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TZN

incoming message

"Nun ist es so weit, der Kampf beginnt wieder. Aber diesmal werden wir nicht die Erde erobern, sondern das Universum."

 − Khan
 − in "Der schlafende Tiger"

Februar 2009

 

ISSN 1684-7385

Volume VI

Ausgabe 76 (#129)

 features

 

Treten Sie den Dienst an!

Die Holo-Con

Wo jeder Trek-Fan ein Wochenende in der Trek-Welt verbringen kann

Trek in Hamburg

Rück- und Vorausblick

Eines der ältesten Trek-Dinner Deutschlands im Blickpunkt

Ungelöstes Rätsel

Kornkreise

Alles nur Menschenwerk − oder doch mehr?

 

Vorwort

"Star Trek" lebt!


Liebe Leserinnen und Leser,

von vielen totgesagt − und dennoch lebendig. "Star Trek". Der Countdown bis zum neuen Film läuft, die Spannung steigt von Tag zu Tag. Wer in diesen Zeiten sich mit anderen Fans von Angesicht zu Angesicht austauschen will, dem rate ich zum Besuch eines Trek-Dinners. Oder zur Anmeldung bei einem Live-Rollenspiel.

"Terminator: The Sarah Connor Chronicles", seit Neustem auf ProSieben, hat mich nicht überzeugt, aber vielleicht kommt das ja noch. Fans der Serie "Supernatural" dürfen sich auf den 2. Februar freuen. Dann zeigt Premiere die dritte Staffel.

Doch nun möchte ich Sie nicht länger auf die Folter spannen. Lassen Sie sich von uns unterhalten und in die Zukunft entführen!

Viel Spaß beim Lesen!

Melanie Brosowski
Chefredakteurin

 
   

Inhalt

Die ganze Ausgabe auf einen Blick

To boldly go − "Star Trek" live erleben

Stell dir vor, Trek wäre Realität...

Seit 22 Jahren auf Kurs

Das Hamburger Trek- und Fantastik-Dinner.

Die Ereignisse des Monats

Stoff für Leseratten und Geburtstage.

Kornkreise

Was wollen uns die Besucher mitteilen?

Gefangen in Barcelona

Kritik zum spanischen Horror-Insidertipp "Rec".

Auf ins Nimmerland

"Peter Pan" als Hörbuch.

Die Welt ohne Mensch

Ein Universum ohne Leben?

Kino-Guide Februar

Comic, Horror, Vampire: "The Spirit", "Freitag der 13." und "Underworld: Aufstand der Lykaner".

DVD-Guide Februar

"Heroes − Season 2", "Hellboy 2: Die goldene Armee", "Blood Ties − Season 1".

Impressum

Redaktion, Abonnement und Copyrights.

Wussten Sie, dass...

... Majel Barrett die einzige Schauspielerin war, die in allen "Star Trek"-Serien und -Filmen vertreten war? Wenn sie nicht dem Computer ihre Stimme lieh, trat sie selber auf, unter anderem als Lwaxana Troi ("The Next Generation") und Schwester Chapel (Classic-Serie).

... der verstorbene Ricardo Montalban bereits 1978 für seine Darstellung in der Fernsehserie "How the West Was Won II" mit dem Emmy ausgezeichnet worden war?

... man für die Folge "Kennen Sie Tribbles?" über 500 Tribble-Modelle benötigte?


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To boldly go − "Star Trek" live erleben

Stellen Sie sich vor, Trek wäre Realität…

Viele Fans, die auf der "Star Trek" Worldtour am Wiener Messegelände gerade den Besuch auf der Enterprise hinter sich hatten und den Wunsch, auch mal in der Kulisse der Bodenstation, auf der Brücke oder im Maschinenraum spielen zu dürfen, laut aussprachen, bekamen wohl immer zu hören: Das gibt es real nicht.

Gibt es doch! Seit September 2001 veranstaltet der Verein Holo-Con Austria einmal pro Jahr ein LARP (Live Action Role Playing) im "Star Trek"-Setting. Trek-Fans wird Platz und Rahmen geboten, fremde Planeten zu erkunden, unbekannte Lebensformen und bekannte Zivilisationen zu treffen und Abenteuer zu erleben... Welchem Trekkie schlägt da nicht das Herz höher?

Die Organisation dieser Events liegt in den Händen der "Star Trek"-Kenner Sabine Simmet (alias Lt. Commander Pran), Wolfram Henkel (Master Chief Pettyofficier Krell) und Klaus Fleischer (Commander Wellington). Diese drei beantworten im folgenden Gespräch alle wichtigen Fragen rund um ihre Events.

Frage: In-Time gesehen, wo und wann spielt ihr?

Sabine: Wir schreiben das Jahr 2375. Unser Setting ist die europäische Niederlassung der Sternenflottenakademie. Wir bilden den Nachwuchs der Sternenflotte aus. Aktuell spielen wir auf dem Schulschiff U.S.S. Curie, Intrepid-Klasse.

Frage: Warum habt ihr euch dafür entschieden?

Sabine: Keiner unserer Spieler ist ein Raumfahrer, Pilot, Navigator oder Warp-Techniker. Filme und Serien zu schauen, macht dich noch nicht zu einem eloquenten Flottenoffizier, und wir sind keine Schauspieler, denen der Text vorgeschrieben wurde. Deswegen, Akademie.

"Computer, Programm beenden. Was haben Sie aus Ihrem Fehler gelernt", hat schon vielen Teilnehmern Spielfrust erspart.

Frage: Woran habt ihr erkannt, dass das Konzept aufgeht?

Wolfram: Kurz nach dem ersten Spiel war der Markt für einschlägige Ausrüstungsgegenstände wie Phaser und Tricorder bei einem berühmten Internetauktionshaus systematisch leergefegt.

Frage: Muss sich ein Fan, der bei euch teilnehmen möchte, denn vorher mit Ausrüstung versorgen, um bei euch mitspielen zu können?

Klaus: Nein. Schwarze Hose, neutrales schwarzes Shirt, geländetaugliche Schuhe und schwarze für drinnen ist das Einzige, was sein muss. Wer hat, darf seine Uniform tragen. Wer sich eine kaufen oder schneidern lassen möchte, soll sich an den Stil aus dem Film "Star Trek: First Contact" halten.

Frage: Du hast den Film angesprochen. Muss man denn alle Filme und Serien auswendig können?

Sabine: Nein. Aber Grundkenntnisse sollten schon vorhanden sein. Zum Beispiel, worum es bei "Star Trek" geht, wer die Gründer-Völker sind, was der Warpantrieb, was Beamen ist...

 
 

"Die Übungssimulationen werden von den Spielern so intensiv erlebt, dass sie schnell vergessen, dass 'nur' ein Holz-PADD vor ihnen liegt."


Frage: Wie viel Erfahrung im Liverollenspiel muss ich als Spieler mitbringen?

Klaus: Keine. Wir sind auch für Einsteiger sehr gut geeignet.

Frage: "Star Trek" bedeutet sehr viel moderne Technik. Wie stellt ihr das dar?

Wolfram: Zum Teil haben wir im Punkt "Technik" Roddenberrys Fantasie längst überholt. Computer, WLAN, PDAs, Laptops machen es uns leichter. Farbige Drehlichter, Nebelmaschine und eine gute Soundanlage runden das Ambiente ab. Die Übungssimulationen werden von den Spielern so intensiv erlebt, dass sie sehr schnell vergessen, einfach "nur" an einem Seminartisch zu sitzen und ein Holz-PADD vor sich liegen zu haben. Mittels Beamer bringen wir Bilder einer Astronomie-Software auf den "Hauptschirm". Der Pilot bedient diese Software über seinen Laptop und alle Anwesenden erleben die Illusion des Raumflugs optisch mit. Videokamera und Funkgeräte helfen bei der Kommunikation. Eine selbst geschriebene Software verpflichtet die Brückenposten, permanent aufmerksam zu sein.

Frage: Wie darf ich "permanent aufmerksam" verstehen?

Klaus: Wir können von der Spielleiterkonsole aus mittels selbst geschriebener Software Befehle setzen, die über ein Schaltsystem die Sirenensignale, Lichteffekte oder Nebelmaschine auslösen. OPS sieht auf seiner Konsole, dass es Energieprobleme gibt. Infolge würden die Manöver des Piloten mit der Astronomiesoftware nicht klappen. OPS meldet das Problem, kommuniziert mit dem Maschinenraum und schon spinnt sich der Plot weiter.

Frage: Ihr beamt auch?

Wolfram: Ja, natürlich. Wir besitzen eine der Original-Transporterplattformen, die bei der Worldtour in Wien verwendet wurden. Durch Nebelmaschine, Licht/Soundeffekt und eine versteckte Türe "verschwinden" die Spieler, wie beim LARP üblich, auf ihren eigenen Beinen. Wie schon im Original landen unsere Spieler praktischerweise fast immer auf Klasse-M-Planeten, die der Erde zum Verwechseln ähnlich sehen.

Frage: Nach welchem Regelwerk spielt ihr, und braucht ihr viele Nichtspielercharaktere (NSCs)?

Sabine: Das Gute an "Star Trek" ist, dass uns Roddenberry und Paramount vieles bereits vorgegeben haben. Die einzelnen Völker sind sehr ausführlich beschrieben. Hunderte von Büchern und Online-Datenbanken erklären uns die Welt von "Star Trek". Das mussten wir nicht auch noch mal in einem Regelwerk ausformulieren.

Wir haben auf unserer Homepage ein umfangreiches Dokument zu Themen wie "Rollengerechtes Verhalten"; "Spielspaß kommt durch gutes Rollenspiel. So wenig Out-Time wie möglich"; "Absolute Trennung von Spieler und Charakter". Das hilft neuen Spielern bei der Vorbereitung. Beim Spiel selbst gilt: Du kannst, was du darstellen kannst.

Wir brauchen kaum NSCs. Es gibt oft gecastete Rollen, wo wir gemeinsam mit dem Spieler die Rolle vorbereiten. Aber im Plotverlauf darf er dann eigenverantwortlich handeln. Den klassischen Springer, wie er aus Fantasy-LARPs bekannt ist, gibt es bei uns nicht.

Frage: Gut, ihr habt quasi einen echten Hauptrechner, Datenbanken und Kommunikation. Aber wie schaut es mit Kämpfen aus?

Klaus: Für Kampfübungen haben wir Infrarotwaffen. Der Sender ist im Phaser, der Empfänger in einem kleinen Gerät, welches der Spieler vor seine Brust schnallt. Die Treffer werden dadurch automatisch gezählt. Sollte es bei einer Spielszene ungeplant zu Phaserkämpfen kommen, dann gilt einer der wenigen wichtigen Punkte im Regelwerk. Wir stehen dann aber als Spielleitung nicht daneben und zählen die Treffer. Es hat bisher noch immer geklappt.

Phaser-Kampfregeln: Ein Charakter kann wählen, ob er betäuben, töten oder desintegrieren, gezielt oder mit Streuung schießen will.

Stufe 1 (nicht speziell ausgebildet): müssen laut und deutlich zum Beispiel "FEUER − PHASER − BETÄUBEN" rufen. Kann das Opfer innerhalb dieser drei Sekunden nicht aus der Schusslinie kommen, hat der Schütze getroffen.

Stufe 2 (grundsätzlicher Umgang mit der Waffe trainiert): müssen laut und deutlich zum Beispiel "PHASER − BETÄUBEN" rufen. Trainierte Schützen können auch Ziele treffen, die aktiv versuchen, den Schüssen auszuweichen. Das vermeintliche Opfer hat zwei Sekunden Zeit für eine adäquate Reaktion.

Stufe 3 (speziell ausgebildet): müssen nur einmal laut und deutlich zum Beispiel "BETÄUBEN" rufen.

Frage: Spielt ihr 24 Stunden, oder wird für die Mahlzeiten unterbrochen?

 
 

"Damit niemandem langweilig wird, reißt dann und wann ein Roter Alarm die Teilnehmer aus dem Trott."


Wolfram: Ja, wir spielen von Time-In (Freitagabend) bis Time-Out (Sonntagmorgen) permanent durch. Durch die militärische Struktur ergibt sich ein geregelter Zeitablauf von Dienst, Bereitschaft und Freizeit.

Neben der Brücke bespielen wir beispielsweise den Maschinenraum, die Wissenschaft, die Krankenstation, das Holodeck, das Astrometrische Labor und in der Offiziersmesse steht ein dreidimensionales Schachspiel zur Verfügung. Damit ganz sicher niemandem langweilig wird, reißt dann und wann unter anderem Roter Alarm die Teilnehmer aus dem Trott. Da heult im ganzen Haus die Sirene und rotes Licht strahlt über der Handlung.

Frage: Wie sehr achtet ihr auf die militärische Struktur? Welche Dienstgrade können oder dürfen Teilnehmer spielen?

Sabine: Prinzipiell ist die Sternenflotte eine militärische Organisation, und natürlich spielen wir mitten im Dominionkrieg. Aber mir drängt sich bei Film und Serie immer das Gefühl auf, einem Schiff der Handelsmarine zuzusehen. Der Befehlston hält sich bei uns in Grenzen. Grundsätzlich steigen alle neuen Spieler als Kadett ein. Je nach Liverollenspielerfahrung und "Star Trek"-Wissen kann auch ein anderer Rang vereinbart werden.

Frage: Wie kann man sich bei euch anmelden?

Klaus: Interessenten können sich direkt von der Homepage aus in die Datenbank eintragen. Das Anmeldeformular findet man auf der Startseite. Sabine, Wolfram oder ich nehmen dann mit dem Interessierten Kontakt auf und besprechen Charakterwünsche.

Weiterführende Links

  • Holo-Con: "Star Trek"-Live-Rollenspiel
    Abtauchen in die "Star Trek"-Welt − vom 18. bis 20. September 2009.

  • Trek-Zone

    Sich einmal wie Captain Kirk fühlen. Wo das geht, lesen Sie in diesem Beitrag über die Holo-Con.


     

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    Seit 22 Jahren auf Kurs

    Das Hamburger Trek- und Fantastik-Dinner

    "Star Trek" begeistert nun schon seit über 40 Jahren Fans in aller Welt. Als der Kult 1972 nach Deutschland kam, brauchte es einige Zeit, bis sich das Fieber auch hier entzündete. Sicherlich gab es überall schon "heimliche Verehrer" von Kirk, Spock und Co., aber man war noch nicht "organisiert".

    Erst als Mitte der 80er-Jahre Captain Picard das Steuer übernahm, gründeten sich viele Stammtische, aus denen dann oft auch Clubs mit eigenen Aktivitäten wurden. Die Fanzines wurden geboren, die Conventions und − zwölf Jahre später auf dem Höhepunkt des Booms mit DS9 und "Voyager" und vielen Kinofilmen − dann auch die Internet-Aktivitäten.

     
     

    Clubs schlossen reihenweise ihre Türen, aber die Keimzellen blieben, so auch das seit über 22 Jahren aktive Hamburger Dinner.


    "Star Trek: Enterprise" konnte um 2000 herum nicht mehr richtig zünden, und der Rausch ebbte sehr schnell ab. Es war erstaunlich zu sehen, wie nach rund 15 Jahren Wachstums-Fandom der Abbau in nur drei Jahren vor sich ging. Was blieb, waren einige große Internet-Sites, ein paar Conventions (die aber von Trek zu allgemeiner Fantastik erweitert werden mussten) und einige Stammtische. Clubs schlossen reihenweise ihre Türen, aber die Keimzellen blieben, so auch das seit über 22 Jahren aktive Hamburger Dinner.

    Ursprünglich gab es das Trek-Dinner, daraus wurde der Club (später Verein) "UFSTF − United Federation of 'Star Trek' Fans", und später, als es verschiedene Ansichten über die Gestaltung des Ganzen gab, existierten für kurze Zeit bis zu vier Dinner parallel, von denen sich eines bis heute durchgesetzt hat: das Fantastik-Dinner Hamburg. Es wird nach wie vor von früheren Vorstandsmitgliedern, Redakteuren und Helfern der inzwischen beendeten UFSTF organisiert und ist heute wieder ein freies Dinner für sich, ohne Vereinsbindung.

    Früher war es ein reines "Star Trek"-Dinner, heute hat auch hier die fandomübliche Öffnung zur gesamten Fantastik stattgefunden. Fans von "Star Trek", "Stargate", "Star Wars", "Herr der Ringe", "Harry Potter", "Perry Rhodan", "Xena", Freddy Krueger, Zombies, Klassik-SF und vielen anderen Stoffen treffen sich hier einmal im Monat und haben Spaß. Dazu kommt die Hamburger Besonderheit: Es wird regelmäßig Programm geboten. Sketche, Vorträge, Lesungen, Foto- und Video-Shows mit Fanfilmen, Quiz, Spiel und Mitmachaktionen kurbeln die Kreativität an und machen den Besuchern aktiven Spaß.

    Seit dem landesweit abgeebbten Mode-Boom der 90er-Jahre wird das Dinner zwar nicht mehr von 120 Leuten besucht, aber auch heute noch zählt das Fantastik-Dinner Hamburg nach wie vor zu den größten Dinnern Deutschlands: 30 bis 40 Crewmember sind stets an Bord, der Einzug ist noch größer.

     
     

    Die Zukunft, "das unentdeckte Land", liegt vor uns, und es geht mit Transwarp zu neuen Dinner-Abenteuern.


    Dabei waren die letzten Jahre schwere Jahre in Hamburg: Erst brannte vor zwei Jahren die traditionelle Starbase − das Chinarestaurant "FU JIAN" − ab, was zu einer Odyssee durch die gastronomische Szene führte, bis man endlich in der Gaststätte am Sportplatzring in Stellingen wieder ein geeignetes Zuhause mit TV-Möglichkeit und Platz für Aktionen fand. Und in 2008 band ein unschöner Streit mit einem Querulanten und Besserwisser einige Kräfte. Doch der Zusammenhalt des Hamburger Fandoms hat auch diese Krise überwunden, und mit einer besonders schönen und großen Weihnachtsfeier (auch mit Freunden aus anderen Städten) konnte das Jahr 2008 friedlich abgeschlossen werden. Die Zukunft, "das unentdeckte Land", liegt vor den Teilnehmern, und es geht mit Transwarp zu neuen Dinner-Abenteuern. Die Organisatoren laden alle Interessierten, die Lust haben, sich mit Gleichgesinnten zu treffen, herzlich zum Dinner ein.

    Weiterführende Links

  • Fantastik-online: "Wir erschaffen neue Welten"
    Bilder, Geschichten, Reportagen, Interviews...

  • Trek-Zone

    Auch der hohe Norden hat ein Trek-Dinner zu bieten. Was Sie dort erwartet, darüber berichtet unser Mitarbeiter und WARPonline-Gründer Thomas Kohlschmidt.


     

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    Die Ereignisse des Monats

    Februar 2009

    Die Trek-Highlights der nächsten vier Wochen im Überblick, zusammengestellt von Peter Schipfmann.

    Trek-Kalender

     
     

    Montag

     

    Dienstag

     

    Mittwoch

     

    Donnerstag

     

    Freitag

     

    Samstag

     

    Sonntag

     
     
                               01.Februar  
                               
       02.Februar    03.Februar    04.Februar    05.Februar    06.Februar    07.Februar    08.Februar  
     

    Geburtstag
    Brent Spiner
    (Data)

           


       

    Geburtstag
    Michelle Forbes
    (Ro Laren)

    Geburtstag
    Ethan Phillips
    (Neelix)

     
       09.Februar    10.Februar    11.Februar    12.Februar    13.Februar    14.Februar    15.Februar  
           

    Geburtstag
    Kirstie Alley
    (Saavik)

       

    Geburtstag
    Andrew J. Robinson
    (Elim Garak)

     

    Geburtstag
    LeVar Burton
    (Geordi LaForge)

     
       16.Februar    17.Februar    18.Februar    19.Februar    20.Februar    21.Februar    22.Februar  
                   
       23.Februar    24.Februar    25.Februar    26.Februar    27.Februar    28.Februar      
       

    Buch
    Christopher L. Bennett:
    "Titan: Over a Torrent Sea"
    Bestellen

       

    Geburtstag
    Chase Masterson
    (Leeta)

       

    Comic
    Scott & David Tipton & David Messina:
    "Mirror Images"
    Bestellen

         
     


     

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    Kornkreise

    Was wollen uns die Besucher mitteilen?

    Sie erscheinen über Nacht, wie aus dem Nichts. Präzise mathematische Muster, Rastergrafiken und Botschaften, eingebrannt in Getreide- und Rapsfelder. Die Rede ist von Kornkreisen. Doch wer macht sie und was wollen ihre Erschaffer uns mitteilen?

    Einige Menschen haben sich bereits dazu bekannt, Kornkreise in Felder zu treten und zu walzen. Doch können all die komplizierten Muster wie dieses hier wirklich innerhalb von Stunden bei völliger Dunkelheit von zwei Spaßvögeln derart präzise angelegt werden? Meine Antwort ist nein. Vor allem einfache Kornkreise gehen fast immer auf das Konto von gelangweilten Jugendlichen. Auch einige der komplizierteren sind das Werk von Menschen, weisen jedoch im Gegensatz zu echten Kornkreisen deutliche Dissonanzen auf. Das heißt, sie sind weniger exakt. Hinzu kommen Werbebotschaften, die allerdings bei Tage in Felder gemäht werden.

    Der Großteil der Kornkreise bleibt jedoch ein Mysterium. Ein sehr altes Mysterium, denn entgegen der verbreiteten Skeptikermeinung sind Kornkreise kein modernes Phänomen, sondern tauchen schon seit Jahrhunderten auf. Vornehmlich in der Nähe von Kultstätten wie Stonehenge in England. In vergangenen Jahrhunderten schrieb man Kornkreise weder Ufos noch Spaßvögeln zu, sondern dem Teufel höchstpersönlich, wie auf diesem Holzschnitt von 1678 hier.

    In unserer modernen Zeit werden Kornkreise vornehmlich dem Ufo-Phänomen zugeschrieben. Schon oft wurden im Umfeld von Kornkreisen leuchtende Kugeln gesehen, die in einigen Fällen sogar von schwarzen Militärhubschraubern verfolgt wurden. Das Militär schweigt natürlich zu diesen Vorfällen. Die Lichtkugeln sind in der Regel nicht sehr groß, es scheint sich um unbemannte Sonden zu handeln. Einigen Kornkreisinteressierten gelangen inzwischen Aufnahmen dieser basketballgroßen Kugeln, die lautlos, auch bei Tage, über Felder schwebten.

     
     

    Wenn Kornkreise also durch Mikrowellen oder noch exotischere Energien entstehen, so bräuchte es dazu nur wenige Sekunden.


    Diese ferngesteuerten Kugeln könnten auch die Eigenschaften echter Kornkreise erklären. Diese werden nicht etwa in Felder getreten oder gewalzt, was zu einer einheitlichen Richtung führen würde. Vielmehr ist das Getreide in den betreffenden Kornkreisen kompliziert ineinander verflochten oder in mathematischer Genauigkeit ausgerichtet. Das Getreide selbst zeigt ebenfalls erstaunliche Eigenschaften. So stellen die Ähren nach dem Entstehen eines Kornkreises die Samenproduktion ein und Wachstumsknoten platzen wie unter extremer Hitzeeinwirkung. Zudem werden in Kornkreisen immer wieder geschmolzene Brocken von Eisenoxid entdeckt, die auf Mikrowelleneinwirkung hindeuten. Wenn Kornkreise also durch Mikrowellen oder noch exotischere Energien entstehen, so bräuchte es dazu nur wenige Sekunden. Dies würde erklären, wie extrem komplizierte Muster quasi über Nacht entstehen.

    Doch dies sind noch längst nicht alle Merkwürdigkeiten, die beweisen, dass wir es nicht mit Fälschungen zu tun haben. Kornkreisforscher haben allerhand merkwürdige physikalische Effekte nachgewiesen, die bei keinem so genannten Hoax auftreten. Volle Batterien entladen sich abrupt, Kompasse spielen verrückt, Menschen haben seltsame Empfindungen oder bekommen Kopfschmerzen, und Hunde schrecken sogar vor dem Betreten von Kornkreisen zurück. Dies alles liegt an messbaren Magnetfeldveränderungen, die innerhalb von Kornkreisen auftreten.

    Wir haben es also vermutlich mit einer hoch entwickelten Technologie zu tun, die die Pflanzen beeinflusst, ohne sie dabei abzutöten. Doch wer steckt dahinter? Das Militär? Zeitreisende? Außerirdische? Um dieser Frage nachzugehen, betrachten wir einige der Kornkreise etwas genauer. Wir haben es vornehmlich mit mathematischen Mustern zu tun. In Kornkreisen spiegeln sich komplizierte Logarithmen und Gleichungen wieder. Ein Kornkreis von 2008 stellte zum Beispiel die Zahl Pi dar und kann hier betrachtet werden. Ein anderer Kornkreis von August 2004 bildete den Maya-Kalender ab, der 2012 abläuft. Ein Bild gibt es hier.

    Neben diesen geometrischen Darstellungen, die wohl zeigen sollen, dass wir es mit einer Intelligenz zu tun haben, gibt es auch ganz konkrete Botschaften, wie zum Beispiel die Arecibo-Antwort, die 2001 unmittelbar neben dem Chilbolton-Radioteleskop in Wherwell, England aufgetaucht ist. Die Arecibo-Botschaft wurde am 16. November 1974 mit dem Arecibo-Radioteleskop in Puerto Rico ins All gesendet und beinhaltete unter anderem den Aufbau unseres Sonnensystems, einen DNS-Strang und ein Piktogramm eines Menschen. Die originale Arecibo-Botschaft ist hier zu finden. Im Vergleich dazu die Arecibo-Antwort hier.

    Es fällt auf, dass es Veränderungen zur Originalbotschaft gibt, unter anderem in der DNS und dem Sonnensystem, und als Piktogramm ist an Stelle des Menschen ein Alien eingefügt, welches einem Grey ähnelt. Neben der Arecibo-Antwort tauchte noch ein weiterer Kornkreis auf, der ein menschenähnliches Gesicht als Rastergrafik wiedergibt und hier bewundert werden kann. Möglicherweise handelt es sich dabei um ein Selbstbildnis des Kornkreismachers.

    Die Arecibo-Antwort ist ein Beweis, dass unsere Botschaft, die wir vor über 30 Jahren ins All gesendet haben, nicht nur empfangen, sondern auch verstanden wurde. Weiterhin beweist sie meiner Ansicht nach, dass die Aliens längst hier sind, denn sie haben uns nicht mit einer Funkbotschaft geantwortet, sondern ihre Antwort direkt neben ein Radioteleskop ins Feld gebrannt, so als wollten sie uns sagen, dass sie keine solche Antenne brauchen. Und dies sollte nicht die letzte Botschaft bleiben.

    Am 13. August 2002 wurde nahe Winchester, England ein Kornkreis-Porträt eines typischen Grey entdeckt − zu sehen hier. Der Kreis daneben ist nicht etwa einfach nur ein mathematisches Muster, sondern stellt eine CD im ASCII-Code dar. Die deutsche Übersetzung der Botschaft lautet: "Hütet euch vor den Überbringern falscher Geschenke und ihren gebrochenen Versprechungen. Viel Leid, aber noch ist Zeit. Glaube. Es gibt Gutes da draußen. Wir widersetzen uns der Täuschung. Kanal geschlossen."

     
     

    Die Gründe, warum sich diese Wesen durch Kornkreise ausdrücken, statt direkten Kontakt aufzunehmen, können recht vielseitig sein.


    Wahrscheinlich ist dies eine Warnung vor den Grey, die abgestürzte Raumschiffe dem US-Militär, quasi als Geschenk, überlassen haben. Zudem haben die Grauen die Fähigkeit, unsere Sinne zu täuschen und Erinnerungen zu blockieren. (Mehr Details über die feindlichen Absichten dieser Spezies finden Sie im Artikel "Abductions" in der "Incoming Message" 124.)

    Welche Spezies auch für die Kornkreise verantwortlich ist, sie scheint uns wohlgesonnen zu sein. Sie ist hochintelligent und besitzt die Fähigkeit, Mathematik mit Kunst zu verbinden. Dies spricht für ein hochentwickeltes kulturelles Verständnis. Die Gründe, warum sich diese Wesen durch Kornkreise ausdrücken, statt direkten Kontakt aufzunehmen, können recht vielseitig sein. Vielleicht geht es einigen gar nicht um uns, sondern nur um Kunst. Immerhin finden sie in diesem Kunstzweig bereits irdische Nachahmer.

    Die Warnungen sprechen jedoch dafür, dass sie wohl keinen direkten Kontakt aufbauen können, weil dieses Sonnensystem möglicherweise bereits von den Grey kontrolliert wird. Vielleicht ist diese Art der Kontaktaufnahme mittels ferngesteuerter Drohnen der einzige Weg, die Verteidigungslinien der Grey und ihrer Verbündeten im militärisch-industriellen Komplex zu durchbrechen. Wenn dies der Fall wäre, so müssten wir Menschen erst die irdischen Machtverhältnisse ändern und die Kooperation mit den Grey beenden, bevor ein direkter Kontakt zustande kommen kann.

    Bis dahin werden wohl noch viele hunderte Kornkreise jedes Jahr entstehen und uns durch ihre Geometrie und Komplexität faszinieren. In jedem Falle sollten wir sie gut dokumentieren und versuchen zu entschlüsseln. In diesem Sinne, behalten Sie die Felder im Auge!

    Weiterführende Links

  • Google-Suchergebnisse
    Das Geheimnis der Kornkreise.

  • Kornkreise-Forschung.de
    Portal zur interdisziplinären Erforschung der Kornkreise.

  • Sabon.org
    Arecibo-Antwort und Warnung vor den Grey.

  • NuoViso
    Trailer zu "Die neue Feldordnung".

  • YouTube
    Kornkreise 2001 bis 2007.


  • Ufo-News

    NASA unter Druck
    Der britische Hacker Gary McKinnon, der über Jahre in Rechner des US-Militärs, des Pentagons und der NASA eindrang, muss mit 60 bis 70 Jahren Haft rechnen, wenn er an die USA ausgeliefert wird. Er gibt in seinem Geständnis, welches er inzwischen ablegte, an, bei seinen Recherchen auf Ufo-Bilder und eine Liste mit außerirdischen Offizieren gestoßen zu sein.

    Das Verfahren gegen McKinnon, bei dem ihm unter anderem Terrorismus vorgeworfen wird, setzt die NASA nun unter Druck, da mit diesem Verfahren zugegeben wird, dass die Angaben des Hackers stimmen. Sollte sich dies tatsächlich bewahrheiten, muss sich die NASA wegen Veruntreuung von Steuergeldern in Milliardenhöhe verantworten. Die NASA hat ein jährliches Budget von 17 Milliarden Dollar, welches sie als zivile Behörde, die sie vorgibt zu sein, für öffentliche Weltraumforschung ausgeben muss.

    Ein Missionsziel der NASA ist dabei die Suche nach außerirdischer Intelligenz. Ein Zurückhalten, Verfälschen und Vernichten von Beweisen einer außerirdischen Präsenz, wie es bereits von Whistleblowern aus der NASA bestätigt wurde, wäre neben dem Missbrauch von Steuergeldern auch ein Verstoß gegen das Ehrlichkeitsprinzip aus den Leitlinien der NASA. Diese Beweise sind öffentliches Eigentum und sie zu verändern oder zu vernichten wäre Betrug.

    Der NASA steht durch diese Angelegenheit nun zu Recht ein PR- und Rechtsalbtraum bevor, der die Existenz von Ufos offenlegen könnte. Wenn die NASA die Anschuldigungen dementiert, wäre dies hingegen wohl ein Freispruch für McKinnon, der demnach ja keine realen Daten gehackt hätte.

    Weiterführende Links

  • ExoNews.de
    Informanten könnten den Fall des britischen UFO-Hackers McKinnon beenden.

  • Ufos, Aliens,
    fremde Welten

    Das Phänomen der Kornkreise ist kein Phänomen, sagt der so genannt vernünftige Mensch mittlerweile. Shinzon Darhel ist überzeugt, dass die Kornkreise nicht alle durch Menschenhand erschaffen wurden.


     

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    Gefangen in Barcelona

    Kritik zum spanischen Horror-Insidertipp "Rec"

    "Rec" ist ein Film im Stil von "Blair Witch Project". Durchgängig mit der Handkamera gedreht, was den Zuschauer nicht nur in der ersten Reihe, sondern mittendrin sitzen lässt. Und das kann bei diesem Streifen mitunter sehr gänsehautlastig sein.

     
     

    Dieses Hörspiel ist glücklicherweise nicht so kunterbunt wie der Film aus Hollywood.


    Alles beginnt damit, dass ein Fernsehteam eine Sendung über die Feuerwehr machen will. Anfangs ist in der Wache alles ruhig, plötzlich ertönt das Signal zum Einsatz. Eine ältere Dame ist in ihrer Wohnung eingeschlossen und fällt ihre Retter an, kaum, dass die Tür offen ist. Währenddessen riegelt die Gesundheitsbehörde mithilfe des Militärs das Haus hermetisch ab. Ein Virus soll sich im Gebäude ausgebreitet haben, das die Bewohner in aggressive Monster verwandelt. Das Fernsehteam kämpft um sein Überleben.

    Die Story klingt lapidar. Aber nicht die Handlung macht den Film aus, sondern die Filmtechnik und die gut gesetzten Gruseleffekte. Die Regisseure stellten bereits in den vergangenen Jahren ihr Können unter Beweis. Jaume Balagueró führte in "The Nameless" (1999) und "Darkness" (2002) Regie, Paco Plaza im Werwolf-Streifen "Romasanta" (2004).

    Hollywood hat die ausgezeichnete Idee gleich in ein Remake umgesetzt, das sogar noch vor dem Erscheinen des Originals in die Kinos kam. Horrorfans greifen aber besser zum stimmigen spanischen Original.

    Technische Details


    Laufzeit 75 Minuten

    Sprache Spanisch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1)

    Untertitel Deutsch

    Altersempfehlung keine Jugendfreigabe

    DVD-Erscheinungstermin 20. November 2008

    Extras Making-of, Originaltrailer, TV-Spots, Bildergalerie

    Weiterführende Links

  • Amazon.de: Die Bestellmöglichkeit zur DVD
    Gefangen in einem Haus, aus dem es kein Entrinnen gibt − bis du infiziert bist: "Rec".

  • SF-Zone

    So schnell war Hollywood noch selten: Das US-Remake erschien fast vor dem Original. Warum es sich dennoch lohnt, sich den spanischen Streifen zuzulegen, erklärt Christiane Gref.


     

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    Auf ins Nimmerland

    "Peter Pan" als Hörbuch

    Früher wie heute ist die Geschichte vom Jungen, der niemals erwachsen werden will, populär − auch die Hörspielfassung von Titania Medien nach dem Kinderbuch von James M. Barrie.

    Peter Pan, der im Nimmerland wohnt, stattet Wendy Darling und ihren Brüdern John und Michael einen nächtlichen Besuch ab. Er schwärmt von seiner Heimat und lädt sie auf einen Besuch ins Nimmerland ein. Die eifersüchtige Elfe Tinkerbell bereitet eine Intrige gegen Peter und seine neuen Freunde vor. Sie verbündet sich mit dem schrecklichsten Feind des Nimmerlandes, dem Piraten Captain Hook, der sich an Peter Pan rächen will.

     
     

    Dieses Hörspiel ist glücklicherweise nicht so kunterbunt wie der Film aus Hollywood.


    Die drei Darling-Geschwister merken recht bald, dass es im Nimmerland mitnichten immer spaßig zugeht. Sie helfen Peter, die gefangene Tochter eines Indianerhäuptlings aus Captain Hooks Fängen zu befreien und müssen feststellen, dass der böse Pirat noch weitere Gemeinheiten auf Lager hat.

    Mir hat besonders gefallen, dass dieses Hörspiel nicht so kunterbunt war wie der Film aus Hollywood. Die Darling-Kinder stehen vor der Entscheidung, für ewig im Nimmerland zu bleiben oder nach London zurückzukehren. Ein nicht unerhebliches Problem, dem auch entsprechend Rechnung getragen wurde. Die Figuren sind glaubhaft zum Leben erweckt worden und glänzen durch ihre Originalität. Da es sehr viele Sprechrollen gab, war dies gewiss kein leichtes Unterfangen. Die Soundkulisse ist abwechslungsreich und unterstreicht die verschiedenen Handlungsorte der einzelnen Szenen.

    Leider wird auf der CD-Rückseite das Alter als "geeignet für Hörer über 14 Jahre" angegeben. Diesen Punkt verstehe ich nicht ganz, denn "Peter Pan" ist kindgerecht aufbereitet und dürfte aus diesem Grund gerade für diese Zielgruppe interessant sein.

    Technische Details


    Laufzeit zirka 80 Minuten

    Preis 14,95 Euro

    SPV 173452

    ISBN 978-3-7857-3640-1

    Mehr Informationen zum Bezug − Direktlink zu diversen Anbietern − und den Hintergründen dieser CD finden Sie hier.

    SF-Zone

    "Peter Pan" für über 14-Jährige? Christiane Gref mit ihrer Rezension zur Hörspiel-Version.


     

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    Die Welt ohne Mensch

    Ein Universum ohne Leben?

    Die Erde − auf lateinisch "Terra" und in Griechisch "Gaia" − ist zirka 6,4 Milliarden Jahre alt und einer von sieben Planeten des Sonnensystems. Ein Planet, auf dem Leben existiert, Leben, das sich entwickelt hat und letztlich auch den Menschen hervorbrachte. Den Menschen, der nun vermeint, die Welt zu regieren.

    Vor dem Mensch war der Dinosaurier. Und davor der Urknall. Doch was ist nach dem Menschen? Noch denken viele, eine Zeit ohne den Menschen gibt es nicht, denn die Spezies entwickelt sich und ihre Umgebung beständig weiter. Schon jetzt ist das Durchschnittsalter bei etwa 85 Jahren und es wird stetig zunehmen. Die Lebenserwartung nimmt ebenfalls zu. Der Mensch wünscht sich nichts sehnlicher als die Unsterblichkeit. Er will nicht verstehen, dass ab dem 26. Lebensjahr Jugend und Schönheit verfliegen werden, und Falten Einzug halten. Er will nicht wahrhaben, dass die Jugend ein Verfallsdatum besitzt und Älterwerden zur Natur des Menschen gehört, und nutzt daher die Mittel der Zeit. Und er forscht, betet, ja setzt alles daran, um sein Ziel zu erreichen: Beständigkeit für die Ewigkeit, in einem makellosen Design, dem nur ein Diamant gerecht werden kann. Die einen greifen daher zu Cremes und was die Werbung zeigt, die anderen setzen auf die Zukunft und die Technik − die Kryonik.

    Dabei wird der Körper bei einer Temperatur unter minus 125 Grad mit Stickstoff eingefroren, bei Minus 196 Grad gelagert und in der Zukunft wiederbelebt. Vieles davon ist Theorie, doch manches schon Praxis, die in Russland und den USA angewandt wird. Wahrlich sicher aber wäre für den Kälteschlaf nur ein gläserner Sarg mit gläsernem Körper, und dies ist in der jetzigen Zeit noch unmöglich.

     
     

    Was, wenn die Menschheit ausgedient hat?


    Der Mensch altert. Schuld daran sind die so genannten "Telomere". Doch ein jeder Körper beinhaltet ihn bereits, den "ultimaten Stoff", jenen, der uns die Unsterblichkeit bescheren könnte. Es ist das Enzym "Telomerase", durch welches eine so genannte Selbstheilung möglich wäre. Jede Zelle wäre unendlich teilbar ohne zu altern. Wäre. Doch dieses Enzym wird ausschließlich in Samen-, Ei-, und Krebszellen produziert. Somit besteht keine Chance für den Menschen selbst − und für die Unsterblichkeit. Was aber, wenn der Mensch nicht unsterblich ist? Was, sollte es einst keine Kinder mehr geben? Was, wenn die Menschheit ausgedient hat? Ist es das Ende vom Lied? Oder nur ein weiterer Schritt, ein Prozess hin zum Ganzen, Ewigen, ein Ding der Notwendigkeit also?

    In der Serie "Star Trek" sind es die Borg, die eine Alternative bringen, hier allerdings eine, die wohl nicht für jeden lebens- und erstrebenswert wäre: eine Identität als Sklave. Anpassen und Dienen ist die Devise. Dafür erhält die Spezies Mensch eine Chance auf Leben in der Zukunft. Die Borg − halb Mensch, halb Maschine − "heilen" sich durch Nanotechnologie. Durch sie werden beschädigte Zellen repariert und ein Weiterleben möglich. Doch dort, im "Star Trek"-Universum, ist dieser Weg nicht nötig, denn die Menschen existieren noch und sie sind stark. Gemeinsam stark.

    Doch wäre der Mensch allein, wäre er einzig und wäre er fort, was dann? Eines ist sicher: Wenn der Mensch am Tag seines Untergangs den Planeten Erde nicht mit sich reißt und es keine vollständige Zerstörung gibt, dann wird die blaue Welt weiterhin existieren. Sie wird sich regenerieren, wird sich entfalten wie nie zuvor und neue Wege neuen Lebens finden. Denn es ist Evolution, was die Natur vollbringt und was auf der Erde sprießt, wächst und gedeiht und manchmal auch wieder stirbt. Manch ein Lebewesen ist nur ein Glied in einer sich unendlich fortsetzenden Reihe, die erst dann endet, wenn ihr Ursprung zerstört ist. Das, worauf sie baut und gründet. Ihr Fundament. Der Kern des Lebens und der Existenz.

    Die Menschheit. Nach hundert Jahren wäre ihre Sprache das Erste, was wirklich verloren ginge − außer jenen Worten, die in Stein gemeißelt wurden. So wie einst die Hieroglyphen und Schriftzeichen fremder, uralter Kulturen im Stein den Wissenschaftlern des letzten Jahrhunderts Aufschluss gaben, so würden einst unsere in Stein gehauenen Zeichen Klarheit über die letzten Menschen geben und das Letzte sein, was von ihnen existiert.

    U-Bahnen werden geflutet, denn die Pumpen zwecks Trockenheit der Schächte und Menschen, die sie steuerten, sind fort. Nach 1000 Jahren sind Wälder und Wiesen zurückgekehrt. Das Problem mit dem Müll ist Vergangenheit, denn Plastik wird vom UV-Licht zerstört und Textilien wie Holzmöbel zerfallen. Es ist, als wäre nichts gewesen.

    Die Atmosphäre wäre endgültig wieder sauber, gereinigt und damit ein Leben unter idealen Umständen wieder möglich. Was modern war, stürzt innerhalb kürzester Zeit in sich zusammen − so die Hochhäuser und all jene riesigen Bauten, die sich nicht wie das Kolosseum aus Zement oder die Cheos-Pyramide von Gizeh aus Kalkstein, Granit und Basalt zusammensetzen. Die Spur der Pharaonen verliert sich also vermutlich erst nach 100.000 Jahren. Haben sie vielleicht ein Symbol für die Zukunft erschaffen? Eine Geschichte, die auch nach dem Menschen noch erzählt wird und vielleicht sogar den Weg in die Weiten des Kosmos findet?

     
     

    Die Atmosphäre wäre endgültig wieder sauber, gereinigt und damit ein Leben unter idealen Umständen wieder möglich.


    Edelmetall, gefasst zu einem Ring, wie dem Ehering, kann einst, so wie er heute manchmal der Schlüssel zum Herzen ist, der Schlüssel zur Spezies Mensch sein. Denn Edelmetalle sind unzerstörbar, ebenso wie Glas. Es ist nur brüchig. Die Scherben einer Menschheit also?

    Endgültiges Ende. Das Finale der einst so glorreichen Spezies. Nach einer Milliarde Jahren wird die Erde frei von jeder Spur menschlichen Lebens sein. Ja, die Erde, denn auf dem Mond wird man vom Menschen erfahren! Durch seine fehlende Atmosphäre hat ein dort geparktes Auto die Möglichkeit, zum letzten Relikt der Menschheit zu werden. Vielleicht sollte hier eine letzte, unmissverständliche Botschaft untergebracht werden. Eine Bitte um Verzeihung? Oder doch ein DNS-Strang, Erbmaterial eines Menschen, um sie irgendwann durch irgendwen irgendwie wieder auferstehen zu lassen?

    Doch will er das, der Mensch? Aufwachen, an einem fremden Ort, unter fremden Bedingungen und vielleicht sogar zu etwas gemacht, das er niemals war, niemals sein sollte, zu dem er ganz und gar nicht geschaffen war? Wenn es so ist, wird er es nicht wissen. Denn seine Geschichte ist vergessen. Das Buch des Lebens geschlossen. Und er ist vielleicht nur ein Produkt, ein Vieh. Ein außergewöhnliches und interessantes zwar, aber doch nur eines unter vielen. Aber wenn er ein Mensch ist, dann wird er jenen einen Satz wissen, denn dieser ist in sein Gedächtnis gebrannt und tief in ihm verankert: Geschichte kann neu geschrieben werden. Völlig neu. Und nichts ist dann mehr unmöglich ... nichts ... außer der Traum, die alte Welt noch einmal auferstehen zu lassen. Die Welt, in der wir jetzt leben. Danke.

    Weiterführende Links

  • Der Traum von der Unsterblichkeit...
    Ein Artikel von Frank Aupperle.

  • Deisenhofer
    Die Erde ohne Menschen.

  • SF-Zone

    Wie sähe die Erde ohne die Menschen aus? Was würde an uns erinnern, wenn wir alle zu Staub verfallen sind? Auf diese und mehr Fragen gibt Ihnen Markus Kürzinger Antwort.


     

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    Kino-Guide

    Februar 2009

    "The Spirit"  (USA 2008)


     

    Regie

    Frank Miller

    Drehbuch

    Frank Miller, nach einer Comic-Reihe von Will Eisner

    Darsteller

    Gabriel Macht (The Spirit / Denny Colt), Samuel L. Jackson (Octopus), Eva Mendes (Sand Saref), Scarlett Johansson (Silken Floss)

    Start

    5. Feburar


    Inhalt
    Cop Denny wird bei einem Einsatz scheinbar getötet, kehrt aber als maskierter Rächer, genannt Spirit, zurück. Ausgerechnet seine Ex-Freundin gerät in den Besitz eines antiken Artefakts, auf das es der böse Octopus abgesehen hat. Mithilfe dieses Artefakts will er die ganze Stadt zerstören. Auf Spirit warten nicht nur böse Jungs, sondern auch verführerische Frauen, die ihm an den Kragen (und/oder Wäsche) wollen.

    Erwartung
    Passabel. In der Comic-Welt wurde der coole Anti-Held "The Spirit" schnell zum Liebling der Fans. Die filmische Version des Detektivs kann leider nicht ganz überzeugen. Regisseur/Autor Frank Miller ("Sin City") kriegt den visuellen Stil der Graphic Novel zwar gut hin, scheitert aber dabei, eine wirklich schlüssige und gut konstruierte Story zu erzählen. Für Eye-Candy sorgen Jaime King, Eva Mendes und Scarlett Johansson. Die dürften beim jungen Zielpublikum ebenso ankommen wie Samuel L. Jackson als trashiger Schurke. Für ein breiteres Publikum hat es aber offenbar nicht gereicht, "The Spirit" floppte in den USA gewaltig. Ein Sequel wird es sicher nicht geben. Pech auch für Hauptdarsteller Gabriel Macht, der hier seine erste Action-Hauptrolle spielen darf. Knallige Comic-Verfilmung im "Sin City"-Style also, große Erwartungen sollte man als Kinogänger aber nicht haben.


    "Freitag der 13."  (USA 2009)


     

    Regie

    Marcus Nispel

    Drehbuch

    Damian Shannon, Mark Swift

    Darsteller

    Jared Padalecki (Clay), Danielle Panabaker (Jenna), Amanda Righetti (Whitney), Travis Van Winkle (Trent)

    Start

    13. Februar


    Inhalt
    Im idyllischen Camp Crystal Lake kommt es zu brutalen Morden und Menschen verschwinden. Das Verschwinden seiner Schwester bringt den jungen Journalisten Clay in das abgelegene Camp. Auch eine Gruppe Twens findet in die Natur; im Ferienhaus von Trey sollen ausschweifende Partys an der Tages- und Nachtordnung stehen. Bald fließt auch hier Blut und der Kampf ums Überleben beginnt. Ihr Feind: der hünenhafte Jason Vorhees, der einst als Kind (fast) im See ertrunken ist und nun mit Hockeymaske und Beil Jagd auf die Eindringlinge macht.

    Erwartung
    Gut. Der Kult-Name "Freitag der 13." kennt jeder, und das obwohl die älteren Streifen der Reihe aus den 80er- und 90er-Jahren vom heutigen Kinopublikum wohl nie gesehen wurden. Nach dem Weltraum-Flop "Jason X" (2001) und dem Crossover "Freddy vs. Jason" (2003) folgt nun, wie könnte es anders sein, das Remake. Dafür hat sich Michael Bays Firma Platinum Dunes den Regisseur geholt, der bereits dem "Texas Chainsaw Massacre" eine Frischzellenkur verpasste. In der Hauptrolle ist Jared Padalecki zu sehen, der als Sam Winchester in "Supernatural" bereits reichlich Erfahrung mit personifizierten Bösartigkeiten sammeln durfte.

    Das scheinbar nie ganz ausgeblutete Slasher-Einmaleins wird auch hier nicht neu erfunden, ordentlich Gore, laute Schockmomente und ein paar nackte Tatsachen sind natürlich auch dabei. Immerhin bringt Jason eine "Qualität" mit, die bei vielen neueren Horror-Filmen vergessen wurde: eine Portion Spaß. Der Horrorfilm als emotionale Achterbahnfahrt, die man nicht ganz so ernst nehmen darf. Wo Leben, Sex und Tod als reine Unterhaltung funktionieren, ohne auch nur einen Hauch von tieferem Sinn aufzuzeigen. Das hat zuletzt bei den "Final Destination"-Filmen ganz gut geklappt, jetzt bringt Kultfigur Jason Vorhees das Popcorn-Element zurück ins Horror-Genre.


    "Underworld: Aufstand der Lykaner"  (USA 2009)


     

    Regie

    Patrick Tatopoulos

    Drehbuch

    Danny McBride, Dirk Blackman & Howard McCain

    Darsteller

    Michael Sheen (Lucian), Bill Nighy (Viktor), Rhona Mitra (Sonja), Steven Mackintosh (Tannis)

    Start

    26. Februar


    Inhalt
    Vor Jahrhunderten, im dunklen Zeitalter, beherrschten Vampire die Welt, die Lykaner waren ihre Sklaven. Doch jetzt beginnt die Rebellion der Werwölfe: Unter der Führung von Lucian wollen die Lykaner die Knechtschaft der Vampire unter deren König Viktor ein für allemal beenden. Hilfe findet Lucian bei der schönen Sonja, einer Vampirin, mit der ihn eine geheime Liebesbeziehung verbindet. Dies ist der Beginn eines Konflikts, der Jahrhunderte andauern wird.

    Erwartung
    Gut. Dem Überraschungshit "Underworld" (2003) folgte ein ebenfalls recht erfolgreiches Sequel. Jetzt führt uns der dritte Teil in die Anfangszeit des Konflikts zwischen Vampiren und Lykanern zurück. Anstatt Neo-Gothic-Look und Schusswaffen präsentiert uns "Underworld: Aufstand der Lykaner" ein phantastisch angehauchtes Mittelalter-Szenario à la "Herr der Ringe", wo Schlachten noch hoch zu Pferd und mit klirrenden Schwertern ausgetragen wurden. Patrick Tatopoulos, Designer unzähliger Film-Kreaturen von "Pitch Black" bis "I Am Legend", hat den Regiestuhl von "Underworld"-Schöpfer Len Wiseman übernommen und leistet gute Arbeit: Die düstere Atmosphäre und beeindruckenden Kampfszenen inszeniert er effektiv, und das obwohl die "Underworld"-Filme verglichen mit Protz-Hollywood eher noch Low-Budget-Filme sind.

    Die weibliche Hauptrolle spielt im Prequel nun nicht mehr Kate Beckinsale als Selene, sondern Rhona Mitra als Sonja. Dabei macht sie eine tolle Figur und sieht noch besser aus als vor über zehn Jahren, als sie neben Christopher Lambert im Flop "Beowulf" eine ganz ähnliche Rolle spielte. Und der 60-jährige Brite Bill Nighy als Vampirfürst Viktor bringt mit seiner Schauspielkunst viel Ernsthaftigkeit in ein Szenario, das halt eben doch zu abgehoben ist, um wirklich ernst genommen werden zu können. Der "Aufstand der Lykaner" bietet viel Action und passt gut in die bereits bekannte Welt von "Underworld". Wer aber mit den vorherigen Teilen nichts anfangen konnte oder sie gar nicht gesehen hat, der dürfte auch mit Teil 3 nicht überzeugt werden.

    Was waren Ihre letzten Science-Fiction-, Fantasy- oder Mystery-Highlights im Kino oder auf DVD? Und welche Streifen Enttäuschungen? Schreiben Sie uns an leserbriefe@trekzone.de!

    SF-Zone

    Alle wichtigen Infos und eine Vorabkritik zu den aktuellen Kinofilmen aus den Genres Science-Fiction, Fantasy, Mystery und Horror wie immer im Kino-Guide der SF-Zone − zusammengestellt von Stephan Mark. Nach einer längeren Pause sind der Kino- und die DVD-Guides zurück in der "Incoming Message". Im Moment noch im bekannten Format, doch sollen die Guides bald überarbeitet werden. Vorschläge und Feedback sind erwünscht, schreiben Sie uns doch. Nachträglich wünsche ich allen Fans ein spannendes und unterhaltsames Kino- und DVD-Jahr 2009.


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    DVD-Guide

    Februar 2009

    2.2. − "Chrysalis − Tödliche Erinnerung"

    Bei Morduntersuchungen stößt ein Cop auf ein geheimes Labor. Futuristischer Crime-Thriller (2007) aus Frankreich mit dem Thema Gedankenmanipulation; leider nur Durchschnittsware.

    4.2. − "Tin Man"

    Das Mädchen DG gelangt in eine fremde, verwunschene Welt namens Außenzone. TV-Mehrteiler (2007) mit Zooey Deschanel und Neal McDonough, der das Setting von "Der Zauberer von Oz" als Grundlage übernimmt, aber eine neue Geschichte erzählt.

    5.2. − "Ein Toter spielt Klavier"

    Nach einem Unfall sieht eine Frau immer wieder ihren toten Vater. Keine Geister-Mär, sondern eher ein Thriller (1961) à la Hitchcock von den Hammer Studios, mit dabei Susan Strasberg, Ronald Lewis und Christopher Lee.

    5.2. − "Motel 2 − The First Cut"

    Motel-Betreiber töten ihre Kunden und nehmen die Geschehnisse auf Video auf. Der Kinofilm mit Kate Beckinsale erhält ein passables DVD-Sequel (2009) mit neuem Cast, das dem gewohnten Regelwerk des Slasher-Films folgt.

    5.2. − "Resident Evil 4: Degeneration"

    Terrorist setzt Zombie-Virus an einem Flughafen ein. CGI-Film (2008) aus Japan, der den Game-Charakteren Leon Kennedy und Claire Redfield folgt und nichts mit den Jovovich-Filmen zu tun hat. Hat oft den Look einer Zwischensequenz aus einem Videospiel; die Zielgruppe dürfte klar sein.

    5.2. − "Schlag 12 in London"

    Der Originaltitel sagt eigentlich alles: "The Two Faces of Dr. Jekyll". Britischer Horror-Klassiker (1960). Für heutige Sehgewohnheiten ist hier natürlich nicht mehr viel Horror drin, Nostalgiker erfreuen sich an der gelungenen Adaption des klassischen Stoffs und an Christopher Lee, der für einmal eine charmante Nebenrolle verkörpert.

    5.2. − "Space Chimps − Affen im All"

    Drei Äffchen werden auf eine Rettungsmission geschickt. Erreicht nicht ganz die Gagdichte und technische Perfektion der Pixar/Dreamworks-Blockbuster, ist aber trotzdem ein unterhaltsamer Animationsfilm (2008) für Kids.

    5.2. − "Wall-E − Der Letzte räumt die Erde auf"

    Einsamer Aufräum-Roboter erhält plötzlich Gesellschaft. Charmanter Animationsfilm (2008) aus dem Hause Pixar. Bereits die Single-Disc enthält ordentlich Bonusmaterial, die Special Edition bietet noch einige Features mehr.

    9.2. − "All the Boys love Mandy Lane"

    Welcher Verehrer von Schulschwarm Mandy ist bereit, über Leichen zu gehen? Hat etwas mehr zu bieten als Standard-Slasher: schön gefilmt, gute Darsteller und sympathische Teen-Sentimentalitäten à la John Hughes (2006).

    12.2. − "Blood Ties − Season 1"

    DVD des Monats: Privatdetektivin auf Mordermittlungen trifft auf Vampire. Erste Staffel der leider nur kurzlebigen Fantasy-Serie (zwei Staffeln, 22 Episoden) mit Christina Cox und Kyle Schmid: sehenswert. Keine Extras.

    12.2. − "Death on Demand"

    Drei Pärchen übernachten in einem verfluchten Haus und wollen ihr Abenteuer per Live-Webcast verbreiten. B-Movie (2008), bei dem wohl bei den Schauspielern gespart wurde. Immerhin ordentlich inszeniert. Die FSK-18-Fassung ist leicht gekürzt.

    12.2. − "Seven Deadly Demons"

    Als ein altes Gefängnis abgerissen wird, erwachen Dämonen und gehen auf Menschlein-Jagd. Und noch ein zweitklassiger Horror-Film (2006), immerhin mit den Genre-Veteranen Michael Dorn (Worf aus "Star Trek: The Next Generation") und Bill Moseley ("TCM 2", "Haus der 1000 Leichen").

    12.2. − "The Man from Earth"

    Ein Professor behauptet, ein unsterbliches Wesen zu sein, das seit 14.000 Jahren auf der Erde lebt. Faszinierende Sci-Fi-Story (2007) zum Nachdenken, minimalistisch inszeniert. Geheimtipp, in dem unter anderen John Billingsley, Tony Todd und William Katt zu sehen sind.

    12.2. − "Vampire Party − Freiblut für alle"

    Gäste einer exklusiven Schloss-Party müssen sich gegen Vampire wehren. Französische Horror-Comedy (2008) mit TchÈky Karyo als Obervampir. Recht originell, leider auch mit viel dümmlichem Klamauk.

    13.2. − "Alien Raiders"

    In einem Supermarkt müssen die Eingeschlossenen mit Aliens fertig werden. Gelungener B-Horror (2008) des Genre-Labels Raw Feed ("Rest Stop", "Otis") als DVD-Premiere; für das Kino wäre der Streifen auch eher ungeeignet,

    19.2. − "Disaster Movie"

    Nach einem Meteroitenschauer gerät New York an den Rande des Wahnsinns. Den Tiefpunkt der Parodie-Machwerke erreicht das Team von "Meine Frau, die Spartaner und ich" mit dieser Nullnummer (2008). Verarscht werden dutzende Streifen, darunter "Hulk", "Cloverfield", "Indiana Jones", "The Dark Knight" und "Verwünscht".

    19.2. − "Frayed"

    Aus der Anstalt ausgebrochener Killer jagt seine Schwester. Low-Budget-Movie (2007) mit 08/15-Story, aber die Macher haben sich doch Mühe gegeben. Wer sich am Look und den Nobody-Schauspielern nicht stört, findet hier einen passablen "Halloween"-Klon.

    19.2. − "Stuck"

    Krankenschwester nimmt einen Fremden mit nach Hause, den sie angefahren hat. Eine Story à la "Fremder entpuppt sich als Psycho" hat man häufig gesehen, "Stuck" (2007) von Stuart Gordon ("Dagon") mit Mena Suvari und Stephen Rea ist aber durchaus spannend geworden.

    19.2. − "Heroes − Season 2"

    DVD des Monats: Nach der Rettung New Yorks drohen neue Gefahren. Zweite Staffel der raffinierten Fantasy-Serie (2007), die mit elf Episoden recht kurz ausgefallen ist. Viel Bonusmaterial, verpackt im Steelbook.

    20.2. − "Hydra − The Lost Island"

    Reiche auf Menschenjagd werden selber zu Gejagten, als das titelgebende Monster auftaucht. Anspruchsloser TV-Monster-Movie (2008) vom Sci Fi Channel, immerhin sehen Cast und CGI-Monster ganz gut aus.

    22.2. − "Shadowplay"

    Drei Menschen erwachen in einem verschlossenen Raum, deren einziger Inhalt eine mysteriöse Box ist. Mystery-Thriller (2007) nach bekanntem Muster; leider wirkt einfach alles an dem Film billig und unoriginell.

    24.2. − "Homeworld − Aliens vs. Mankind"

    Team soll ein Virus auf den Heimatplaneten der feindlichen Mendax schleusen. Klassische Sci-Fi-Story (2008) mit guter Schlusspointe, wegen Budgetbeschränkungen darf man hier aber keinen Hollywood-Hochglanz erwarten.

    24.2. − "The Morgue − Endstation Tod"

    Sechs Fremde finden in einer Leichenhalle zusammen − nicht ohne Grund. Zäher B-Horror (2008) mit einigen guten Einfällen; mit dabei sind "Blair Witch Project"-"Star" Heather Donahue und Genre-Veteran Bill Cobbs.

    26.2. − "Hellboy 2: Die goldene Armee"

    DVD des Monats: Ein drohender Krieg zwischen unserer Welt und einer Parallelwelt ruft Hellboy und sein Team auf den Plan. Regisseur Guillermo del Toro versteht sein Handwerk, der Fantasy-Actioner (2008) gehört zu den Highlights des letzten Jahres. Auch als Special Edition, Collector's Set und Blu-ray.

    27.2. − "House of the Dead − Funny Version"

    Raver-Party wird zum Zombie-Buffet. Uwe Bolls Horror-Schnellschuss aus dem Jahre 2003 hat einen miesen Ruf, war aber unterhaltsam. Dieser Re-Cut mit neuen Dialogen (2008) macht (noch mehr) einen auf Klamauk und ist einfach nur peinlich.

    27.2. − "Manhunt Backwoods Massacre"

    Wanderausflug endet im Blutbad. Jagen und foltern nach bekanntem Muster, diesmal aus Norwegen. "Rovdyr" (so der Originaltitel) ist harter Horror (2008) für Fans des Genres; die deutsche Fassung ist gekürzt.

    27.2. − "The Chair"

    Zwei Schwestern geraten aneinander, nachdem eine der beiden vom Geist eines Kindermörders besessen wird. Minimalistischer Horror-Film (2007) aus Kanada für Freunde des kammerspielartigen Grauens.

    27.2. − "The Gene Generation"

    Gen-Diebe wollen Zutritt zur letzten Bastion der Zivilisation und werden deshalb gejagt. Nettes Szenario, viel Action und gute Besetzung. Ins Kino hat es der teils billig wirkende Sci-Fi-Thriller (2007) nach Comic-Vorlage aber nicht geschafft. Mit dabei sind Bai Ling ("Wild, Wild West"), Alec Newman ("Dune") und Altstar Faye Dunaway (1967er "Bonnie and Clyde").

    SF-Zone

    Der DVD-Guide ist zurück, wenn auch diesmal in etwas abgespeckter Form. Die DVD-Top-3 gibt's aber auch bald wieder. Wie gewohnt finden Sie hier eine Übersicht über alle Kauf-Neuerscheinungen des neuen Monats aus den Genres Science-Fiction, Fantasy, Mystery und Horror − zusammengestellt und kommentiert von Stephan Mark. Ein Klick auf den Titel bringt Sie direkt zur richtigen Produktseite beim Online-Shop Amazon.de (Ausnahmen: Titel ohne FSK-Freigabe und zu Redaktionsschluss noch nicht ins Sortiment aufgenommene DVDs).


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    Die Macher und die rechtlichen Dinge im Überblick


    Ausgabe 130 erscheint am 1. März 2009.

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    Felix Korsch
    Sebastian Kowald
    Christopher Kurtz
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    Markus Loosen
    Clemens Mach
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    Axel Orth
    Thomas Pallmann
    Roman Polak
    Dominik Puckert
    Alexandra Rimpler
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    Henning Koonert
    Uwe Webel

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