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Inhalt Die ganze Ausgabe auf einen Blick Die Entstehung von Maquis, Neutraler Zone − und Krieg Historische Trek-Ereignisse unter der Lupe: Die 66er-Klausel Modernste Kommunikationstechnik − 40 Jahre vor dem iPhone Interview mit Rick Sternbach über seine Trek-Anfänge Was erwartet Bücherwürmer im nächsten Jahr? Die Leipziger Buchmesse: Ein vorausschauender Rückblick Die FedCon XIX und der neue "Nero"-Comic Ein bisschen Zirkus in der Wüste unserer Welt Kinokritik zu "Alice im Wunderland" "Männer, die auf Ziegen starren" Ein Geheimtipp "Avatar": Aufbruch in weitere Rekordsphären Erste DVD-Version zum erfolgreichsten Film aller Zeiten Das Disclosure Project − Teil 2 Whistleblower packen aus Ein Jedi-Con-Gespräch mit Magnus Müller Die Rückkehr von Iron Man und Freddie Kino-Guide Mai 2010 Geheimtipp "Triangle", "Battlestar Galactica: Razor" und "Saw 6" DVD-Guide Mai 2010 Die Reise des agilen Veteranen Opportunity auch weiterhin auf Südkurs Redaktion, Abonnement und Copyrights |
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Die Entstehung von Maquis, Neutraler Zone − und Krieg Historische Trek-Ereignisse unter der Lupe: Die 66er-Klausel Die so genannte 66er-Klausel ist in der Diplomatensprache die Bezeichnung für das Übereinkommen der Vereinigten Föderation der Planeten und der cardassianischen Union, ihre Jahrzehnte währenden Grenzkonflikte über die Einrichtung einer entmilitarisierten Zone (EMZ) beizulegen. Sie rekurriert auf den Zeitpunkt der Einigung: das Erdenjahr 2366. Der Weg zu diesem politischen Konsens ist gepflastert von mehreren Konfliktetappen sowie sich verändernden strukturellen Bedingungen, in die beide Akteure, vor allem aber die cardassianische Union, eingebettet sind. Erstkontakt
Grenzkonflikte Während die 2330er in den interstellaren Beziehungen keine weiteren Ergebnisse oder diplomatischen Kontakte ergaben, kam es im Jahrzehnt darauf, bedingt durch die Ausdehnung sowohl von Föderation als auch Union, zu Zusammenstößen. Hierbei verfolgte das cardassianische Militär eine gezielte Provokationstaktik, indem es immer wieder die expansive Revidierung seiner Grenzen erklärte. Die Sternenflotte versuchte dieser Gefahr mit einer konsequenten Patrouillenpolitik zu begegnen, blieb hinter ihren Grenzen und versuchte, gleichsam beschwichtigend wie ignorierend mit der cardassianischen Herausforderung umzugehen.
Veränderte Bedingungen
Die Veränderung des cardassianischen Verhaltens hatte selbstverständlich Gründe. So war die Expansion des Militärs ins Stocken geraten; die Union hatte sich in ihrem Expansionsrausch übernommen. Das beste Beispiel für durch diese politikerzeugten Brandherde ist die Besatzung Bajors, die immer mehr in offenen Widerstand der indigenen bajoranischen Bevölkerung umschlug. Auch hatte die Union den gar nicht zu verkennenden Rüstungswettlauf gegen das klingonische Reich und das romulanische Imperium nicht gewinnen können und so den Tatsachen ins Auge zu sehen, eine nur zweitklassige Imperialmacht im Quadrantengefüge zu sein. Die Dynamik also von innen- und außenpolitischer Perzeption erzeugte bei der cardassianischen Führung Mitte der 60er-Jahre des 24. Jahrhunderts den Wunsch nach Interessensausgleich mit der Föderation. Dies geschah mit der Aushandlung und anschließenden Gründung der entmilitarisierten Zone. Entmilitarisierte Zone und Maquis-Revolte Die EMZ wurde anno 2366 im Gefolge der Friedensverhandlungen zwischen der cardassianischen Union und der Föderation gegründet. Beide Seiten kamen überein, sämtliches Militär von dem markierten Grenzgürtel abzuziehen und die dortigen Kolonien aufzugeben. Waffen und Militär waren in dieser Zone von nun an verboten. An manchen Punkten wurde sogar der Grenzverlauf neu geordnet, um eventuelle Irritationen zu verhindern. Damit entstand die Tatsache, dass plötzlich ehemalige Föderationswelten in cardassianischem Raum lagen und umgekehrt. Als historisches Vorbild galt die Neutrale Zone zu den Romulanern.
Das Ende der 66er-Klausel Der als politischer Durchbruch von Föderationsdiplomaten gefeierten 66er-Klausel war nur ein kurzes Dasein beschieden. Zu Beginn des Dominion-Krieges Ende 2373 wurde die EMZ durch die Cardassianer, welche sich dem Dominion anschlossen, vollständig aufgelöst, die meisten Planeten wurden besetzt und gewaltsam in die Union wiedereingegliedert. Im Zuge des Krieges wurde jede Maquis-Basis in der EMZ aufgespürt und eliminiert.
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Modernste Kommunikationstechnik − 40 Jahre vor dem iPhone Interview mit Rick Sternbach über seine Trek-Anfänge Im Gespräch mit Forgotten Trek spricht Rick Sternbach über die Entwicklung der Enterprises für "Star Trek: Der Film" und "Das nächste Jahrhundert" sowie von Kommunikatoren und Tricordern, die 40 Jahre vor dem iPhone ihre Entstehung feierten und die Sternbach mit seinem Team weiterentwickelte.
Im April 1978 hat Rick Sternbach seine Arbeit bei "Star Trek: Der Film" begonnen. Als Grafiker entwarf Sternbach, in Zusammenarbeit mit Mike Minor, das Layout von Bedienelementen und die Beschilderung des Raumschiffsets. Fast eine Dekade später holte man ihn, zusammen mit Andrew Probert, um Entwürfe für die neue Serie "Star Trek: Das nächste Jahrhundert" anzufertigen. Sternbach half dabei, das Aussehen des 24. Jahrhunderts zu definieren, und ab der zweiten Staffel fungierte er als Senior-Grafiker. Er entwarf fast alle Requisiten und Raumschiffe, welche die Markenzeichen von "Star Trek" wurden.
Neben seiner Arbeit für "Star Trek"-Episoden und -Filme trug Sternbach dazu bei, Erklärungen für die gezeigte Technologie zu finden. Zusammen mit Michael Okuda schrieb er "Star Trek − Die Technik der U.S.S. Enterprise", ein bahnbrechendes Werk für "Star Trek"-Fans, welche an der Technik der Serie interessiert sind. Er zeichnete außerdem die Baupläne der USS Enterprise 1701-D. Für "Star Trek: Der Film" arbeitete Rick Sternbach zusammen mit Michael "Mike" Minor, der als Hauptgrafiker bei dem Film mitmachte und schon an den Entwürfen für "Star Trek: Phase II" arbeitete, insbesondere an den Innensets der Enterprise. Offensichtlich wurden diese für den Film renoviert. Forgotten Trek: Könnten Sie uns über die Arbeit mit Mike Minor berichten, und wie das Aussehen der Inneneinrichtung der Enterprise in "Star Trek: Der Film" zustande gekommen ist? Rick Sternbach: Mike Minor war definitiv eine verwandte Seele in Sachen Science-Fiction und es hat eine Menge Spaß gemacht, mit ihm zu arbeiten. Er war gut mit Bob Burns befreundet, und durch diese beiden traf ich eine Menge Leute, die Ende der Siebziger an Science-Fiction-Projekten in Hollywood arbeiteten. Mike hatte eine Menge sehr großer Tempera- oder Acryl-Entwürfe erstellt, während er zusammen mit Produktionsdesigner Joe Jennings und Haupt-Set-Designer John Cartwright an "Phase II" gearbeitet hat. Eine Menge der grundlegenden Sachen änderten sich natürlich, nachdem aus der Serie ein Film wurde. Joe Jennings zog weiter, um an "Shogun" zu arbeiten, und Harold Michelson übernahm den Job des Produktionsdesigners. Mike arbeitete weiter an der Verfeinerung von einigen Elementen zusammen mit Harold, und ich arbeitete an Kontrollelementen, Schildern, Animation Loops und dergleichen. Forgotten Trek: Sie, zusammen mit Andrew Probert, waren unter den ersten Künstlern, die für "Star Trek: Das nächste Jahrhundert" engagiert wurden. Könnten Sie und von diesen ersten Monaten bei "Das nächste Jahrhundert" erzählen, in welchen Sie zusammen mit Andrew Probert das "Star Trek" des 24. Jahrhunderts erschufen? Sternbach: Eines der ersten Dinge, die wir erschufen, war ein maßstabsgetreues Model der Brücke, und dann, als Andy an den Entwürfen der Enterprise-D werkelte, fing ich an, Entwürfe für die Ausrüstungsgegenstände der Mannschaft wie Tricorder, Kommunikator und Phaser zu entwerfen. Forgotten Trek: Wie haben Sie in Ihrem Design des Phasers zwischen der Funktion als Waffe und Gene Roddenberrys Entschlossenheit, die militärischen Aspekte von der Sternenflotte herunterzuspielen, abgewogen? Sternbach: Genes einzige Ansage an mich war, den Haltegriff abzuschaffen. Es lag an den Drehbuchautoren, sie so einzusetzen, wie Gene das wollte, obwohl wir alle wissen, dass trotzdem eine Menge Leute und Viecher mit der höchsten Stufe verdampft wurden. Forgotten Trek: Genau wie der Phaser ist auch der Tricorder ein unverzichtbares Stück "Star Trek"-Technologie, welches für das 24. Jahrhundert modernisiert werden musste. Können Sie uns etwas über den Designprozess berichten, an dessen Ende sich der Tricorder in ein kleines, handliches Gerät verwandelte, welches aufspringt, ziemlich genau wie der ursprüngliche Kommunikator? Sternbach: Die Tricorder waren inspiriert von einem HP-41C-programmierbaren Taschenrechner, den ich für (diese Zeit) ein unglaublich neues Stück Technologie hielt, und der eine erstaunliche Zahl von Funktionen beherrschte. Das grundlegende Aussehen beinhaltete eine Tastatur, Einschuböffnungen für Erweiterungsmodule und Zusatzgeräte sowie ein einzeiliges Display. Mit ein paar 24.-Jahrhundert-Anpassungen war dieses Ding perfekt geeignet und wurde zu einem gleichartig geformten und großen Gerät, das druckempfindliche Bedienelemente, Multifunktionsfarbdisplay und eine Reihe von Sensoren und Kommunikationssubsystemen beinhaltete. Und das alles lange vor dem iPod oder iPhone. (lacht) Der Umstand, dass man es aufklappen konnte, liegt teilweise darin begründet, dass man dem Schauspieler etwas Interessantes zu tun geben wollte, da der Kommunikator zu einem einzelnen Objekt reduziert worden war. Der ausziehbare Sensor war ein anderes schauspielerfreundliches Element, das gut funktioniert hat. Forgotten Trek: In "Star Trek: Der Film" gab es schon einmal einen vertikal angeordneten Warpkern. War die genaue Funktionsweise des Warpantriebes bereits bekannt, oder haben Sie die Materie-Antimaterie-Reaktion als Energiequelle für das Schiff ausgearbeitet? Sternbach: Die Antriebssysteme in "Star Trek: Der Film" wurden mithilfe von Leuten wie Jesco von Puttkamer von der NASA, einigen der Designer von Bob Abels Werkstatt und einigen von uns bei Paramount erschaffen. Es machte Sinn für das Kino. Der Verlust des vertikalen Kerns und der horizontalen Plasmaleitung in "Star Trek: Der Zorn des Khan" waren verwirrend, da alles, was wir sahen, eine zylinderartige Aschenlade war, die sich erhob und Spock mit Strahlung einsprühte. Als die Zeit kam, "Star Trek: Das nächste Jahrhundert" zu machen, haben Mike Okuda und ich uns hingesetzt, viele Pizzas und Nudeln gegessen, und dabei alle Informationen, die wir zu Impuls- und Warpantrieb, Energieerzeugung und so weiter hatten zusammengetragen. Die ursprüngliche Serie hat viele dieser Themen angerissen, war aber nicht klar oder konsistent dabei. Also haben wir viele Notizen geschrieben, welche schlussendlich zu dem Buch "Star Trek − Die Technik der U.S.S. Enterprise" wurden.
Sogar die Ingenieurskunst des 23. und 24. Jahrhunderts hat ihre eigene interne Kontinuität, getrieben von zukünftigen Konzepten für Hochenergiefusion und Antimateriegeräten. Wir haben da aber nicht aufgehört, sondern viele Fortschritte in der Energiespeicherung, Waffensystemen, Kommunikationssystemen, Computertechnik und Medizin ausgearbeitet. Alles, was eine gute Science-Fiction-Serie ausmacht. Forgotten Trek: Das Design der Enterprise-C aus der Episode "Die alte Enterprise" wurde inspiriert von einem frühen Entwurf der D von Andrew Probert. Könnten Sie erklären, wie es dazu kam? Sternbach: Ich kann mich ehrlich gesagt nicht daran erinnern, wie es dazu kam, dass der Entwurf von Andy zur Enterprise-C wurde, aber wir könnten erst mal einen Schritt zurück gehen und sicherstellen, dass wir von der gleichen Zeichnung reden. Es gibt einen Entwurf eines Schiffs, von dem ich annehme, dass es dasjenige war, welches David Gerrold in das Büro von Gene Roddenberry trug, und welches schlussendlich zur Enterprise-D wurde. Ein anderer Entwurf wurde auch als frühe Enterprise-D bezeichnet. Dieses Schiff, mit einigen kleinen Modifikationen, um eine schnellstmögliche Konstruktion eines Modells durch Greg Jein sicherzustellen, wurde die Enterprise-C, weil es zu dieser Zeit so aussah, als ob es Design-Elemente irgendwo zwischen der B und der D hatte. Forgotten Trek: Ihr Entwurf des klingonischen Schlachtkreuzers, welcher in der Folge "Tödliche Nachfolge" auftauchte, berücksichtigte Elemente vom ursprünglichen klingonischen Raumschiff, welches von Matt Jefferies entworfen wurde. Könnten Sie uns ein bisschen mehr darüber erzählen? Sternbach: Die Idee hierbei war es, Elemente des ursprünglichen Schlachtkreuzers (und der über detaillierten Version aus den Filmen) mit ein paar kleinen Sternenflotteneinflüssen zu kombinieren, als ob es ein wenig Technologietransfer zwischen der Föderation und dem Klingonischen Imperium gab. Die Farbe war ein bisschen heller und kein ganz so gesättigtes Dunkelgrün, die Linien der Flügel war ein bisschen krummer, aber am Ende immer noch leicht als klingonisch zu erkennen. Forgotten Trek: Die beeindruckenden cardassianischen Schiffe der Galor-Klasse debütierten in der Episode "Der Rachefeldzug". Wie sind Sie an die Aufgabe herangegangen, ein Schiff für eine Spezies zu entwerfen, die man niemals zuvor gesehen hat, und was denken Sie über den Stil, der die nachfolgenden cardassianischen Schiffe und Raumstationen inspiriert hat? Sternbach: Ich bin ein großer Fan von ikonischen Formen, oder besser Formen, die einen irgendwie an etwas erinnern, ohne es zu offensichtlich zu machen. Die Galor-Klasse beginnt mit einem ägyptischen Anch, der dem Umstand geschuldet ist, dass sie wie Pharaonen für die bajoranischen Sklaven waren. Aber man sieht die grundlegende Form nicht wirklich, außer man schaut direkt auf das Schiff drauf. Die kleinen Disruptor-Pyramiden waren ein bisschen offensichtlicher, wie auch die tempelartigen Strukturen auf der Hinterseite des Schiffs, und die sandig-gelben Schattierungen. Forgotten Trek: Können Sie uns über den Entwurf des Raumschiffs der Nebula-Klasse erzählen, welches zuerst in "Der Kampf um das klingonische Reich" aufgetaucht ist? Sternbach: Da gibt es nicht viel zu erzählen, außer dass wir ein paar Teile der Hülle von der Galaxy-Klasse genommen und eine Sensorphalanx im AWACS-Stil oben drauf gesetzt haben. Ich kann mich nicht mehr an die genauen Anforderungen aus dem Drehbuch erinnern, aber ich glaube, dass wir die Untertassensektion kleiner machen wollten als die der 1701-D. Also baten wir um ein größeres Brückenmodul und größere Fenster. Modellbauer wie Greg Jein standen immer unter Druck wegen des engen Terminplans einer Fernsehserie. Deshalb mochten sie es immer, wenn sie Teile "wiederverwenden" konnten. |
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Was erwartet Bücherwürmer im nächsten Jahr? Die Leipziger Buchmesse: Ein vorausschauender Rückblick Die Buchmesse liegt nun schon fast sechs Wochen zurück. Nun schielen die Verlage schon nach Frankfurt. Anfang Oktober findet dort bekanntlich die größere und zugleich verkaufsträchtigere Veranstaltung statt. Ich zitiere aus einem Gespräch, das ich in Leipzig mit einem Verleger geführt habe. "In Leipzig werden Freundschaften geschlossen und Kontakte geknüpft, in Frankfurt werden Geschäfte gemacht − da ist für Freundschaften keine Zeit."
Was sich überzogen anhört, entspricht zum Teil der Wahrheit. Was erwartet uns im nächsten Jahr, welche Titel werden uns aus den Bücherborden der Händler entgegenblicken? Weiterführende Links TZN: Die Leipziger Buchmesse |
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Die Ereignisse des Monats Mai 2010 Die Trek-Highlights der nächsten vier Wochen im Überblick. |
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| 03.Mai | 04.Mai | 05.Mai | 06.Mai | 07.Mai | 08.Mai | 09.Mai | ||||||||
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| 10.Mai | 11.Mai | 12.Mai | 13.Mai | 14.Mai | 15.Mai | 16.Mai | ||||||||
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| 17.Mai | 18.Mai | 19.Mai | 20.Mai | 21.Mai | 22.Mai | 23.Mai | ||||||||
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| 24.Mai | 25.Mai | 26.Mai | 27.Mai | 28.Mai | 29.Mai | 30.Mai | ||||||||
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"Grim. Das Siegel des Feuers" Ein bisschen Zirkus in der Wüste unserer Welt Wieder einmal hatte das TZN Gelegenheit, eine Autorin zu interviewen. Diesmal spricht Gesa Schwartz über ihren Debüt-Roman. TrekZone Network: Wer ist Gesa Schwartz?
TZN: War es schwer, als Newcomerin einen Verlag zu finden? Schwartz: Es war schwerer, die richtige Agentur zu finden, doch nachdem das erreicht war, verlief die Suche nach einem Verlag sehr gut. Dass ich allerdings einen langen Weg bis zur ersten Veröffentlichung hinter mir habe, kann man auf meiner Homepage nachlesen. TZN: Worum geht es in "Grim. Das Siegel des Feuers"? Schwartz: Bei der Geschichte handelt es sich um eine Phantastik-Geschichte jenseits der zurzeit aktuellen Romantic Fantasy. Es geht um Grim, einen Gargoyle, der mit dem Menschenmädchen Mia in ein spannendes Abenteuer verwickelt wird, bei dem das Schicksal der Welt auf dem Spiel steht. TZN: Warum faszinieren dich ausgerechnet Gargoyles? Schwartz: Gargoyles symbolisieren für mich das Geheimnisvolle in unserer Welt, das wir vergessen haben und dem wir dringend wieder mehr Bedeutung zukommen lassen sollten. Dieses Zauberhafte jenseits des blinden Rationalismus' hat mich schon immer fasziniert. Wie Michael Ende bin auch ich der Meinung, dass unsere Welt sich in eine Zivilisationswüste verwandelt hat. Doch es gibt sie noch: die Quellen der Poesie. Und Gargoyles zählen in ihrer Schattenhaftigkeit eindeutig dazu. TZN: Du lebst mit deinem Lebensgefährten in einem Zirkuswagen in der Nähe von Hamburg. Wie kam es dazu? Schwartz: Während meiner Reise durch Europa habe ich erstmals mit voller Kraft erfahren, was ich zum Leben wirklich brauche. Nach meiner Rückkehr erschienen mir vier gemauerte Wände auf einmal merkwürdig beengt und vieles von dem, was ich früher für unentbehrlich gehalten hatte, war mir plötzlich wie eine drückende Last, eine Fremdbestimmung, die ich so nicht mehr wollte. Ich möchte meine Aufmerksamkeit auf die Dinge lenken, die für mich von Bedeutung sind, und daher ist mein Wagen genau der richtige Platz für mich: ein bisschen Zirkus in der Wüste unserer Welt. TZN: Hast du ein aktuelles Projekt?
TZN: In Zeiten von E-Books und anderen technischen Spielereien, glaubst du, das gedruckte Buch hat noch eine Zukunft? Schwartz: Ja, davon bin ich überzeugt. Bei all den Vorteilen, die technische Neuerungen wie E-Books bieten, werden sie doch niemals die Fähigkeit haben, meine Sinne so umfangreich anzusprechen wie ein gedrucktes Buch. Neben dem besonderen Geruch, der Optik, den Einbänden und Papieren, die sich ganz unterschiedlich anfühlen, oder dem Geräusch der Seiten, wenn man sie umschlägt, erscheint auch die Geschichte selbst mir wirklicher als das virtuelle Wort und in gewisser Weise − lebendiger. TZN: Einige abschließende Worte? Schwartz: Alle, die Grim gelesen haben oder es noch lesen werden und dann ihre Meinung dazu loswerden oder mit mir in Kontakt treten möchten, können das über meine Homepage oder meine Autorenseite bei Facebook sehr gern tun. TZN: Vielen Dank für das Interview! Schwartz: Ich bedanke mich. Weiterführende Links Gesa Schwartz − Die offizielle Website der Autorin |
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Guter Durchschnitt in 3D Kinokritik zu "Alice im Wunderland" Sofort, als ich hörte, dass "Alice im Wunderland" von Tim Burton in den Lichtspielhäusern erschien, sicherte ich mir zwei Karten für den Folgetag nach der Premiere. Zum Glück − oder auch nicht − konnten wir den Film in 3D sehen. Hierfür ist er aber auch gemacht. Vorab muss ich sagen, dass ich die meisten von Tim Burtons Filmen genial finde. Sie strotzen vor skurrilen, teilweise leider auch recht ins morbid-bejahende abdriftende Einfallsreichtum. Die Szenarien sind recht surreal und künstlich, dies allerdings ohne kitschig zu wirken. Bei Tim Burton fallen einem auch immer sofort Klassiker wie "Edward mit den Scherenhänden" und "Beetlejuice" ein. Burton ist ein schräger Vogel der Superlative. Ob es nun recht okkulte Krimis mit seltsamen Humor ("Sleepy Hollow"), Musicals, Zeichentrick oder Science-Fiction ist. Der Mann traut sich an alles heran. Sein Erfolgsrezept heißt Beständigkeit. So ist es kein Wunder, dass stets dieselben Gesichter in Burton-Filmen zu sehen sind. Nur manchmal nutzt er andere Schauspieler.
Alice findet sich im Unterland wieder, eigentlich einem Raum mit einer zu kleinen Tür. Sie findet auf einem Tisch einen Schlüssel mit einem Getränk vor. Als sie davon trinkt, schrumpft sie. Nunmehr ist sie aber zu klein, um an den Schlüssel zu gelangen, der auf dem Tisch liegen geblieben ist. Sie isst von einem Keks und wächst unermesslich. Danach kann sie an den Schlüssel gelangen. Sie trinkt abermals, dieses Mal mit dem Schlüssel sicher in der Hand, und schrumpft. Alice öffnet die Tür und findet sich in einem seltsamen Land voller merkwürdiger Geschöpfe wieder. Nivens McTwisp, das weiße Kaninchen, Mallymkun, die Maus, Uilleam, der Dodo und die Gebrüder Tweedledum und Tweedledee (beide von Matt Lucas gespielt) begrüßen sie dort. Weil sie sich jedoch so benimmt, als kenne sie alle nicht, bezweifeln die Bewohner ihre "Echtheit". Sie bringen sie zu der Raupe Absolum, die ihr das Orakulum zeigt. Dies ist ein Kalender, der jeden Tag im Unterland anzeigt, auch die zukünftigen. Demnach soll Alice den Jabberwocky erschlagen, den Drachen der Roten Königin. Kaum ist sich Alice ihrer Aufgabe bewusst, die sie aber nicht wahrnehmen möchte, weil sie auch den Jabberwocky nicht töten kann, schon wird die Gruppe von einer Hand voll Spielkarten der Roten Königin (Burtons Frau Helena Bonham Carter) sowie deren Liebe, den Herzbuben Ilosovic Stayne, einem Jubjub-Vogel und dem Bandersnatch angegriffen. Die Maus kann diesem jedoch das Auge ausstechen. Alice entkommt und flüchtet zum verrückten Hutmacher (Johnny Depp). Die Herzkönigin ist ihr jedoch auf den Versen. Der Bluthund Bayard, dessen Familie durch die ruchlose Königin bedroht wird, kann sie zwar aufspüren, tut aber so, als würde er sie nicht finden. Sie schlägt sich nach einigen Querelen zur weißen Königin durch. Dieses durchgeknallte Hippiemädel (Anne Hathaway) soll gegen ihre eigene Schwester auf dem Schlachtfeld antreten und mittendrin soll Alice dem Jabberwocky den Kopf abschlagen ...
Der Film ist überwiegend im Wunderland natürlich mit viel Tricktechnik aufgeführt. Er hält sich ferner − und das wunderte mich dann doch − in den Einstellungen an die Disney-Version. Die Grinsekatze beispielsweise bewegt sich so, wie wir es von unseren Trickfilmhelden kennen. Das Spiel mit dem Flamingo und dem Igel ist ebenfalls kurz eingeführt worden. Ich kenne das Buch jetzt nicht im Original, es kann sein, dass gerade Letzteres auch dort aufgeführt worden ist, aber die Einstellungen erinnerten mich dann doch an den Disney-Film. Den Darstellern macht es sehr viel Spaß, wie man sehen kann. Johnny Depp wirkt etwas deplatziert und überdreht. Auch wenn er den verrückten Hutmacher gibt, so ist seine Tanzeinlage am Ende des Films einfach nur peinlich. Auch wenn Alice diese gegen Ende noch einmal abkupfert, kann man sich des Fremdschämens nicht wehren. Jedoch hat es den Anschein, als könnte Depp nur noch Jack Sparrow mimen und hat es daher mit seinen irrwitzigen Rollen drauf angelegt, weiterhin in diese Schublade gesteckt zu werden. Hathaway spielt wunderbar schräg. Überzogen Friede, Freude, Eierkuchen. Ihre Bewegungen − einfach klasse. Damit soll natürlich jetzt kein Bruch zum vorherigen Absatz gemeint sein. Bei Depp sah es nicht so richtig aus wie bei Hathaway. Carter ist ebenfalls ein durchgeknalltes Huhn. Ihr machte es Spaß, die böse Schwester zu spielen. Der besondere Star ist natürlich nur jenen bekannt, die "Little Britain" kennen. Matt Lucas' Gesichtsausdrücke sind einfach herrlich. Man sieht immer nur den "einzigen Schwulen im Dorf" oder den "Ja, ich weiß"-Andy Pipkin. Nichtsdestotrotz hat der Film einige Längen und ich konnte mich des Eindruckes nicht erwehren, dass ich teilweise sogar das Interesse am Sehen verloren hatte. Eigentlich schade, ich hatte mir mehr davon versprochen. Auch gegen Ende flachte der Film relativ schnell ab. Die einzigen positiven Aspekte waren für mich Hathaway und Lucas. Das Wunderland war im Film jetzt auch kein positiver und fröhlicher Ort, selbst wenn die weiße Königin dort regierte, sondern wirkte auf mich irgendwie ... blutleer wie die Story selbst. Ich würde dem Film trotzdem guten Durchschnitt quittieren. |
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"Männer, die auf Ziegen starren" Ein Geheimtipp Der Film ist an sich gleich mehrfach erwähnenswert. Vielen, wenn nicht gar allen wird zum einen der seltsame Titel ins Auge fallen. Zum anderen fragen sich vermutlich auch viele, was dieser Film in der "Incoming Message" zu suchen hat. Fangen wir gleich mit Letzterem an. Er hat schon etwas SF-Technisches an sich. Wenn auch leider mit ernstem Hintergrund, was man kaum zu glauben vermag. Der Titel ist gar nicht so bescheuert, wie er sich zunächst anhört. Es handelt sich auch nicht um einen verhunzten Titel wie "Oskar hat die Hosen voll" oder "Voll auf die Nüsse". Er heißt nämlich auch im Original so und es gibt tatsächlich Männer in dem Film, die auf Ziegen starren.
Nunmehr hat Django hoch offiziell die Möglichkeit gehabt, seine Spezialeinheit aus dem Boden zu stampfen. Einen Fan hat er in Brigarde General Dean Hopgood (herrlich sympathisch beknackt: Stephen Lang, unter anderem bekannt aus "Avatar") gefunden. Aus dieser Spezialeinheit von Jedi-Soldaten (tatsächlich JEDI-Soldaten, was bei Ewan McGregor mehr als passend ist) erwächst eben jener Lyn Cassidy, der nach einer mehrere Jahre umfassenden Ausbildung auf der bösen Seite der Macht tatsächlich durch Blicke Ziegen abmurksen kann. (Süße Hunde kann niemand abmurksen, aber mit Ziegen hat die US Army weniger Probleme, die kann man auch durch 'ne Atombombe plätten ...) Kaum zeigt ihm Cassidy beim Auto fahren seine umwerfenden Para-Techniken, verursacht er − natürlich − einen Autounfall, in dem er auf den einzigen Felsen innerhalb der Wüste fährt. Die beiden geraten in die Gefangenschaft einiger Extremisten. Nunmehr kann Lyn seine Gabe unter Beweis stellen. Doch damit fängt der Blödsinn erst an ... Der Hammer ist: Auch wenn die Charaktere überzeichnet sind und die Darsteller Spaß haben und das Ganze wie ein schlechter Witz klingt: Der Schwachsinn ist echt. Es gab ein First Earth Battalion, das Erdgebet, das mehrfach im Film gesprochen worden ist, es wurden Meditationspraktiken und Urschreie von sich gegeben. Für eine Woche wurde gefastet, auf feste Nahrung ist verzichtet worden, stattdessen wurde Saft getrunken. Sie glaubten, sich unsichtbar machen zu können und, wie im Film gezeigt, Phasen zu können, also durch Wände zu laufen. Außerdem könnten sie ihren Geist befehlen, jeden Ort zu bereisen, den sie möchten. Man kann teilweise nur mit dem Kopf schütteln, wenn man sich überlegt, dass die US-Regierung für so einen Müll tatsächlich Geld rausgeworfen hat. Dann hingegen ist der Film so aufgezogen, dass dieser Irrsinn auch so karikiert wird, dass er urkomisch ist. Die Darsteller sind gut aufgelegt und man kann ihnen den Spaß ansehen. Der einzige Nachteil ist, man kann keine klare Story erkennen. Der Film verliert sich in einem großen Durcheinander von Rückblenden und hat keinen roten Faden. Dennoch ist er empfehlenswert und ein Geheimtipp. Ich hätte nämlich nie gedacht, dass ich in einen Film mit einem derart dämlichen Titel gehe und dann zwar verwirrt, aber nicht unzufrieden aus dem Kino gehe. |
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"Avatar": Aufbruch in weitere Rekordsphären Erste DVD-Version zum erfolgreichsten Film aller Zeiten Das Jahr: 2154. Raubabbau auf der Erde hat dazu geführt, dass die Menschheit Ressourcen im Weltall suchen muss. Der US-Marine Corporal Jake Sully (Sam Worthington) hat im Kriegseinsatz eine derart schwere Verletzung erlitten, dass er von der Hüfte ab gelähmt ist. Seine Beine sind verkrüppelt und unbrauchbar. Normalerweise ist es nach dem derzeitigen medizinischen Stand der Technik kein Problem, ihm gesunde Beine zu verschaffen. Doch dies würde mehr kosten, als Jake in seinem ganzen Leben als Marine verdienen kann. Nun ist auch noch sein Zwillingsbruder erschossen worden. Dieser war Wissenschaftler und hatte im Alpha-Centauri-System einen Auftrag, den Jake nun übernehmen möchte. Sechs Jahre Kälteschlaf später ist er dort eingetroffen und muss feststellen, dass der Mond Pandora für ihn nur ein weiteres Drecksloch ist ...
Nachdem der erste Einsatz ordentlich in die Hose geht und Jakes Avatar von den anderen getrennt wird, kann seine ruhige, bulldozergleiche Art, durch den Wald zu pflügen und somit jedes Tier innerhalb der nächsten 100 Kilometer auf ihn aufmerksam zu machen, die Eingeborene Neytiri te Tskaha Mo'at'ite (Zoë Saldaña) dazu bewegen, ihn vor einer Horde Tiere zu retten. Deren Tod nimmt die Na'vi mit Bedauern hin. Tiere, Natur und Na'vi bilden eine untrennbare Einheit. Alle sind durch sensible Nervenenden, die miteinander verschmelzen können, wenn die Na'vi es möchten, verbunden. Somit besteht letztlich eine Symbiose, die die Menschen nicht verstehen. Während Jake nach und nach in bester "Der mit dem Wolf tanzt"-Manier den Respekt der Eingeborenen gewinnt und sich langsam fragt, welche Seite die richtige ist, plant sein Vorgesetzter bereits im großen Stil die Niedermähung der Vegetation und der Einheimischen gleichermaßen... Cameron bleibt sich selbst treu und klaut zum Teil von fremden, teilweise von seinen eigenen Filmen. Ich gehe jetzt nicht gesondert auf die teuren und sensationellen Effekte ein. Das ist und wurde bereits zuhauf getan. Einflüsse von Indianer-Filmen wie etwa "Pocahontas" und "Der mit dem Wolf tanzt" sind unübersehbar, aber auch beabsichtigt. Hinzu kommt sein militärischer Haudraufstil aus "Terminator" und ganz besonders "Alien II", von dem auch die technischen Gizmos, wie große Hilfsroboter und Megakanonen sowie Helikopterweiterentwicklungen aus den genannten Filmen nicht fehlen dürfen. Dieser Militarismus dient jedoch einem Zweck: zu zeigen, dass man sich nicht alles holen kann, nur weil man die stärkeren Waffen hat... Eine ganz klare Kampfansage des Kanadiers an den Kriegsfanatismus der USA. Den Soundtrack liefert dann auch ein alter Bekannter Camerons: James Horner. Und so ergibt sich eine Mischung aus Natur-, Action- und SF-Kracher, der zwar überwiegend von eigenen und fremden Ideen klaut, aber sich durchaus sehen lassen kann. Auch wenn ich Stephen Lang ("Männer, die auf Ziegen starren", siehe Kritik in dieser "Incoming Message") in dem Film als kompromisslosen US-Marine ebenfalls genial finde, so bleibt jedoch der fade Beigeschmack eines Computerspiels am Ende, wenn er als eine Art Endgegner gegen den Helden auftritt. Unglaublich, aber wahr: Die erste DVD/Blu-ray enthält so gut wie keine Extras, und das für so einen Megablockbuster! Eine Schande. Schade auch, dass er lediglich drei Oscars gewinnen konnte, während ein relativ unspektakulärer Film richtig abräumte ... Im Sommer kommt der Film noch mal in die Kinos, in einer um sechs Minuten längeren Version. Diese Version wird neben den Extras, die man eigentlich auch auf dieser ersten DVD/Blu-ray erwartet hätte, in einer 4-Disc-Special-Edition im November erscheinen. Eine 3D-Version wird dann im nächsten Jahr folgen. |
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Das Disclosure Project − Teil 2 Whistleblower packen aus Im ersten Teil ging es um Zeugen aus der zivilen und militärischen Luftfahrt, die während ihrer Dienstzeit UFOs auf dem Radar oder mit eigenen Augen gesehen hatten. In einem der spektakulärsten Fälle hatte ein UFO sogar Atomraketen unbrauchbar gemacht. Doch das scheint fast nichts im Vergleich gegen das, was die Zeugen in der zweiten Hälfte der National-Press-Club-Konferenz von 2001 zu Protokoll gaben. Lt. Col. a.D. Dwynne Arnesson war 26 Jahre lang bei der US Air Force in den Bereichen Kommunikation und Elektronik tätig. Er berichtete gleich von drei Vorfällen. Beim ersten Zwischenfall in den 1960ern war er auf dem Stützpunkt in Ramstein (Deutschland) stationiert, wo er mit einer Top-Secret-Crypto-Sicherheitsfreigabe in der Verschlüsselungsabteilung arbeitete. Eines Tages erreichte seine Abteilung die Nachricht, dass ein UFO auf Spitzbergen in Norwegen abgestürzt war und ein Team von Wissenschaftlern auf dem Weg sei, um es zu untersuchen.
John Maynard, der während seiner Dienstzeit als Oberfeldwebel eine Top-Secret-Sicherheitsfreigabe bis zum Level Crypto besaß, wusste im Anschluss von geheimen UFO-Dokumenten zu berichten, die er selbst unterzeichnet hatte. Er bestätigte verdeckte Operationen, in die er beinahe weiter involviert worden wäre. Heute ist er jedoch bereit, vor dem Kongress für die Offenlegung der UFO-Dokumente einzutreten. Als Nächstes trat Karl Wolf vor das Mikrophon, ein Techniker der US Air Force, der für Präzisions-Fotoelektronik zuständig war und eine Top-Secret-Freigabe besaß. Während seiner Stationierung auf dem Luftwaffenstützpunkt Langley in Virginia arbeite er Mitte 1965 unter Dr. Cauley für das Luna-Orbiter-Projekt der NASA. Als er für eine Reparatur angefordert wurde, traf er im betreffenden Gebäude Wissenschaftler aus verschiedenen Ländern an, deren unerwartete Anwesenheit ihn zunächst verwirrte. Während Wolf dann ein Bauteil reparierte, wurde ihm mitgeteilt, dass eine Basis auf der Rückseite des Mondes entdeckt worden sei. Ihm wurden dabei auch Fotos vorgelegt, die ganz klar architektonische Strukturen zeigten, darunter pilz- und kugelförmige Gebäude sowie Türme. Aus Angst wegen der Geheimhaltung stellte er keine weiteren Fragen. Interessant bei diesem Fall ist, dass einige Mondbilder der NASA, die jeder frei einsehen kann, tatsächlich retuschierte Stellen aufweisen, obwohl sie sonst gestochen scharf sind. Die Retuschierungspraxis der NASA konnte direkt im Anschluss von Donna Hare bestätigt werden, die von 1967 bis 1981 als technische Bauzeichnerin für eine Vertragsfirma der NASA arbeitete. Sie hatte eine niedrige Sicherheitsfreigabe, die jedoch ausreichte, um in einige Sperrbereiche zu gelangen. Bei einem Gespräch mit einem Techniker zeigte ihr dieser eine Luftaufnahme von der Erde, auf der ein Punkt zu sehen war. Auf ihre Frage, ob dies ein Punkt auf dem Film sei, antwortete er ihr: "Runde Punkte auf dem Film hinterlassen keine Schatten auf der Erde." Als Donna Hare wissen wollte, was sie nun mit dieser Aufnahme machen würden, bekam sie die Antwort: "Wir retuschieren so was immer raus, bevor es an die Öffentlichkeit geht." Nun war ihre Neugier geweckt und sie stellte anderen Leuten Fragen. Ein Wächter erzählte ihr, dass er einmal Fotos verbrennen sollte, ohne sie anzuschauen. Ein weiterer Wächter mit grünem Anzug bewachte ihn bei dieser Tätigkeit. Er erzählte außerdem, dass er der Versuchung erlag und sich eines davon anschaute, welches ein UFO darstellte. Daraufhin wurde er von dem Wächter niedergeschlagen. Des Weiteren kannte Hare einen NASA-Mitarbeiter, der mit den Apollo-Astronauten in Quarantäne war. Er berichtete ihr, dass sie bei der Landung auf dem Mond ein Fluggerät gesehen hätten. Ihr Informant hatte Angst und sagte, die Astronauten wären angewiesen worden, dies geheim zu halten. Es sei an dieser Stelle angemerkt, dass Buzz Aldrin, der zweite Mann auf dem Mond, inzwischen immerhin zugegeben hat, ein UFO gesehen zu haben, welches die Apollo-Kapsel verfolgte. Zum Ende ihres Vortrags bekräftigte Donna Hare noch einmal die strenge Geheimhaltungspraxis der NASA, dank der nur wenige Mitarbeiter eingeweiht sind. Nicht einmal ihr Chef wusste etwas über die UFO-Thematik. Dass dennoch hin und wieder NASA-Mitarbeiter mit UFOs konfrontiert werden, zeigte 2008 die Aussage des Wissenschaftsoffiziers Clark C. McClelland, der berichtete, dass er während einer Spaceshuttlemission an einem Überwachungsmonitor der Bodenstation einen Alien und dessen Raumschiff von der Ladebucht des Shuttles aus gesehen hatte. Der nächste Beitrag kam von Larry Warren, der 1980 Sicherheitsbeamter der britischen Luftwaffe in Bentwaters war, wo er auf einem NATO-Stützpunkt Atomwaffen bewachte. Dort erlebte er, wie drei Nächte lang UFOs über dem Waffenlager schwebten, die Lichtstrahlen abschossen und damit die Einstellungen der Waffen nachteilig beeinträchtigten. In zwei Nächten landeten die Objekte sogar, wobei eine Lebensform gesichtet worden sein soll. Warrens Aussage bestätigt weiterhin den legendären UFO-Vorfall im nahe gelegenen Rendlesham Forest, der in direkter Beziehung zu seinem Erlebnis steht. Oberstleutnant Charles Halt konnte damals mit einigen Kameraden Lichter im Wald beobachten, und Sergeant James Penniston gelang es bei einer weiteren Untersuchung sogar, ein gelandetes UFO zu berühren und Schriftzeichen auf dessen Oberfläche abzuzeichnen.
Später informierte Filer als Geheimdienstmitarbeiter General Brown in Vietnam über UFOs. Weiterhin informierte er, als er in der 21. Division der US Air Force auf dem Stützpunkt McGuire stationiert war, General Glau über ein UFO, welches am 18. September 1976 über Teheran aufgetaucht war. Bei diesem Vorfall wurden zwei Kampfjets der iranischen Luftwaffe gestartet, um das Objekt abzuschießen, wobei jedoch deren elektrische Systeme ausfielen und sie daher unverrichteter Dinge zurückkehren mussten. Dieser Vorfall wurde von mehreren Augenzeugen, per Radar und von einem Satelliten registriert. Einer der Piloten, der General a.D. Parviz Jafari, bestätigte zudem den Vorfall bei einer weiteren National-Press-Club-Konferenz am 12. November 2007. Am 18. Januar 1978 ging Filer, wie jeden Morgen, zum Briefing des Generalstabs der McGuire-Basis. Doch an diesem Tag bemerkte er einige Lichter am Ende der Startbahn. Im Gefechtsstand wurde ihm dann mitgeteilt, dass schon die ganze Nacht über UFOs in der Panhandle-Region unterwegs gewesen waren und sowohl visuell als auch vom Radar erfasst wurden. Eines der Objekte soll bei Fort Dix gelandet oder abgestürzt sein, wobei ein Alien ausgestiegen und von einem Militärpolizisten angeschossen worden sein soll. Der Alien sei anschließend in Richtung des McGuire-Stützpunktes geflohen, wo er am Ende der Startbahn tot aufgefunden wurde. Filer hatte die Aufgabe, den Generalstab über diesen Vorfall zu unterrichten. George Filer III. beschäftigte sich in der folgenden Zeit weiter mit der UFO-Thematik und wurde später ein Leiter des Mutual UFO Network (MUFON). Seine Aussage gehörte wohl zu den interessantesten der gesamten Konferenz, wurde jedoch in punkto Brisanz von seinem Nachredner noch getoppt. Sgt. Clifford Stone besaß während seiner Dienstzeit bei der US Army eine Sicherheitsfreigabe für Nuklearbereiche und konnte jede weitere Freigabe bekommen, die er für Sondereinsätze brauchte, zu denen er einberufen wurde. Bei diesen Sondereinsätzen ging es um nichts Geringeres, als um die Bergung von abgestürzten, außerirdischen Raumschiffen. An den Absturzstellen wurden neben der Technologie auch die toten Piloten geborgen, und manchmal kam es laut seiner Aussage sogar vor, dass einige Aliens noch am Leben waren. Der erste UFO-Absturz, bei dem Stone an der Bergung beteiligt war, ereignete sich 1969 bei Indian Town Gap in Pennsylvania. Er wurde aus Fort Lee in Virginia abbeordert, um das Wrack auf nukleares Material zu überprüfen. Für die Öffentlichkeit wurde dieses Ereignis zu einem Flugzeugabsturz umgedeutet. Stone war an insgesamt zwölf Bergungen außerirdischer Fluggeräte beteiligt. In einer anschließenden Fragerunde ließ er verlauten, dass bis zu seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst im Jahr 1989 insgesamt 57 verschiedene Spezies verzeichnet worden sind, darunter drei Arten der so genannten Greys. Die meisten Aliens seien jedoch menschenähnlich und könnten sich unter uns bewegen, ohne dass wir es bemerken würden. Einige Wissenschaftler gehen laut Clifford Stone der Frage nach, warum so viele Außerirdische humanoid sind. Man könnte aufgrund dieser Aussage fast meinen, das Universum hätte ein ähnlich begrenztes Budget wie die "Star Trek"-Classic-Serie, aber vielleicht haben die menschlichen Spezies ja auch einen gemeinsamen Ursprung? Mark McCandlish, der die letzten 21 Jahre vor der Konferenz als Konzeptkünstler für verschiedene Firmen im Bereich der Verteidigung tätig war, trat als Nächster vor das Mikrophon. Er arbeitete unter anderem für Rockwell beim X-30- und HYSTP-(Hyperschall-)Programm. Seine erste UFO-Sichtung hatte er 1967 auf dem Luftstützpunkt Westover, auf dem sein Vater stationiert war. Er beobachtete dabei über zirka zehn Minuten durch ein Teleskop, wie ein UFO über einem Atomwaffenlager schwebte und schließlich davonschoss. Im November 1988 informierte ihn sein Studienfreund Brad Sorenson darüber, dass er drei fliegende Untertassen in einer Werkhalle auf dem Stützpunkt Norton gesehen habe. McCandlish rief daraufhin seinen zuständigen Kongressabgeordneten George E. Brown jr. an, der damals den Vorsitz des Ausschuss für Weltraumwissenschaft und fortgeschrittene Technologien innehatte. Ihm wurde dabei von einem Büromitarbeiter nicht nur bestätigt, dass die betreffende Ausstellung tatsächlich stattgefunden hatte, sondern auch, dass die drei Scheiben ausgestellt und als "Geräte außerirdischer Nachbildung" bezeichnet wurden. Später erhielt McCandlish Fotos, die 1967 von dem Militärpiloten Harvey Williams über Utah gemacht wurden und UFOs zeigten, die der Beschreibung der ausgestellten Nachbauten entsprachen. In der folgenden Zeit bestätigten ihm weitere Personen die Existenz solcher Fluggeräte, die auch auf dem Edwards-Luftstützpunkt getestet wurden, und schließlich fand er in freigegebenen Dokumenten schwarz auf weiß Hinweise darauf, dass die Air Force bereits in den 1960ern Flugscheiben bei Geschwindigkeiten von bis zu Mach 20 im Windkanal testete. Bei der NASA stieß er ebenfalls auf freigegebene Dokumente, die solche Formen zeigten. Aber es wird noch erstaunlicher: In einem betriebsinternen Memo von Hercules Aerospace, welches McCandlish erhielt, wird gar ein Wissenschaftszweig beschrieben, der sich mit "Nullpunktenergie" und "Skalarwellen" beschäftigt. Laut seinem Freund Sorenson ist dies die Technologie, die dem Antigravitationsantrieb der Flugscheiben zugrunde liegt und die bereits Anfang des 20. Jahrhunderts von dem bekannten Physiker Nikola Tesla entdeckt wurde. McCandlish zeigte sich bereit, vor dem Kongress unter Eid auszusagen und präsentierte dem Publikum mehrere der genannten Dokumente.
Von Braun sagte weiter voraus, dass man nach den Russen den internationalen Terror und "Schurkenstaaten" als Rechtfertigung für die Bewaffnung des Weltraums aufbauen würde. Man beachte dabei, dass Rosin ihre Aussage ein gutes halbes Jahr vor den 9/11-Anschlägen machte und bereits damals sagte, dass der Terror eine inszenierte Farce der Geheimdienste sein würde. Als nächste Gefahr würde man laut von Braun Asteroiden erklären und letztendlich würde man eine außerirdische Bedrohung inszenieren. Tatsächlich begann schon Ronald Reagan während seiner Präsidentschaft in den 1980ern, ein außerirdisches Bedrohungsszenario in einer seiner Reden vor der UN aufzubauen. Er sprach unter anderem davon, dass eine solche Bedrohung die Welt vereinen würde − ein Prinzip, welches wir in Filmen wie "Independence Day" oder "Starship Troopers" wieder finden. Dies wirft nun die Frage auf, ob man eine Alien-Invasion inszenieren wird, um eine Weltregierung zu installieren? So unglaublich das alles auch klingen mag, sollten wir auf jeden Fall misstrauisch werden, wenn ein solches Szenario tatsächlich eines Tages eintreten sollte. Rosin setzt sich seit der Begegnung mit Wernher von Braun jedenfalls aktiv gegen die Stationierung von Waffen im All ein. Sie war unter anderem Beraterin der Volksrepublik China, die damals keine Weltraumwaffen bauen wollte (was sich inzwischen aufgrund der Bedrohung durch US-Weltraumwaffen geändert hat). In den Außerirdischen sieht sie indessen keine Bedrohung, da diese bereits gezeigt haben, dass sie unsere Atomwaffen einfach abschalten können, wenn sie wollen, aber unseren Planeten trotz ihrer offensichtlichen technologischen Überlegenheit bis heute nicht erobert haben. Abschließend rief Rosin dazu auf, die bereits erbeuteten Alien-Technologien zum Nutzen aller Menschen einzusetzen, statt immer neue Waffensysteme zu entwickeln. Nach diesem letzten Vortrag schloss Dr. Steven Greer diesen Teil der Konferenz und leitete eine abschließende Fragerunde ein. Die anwesende Presse zeigte sich sehr interessiert und hakte bei einigen Zeugen noch einmal nach. In der deutschen Medienlandschaft ging die Veranstaltung jedoch nahezu völlig unter, was angesichts der hohen Brisanz völlig unverständlich ist. Vielleicht würde die Bevölkerung hierzulande die UFO-Thematik nicht mehr so augenzwinkernd abtun, wenn sie entsprechend informiert werden würde. Und sicherlich würden auch in Deutschland mehr Piloten und Angehörige von Militär und Geheimdiensten ihre Erfahrungen öffentlich machen, wenn sie nicht länger damit rechnen müssten, lächerlich gemacht zu werden. Die zunehmende Offenlegung von UFO-Akten in zahlreichen Ländern rund um die Welt zeigt, dass das Disclosure Project nur die Speerspitze einer Entwicklung ist, deren Ergebnis unser Verständnis vom Universum und der Menschheitsgeschichte in naher Zukunft grundlegend verändern könnte. Das ewige Argument, dass man so etwas Großes nicht geheim halten könne, da früher oder später immer mehr Beteiligte an die Öffentlichkeit gehen würden, ist jedenfalls mit der National-Press-Club-Konferenz ad absurdum geführt. In diesem Sinne, behalten Sie das Disclosure Project im Auge. Weiterführende Links Das Disclosure Project Exopolitik.org: Pressekonferenz Exopolitik.org: Zeugenaussagen Google-Suche freenet-Nachrichten Exonews.de: McClelland Exonews.de: Redlesham Forest freenet-Nachrichten: UFO über Teheran YouTube.com: Interessante Aussage Exopolitik.org: Clifford Stone YouTube.com: Ronald Reagan |
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Unterwegs für Mission Orange Ein Jedi-Con-Gespräch mit Magnus Müller Bereits zum sechsten Mal präsentierte der Offizielle "Star Wars"-Fan-Club in Kooperation mit Lucasfilm die Jedi-Con und machte den Fans damit ein ganz besonderes Ostergeschenk. Zum ersten Mal war auch Magnus Müller da und stellte seine Mission Orange vor. Das TZN hatte Gelegenheit, ihm nach dem Event ein paar kurze Fragen zu stellen.
TZN: Magnus, für diejenigen, die dich und dein Engagement noch nicht kennen, was ist die Mission Orange? Weiterführende Links Mission Orange |
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Die Rückkehr von Iron Man und Freddie Kino-Guide Mai 2010 "Survival of the Dead" (USA, Kanada 2009)
Inhalt "Iron Man 2" (USA 2010)
Inhalt "A Nightmare on Elm Street" (USA 2010)
Inhalt Weitere Kino-Starts aus den Genres Science-Fiction, Fantasy und Horror "Prince of Persia" Startdatum: 20. Mai 2010. Einschätzung: passabel. Action-geladene Videospiel-Verfilmung. "The Crazies" Startdatum: 27. Mai 2010. Einschätzung: passabel. Remake eines Horrorfilms von 1972. "Timetrip: Der Fluch der Wikingerhexe" Startdatum: 27. Mai 2010. Einschätzung: gut. Nette Unterhaltung für die ganze Familie.
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| Geheimtipp "Triangle", "Battlestar Galactica: Razor" und "Saw 6" DVD-Guide Mai 2010 3.5. − "Geralt von Riva − Der Hexer" Hexenmeister Geralt kann die Gestalt von Tieren annehmen, um seine Feinde zu bekämpfen. Die Geralt-Reihe des polnischen Autors Andrzej Sapkowski hat auch hierzulande viele Fans, die Verfilmung (2001, ebenfalls aus Polen) ist leider weder genug aufwändig noch genug facettenreich, um den Geist der Bücher ordentlich wiederzugeben. 3.5. − "The Devil's Ground" Eine verstörte Anhalterin bringt Carrie in die Fänge von Psychopathen. Nach bekanntem Muster inszenierter Slasher (2008) und einzig durch Hauptdarstellerin Daryl Hannah ("Kill Bill") etwas vom Rest herausragend. 3.5. − "The Fire Dragon Chronicles" Darius soll einen widerspenstigen Drachenbezwinger zum Schloss Ocard bringen. Nett gemeinter Versuch eines Fantasy-Abenteuers (2008), leider sind die Darsteller wenig überzeugend und die Effekte zu bescheiden für das "epische" Szenario. 3.5. − "The Invincible Iron Man" Der Erfinder Tony Stark muss gegen den Magier Mandarin antreten. Animationsfilm (2007) aus dem Hause Marvel, der allenfalls neu gewonnene Fans des "Iron Man"-Franchises interessieren könnte. Diverse Extras. 6.5. − "As Good as Dead" Sekte entführt Ethan, weil sie ihn für den Mord an ihrem Anführer verantwortlich machen. Recht spannender, zwischendurch zäher Psycho-Thriller (2010) mit Cary Elwes, Andie MacDowell und Brian Cox. 6.5. − "Battlestar Galactica: Razor" DVD DES MONATS: Das Raumschiff Pegasus entkommt dem Angriff der Zylonen und die Crew ist bereit, mit allen Mitteln ihr Überleben zu sichern. Packender Stand-Alone-TV-Film (2007), der zwischen den Staffeln drei und vier angesiedelt ist und die Story von Admiral Cain erzählt. 6.5. − "Humans − Sie haben überlebt" Forscherteam wird in den Alpen von humanoiden Kreaturen angegriffen. Interessante Kulisse, aber sonst nach zu bekanntem Muster ablaufender Horror-Streifen (2009) aus Frankreich mit Dominique Pinon. 6.5. − "Messengers 2: The Scarecrow" Eine mysteriöse Vogelscheuche sorgt für gute Ernte, aber auch Todesfälle. Mäßiges Videosequel (2009) mit Norman Reedus zum gelungenen Kino-Erstling, das es eher ruhig angehen lässt. 6.5. − "Saw 6" Der durchgeknallte Hoffmann setzt Jigsaws Werk fort und hat es diesmal auf einen Versicherungs-Typ abgesehen. Nicht so platt wie Teil fünf, bleibt dem bekannten Schema treu und somit für "Saw"-Fans empfehlenswert. Andere lassen den Terror-Streifen (2009) links liegen. 6.5. − "Triangle" DVD DES MONATS: Schiffbrüchige landen auf einem scheinbar menschenleeren Frachter, auf dem bald das Grauen losbricht. Spannend, clever und überraschend: Geheimtipp (2009) für Horror- und Mystery-Fans. 7.5. − "Arthur und die Minimoys 2" Arthur kehrt ins Reich der Minimoys zurück, um eine Prinzessin zu retten. Französischer Fantasy-Film (2009) von Luc Besson für Kids, mit dabei sind Freddie Highmore und Mia Farrow und jede Menge animierter Zwerge. 7.5. − "Colin − Die Reise des Zombie" Colin wird von einem Zombie gebissen und verwandelt sich selber in einen solchen. Gehypter Low-Budget-Zombiefilm (2008) mit einem Budget von (angeblich) 40 britischen Pfund. Interessante Ideen, bescheidene Umsetzung. 7.5. − "Dread" Studenten wollen die Ängste anderer untersuchen und dokumentieren. Basierend auf einer Kurzgeschichte von Clive Barker spielt "Dread" (2009) geschickt mit Ekel- und Schockeffekten. Auch gut gespielt von Jackson Rathbone ("Twilight") und Konsorten. 7.5. − "Final Day − Das Ende der Welt" Erdbeben-Serie droht die Welt zu vernichten. TV-Sci-Fi/Katastrophen-Film (2009) mit nicht ganz überzeugenden CGI-Effekten und Darstellern: Eric LaSalle, Bruce Davison und Brittany Murphy in einer ihrer letzten Rollen. 7.5. − "Perkins 14" Entführte Kinder tauchen als blutrünstige Killermaschinen wieder auf. Beginnt interessant, wird aber irgendwann zum platten Gemetzel: Passabler Horror-Streifen (2009), der in den USA als Teil der "After Dark Horrorfest"-Reihe lief. 12.5. − "Mitternachtszirkus − Willkommen in der Welt der Vampire" Der junge Darren trifft in der Freakshow eines Zirkus einen Vampir. Buchverfilmung (2009) mit schrägen Charakteren und guten Schauspielern (unter anderen John C. Reilly, Ken Watanabe, William Dafoe), die in den USA leider floppte und somit die weiteren Bücher der Reihe kaum verfilmt werden. 20.5. − "Surrogates − Mein zweites Ich" Cop ermittelt in einem Mordfall und muss wieder raus in die reale Welt, in der eigentlich sonst nur Androiden verkehren. Interessantes Sci-Fi-Szenario, die darin spielende Story ist aber zu hektisch und mager. Schade, denn auch die Schauspieler (Bruce Willis, Rhada Mitchell, James Cromwell) sind sehenswert. 20.5. − "Zombieland" DVD DES MONATS: Ängstlicher Teenie und furchtloser Haudegen schlagen sich gemeinsam durch eine Zombie-Apokalypse. Witzige Grusel-Komödie (2009) mit Woody Harrelson und vielen verrückten Ideen. Endlich mal wieder eine gelungene Zombie-Parodie! 21.5. − "Feast 3 − The Happy Finish" Monster haben eine Kleinstadt übernommen, und die wenigen Überlebenden kämpfen sich durch ganze Horden der Dinger. Sinnfreies Gemetzel (2009) mit ordentlichen Effekten, das bei Teil eins noch Spaß machte, jetzt aber abgedroschen wirkt. 21.5. − "Smallville − Season 8" Clark nimmt einen Job beim Daily Planet an und ein neuer Schurke, Doomsday, taucht auf. Die Serie (2008) ist über ihren Zenit herausgeschossen, das ist klar. Unterhaltsame, aber etwas repetitiv anmutete Superhelden-Serie. 21.5. − "The Descent 2 − Die Jagd geht weiter" Sarah, die Überlebende aus Teil eins, muss gemeinsam mit einem Suchtrupp zurück in die Höhlen, in der ihre Freundinnen verschwunden sind. Der Überraschungseffekt der fiesen Kreaturen aus Teil eins ist dahin, aber das Sequel ist trotzdem spannend und wiederum recht drastisch. Uncut nur ohne Altersfreigabe. 28.5. − "Das Grab der Ligeia" Merrick verfällt der mysteriösen Studentin Ligeia und ist bereit, alles für sie zu tun, bis er hinter ihr Geheimnis kommt. Es gelingt nur selten: stimmige Verfilmungen nach Vorlagen von Edgar Allan Poe oder auch Lovecraft. Diese in die Neuzeit verlegte Poe-Story (2009) mit Wes Bentley ist recht atmosphärisch, allerdings etwas konfus. 28.5. − "Death Note" Student erhält spezielle Fähigkeiten und wird zum Rächer, was einen ebenfalls übersinnlichen Detektiv auf seine Spür führt. Japanische Verfilmung (2009) eines Comics und einer Anime-Serie, mit gutem Unterhaltungswert. 28.5. − "The Collector" Angesteller will in die Villa seines Chefs einbrechen. Dort hat sich aber auch bereits ein Killer mit fiesen Fallen zu schaffen gemacht. Recht spannend, mit Terror und Folter-Fallen von "Saw" inspirierter Thriller. |
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Die Reise des agilen Veteranen Opportunity auch weiterhin auf Südkurs Während der Marsrover Spirit Ende März 2010 aufgrund von Energiemangel in den Low-Power-Modus gefallen und momentan nicht mehr aktiv ist, setzt der baugleiche Rover Opportunity seine Untersuchungen der Marsoberfläche auch weiterhin fort.
Nach dem Abschluss der Untersuchungen des Viktoria-Kraters im Jahr 2009 entschlossen sich die für die Opportunity-Mission verantwortlichen Mitarbeiter des JPL, den Rover zu einem neuen Ziel zu manövrieren. Hierbei handelt es sich um den rund 22 Kilometer durchmessenden und etwa zwölf Kilometer vom "Viktoria-Krater" entfernten "Endeavour-Krater". Allerdings entschloss man sich dazu, nicht den direkten Weg in die ost-südöstliche Richtung einzuschlagen, da dieser durch ein ausgedehntes Feld aus Sanddünen blockiert war. Stattdessen fuhr Opportunity in den letzten Monaten zuerst in südwestliche und später in südliche Richtung, um dieses Hindernis zu umgehen.
Am 2. Februar wurde dabei ein Felsblock namens "Chocolate Hills" angesteuert, welcher vom wissenschaftlichen Team der Rover-Mission für eine längere Untersuchung ausgewählt wurde. Nach ausführlichen fotografischen Abbildungen wurde zunächst das am Instrumentenarm angebrachte Mikroskop auf den Felsen gerichtet, um dessen dunkle Kruste näher zu untersuchen. Anschließend wurde zunächst das APXS-Spektrometer und danach das Moessbauer-Spektrometer eingesetzt, um die chemische Zusammensetzung der Gesteinsoberfläche zu bestimmen. Diese Untersuchungen, welche an verschiedenen Zielpunkten auf "Chocolate Hills" wiederholt wurden, dauerten schließlich bis zum 21. Februar an. Ende Februar bewegte sich Opportunity schließlich einige Meter von dem Krater weg und folgte dabei einem der vom Kraterzentrum ausgehenden Strahlen aus bei dem Impakt freigesetzten Auswurfmaterial. Der ursprüngliche Plan der Wissenschaftler sah vor, auch in diesem Bereich an einem oder mehreren der dort befindlichen Felsbrocken direkte Untersuchungen mit den IDD-Instrumenten durchzuführen. Allerdings zeigte es sich, dass der Rover aufgrund der Unpassierbarkeit des Geländes nicht in der Lange war, sich diesen Felsen weit genug zu nähern. Um Opportunity keinen unnötigen Risiken auszusetzen, verzichteten die Wissenschaftler auf die geplanten Analysen und der Rover begab sich stattdessen am 3. März mit einer Fahrt über 18 Meter direkt an den Südrand des Concepcion-Kraters. In dieser Phase fanden auch die letzten praktischen Tests für eine neue Software statt, mit welcher der Rover unabhängig von zuvor übermittelten Kommandos nach interessanten Forschungszielen Ausschau halten kann (TZN Raumfahrer.net berichtete). Erste Auswertungen der beim "Concepcion-Krater" gesammelten Daten haben keine Anzeichen dafür ergeben, dass man dort auf die Rückstände des Meteoriten gestoßen sein könnte, welcher einst für die Bildung des Kraters verantwortlich war. Laut Matt Golombek vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) in Pasadena/Kalifornien ist dies aber nicht weiter überraschend: "Der Impakt erfolgte mit einer so großen Geschwindigkeit, dass der größte Teil des Meteoriten dabei verdampft ist. Ein dünner Film aus geschmolzenem Material wurde dabei weggespritzt, aber typischerweise setzt sich dieses Material aus den Stoffen zusammen, auf welche der Impaktor beim Einschlag aufgetroffen ist." Zudem kann man mittlerweile auch erklären, warum die vom Krater in südwestliche Richtung ausgehenden Strahlen auf den Orbit-Aufnahmen des Mars Reconnaissance Orbiters über eine dunkle Färbung verfügen. In diesen Bereichen werden die Strahlen durch mehrere Felsblöcke aus Sandstein bestimmt. Deren Schattenwürfe sind es schließlich, welche den Eindruck der dunkleren Farbe erzeugen, da die zugrunde liegenden Aufnahmen am späten Nachmittag angefertigt wurden. Am 9. März 2010, dem Sol 2.177 der Mission, verließ Opportunity schließlich nach sechs Wochen ausführlicher Untersuchungen den "Concepcion-Krater" und setzte seine Fahrt nach Süden fort. Als neues Etappenziel hatten die für die Steuerung des Rovers verantwortlichen Roverdriver des JPL einen als "San Antonio" bezeichneten Zwillingskrater ausgewählt, welcher sich knapp 700 Meter südlich des Concepcion-Kraters befindet. Die Strecke wurde relativ zügig überbrückt, ohne sich, von den regelmäßig stattfindenden Foto-Kampagnen abgesehen, mit weiteren wissenschaftlichen Analysen aufzuhalten. Nach insgesamt elf Etappen erreichte der Rover am 27. März 2010, dem Sol 2.194 der Mission, den Nordrand des Zwillingskraters. Drei Tage zuvor, am 24. März, überschritt Opportunity dabei die Marke von 20 auf der Oberfläche des Mars zurückgelegten Kilometern. Auf den angefertigten Kamera-Aufnahmen ist erkennbar, dass es sich bei dem San-Antonio-Krater um eine ältere Struktur handelt, welche bereits teilweise mit Sand aufgefüllt ist. Opportunity hielt sich deshalb auch nicht länger bei diesem Krater auf. Stattdessen wurde die Fahrt nach der Aufnahme mehrerer Fotos zügig fortgesetzt und bereits am 1. April entfernte sich der Rover mit einer Fahrt über 50 Meter in die südliche Richtung. Am Ende dieser Fahrt, welche durch ein schmales Tal zwischen den Sanddünen führte, drehte sich der Rover etwas um die eigene Achse, um so seine Antennen optimal für die Übertragung der gesammelten Daten und Bilder an das Kontrollzentrum am JPL auszurichten. Zu Beginn der nächsten Fahrt am 4. April musste der Rover sich dann wieder in die Nord-Süd-Richtung ausrichten, um die Fahrt fortsetzen zu können. Hierbei musste darauf geachtet werden, dass Opportunity die erneute Drehung auf engstem Raum absolviert, um mit seinen äußeren Rädern nicht in die Sanddünen zu gelangen. Erschwert wurde dies dadurch, dass der für die Steuerung des rechten Vorderrades zuständige Servomotor seit dem 17. April 2005 blockiert ist und sich dieses Rad seitdem nicht mehr lenken lässt. Dieses Manöver wurde nach weniger als einem Meter von Opportunity abgebrochen, da die Sicherheitsautomatik für die Motoren der Räder auf der rechten Roverseite eine erhöhte Stromaufnahme registrierte, welche die vorgegebenen Sicherheitsparameter überschritt. Eine Analyse der Roverdriver ergab, dass dieser erhöhte Strombedarf in dem zu absolvierenden Manöver begründet lag. Um den vorgesehenen engen Bogen zu fahren, wurden die rechten Räder stärker belastet als die Räder auf der linken Roverseite. Der nächste Versuch einer Fortsetzung der Fahrt erfolgte am 6. April. Auch diese Fahrt wurde nach ungefähr einem Meter unterbrochen, da die Sicherheitsautomatik diesmal einen Schlupf, also ein Durchdrehen der Räder, registrierte, welcher um 40 Prozent über den vorgegebenen Parametern lag. Allerdings konnte durch diese beiden kurzen Fahrversuche die vorgesehene Ausrichtung des Rovers erreicht werden und die Fahrt wurde am 8. April, dem Sol 2.206 der Mission erfolgreich fortgesetzt. Im Rahmen dieser Fahrt konnte Opportunity erneut etwa 50 Meter in die südliche Richtung zurücklegen. Der Plan für die Zukunft sieht vor, dass Opportunity noch weitere etwa 200 bis 300 Meter in diese Richtung fahren wird. Erst danach soll der Rover seinen Kurs in die östliche Richtung ändern und endgültig sein eigentliches Ziel, den Endeavour-Krater, ansteuern. Im letzten Jahr wurden mehrmals Probleme mit Opportunitys rechtem Vorderrad registriert. Dieses Rad hat im Fahrbetrieb zeitweise deutlich mehr Strom benötigt als die anderen fünf Räder des Rovers. Glücklicherweise sind entsprechende Auffälligkeiten in den letzten Monaten nicht mehr aufgetreten. Dafür müssen die Roverdriver jetzt ein verstärktes Augenmerk auf den Energiehaushalt des Rovers werfen. Obwohl sich Opportunity im Gegensatz zu seinem baugleichen Zwilling Spirit nur knapp südlich des Marsäquators befindet, macht sich auch hier der langsam einsetzende Wechsel der Jahreszeiten mit einem immer geringeren Sonnenstand bemerkbar. Je tiefer und kürzer die Sonne jedoch täglich über den Horizont steigt, desto weniger Energie kann der ausschließlich solarbetriebene Rover mit seinen Solarpaneelen generieren. Einen Überblick über die Entwicklung der Energiewerte während der letzten Wochen gibt die folgende Auflistung. Der Tau-Wert steht dabei für die Durchsetzung der Marsatmosphäre mit Staub und Eiskristallen. Je mehr Staub sich in der Atmosphäre des Planeten befindet, desto höher fällt dieser Wert aus. Der Wert für die Lichtdurchlässigkeit der Solarzellen gibt dagegen an, wie viel Sonnenlicht die Solarpaneele trotz einer bedeckenden Staubschicht erreicht und letztendlich zur Energiegewinnung genutzt werden kann. Je niedriger der Tau-Wert und je höher der Faktor für die Lichtdurchlässigkeit ausfällt, desto besser für den Energiehaushalt des Rovers. 14.01.2010: 0,336 kWh/Tag, Tau-Wert 0,500, Lichtdurchlässigkeit 53,30 Prozent 10.02.2010: 0,306 kWh/Tag, Tau-Wert 0,388, Lichtdurchlässigkeit 48,70 Prozent 17.02.2010: 0,305 kWh/Tag, Tau-Wert 0,432, Lichtdurchlässigkeit 49,60 Prozent 25.02.2010: 0,278 kWh/Tag, Tau-Wert 0,396, Lichtdurchlässigkeit 48,10 Prozent 03.03.2010: 0,278 kWh/Tag, Tau-Wert 0,396, Lichtdurchlässigkeit 48,10 Prozent 09.03.2010: 0,278 kWh/Tag, Tau-Wert 0,446, Lichtdurchlässigkeit 50,40 Prozent 17.03.2010: 0,283 kWh/Tag, Tau-Wert 0,405, Lichtdurchlässigkeit 52,30 Prozent 24.03.2010: 0,257 kWh/Tag, Tau-Wert 0,418, keine Angabe der Lichtdurchlässigkeit 01.04.2010: 0,238 kWh/Tag, Tau-Wert 0,371, Lichtdurchlässigkeit 50,10 Prozent 08.04.2010: 0,235 kWh/Tag, Tau-Wert 0,371, Lichtdurchlässigkeit 50,00 Prozent Im Verlauf der letzten drei Monate ist die täglich generierte Energiemenge somit um 100 Wattstunden (0,1 kWh) pro Tag abgefallen, obwohl sich der Tauwert im gleichen Zeitraum deutlich verbessert hat. Der Basisenergiebedarf des Rovers für den Betrieb seiner elektronischen Komponenten, für die internen Heizelemente sowie für die Kommunikation mit der Erde beträgt etwa 160 Wattstunden pro Tag. Die dann noch verbleibenden rund 80 Wattstunden reichen jedoch nicht aus, um die täglichen durchschnittlichen Fahrstrecken von 70 Metern und zuletzt nur noch 50 Metern pro Tag zu überbrücken. Deshalb muss der Rover bei seinen Fahrten auf die Energiereserven aus seine Batterien zurückgreifen. Abhängig von deren jeweiligem Ladestand legt Opportunity deshalb nach jeder Fahrt mittlerweile eine ein- bis zweitägige Pause ein, um diese wieder aufzuladen.
Seit Beginn des Jahres 2010 hat sich das globale Wettergeschehen auf dem Mars als sehr ereignisarm erwiesen. Es traten nur wenige Staubstürme auf, welche zudem meistens lokal begrenzt und eher kurzlebig waren. Im Verlauf der letzten Wochen konnten dabei mehrere kurzlebige Sturmgebiete im Bereich der nordpolaren Kappe sowie westlich und nördlich des Argyre Planitia auf der Südhälfte des Mars beobachtet werden. Bedingt durch das gegenwärtig stattfindende Zurückziehen der nordpolaren Eiskappe − auf der Nordhälfte des Mars herrscht gerade Frühling −, hat sich dort eine diffuse Staubschicht in die Atmosphäre erhoben, welche sich nach Süden über das Acidalia Planitia und die nördliche Tiefebene ausbreitet. Dies ist aber ein für die Jahreszeit normales Phänomen und stellt keine Bedrohung für die weit entfernten Rover dar. Wassereiswolken wurden zudem im Bereich der größeren Vulkane in der Tharsis- und der Elysium-Region, über dem Solis Planum und nördlich des Valles Marineris beobachtet. Über den Landegebieten der beiden Rover zeigte sich der Himmel dagegen während der letzten Woche relativ klar. Trotz dieser gegenwärtig etwas schwierigen Situation befindet sich der Rover ansonsten in einem guten technischen Zustand und die Mitglieder des Opportunity-Teams sind zuversichtlich, die noch zurückzulegende Distanz von etwa zwölf Kilometern bis zum Rand des Endeavour-Kraters erfolgreich überbrücken zu können. Da das Gelände in die östliche Richtung leicht abschüssig ist und die relativ staubfreie Atmosphäre eine gute Fernsicht ermöglicht, sind bereits jetzt auf den Aufnahmen der Panorama-Kamera immer wieder dessen Ränder zu erkennen. Dabei gelingt sogar der Blick auf den noch bedeutend weiter entfernten zwölf Kilometer durchmessenden Bopolu-Krater, welcher sich rund 65 Kilometer von Opportunitys gegenwärtigen Standpunkt entfernt in der südwestlichen Richtung befindet. Weiterführende Links TZN Raumfahrer.net: Hintergründe und Bilder |
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