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Inhalt Die ganze Ausgabe auf einen Blick Die Geschichte der "Star Trek"-Völker, Teil 1. J.J. Abrams und die "Galaxy Quest"-Falle, Teil 2 Der Regisseur erläutert, wie "Star Trek XI" wird − und wie gerade nicht. ... ist immer auch ein Blick in die Vergangenheit. Zwischen Menschlichkeit und Unsterblichkeit Ein philosophischer Exkurs. Jede Menge Bücher, Comics, DVDs und Blu-rays. Ein guter Monat für Trek-Fans. Warum die "Watchmen" zu überzeugen vermögen. Wenn ein Jules-Verne-Buch Realität wird Kinokritik zur "Reise zum Mittelpunkt der Erde". Flucht in die russische Unterwelt Rezension zum Bestseller "Metro 2033". Die Geheimnisse von Dreamland. Highlights en masse: "Die Stadt der Blinden", "Mirrors", "Lost − Season 4" − und die Fortsetzung zu "Screamers". Der Data der Gegenwart: Opportunity Zweiter Teil der Geschichte des Marsrovers. Redaktion, Abonnement und Copyrights. |
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Wenn Klingonen Sowjets werden Die Geschichte der "Star Trek"-Völker, Teil 1 Der Weltraum − unendliche Weiten... Bestimmt. Fremde, neue Zivilisationen? Na ja, wenn man genauer hinschaut, sind die "Aliens" in "Star Trek" nicht ganz so fremd, wie sie auf den ersten Blick unter ihren aufgeklebten Schnäuzern, Gesichtsfarbe und Schichten von Latex erscheinen.
Auch der Mensch ist nun einmal die Summe seiner Teile, und so kann er jedenfalls das, was er sich nur aus reiner Gedankenkraft vorstellen kann, aus Erfahrungen und
bereits schon mal Dagewesenem mit einer Prise Fantasie darstellen. "Star Trek" lebt nicht nur von guten Geschichten und/oder Action allein, die
− jedenfalls meistens − sympathischen Charaktere, die "Helden", benötigen gute Widersacher, damit "Star Trek" seine Stärke, aktuelle Geschehnisse in der Zukunft zu behandeln, ausspielen kann.
Die wohl bekanntesten Aliens sind die Klingonen. Zunächst soll laut "Star Trek"-Historie ein Erstkontakt mit der Föderation etwa 2218 stattgefunden haben. Nach der Serie "Enterprise" hat der Erstkontakt bereits 2151 stattgefunden. Dies muss kein Widerspruch sein. Innerhalb des Erdmilitärs und der Sternenflotte, die sich erst 2161 zur Föderation hinentwickelte, kann dieser Erstkontakt als Top Secret abgehandelt worden sein. Oder die Klingonen meldeten sich danach nicht mehr und der offizielle Erstkontakt fand mit der Föderation nach ihrer Gründung tatsächlich erst 2218 statt. So würde dann Spocks Satz, dass eine etwa 70-jährige Feindschaft beendet würde, in "Star Trek VI: Das unentdeckte Land" Sinn ergeben.
Der Erstkontakt fand 2152 statt. Allerdings entdeckt die Crew um Captain Archer nur ein romulanisches Schiff mit einer Tarntechnologie. Ein Sichtkontakt hat nicht stattgefunden. In den 2150ern beabsichtigten die Romulaner Vulkan zu erobern und Zwietracht unter den Verbündeten der Menschen zu säen,
allerdings ohne Erfolg. 2156 begann dann ein blutiger, offener Krieg, der bis 2160 dauerte und in eine verheerende Niederlage der Romulaner mündete. Ergebnis
war die
Neutrale Zone, die zwischen beiden Raumbereichen gebildet wurde. Nach dem Krieg gründete sich die UFP. Über 100 Jahre wahrten die Romulaner offensichtlich die Grenzen. Es kann aber auch sein, dass zunächst einige Technologien entwickelt werden mussten, da die Romulaner nicht überstürzt handeln wollten. Außerdem wechselte die Regierung häufiger auf Romulus. So drang 2266 ein romulanisches Schiff in den Grenzbereich der Föderation ein und vernichtete die Außenposten der Sternenflotte dort. Dies konnte deshalb so gründlich erfolgen, weil die Romulaner ihre Tarnvorrichtung verbessert hatten. Als das romulanische Schiff jedoch von der Enterprise beschädigt und von seinem eigenen Kommandanten vernichtet wurde, unterblieben weitere Einsätze innerhalb des Territoriums der Föderation. Im Gegenzug übertrat die Enterprise unter Captain Kirk die Grenze um die Tarnvorrichtung eines der Kreuzer zu stehlen. |
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J.J. Abrams und die "Galaxy Quest"-Falle, Teil 2 Der Regisseur erläutert, wie "Star Trek XI" wird − und wie gerade nicht In einem zweiteiligen Interview mit Geoff Boucher von der "Los Angeles Times" erklärt der neue starke Mann in Sachen "Star Trek", warum es durch Streifen wie "Galaxy Quest" und "Star Wars" schwieriger geworden ist, einen erfolgreichen Trek-Kinofilm zu drehen. Im Gespräch malt Abrams aus, wie "Star Trek" im Spagat zwischen Fanbasis und Zuschauerneulingen seinen eigenen Weg zum Erfolg finden soll. Los Angeles Times: Glauben Sie, dass Sie die skeptischen Fans zumindest [was ein Nebeneinander der "Star Trek"-Versionen angeht] für sich einnehmen können? J.J. Abrams: Man sollte meinen, dass gerade Fans von "Star Trek", das ein optimistisches Universum ist, ein Universum, in dem es darum geht zusammenzuarbeiten und um die Möglichkeiten des menschlichen Bestrebens, man sollte meinen, dass Menschen, die diese wunderbare Ausgestaltung der Zukunft und des Universums zu schätzen wissen, dafür offen sein würden, dorthin zu gehen, wo niemand zuvor gewesen ist. Ich bin sehr optimistisch, dass die Fans der Serie, sogar die Streber, den Geist von Roddenberry annehmen werden. Und wenn sie erst einmal die Schauspieler diese herausragende Arbeit abliefern sehen, werden sie das alles verarbeiten können und einfach die Erfahrung genießen. Mittlerweile ist es zum Klischee geworden zu sagen "wo nie ein Mensch zuvor gewesen ist", weil es schon seit 40 Jahren zu unserem Wortschatz gehört, aber wenn man tatsächlich einmal darüber nachdenkt − und sich in Erinnerung ruft, dass wir auf diesem Planeten leben und wir Geschöpfe sind, die dieses grenzenlose Weltall bewohnen können, und die Technologie wird es unweigerlich irgendwann geben − dann stellt "Star Trek" eine unglaublich anregende Zukunft dar. Wenn man das Klischee überwindet und es echt und themenbezogen macht, dann hat es etwas sehr Aufregendes. Das ist nicht "Star Wars", das vor langer Zeit in einer weit entfernten Galaxie spielt. Das hier sind wir und unsere eigene Zukunft. Los Angeles Times: Können Sie uns etwas über die Handlung des Films sagen? Abrams: Der Film dreht sich im Kern um einen Kerl, in dem unglaubliches Potenzial schlummert, der aber ziellos, verloren ist. Er findet schließlich seinen Weg, der ihn weiter führt, als er es je zu träumen gewagt hätte. Das hilft ihm dabei, seine Bestimmung zu finden. Das ist eine großartige Geschichte, in einer jeden Situation, in jeder Kultur. Etwas von dem Geist der Erneuerung, Zusammenarbeit, Möglichkeit, des Abenteuers und Optimismus liegt "Star Trek" inne. Los Angeles Times: Wie sehr haben Sie sich in die unterschiedlichen Trek-Serien, -Filme, -Bücher und so weiter vertieft, um die Mythologie zu erforschen? Ich stelle mir vor, dass es einen Punkt gibt, nach dem es eher schadet als nützt, das alles durchzuschauen.
Abrams: Ich habe mir viele Folgen der Serien angeschaut, die nach der Classic-Serie kamen, aber da wir uns auf die ursprüngliche Serie konzentrieren, brauchte ich auch nicht jede Folge von "Deep Space Nine", "Voyager" oder gar "Enterprise" kennen. Aber klar, ich habe mir Folgen angesehen, ich habe viel darüber gelesen, habe mir die Kinofilme angeschaut und habe mit Leuten darüber gesprochen, ob das nun unser Trek-Berater war oder einer unserer zwei Autoren [Alex Kurtzman und Roberto Orci], was es bedeuten würde, das zu machen, was wir machen wollten. Wir haben einen Produzenten, Bob [Orci], der ganz und gar Trekker ist, und mit Bryan Burk einen anderen, der niemals auch nur irgendeine Folge der Serie gesehen hat. Das war ein hervorragender Ausgleich. Wir konnten sicherstellen, dass es sowohl für den äußersten Fan als auch für den letzten Neuling funktioniert und sichergehen, dass es für beide Gruppen gleichermaßen unterhaltsam war. Los Angeles Times: Es ist seltsam, über Fortsetzungen zu einem Film zu sprechen, der noch nicht einmal im Kino ist, aber Hollywood legt so großen Wert auf starke Marken, dass man das unmöglich ignorieren kann. Also, wenn der Film im Mai den Erfolg hat, den Sie sich wünschen, wie geht es dann weiter? Abrams: Ich fände es vermessen, schon jetzt davon auszugehen, dass es weitergehen wird − wir sind ja noch dabei, diesen Film fertigzustellen. Ich muss sagen, ich fühle mich, als ob ich gerade beim Mittagessen bin und jemand fragt mich: "Was willst du zum Abendbrot haben?" Ich habe keine Ahnung. Aber die Vorstellung, diese Besetzung und diese Charaktere weiterleben zu sehen und sie auf neue Abenteuer zu schicken − es wäre schade, das nicht zu tun. Natürlich bräuchte es eine tolle Geschichte dazu. Aber das Schöne an dem, was Roddenberry erschaffen hat, ist, dass es einen solchen Überfluss an Möglichkeiten mit diesen Charakteren gibt und welche Bestandteile der ursprünglichen Serie wir erneut besuchen wollen. Es gibt großartige Möglichkeiten für weitere Geschichten, und ich wäre sehr gern wieder mit dabei. Ob ich Regie führe oder produziere, ob Bob und Alex schreiben, das muss sich ganz offensichtlich noch herausstellen. Paramount will das festzurren, aber wir machen erst mal den ersten fertig. Los Angeles Times: Ich war von der Szene mit der in der Luft hängenden Plattform begeistert, die Sie in der Vorschau aufs Filmmaterial gezeigt haben. Da schoss einem das Blut durch den Körper, und man sah einen ungebändigten Kampfstil, den wir bisher in keiner Trek-Produktion gesehen haben. Aber Sie haben auch großen Trek-Traditionen einen Platz eingeräumt − Sulu ein Schwert in die Hand gedrückt und ein übereifriges Rothemd das Zeitliche segnen lassen. Abrams: Oh, cool. Na ja, das war zum größten Teil eine Verbeugung vor dem, was Sulu in der ursprünglichen Fernsehserie gezeigt hat. Einen Film wie diesen zu drehen und Sulu nicht die Möglichkeit zu geben, ein Schwert in der Hand zu halten ... wir mussten das einfach machen. Mir war es auch unglaublich wichtig, dass dieser Film, zusätzlich zur Charakterentwicklung und den klassischen Trek-Auseinandersetzungen und der Chemie zwischen den Charakteren, wirklich das Abenteuer zeigt, das Trek oft versprochen hat, aber für das es nicht immer über die nötigen Mittel verfügte, um es umzusetzen. Wir wollten die visuelle Action, die man immer versprochen hatte, aber von der man bisher nicht die Möglichkeit hatte, sie zu sehen. Los Angeles Times: Interessanterweise gab man Trek, als man ihm die Mittel im Film von Robert Wise zur Verfügung stellte, ein episches, kosmisches Gefühl, wie "2001: Odyssee im Weltraum" statt dem ausgelassenen Geist der Fernsehserie. Abrams: Das ist interessant. Doug Trumbull hat die visuellen Effekte für den Trek-Film und auch für "2001" erstellt, das hat man gespürt. Das war sicherlich ein langsameres, episches Gefühl. Es ist ein langsamer Film, aber einige Leute mögen ihn. Los Angeles Times: "Star Wars" oder "Star Trek" ist für Sci-Fi-Fans eines bestimmten Alters eine Frage wie Beatles oder Stones. Sie haben gesagt, sie wollen Ihre Trek-Neubelebung mit ein paar Lektionen anreichern, die Sie aus dem George-Lucas-Universum gelernt haben. Können Sie uns etwas darüber verraten? Abrams: Ich bin einfach ein "Star Wars"-Fan. Als Kind hat mir "Star Wars" wesentlich besser gefallen als "Star Trek". Wenn man sich die letzten drei "Star Wars"-Filme anschaut, und was die Technologie da möglich gemacht hat, haben sie so viel abgedeckt, was Aussehen, Orte, Charaktere, Außerirdische, Schiffe angeht. Viel von dem Schauspiel ist also gelaufen und es scheint, als sei jeder Aspekt abgedeckt, ob es nun Geographie oder das Entwerfen einer Kultur ist oder Wettersysteme oder Charaktere oder Schiffstypen. All das gab es in den Filmen schon. Die Herausforderung, "Star Trek" zu machen − ungeachtet der Tatsache, dass es schon vor "Star Wars" existierte − ist, dass wir ganz klar im Schatten dessen stehen, was George Lucas gemacht hat.
Los Angeles Times: Wie übertrifft man das? Abrams: Wichtig ist, dass man nicht versucht, es zu übertreffen, weil man damit nicht gewinnen kann. Diese Filme sind so außergewöhnlich gemacht, dass der Schlüssel für "Star Trek" für mich darin lag, das Ganze umzudrehen: Bleibe den Charakteren so treu wie möglich, bleibe so echt und gefühlvoll und so aufregend wie möglich und lass dich nicht von dem Schreckgespenst dessen einschüchtern, was der "Star Wars"-Film erreicht hat. Los Angeles Times: Das ist eine Herausforderung. Eine frühe Szene in Ihrem Film spielt in einer gut gefüllten Bar, Musik ist zu hören und Ihr unreifer junger Held kommt herein, stößt mit Außerirdischen an und gerät in eine Schlägerei. Sie müssen sich darüber im Klaren sein, dass ein Teil der Zuschauer da an die Wirtshaus-Szene aus "Star Wars" denken wird... Abrams: Die Wirtshausszene ist natürlich eine der klassischen Szenen in "Star Wars" und sie war eine wunderbare Einleitung, wie erstaunlich, wie mannigfaltig und voller Möglichkeiten dieses "Star Wars"-Universum sein würde. In den späteren Filmen, besonders den drei letzten, haben so viele Szenen dieses Gefühl, dass sie die Welten einfach immer weiter erweitern. Da habe ich sicherlich den Druck gefühlt: "Oh Gott, sie haben wirklich schon alles gemacht." Die Herausforderung ist, wie man es hinkriegt, dass es sich echt und bedeutungsvoll anfühlt und nicht so, als ob wir von jemand anderem klauen. Das war einfach eine unserer Herausforderungen. Was erwarten Sie vom neuen Film? Sagen Sie Ihre Meinung und schreiben Sie uns an leserbriefe@trekzone.de! |
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Ein Schritt in die Zukunft ... ist immer auch ein Blick in die Vergangenheit Selten war wieder so viel los im Fandom wie in diesen Tagen. Der kommende "Star Trek"-Film mit seinem angepeilten Start Anfang Mai brachte wieder Leben in das leiser getretene Universum, das aus Gene Roddenberrys Vision vor nun mehr als 40 Jahren entstand. Fünf Serien − sechs, wenn man die animierte Serie der 70er-Jahre mit einbezieht −, zehn Filme, einige Videospiele und eine scheinbar schiere Menge an Büchern, sowohl Romane als auch Sachbücher, sponnen die Geschichten Jahr für Jahr weiter und lieferten Hintergründe zum dem ständig expandierenden Franchise. Das Jahr 2009 stellt dabei einen neuen Höhe- und für viele ebenso einen Wendepunkt dar, denn es wird sich zeigen, ob "Star Trek" weiterhin konkurrenzfähig bleiben kann und in der modernen Welt des Showbusiness bestehen wird. Nicht etwa durch Anpassung und Nachahmung der momentan vorherrschenden Tendenz, das Dunkle der menschlichen Natur in den Mittelpunkt zu stellen, sondern seine Wurzeln zu respektieren und wieder ein Leuchtfeuer zu sein, für ein humanes Weltbild und einen zukunftsweisenden Optimismus, der teilweise auch wieder bitter nötig ist. |
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Zwischen Menschlichkeit und Unsterblichkeit Ein philosophischer Exkurs Unsterblichkeit − unbegrenztes Leben in spiritueller und physischer Form. Was bedeutet, dass der Körper nicht mehr altert, nicht mehr krank wird und der Geist keine Demenz erfährt noch in Unstabilität gerät. Leben auf ewig und erleben bis in alle Ewigkeit. Das ist der Wunsch vieler und der Traum der Mächtigen. Das Wort "unsterblich" wird meist verwendet, wenn es um Grenzen geht, oder wenn gezeigt werden soll, dass etwas unbeschreiblich stark ist
− wie die Liebe. Nicht umsonst heißt es "Ich bin unsterblich in dich verliebt" oder "Liebe bis in alle Ewigkeit". Die Frage nach dem, was wäre, wenn Unsterblichkeit wahr wäre und die Liebe zu einer Person, einem Wesen, ewig währen könnte, ist spekulativ und doch interessant. Eine Antwort aber kann darauf nur jeder für sich selbst finden.
Und wenn man einen Blick auf "Star Trek" wirft, so sieht man, dass nicht unbedingt Unsterblichkeit Unsterblichkeit ausmacht, sondern eher die Taten, die man vollbringt und der Name, den man sich macht
− unter Kollegen, Feinden, unter denkenden und handelnden Wesen. |
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Die Ereignisse des Monats April 2009 Die Trek-Highlights der nächsten vier Wochen im Überblick, zusammengestellt von Peter Schipfmann. |
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| 01.April | 02.April | 03.April | 04.April | 05.April | ||||||||||
Comic |
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| 06.April | 07.April | 08.April | 09.April | 10.April | 11.April | 12.April | ||||||||
DVD |
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| 13.April | 14.April | 15.April | 16.April | 17.April | 18.April | 19.April | ||||||||
Geburtstag |
Roman |
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| 20.April | 21.April | 22.April | 23.April | 24.April | 25.April | 26.April | ||||||||
Geburtstag |
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| 27.April | 28.April | 29.April | 30.April | |||||||||||
DVD &
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Superhelden am Abgrund Warum die "Watchmen" zu überzeugen vermögen "Who watches the Watchmen?" Dieser Tage kann man wohl mit Gewissheit antworten, sehr viele Kinogänger. Einer der unumstrittenen Comic-Klassiker hat nach langen Jahren einer unglaublich komplizierten Produktionsgeschichte endlich seinen Weg auf die Leinwand gefunden. Über die Entstehung des Films könnte man vermutlich selbst wiederum ein abendfüllendes Drama drehen. Die Comic-Vorlage von Alan Moore und Dave Gibbons von 1986 und 1987 ist praktisch die Geburt der "Graphic Novel", des Erwachsenencomics. Zwischen den einzelnen Kapiteln des Buches sind einzelne Seiten aus Büchern, Zeitungsartikeln und Regierungsdossiers zu finden, die den Leser in die sehr tief verwurzelte Mythologie der Geschichte entführen. Der Comic spiegelt die sozialen und politischen Verhältnisse der 1980er-Jahre wider. In einem Paralleluniversum, in dem kostümierte Helden dem Verbrechen den Kampf angesagt haben, haben erhebliche soziale Veränderungen stattgefunden.
Entsprechend ernst und schonungslos geht es zur Sache, und Jack Snyders Verfilmung transportiert sowohl die Intelligenz als auch Brutalität des Ausgangsstoffes. Vordergründig ist
"Watchmen" eine Kriminalgeschichte und ein Endzeit-Thriller. Der Film beginnt, wie das Buch, mit dem Mord an Edward Blake, auch bekannt als der Comedian. Die Enträtselung des Falles, der unmittelbar im Zusammenhang mit dem unausweichlich bevorstehenden Nuklearkrieg zwischen den beiden Supermächten USA und UdSSR steht, ist allerdings nur das Vehikel für eine Parabel auf die amerikanische Seele.
Was den Film ebenfalls deutlich vom Buch absetzt, ist die Musikkulisse. Simon & Garfunkel, Bob Dylan und Jimi Hendrix sind zu hören. Über ein Dutzend epochenspezifischer Stücke schmücken das Leinwandepos. Oftmals sagenhaft stimmungsvoll, manchmal jedoch auch in zu schnellem Wechsel und Kontrast. So folgt kurz auf "The Sound of Silence" Nenas "99 Luftballons". Dennoch ist der Soundtrack alles in allem überdurchschnittlich und lässt die 80er-Jahre auf ganz andere Art wieder auferstehen, als das Bilder allein leisten könnten. |
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Wenn ein Jules-Verne-Buch Realität wird Kinokritik zur "Reise zum Mittelpunkt der Erde" Angesichts der phantastischen Inhalte der Jules-Verne-Bücher war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis diese entsprechend dem aktuellen Technikstand neu verfilmt werden würden. Seit dem 5. März ist nun die "Reise zum Mittelpunkt der Erde" in den deutschen Kinos, und als Freund von Klassikern darf man sich dieses Kinoereignis natürlich nicht entgehen lassen. Inhalt Der Geologe Trevor (Brandon Fraser) stößt im Erbe seines verschollenen Bruders auf den Jules-Verne-Klassiker "Reise zum Mittelpunkt der Erde", der mit erstaunlichen Notizen versehen ist. Zusammen mit seinem Neffen Sean und der Bergführerin Hannah macht er sich auf die Suche nach seinem Bruder, dessen Spuren die drei zu einem Vulkan auf Island führen. Durch eine Verkettung von Zufällen stoßen sie immer tiefer in den Vulkan vor, bis sie schließlich einen Schacht bis zu einer gigantischen Höhle im Erdinneren hinabstürzen, die mit gewaltigen Pilzen, fluoreszierenden Vögeln, Dinosauriern und fleischfressenden Pflanzen bevölkert ist. Offensichtlich war Jules Vernes Roman keine Science-Fiction, sondern ein Tatsachenbericht. Kritik Statt ein banales Remake abzuliefern, wird der Stoff auf kreative Art neu erzählt und der Roman in die Handlung eingebunden. Das erweist nicht nur Jules Verne Respekt, sondern könnte den einen oder anderen vielleicht sogar dazu bewegen, wieder einmal ein Buch in die Hand zu nehmen.
Die Story ist rasant und witzig, ohne dabei jedoch ins Lächerliche abzugleiten. Zwar gibt es einige Logiklücken und so manche Situation hätte eigentlich tödlich verlaufen müssen, dies kann man jedoch angesichts des Zielpublikums nachsehen. Zudem ist der Film wohl eher in den Bereich Fantasy als Science-Fiction einzuordnen. |
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Flucht in die russische Unterwelt Rezension zum Bestseller "Metro 2033" Dimitry Glukhovsky heimst viel Lob mit seinem Debütroman "Metro 2033" ein. Ich war zu neugierig, um diesen Titel im Regal stehen zu lassen. Der Protagonist, Artjom, hat ein ganz besonderes Zuhause: Er wohnt in einer U-Bahn-Station der Moskauer Metro. So wie etwa 20.000 andere Menschen, denen es gelang, der feindlichen, atomar verseuchten Oberwelt zu entfliehen. Die Geschichte spielt im Jahr 2033, seit einigen Jahrzehnten liegt die Welt in Trümmern. Die Menschheit hat sich in verschiedene Subkulturen gespalten, die einzelnen Stationen bilden nahezu isolierte Lebensräume, die durch Tunnel voneinander getrennt sind. An den Berührungspunkten kommt es zu Konflikten. Nazis treffen auf Kommunisten, Christen auf Satansanhänger. Alle Stationsbewohner haben jedoch eines gemeinsam: Die Alten von ihnen können sich nur noch vage an die Oberwelt erinnern. Werte sind verzerrt, Rituale den Gegebenheiten der dunklen Tunnel und Schächte angepasst. Die Währung der Metro heißt "Munition". Weiterführende Links Amazon.de:
"Metro 2033" |
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Area 51 Die Geheimnisse von Dreamland Area 51 ist über die Ufo-Szene hinaus ein bekannter Begriff und steht sinnbildlich für die Vertuschung durch den militärisch-industriellen Komplex. Erwähnung findet diese Basis in zahlreichen Science-Fiction-Produktionen wie zum Beispiel "Independence Day", und es gibt sogar ein PC-Spiel namens "Area 51", welches so ziemlich jeden Mythos aufgreift, der sich um Ufos und Aliens rankt. Doch was steckt wirklich hinter Area 51? Zunächst einmal ist die Existenz des Testgeländes in der Wüste Nevadas ein Fakt. Zwar bestätigt die US-Regierung die Existenz von Area 51 nicht, doch die Absperrung des Testgeländes sowie zahlreiche Satellitenaufnahmen haben das Geheimnis längst gelüftet. Bei Google Earth kann sich heute jedermann jedes einzelne Gebäude auf dem Gelände ansehen.
Viele Leute gehen mittlerweile davon aus, dass die US Airforce Flugscheiben besitzt. Entwicklungsprogramme wie "Project Silverbug" gehören keineswegs der Vergangenheit an, sondern sind hochaktuell. Das unglaubliche Flugverhalten der Testobjekte sowie deren Geräuschlosigkeit sprechen ebenso dafür, dass das US-Militär bereits über Antigravitationstechnologie verfügt. Und tatsächlich haben weltweit mehrere Forschungsinstitute und Firmen erhebliche Fortschritte in der Antigravitation gemacht, die bereits veröffentlicht wurden.
Ganz abwegig ist eine Zusammenarbeit des militärisch-industriellen Komplexes mit Außerirdischen, insbesondere den Grey, wenn man bestimmten Quellen glaubt, nicht. So gibt der britische Hacker Gary McKinnon an, bei der NASA Excel-Tabellen mit außerirdischen Offizieren entdeckt zu haben, und sogar der NASA-Wissenschaftsoffizier McClelland bestätigt, auf seinem Überwachungsmonitor angeblich ein Treffen zwischen einer Spaceshuttlebesatzung und einem 2,70
Meter großen Alien beobachtet zu haben.
Weiterführende Links YouTube.com: Area 51 Exopolitik.org: Disclosure Project Exonews: McClellands Statements Ufo-News Degufo-Frühjahrstagung Die neue Feldordnung Neue Zeugenaussage zum Fall Roswell Weiterführende Links Degufo.de nuoviso.tv |
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DVD-Guide April 2009 2.4. − "Against the Dark" Tao muss eine Gruppe Menschen vor Mutanten beschützen. Actionreicher, aber wenig interessanter Standard-Klopper (2009) mit Steven Seagal, diesmal im Endzeit-Szenario. 2.4. − "Ghost Whisperer: Stimmen aus dem Jenseits − Season 3" Medium Melinda kann mit Geistern kommunizieren. Die dritte Staffel (2007) folgt einem größeren Handlungsrahmen und wird auch düsterer. Davon profitiert die Serie. Ordentliche Menge Bonusmaterial enthalten. 2.4. − "Screamers 2: The Hunting" Rettungstrupp gerät auf Sirius 6B in die Falle von Killerrobotern. Ordentliches Video-Sequel (2009) zum etwas in Vergessenheit geratenen Kinofilm (1995), basierend auf einer Geschichte von Philip K. Dick ("Blade Runner"). Mit Gina Holden (TV-Serie "Blood Ties") und Lance Henriksen ("Aliens"). 3.4. − "Der unglaubliche Hulk − Season 4" Die vierte von fünf Staffeln der Comic-Serie (1981). Langsam gehen die Ideen aus, für Nostalgie-Fans aber doch interessant. 3.4. − "Dead Man's Hand − Casino der Verdammten" Matthew erbt ein Casino, welches von Geistern heimgesucht wird. Fließband-Produzent/Regisseur Charles Band legt mit "Dead Man's Hand" eines seiner besseren Werke vor, aber das mag nicht viel heißen. Horror-Fans erwarten mit Sid Haig und Michael Berrymann immerhin zwei bekannte Gesichter. 3.4. − "Die Stadt der Blinden" DVD DES MONATS: Als eine Seuche die Menschheit blind zu machen droht, werden die Angesteckten in Quarantäne gestellt. Düstere Romanverfilmung (2008) mit vielschichtiger Story, zudem mit Julianne Moore, Mark Ruffalo, Danny Glover und Gael Garcia Bernal gut besetzt. Auch als Blu-ray. 3.4. − "Futureworld" Der Vergnügungspark Delos wird wieder geöffnet, und erneut entwickeln die Roboter ein gefährliches Eigenleben. Mäßiges Sequel (1976) zum Klassiker "Westworld" (1973) mit Peter Fonda, Blythe Danner und Yul Brynner, der in seiner letzten Rolle seine Figur aus dem Vorgänger wieder aufgreift. 3.4. − "Mirrors" DVD DES MONATS: Abgebrannter Cop und Familie werden von einer bösen Macht terrorisiert, die sich durch Spiegel manifestieren kann. Erneut ein Remake (2008) eines asiatischen Gruselfilms, aber von Alexandre Aja ("The Hills Have Eyes") spannend inszeniert und mit Kiefer Sutherland gut besetzt. 6.4. − "Blood Car" Archie muss Treibstoff für sein mit Blut statt Benzin betriebenes Auto auftreiben. Überdrehte, witzige Horror-Komödie (2007), die wohl kein sehr großes Budget hatte, aber doch zündet. Enthält einen Regiekommentar und diverse Extras. 9.4. − "Blood Ties − Season 2" Privatdetektivin steht zwischen einem verführerischen Vampir und ihrem Ex-Freund. Zweite und letzte Staffel (2007) der kurzlebigen kanadischen Fantasy-Serie. 9.4. − "Das Ende der Welt" Wissenschaftler spüren ein Kloster auf, in dem sich Aliens verstecken. Peinliche Effekte, schwaches Drehbuch: Dieser US-Sci-Fi-Streifen (1977) mit Christopher Lee enttäuschte schon damals und wirkt auch heute noch ziemlich lächerlich. 9.4. − "Death Race" Brutale Autorennen in einem futuristischen Gefängnis. Action-Kracher (2008) mit Jason Statham von Paul W.S. Anderson ("Resident Evil", "AvP") in einer längeren Fassung und Bonusmaterial. Auch als Blu-ray. 9.4. − "Futurama − Leela und die Enzyklopoden" Leela will den Bau eines intergalaktischen Golfplatzes verhindern und gerät an ein altes Alien-Volk. Vierter "Futurama"-Film (2009), der die kultige Zeichentrickserie von Matt Groening ("Die Simpsons") fortsetzt. 9.4. − "Hercules − Season 3" Hercules besteht Abenteuer und stellt sich gegen böse Fabelwesen. Nach langer Pause erscheint nun die dritte Staffel (1996) der Fantasy-Serie mit Kevin Sorbo. 9.4. − "Jack Ketchum's The Lost" Der psychisch labile Teenager Ray begeht einen Doppelmord − und bald schon folgen weitere Straftaten. Die Horror- und Thriller-Romane von Jack Ketchum sind nichts für Zartbesaitete. Auch diese Verfilmung (2005) zu einem noch nicht auf Deutsch veröffentlichten Roman ist brachial. 9.4. − "Lost − Season 4" Ein Helikopter landet auf der Insel, doch will man die Überlebenden wirklich retten? Die "Lost"-Story nimmt in der packenden vierten Staffel (2008) immer größere Dimensionen an. Dazu kommt ausführliches Bonusmaterial. Auch als Blu-ray 9.4. − "Raumschiff Enterprise − Season 1 − Box 1 − Remastered" Die erste Hälfte der ersten Staffel (1966) der Kultserie. Hierbei handelt es sich um die mit neuen CGI-Effekten aufgemotzten "Remastered Episodes" (entspricht der alten HD-DVD-Ausgabe). Auch als Blu-ray. 9.4. − "Two Worlds − Zwischen den Welten" Loser Remy landet in einer Parallelwelt und soll einen Menschenfresser bezwingen. Recht amüsante Fantasy-Komödie (2007) aus Frankreich. 10.4. − "Eden Lake" Pärchen will Störenfriede zurechtweisen, wird stattdessen jedoch aufs Übelste terrorisiert. Harter Survival-Thriller (2008) aus England, der richtig wehtut. Die FSK-18-Fassung ist leicht geschnitten. 10.4. − "Otto; Or, Up With Dead People" Zombie Otto versucht seine Erinnerungslücken zu schließen. Abstruse Mischung (2008) aus Komödie, Horror und Coming-out-Drama. Deutsch-kanadische Produktion. 16.4. − "Babylon A.D." Söldner muss ein geheimnisvolles Mädchen beschützen. Düsteres Zukunftsbild, solider Action-Held (Vin Diesel), gute Nebendarsteller (Depardieu, Rampling, Yeoh), ein visuell pfiffiger Regisseur (Mathieu Kassovitz, "Die purpurnen Flüsse") − das Gesamtergebnis dieses flachen Sci-Fi-Thrillers (2008) enttäuscht trotzdem. Auch als Blu-ray. 16.4. − "Red Sands" US-Soldaten setzen in einer Höhle in Afghanistan eine böse Macht frei. Solider B-Horror (2008) von Alex Turner ("Dead Birds") mit Shane West und Callum Blue. 17.4. − "Tintenherz" DVD DES MONATS: Ein Buchbinder findet ein geheimnisvolles Buch, welches ein Tor zu einer anderen Welt darstellt. Farbenfrohes, unterhaltsames Fantasy-Abenteuer (2008) mit starker Besetzung, unter anderen Brendan Fraser, Helen Mirren und Paul Bettany. Auch als Blu-ray. 23.4. − "Brutal" Cops suchen fieberhaft nach einem Serienkiller. Konventioneller B-Horror (2007) von der Stange, einziger (kleiner) Lichtblick ist Jeffrey "Weyoun" Combs als Sheriff. 23.4. − "Virus Undead" Party in Villa wird von Zombies gestört. Bewusst mit allen möglichen Klischees beladener deutscher Horror-Film (2008), der deutlich professioneller produziert wurde als mancher Genre-Kollege aus dem In- und Ausland. 24.4. − "Blackout" Drei Fremde stecken in einem Fahrstuhl fest. Ist einer von ihnen ein Killer? Das Szenario ist zwar nicht ganz neu, aber potenziell doch interessant. Leider macht "Blackout" (2007) mit Amber Tamblyn nicht allzu viel daraus. Auch als Blu-ray. 24.4. − "Dying Breed" Eine Zoologin und ihre Gefährten geraten in Tasmanien an Kannibalen. Spannender Horror-Thriller (2008), nach "Wolf Creek" und "Rogue" der nächste Terror-Hit aus "Down Under". Erscheint als Single- und als Doppel-DVD. Auch als Blu-ray. 24.4. − "Far Cry" Ex-Elite-Soldat tritt gegen einen wahnsinnigen Wissenschaftler an. Typisch Uwe Boll: trashig, aber unterhaltsam. Diese Game-Verfilmung (2008) hat neben der dämlichen Story wenigstens noch Till Schweiger, Natalia Avelon und Udo Kier zu bieten. Auch als Blu-ray. 24.4. − "Invasion − Angriff der Körperfresser" Meteoriten schlagen ein und Alien-Parasiten setzen sich in Menschen fest. Billiger Sci-Fi-Horror (2005) im wackligen "Blair Witch Project"-Stil. 24.4. − "Place of Darkness" Junger Dokumentarfilmer gerät in die Welt der Snuff-Videos. Mäßig interessanter Thriller (2008) mit Travis Schuldt, John Savage und Bronson Pinchot. 24.4. − "Schwerter des Königs: Dungeon Siege − Extended Directors Cut" Farmer muss eine Frau vor einem Tyrannen retten. Uwe Bolls trashiges Fantasy-Epos (2007) mit Jason Statham und Burt Reynolds erscheint in einer rund 30 Minuten längeren Version. Auch als Blu-ray. 27.4. − "Star Trek 1 − 6: Remastered" Die sechs Kinofilme mit der klassischen Crew. Macht vielleicht Sinn für die Blu-ray-Sammlung, die DVD-Ausgabe kann man sich trotz interessanter Bonus-Disc wohl sparen. 30.4. − "Bedtime Stories" Die fantastischen Geschichten, die Onkel Skeeter zwei Kids erzählt, werden real. Familientaugliche Fantasy-Komödie (2008) à la "Nachts im Museum" mit Ben Stiller. |
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Der Data der Gegenwart: Opportunity Zweiter Teil der Geschichte des Marsrovers In den 1990er-Jahren entwickelten Wissenschaftler der NASA den Plan, eine aus zwei Rovern bestehende Robotermission zum Mars zu entsenden und so unser Wissen über dessen geologische Vergangenheit zu erweitern. Dies ist die Geschichte von Opportunity, dem zweiten Rover, welcher am 25. Januar 2004 auf dem Meridiani Planum landete. Heilsame Stürme Mittlerweile war man zu der Überzeugung gelangt, dass die beste Stelle für eine Einfahrt in das Kraterinnere in der Nähe von Duck Bay
liegt, dem Punkt, von dem aus man die Umrundung gestartet hatte, und begab sich
so auf den Rückweg.
Am 29. April 2007 wurde anhand der vom Rover übermittelten
Energiewerte festgestellt, dass es zwischenzeitlich zu einem so genannten Dust Cleaning Event gekommen war. Im Laufe der Zeit hatte sich immer mehr feiner Marsstaub auf den Solarpaneelen abgelagert und so gelangte immer weniger Sonnenlicht auf diese, was zu einer stetigen Verringerung der täglichen Energieausbeute des Rovers führte. An diesem Tag jedoch, Sol (Mars-Tag) 1160 der Mission, stieg die Menge der generierten Energie sprunghaft auf 848 Wattstunden an. Dies war ein Wert, den man seit dem 10. Februar 2004, also direkt nach dem Beginn der Mission, nicht mehr erreicht hatte. Die Erklärung hierfür war, dass ein kräftiger Windstoß den Staub von den Paneelen heruntergeweht hatte.
Man ging notgedrungenerweise in einen so genannten Stromsparmodus über. Da die bordeigenen Instrumente durch ihre Aktivitäten und die dadurch entstehende Wärmeabgabe jedoch auch zur Aufrechterhaltung der Betriebstemperatur des Rovers beitragen, hatte deren Abschaltung zur Folge, dass Ende Juli die Temperaturen der elektronischen Komponenten in der Nacht auf –37 Grad Celsius abfielen. Jetzt rechnete man am JPL mit dem Schlimmsten. Sobald die Temperatur im Inneren des Rovers nämlich auf unter –39 Grad Celsius abfällt, würden sich automatisch die integrierten Heizelemente aktivieren, um die Elektronik zu erwärmen und so Energie verbrauchen, welche eigentlich gar nicht zur Verfügung stand. Dies wiederum würde dann zu einem schnellen Entleeren der Batterien führen und könnte einen so genannten Unterspannungsfehler des Bordcomputers zur Folge haben. Dieser würde dabei sofort alle Heizungen und sonstigen Verbraucher abschalten und sich selbst in einen Schlafmodus versetzen, und nur das Batterieladesystem wäre noch aktiv. Einmal am Tag würde sich der Computer kurz aktivieren, um den Ladezustand der Batterie zu kontrollieren und gegebenenfalls Anweisungen von der Erde zu empfangen. Die dann zwangsläufig einsetzende Unterkühlung der Instrumente könnte jedoch irreparable Schäden nach sich ziehen und zu einem Versagen des Rovers führen. Glücklicherweise trat dieser Worst Case nicht ein. Der Sturm legte sich langsam und am 5. August 2007 (Sol 1255) konnte Opportunity wieder 243 Wattstunden Energie generieren, seine Batterien langsam aufladen und auch die Temperatur im Inneren des Rovers erhöhte sich schon sehr bald wieder auf –33,4 Grad Celsius. Zwei Wochen später nahm man nach einer ausführlichen Analyse aller Systeme die Fahrt wieder auf. Der durch den Sturm aufgewirbelte Staub hatte allerdings erneut die Solarpaneele bedeckt, sodass die tägliche Energieausbeute auf nur noch 300 Wattstunden abgesunken war. Trotzdem unternahm der Rover am 11. September 2007 (Sol 1291) an einer Paolos Plunge genannten Stelle eine erste Erkundungsfahrt in den Krater, welche nach mehreren Fahrmanövern zum Test der Rutschfestigkeit des Untergrundes sehr langsam und vorsichtig fortgesetzt wurde. In den folgenden Monaten wurden in der Nähe der Kratereinfahrt diverse Gesteinsformationen untersucht, wobei man sich immer weiter auf die Basis des Cape Verde zu bewegte, wo man sich erhoffte, die dort gut sichtbar zutage tretenden auffälligen Gesteinsschichtungen besonders gut studieren zu können.
Diese Schichtstrukturen, so eine Theorie, könnten durch flüssiges Wasser entstanden sein. Dessen Zurückweichen hätte dann eine sich immer weiter nach unten hin verlagernde Küstenlinie erzeugt. Diese Vermutung wird durch die relativ glatt geschliffenen Felsen gestützt, ähnlich denen, welche auch an Meeresklippen auf der Erde zu beobachten sind. Allerdings konnte Opportunity sich nicht ganz so nahe wie gewünscht der Wand annähern. Sowohl der unebene Boden mit immerhin bis zu 25 Grad Neigung als auch die Tatsache, dass dort zu viel Schatten und somit nicht genug Sonnenenergie für die Solarkollektoren vorhanden war, verhinderten dies. Der Rover fuhr sich erneut mehrfach im Sand fest und konnte nur unter großen Mühen wieder befreit werden. Freie Fahrt bis heute Als neues Fahrziel gab die Leitung der Mission jetzt den etwa
zwölf Kilometer südöstlich gelegenen und 22 Kilometer durchmessenden Endeavour-Krater aus. Man erhofft sich, diesen nach einer Fahrzeit von etwa zwei Jahren erreichen zu können. Es ist zwar keinesfalls sicher, dass Opportunity diese Zeit noch überstehen wird, aber selbst wenn dies nicht der Fall sein sollte, so glauben die Wissenschaftler am JPL, dass man in südliche Richtung fahrend auf immer jüngere Gesteinsschichten der Marsoberfläche stoßen wird und diese ebenfalls äußerst lohnende Studienobjekte darstellen werden.
Bei dieser Gelegenheit nahm der Rover vor einem kleinen, als Santorini benannten Felsbrocken eine Parkposition ein, um dieses neue Ziel über einen längeren Zeitraum hinweg intensiv zu studieren. Der Instrumentenarm wurde direkt auf diesem Felsen positioniert und mit den darin integrierten zwei Spektrometern und dem Mikroskop untersucht. Anfang Januar 2009 veröffentlichte die NASA erste Resultate dieser Untersuchungen, aus denen hervorging, dass es sich bei dem vermeintlichen Stein in Wirklichkeit um einen weiteren Meteoriten, diesmal aus der Klasse der Stein-Eisen-Meteoriten, einen so genannten Mesosideriten, handelt. Da drei der vier bisher von Opportunity auf der Meridiani-Ebene gefundenen Meteoriten dieser auf der Erde recht selten gefundenen Klasse zugeordnet werden, geht man davon aus, dass diese alle Bestandteile eines einzigen, einst auf dem Meridiani Planum eingeschlagenen Meteoriten sind. Nach Beendigung der Untersuchungen fuhr Opportunity erneut einige Meter weiter
und untersuchte ein neues Ziel, eine flache Gesteinsformation namens Candia, bei welcher man, wie so oft auf dem Meridiani Planum, eine hohe Konzentration an Blueberries vorfand. Bei diesen Untersuchungen traten allerdings auch zum wiederholten Male Probleme mit dem ebenfalls in den Instrumentenarm integrierten Rock Abrasion Tool auf. Bei diesem abgekürzt RAT genannten Instrument handelt es sich um einen kleinen Bohrer mit einer diamantbesetzten Bohrkrone. Diese rotiert mit hoher Geschwindigkeit und fräst so ein Loch von
viereinhalb Zentimetern Durchmesser und maximal fünf Millimetern Tiefe in ihr Ziel. Auf diese Weise können das APXS-Spektrometer beziehungsweise das Mössbauer-Spektrometer das bearbeitete Material anschließend untersuchen, ohne dabei durch eine störende und eventuell die Messergebnisse verfälschende Staubschicht behindert zu werden.
Die Missionsleiter entschlossen sich daher, die Weiterfahrt Opportunitys vorläufig im "Rückwärtsgang" durchzuführen. Dabei ergibt sich allerdings ein weiteres Problem: Der Rover ist in der Lage, seine zu absolvierende Fahrstrecke in einem Autonavigationsmodus ohne direkte Einflussnahme der Missionsplaner zu absolvieren. Hierfür benötigt die entsprechende Software jedoch aktuelle Bilder der Navigationskameras. Diese NavCams können aber keine Fotos des Bereiches hinter dem Rover liefern, da dort die für die Kommunikation mit der Erde benötigte Niedriggewinnantenne platziert ist und das Gesichtsfeld der Kameras einschränkt. Dies führt dazu, dass Opportunity seine weitere Fahrt im Blind-Modus absolvieren muss. Die zurückzulegende Strecke wird Opportunity dabei im Voraus vorgeschrieben, wobei die Geländekenntnisse aufgrund mangelnder Bildaufklärung allerdings nur bruchstückhaft sind. Deshalb werden die in nächster Zeit zu fahrenden Tagesetappen wieder kürzer ausfallen müssen. Allerdings gelang es Opportunity, auf diese Weise am 18. Februar 2009 weitere 50 Meter in südwestlicher Richtung zurückzulegen. Trotz der momentan komplizierten Situation befindet sich Opportunity unter Berücksichtigung seines Alter und der Umweltbedingungen, denen er tagtäglich ausgesetzt ist, in einem gutem Zustand. Der Rover generiert zurzeit pro Tag 567 Wattstunden (0,567 kWh) an Energie. Auf seinem weiteren Weg zum allerdings immer noch über zwölf Kilometer entfernten Endeavour-Krater wird der Rover immer wieder Pausen einlegen, um ausführliche Untersuchungen der Oberfläche durchzuführen. Das Ziel besteht dabei darin, eine möglichst aussagekräftige Karte über die chemische und mineralogische Zusammensetzung der passierten Oberflächenbereiche zu erstellen und eventuelle Veränderungen oder Trends registrieren und analysieren zu können. Letztendlich kann jedoch niemand mit Gewissheit sagen, wie lange Opportunity noch funktionsfähig sein wird und ob er wirklich in der Lage ist, sein momentanes Ziel zu erreichen. Aber selbst wenn dies nicht der Fall sein sollte, hat dieser Rover sämtliche in ihn gesetzten Erwartungen bei weitem übertroffen und sämtliche vorgegebenen Forschungsziele mehr als nur erfüllt. Sollte er ursprünglich bei seinen Erkundungen auf dem Mars innerhalb von 90 Tagen eine Strecke von 600 Metern zurücklegen, so wurden daraus mittlerweile fast 15 Kilometer in über fünf Jahren. Der Nachweis von ehemals vorhandenem Wasser auf der Oberfläche des Mars gilt als gesichert und die umfassenden wissenschaftlichen Erkenntnisse über die geologische Geschichte und die Chemie des Planeten werden in die zukünftigen Marsmissionen von Orbitern und Rovern einfließen und diese nicht unwesentlich beeinflussen. Weiterführende Links TZN Raumfahrer.net: Marsrover NASA: Mars Rover |
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