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Inhalt Die ganze Ausgabe auf einen Blick Für wen hat "Star Trek" den Durchbruch gebracht ... ... und wer ist an "Star Trek" gescheitert? − Teil 1: TOS Fortsetzung im Netz: "Star Trek: Phase II" Was die Fans demnächst erwartet "Ich hasse 'Zehn Vorne', weil es den Maßstab des Schiffs zerstört" Andrew Probert über seine Arbeit an "Star Trek" Geburtstage, neue Bücher und Cons in den USA Was dem berufstätigen TV-Zuschauer entgeht ... und weshalb es kein Wunder ist, dass Serien schlechte Quoten haben Die Romani "Ich habe viel mehr Ideen, als ich Zeit habe, sie aufzuschreiben" Ein Leben zwischen Fantasy und Kinderbüchern Klonen, Organspenden und Oger-Jagd Kino-Guide Juni Die Rückkehr von "Universal Soldier" DVD-Guide Juni Warum der Menschheit Außerirdische gut tun würden Zum Abschied des Space Shuttles Atlantis Redaktion, Abonnement und Copyrights. |
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Für wen hat "Star Trek" den Durchbruch gebracht ... ... und wer ist an "Star Trek" gescheitert? − Teil 1: TOS Innerhalb von über 700 Episoden und mittlerweile elf Kinofilmen sind Hunderte von Darsteller aufgetreten, die durch "Star Trek" zu Ruhm und Ehren, aber auch nur bis zum Äquivalent der Sozialhilfe gekommen sind. An dieser Stelle werden aus Platz- (und Zeit-)gründen nur die Hauptdarsteller und der ein oder andere "Ausreißer" beleuchtet. Jeffrey Hunter: Ob der amerikanische Darsteller dem Publikum wirklich zu dröge war, wie einige Quellen behaupten und deswegen gegen den kanadischen Darsteller Shatner ausgetauscht werden musste, wird wohl nie mehr so richtig geklärt werden können. Vieles, was "Star Trek" heute ist, darf schon bereits den geschönten Legenden zugeschrieben werden. Nur die Produktion hätte sich gegen Hunter entscheiden können, da "The Cage" einer Zuschauerschar zunächst verwehrt blieb. Fakt ist, dass Hunter sich selbst gegen eine Bindung an eine Serie entschied. Auch wenn ein Gastauftritt wünschenswert gewesen wäre, um mit "The Cage" eine Staffelübergabe zu haben, lehnte Hunter ab. Der Darsteller blieb jedoch recht glücklos. Ein Arbeits- und ein Sportunfall verletzten Hunter wie sein Alter Ego Pike schwer. Schließlich starb er 1969 wohl an den Folgen eines Treppensturzes, den er nach einer Hirnblutung erlitt, während der Operation im Alter von 42 Jahren. Als Captain Pike wird er jedoch unvergessen bleiben.
Die angebliche familiäre Atmosphäre am Set von "Star Trek" war mehr als Fake. Seine egomanischen Züge ließen Szenen streichen. Noch heute ziert ihn eine Hassbeziehung mit George Takei. "Star Trek" hat Shatner aber den Weg für weitere Rollen geebnet. Untrennbar wird der Mime allerdings mit Captain Kirk verbunden sein. Shatner ist Kirk, Kirk Shatner. Auch hier gibt es für Interessenten, wie für fast jeden anderen TOS-Darsteller auch, ein biografisches Comic. Leonard Nimoy: Mit der Pop-Ikone Spock wird er ewig eins sein. Er spielte den Vulkanier in beiden Pilotfilmen, in der kompletten TOS-Reihe, sprach ihn in TAS, hatte einen Auftritt in der denkbaren Doppelfolge "Unification", spielte ihn in sieben Kinofilmen. Allerdings hatte der Mime nach Auffassung der Fans die Nase von dem Spitzohr für einige Zeit voll. 1977 schlug er den Fans "I am not Spock" um die Ohren. Viele Fans hielten das für einen Affront. Dabei wollte er nur Unterschiede zwischen Spock und Nimoy aufzeigen. 18 Jahre später hat er dann "I am Spock" veröffentlichen lassen. Angeblich in einem Versuch, die Missverständnisse auszuräumen, die sein 77er-Buch verursacht habe. DeForest Kelley: Wird hier nicht vergessen. Kelley war ein schüchterner Zeitgenosse und der einzige des Triumvirats, der mit derselben Frau verheiratet blieb. Doch wie James Doohan verurteilten beide beliebte Rollen die beiden Darsteller in eine Schublade. Kelley hatte in einem Interview in den 90ern befürchtet, dass die Worte "He's dead, Jim" auf seinem Grabstein stehen werden. Er hat nie eine eigene Autobiografie verfasst, aber der beliebte Darsteller hat dennoch eine Biografie bekommen: "From Sawdust to Stardust". James Doohan: hat wenig ernsthafte Angebote erhalten. In einem "Knight Rider"-Film wars ganz besonders peinlich, in "Loaded Weapon" spielte er auch sein Alter Ego. Außer "Star Trek" blieb dem eigentlich vielschichtigen Mimen nichts. Unglaublich peinlich wurde dann seine Autobiografie, die er dann mit Peter David verfasste ... "Scotty: 'Star Trek's' Scotty. In his own words: Beam me up, Scotty!" George Takei: ist größtenteils an "Star Trek" gescheitert. Immer auf der Suche nach seiner eigenen Excelsior-Serie, gibt er nicht dem Desinteresse daran die Schuld, sondern seiner asiatischen Abstammung und moniert die Ungerechtigkeit der Welt. Darüber hinaus outete er sich als homosexuell. Dies ist an sich logischerweise nicht schlimm, doch die Art, wie er seine Homosexualität in die Öffentlichkeit stellt, war insbesondere an "The Roast of William Shatner" mehr als peinlich. Seine Quittung sind dann die häufigen "Hello"-Auftritte in "Family Guy". Mithin ist sein ständiges Streitgehabe mit Bill Shatner einfach nur nervig. Takei hat dann auch nicht versucht, von seinem Sulu-Image loszukommen und spielt nicht nur in Fanproduktionen mit, sondern verulkt sich auch selbst − unter anderem in "Malcolm mittendrin" und "Scrubs". Auch er hat seine Biografie: "Zu den Sternen", erschienen beim Heel-Verlag. Walter Koenig: war ebenfalls wenig erfolgreich nach "Star Trek". Er versuchte sich als PSI-Cop Bester bei "B5", aber ansonsten ward er kaum gesehen. Zum ersten Kinofilm erschien dann sein Buch: "Chekov's Enterprise".
Grace Lee Whitney: Wer erinnert sich nicht an die tolle Blondine mit der traumhaften Figur und den süßen Kulleraugen sowie der lächerlichsten Filmfrisur aus der ersten Staffel? Yeoman Rand trat nur in wenigen Folgen in TOS auf, hinterließ dort aber einen bleibenden Eindruck. Unterschwellig scharf auf Captain Kirk, stellte sie eine "Gefahr" für die weibliche Zuschauerschar dar, denn der Captain sollte ja für die Damenwelt "erreichbar" und "frei" bleiben. Für einige Zuschauer ist dies natürlich unverständlich, aber dies war ein offizieller Grund. Damit wurde Rands Darstellerin Whitney in eine Schublade gesteckt, aus die sie schwer herauskam. Whitney hatte unter anderem ein schweres Alkohol- und Drogenproblem. Diese wurde in einer unautorisierten Comic-Biografie angerissen. In einer Autobiografie hat sie dann mitgeteilt, dass der von ihr darin nicht näher genannte "Executive" sie zweimal sexuell belästigt hat. Ungeschönt wird in "The Longest Trek − My Tour of the Galaxy" ihr Privatleben auf den Tisch gelegt. Wenn Whitney nicht die Serie vorzeitig verlassen hätte, wären ihr die in den Jahren darauf folgenden privaten Probleme vielleicht erspart geblieben. Die Kurve hat Whitney recht spät gekriegt. In vier der mittlerweile elf "Star Trek"-Filme hat sie ihre Rolle erneut aufgenommen. Auch in der "Voyager"-Episode "Flashback" sowie in einigen auserwählten Fanproduktionen hat sie die wenig anerkannte Rolle wieder gespielt. Auch wenn die Szenen in "Flashback" ... größtenteils eine technische und dramaturgische Meisterleistung waren, nervten die Auftritte von Whitney etwas. Fortsetzung folgt ... Eddie Paskey: Eddie wer? Wer zur Hölle soll das denn sein? Kenne ich nicht. Oh doch, den kennt jeder. Aber vielleicht nicht unter seinen richtigen Namen. Wie wärs denn mit Lt. Leslie? Der Mime hat in fast jeder Episode mitgespielt − als Crewmitglied Leslie, als Crewmitglied Connors, als Fahrer von Fahrzeugen in entscheidenden Episoden und Szenen und als Double. Man muss echt mal darauf achten. Er ist fast immer dabei. Paskey musste jedoch aus der Serie aussteigen, weil er die Scheinwerfer nicht mehr vertragen hat. 2004 ist er dann in einer Fanproduktion erneut aufgetreten. Paskey scheiterte zwar nicht an "Star Trek", seine Schauspielerkarriere endete jedoch mit der Serie. Aufgrund seiner jedoch nicht unerheblichen Vielzahl von Auftritten sei er hier lobend aufgeführt. Weiterführende Links Amazon.de: Jetzt bestellen Amazon.de: Jetzt bestellen |
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Fortsetzung im Netz: "Star Trek: Phase II" Was die Fans demnächst erwartet Seit 2004 erscheint zirka einmal jährlich eine neue Folge "Star Trek". Darin kämpfen Captain Kirk und Mr. Spock gegen eine Armada von Planetenkillern, wird Mr. Sulu durch temporale Anomalien geschickt und es stirbt gar Lieutenant Chekov an einem tödlichen Alterungsvirus. Das vierte Jahr der Fünfjahresmission geht im Internet auf Sendung.
Natürlich ist "Star Trek: Phase II", früher unter "Star Trek: New Voyages" bekannt, nicht die einzige Fanproduktion im Trek-Universum. Aber im Gegensatz zu vielen anderen Fanfilmen, die sich meist mit Bluescreens für Kulissen zufrieden geben oder PC-Spiele in Animationsprogramme umfunktionieren, reproduziert "Phase II" die Originalserie recht detailgetreu. "Enemy: Starfleet"
Ursprünglich sollte die Enterprise für diese Folge eine Umrüstung erhalten, die sie in Richtung des Schiffs aus "Star Trek: The Motion Picture" entwickelt hätte. Um dies vorzubereiten, war sie bereits in dem vorangegangenen Zweiteiler "Blood and Fire" spektakulär ramponiert worden. Darren Dochterman, verantwortlich für das digitale Modell der Enterprise im Director's Cut von "Star Trek: The Motion Picture", hatte bereits das Modell für diese umgerüstete Enterprise entworfen. Das wurde jedoch bei seiner Veröffentlichung im Internet nicht besonders gut aufgenommen, so dass die reparierte Enterprise jetzt doch wieder so aussieht wie vor der Raumschlacht.
Das Außenteam nimmt einen der Angreifer fest, und schnell stellt sich heraus, dass es einen unbekannten Dritten gibt, der auf Sternenflottenschiffen durch den Sektor fliegt und sein Unwesen treibt. Den Kopf dieser Bande spielt Barbara Luna (Lieutenant Moreau in "Ein Parallel-Universum"), der Kirk nun das Handwerk legen muss. Die Folge ist solide, wiederholt aber angefangen bei der Eröffnungsszene bis weit in die zweite Hälfte viele altbekannte Handlungsmotive. Da ist dann natürlich auch die zwangsläufige Scheinromanze, mit der Kirk seine Gegenspielerin im entscheidenden Moment von seinen Sabotagebemühungen ablenkt. Das Ende jedoch ist wieder halbwegs originell und soll an dieser Stelle nicht verraten werden. Insgesamt macht "Enemy: Starfleet" einen runden Eindruck und liegt durchaus auf dem Niveau von frühen "Enterprise"-Episoden. Die schauspielerische Leistung geht ebenfalls in Ordnung, auch wenn dies nach wie vor die Achillesferse der Produktion ist. "Enemy: Starfleet" soll noch im Mai im Internet veröffentlicht werden. "The Child"
Der Titel gleicht nicht zufällig dem der ersten Folge aus der zweiten Staffel von "Star Trek: The Next Generation". Während des Autorenstreiks war Paramount genötigt, auf nicht verwendete Skripte zurückzugreifen, die eigentlich für die nie produzierte zweite Fernsehserie um Captain Kirk und Crew Mitte der 70er-Jahre geschrieben worden waren (aus diesem Pool stammt übrigens auch "Enemy: Starfleet"). Nun hat James Cawley das Originalskript in fast unveränderter Form produziert.
Darüber hinaus (Achtung, Spoiler): Für die nahe Zukunft steht die Folge "Kitumba" auf dem Plan, in der die Enterprise den klingonischen Heimatplaneten Qo'noS besucht. Das Konzept ist erneut ein Skript aus dem 70er-Jahre-Fundus und hört sich originell und vielversprechend an. Auch diese Folge ist bereits im Kasten und muss nun durch die Nachbearbeitung. Für die ferne Zukunft hat Cawley bereits eine recht konkrete Idee, um die Brücke zu "Star Trek: The Motion Picture" zu schlagen. Er ist der Meinung, dass es einer Erklärung bedarf, dass Kirk die Beförderung zum Admiral annimmt und damit absichtlich der Enterprise den Rücken kehrt. Genauso sieht er in Spocks Streben nach Kolinahr und McCoys Austritt aus der Sternenflotte Entwicklungen, die nach einer Vorgeschichte verlangen. Seine Erklärung ist ein Trauma, welches das Trio auseinander reißt. Das Konzept sieht derzeit vor, dass zum Ende der Serie Kirks Neffe Peter während einer Krise stirbt und Spock dafür wegen einer kontroversen Entscheidung die Verantwortung trägt. Ob dieses Serienende tatsächlich eines fernen Tages realisiert wird, kann nur die Zeit zeigen. Auf der FedCon machte Cawley klar, dass er die Absicht hat, zwei komplette Staffeln, wenn auch mit etwas abgespeckter Episodenzahl, abzudrehen. Damit wäre das Finale noch immer mindestens 15 bis 20 Folgen entfernt. Drücken wir der "Phase II"-Crew die Daumen, dass ihr Atem noch so lange reicht. |
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"Ich hasse 'Zehn Vorne', weil es den Maßstab des Schiffes zerstört" Andrew Probert über seine Arbeit an "Star Trek" Andrew Proberts erster Kontakt mit "Star Trek" ereignete sich bei "Star Trek: Der Film", in welchem er sich unter dem künstlerischen Leiter Richard Taylor für allerhand Weltraum-Gerätschaft verantwortlich zeigte, darunter auch die Überarbeitung der Enterprise, von welcher das grundlegende Aussehen bereits von Matt Jeffries und Joe Jennings, welche die künstlerischen Leiter von "Star Trek: Phase II" waren, entworfen worden war. Im Jahre 1987 wurde Probert als Zeichner für "Star Trek: The Next Generation" angestellt. Während der Vorbereitung und der ersten Staffel der Serie arbeitete er an allen Raumschiffen, Sets und Außerirdischen, inklusive der "Enterprise-D" und ihrer Inneneinrichtung. Seine aktuellste Arbeit für "Star Trek" beinhaltet die Erstellung von konzeptionellen Vorlagen für "Star Trek: Online".
Probert: Die Sofas waren meine Idee, um mehr von einer Von-Angesicht-zu-Angesicht-Atmosphäre für die Hauptcharaktere zu schaffen. Die Idee mit dem Tisch (welche von den Produzenten kam) habe ich gehasst, weil es einfach nicht logisch war, einen Tisch in die Mitte zu stellen, wo sich alle sammeln würden, um die Situation zu diskutieren. Frage: Laut dem Buch "Star Trek Design" ("The Art of Star Trek") waren die Bühnenbildausstatter, unter der Leitung von Herman Zimmerman, zögerlich, Wandwinkel und Fensterformen zu benutzen, die mit dem Miniaturmodell der Enterprise-D korrespondiert hätten. Probert: Mit meiner Unterstützung hat sich Herman [Zimmerman] dieser kleinen Details angenommen. Frage: War das eine Ihrer größten Sorgen? Probert: Das ist immer mein erstes Anliegen, die Innenausstattung mit dem Außendesign abzustimmen, oder das Äußere so zu entwerfen, dass es mit dem Inneren harmoniert. [...] Ich hasste "Zehn Vorne", weil es den Maßstab des Schiffes zerstört hat. Außerdem habe ich extra große Fenstergruppen auf dem ganzen Schiff entworfen für genau diesen Zweck ... große Aufenthaltsräume. Trotzdem, wenn sie auf noch einer Lounge in der Nase der Untertassensektion bestanden hätten, hätte es funktioniert, die Fenster so zu lassen, wie sie waren (in dem Maßstab). Oder sie hätten angepasst werden können, ohne darauf anzuspielen, dass der Raum alleine schon halb so hoch ist wie der ganze Rand der Untertassensektion. Und es gab eine Menge Diskussionen darüber, wie viel Platz die Mannschaft hat ... aber es war Genes [Roddenberry] Idee, eine von ganz wenigen, die für mich einfach nicht funktioniert hat. Ich habe Gene gesagt, dass die Galaxy-Klasse dafür entworfen war, eine normale Besatzung von 3600 bis 3800 Mann an Bord zu haben, mit einem Maximum von 8000. Gene hat gesagt, dass die Serie sich die Zahl der Hintergrundextras nicht leisten könnte, welche so eine Mannschaftszahl nötig machen würde. Also hat er einfach festgelegt, dass nur 1100 Leute an Bord sind. Frage: Wir haben uns immer gewundert, warum wir nie andere Lounges außer "Zehn Vorne" gesehen haben. Probert: Günstigere Produktionskosten. Vergessen Sie die Logik hier. Frage: War ein Erholungsraum ähnlich dem der Enterprise aus dem Kinofilm jemals geplant für TNG? Probert: Nur in Bezug auf meine Planung der Außenfenster. Es gab riesige Fenster in dem Modell der Enterprise, sowohl an der Vorderseite von Deck 2 als auch an der Rückseite der Untertassensektion, unter dem Hauptshuttlehangar. |
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Die Ereignisse des Monats Juni 2010 Die Trek-Highlights der nächsten vier Wochen im Überblick, zusammengestellt von Peter Schipfmann. |
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| 14.Juni | 15.Juni | 16.Juni | 17.Juni | 18.Juni | 19.Juni | 20.Juni | ||||||||
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Was dem berufstätigen TV-Zuschauer entgeht ... und weshalb es kein Wunder ist, dass Serien schlechte Quoten haben Ich oute mich: Ja, ich bin berufstätig, verlasse morgens um kurz vor sieben das Haus und bin erst abends um kurz vor acht wieder da und dementsprechend früh gehe ich schlafen, nämlich meistens gegen 22.15 Uhr. Und damit entgehen mir natürlich all die genialen Serien, die zu dieser Uhrzeit und danach laufen. Aber bin ich mit diesem Verhalten die große Ausnahme? Bisher dachte ich das nicht, aber wenn ich mir das TV-Programm so ansehe, bin ich geneigt, meine Meinung zu ändern. Oder setzen die Sender darauf, die Serien zu später Stunde zu legen, damit diese niedrige Einschaltquoten haben und abgesetzt werden können? Gehen wir doch einmal eine typische Woche durch. Weiterführende Links Melanie Brosowski |
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"Raumstation Alpha-Base, 6" Die Romani Die Alpha-Base befindet sich im sicheren Orbit des Planeten Zulu 1. Die Umbauarbeiten auf der Station gehen zügig voran. Ruhe ist eingekehrt. Bis eines Tages ein Asteroid gesichtet wird, der laut Berechnungen des Schiffscomputers mit der Alpha-Base kollidieren würde. Wie erstaunt ist Sergeant Olsen, als er bei seiner Mission, Schubantriebe auf dem Gesteinsbrocken zu installieren, Leben auf dem Asteroiden entdeckt. Er und seine Partnerin Hully geraten in eine Fehde zwischen dem Taylonen Kamkara und der Romani Tilala. Anfangs können sich die beiden keinen Reim darauf machen und retten Tilala. Gemeinsam entkommen sie den angreifenden Taylonen. Tilala behauptet, nichts getan zu haben und aufgrund ihrer Herkunft von den Taylonen gejagt zu werden. Technische Details
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"Ich habe viel mehr Ideen, als ich Zeit habe, sie aufzuschreiben" Ein Leben zwischen Fantasy und Kinderbüchern Wieder einmal hatte das TZN Gelegenheit, einen Autor zu interviewen. Diesmal: Carsten Zehm.
TrekZone Network: Wer ist Carsten Zehm?
Zehm: Der Wechsel erfolgte eigentlich eher von der Fantasy hin zum Kinderbuch. "Die Chroniken" lagen schon eine geraume Zeit als Datei vor, noch länger als Idee und sehr viel länger in Form einer Kurzgeschichte. Ich schrieb meist Fantasy, ein paar Horror-Geschichten und Krimis. Dann kamen Märchen, von denen ich drei in der Reihe "Märchenbasar" veröffentlichte. Zu den Geschichten von den Zauberblumenwiesen kam es, weil ich meiner Tochter die erste dieser Geschichten vor Jahren zu Weihnachten schenkte − es war übrigens auch meine erste in einem Buch veröffentlichte Geschichte. Natürlich protestierte mein Sohn, völlig zu Recht. Also bekam er zu Ostern eine Fortsetzung der Geschichte. Zum nächsten Weihnachtsfest folgten zwei weitere Geschichten ... und so weiter. Irgendwann sagte meine Frau dann: "Die sind so toll, versuch es doch mal bei einem Verlag damit." Ich habe es bei einem Kinderbuchverlag probiert, und: Bingo. Da hatte ich allerdings den Vertrag für "Die Chroniken der Reisenden" schon in der Tasche. TZN: Worum geht es in "Die Chroniken der Reisenden"? Zehm: Die Ursprungsidee, die ich vor mehr als 20 Jahren in einer Kurzgeschichte entwickelte, ging von einer Parallelwelt der Erde aus, auf der intelligente Echsen lebten. Über eine Schwelle in Form einer Felswand konnten Reisende zwischen den Welten, zwischen den unterschiedlichen Ebenen der Erde, wechseln. Die Idee griff ich in dem Roman erneut auf und entwickelte sie weiter. Die intelligenten Echsen werden von einer Waffe bedroht, die irgendjemand auf ihrer Ebene "entsorgt" hat, dem Staub-Kristall. Nur Säugetiere gibt es nicht auf dieser Welt, und gerade die sind immun gegen die Wirkungen der Waffe. Die beiden Reisenden Karen und Mihai wechseln eher ungewollt von unserer Ebene auf die der Echsen und werden dort mit der Aufgabe konfrontiert, gegen den Staub-Kristall vorzugehen. Dabei habe ich mich nicht nur auf reine "Action" bezogen, von der es natürlich nicht fehlt. Mir kam es auch darauf an, das Zusammentreffen zweier so unterschiedlicher intelligenter Species zu hinterfragen. Und ein wenig Humor versuche ich auch einzubauen. Wenn Karen zum Beispiel versucht, einer der Echsen beizubringen, dass sie neue Hosen brauchen, oder wenn die anatomischen Unterschiede der Menschen die Echsen interessieren. Und selbstverständlich bringen Karen und Mihai ihre eigenen Probleme mit. TZN: Wie vereinst du Beruf, Familie und Hobby? Zehm: Das geht nur mit dem außergewöhnlich großen Verständnis meiner Familie. Nur weil alle drei akzeptieren, dass ich schreiben möchte, kann ich es auch. Immer wieder schießen mir meine Frau und meine Kinder den Rücken frei. Wobei sie aber auch nicht zu kurz kommen dürfen − ebenso wie mein Job. Das ist manchmal eine arge Gratwanderung. Wenn ich Abstriche machen muss, dann ist das in erster Linie am Schreiben. Ich sage immer ganz gerne: Ich habe viel mehr Ideen, als ich Zeit habe, sie aufzuschreiben. TZN: Wenn du vergleichst, was verkauft sich besser? Kinderbücher oder Fantasy? Zehm: Kann ich im Moment noch gar nicht sagen. Meine Kinderbücher bin ich bisher immer schnell vor allem bei älteren Kolleginnen losgeworden. Der Fantasy-Roman geht eher bei jüngerem Klientel. Aktuelle Verkaufszahlen aus dem Buchhandel habe ich noch nicht. TZN: Für welches Genre war es leichter, einen Verlag zu finden? Zehm: Für den Fantasy-Roman. Ich habe auf einer Internet-Plattform eine Mitarbeiterin des Acabus-Verlages kennen gelernt und die hat mich direkt nach einem Manuskript gefragt. Es lief so, wie sich das ein Autor nur wünschen kann. Übrigens auch in der Zusammenarbeit mit dem Verlag. TZN: Wird man als Autor irgendwann von Verlagen/Lesern in eine bestimmte Schublade gesteckt, nach dem Motto "Ach, der kann eh nur gute Kinderbücher schreiben, aber Fantasy traue ich ihm nicht zu!"? Zehm: Das kann ich bei Verlagen noch gar nicht sagen. Zu den Lesungen kommt − wie beim Buchverkauf − unterschiedliches Klientel. Bisher kommen nur wenige, die sagen "Toll, Carsten Zehm liest. Egal was er liest, den muss ich hören!". Einige haben mir schon gesagt: "Bleib bei Kinderbüchern und Kinderfantasy!" Andere meinten, ich solle mich auf Krimis konzentrieren. Ich habe auch Nachfragen nach Horror oder nach Fantasy. Meine Familie selber ist nicht so spezialisiert, obwohl ich da sehr genau gesagt bekomme, was gefällt. TZN: Ich habe gelesen, deine Kinder sind die schärfsten Kritiker − was durchfällt, wird nie veröffentlicht. Stimmt das? Oder wird dann noch so lange an dem Werk herumgefeilt, bis es passt? Zehm: Bei einigen Geschichten feile ich schon, bis es gefällt. So habe ich zum Beispiel ein Märchen mehrmals komplett überarbeitet, bis es meiner Frau gefiel. Ergebnis: Es wurde veröffentlicht. Zwei Horrorgeschichten dagegen, die in der Familie durchgefallen sind, fielen auch beim Verlag durch. So ähnlich ist es auch mit den Fantasy-Geschichten gelaufen. Und den Staub-Kristall hat meine Tochter als allererste Testleserin in den Händen gehabt. Ich achte schon darauf, was die Kinder und meine Frau sagen. Das ist für mich sehr wichtig. Und die sind lange darüber hinweg, dass sie alles einfach nur "cool" finden, was ich schreibe.
Zehm: Idyllisch ist es auch. Ich brauche das zum Schreiben. Und unseren großen Garten ebenfalls. Wenn ich schreibe, brauche ich einen freien Blick und das entsprechende "Rundherum". Aber ohne den Input durch meine Kinder, meine Frau und auch Freunde und Kollegen geht gar nichts. Wer mich kennt und meine Bücher liest, dem kann es durchaus passieren, dass er in der ein oder anderen Figur jemanden Bekanntes wiederentdeckt. TZN: Hast du ein schriftstellerisches Vorbild? Zehm: Tolkien natürlich. Aber auf jeden Fall auch Tad Williams. Jules Verne, Stevenson, und Twain gehören genauso dazu, wie auch Felicitas Mayall und Cornelia Funke. TZN: Hast du ein aktuelles Projekt? Zehm: (lächelnd) Ja. TZN: In Zeiten von E-Books und anderen technischen Spielereien, glaubst du, das gedruckte Buch hat noch eine Zukunft? Zehm: Auf jeden Fall noch eine ganze Reihe an Jahren. Lesen ist mehr als das Aufnehmen von Buchstaben. Lesen ist auch ein Buch festhalten, eine Seite umblättern, das Rascheln des Papiers zu hören, das Buch in der Hand zu halten ... TZN: Einige abschließende Worte? Zehm: Im Herbst ist eine größere Lesungsaktion im Raum Wiesbaden geplant, ein Freund hilft mir bei der Vorbereitung. Ich hoffe, das klappt alles so, wie wir das wollen. TZN: Vielen Dank für das Interview! Zehm: Bitteschön, gern geschehen. Weiterführende Links Carsten Zehm |
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Alien-Invasion Warum der Menschheit Außerirdische gut tun würden Kürzlich traf der weltbekannte Physiker Stephen Hawking in einer Doku-Serie des Discovery Channel die Aussage, dass die Wahrscheinlichkeit der Existenz von Außerirdischen mathematisch sehr hoch sei. Zugleich warnte er vor einer Kontaktaufnahme, da höher entwickelte Zivilisationen nach seinem Verständnis gefährlich sein müssten und uns die Menschheitsgeschichte ja am Beispiel der Wiederentdeckung Amerikas durch Kolumbus lehren würde, was bei einem solchen Zusammentreffen passiert. Doch müssen wir uns wirklich vor einer Invasion ängstigen? Eigentlich müsste Hawking bereits an seiner eigenen Person erkennen, dass es auch Lebewesen in diesem Universum gibt, die dieses friedlich erforschen wollen. Zudem sollte man Hawking intelligenter einschätzen als manche Personen im Weißen Haus, die andere Länder besetzen und terrorisieren. Sollte daher eine weitaus intelligentere Spezies nicht eher nach Hawking als nach George W. Bush kommen? Es ist seltsam, dass Hawking trotz seiner Intelligenz ein solcher Denkfehler unterläuft.
Der inszenierte Terror ist dabei Anlass für einen orwellschen Überwachungsstaat, der uns mit Sendungen wie "Big Brother" schmackhaft gemacht werden soll. Der aktuelle Titelsong spricht dabei Bände wie der Refrain "Herzlich willkommen in uns'rer schönen neuen Welt" zeigt. Da fehlt ja nur noch ein "-ordnung" daran, und Kameras in Bade- sowie Wohnzimmern sind alles andere als schön. Das US-Militär geht sogar noch einen Schritt weiter und plant, allen Soldaten RFID-Chips einzupflanzen (angeblich, damit diese nicht verloren gehen) und es ist gut möglich, dass dieses Schicksal bald uns allen blühen könnte. Hat sich zum Beispiel schon mal jemand gefragt, wozu wir 2011 eine Volkszählung brauchen? Ob die globale Elite nun von Außerirdischen kontrolliert wird, wie zum Beispiel David Icke behauptet, sei einmal dahingestellt. Es gibt zwar präastronautische Hinweise darauf, dass Luzifer, Baphomet und andere Gestalten, die von freimaurerischen Okkultisten wie Aleister Crowley oder Albert Pike angebetet wurden, keineswegs biblische Figuren, sondern Lichtbringer aus einer anderen Welt waren. Und man darf auch nicht vergessen, dass Crowley selbst behauptete, mit außerirdischen Meistern in Kontakt zu stehen. Inwieweit das einen Einfluss auf die menschliche Gier nach Profit und Macht hat, ist allerdings spekulativ. Fakt ist nur, dass wir weniger Angst vor der Versklavung durch außerirdische Invasoren haben sollten, als vielmehr vor unseren eigenen Regierungen, die uns gegen unseren Willen mit immer neuen Überwachungsgesetzen, sozialen Einschnitten, Kriegen und rücksichtsloser Umweltzerstörung ins Elend stürzen. Und eben jener globalen Elite wäre ein inszenierter Alienangriff äußerst dienlich. Bereits in den 1980ern sprach der damalige US-Präsident Ronald Reagan vor der versammelten UN davon, dass wir Menschen eine Bedrohung durch Außerirdische bräuchten, damit wir unsere Differenzen beilegen würden. Er benutzte tatsächlich das Wort "brauchen". Doch könnten wir unsere Differenzen nicht auch anders überwinden? Gerade Reagan als damaliger Präsident des Landes, welches die meisten Kriege führt und über die CIA Staatsstreiche wie 1973 in Chile organisiert, saß doch genau in der richtigen Position, die Welt friedlich zu verändern und tat nichts dergleichen. Stattdessen startete er mit dem "Star-Wars-Programm" die Militarisierung des Weltraums. Vergessen wir in diesem Zusammenhang nicht die Aussage von Dr. Carol Rosin vor dem National Press Club 2001, in welcher es hieß, dass die Militarisierung des Weltraums ein profitables Unternehmen sei und Wernher von Braun bereits in den 1970ern sagte, dass man nach dem Fall des Kommunismus erst eine Terrorbedrohung und letztendlich eine außerirdische Bedrohung kreieren würde, um diese Waffensysteme zu rechtfertigen.
Und Hollywood bereitet uns weiter auf die außerirdische Bedrohung vor. Ob "Aliens vs. Predator", "Krieg der Welten", "Star Trek XI" oder "Der Tag, an dem Erde stillstand" − überall wird die Menschheit überfallen und niedergemacht. Bei letzterem Film fällt dies besonders auf, da das Original von 1951 noch eine ganz andere, friedliche Botschaft hatte. Die mahnende Rede von Klatuu am Ende fehlt im Remake dagegen völlig. Und sehen wir auch, wie in diesen Filmen das Vorgehen des Militärs gegen die eigene Bevölkerung propagiert wird. In "AvP Requiem" wird gleich eine ganze Stadt atomar ausgelöscht. In der Tat ließe sich ein solches Vorgehen gegen die eigene Bevölkerung trefflich mit einer inszenierten Invasion rechtfertigen. Erinnern wir uns an Sgt. Clifford Stones Aussage beim Disclosure Project, dass es außerirdische Spezies gibt, die wie wir aussehen und unerkannt unter uns wandeln können. Daraus ließe sich ein Bedrohungsszenario entwickeln, aufgrund dessen man einfach jeden Menschen verfolgen, inhaftieren und foltern könnte und nicht nur Araber und Muslime, wie im Falle des inszenierten Terrors. Des Weiteren könnte man damit begründen, warum jeder Menschen einen RFID-Chip mit allen biometrischen Daten implantiert bekommen müsse − jeder, der sich dem verweigern würde, könnte als potenzieller Feind aus dem Verkehr gezogen werden. Eine inszenierte Alien-Invasion wäre das orwellsche Horrorszenario schlechthin. Und nun überlegen wir noch einmal, warum wir nicht nur von Hollywood, sondern gleichfalls von der Mainstreamwissenschaft immer massiver mit derartigen Angstszenarios konfrontiert werden. Was geht hier vor? Warum sind plötzlich alle namhaften Wissenschaftler unisono der Meinung, dass uns alle Außerirdischen ans Leder wollen, sofern sie denn die Möglichkeit dazu hätten? Wissenschaftlich ist diese Meinung jedenfalls nicht, denn sie blendet einige Fakten völlig aus. Die Erde wird schon seit Jahrtausenden von verschiedenen Außerirdischen besucht, und wenn diese uns hätten versklaven wollen, dann hätten sie das bereits getan, als wir noch mit dem Faustkeil durch die Wälder gerannt sind und nicht erst gewartet, bis wir Atomwaffen, Laser und Mikrowellen entwickeln. Nun wäre es möglich, dass wir auch schon Besuch von feindlichen Aliens hatten, wofür altindische und andere antike Schriften sprechen, in denen die Rede von einem "Krieg der Götter" oder "Kampf der Titanen" ist. Aber gerade diese Schriften beweisen doch, dass es ebenso Besucher geben muss, die unseren freien Willen respektieren und einen offenen Angriff durch eine feindliche Spezies verhindern würden. Das UFO-Phänomen der heutigen Zeit spricht ebenfalls gegen eine akute Invasionsgefahr. Zwar gibt es Spezies wie die Grey, die Menschen entführen und sie genetisch ausbeuten, aber alles weist darauf hin, dass sie sich bereits alles nehmen, was sie von uns brauchen. Die Chupa-Chupa-Vorfälle in Brasilien, bei denen Menschen von UFOs Blut abgezapft wurde und sogar einige zu Tode kamen, scheinen ebenfalls trotz der Gefährlichkeit eher ein Randphänomen als ein Hinweis auf eine bevorstehende Invasion zu sein. Welche Spezies auch hinter diesen makaberen Verstümmelungen stecken mag, sie scheinen bekommen zu haben, was sie wollten. Die Mehrheit der Besucher dürfte indes friedlicher Natur sein. Es wäre sogar möglich, dass im Falle eines Absturzes eher die Aliens Angst haben, in die Fänge des Militärs zu geraten, als dass wir vor ihnen Angst haben müssten. Denn wenn wir uns die irdische Gesellschaft ansehen, so sind wir die rückständigen Barbaren, die Kriege führen, plündern, brandschatzen und foltern. Für einen afghanischen Bauern gibt es keinerlei Grund, Aliens zu fürchten, wohl aber NATO-Truppen und Bundeswehr-Tornados.
Vielleicht mag das ganze Invasions-Szenario, welches unter dem Namen "Blue Beam Project" bekannt ist, heute noch zu unwahrscheinlich und abgefahren klingen, aber wie es scheint, werden wir bereits unterschwellig darauf vorbereitet. Wenn Derartiges tatsächlich stattfinden sollte, dann wäre die Zeit gekommen, diesen Artikel noch einmal hervorzuholen und die Ereignisse zu prüfen. Insbesondere dann, wenn sie in Zusammenhang mit astrologisch-numerologischen Spielereien stehen. Eine echte Invasion durch Außerirdische werden wir jedenfalls in nächster Zeit nicht fürchten müssen. In diesem Sinne, behalten Sie 2012 Ihre Freiheit im Auge. UFO-News Professor fordert UFO-Forschung als Studienfach ARTE verunglimpft Exopolitik Russischer Gouverneur von Aliens entführt Weiterführende Links Exopolitik.org Exopolitik.org Exopolitik.org Exopolitik.org YouTube.com YouTube.com YouTube.com YouTube.com YouTube.com |
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Klonen, Organspenden und Oger-Jagd Kino-Guide Juni 2010 "Splice − Das Genexperiment" (Frankreich/Kanada, 2009)
Inhalt
"Repo Men" (USA/Kanada, 2010)
Inhalt "Für immer Shrek" (USA 2010)
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Die Rückkehr von "Universal Soldier" DVD-Guide Juni 2010 1.6. − "Stepfather" DVD DES MONATS: Michael entdeckt, dass sein neuer Stiefvater eine mörderische Vergangenheit hat. Der Feind in der Familie: Vom Konzept her ein packendes Remake (2009), aber wenig originell und recht vorhersehbar. Mit dabei sind die TV-erprobten Dylan Walsh ("Nip/Tuck") und Penn Badgley ("Gossip Girl"). Auch auf Blu-ray. 2.6. − "Cornered − Das Killerspiel" Killer dezimiert eine Gruppe Taugenichtse beim Pokerspiel in einem Schnapsladen. Pro: skurrile Charaktere, nette Location. Contra: bewährtes Kill-Muster, teils schwache Darsteller. Das wohl bekannteste Gesicht: Steve Guttenberg ("Police Academy"). Auch auf Blu-ray. 3.6. − "From Within" Eine Selbstmordserie erschüttert eine streng gläubige Kleinstadt. Steckt ein Fluch dahinter? Atmosphärischer und düsterer Mystery-Thriller (2008) mit pikantem Thema, mit dabei sind Newcomerin Elizabeth Rice, Thomas Dekker (zurzeit mit "Nightmare on Elm Street" im Kino) und Adam Goldberg. Auch auf Blu-ray. 3.6. − "Universal Soldier: Regeneration" DVD DES MONATS: Terroristen nehmen Geiseln und besetzen Chernobyl-Reaktor. Da muss Supersoldat Deveraux ran. Das Vater-Sohn-Gespann John und Peter Hyams inszeniert einen schnörkellosen Action-Streifen (2009) auf Kinoniveau: Nach zwei billigen Sequels steigt das Niveau wieder. Original-Star Van Damme ist zurück, Lundgren hat einen Cameo. Die FSK-18 ist gegenüber der JK-Fassung einige Minuten gekürzt. Auch auf Blu-ray. 4.6. − "Das unsterbliche Monster" Auf einer Aristokraten-Familie lastet ein Werwolf-Fluch. Früher Genrevertreter (1942), stark in Schwarz-weiß inszeniert vom in die USA ausgewanderten deutschen Regisseur John Brahm. Eine neue Dokumentation (2007) im Bonusmaterial würdigt Brahms Karriere. 4.6. − "Deadwater" Als der Kontakt zu einem geheimen Militärschiff abbricht, soll ein Team Aufklärung betreiben. B-Horror (2008) mit einigen unnötigen Bezügen zum Irak-Krieg und bescheidenen Effekten. Die "Ehre" geben sich Workaholic Lance Henriksen ("Millenium", "Aliens") und Gary Stretch ("The Heavy"). 4.6. − "Gamer" DVD DES MONATS: Der zum Tode verurteilte Kable ist ein futuristischer Gladiator, der zu Showzwecken ferngesteuert wird. Sci-Fi-Actioneer (2009), in etwa so bunt und übertrieben wie "Speed Racer", nur deutlich brutaler. Star-Cast mit Gerard Butler, Kyra Sedgwick, Michael C. Hall und Milo Ventimiglia und rasanter Inszenierung, aber auch einem zu anspruchslosen Hirn-Aus-Schnellschuss. Als FSK-18 und als FSK-16 erhältlich. Auch auf Blu-ray. 10.6. − "Bathory − Die Blutgräfin" Eine Adlige entführt und tötet Jungfrauen, um selber ewig jung zu sein. Die historische Figur der Bathory musste schon für einige Streifen herhalten, diese trans-europäische Co-Produktion (2008) enttäuscht leider durch wirre Story und schwache Dialoge. Schade um der guten Besetzung wegen: Anna Friel, Karel Roden, Hans Matheson und Franco Nero. Auch auf Blu-ray. 11.6. − "Ben 10: Alien Swarm" Ben Tennyson muss einen Schwarm biomechanischer Bienen aufhalten. Kiddie-Sci-Fi (2009), die in den USA bereits mehrere Serien (real und animiert) und Einzel-Filme umfasst. Hierzulande erscheint jetzt erst mal dieses Standalone sowie die Zeichentrickserie (2008). 11.6. − "Pulse 3" Fiese Geister kommen via Web zu Justine. Wirr, lausiger Look (Greenscreen): Wie auch Teil 2 enttäuscht dieses DVD-Sequel (2008) zum Kinoerstling. 11.6. − "Teeth − Wer zuletzt beißt, beißt am besten" Nicht lachen: Eine Vagina mit Zähnen entmannt Dawns aufdringliche Verehrer. Horror-Komödie (2007), aber nicht auf die primitive Art. Skurrile Parodie für Genrekenner. 24.6. − "Haunting of Winchester House" Familie zieht in ein verfluchtes Haus. Nicht wirklich trashig oder billig, trotzdem ein lausiger Gruselfilm (2009), der auch noch mit 3D-Fassung inklusive Brillen auf Kundenfang geht. Hände weg! 24.6. − "KM 31 − Der Tod wartet bei Kilometer 3" Catalina kommt einer Reihe von mysteriösen Unfällen auf die Spur. Spannende Spuk-Story (2006) aus mexikanischer Produktion nach einer dort sehr bekannten Legende. 25.6. − "All Souls Day: Dia de los Muertos" Amerikanische Touristen geraten in Mexiko an Zombies. Ordentlich produziert, storytechnisch aber nach dem bekannten Schema ablaufend: mäßiger Horror-Streifen (2005) für Alles-Seher. 25.6. − "Flick − Zombies sind auch nur Menschen..." Polizistin jagt einen untoten Killer. Britische Horror-Komödie (2008) mit schrägem Soundtrack (Rockabilly), billigem Look und Oscar-Preisträgerin Faye Dunaway, die sich wohl wundert, was aus ihrer Karriere geworden ist. 25.6. − "Stargate Universe − Pilot" Ein Sprung durch das Stargate bringt ein Team auf ein mysteriöses Raumschiff. Technisch beeindruckender Pilotfilm (2009) zur neuen Sci-Fi-Serie mit Robert Carlyle, die versucht, etwas vom festgefahrenen "Stargate"-Konzept wegzukommen. 25.6. − "Swamp Devil" Melanie entdeckt, dass eine fiese Kreatur im Sumpf Menschen umbringt. B-Horror (2008) mit 08/15-Formel, wenigstens mit ordentlichen Schauspielern, Sets und Effekten. |
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Eine Erfolgsgeschichte Zum Abschied des Space Shuttles Atlantis Nach 32 Flügen, über 25 Jahren Betriebszeit und Millionen von Kilometern um unseren Globus ist die Zeit für das Shuttle Atlantis gekommen, am Boden zu bleiben. Dies ist die Geschichte der Atlantis und ihrer größten Missionen.
Es war US-Präsident George W. Bush, der im Januar 2004 das Ende des Shuttle-Programmes und damit auch das Ende der Atlantis verkündete. Es sollte ursprünglich dem 2010 ebenfalls gestrichenen Constellation-Programm Platz machen. Früheren Planungen nach sollte das Ende der Atlantis bereits 2008 eintreffen, da zu diesem Zeitpunkt eine größere Wartungsperiode angesetzt war, welche normalerweise über ein Jahr Zeit in Anspruch nimmt. Der Orbiter sollte danach als Ersatzteillager für die beiden anderen Shuttles dienen. 2007 wurde dann aber entschieden, einen Großteil der anfallenden Arbeiten in die normalen Wartungsphasen zwischen den Missionen zu schieben und damit konnte das nächste Wartungsintervall von 2008 auf Anfang 2011 verschoben werden. Ausreichend, um alle noch ausstehenden Missionen zu fliegen. Namensvetter der Atlantis war die RV Atlantis, ein zweimastiges Segelschiff und das erste, welches für ein ozeanografisches Institut in den USA fuhr (Woods Hole Oceanographic Institution). Im Laufe der Dienstzeit gab es zwei größere Generalwartungen (OMDP − Orbiter Maintenance Down Period), bei denen die Atlantis wieder mit den neusten Technologieren ausgestattet wurde. Dazu wurde bei der ersten Wartungsperiode 1992 ein Bremsfallschirm installiert sowie Equipment, um die Aufenthaltsdauer im All zu verlängern (EDO Package). Letzteres wurde jedoch bei der zweiten OMDP 1997 wieder entfernt, um Gewicht für die Flüge zur ISS einzusparen. Zudem wurde bei der zweiten Generalüberholung auch ein so genanntes Glascockpit installiert, also Flachbildschirme und eine leicht geänderte Menüführung. Zudem konnte das Navigationssystem von TACAN auf GPS umgestellt werden und man nutzte die Gelegenheit noch, um Atlantis mit dem Docking Adapter auszustatten, der nötig war, um an der Internationalen Raumstation andocken zu können. Atlantis' erste Mission, STS-51J, war zugleich der zweite Flug eines Shuttles für das US-Verteidigungsministerium. Dabei konnte der Kommunikationssatellit DSCS III 1985 in einem Orbit in 591 Kilometer Höhe ausgesetzt werden. Nur bei drei von sechs Shuttle-Missionen zum Weltraumteleskop Hubble ging es für das Space Shuttle überhaupt höher hinaus. Bei der dritten Mission im Dezember 1988, STS 27, wäre es beinahe zu einer Katastrophe gekommen. Etwa 85 Sekunden nach dem Start löste sich ein Stück Isolation des rechten Feststoffmotors und traf die Atlantis. Vor der Landung wurden die Astronauten daher angewiesen, einen Teil des Hitzeschutzes mit Hilfe des Roboterarmes zu untersuchen. Aufgrund der Geheimhaltung der Mission konnten nur verschlüsselte und schlecht aufgelöste Bilder zum MCC (Mission Control Center) gesendet werden. Die Beschädigungen wurden fälschlicherweise als Lichter und Schatten interpretiert und eine Landung für unproblematisch erklärt. Bei der Besichtigung nach dem Wiedereintritt konnten Schäden an etwa 700 Kacheln festgestellt werden, eine fehlte völlig. Nur weil an dieser Stelle eine Verankerung für eine Antenne war und damit etwas dickere Metallplatten das Durchschmelzen des heißen Plasmas verhindert hatten, konnte die Atlantis sicher landen. Doch zur Geschichte der Atlantis gehören auch große Erfolge. So konnte Atlantis bei STS 30, im Jahre 1989, die erste interplanetare Sonde innerhalb des Shuttle-Programmes aussetzen. Die Sonde Magellan erreichte ihr Ziel, die Venus, etwa ein Jahr nach dem Aussetzen durch die Atlantis. Eine zweite interplanetare Sonde konnte Atlantis schon bei ihrer nächsten Mission, STS 34, aussetzen. Die Raumsonde Galileo konnte den Jupiter und seine Monde erstmals längere Zeit genauer untersuchen. 1995 schließlich koppelte die Atlantis während der Mission STS 71, übrigens der 100. bemannte amerikanische Start, erstmals mit der russischen Raumstation MIR, was diesen Verbund zu dem bis dahin größten Objekt im Erdorbit machte. Insgesamt koppelte die Atlantis auf sieben Missionen mit der russischen Raumstation und legte somit das Fundament für die spätere Zusammenarbeit an der ISS.
Allerdings gab es eine kleine Ausnahme bei der Regelung "ISS only". Die Wissenschaftsgemeinde machte massiv Druck auf die NASA, um das alternde Weltraumteleskop Hubble noch einmal zu warten und damit dessen Einsatzzeit zu verlängern, bis der Nachfolger "James-Webb-Telescope" ins All gebracht werden kann. Die Raumfähre Atlantis ergatterte diese letzte Wartungsmission und damit auch die letzte Shuttle-Mission, welche nicht zur Internationalen Raumstation führte. Gleichzeitig war dies auch der erste Besuch der Atlantis bei Hubble, denn bei den vorhergehenden Wartungsmissionen wurden nur die Schwesterschiffe Discovery und Endeavour beziehungsweise Columbia eingesetzt. Letztere sollte das Teleskop ursprünglich auch wieder zurück mit auf die Erde nehmen, aber dieser Plan wurde nach dem Unfall verworfen. Stattdessen installierte die Crew der Atlantis einen Dockingadapter, der es später einmal ermöglichen soll, dass zukünftige Raumfahrzeuge die Aufgabe des geordneten Deorbit übernehmen können. Bei dieser Mission führte die Atlantis in ihrer Nutzlastbucht auch eine IMAX-Kamera mit sich, woraus der IMAX-Film "Hubble 3D" entstand. Aufgrund der großen Orbithöhe und der fortgeschrittenen Technologie im Bereich der Digitalfotografie entstanden auch beeindruckende Fotoaufnahmen. Ein Blick in das NASA-Archiv für Shuttle-Missionen lohnt sich bei STS 125 besonders (siehe Link am Ende des Artikels). Nach dieser letzten Mission zum Hubble-Teleskop standen schließlich nur noch zwei weitere Missionen für die Atlantis auf dem Plan sowie eine eventuelle Rettungsmission. Bei STS 129 lieferte die Atlantis noch einmal viele externe Ersatzteile zur ISS, wie zum Beispiel einen Ammoniaktank oder auch Gyroskope zur Lageregelung. Den letzten geplanten Flug absolvierte die Atlantis vom 14. bis 26. Mai 2010 mit STS 132. Dabei brachte sie das russische Erweiterungsmodul Rasswjet zur Station. Die Atlantis landete sicher am 26. Mai und wird, um zur Not als Rettungsshuttle für die STS-134-Mission bereit zu stehen, noch einmal in der OPF (Orbiter Processing Facility) gewartet und in Stand gesetzt. Good Bye, Atlantis! Atlantis-Fakten
Weiterführende Links TZN Raumfahrer.net: STS-132 TZN Raumfahrer.net: STS-129 TZN Raumfahrer.net: STS-125 |
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Impressum Die Macher und die rechtlichen Dinge im Überblick Ausgabe 146 erscheint am 1. Juli 2010. TrekZone Network Die meistgelesenen täglichen "Star Trek"-News im
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