D A I L Y   T R E K   W E E K E N D 
 T  R  E  K  Z  O  N  E    N  E  T  W  O  R  K

































Colm Meaney: "I've been very fortunate in my career playing spacemen, judges, priests, lawyers ... spacemen ... cops, crooks ... spacemen..."
     (Beim Dinner des 21. Spirit of Ireland Awards, den Colm Meaney am 10. März verliehen bekam)

Topthemen:

- Bob Justman im ausführlichen
   Gespräch

- Lesermeinung: Enttäuscht von
   "Star Trek"

- Filmfortsetzungen: Neue
   Gerüchte zu "Spider-Man"
   & "Akte X"

            Intro

 


Suchen, Naschen, Lesen

Frohe Ostern, liebe Leserinnen und Leser!

In dieser Ausgabe finden Sie die News und Newsbits der letzten zwei Wochen, da Sie am letzten Sonntag, dem 1. April, ja – ganz scherzlos – statt diesem Newsletter die "Incoming Message" erwartete. Ansonsten wimmelte es an jenem Tag im Netz ja aber geradezu vor Aprilscherzen. Mein Favorit war die Meldung auf tagesschau.de, dass aufgrund von Sparmaßnahmen die Fanfare zu Beginn der Sendung ab sofort nicht mehr live von einem Orchester gespielt werden solle. Auch die Besucher unseres Portals stolperten über eine Reihe von Scherz-Meldungen, die wir Ihnen heute in einem eigenen Scherz-Abschnitt im "Weekly Trek" nicht vorenthalten wollen.

Trek-mäßig hat sich in den letzten Wochen so gut wie nichts getan. Ob alle Verantwortlichen sich in die Frühlingsferien verabschiedet haben? Oder alle sind im Berliner Zoo, Knut gucken. Unglaublich, welch ein Hype um den kleinen Eisbären ausgebrochen ist. Auch die "Daily Trek Weekend" kann sich dem nicht ganz entziehen. Kleine Tiere wissen die Nation offenbar ähnlich zu begeistern wie sonst nur Fußballweltmeisterschaften... Knut ist ja kein Einzelfall: Im letzten Herbst war es der Schwan aus Münster, der sich in das Tretboot verliebt hat, eine Zeit davor der kleine Seehund, der aus dem Nordhorner Tierpark ausgebrochen war. Alle drei Geschichten haben es übrigens auch in die internationale Presse geschafft, hab sie alle in den 20-Uhr-Nachrichten in den Niederlanden gesehen. Ob sich auch mit einem kleinen, niedlichen Haustier für Kirk im neuen Film mehr Besucher ins Kino locken ließen? Wer weiß, was die Neuerfindung des Franchise so mit sich bringen wird...

Abseits von Trek tut sich im Genre einiges, wie Sie dank den Kollegen vom e!Scope in der heutigen "SFZ Weekly" nachlesen können. Nach jahrelangen Versuchen und Rechtsstreitigkeiten mehren sich die Gerüchte über einen bevorstehenden zweiten "Akte X"-Kinofilm. Da frag ich mich: Will das überhaupt noch jemand sehen? Ein ähnliches Experiment wie der vierte Teil der "Indiana Jones"-Reihe: die Fortsetzung nach sehr langer Pause. Gefühlsmäßig finde ich, bei Indy könnt's klappen, bei "Akte X" fürcht ich eher nicht.

Damit überlasse ich Sie Ihren Schoko-Eiern und dem Rest dieser Ausgabe. Viel Spaß beim Suchen, Naschen und Lesen!

Live long and prosper

            Henning Koonert
            Chefredakteur


Wollten Sie im Trek-Universum schon immer mal etwas wissen, fanden aber nie eine Antwort? Dann schreiben Sie Kathy, und Ihre Fragen werden bald in der "Daily Trek Weekend" beantwortet.

Daily Trek Weekend #2349
ISSN 1684-7377
8. April 2007

Inhalt

- Column:
      Die Shuttles der Galaxy-Klasse

- Weekly Trek:
      Sternbach im Interview

- NEWSbits:
      Kirk als Teddy

- Federation News:
       Neuer Friedensbeauftragter

- Star Talk:
      Justman erinnert sich – Teil1

- Reader's Corner:
      Enttäuscht von "Star Trek"

- BBS Watcher:
      April, April - macht, was er will

- Trek-TV-Guide:
      "Die Heimsuchung"

- SFZ Weekly:
      Kommt zweiter "Akte X"-Film?

- Impressum:
      Disclaimer & Kontakt

- Outro:
      Diese Woche vor fünf Jahren

 
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            Column

 


Die Shuttles der Galaxy-Klasse

In der vorherigen Ausgabe dieser Reihe haben wir uns mit dem Runaboat der Danube-Klasse befasst. Dieses Raumfahrzeug ist eine Vergrößerung einer Klasse von Raumfahrzeugen, den Shuttles.

Im Speziellen befassen wir uns dieses Mal mit den Shuttles der Galaxy-Klasse. Aber erst mal machen wir einen kleinen Abstecher in die Vergangenheit, zu der Entwicklung von Shuttles anhand der Erdentechnologie und später der der Föderation. Das erste Raumfahrzeug, das den Namen Shuttle verdient hatte, war der Spaceshuttle der NASA. Er konnte im Normalfall bis zu sieben Personen aufnehmen und dazu noch im Frachthangar eine tonnenschwere Last in einen niedrigen Orbit (zirka 300 bis 450 Kilometer Höhe) transportieren und wieder sicher auf der Erde landen, wo er danach über mehrere Monate wieder für den nächsten orbitalen Flug fit gemacht wurde. Die Technologie war verglichen mit dem Standard des 24. Jahrhunderts primitiv.

Von diesen Anfängen war es ein weiter Weg zu den ersten Schritten in eine neue Welt, den Shuttlepods der Ära des legendären Captain Jonathan Archer, in der Zeit von 2151, also zirka 150 Jahre nach dem Spaceshuttle. Diese Shuttles brauchten schon keine Booster-Raketen zum Start von einer planetaren Oberfläche aus mehr, sie waren schon mit Impulstriebwerken ausgestattet und größtenteils für den Personentransport gedacht. Eine Besonderheit hatte dieser Typ: Der Impulsblock konnte abgesprengt werden. Auch reichte es aus, einen Systemcheck durchzuführen und schon war der Shuttlepod startbereit.

Von der Zeit von Captain Archer machen wir einen Zeitsprung in die Ära von Captain Kirk. Die Shuttles aus dieser Zeit waren sehr zweckorientiert vom Design her gesehen und auch die Visualisierung der Instrumente blieb auf ein Minimum beschränkt. Das meiste lief im Hintergrund ab, ebenso waren die meisten Aggregate nur durch Abdeckungen zugänglich. Diese Shuttles waren auch nur mit einem Impulstriebwerk ausgestattet.

Ende des 23. Jahrhunderts bekam dieses Muster ein Refit, das Design wurde stromlinienförmiger und die Ausstattung auf den Stand der Zeit angehoben. Die Impulstriebwerke wanderten zu den Ausbuchtungen im hinteren oberen Bereich des Shuttles. Eventuell wurden dieses Shuttles auch mit einem rudimentären Warp-Antrieb ausgestattet, darauf deuten die Gondeln mit ihren Kühlrippen und dem Einlass für den eventuell vorhandenen Bussard-Kollektor hin.

Von diesem kleinen Ausflug in die Vergangenheit zu den Shuttles der Galaxy-Klasse in der Zeit um das Jahr 2366 oder Sternzeit 44400,5 herum. Diese Shuttles wiederum repräsentieren einen Querschnitt aller bei der Starfleet in dieser Zeit gebrauchten Muster.

Fangen wir mit den Shuttlekapseln an: Sie alle haben mehrere Dinge gemeinsam, zum Beispiel haben sie alle keinen Warpantrieb, sind nur für zwei Personen gedacht, haben ein sehr kantiges Design, sind relativ klein und sie alle werden in der Montagewerft von Starbase 134 auf Rigel 6 gebaut.

Die Shuttlekapsel des Typs 15 hat eine max. Delta v von 12800m/sek, eine Masse von 0,86 metrischen Tonnen, eine Länge von 3,6 Metern, eine Breite von 2,4 Metern und eine Höhe von 1,6 Metern. Die Bewaffnung besteht aus zwei Typ-4-Phaseremittern. Der Antrieb erfolgt durch zwei 500 Millicochraneimpulsantriebsmaschinen. Dazu kommen noch acht DeFl-657-Heißgas-Reaktionskontrolltriebwerksdüsen zur Lagestabilisierung und drei Sariumkrellid-Speicherzellen zur Unterstützung der Energieversorgung. Der Typ 15A unterscheidet sich vom Typ 15 nur durch die größere Masse von 0,97 metrischen Tonnen und die erhöhte Delta v von 13200m/sek.

Der Typ 16 ist ein mittleres Kurzstrecken-Unterlichtgeschwindigkeitsshuttle, seine Masse beträgt 1,25 metrische Tonnen, die Länge 4,8 Meter, die Breite 2,4 Meter und die Höhe 1,6 Meter. Die max. Delta v beträgt 12250m/sek. Der Antrieb erfolgt durch zwei 750 Millicochraneimpulsantriebsmaschinen, zur Lagestabilisierung dienen acht DeFl-635-Heißgas-Reaktionskontrolltriebwerkdüsen. Zur Unterstützung der Energieversorgung dienen vier Sariumkrellid-Speicherzellen. Im Gegensatz zu den Kapseln verfügen die größeren Shuttles über einen Warpantrieb. Sie alle werden auf den Utopia-Planitia-Flottenwerften auf dem Mars gebaut und verfügen über keine standardmäßige Bewaffnung. Für Spezialeinsätze können allerdings Phaseremitter des Typs 4 beziehungsweise 5 als Bewaffnung nachgerüstet werden.

Als erstes der Warpshuttles stellen wir den Typ 6 vor. Es hat eine Masse von 3,38 metrischen Tonnen, eine Länge von 6 Metern, eine Breite von 4,4 Metern und eine Höhe von 2,7 Metern. Der Antrieb erfolgt durch zwei 1250-Millicochranewarpantriebmaschinen, Reaktionskontrollimpulsdüsen und zwei Impulstriebwerke. Die maximale Geschwindigkeit beträgt Warp 1,2 für 48 Stunden beziehungsweise mit dem Refit, den 2100-Millicochranewarptriebwerken, Warp 2 für 36 Stunden. Es können bis zu acht Personen mitfliegen, wobei zwei davon der Pilot und sein Copilot sind.

Als zweites Muster stellen wir das Warpshuttle des Typs 7 vor. Es hat eine Masse von 3,96 metrischen Tonnen, eine Länge von 8,5 Metern, eine Breite von 3,6 Metern und eine Höhe von 2,7 Metern. Der Antrieb erfolgt wie bei dem Muster des Typs 6, wobei aber die Geschwindigkeit größer ist: Warp 1,75 für 48 Stunden. Die Personenanzahl, die mitfliegen kann, ist identisch mit dem Typ 6.

Nun zum letzten Shuttlemuster, dem Frachtshuttle des Typs 9A. Seine Masse beträgt 4,5 metrische Tonnen im leeren Zustand, voll beladen bis maximal 6,6 metrische Tonnen, beim Refit sind es maximal 8,9 metrische Tonnen. Die Länge beträgt 10,5 Meter, die Breite 4,2 Meter und die Höhe 3,6 Meter. Der Antrieb erfolgt durch zwei 2150-Millicochranewarpantriebsmaschinen, zwölf DeFl-2142-Mikrofusionsreaktionskontrolldüsen und zwei Impulstriebwerke. Das Refit ist mit zwei 2175-Millicochranewarpantriebmaschinen ausgestattet. Die Geschwindigkeit beträgt beim Standardmodell Warp 2 für 36 Stunden und beim Refit Warp 2,2 für 36 Stunden. Die Besatzung besteht aus drei Personen, sie besteht aus der Flugbesatzung und einem Frachtspezialisten.

Ebenso ist die Galaxy-Klasse mit einer Reihe von Work Bees ausgestattet. Diese wurden im ersten Bericht dieser Reihe näher behandelt. Im Jahr 2369/70 hat die Enterprise NCC-1701-D auch ein Runaboat der Danube-Klasse erhalten. Dieses Runaboat wurde im Bericht vor zwei Monaten eingehend betrachtet.

Die Shuttles entwickeln sich weiter. Am besten kann man das an dem Shuttle des Typs 8 betrachten, das eine Weiterentwicklung des Typs 6 ist. Das Design wurde verbessert, neue Warptriebwerke installiert und vieles mehr. Ebenso sollte man das Shuttle des Typs 18 betrachten - entstanden sicher aus einer Shuttlekapsel - das für den Kampfeinsatz (in dem sich die U.S.S. Defiant NX-74205 öfter befindet) entwickelt wurde. Daneben wurde es mit einem Warpantrieb und einem Mini-Torpedokatapult ausgestattet. Zu erwähnen wäre noch das Shuttle des Typs 9, das nur für zwei Personen konzipiert, aber sehr schnell unterwegs ist. Die Crews fühlen sich darin fast immer wie eingesperrt, weil es so eng zugeht.

Selbst wenn der Transporter in der Zukunft in seiner Reichweite erheblich gesteigert werden sollte, so bleiben die Shuttles doch ein Transportmittel, das immer benötigt wird. Die Geschwindigkeit hat sich schon in den letzten Jahren erheblich gesteigert und wird sich noch mehr steigern. Gleiches gilt für die Schilde, die bis vor kurzem ein großes Manko der Shuttles darstellten.

von Wilfried Brantsch

 
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            Weekly Trek

 

S t a r   T r e k   X I

Sternbach wäre gern bei "Star Trek XI" dabei (4. April)
Der ehemalige "Star Trek"-Chefdesigner und -Illustrator Rick Sternbach war bei "Seb's Raw Takes" im Interview.

TrekWeb berichtet, dass Sternbach dabei über seine Rolle bei verschiedenen "Star Trek"-Serien gesprochen hat.

Hier sind ein paar Auszüge aus dem Interview:

Frage: Was genau haben Sie als Senior Illustrator und Technical Script Consultant bei "The Next Generation", "Deep Space Nine" und "Voyager" gemacht?

Rick Sternbach: Der Teil des Illustrators war ziemlich gradlinig. Der Production Designer benötigte etwas Spezielles für die Serie. Weil es Science-Fiction war, musste alles entworfen werden. Das war nicht wie bei einer Western- oder Polizei-Serie, wo du alles mieten konntest. Da gab es jede Woche etwas Neues.

Im Skript stand "ein sagenhaftes außerirdisches Gerät" und da kannst du nicht einfach etwas mieten. Die meiste Zeit über mussten wir alles erfinden, das ging vom Skript aus los. Wir sprachen darüber, passten es dem Budget an und zeigten die Zeichnungen vor. Dann wurde abgeschätzt.

Alle zehn Arbeitstage gab es eine neue Folge. Wir haben alle kleinen Requisiten hergestellt, die wir Woche für Woche gesehen haben. Tricorder, Phaser, Hyposprays und so weiter.

Frage: Sie haben über die Jahre hinweg viele Dinge entworfen. Es hat den Anschein, als würden Sie Dinge bevorzugen, die im Weltall fliegen. Wie kommt das?

Sternbach: Ich wuchs in einer Zeit auf, bevor irgendetwas im Erdorbit flog. Als Kind wurde ich groß, als die ersten Satelliten eingerichtet wurden und Raketenflugzeuge ständig neue Rekorde brachen. Das hat eine Menge Vorstellungen angeregt und meine auch.

Ich kannte eine Menge Leute, die die gleichen Interessen hatten. Wir wurden von der gleichen Sache angezogen, flogen mit Raketen und entwarfen Raketen für die Science-Fiction. Meine Karriere verlief allerdings anders als die meiner Freunde. Ich haben noch nicht wirklich etwas ins Weltall gebracht...

Frage: Wie viel haben Sie an "Treffen der Generationen", "Der erste Kontakt" und "Der Aufstand" mitgearbeitet?

Sternbach: Ich habe kleine Dinge gemacht. Ich habe die Blaupausen gemacht für die Enterprise-E anhand von Zeichnungen von John Eaves. Ich habe es für ILM leichter gemacht, das Dreimetermodell zu bauen. Bei "Der Aufstand" habe ich sehr wenig gemacht. Kleinigkeiten bei verschiedenen Sachen.

Frage: Arbeiten Sie am nächsten "Star Trek"-Film mit?

Sternbach: Das würde ich gern. Ich habe meine Bewerbung hingeschickt, zusammen mit ein paar Bildern meiner Arbeit, aber bislang war es ein einseitiges Gespräch. Einen Anruf würde ich sehr begrüßen.

Das komplette Interview finden Sie hier.
(uw)


A p r i l s c h e r z e

Daniel Radcliffe wird Kirk spielen
Offenbar hat die Popularität des "Harry Potter"-Darstellers J.J. Abrams zu diesem Schritt bewogen.

Interessantes wird aus dem Lager vom zukünftigen "Star Trek"-Regisseur Abrams vermeldet. Daniel Radcliffe, der den meisten von den "Harry Potter"-Verfilmungen bekannt ist, wird den jungen Kirk spielen. Radcliffe, der gerade dabei ist, sein Kinderstar-Image abzulegen und bereits nackt in einem Theaterstück zu sehen war, will die Rolle als Chance nutzen, um auch auf der Leinwand als ernstzunehmender Charakterdarsteller aufzutreten.

"Ich konnte es erst gar nicht glauben, als J.J. [Abrams] anrief, um mir die Rolle anzubieten. Er umriss den Charakter und die Handlung des Films und da wusste ich, dass ich dabei sein musste. Natürlich habe ich sofort zugesagt. Das Skript bekomme ich in den nächsten Tagen zugeschickt."

Ob der Schauspieler es tatsächlich schafft, in die nicht gerade kleinen Fußstapfen von William "Kirk" Shatner zu treten, bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall ist die Entscheidung für Radcliffe eine der massentauglichsten gewesen und wird sicher auch das jüngere Publikum an "Star Trek" heranführen können.
(uw)

Erste Bilder der neuen Enterprise
Nachdem bereits das Geheimnis um den Hauptdarsteller des kommenden Trek-Films gelüftet wurde, gelangten nun auch erste Bilder der neuen Enterprise und des Shuttles Galileo an die Öffentlichkeit.

J.J. Abrams sagte dazu: "Es ist ein Geschenk an die Fans. Ein 'Star Trek'-Film ohne die Galileo wäre wie das DS9-Finale ohne Morn. Das geht einfach nicht. Das Shuttle wird im Film eine ganz besondere Rolle spielen, mehr kann ich aber leider zum jetzigen Zeitpunkt nicht darüber sagen."

Die Bilder finden Sie in der Online-Meldung.
(mk)

Deutsche Bahn & Weltraum-Tourismus
Die Deutsche Bahn AG plant nun neben der Übernahme des Berliner Flughafens Tempelhof auch den Einstieg in den Weltraum-Tourismus. Diese aufstrebende Branche plant bereits an den ersten zivilen Weltraumflügen. Die Bodenstationen entstehen jedoch weit abseits von Europa in den Vereinigten Staaten von Amerika. Gelänge die Übernahme des Flughafens Berlin-Tempelhof, könnten hier neben den Geschäftsfliegern auch kommerzielle Weltraumflüge stattfinden. In wenigen Jahren dürften die Kosten für einen solchen Flug die 10.000-Euro-Marke unterschreiten und so für einen größeren Kundenkreis interessant werden. Dies wäre nicht nur eine Investition in den Standort Berlin, sondern zweifelsohne auch in die Zukunft. Durch den Status als Weltraumbahnhof wäre Tempelhof keine Konkurrenz zum Flughafenneubau in Schönefeld BBI und könnte daher problemlos weiterbetrieben werden.

(Zwar sind kommerzielle Weltraumflüge tatsächlich recht erfolgreich in der Entwicklung und könnten bald "bezahlbar" sein, auch hat die DB AG ein Angebot zur Übernahme des Flughafen Tempelhofs abgegeben, ein Einstieg in die Weltraumbranche ist bisher jedoch nicht bekannt – April, April)
(tg)

STVC und TZN werden STN
Mit "Star Trek" geht es bergab, die junge Generation kennt kaum noch den Begriff "Star Trek", das Fandom wird immer kleiner. Darum haben wir uns entschlossen, mit dem STVC eine gemeinsame Plattform zu bilden.

"Star Trek"? Nie gehört!; "Star Trek" ist doch nur was für Idealisten!; "Star Trek"? - ist das nicht die Serie, wo grüne Aliens rumhüpfen? Solche und ähnliche Antworten bekommt man auf die Frage, wenn man die Jugendlichen (die 12-17-Jährigen) befragt. Auch bei der älteren Generation wird "Star Trek" immer mehr belächelt und zu den Sagen und schönen Mythen gezählt. Viele "Star Trek"-Plattformen bekommen diesen Wandel zu spüren - in den Foren wird nur noch über (All)tägliches gesprochen, "Star Trek" taucht nur mal kurz was in den Gerüchtekisten auf und wird dann ebenso schnell wieder ad acta gelegt.

Um diesem Schwund an Fandom entgegenzutreten, schließen sich das STVC und TZN zusammen, damit die Fans über die gemeinsame Platform STN (Star Trek Network) eine größere Aufmerksamkeit erreichen können. Für die User der beiden Seiten ändert sich gar nichts, diejenigen welche in beiden Communitys angemeldet sind, können sich entscheiden, welchen Nicknamen sie behalten. Die Forenbeiträge werden natürlich auch alle beibehalten, so dass die gehaltvollen Beiträge aller Benutzer erhalten werden.

Es gibt auch weitere Vorteile: So werden die deutschsprachigen "Star Trek"-News nicht mehr auf verschiedenen Seiten angeboten, sondern nur noch auf einer einzigen. Es ist geplant, auch andere "Star Trek"-Seiten mit einzubinden - denn je größer die Anzahl, desto mehr Aufmerksamkeit kann man erreichen.
(tg)

Newsredaktion:
      Tom Gerlich
      Markus Kettner
      Uwe Webel

 
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            NEWSbits

 


De Lancie macht Schule und Kate Mulgrew wurde abgesetzt (7. April)
Außerdem gibt es etwas sehr Interessantes für Fans der Originalserie bei eBay.

  • Eine frühe Kopie des Original-Skripts vom ersten Piloten der Originalserie wird derzeit bei eBay angeboten. Der Preis liegt im Moment bei 3000 US-Dollar.
  • Jyurki J.J. Kasvi, der finnische Politiker, der einiges an Verwunderung in der Weltbevölkerung erregte, weil er seine Homepage auch in klingonischer Sprache anbot, hat nun seine Wiederwahl gewonnen. Wer sich die Seite einmal ansehen möchte, findet sie hier.
  • Der Ein-Schlag-Knock-Out funktioniert! Erinnern Sie sich daran, dass in der Originalserie jeder Gegner mit nur einem Handkantenschlag außer Gefecht gesetzt wurde? Dass dies wirklich möglich ist, zeigt jetzt ein kurzer Bericht, den Sie sich bei Glumbert.com ansehen können.
  • John de Lancie (Q) bereist derzeit die Ostküste der USA, um in den Schulen Werbung für die Evolutionstheorie zu machen. In einem Theaterstück, das dabei aufgeführt wird, spielt er den Anwalt Clarence Darrow im Stück "The Great Tennessee Monkey Trial".
  • Kate Mulgrews (Janeway) neue Serie "The Black Donnellys" kam offenbar bei den Zuschauern nicht gut an und wurde schon jetzt wieder abgesetzt.
  • TrekWeb zeigt die Cover der in 2007 erscheinenden eBooks der Serie "Star Trek: Starfleet Corps of Engineers".
(uw)

Wheaton schreibt Mangas und Kirk gibts jetzt zum Knuddeln (29. März)
Außerdem hat Bill Shatner einen neuen prominenten Fan.
  • Will Wheaton (Wesley Crusher) wird für TokyoPops "Star Trek: The Manga"-Reihe eine Geschichte schreiben. Das schreibt der Schauspieler in seinem Blog.
  • Tony Alleyne aus Hinkley, England, dessen "Star Trek"-Apartment in "Trekkies 2" zu sehen war, hat seine Wohnung bei eBay eingestellt. 200.000 Dollar soll ihm die Auktion bringen. Mehr darüber können Sie in einem Videobericht bei Reuters sehen.
  • William Shatner (Kirk) hat einen neuen Fan. Niemand geringerer als Ex-Präsident der USA Bill Clinton hat sich als regelmäßiger Zuschauer seiner Serie "Boston Legal" geoutet.
  • Die Asche von James Doohan (Scotty) wird nun bei einem Raumflug am 27. April dem Weltall übergeben. Das berichtet StarTrek.com.
  • Einen Stoffbären als Captain Kirk in seinem Kommandosessel kann sich der Sammler, der schon alles hat, jetzt auch noch zulegen. Ein Bild des Knuddelwesens gibt es bei TrekMovie zu sehen.
(uw)

Neues von Shatner, Bakula, Mulgrew und Stewart (26. März)
Was machen die ehemaligen Raumschiff-Kapitäne derzeit?
  • William Shatner (Kirk) feierte am 22. März seinen 76. Geburtstag und spricht darüber auf seiner Homepage in einer Videobotschaft.
  • Scott Bakula (Archer) wird laut Playbill in Los Angeles im kommenden Musical "No Strings" auftreten.
  • Kate Mulgrew gab der "New York Post" ein kurzes Interview und erzählte von ihrem Theaterstück "Our Leading Lady".
  • Patrick Stewart lieh seine Stimme dem neuen Film "TMNT" ("Teenage Mutant Ninja Turtles"). Er spricht die Rolle des Max Winters.
  • Bei TrekWeb gibt es ein Interview mit Geoffrey Thorne zu lesen. Der Autor gibt Antworten auf Fragen zum nächsten Roman aus der "Star Trek: Titan"-Serie mit dem Titel "Sword of Damocles", der Ende des Jahres erscheinen wird.
  • Colm Meaney (O'Brien) nahm in San Jose, Kalifornien den Spirit of Ireland Award entgegen, weil er positiv zu den Beziehungen zwischen Irland und den USA beigetragen hat. Bei StarTrek.com finden Sie Bilder der Verleihung.
(uw)

Newsredaktion:
      Uwe Webel

 
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            Federation News

 


Neuer Europafriedensbeauftragter

Berlin Zoocity (28.03.2385) - Endlich hat man einen neuen Friedensbeauftragten gefunden. Nachdem die Friedenstaube in den Ruhestand getreten ist, stand dieser undankbare Posten unbesetzt zur Verfügung. Herr Fuchs war den meisten zu rot und Frau Elster ... na Sie wissen schon. Schließlich wollte man auch wieder jemanden mit einer weißen Weste finden. Die Taube war zum Schluss auch etwas farblos und man schloss eher auf ein Grautier.

Der in den vergangenen Jahren arbeitslose Storch hat nun wegen dem Konjunkturanstieg kurzfristig abgesagt. Das Schaf konnte nur mit schwarz dienen und der Maulwurf scheut das Licht der Öffentlichkeit. Lange galt dann der Pinguin als Favorit, bis der absagte, weil ihm die Sache zu heiß wurde. Es waren unzählige Kandidaten im Gespräch, so auch die Eule, allerdings hat sie die ersten sonnigen Termine verschlafen und der Specht hackte zu sehr auf allem herum. Wie aus dem Nichts schien nun der neue Europafriedensbeauftragte gekommen zu sein. Begrüßen wir Knut!
(Ho)


Weitere Neuigkeiten aus der "Fiktion der Realität" finden Sie in der neusten Ausgabe unserer Partner-Publikation "Federation News".

von Bettina Biel

 
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            Star Talk

 


Bob Justman erinnert sich an die Zeit bei TOS und TNG – Teil1

"Ich dachte, und das habe ich auch Gene gegenüber gesagt, dass Spock ein heißes Ding sein wird."

Robert Justman ist einer der Gründerväter von "Star Trek". Er war Produzent während der Originalserie und in den ersten Jahren von "The Next Generation". TrekMovie hat ihn besucht, um mit ihm über die Anfänge von "Star Trek" zu sprechen, über die neue überarbeitete Version und den kommenden Kinofilm.

Frage: Sie haben sowohl am Piloten von "Mission: Impossible" als auch von "Star Trek" mitgearbeitet. Und beide Serien sind übernommen worden. Wie haben Sie sich entschieden, mit welcher Serie Sie weitermachen wollen?

Robert Justman: Beide, Gene [Roddenberry] und Bruce Geller [M:I-Produzent] wollten, dass ich bei ihren Produktionen mitarbeite, falls sie übernommen werden. Wir hatten uns nie vorgestellt, dass [Desilus Geschäftsführer] Herb [Solow] aus New York zurückkommen könnte und beide Piloten verkauft wären. Und mit nur einem Bob Justman dabei. Herb traf diese Entscheidung. Seine Begründung war diese: "Gene Roddenberry hat zwei Filme mit ihm gedreht und Bruce Gellar einen. Also war Gene Roddenberry im Vorteil." Aber Bruce war sauer.

Frage: Was waren Ihre Aufgaben als Aufnahmeleiter bei "Star Trek"?

Justman: Wissen Sie, heutzutage gibt es 20 oder 30 Produzenten bei einer Serie. Bei "Star Trek" war Gene Roddenberry der ausführende Produzent und es gab zwei Aufnahmeleiter: John D.F. Black für die Storys und Bob Justman, der den ganzen Rest machte. Wenn etwas geregelt werden musste und es war niemand anderes da, dann habe ich das gemacht. Das heißt, ich hatte Anteil an der Story und dem Skript, dem Casting, dem Set-Design, den Kosten für das Set, der Set-Gestaltung, den Requisiten, dem Schnitt ... alles, was von irgendjemandem erledigt werden musste, das habe ich gemacht. Da gab es keine anderen Geschäftsführer, alle haben sich die Hände schmutzig gemacht. Als für Gene dann die Belastung zu groß wurde, brachte er Gene Coon mit dazu. Er war ein Geschenk des Himmels.

Frage: Glauben Sie, dass die Serie ohne Gene Coon überlebt hätte?

Justman: Sie wäre nie so gut geworden, nein. Coon hat uns den Arsch gerettet. Gene Roddenberry war der beste Schreiber fürs Redigieren, den ich je getroffen habe. Er war fantastisch. Das einzige Problem war nur, dass man ihn an Händen und Füßen aus seinem Büro zerren musste, damit er die verschiedenen Sachen umschrieb. Er war zu beschäftigt. Coon konnte in kürzester Zeit drehbare Skripts schreiben. Er konnte eine einstündige Folge an einem langen Wochenende schreiben. Und die war dann nicht nur hervorragend, sondern auch so lang, dass wir noch Teile davon kürzen mussten. Er hat die Essenz von "Star Trek" verstanden. Er dachte "Star Trekisch".

Frage: Sie haben mit beiden Arten von Autoren zusammengearbeitet. Mit Hollywood-TV-Autoren und ernsthaften Sci-Fi-Autoren. Im Nachhinein betrachtet, was hat besser geklappt?

Justman: Es war nicht die Frage, was besser geklappt hat, aber Sci-Fi-Autoren halten sich nicht zwangsläufig an die Grundregeln des Dramas, wie wir es verstehen. Hollywood-Autoren haben das erkannt und das ist schon eine große Sache. Wir hatten einige berühmte Sci-Fi-Autoren bei der Serie und mit einigen hat es gut geklappt und andere waren im Nimmerland. Talentiert waren sie alle. Sie waren auf ihrem eigenen Trip. Mit einigen konntest du gut zusammenarbeiten und andere haben es nicht kapiert. Es ist schön und gut, sich einen Canyon auf einem Planeten vorzustellen, der mit Brontosaurieren gefüllt ist ... Jesus Christus! Haben wir noch Brontosaurier? Sie verstanden einfach das Budget nicht und die Grundregeln eines Vier-Akt-Stückes.

Frage: Als Sie den zweiten Piloten für "Star Trek" drehten, sprang Jeffrey Hunter ab und William Shatner kam neu dazu. Meinen Sie, dass es der Show gut getan hat?

Justman: Absolut. Jeffrey Hunter hätte es machen müssen, wenn die Serie nach dem ersten Piloten aufgenommen worden wäre. Aber in seinem Vertrag stand nichts von einem zweiten Piloten. Außerdem wollte er lieber ein Kinostar sein. Ich hatte vorher bei "The Outer Limits" gearbeitet und Bill hatte einen Gastauftritt. Ich mochte ihn sofort und bewunderte seine Arbeit, er verlieh der Sache Würze. Nachdem wir am zweiten Piloten gearbeitet hatten, dachte ich, er hätte, was wir brauchen. Gemocht oder nicht, und einige der anderen Schauspieler mochten ihn überhaupt nicht. Er machte sich nichts draus, er war einfach nur Bill und hatte Spaß daran, sein Leben zu leben. Gott weiß, dass er uns gab, was wir brauchten. Einen Sinn fürs Abenteuer, voller Energie, einen Sinn für Humor, er hatte alles davon.

Frage: In Ihrem Buch "Inside Star Trek: The Real Story" sprechen Sie davon, wie Sie mit NBC gekämpft haben, damit der Charakter Spock der gleiche bleibt. Wussten Sie zu dieser Zeit, dass er solch ein Star in der Serie werden würde?

Justman: Ich dachte, und das habe ich auch Gene gegenüber gesagt, dass er ein heißes Ding sein wird. Ich sagte: "Es ist, als ob die französische Flotte in der Stadt ist und die Seemänner sind an Land. Und sie mähen große Schneisen in die weibliche Bevölkerung." Jeder bekam das Gefühl, dass diese Person ausdruckslos erscheint und sich selbst nicht erlaubt, anderen seine Gefühle zu zeigen. Aber, verdammt noch mal, weiter drinnen war er etwas anderes. Was das andere war, ist ein Geheimnis. Und dieses Geheimnis zog Frauen an. Wir hatten einen großen weiblichen Anteil, der Mr Spock mochte. Er war einfach geheimnisvoll.

Frage Was gab es für Sie sonst noch für Herausforderungen am Anfang?

Justman: Ich wusste nicht wirklich, wie ich die Serie machen sollte. Desilu hatte reichlich Leute, die daran gewöhnt waren, halbstündige Komödien zu machen. Aber sie hatten nicht wirklich welche mit gutem Technikverständnis. Nachdem sie die Serien verkauft hatten, begann ich damit, die Crew zusammenzustellen, die wir brauchten. Und ich holte Leute mit an Bord. "Star Trek" war wirklich ein Monster ... wir mussten einen neuen Weg bahnen, Dinge zu tun.

Frage: Zum Beispiel?

Justman: Nach dem Piloten. Wir mussten einen Planeten mit einem Himmel filmen, der den gleichen dunkelgrünen Hintergrund hat wie im ersten Piloten. Und ich dachte: Das können wir nicht machen. Ich erkannte, dass wir einen neutralen Himmel bräuchten und wir könnten farbiges Licht auf die Plane projizieren, die drei Seiten der Bühne umgab, und so den Himmel darstellen. Also riefen mich die Jungs am Abend vor den Aufnahmen an und ich konnte vorbeikommen und sagen "Diese Szene braucht einen rötlich-orangenen Himmel." oder manchmal pink oder was auch immer. Ich versuchte die Umgebung für jede Folge passend zu machen.

Frage: Aber es war nicht so leicht, jede Woche neue Weltraumaufnahmen zu machen, oder?

Justman: Wenn du eine Aufnahme der Enterprise haben willst, die in einen Orbit um einen Planeten eintritt, gibt es verschiedene Elemente, die einzeln aufgenommen und zusammengeschnitten werden müssen. Du hast eine Aufnahme einer Kugel oder eines Planeten und eine von der Enterprise, die sich dreht und dann einen Sternenhintergrund. Und alle diese Sachen mussten zusammengefügt werden.

Jedes Mal, wenn du das gemacht hast, hast du einen Teil des Bildes verloren. Es wurde immer grobkörniger und grobkörniger. Ich konnte immer erkennen, wenn eine Ausblendung kam, denn der letzte Schnitt sah anders aus, weil in ihm noch mehr Dinge verändert worden waren und er sah noch grobkörniger aus. Als wir "The Next Generation" gemacht haben, hatten wir das nicht mehr zu ertragen. Wir hatten die Möglichkeit, viele verschiedene Elemente in ein abschließendes Stück Film zu bekommen. Das war frisch und perfekt und fantastisch. Heutzutage machen Sie alles, was sie wollen, mit Computern.

Frage: Wo wir gerade bei Computern sind, hatten Sie die Möglichkeit, die überarbeitete Originalserie zu sehen?

Justman: Ich habe sie gesehen und ich bin begeistert. Denn zum ersten Mal sieht das Material so aus, wie wir sie damals beim ersten Dreh erdacht haben. Es ist am dichtesten dran an den damaligen Dailys, denn die Aufnahmen sehen frisch und unverfälscht aus. Ich hatte mit Jerry Finnerman ein Gespräch darüber, dass ich ein kräftiges Licht wollte. Ich sagte: "Jerry, wer weiß, wie es auf diesen Planeten aussieht. Ich will nicht, dass es aussieht wie hier. Ich will Farben sehen, wo man sie am wenigsten erwartet."

Frage: Was halten Sie von den neuen CGI-Aufnahmen? Einige von ihnen sind anders als im Original. Machen Sie sich Sorgen, dass etwas verändert wird?

Justman: Nein, solange sie die Serie verbessern, freue ich mich. Das war wie bei "Next Generation". Wir hatten die Möglichkeit, Dinge zu tun, die wir vorher nicht machen konnten, und ich war absolut dafür. Es ist wie in einem Süßigkeitenladen. Wenn du der Serie also nicht schadest, dann ist es okay. Ich kann mir denken, dass einige sagen: "Du verletzt die Serie für mich damit." Tja, da kann ich nichts machen. Alles, was die Serie besser macht, ist besser für die Serie und somit besser für den Zuschauer.

Übersetzung:
      Uwe Webel

 
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            Reader's Corner

 


Star Trek XI

Prequel-Konzept enttäuschend

Nachdem schon mit "Enterprise" ein "break" entstanden ist, weil das Ganze einfach nicht gepasst hat (zuviel in "Enterprise", was für Kirk nicht bekannt war etc.), finde ich es schade, dass auch der neue Film nicht über die Zeit von "Voyager" und DS9 hinausgeht.

Bücher, die Diskrepanzen zu erklären versuchen, sind ebenfalls nicht mein Ding. Meiner Meinung nach wäre es an der Zeit, weiter in die Zukunft zu gehen und nicht ständig in altem herumzuwühlen. Anscheinend gibt es keinen mehr, der Ideen für die Zukunft hätte.

Mir ist es egal, wer den "jungen Kirk" spielt, ich habe glaube ich nach "Enterprise" (nicht so gut gewesen) mit dem Thema "Star Trek" abgeschlossen.

Es gibt ja die "alten" Serien und Filme auf DVD und Video, da schau ich lieber die an.

Mit freundlichen Grüßen
H. Haley
enttäuschter Fan fast der ersten Stunde


Wenn auch Sie Anregungen, Kritik oder Lob haben, vielleicht aber auch einfach nur Ihre Meinung über "Star Trek", die "Daily Trek Weekend" oder andere Science-Fiction-, Fantasy- oder Mystery-Themen sagen wollen, dann schreiben Sie vertrauensvoll an leserbriefe@trekzone.de. Wir freuen uns über jeden Brief.

 
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            BBS Watcher

 


April, April - der macht nur, was er will

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

nach einer zweiwöchigen Zwangspause melde ich mich doch wenigstens einmal kurz. Dieser verrückte April lässt mir ja kaum Zeit, denn nach dem ersten Aprilwochenende folgt nun bereits das Osterwochenende, und das verbringen viele Offiziere traditionell bei ihren Familien. Auch ich bin zu Hause und kann daher keinen meiner Stammkunden bedienen. Admiral Ges war unterdessen bei einem Treffen der Admiralität und hat nun für das restliche Wochenende Verfügungsbereitschaft. Glücklicherweise ist alles ruhig, sodass er wohl ein angenehmes stressfreies Wochenende vor sich hat.

Die TrekBBS hat auch eine turbulente Woche hinter sich. Beginnend mit dem ersten April, wo plötzlich der Zusammenschluss von TrekZone Network und TrekBBS mit dem Voyager-Center propagiert wurde. Schade eigentlich - nach so einer Großfusion hätte ich bestimmt viele neue Kund(inn)en und könnte wieder Lehrlinge aufnehmen. Um die "Voyager"-DVDs ging es neben den DS9-DVDs diesmal auch. Sie wurden bei Amazon.de auf unter 50 Euro herabgesetzt.

Ges hat unterdessen das Problem, dass es nirgendwo mehr die 6. und 7. Staffel von "Deep Space Nine" zu kaufen gibt. Doch auch "Enterprise" wurde wieder einmal besprochen und im "Stargate"-Forum wurden über die 3. Serie spekuliert.

Und was wäre die TrekBBS, wenn sie nicht auch ihren eigenen Knut-Thread hätte. Doch auch andere politische Themen beschäftigen die BBSler im Gesellschaft & Politik-Forum.

Also nutzen Sie die Feiertage und schauen Sie auch mal (wieder) auf der TrekBBS vorbei - beleben Sie mit uns zusammen das Tagesgeschehen.

Frohe Ostern wünschen Ihnen
Mot der BBS-Watcher, Admiral Ges und Bir'kher von der Administration

von Mot

 
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            Trek-TV-Guide

 


Das "Star Trek"-Fernsehprogramm vom 9. bis 15. April 2007


T h e   O r i g i n a l   S e r i e s

Wieder im Programm von Sci Fi. Der Pay-TV-Sender bringt unter der Woche, am Vormittag Abend von Montag bis Freitag, Episoden der ersten Serie. Am Ostermontag legt TOS, so wie die anderen "Star Trek"-Serien auch, eine kleine Pause ein.

Dienstag, 10. April
Sci Fi, 10.10 Uhr: "Landurlaub" (1.15)

Mittwoch, 11. April
Sci Fi, 9.45 Uhr: "Notlandung auf Galileo 7" (1.16)

Donnerstag, 12. April
Sci Fi, 10.05 Uhr: "Tödliche Spiele auf Gothos" (1.17)

Freitag, 13. April
Sci Fi, 9.45 Uhr: "Ganz neue Dimensionen" (1.18)


T h e   N e x t   G e n e r a t i o n

Der sich unter anderem im Premiere-Bouquet befindende Sci-Fi-Kanal zeigt die bislang erfolgreichste "Star Trek"-Serie. Sie kommt täglich von Montag bis Freitag um 17.45 Uhr. Kabel 1 bringt Picard und Co. derzeit immer samstags um zirka 14.20 Uhr.

Dienstag, 10. April
Sci Fi, 17.45 Uhr: "Eine Handvoll Datas" (6.08)

Mittwoch, 11. April
Sci Fi, 17.45 Uhr: "Datas Hypothese" (6.09)

Donnerstag, 12. April
Sci Fi, 17.45 Uhr: "Geheime Mission auf Celtris Drei, Teil 1" (6.10)

Freitag, 13. April
Sci Fi, 17.45 Uhr: "Geheime Mission auf Celtris Drei, Teil 2" (6.11)

Samstag, 14. April
Kabel 1, 14.20 Uhr: "Gestern, heute, morgen, Teil 1" (7.25)


D e e p   S p a c e   N i n e

Ebenso wie TOS wieder im Programm von Sci Fi. Fünf Mal die Woche von Montag bis Freitag.

Dienstag, 10. April
Sci Fi, 16.55 Uhr: "Macht der Phantasie" (1.16)

Mitwoch, 11. April
Sci Fi, 16.55 Uhr: "Persönlichkeiten" (1.17)

Donnerstag, 12. April
Sci Fi, 16.55 Uhr: "Meuterei" (1.18)

Freitag, 13. April
Sci Fi, 16.55 Uhr: "Der undurchschaubare Marritza" (1.19)


V o y a g e r

Sci Fi zeigt die vierte "Star Trek"-Serie wieder. Es kommen am Wochenende immer zwei Folgen.

Samstag, 14. April
Sci Fi, 8.50 Uhr: "Das oberste Gesetz" (1.10)
(Wiederholung: 15.30 Uhr am selben Tag)

Sonntag, 15. April
Sci Fi, 8.15 Uhr: "Der Verrat" (1.11)
(Wiederholung: 15.35 Uhr am selben Tag)


E n t e r p r i s e

Wieder im Programm von Sat.1, dem ehemaligen "Star Trek"-Sender Nummer 1, zu sehen, allerdings auf einem recht unglücklichen Sendeplatz. Wiederholt wird die Episode am Montag um zirka 4.20 Uhr.

Sonntag, 15. April
Sat.1, 7.05 Uhr: "Die Heimsuchung" (4.15)


S p e c i a l s   &   D o k u m e n t a t i o n e n

Die "Science vs. Fiction"-Reihe wird immer noch ausgestrahlt.

Samstag, 14. April
Sci Fi, 14.20 Uhr: "Star Trek: Science vs. Fiction - Deflektorschilde"

von Peter Schipfmann

 
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            SFZ Weekly

 

A k t e   X

Zweiter Kinofilm: Gillian Anderson ist optimistisch (4. April)
Seit Dienstag gibt es eine wahre Flut an Newsmeldungen in Deutschland zum zweiten "Akte X"-Kinofilm. Es scheint, als würde es diesmal tatsächlich zu einem Film kommen.

Nachdem sich bisher alle Newsmeldungen zum Film auf die Aussagen von David Duchovny gestützt hatten, wurde nun auch Gillian Anderson exklusiv von EmpireOnline.com zum Thema befragt: "Sie fangen wieder an über einen Film zu sprechen", so Anderson. "Alle ein oder zwei Jahre reden sie wieder darüber, aber diesmal scheint etwas dran zu sein. Irgendwie sieht es so aus, als würde es jemand ziemlich ernst meinen. Ich weiß, dass die Rechtsstreitigkeiten zwischen Fox und Chris Carter vorbei sind, also könnte es diesmal wirklich soweit sein", sagte Gillian und damit dürfte wohl mittlerweile jedem klar sein, dass ein Film und vor allen Dingen eine offizielle Bestätigung von Fox unmittelbar bevorstehen könnte.

Weitere Infos konnte man Gillian Anderson nicht entlocken. Außer dass sie regelmäßig mit Chris Carter per E-Mail in Kontakt steht und Carter, wie bereits bekannt ist, einen für sich stehenden Horror-Thriller ohne die Mythologie der Serie zu verwenden, produzieren möchte.

Wie Kino.de berichtet, sollen Chris Carter und Frank Spotnitz bereits am Drehbuch schreiben. Auf welche Quelle sich die Seite bezieht, konnten wir nicht erfahren, da die Seite außerdem meldet, dass John Dogget ebenfalls mit dabei sein soll.

David Duchovnys neuste Aussagen zum Film lauten wie folgt: "Es geht los. Gillian und ich wollen beide mitmachen. Wir freuen uns darauf. Jetzt ist all die Ermüdung und Angst, die wir nach den neun Jahren verspürt haben, weg."

Es scheint also nur noch eine Frage der Zeit zu sein, wann Chris Carter oder 20th Century Fox endlich eine Aussage zum Thema tätigen. Wir halten Sie auf jeden Fall auf dem Laufenden!
(hb - Quelle: XFiles-Mania.de)


B a t t l e s t a r   G a l a c t i c a

Nächste DVD-Box im Mai/Juni (4. April)
Nach der monatelangen Ungewissheit über die Veröffentlichung der zweiten Staffel hierzulande auf DVD gibt es nun völlig unverhofft sehr gute Nachrichten für die deutschen Fans von "Battlestar Galactica".

Am 10. Mai ist es soweit: Universal Pictures setzt mit "Battlestar Galactica - Season 2.1" die Science-Fiction-Serie auf DVD fort. Der erbitterte Kampf zwischen Menschen und Zylonen geht weiter. Die Box beinhaltet die zehn ersten Episoden der zweiten Staffel. Bonusmaterial wie Deleted Scenes und Audiokommentare sowie fünf Sammelkarten werden darüber hinaus für die Wartezeit entschädigen.

Eineinhalb Monate später starten die Kampfpiloten um Commander Adama erneut in die Weiten des Weltraums: Am 28. Juni erscheint "Battlestar Galactica - Season 2.2" mit weiteren zehn Episoden sowie Videoblogs, Audiokommentaren und fünf neuen Sammelkarten.

"Da die Free-TV-Ausstrahlung der zweiten Staffel von 'Battlestar Galactica' erst für Ende 2007 terminiert ist, mussten wir die für Anfang des Jahres geplante DVD-Veröffentlichung leider stoppen. Umso mehr freuen wir uns, mit dem Sender RTL II eine Einigung gefunden zu haben, die eine Vorabveröffentlichung ermöglicht und die lange Wartezeit überbrückt", erklärt Produkt-Manager Susanne Wagner.

Die Vorabveröffentlichung wird deswegen aber nicht zur Regel, wie Susanne Wagner weiter erklärt: "Den Wunsch des Fans, seine Lieblingsserie so früh wie möglich auf DVD zu erstehen, können wir natürlich nachvollziehen. Da die TV-Sender jedoch nicht nur Ausstrahlungsrechte erwerben, sondern darüber hinaus erhebliche Summen in Synchronisation und Marketing investieren, müssen entsprechende Quoten erreicht werden, damit sich diese Investitionen rechnen. Ist dies nicht der Fall, werden langfristig weniger TV-Serien aus dem Ausland eingekauft, was in letzter Konsequenz auch zu Lasten der DVD-Sammler geht. Universal Pictures wird daher grundsätzlich an der bewährten Veröffentlichung nach der TV-Ausstrahlung festhalten, um zusammen mit den TV-Partnern die optimale Vermarktung unserer Serienhighlights zu gewährleisten."
(ro - Quelle: Stargate-Project.de)


L o s t

Hinweise zum Finale von Staffel 3 (4. April)

Die News, die nun immer mehr zu finden sind, machen klar, dass es bis zum Ende der 3. Staffel nicht mehr lange hin ist. Denn bereits am 23. Mai läuft die letzte Episode der 3. Staffel, um uns in eine sehr lange "Lost"-freie Zeit zu entlassen.

Wie jedes Jahr häufen sich gegen Ende der Staffel die Mutmaßungen über die finale Episode. Für BuddyTV erscheint es ziemlich logisch, dass das Finale wieder einmal in zwei Teile geteilt wird. Denn die Sendeplätze lassen es nicht zu, dass man hier eine Doppelfolge am Stück zeigen kann, insbesondere da am 23. Mai auch die letzte Folge von "American Idol" läuft und gegen die singenden "Superstars" konnte sich bisher keine andere Sendung durchsetzen. Daher wird ABC, wie man munkelt, nicht riskieren ein zweistündiges "Lost"-Finale mit erschreckenden Quoten auszustrahlen, da die Konkurrenz an diesem Abend augenscheinlich sehr stark ist. Es bleibt abzuwarten, wie ABC diese Sache angehen wird. Ebenfalls gib es erste Andeutungen, worum es denn in dem besagten Finale gehen könnte.

Das aktuelle "Lost"-Magazin (in den USA) gibt einige Hinweise zum finalen Thema. Der Name der letzten Episode "The Snake in the Mailbox" verheißt zumindest schon einmal, dass man mit einer großen und ziemlich unangenehmen Überraschung rechnen muss. Nun haben die beiden stellvertretenden Produzenten Edward Kitsis und Adam Horowitz verraten, dass sich die Episode um Jack drehen wird. Diese Aussage gab es auch schon von Ausiello ("TV Guide").

Außerdem können es die beiden Produzenten kaum erwarten, bis die Episode ausgestrahlt wird: "Wir waren nicht mehr so aufgeregt, seit wir am Ende der 1. Staffel beschlossen haben, dass Walt entführt wird. Das Finale ist Top Secret. Es ist so geheim, dass wir dafür nur den Codenamen "The Snake in the Mailbox" verwenden.
(kö - Quelle: MenOfFaith.de)


S p i d e r - M a n

Spidey bleibt, Jake muss noch warten (4. April)
Tobey Maguire hat sich einem Interview zu den Gerüchten um "Spider-Man 4" geäußert. Überraschenderweise hieß es jetzt, dass er doch Interesse an einer Rückkehr für Teil 4 habe, wenn die Story und das Team stimmen. Erst vor kurzem sagte er noch, dass der dritte garantiert sein letzter Teil sei. Jake Gyllenhaal ("Jarhead") wäre dann sein Ersatz.

Kirsten Dunst sagt derweil, dass sie nur zurückkommt, wenn Tobey und Regisseur Sam Raimi bleiben. Raimi selbst aber will am liebsten was anderes machen.
(cm - Quelle: Bereitsgesehen.de)


S p o n g e b o b

"Spongebob" goes Science Fiction (Aprilscherz)
Die Macher der erfolgreichen Trickserie "Spongebob" haben sich etwas Neues ausgedacht. Sie arbeiten momentan an der Vorproduktion einer Nachfolgereihe namens "Dryrot". Ob man's glauben will oder nicht: Es geht darin um einen außerirdischen Hausschwamm.

Weitere Details sind noch nicht bekannt. Man befände sich noch in der Planungsphase. Chef-Illustrator Stephen Hillenburg sagte nur so viel: "Die Idee ist schon ein paar Jahre alt. Wir wollen Dryrot in einer der letzten Episoden von 'Spongebob' einführen als seinen besonderen Brieffreund."

Gerüchten zur Folge wurden bereits einige namhafte Fernsehschauspieler angesprochen, ob sie gegebenenfalls einer Figur in "Dryrot" ihre Stimmen leihen würden. Unter anderen sei man an Kate Mulgrew (Captain Janeway aus "Voyager") herangetreten, an Sean Gunn (Kirk aus "Gilmore Girls"), an Ardwright Chamberlain (Kosh aus "Babylon 5") und an Michelle Trachtenberg (Dawn aus "Buffy").
(mj)


Die SFZ-Meldungen des heutigen Tages finden Sie auf unserer Website unter SF-Zone.de und täglich Neues gibt's im e!Scope Magazin.

Newsredaktion:
      Benjamin Hogh
      Marianne Jaffke
      Christian Mester
      Markus Rohde

Quellen:
      e!Scope

 
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Daily Trek Weekend #2349
ISSN 1684-7377
Erscheinungsdatum:
8. April 2007
Auflage: 7373 Exemplare


Herausgeber:
      Michael Müller

Chefredaktion:
      Simon Thomas Johr
      Henning Koonert

Management:
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      Melanie Brosowski
      Markus Kettner
      Marvin Luchs
      Jörn Podehl
      Karl Urban
      Uwe Webel

Redaktion:
      Markus Arens
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      Melanie Brosowski
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Lektorat:
      Wolke de Witt
      Uwe Webel
      Thomas Hoeft

 
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            Outro

 


Heute vor fünf Jahren

Die DTWE vom 6. April 2002 war vom Inhalt her durchweg sehr gemischt. Neben dem sehr ausführlichen Interview von dem Enterprise-Designer Doug Drexler gab es kleinere Informationen von Beteiligten zu dem Film "Star Trek Nemesis" und aus den Serien "Star Trek: Enterprise" und "Star Trek: Deep Space Nine".

Aus meiner Sicht war das Interview von Doug Drexler sicherlich der Schwerpunkt der vergangenen DTWE. Doug Drexler war schon bei "Star Trek: Deep Space Nine" als Bühnenbildner mit dabei und Rick Berman und Brannon Braga gaben ihm die Möglichkeit, bei "Star Trek: Enterprise" das Raumschiff zu gestalten. Er half, dass aus Vorstellungen etwas Greifbares wird: "In der Vergangenheit musste eine Skizze ausreichen, die aber auf vielfältige Weise interpretiert werden konnte. Mit dem Computer kann ich den Verantwortlichen aber genau zeigen, wie eine Oberfläche in 3D, mit Bewegung und sich veränderndem Licht aussieht. Das eliminiert einen Großteil der Vorstellungsarbeit."

In Zusammenarbeit mit Enterprise-E-Designer John Eaves war er so maßgeblich an der Entwicklung beteiligt: "Durch meine enge Beteiligung am Design des Äußeren und dem Layout des Schiffes sowie meine Verbindung mit [Produktions-Designer] Herman Zimmermann, Rick Berman und Brannon Braga muss ich meistens herhalten, wenn eine Frage auftritt, die mit der Funktionsweise des Schiffs zu tun hat. Wie funktionieren die Phaser oder Entervorrichtungen? Ein paar Klicks und ich kann den Produzenten zeigen, was sie sehen wollen." Er nahm sich auch die Freiheit heraus, die NX-01 nach eigenen Maßstäben zu modellieren: "Was ich jedoch beleidigend fände, wäre, wenn wir diese Effekte der Original-Serie einfach nachträglich hinzufügen und damit Kirks Warp-Gondeln verändern würden."

Neben der NX-01 gestaltete er noch weitere Schiffe in dieser Serie und handelte sich bei seiner eigenwilligen Vorgehensweise auch Kritik ein: "Und viele gingen sogar so weit, es als Dummheit zu bezeichnen, dass sich die Klingonen im 22. Jahrhundert noch immer auf dasselbe Raumschiff-Design verlassen wie zur Zeit Kirks." Diese konterte er mit einem Vergleich: "Wenn Sie mal in Betracht ziehen, dass die B-52-Bomber, die in Afghanistan eingesetzt werden, mehr als 50 Jahre alt und seitdem unverändert sind, und dass das Pentagon plant, diese noch bis zum Jahr 2043 einzusetzen und vielleicht sogar noch länger, dann sind das über 100 Jahre." Da die Geschichten aus "Star Trek" aus meiner Sicht zwar in einer zivilen Gesellschaft mit militärischer Ordnung spielen, kann man den Vergleich durchaus als legitim ansehen.

Neben Doug Drexlers Kommentar, er sei ein wenig am Design des Warbirds Scimitar beteiligt, gab es ein Kurzinterview von Stuart Baird. In diesem gab er dann zu: "Ich hatte vorher einige der TV-Folgen in England gesehen und einen oder zwei der Filme, aber man konnte mich beim besten Willen nicht als Trekkie bezeichnen." Und dies erklärt ja nun auch, trotz des "starken Drehbuchs", warum es in der Umsetzung dann nicht so rund lief.

Aus meiner Sicht gab es ein paar Happen zu meinen Serien "Star Trek: Enterprise" und "Star Trek: Deep Space Nine". Der in beiden Serien beteiligte und auch aus meiner Sicht sehr gute Schauspieler René Auberjonois äußerte sich im Zusammenhang mit der Folge "Oasis" sehr positiv über Scott Bakula und das Set: "Mit Scott [Bakula], das war großartig. Er ist sehr charmant, konzentriert, nett und hat einen wundervollen Charakter. Es ist das fröhlichste 'Star Trek'-Set, auf dem ich bisher war. Sie haben wirklich eine großartige Zeit. Sie sind alle froh, dort zu sein und kommen wunderbar miteinander klar. Ich denke, Scott gibt den Ton an. Er ist ein richtiger Gentleman und zeigt, dass er jeden dort für wichtig hält, von oben bis unten. Er ist großartig." Und man merkte die Stimmung wohl auch an der Folge, sie war/ist gut.

Sein Kollege Casey Biggs erinnerte sich ebenfalls an die Zeit als Cardassianer Damar: "Was an der Rasse so faszinierend zu sein schien, war, dass sie sehr militärisch war. Eines der faszinierendsten Dinge war, dass ich nie schauspielern musste - ich hatte das Make-up und das Kostüm zu spielen und konnte ihnen alle Arbeit lassen. Aber am faszinierendsten war sein Patriotismus. Ja, ich killte Ziyal, aber sie war eine Verräterin!" Eine Aussage, die ich für sehr zwiespältig halte. Nichts gegen gesunden Patriotismus, aber wenn jemand für eine Sache kämpft, weil er daran glaubt und sie aus Sicht eines anderen Beobachters (wir als TV-Zuschauer) auch noch richtig ist, dann sträuben sich bei mir die Nackenhaare bei dem Wort "Verräter".

Ira Steven Behr erinnert sich an die Erschaffung von Dukat, da wohl der zuerst gecastete Schauspieler nicht ganz geeignet erschien: "Wie wäre es mit Marc Alaimo?" Denn er hatte mit ihm in TNG zusammen gearbeitet und so kam es dann... "Von diesem Punkt an war Alaimo mein Vorbild für Dukat. Das ist ein echtes Kompliment; er präsentierte uns so viele Möglichkeiten."

Damit schließt sich der Kreis wieder und es gilt, bis in fünf Jahren und einer Woche...

von Marco Langknecht

 
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