einen Genetik-Wissenschaftler, im Gefängnis zu besuchen und über dessen Forschungen vor der Inhaftierung zu sprechen...

Sie verstehen nur "Bahnhof" und wollen unbedingt wissen, was das legendäre Orion-Syndikat damit zu tun hat? Schalten Sie ein!

Alternativ kann ich Sie noch auf die Review auf unserer Website STenterprise.de (natürlich zum englischen Original) und auf den Umfrage- und Diskussionsthread der deutschen TrekBBS verweisen.



Wie finden Sie unsere neue Rubrik? Schreiben Sie leserbriefe@trekzone.de.

von Tom Gerlich

 
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            Reader's Corner

 



D i e   S y n c h r o n i s a t i o n   v o n   " S t a r   T r e k " ,   T e i l   2

 > Die glorreichen Ferengi?

Hallo,

ich habe mich immer über die Übersetzung des DS9-Titels von "The Magnificent Ferengi" gewundert. Es wurde mit "Der glorreiche Ferengi" übersetzt.

Sollte es nicht eher Plural, "Die glorreichen Ferengi", in Anlehnung an "die glorreichen Sieben", heißen?

Christoph

 > Antwort des Autors

Lieber Christoph,

als Autor des Artikels in der neusten "Incoming Message" über die Synchronisation von "Star Trek" möchte ich gerne auf deinen Leserbrief antworten.

Du hast natürlich völlig Recht, dass der deutsche Titel von "The Magnificent Ferengi" die Anspielung auf den Film "Die glorreichen Sieben" verkennt. Der Plural von Ferengi lautet Ferengi, folglich kann man den Titel theoretisch sowohl im Singular ("Der glorreiche Ferengi") als auch im Plural ("Die glorreichen Ferengi") übersetzen. Aus dem Kontext jedoch (und das ist in diesem Fall die Episode selbst) wird klar, dass es sich um eine bewusste Anspielung auf oben erwähnten Western von John Sturges aus dem Jahre 1960 handelt. Die "Sieben" sind dabei das Rettungsteam, das Quark auf die Beine stellt, um seine entführte Moogie zu retten. Also sollte der deutsche Titel der Episode "Die glorreichen Ferengi" lauten.

Viele Grüße
Matthias W. Horn


 > Die Studios tun bereits ihr Bestes!

Inhaltlich werden die Mängel der Synchronisation im Artikel zutreffend beschrieben. Allerdings werden die Ursachen hierfür nicht hinreichend berücksichtigt. Weder die US-amerikanischen Produzenten von "Star Trek" noch die deutschen Auftraggeber der Synchronisation geben den Synchronstudios hinreichende finanzielle Mittel an die Hand, um eine möglichst perfekte Synchronisation zu gewährleisten. Im Gegenteil: Sowohl die Übersetzer als auch die Synchronregisseure und -sprecher sind völlig unterbezahlt und stehen unter enormen Zeitdruck. Zudem steht dem Synchronteam kein "Star Trek-Experte" zur Seite, der auf Kontinuitäts- und Übersetzungsfehler hinweisen könnte.

Entsprechend kann in der Regel weder die Übersetzung noch die Synchronisation auf solche Fehler hin überprüft werden. Alles soll möglichst mit einem "Take" im Kasten sein. Unter den gegebenen Bedingungen leisten die Synchronstudios und die Sprecher hervorragende Arbeit. Die Synchronisationsfehler sind im Übrigen nicht schlimmer als die Kontinuitäts- und Logikfehler in den Originaldrehbüchern.

Frank

 > Englisch ist die Lösung

Hallo,

die Artikel über die Synchronfehler bei "Star Trek" habe ich mit großem Vergnügen gelesen und ich freue mich schon auf den nächsten Teil. Sehr unterhaltsam!

Ich muss bei aller wohltuenden Häme aber auch dem Leserbrief von Frank völlig Recht geben. Ich bin mit ihm einer Meinung, dass unter Berücksichtigung der kommerziellen Daumenschrauben deren Arbeit in aller Regel als an ein Wunder grenzend perfekt bezeichnet werden muss.

Trotzdem. Gerade die erwähnten Fehler bei Sprichwörtern und Wortspielen - sie sind halt nur schwer übersetzbar - haben mich in den letzten Jahren immer mehr veranlasst, die Serien möglichst in Englisch zu sehen. Nur dass ich dann nicht alles verstehe, lässt mich manchmal noch zusätzlich die deutschen Folgen sehen.

Aber ich finde es faszinierend, wie viel lebendiger und für mich auch cooler die englischen Sprüche rüberkommen. Dagegen verblassen die meist routiniert und wenig inspiriert wirkenden deutschen Einheitsdialoge sehr. Wobei die Stimmen auch immer dieselben sind - sehr glatt, sehr gekonnt, aber mittlerweile eben auch irgendwie langweilig. Und natürlich hat im Deutschen niemand mehr einen Akzent. Auch sehr schade.

Ich bleibe also, in Zeiten des Internets und der DVD, möglichst beim englischen Original.

Andreas


" D a i l y   T r e k   W e e k e n d " - I n t r o

 > Bush ein Kommunist? Wie konnte es dazu kommen? - Eine Erklärung

Hallo Simon,

dein Intro hat mir mal wieder sehr gefallen und einmal mehr bewiesen, wie schlecht unser Bildungssystem ist. Dass man Bush für einen Kommunisten hält, wundert mich im Übrigen nicht. Das liegt daran, dass der Kommunismus der Gegenpol zum Kapitalismus ist, und da wir im Kapitalismus leben, ist der Kommunismus automatisch böse. Das ist das alte Klassenfeindschema. Allerdings vergessen die Arbeiter scheinbar, zu welcher Klasse sie gehören, denn der Kommunismus ist der Feind der Imperialisten, und nicht des Proletariats.

Da der Imperialist aber über die arbeitende beziehungsweise arbeitslose Bevölkerung herrscht, muss er alle alternativen Ideen aus den Köpfen der Menschen bekommen. Als bestes Argument, dass Kommunismus böse ist, zieht man nach wie vor Stalin heran. Der war zwar genauso wenig Kommunist wie Bush, aber er hat sich immerhin noch als solcher ausgegeben.

Nun ist es in den Köpfen der Masse tief verwurzelt, dass alles Böse = kommunistisch ist. Daher verwundert es nicht, dass der Imperialismus jetzt für Kommunismus gehalten wird. Ganz so blöd sind die Leute nämlich nicht, dass sie nicht zwischen Gut und Böse unterscheiden könnten. Bush ist böse, also rezitiert man das Wort, welches einem als Inbegriff des Bösen eingebläut wurde: Kommunist! Ich fände es auch nicht erstaunlich, wenn die Menschen McCarthy, Stalin oder gar Hitler für Kommunisten halten würden, obwohl alle drei reihenweise Kommunisten verhaften und ermorden ließen.

Vielleicht würde es helfen, sich erst einmal darüber zu informieren, was Kommunismus eigentlich ist, bevor man solch schwachsinnigen Müll von sich gibt. Es empfiehlt sich die Lektüre von Marx' "kommunistischem Manifest". Wer dieses nicht gelesen hat - immerhin hält man es für Teufelszeug -, kann nur das wiedergeben, was ihm anerzogen wurde.

Wenn man sich nun einmal doch dazu überwinden würde, könnte man erstaunt feststellen, dass da einiges ganz anders steht, als man es gelernt hat. Obwohl natürlich ein Rechtskonservativer vielleicht sogar noch abgestoßener wäre als zuvor. Wichtig ist jedoch, dass man nach der Lektüre weiß, dass Bush das Gegenteil von einem Kommunisten ist und hätte so wenigstens seine Bildung erweitert.

Das richtige Argument gegen Bush wäre jedenfalls gewesen: Den mag ich nicht, der ist Imperialist. Denn als solcher ist er dem Kapital verpflichtet, was man sehr gut am nicht vorhandenen Sozialsystem der USA sieht, und nicht zuletzt holt er sich die Ressourcen, die seine Wirtschaft braucht, wenn nötig mit Gewalt.

Der informierte Bürger wird nun ganz schnell 1 und 1 zusammenzählen und feststellen, dass Deutschland in diesen Punkten am Aufholen ist. Ergo: Merkel und Bush passen sehr gut zueinander, und Bush lässt nur Menschen foltern, die er nicht mag, und nicht solche, mit denen er in netter Runde die Welt neu aufteilt.

Keep on Trekin'

Sebastian


G e b u r t s t a g e

 > Kleines Malheur

Hi!

Bei den Ereignissen des Monats März 2006 in der "Incoming Message" habt ihr James Doohans und Leonard Nimoys Geburtstag vergessen. Nur so mal als kleine Info!

Gruß und ein schönes Wochenende!
Björn



Wenn auch Sie Anregungen, Kritik oder Lob haben, vielleicht aber auch einfach nur Ihre Meinung über "Star Trek", die "Daily Trek Weekend" oder andere Science-Fiction-, Fantasy- oder Mystery-Themen sagen wollen, dann schreiben Sie vertrauensvoll an leserbriefe@trekzone.de. Wir freuen uns über jeden Brief.

 
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            SFZ Weekly

 

B a t t l e s t a r   G a l a c t i c a

Die Musik im Staffelfinale (24. Februar)
Der "Battlestar"-Komponist Bear McCreary hat vor ein paar Tagen die Musikuntermalung für den finalen Zweiteiler der laufenden Staffel aufgezeichnet. Die Aufnahmen, bei denen hauptsächlich Klaviere und Streichinstrumente eingesetzt wurden, fanden auf der Warner Brothers Eastwood Scoring Stage in Burbank (Kalifornien) statt.

Für die zwei Episoden "Lay Down Your Burdens 1 und 2" wurden knapp über 50 Minuten Musik aufgezeichnet, wobei die Streichinstrumente nur für 16 Minuten zum Einsatz kamen. "Man hat mir 36 Stunden gegeben, um die 55 Minuten Musik für diese zweieinhalb Stunden lange Monstrosität zu komponieren, und nur fünf Tage, um sie zu produzieren", erklärt McCreary. Bei den Aufnahmen entstand auch ein Musikstück mit einer 21-köpfigen Streichertruppe, das einen kompletten Akt (zirka zehn Minuten) in einer der Folgen ohne Unterbrechung untermalen wird. Unterstützt wurde McCreary von Soundmixer und Musik-Koproduzent Steve Kaplan, der die Probeaufnahmen mit den Streichern geleitet hat.

Genau wie die erste wird auch die laufende zweite Staffel mit einem brutalen Cliffhanger enden. Laut McCreary wird die letzte Folge, die inklusive Werbeunterbrechung 90 Minuten lang sein wird, die Fans schreiend vor dem Fernseher sitzend zurücklassen. Ob das stimmt oder leicht übertrieben ist, wird man am 10. März erfahren, wenn "Lay Down Your Burdens 2" erstmals ausgestrahlt wird.

Laut der Website Soundtrack.net wird die CD mit dem Soundtrack zur zweiten Staffel irgendwann im Juni erscheinen. Die CDs mit der Musik zur Miniserie und der ersten Staffel sind bereits erhältlich.

Weitere Informationen zur Serie "Battlestar Galactica" finden Sie auf unserer Partnerseite Caprica City.
(ki)


H a r r y   P o t t e r

Cuarón unschlüssig über weiteren Film (1. März)
Alfonso Cuarón, Regisseur von "Harry Potter und der Gefangene von Askaban", will im Moment keinen weiteren Film der Reihe machen. Eine spätere Rückkehr in den Regiestuhl eines Potter-Films schließt der Mexikaner aber nicht grundsätzlich aus. ComingSoon.net befragte den 44-jährigen Regisseur, ob dieser noch einmal bei der Verfilmung eines "Harry Potter"-Romans beteiligt sein möchte. "Jetzt in diesem Moment? Nein", war seine Antwort. "Aber ich kann sagen, dass ich die zwei besten Jahre meines Lebens bei den Arbeiten zu 'Harry Potter' verbracht habe. Alles um die Produkte von J.K. Rowling herum ist voll nützlicher Energie. Es ist fantastisch, in ihrer Nähe und mit dem Ganzen verbunden zu sein. Ich weiß nicht... Später mal, wenn man mich fragt, würde ich es definitiv in Erwägung ziehen. Es war so ein wunderschönes Erlebnis. Andererseits bin ich nicht sehr gut darin, etwas zu wiederholen, das ich schon mal gemacht habe."

Cuaróns nächster Film ist "The Children of Men", basierend auf einem Roman von P.D. James. "Der Film spielt in der Zukunft, ist aber keine Science-Fiction", meint Cuarón. "Der Streifen spielt in der Zukunft, weil Teile der Story das erfordern. Geplant war er als Film, der in der Gegenwart spielt." "The Children of Men" soll am 29. September in die US-amerikanischen Kinos kommen.
(ki)


P l e a s a n t v i l l e   /   N i g h t s t a l k e r

Schauspieler Darren McGavin und Don Knotts gestorben (26. Februar)
Die Filmwelt hat zwei renommierte Darsteller verloren: Don Knotts, der TV-Mann aus "Pleasantville", und "Nightstalker" Darren McGavin sind in Los Angeles verstorben.

Don Knotts wurde 1924 geboren und gehörte zu den beliebtesten Komikern im amerikanischen Fernsehen. In seiner populärsten Rolle, als Deputy Barney Fife in der "The Andy Griffith Show" aus den 60er-Jahren, war er allerdings nie in Deutschland zu sehen. Fünf Emmys gewann er für diese Rolle. Insgesamt wirkte er in über 70 Produktionen mit. In der Fantasy-Komödie "Pleasantville" (1998) hatte er als mysteriöser TV-Techniker eine seiner letzten Rollen. Im Alter von 82 Jahren ist er an den Folgen von Lungen- und Atmungskomplikationen gestorben.

Darren McGavin, geboren 1922, spielte den Reporter Carl Kolchak in der amerikanischen Kultserie "Nightstalker" (1974), die durchaus als Vorfahre von moderneren Serien wie "Akte X" gesehen werden kann. Wohl als Hommage dafür spielte McGavin auch zwei Gastauftritte als Agent Arthur Dales in zwei Episoden von "Akte X". Er war auch als Frank Blacks Vater Henry in einer Episode von "Millennium" mit dabei. Noch letztes Jahr absolvierte er einen winzigen Cameo-Auftritt im Pilotfilm der Neuauflage der Serie "Nightstalker". Im Alter von 83 Jahren ist McGavin in Los Angeles eines natürlichen Todes gestorben.
(sm)


X - M e n

Regisseur orientiert sich bei Teil 3 an Vorgängern (28. Februar)
Brett Ratner, der beim dritten "X-Men"-Film Regie führt, sieht sich in der Verantwortung, den Stil der beiden Vorgänger beizubehalten. Ratner übernahm den Posten von Bryan Singer, der den Job als Regisseur von "Superman Returns" vorzog und damit nicht mehr für "X3" zur Verfügung stand.

"Es ist mir sehr wichtig, die Tonart beizubehalten, die Bryan und die Schauspieler in den ersten beiden Teilen kreierten. Ich werde aber versuchen, den Film etwas emotionaler wirken zu lassen", so Ratner im Gespräch mit dem Sci Fi Wire. "Ein Film mit mehr Herz und mehr Pathos. Ich versuche den Film wie den dritten Teil einer Serie wirken zu lassen, nicht den Film neu zu erfinden und daraus einen Brett-Ratner-Film zu machen. Ich halte mich lieber an die Formel, die auch früher schon funktioniert hat und füge etwas Herz hinzu. Ich bin ein sehr emotionaler Mensch, und ich fühle gerne mit, wenn ich einen Film sehe. Und das Publikum hat die Charaktere ins Herz geschlossen, darum ist es sehr wichtig, sie so zu lassen, wie sie sind."

Für den dritten Teil haben sich wieder alle wichtigen Schauspieler aus den ersten beiden Teilen am kanadischen Set versammelt. Neu zum Team stoßen Kelsey Grammer als Beast, Ben Foster als Angel und Vinnie Jones als Juggernaut. Auch bei der Besetzung dieser neuen Charaktere orientierte sich Ratner an Bryan Singer. "Ich habe mir immer gedacht, wen Bryan wohl engagieren würde, wenn das sein Film wäre", verrät Ratner. "Ich war da sehr vorsichtig. Nicht, weil ich sicherstellen will, dass Bryan mit dem Film zufrieden ist, obwohl mir natürlich viel an seiner Meinung liegt und ich seine Arbeit sehr respektiere. Ich will einfach nicht, dass die Fans sagen: 'Wo kommt das denn her?'"

Laut Ratner werden im dritten Teil Handlungsstränge aufgegriffen, die in den beiden Vorgängern gestartet wurden. "Ich halte die ersten beiden Teile in Ehren. Ich erfinde nichts neu, das es schon gibt. Ich werde auf Geschichten aufbauen, die man vielleicht noch nicht gesehen hat, die aber zusammen mit den vorherigen Filmen Sinn ergeben. Wir werden uns von ein paar Charakteren verabschieden, indem wir ihre Handlungsstränge zu Ende führen."

"X-Men 3: The Last Stand" mit Hugh Jackman, Halle Berry, Patrick Stewart und Ian McKellen in den Hauptrollen soll am 25. Mai in die deutschsprachigen Kinos kommen.
(ki)


A N Z E I G E

Neue "Space View": Die Gewinner des SV Awards 2005

Am 1. März ist eine neue Ausgabe der "Space View" erschienen. Das Magazin kombiniert das Themenspektrum der Film-, Video- und Fernsehzeitschriften mit den Genres Science-Fiction, Action und Fantasy durch aktuelle Berichterstattung zu Film und Fernsehen, Star-Porträts, Trends und Szene-News. Zudem gibt es regelmäßig ausgeschriebene Preisrätsel und Gewinnspiele, Kino- und TV-Tipps.

Im Folgenden ein Überblick über die Themen der neuen Ausgabe.

  • Space View Award 2005: So wurde entschieden - die Sieger (bester Film, beste Serie, beste Darsteller, ...) der großen Umfrage und die Gewinner der 100 Preise.
  • "Battlestar Galactica": Das neue "Galactica"-Remake endlich im Free-TV. Im Heft: Episodenguide zur ersten Staffel und Porträt von Tricia Helfer alias Nummer Sechs als das verführerische Böse. Plus Poster und Exklusivinterview mit Serienneuerfinder Ron D. Moore.
  • "C.S.I. - Miami": Vorgestellt werden Horatio Caine (David Caruso) und sein Team. Außerdem: "Auf den Spuren der Kriminalwissenschaftler, Teil 3."
  • "Lost": Starporträts und Charaktersteckbriefe: Matthew Fox als Jack Sheppard und Josh Holloway als Sawyer.
  • "Charmed": Vorschau auf die achte Staffel: Der Weg aus dem Finale der siebten Staffel, eine neue Hexe und weitere Überraschungen.
  • "Smallville": Die "Space View" sprach mit Produzent Alfred Gough über die Ereignisse in der kommenden fünften Staffel, in der James "Spike" Marsters und "Star Wars"-Legende Carrie Fisher in Gastrollen auftauchen werden.
  • "Stargate" & "Atlantis": Produzent und Autor Joseph Mallozzi berichtet von der zweiten Staffel von "Stargate: Atlantis" und der zehnten Staffel von "Stargate". Plus ein Starporträt über Paul McGillion alias Doktor Carson Beckett.
  • Kino-Highlights 2006, Teil 2: "Fluch der Karibik 2", "Superman Returns", "Sin City 2", "The Children of Men", "The Visiting", "A Scanner Darkly", "Zoom", "Cars".
  • "Underworld Evolution": Teil 2 der rasanten Monsteraction, "Werwölfe vs. Vampire", mit sexy Kate Beckinsale im schwarzen Lack-und-Leder-Outfit.
  • "Perry Rhodan": Ab Sommer 2006 wird der bekannteste deutschstämmige Weltraumheld seine aktuellen Abenteuer als Hörspiel erleben dürfen. Bei einem Erfolg soll der ganze Sternenozean-Zyklus vertont werden.
  • Außerdem mit dabei: "V for Vendetta": Verfilmung des Kultcomics von Alan Moore. SF-Klassiker: "Uhrwerk Orange" von Stanley Kubrick. Kurzgeschichte: Teil 6 - "Rock the Worlds" von Frank Hebben. Phantastische Literaten: Teil 12 - "Inferno"-Autor Marcel Feige. "Takimo - Abenteuer eines Sternreisenden": Hörspiel-Weltraumabenteuer mit "Star Trek"-Synchronsprechern.
Weitere Infos findet man auf der Website des Magazins.


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Newsredaktion:
      René Kissien
      Stephan Mark

Quellen:
      Caprica City
      IMDb.com
      SciFi.com

 
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            SFZ Special

 


Die Evolution von Kate Beckinsale - Teil 2

Der Kampf zwischen Werwölfen und Vampiren geht weiter: Letzten Donnerstag ist "Underworld: Evolution" in den deutschsprachigen Kinos gestartet. ComingSoon.net sprach mit Hauptdarstellerin Kate Beckinsale über den zweiten Teil der Saga. Im Folgenden finden Sie den zweiten Teil des Gesprächs.

Coming Soon: Kate, haben Sie eine Ahnung, was im Bezug auf eine weitere Fortsetzung passieren könnte?

Beckinsale: Ich denke, auch wenn Len und Danny [McBride, Co-Autor], nachdem sie so viele Münzen wie möglich zusammengekratzt hatten, um zu Subway zu gehen, drei geplant haben, haben sie niemals daran gedacht, dass einer von denen Realität würde. Ich denke, sie haben sich den dritten Teil immer als eine Art Prequel, der im Mittelalter spielt, gedacht. Es wäre sogar noch vor meiner Verwandlung in einen Vampir, deshalb wäre ich wahrscheinlich in wehenden Kleidern, was sich für mich zurzeit nicht besonders nach Selene anfühlt. Es hängt stark davon ab, ob Leute sich tatsächlich diesen Teil anschauen. Die Leute reden viel darüber, und ohne jetzt für Len sprechen zu wollen, glaube ich, er würde eine Gelegenheit lieben, nicht nur Monsterfilme zu machen. Bevor es so weit ist, schätze ich, würde er eigentlich lieber etwas anderes ausprobieren.

Coming Soon: Denken Sie, man würde mit einem dritten Teil weitermachen, wenn Sie nicht dabei wären?

Beckinsale: Ich denke, es hängt völlig davon ab, wann das wäre. Falls Len vorher drei andere Filme macht, dann wäre mein Hintern nicht mehr in der Form, um wieder in diesen Anzug zu passen. Wenn ich 45 bin, will das wahrscheinlich keiner mehr sehen. Das ist eines der Dinge, wo ich schätze, dass wir einfach abwarten sollten, was passiert.

Coming Soon: Haben Sie durch den Film einige Gothic-/Punk-Fans gewonnen?

Beckinsale: Ja! Ich meine, meine Augen wurden wirklich geöffnet durch die verschiedenen Comicbuch-Conventions, denen ich ausgesetzt wurde, und es ist, als wenn man für ungefähr fünf Minuten ein Beatle ist. Menschen ziehen sich wie du an. Es war unvergleichlich, als ich mit Hugh Jackman dorthin gegangen bin, und es war so, als wenn ich mit Elvis herumlaufen würde. Wenn sie gekonnt hätten, hätten sie ihm die Hosen runtergerissen ... und die Hälfte von ihnen war wie Wolverine angezogen. Es ist eine außergewöhnliche Sache. Aber ich verstehe es auf eine gewisse Weise, weil ich eines der Mädchen war, das jeden Samstagabend regelmäßig zur "Rocky Horror Show" gegangen bin, mich verkleidet habe und solche Sachen.

Coming Soon: Wie war es, mit Adam Sandler an "Click" zu arbeiten?

Beckinsale: Fantastisch! Er ist einfach der Beste! Es hilft wahrscheinlich, dass ich mit vier Brüdern groß geworden bin, also war es dieselbe Atmosphäre, die ich gewöhnt bin. Er hat mir auch nicht so oft die Hosen runtergezogen, wie es bei mir zu Hause der Fall war... Er hat es sogar überhaupt nicht gemacht. Als wenn mich das schockiert hätte, aber er sah immer so aus, als wäre er kurz davor.

Coming Soon: Haben Sie irgendeine Vorstellung davon, was Sie jetzt machen werden, nachdem Sie jetzt mit den Dreharbeiten fertig sind?

Beckinsale: Ich habe "Click" im August beendet, also hatte ich mir ein bisschen frei genommen, und in ein paar Wochen werde ich nach Nova Scotia gehen und einen kleinen Independent-Film mit Sam Rockwell drehen. Der Film heißt "Snow Angels". Danach gehe ich vielleicht nach London und spiele in einem Theaterstück. Ich darf nicht sagen welches, aber es ist eine Komödie. "Snow Angels" basiert auf einem Buch und der Regisseur davon heißt David Gordon Green, der "Undertow" gemacht hat. Es ist wirklich ziemlich brillant und poetisch. Es ist eine recht düstere Geschichte. Es gibt ein paar Geschichten in dem Film, aber meine handelt von einer Frau mit einem Kind und einer zerbrochenen Beziehung. Es passieren verschiedene Sachen.

Coming Soon: Sie haben eine Reihe von Rollen gespielt, die Ihre Schönheit und Ihr Aussehen betont haben. Haben Sie mal darüber nachgedacht, eine Rolle zu spielen, in der das heruntergespielt wird, wie Charlize Theron oder Nicole Kidman es getan haben?

Beckinsale: Ich habe zehn Kilogramm für "The Aviator" zugenommen, aber jeder dachte nur, dass es in meiner Rolle um die Titten ging! Ich habe überhaupt kein Ansehen dafür bekommen. Mein Robert-De-Niro-Moment war ein schreckliches Eigentor. Ich würde so was wahnsinnig gerne machen, aber ich habe so etwas in letzter Zeit nicht angeboten bekommen. Die nächste Rolle, die ich mache, wird natürlich nicht besonders glamourös. Ich bin eine geschiedene Bedienung in einem chinesischen Restaurant mit einem kleinen Kind.

Coming Soon: Obwohl "Van Helsing" finanziell erfolgreich war, wurde er von den Kritikern nicht besonders gut aufgenommen. Muss man sich davon erholen?

Beckinsale: Ich denke, das muss man ein bisschen. Ich muss allerdings sagen, in dem großen Schema, in dem Dinge floppen und nur wenig Geld einspielen, haben zumindest "Pearl Harbor" und "Van Helsing" 17 Millionen Dollar weltweit eingespielt. Wenn ein Film nicht gut läuft, kann man sich als Schauspieler unglaublich betrogen fühlen, weil es nicht in deiner Hand liegt, wohingegen Len gehen muss und suizidgefährdet wird, weil jeder ihm die Schuld gibt. Es ist ein seltsames Gefühl, weil die Filme nicht immer genau so erscheinen, wie man sie sich vorgestellt hat. Man gewinnt etwas und verliert etwas. Ja, und man geht nach Hause und weint - und dann kommt man darüber hinweg.

Coming Soon: Zwischen "Underworld" und "Van Helsing" haben Sie jetzt ein paar Horror-Action-Filme gemacht. Versuchen Sie davon wegzukommen mit dem, was Sie als Nächstes machen?

Beckinsale: Ich würde gerne so viele verschiedene Sachen wie möglich machen. Ich weiß, dass es ein Leitmotiv mit Vampiren gibt, aber ich wollte wirklich einen Actionfilm ausprobieren. Ich habe niemals wirklich eine Abenteuer-Action-Sache wie "Van Helsing" gemacht, aber sie fallen irgendwie in dieselbe Kategorie. Für mich war es aber ein großer Unterschied, was Geschwindigkeit und Atmosphäre angeht. Wie ich schon sagte, will ich jetzt los und ein bisschen Theater spielen. Ich würde gerne einen kleinen Independent-Film machen und ich würde liebend gerne einen großartigen Thriller und eine romantische Komödie drehen.

von Oliver Hieber

 
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Heute vor fünf Jahren

In der Woche vom 5. März 2001 gab es eine weitere Schreckensmeldung. Hatte man erst in der Vorwoche erfahren, dass William Shatner die "Miss USA"-Wahl moderieren sollte (das TZN berichtete - letzte Woche und vor fünf Jahren und einer Woche), drohte er nun damit, wieder mit Singen anzufangen. Dabei hatte ihm doch keiner was getan. Zum Glück handelte es sich nur um einen 30-sekündigen Radiowerbespot für eine Internetfirma. Die darauf rapide steigende Zahl der Auffahrunfälle konnte man jedoch irgendwie nicht mit Shatner in Verbindung bringen.

Die größte Neuigkeit gab es jedoch zu "Series V", wo die "angebliche Charakterliste aufgetaucht" war. Wie sich herausstellte, handelte es sich sogar um die echte, wenn auch in einer frühen Version. So hieß der Captain noch Jackson Archer, die Vulkanierin T'Pau und der Steuermann Joe Mayweather. Aber Dr. Phlox sollte schon "intergalaktische Medizin" benutzen, Hoshi Sato Sprachexpertin sein und Angst vorm Fliegen haben und Malcolm Reed ein wenig von seinem Waffenschrank besessen sein. Auch Silik sowie Admiral Forrest, Admiral Williams und Commander Leonard waren schon mit von der Partie. In der Charakterliste wurde auch erwähnt, dass die Serie um die Mitte des 22. Jahrhunderts spielen sollte. Nur der Name des Schiffs (und somit der Serie) wurde noch nicht verraten.

Am Tag darauf meldete sich ein angeblicher Casting-Direktor aus London, der behauptete: "Ich befürchte sagen zu müssen, dass alle Informationen, die gestern über die neue 'Star Trek'-Serie in Umlauf geraten sind, nicht wahr sind. Die offiziellen Informationen über die Serie wurden vor einigen Wochen versendet, und es wurden Vorkehrungen getroffen, um alle Informationen geheim zu halten. Ich bin überzeugt, dass sich da jemand einen Scherz erlaubt hat. Auch wenn derjenige, der dahinter steckt, das Ganze so echt als möglich hat aussehen lassen - es ist eine Fälschung." Tja, irren ist menschlich. Vielleicht wollte sich aber auch nur einer wichtig machen - oder Paramount hat sich geärgert, dass die Charakterliste ans Licht der Öffentlichkeit kam und wollte nun dafür sorgen, dass die Leute sie für unecht halten.

 
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