Sie sind noch nicht Abonnent der "Incoming Message", möchten das monatliche TZN-Magazin aber in Zukunft immer am Monatsanfang kostenlos in Ihre Mailbox geliefert bekommen? − Hier haben Sie die Möglichkeit, die "Incoming Message" zu abonnieren.
 

TZN

incoming message

"Engel und Boten Gottes, steht uns bei!"

 − Dr. Leonard McCoy
 − in "Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart"

Juni 2010

 

ISSN 1684-7385

Volume VI

Ausgabe 92 (#145)

 features

 

Aufstieg und Absturz

Trek-Cast unter der Lupe

Für welche TOS-Darsteller Trek das einzige Karriere-Highlight bedeutete

"Star Trek" und kein Ende

"Phase II"

Auf der FedCon gabs einen Blick in die Zukunft des Fan-Projekts

Space Shuttle Atlantis

Ab in den Ruhestand

Rückblick auf eine reale Erfolgsgeschichte im All

 

Vorwort

Wir sind Grand Prix!


Liebe Leserinnen und Leser,

unglaublich, aber wahr − Lena hat den 55. Eurovision Song Contest (ehemals: Grand Prix d'Eurovision de la Chanson) gewonnen. Dies ist für Deutschland der zweite Sieg seit der Gründung im Jahr 1956; 1982 gewann Nicole in Harrogate im Vereinigten Königreich den Wettbewerb mit dem Lied "Ein bisschen Frieden".

Doch der Mai geht auch mit einer traurigen Nachricht zu Ende. Am 29. des letzten Monats erlag der amerikanische Schauspieler Dennis Hopper einem Krebsleiden. Hopper galt als sehr exzentrischer Schauspieler und wurde vor allem durch den Film "Easy Rider" bekannt. 1957 spielte er an der Seite von DeForest Kelley in dem Western "Zwei rechnen ab".

Die NordCon, der offizielle Sommeranfang, "Shrek 4: Für immer Shrek" ... all dies sind Dinge, die uns im Juni bevorstehen. Die FedCon, das Highlight des Jahres, liegt hinter uns und es gibt viele News, die Sie auf unserer Website nachlesen können. Vor allem für Leseratten wird 2010 ein gutes "Star Trek"-Jahr. Aber vergessen Sie auch nicht, die Natur zu genießen, die jetzt mit aller Macht versucht, die Monate der Kälte nachzuholen. Gönnen Sie sich einen Spaziergang, lauschen Sie dem Gezwitscher der Jungvögel, schauen Sie jungen Kätzchen beim Tollen zu − kurz, genießen Sie das Leben. Denn wir sind Grand Prix!


Viel Spaß beim Lesen!

Melanie Brosowski
Chefredakteurin

 
   

Inhalt

Die ganze Ausgabe auf einen Blick

Für wen hat "Star Trek" den Durchbruch gebracht ...

... und wer ist an "Star Trek" gescheitert? − Teil 1: TOS

Fortsetzung im Netz: "Star Trek: Phase II"

Was die Fans demnächst erwartet

"Ich hasse 'Zehn Vorne', weil es den Maßstab des Schiffs zerstört"

Andrew Probert über seine Arbeit an "Star Trek"

Die Ereignisse des Monats

Geburtstage, neue Bücher und Cons in den USA

Was dem berufstätigen TV-Zuschauer entgeht

... und weshalb es kein Wunder ist, dass Serien schlechte Quoten haben

"Raumstation Alpha-Base, 6"

Die Romani

"Ich habe viel mehr Ideen, als ich Zeit habe, sie aufzuschreiben"

Ein Leben zwischen Fantasy und Kinderbüchern

Klonen, Organspenden und Oger-Jagd

Kino-Guide Juni

Die Rückkehr von "Universal Soldier"

DVD-Guide Juni

Alien-Invasion

Warum der Menschheit Außerirdische gut tun würden

Eine Erfolgsgeschichte

Zum Abschied des Space Shuttles Atlantis

Impressum

Redaktion, Abonnement und Copyrights.

Wussten Sie, dass...

... in dem Film "Star Trek: Das unentdeckte Land" das blaue Essen auf dem Tisch die Schauspieler so anekelte, dass sie regelrecht bestochen werden mussten, damit sie es aßen?

... der Name Rura Penthe aus dem Walt-Disney-Film "20.000 Meilen unter dem Meer" stammt? In dem Film erzählt Kapitän Nemo, er sei aus einem Gefangenenlager namens Rura Penthe ausgebrochen.

... David Letterman in seiner Show Witze darüber machte, als bekannt wurde, dass die Originalcrew bei einem sechsten Film mitspielt? Er scherzte, der Film würde wohl "Auf der Suche nach Geritol" heißen...


^ nach oben

 
   

Für wen hat "Star Trek" den Durchbruch gebracht ...

... und wer ist an "Star Trek" gescheitert? − Teil 1: TOS

Innerhalb von über 700 Episoden und mittlerweile elf Kinofilmen sind Hunderte von Darsteller aufgetreten, die durch "Star Trek" zu Ruhm und Ehren, aber auch nur bis zum Äquivalent der Sozialhilfe gekommen sind. An dieser Stelle werden aus Platz- (und Zeit-)gründen nur die Hauptdarsteller und der ein oder andere "Ausreißer" beleuchtet.

Jeffrey Hunter: Ob der amerikanische Darsteller dem Publikum wirklich zu dröge war, wie einige Quellen behaupten und deswegen gegen den kanadischen Darsteller Shatner ausgetauscht werden musste, wird wohl nie mehr so richtig geklärt werden können. Vieles, was "Star Trek" heute ist, darf schon bereits den geschönten Legenden zugeschrieben werden. Nur die Produktion hätte sich gegen Hunter entscheiden können, da "The Cage" einer Zuschauerschar zunächst verwehrt blieb. Fakt ist, dass Hunter sich selbst gegen eine Bindung an eine Serie entschied. Auch wenn ein Gastauftritt wünschenswert gewesen wäre, um mit "The Cage" eine Staffelübergabe zu haben, lehnte Hunter ab. Der Darsteller blieb jedoch recht glücklos. Ein Arbeits- und ein Sportunfall verletzten Hunter wie sein Alter Ego Pike schwer. Schließlich starb er 1969 wohl an den Folgen eines Treppensturzes, den er nach einer Hirnblutung erlitt, während der Operation im Alter von 42 Jahren. Als Captain Pike wird er jedoch unvergessen bleiben.

 
 

Auch wenn Shatner beruflich erfolgreich war, privat war er es kaum.


William Shatner: der unkaputtbare und unverwüstliche Frauenheld. Shatner hat es geschafft. Mit der Rolle des Captain Kirk wurde er weltberühmt. Doch beließ er es nicht dabei. Shatner ist ein Arbeitstier. Filme, Serien, Shows, Romane, Comics, CDs, Pferdeshows und Biografien schmücken sein Leben. Während der Dreharbeiten zu einer "Star Trek"-Folge starb sein Vater. Shatners "Star Trek"-Leben wurde in "Galaxy Quest" parodiert. Sein "Get a Life" zu einem Fan thematisierte er selbst in einer Autobiografie. Auch wenn Shatner beruflich erfolgreich war, privat war er es kaum. Seine Frauengeschichten ließen Ehen zerbrechen. Der tragische Tod seiner Frau Nerine ist vielen noch im Gedächtnis. Diverse Leute lasteten Shatner deren Tod an, wie zweimal weiland bei "Columbo ", die Polizei schloss jedoch Fremdverschulden aus.

Die angebliche familiäre Atmosphäre am Set von "Star Trek" war mehr als Fake. Seine egomanischen Züge ließen Szenen streichen. Noch heute ziert ihn eine Hassbeziehung mit George Takei. "Star Trek" hat Shatner aber den Weg für weitere Rollen geebnet. Untrennbar wird der Mime allerdings mit Captain Kirk verbunden sein. Shatner ist Kirk, Kirk Shatner. Auch hier gibt es für Interessenten, wie für fast jeden anderen TOS-Darsteller auch, ein biografisches Comic.

Leonard Nimoy: Mit der Pop-Ikone Spock wird er ewig eins sein. Er spielte den Vulkanier in beiden Pilotfilmen, in der kompletten TOS-Reihe, sprach ihn in TAS, hatte einen Auftritt in der denkbaren Doppelfolge "Unification", spielte ihn in sieben Kinofilmen. Allerdings hatte der Mime nach Auffassung der Fans die Nase von dem Spitzohr für einige Zeit voll. 1977 schlug er den Fans "I am not Spock" um die Ohren. Viele Fans hielten das für einen Affront. Dabei wollte er nur Unterschiede zwischen Spock und Nimoy aufzeigen. 18 Jahre später hat er dann "I am Spock" veröffentlichen lassen. Angeblich in einem Versuch, die Missverständnisse auszuräumen, die sein 77er-Buch verursacht habe.

DeForest Kelley: Wird hier nicht vergessen. Kelley war ein schüchterner Zeitgenosse und der einzige des Triumvirats, der mit derselben Frau verheiratet blieb. Doch wie James Doohan verurteilten beide beliebte Rollen die beiden Darsteller in eine Schublade. Kelley hatte in einem Interview in den 90ern befürchtet, dass die Worte "He's dead, Jim" auf seinem Grabstein stehen werden. Er hat nie eine eigene Autobiografie verfasst, aber der beliebte Darsteller hat dennoch eine Biografie bekommen: "From Sawdust to Stardust".

James Doohan: hat wenig ernsthafte Angebote erhalten. In einem "Knight Rider"-Film wars ganz besonders peinlich, in "Loaded Weapon" spielte er auch sein Alter Ego. Außer "Star Trek" blieb dem eigentlich vielschichtigen Mimen nichts. Unglaublich peinlich wurde dann seine Autobiografie, die er dann mit Peter David verfasste ... "Scotty: 'Star Trek's' Scotty. In his own words: Beam me up, Scotty!"

George Takei: ist größtenteils an "Star Trek" gescheitert. Immer auf der Suche nach seiner eigenen Excelsior-Serie, gibt er nicht dem Desinteresse daran die Schuld, sondern seiner asiatischen Abstammung und moniert die Ungerechtigkeit der Welt. Darüber hinaus outete er sich als homosexuell. Dies ist an sich logischerweise nicht schlimm, doch die Art, wie er seine Homosexualität in die Öffentlichkeit stellt, war insbesondere an "The Roast of William Shatner" mehr als peinlich. Seine Quittung sind dann die häufigen "Hello"-Auftritte in "Family Guy". Mithin ist sein ständiges Streitgehabe mit Bill Shatner einfach nur nervig. Takei hat dann auch nicht versucht, von seinem Sulu-Image loszukommen und spielt nicht nur in Fanproduktionen mit, sondern verulkt sich auch selbst − unter anderem in "Malcolm mittendrin" und "Scrubs". Auch er hat seine Biografie: "Zu den Sternen", erschienen beim Heel-Verlag.

Walter Koenig: war ebenfalls wenig erfolgreich nach "Star Trek". Er versuchte sich als PSI-Cop Bester bei "B5", aber ansonsten ward er kaum gesehen. Zum ersten Kinofilm erschien dann sein Buch: "Chekov's Enterprise".

 
 

Nichols hängt den alten "Star Trek"-Zeiten nach.


Nichelle Nichols: Der Damenwelt war in TOS wenig Erfolg beschieden. Außer ihre tollen Beine zeigen war leider nicht viel mit den Frauen los. Auch in der Realität hatte sowohl Nichols als auch Whitney, auf die später noch eingegangen wird, nicht allzu viel Erfolg. Nichols hängt den alten "Star Trek"-Zeiten nach. Dachte sogar während der Serie schon an den Ausstieg, wohl weil ihr "Grußfrequenzen offen" nicht reichten. Dutzende von Szenen wurden ihr dank Shatner gestrichen. Uhuras Charakter hat nur während der Buchreihen manchmal mehr zu tun. Auf ihr Alter Ego im elften Kinofilm müsste gesondert eingegangen werden. Wie viel Wahrheit in der Aussage steckt, niemand Geringerer als Dr. Martin Luther King hätte sie darum bemüht, nicht aus der Serie auszusteigen, ist unklar. Jedenfalls zögert sie nicht darum, dies bei jedem Auftritt zu erwähnen. In "Nicht nur Uhura" kann man ihre Autobiografie finden, die als Hardcover im Heyne-Verlag erschienen ist.

Grace Lee Whitney: Wer erinnert sich nicht an die tolle Blondine mit der traumhaften Figur und den süßen Kulleraugen sowie der lächerlichsten Filmfrisur aus der ersten Staffel? Yeoman Rand trat nur in wenigen Folgen in TOS auf, hinterließ dort aber einen bleibenden Eindruck. Unterschwellig scharf auf Captain Kirk, stellte sie eine "Gefahr" für die weibliche Zuschauerschar dar, denn der Captain sollte ja für die Damenwelt "erreichbar" und "frei" bleiben. Für einige Zuschauer ist dies natürlich unverständlich, aber dies war ein offizieller Grund. Damit wurde Rands Darstellerin Whitney in eine Schublade gesteckt, aus die sie schwer herauskam. Whitney hatte unter anderem ein schweres Alkohol- und Drogenproblem. Diese wurde in einer unautorisierten Comic-Biografie angerissen. In einer Autobiografie hat sie dann mitgeteilt, dass der von ihr darin nicht näher genannte "Executive" sie zweimal sexuell belästigt hat. Ungeschönt wird in "The Longest Trek − My Tour of the Galaxy" ihr Privatleben auf den Tisch gelegt. Wenn Whitney nicht die Serie vorzeitig verlassen hätte, wären ihr die in den Jahren darauf folgenden privaten Probleme vielleicht erspart geblieben.

Die Kurve hat Whitney recht spät gekriegt. In vier der mittlerweile elf "Star Trek"-Filme hat sie ihre Rolle erneut aufgenommen. Auch in der "Voyager"-Episode "Flashback" sowie in einigen auserwählten Fanproduktionen hat sie die wenig anerkannte Rolle wieder gespielt. Auch wenn die Szenen in "Flashback" ... größtenteils eine technische und dramaturgische Meisterleistung waren, nervten die Auftritte von Whitney etwas.

Fortsetzung folgt ...

Eddie Paskey: Eddie wer? Wer zur Hölle soll das denn sein? Kenne ich nicht. Oh doch, den kennt jeder. Aber vielleicht nicht unter seinen richtigen Namen. Wie wärs denn mit Lt. Leslie? Der Mime hat in fast jeder Episode mitgespielt − als Crewmitglied Leslie, als Crewmitglied Connors, als Fahrer von Fahrzeugen in entscheidenden Episoden und Szenen und als Double. Man muss echt mal darauf achten. Er ist fast immer dabei. Paskey musste jedoch aus der Serie aussteigen, weil er die Scheinwerfer nicht mehr vertragen hat. 2004 ist er dann in einer Fanproduktion erneut aufgetreten. Paskey scheiterte zwar nicht an "Star Trek", seine Schauspielerkarriere endete jedoch mit der Serie. Aufgrund seiner jedoch nicht unerheblichen Vielzahl von Auftritten sei er hier lobend aufgeführt.

Weiterführende Links

  • Amazon.de: Jetzt bestellen
    "From Sawdust to Stardust: The Biography of DeForest Kelley, 'Star Trek's' Dr. McCoy" (Taschenbuch).

  • Amazon.de: Jetzt bestellen
    "Beam me up, Scotty: 'Star Trek's' Scotty − In his own words: Beam me up, Scotty" (Taschenbuch).

  • Trek-Cast

    Für viele Schauspieler brachte "Star Trek" Ruhm und Ehre und eine steile Karriere, für manche kam nach "Star Trek" jedoch nichts mehr. Lesen Sie hier, wer weiterkam und wer scheiterte, in einem Beitrag von Christian Freitag.


     

    ^ nach oben

     
       

    Fortsetzung im Netz: "Star Trek: Phase II"

    Was die Fans demnächst erwartet

    Seit 2004 erscheint zirka einmal jährlich eine neue Folge "Star Trek". Darin kämpfen Captain Kirk und Mr. Spock gegen eine Armada von Planetenkillern, wird Mr. Sulu durch temporale Anomalien geschickt und es stirbt gar Lieutenant Chekov an einem tödlichen Alterungsvirus. Das vierte Jahr der Fünfjahresmission geht im Internet auf Sendung.

    Natürlich ist "Star Trek: Phase II", früher unter "Star Trek: New Voyages" bekannt, nicht die einzige Fanproduktion im Trek-Universum. Aber im Gegensatz zu vielen anderen Fanfilmen, die sich meist mit Bluescreens für Kulissen zufrieden geben oder PC-Spiele in Animationsprogramme umfunktionieren, reproduziert "Phase II" die Originalserie recht detailgetreu.

    James Cawley, Produzent und Kirk-Mime, hat anhand der Originalbaupläne viele Sets der Original-Enterprise auf einem Gelände in New York nachgebaut. 100.000 Dollar seines Privatvermögens stecken nach eigenen Angaben in Bühne und Requisiten. Letztere wurden nicht nur nachgebaut, sondern auch als Originale auf Versteigerungen erworben. Cawley selbst war ein Praktikant am Set von "Star Trek: The Next Generation" und ist als ehemaliger Helfer von TNG-Kostümdesigner William Ware Theiss nun selbst für viele der auf dem Bildschirm zu sehenden Kostüme verantwortlich. Die Spezialeffekte jedoch werden digital beigesteuert, nicht wie in den 60er-Jahren per Miniatur realisiert.

    Nach sechs Folgen und viel Gastprominenz (Denise Crosby, Walter Koenig, George Takei) ist die Serie zurzeit der Maßstab für zahlreiche andere Fanproduktionen. Zur FedCon XIX in Bonn brachte James Cawley die Rohfassung zweier neuer Folgen mit, die nach Möglichkeit noch dieses Jahr via Internet veröffentlicht werden sollen.

    "Enemy: Starfleet"

    Ursprünglich sollte die Enterprise für diese Folge eine Umrüstung erhalten, die sie in Richtung des Schiffs aus "Star Trek: The Motion Picture" entwickelt hätte. Um dies vorzubereiten, war sie bereits in dem vorangegangenen Zweiteiler "Blood and Fire" spektakulär ramponiert worden. Darren Dochterman, verantwortlich für das digitale Modell der Enterprise im Director's Cut von "Star Trek: The Motion Picture", hatte bereits das Modell für diese umgerüstete Enterprise entworfen. Das wurde jedoch bei seiner Veröffentlichung im Internet nicht besonders gut aufgenommen, so dass die reparierte Enterprise jetzt doch wieder so aussieht wie vor der Raumschlacht.

     
     

    Cawleys Kirk hüpft und rennt in shatnerscher Manier zwischen Explosionen zickzack und rollt sich schwungvoll in Deckung.


    Die Folge beginnt mit einer der ersten Außenszenen, an die sich das Team getraut hat. Cawley war bisher besorgt darüber, dass ohne eine ausreichend fremdartige Landschaft die Szenen zu unprofessionell wirkten, so dass die meisten Folgen bisher fast ausschließlich im Studio entstanden. Das Warten hat sich weitestgehend gelohnt, die Aufnahmen wirken ausreichend überzeugend. Ähnlich wie in der Original-Folge "Ganz neue Dimensionen" ("Arena") wird das Außenteam von Außerirdischen angegriffen, die in der Sternenflotte eine tödliche Gefahr sehen. Cawleys Kirk hüpft und rennt in shatnerscher Manier zwischen Explosionen zickzack und rollt sich schwungvoll in Deckung.

    Das Außenteam nimmt einen der Angreifer fest, und schnell stellt sich heraus, dass es einen unbekannten Dritten gibt, der auf Sternenflottenschiffen durch den Sektor fliegt und sein Unwesen treibt. Den Kopf dieser Bande spielt Barbara Luna (Lieutenant Moreau in "Ein Parallel-Universum"), der Kirk nun das Handwerk legen muss.

    Die Folge ist solide, wiederholt aber angefangen bei der Eröffnungsszene bis weit in die zweite Hälfte viele altbekannte Handlungsmotive. Da ist dann natürlich auch die zwangsläufige Scheinromanze, mit der Kirk seine Gegenspielerin im entscheidenden Moment von seinen Sabotagebemühungen ablenkt. Das Ende jedoch ist wieder halbwegs originell und soll an dieser Stelle nicht verraten werden.

    Insgesamt macht "Enemy: Starfleet" einen runden Eindruck und liegt durchaus auf dem Niveau von frühen "Enterprise"-Episoden. Die schauspielerische Leistung geht ebenfalls in Ordnung, auch wenn dies nach wie vor die Achillesferse der Produktion ist.

    "Enemy: Starfleet" soll noch im Mai im Internet veröffentlicht werden.

    "The Child"

    Der Titel gleicht nicht zufällig dem der ersten Folge aus der zweiten Staffel von "Star Trek: The Next Generation". Während des Autorenstreiks war Paramount genötigt, auf nicht verwendete Skripte zurückzugreifen, die eigentlich für die nie produzierte zweite Fernsehserie um Captain Kirk und Crew Mitte der 70er-Jahre geschrieben worden waren (aus diesem Pool stammt übrigens auch "Enemy: Starfleet"). Nun hat James Cawley das Originalskript in fast unveränderter Form produziert.

    Beim Durchqueren einer Energiewolke kommt ein fremdes Wesen an Bord der Enterprise und schwängert Lieutenant Isel. Der Fötus entwickelt sich mit rasender Geschwindigkeit. Kurz nach der Geburt des Kindes taucht ein fremdes Raumschiff auf, das die Enterprise sowohl am Weiterflug als auch der Umkehr hindert. Die Situation eskaliert, als das fremde Schiff plötzlich eine giftige Substanz auf das Föderationsschiff beamt und damit die Besatzung einer tödlichen Dosis aussetzt. Unter Zeitdruck muss die Crew herausfinden, welche Verbindung zwischen dem schnell alternden Kind und dem Raumschiff besteht, um die Enterprise zu retten.

    Das Vorhaben war und ist gewagt. "The Child" ist auch in der Ursprungsfassung ein hoch emotionaler Stoff, der für das Ensemble von Cawley kein unbedeutendes Risiko darstellt. In die Schlacht folgt der Zuschauer Kirk und Co. inzwischen auch in dieser Inkarnation ohne große Irritationen, aber sensibler Stoff, wie zum Beispiel die homoerotische Liebesszenen im Zweiteiler "Blood and Fire", ist schon gehörig nach hinten losgegangen. An dieser Front ist die Episode jedoch erfreulich solide, wenn auch nicht überragend. Dazu tragen vor allem die Gaststars Anna Schnaitter und Ayla Cordell bei, die der Mutter-Kind-Beziehung erfolgreich Leben einhauchen. Dagegen wirkt Brandon Stacy leider deplatziert, der sich in seinem zweiten Auftritt als Spock noch nicht völlig in der Rolle zurechtfindet und sie leider ohne jede Ironie spielt.

    Insgesamt war das "Phase II"-Team nicht unbedingt gut beraten, den bekannten Stoff ein zweites Mal zu verfilmen. Besonders in der ersten Hälfte der Folge sind viele Dialoge völlig wortgleich zu der "Next Generation"-Episode, was die Frage aufwirft, warum man sich nicht die Mühe gemacht hat, hier noch mal das Drehbuch zu überarbeiten. Auch der weitere Verlauf der Folge hebt sich nur noch oberflächlich von der TNG-Version ab. Trotz deutlicher Handlungsunterschiede in der zweiten Hälfte bleibt der emotionale Kern der Geschichte unberührt, nämlich der Trennung von Mutter und Kind.

    Handwerklich ist "The Child" die vermutlich beste Folge des "Phase II"-Projekts, bietet aber mangels Überraschungen keine packende Unterhaltung.

     
     

    Spezialeffektkünstler Tobias Richter hat vor, in einige Szenen einen digitalen Lieutenant Arex hinzuzufügen.


    Auch wenn der auf der FedCon gezeigte Schnitt schon etwas älter war und die Arbeiten daran inzwischen weiter fortgeschritten sind, werden wir noch eine ganze Weile auf die fertige Fassung warten müssen. Spezialeffektkünstler Tobias Richter (siehe TZN-Interview in Incoming Message 137) hat vor, in einige Szenen einen digitalen Lieutenant Arex hinzuzufügen. Dazu müssen jedoch noch einige Szenen im Laufe des Jahres nachgedreht werden. Auf das Endergebnis darf man sicher gespannt sein.

    Darüber hinaus (Achtung, Spoiler):

    Für die nahe Zukunft steht die Folge "Kitumba" auf dem Plan, in der die Enterprise den klingonischen Heimatplaneten Qo'noS besucht. Das Konzept ist erneut ein Skript aus dem 70er-Jahre-Fundus und hört sich originell und vielversprechend an. Auch diese Folge ist bereits im Kasten und muss nun durch die Nachbearbeitung.

    Für die ferne Zukunft hat Cawley bereits eine recht konkrete Idee, um die Brücke zu "Star Trek: The Motion Picture" zu schlagen. Er ist der Meinung, dass es einer Erklärung bedarf, dass Kirk die Beförderung zum Admiral annimmt und damit absichtlich der Enterprise den Rücken kehrt. Genauso sieht er in Spocks Streben nach Kolinahr und McCoys Austritt aus der Sternenflotte Entwicklungen, die nach einer Vorgeschichte verlangen. Seine Erklärung ist ein Trauma, welches das Trio auseinander reißt. Das Konzept sieht derzeit vor, dass zum Ende der Serie Kirks Neffe Peter während einer Krise stirbt und Spock dafür wegen einer kontroversen Entscheidung die Verantwortung trägt.

    Ob dieses Serienende tatsächlich eines fernen Tages realisiert wird, kann nur die Zeit zeigen. Auf der FedCon machte Cawley klar, dass er die Absicht hat, zwei komplette Staffeln, wenn auch mit etwas abgespeckter Episodenzahl, abzudrehen. Damit wäre das Finale noch immer mindestens 15 bis 20 Folgen entfernt. Drücken wir der "Phase II"-Crew die Daumen, dass ihr Atem noch so lange reicht.

    Trek-Fan-Serien

    Impressionen der "Phase II"-Vorführungen auf der FedCon von Christopher Kurtz.


     

    ^ nach oben

     
       

    "Ich hasse 'Zehn Vorne', weil es den Maßstab des Schiffes zerstört"

    Andrew Probert über seine Arbeit an "Star Trek"

    Andrew Proberts erster Kontakt mit "Star Trek" ereignete sich bei "Star Trek: Der Film", in welchem er sich unter dem künstlerischen Leiter Richard Taylor für allerhand Weltraum-Gerätschaft verantwortlich zeigte, darunter auch die Überarbeitung der Enterprise, von welcher das grundlegende Aussehen bereits von Matt Jeffries und Joe Jennings, welche die künstlerischen Leiter von "Star Trek: Phase II" waren, entworfen worden war.

    Im Jahre 1987 wurde Probert als Zeichner für "Star Trek: The Next Generation" angestellt. Während der Vorbereitung und der ersten Staffel der Serie arbeitete er an allen Raumschiffen, Sets und Außerirdischen, inklusive der "Enterprise-D" und ihrer Inneneinrichtung. Seine aktuellste Arbeit für "Star Trek" beinhaltet die Erstellung von konzeptionellen Vorlagen für "Star Trek: Online".

    Im Juli 2005 hat "Forgotten Trek" Probert mit einigen Fragen dem Design der Inneneinrichtung der Enterprise betreffend kontaktiert. Er war freundlicherweise bereit, ein paar Einblicke zu gewähren, welche nachfolgend niedergeschrieben sind.

    Frage: Ihre erste Aufgabe, nachdem Sie für TNG engagiert wurden, bestand darin, Konzepte für das Design der Brücke zu erstellen. Eine frühe Version des Autorenhandbuchs beschreibt die neue Brücke als eine Kombination von "Instrumenten zur Schiffskontrolle, Sitzungszimmer, Informationsgewinnungsstation und Offiziersmesse. Mit anderen Worten, viele der Dinge, die auch auf der alten Brücke geschehen sind, passieren hier, aber mit weniger Betonung auf die Steuerung des Raumschiffes." Wie zeigt sich dieser neue, weniger mechanische Ansatz in Ihren frühen Entwürfen für die Brücke der Enterprise?

    Andrew Probert: Zum einen gab es weniger Überwachungsstationen, und diejenigen, die da waren, wurden in weniger wichtigen Positionen an der Rückseite angeordnet. Gene [Roddenberry] wollte wirklich, dass das Schiff nur von den Steuerungs- und Betriebspositionen aus manövriert wird, mit einem federführenden Brückenoffizier ... also insgesamt nur drei Leute. Wann immer sich eine Krise anbahnte, würden mehr Leute ihre Stationen auf der Rückseite der Brücke beziehen. Sie haben das niemals gezeigt.

     
     

    "Die Idee mit dem Tisch habe ich gehasst, weil es einfach nicht logisch war, einen Tisch in die Mitte zu stellen, wo alle die Situation diskutieren."


    Frage: Einige Ihrer vorläufigen Entwürfe beinhalteten Sofas und sogar einen Konferenztisch auf der Brücke. Ging der Trend damals in diese Richtung, oder waren das Ihre Ideen?

    Probert: Die Sofas waren meine Idee, um mehr von einer Von-Angesicht-zu-Angesicht-Atmosphäre für die Hauptcharaktere zu schaffen. Die Idee mit dem Tisch (welche von den Produzenten kam) habe ich gehasst, weil es einfach nicht logisch war, einen Tisch in die Mitte zu stellen, wo sich alle sammeln würden, um die Situation zu diskutieren.

    Frage: Laut dem Buch "Star Trek Design" ("The Art of Star Trek") waren die Bühnenbildausstatter, unter der Leitung von Herman Zimmerman, zögerlich, Wandwinkel und Fensterformen zu benutzen, die mit dem Miniaturmodell der Enterprise-D korrespondiert hätten.

    Probert: Mit meiner Unterstützung hat sich Herman [Zimmerman] dieser kleinen Details angenommen.

    Frage: War das eine Ihrer größten Sorgen?

    Probert: Das ist immer mein erstes Anliegen, die Innenausstattung mit dem Außendesign abzustimmen, oder das Äußere so zu entwerfen, dass es mit dem Inneren harmoniert. [...] Ich hasste "Zehn Vorne", weil es den Maßstab des Schiffes zerstört hat. Außerdem habe ich extra große Fenstergruppen auf dem ganzen Schiff entworfen für genau diesen Zweck ... große Aufenthaltsräume. Trotzdem, wenn sie auf noch einer Lounge in der Nase der Untertassensektion bestanden hätten, hätte es funktioniert, die Fenster so zu lassen, wie sie waren (in dem Maßstab). Oder sie hätten angepasst werden können, ohne darauf anzuspielen, dass der Raum alleine schon halb so hoch ist wie der ganze Rand der Untertassensektion.

    Und es gab eine Menge Diskussionen darüber, wie viel Platz die Mannschaft hat ... aber es war Genes [Roddenberry] Idee, eine von ganz wenigen, die für mich einfach nicht funktioniert hat. Ich habe Gene gesagt, dass die Galaxy-Klasse dafür entworfen war, eine normale Besatzung von 3600 bis 3800 Mann an Bord zu haben, mit einem Maximum von 8000. Gene hat gesagt, dass die Serie sich die Zahl der Hintergrundextras nicht leisten könnte, welche so eine Mannschaftszahl nötig machen würde. Also hat er einfach festgelegt, dass nur 1100 Leute an Bord sind.

    Frage: Wir haben uns immer gewundert, warum wir nie andere Lounges außer "Zehn Vorne" gesehen haben.

    Probert: Günstigere Produktionskosten. Vergessen Sie die Logik hier.

    Frage: War ein Erholungsraum ähnlich dem der Enterprise aus dem Kinofilm jemals geplant für TNG?

    Probert: Nur in Bezug auf meine Planung der Außenfenster.

    Es gab riesige Fenster in dem Modell der Enterprise, sowohl an der Vorderseite von Deck 2 als auch an der Rückseite der Untertassensektion, unter dem Hauptshuttlehangar.

    Trek-Interview

    Andrew Robert, der bereits unter Richard Taylor arbeitete, über seinen Beitrag zu "Star Trek". Übersetzt von Sebastian Kowald.


     

    ^ nach oben

     
       

    Die Ereignisse des Monats

    Juni 2010

    Die Trek-Highlights der nächsten vier Wochen im Überblick, zusammengestellt von Peter Schipfmann.

    Trek-Kalender

     
     

    Montag

     

    Dienstag

     

    Mittwoch

     

    Donnerstag

     

    Freitag

     

    Samstag

     

    Sonntag

     
     
           01.Juni    02.Juni    03.Juni    04.Juni    05.Juni    06.Juni  
         

    Geburtstag
    René Auberjonois
    (Odo)

     

    Geburtstag
    Zachary Quinto
    (Spock, "Star Trek XI")

    Geburtstag
    Anthony Montgomery
    (Travis Mayweather)

             
       07.Juni    08.Juni    09.Juni    10.Juni    11.Juni    12.Juni    13.Juni  
     

    Geburtstag
    Karl Urban
    (Leonard McCoy, "Star Trek XI")

    Geburtstag
    Gary Graham
    (Soval)

     

    Geburtstag
    James Darren
    (Vic Fontaine)

             

    Geburtstag
    Malcolm McDowell
    (Soran)

     
       14.Juni    15.Juni    16.Juni    17.Juni    18.Juni    19.Juni    20.Juni  
       

    Geburtstag
    Robin Curtis
    (Saavik)

     

    Geburtstag
    John Cho
    (Hikaru Sulu, "Star Trek XI")

     

    Buch
    Dean Wesley Smith (u. a.):
    "Strange New Worlds VI"
    Bestellen

    Buch
    Keith R. DeCandido:
    "Die Gesetze der Föderation"
    Bestellen

    Geburtstag
    Zoë Saldana
    (Uhura, "Star Trek XI")

           
       21.Juni    22.Juni    23.Juni    24.Juni    25.Juni    26.Juni    27.Juni  
       

    Geburtstag
    Tim Russ
    (Tuvok)

       

    Buch
    David Mack:
    "Destiny 1: Götter der Nacht"
    Bestellen


     

    Convention
    Trek Expo, Tulsa
    3 Tage
    Infos

    Convention
    The Official "Star Trek" Convention (Vancouver)
    3 Tage
    Infos

       

    Geburtstag
    Susanna Thompson
    (Borg Queen, "Voyager")

     
       28.Juni    29.Juni    30.Juni                  
     

    Geburtstag
    Alice Krige
    (Borg Queen, TNG und "Star Trek: Der erste Kontakt")

                         
     


     

    ^ nach oben

     
       

    Was dem berufstätigen TV-Zuschauer entgeht

    ... und weshalb es kein Wunder ist, dass Serien schlechte Quoten haben

    Ich oute mich: Ja, ich bin berufstätig, verlasse morgens um kurz vor sieben das Haus und bin erst abends um kurz vor acht wieder da und dementsprechend früh gehe ich schlafen, nämlich meistens gegen 22.15 Uhr. Und damit entgehen mir natürlich all die genialen Serien, die zu dieser Uhrzeit und danach laufen. Aber bin ich mit diesem Verhalten die große Ausnahme? Bisher dachte ich das nicht, aber wenn ich mir das TV-Programm so ansehe, bin ich geneigt, meine Meinung zu ändern. Oder setzen die Sender darauf, die Serien zu später Stunde zu legen, damit diese niedrige Einschaltquoten haben und abgesetzt werden können?

    Gehen wir doch einmal eine typische Woche durch.

    Montag: Zuerst "Fringe − Grenzfälle des FBI" und anschließend "FlashForward". Genial. "Supernatural" jedoch muss ich mir schon wieder aufnehmen.

    Dienstag: Nichts mit Science-Fiction. Dafür "CSI: Miami" und "Dr. House". Eine Alternative? Ich weiß nicht, die Wahl zwischen "Goodbye Deutschland" und "Zuhause im Glück" erscheint mir eher wie eine Farce. Die weitaus interessanteren Dokumentationen kommen nach 22.00 Uhr: "37°", "Außergewöhnliche Menschen" und andere.

    Mittwoch: Wir freuen uns auf drei wild zusammengestellte "Stargate"-Folgen hintereinander: "Stargate: Universe", "Stargate: Atlantis" und "Stargate". Schade, dass ich nur ein Fan der letzteren Serie bin und schon alle Folgen gesehen habe. Alternativen? Nicht wirklich: "Grey's Anatomy", "Policy Academy", "Die Super Nanny"... Und auch hier wieder, die interessanten Serien und Dokus kommen danach: "Abenteuer Wissen", "Die Reportage" und "Auslandsreporter".

    Donnerstag: Zwei Klassiker: "Babylon 5" und "Akte X". "Jericho" ist dann wieder was zum Aufnehmen, genauso wie "Menschen hautnah" und "Taken".

    Freitag: Der Tag, an dem man mal länger gucken kann, weil am nächsten Tag Ausschlafen angesagt ist. Science-Fiction-Fans jedoch gehen leer aus. Mit "CSI: NY" kann ich mich anfreunden, danach jedoch sieht es mau aus. Alternativen? Kaum: "Wer wird Millionär", "Ein Fall für zwei", "Chiemgauer Volkstheater" − Hilfe! Und nach 22.00 Uhr? "Die Oliver Pocher Show", "Der Prinz von Bel Air" − irgh, schlimmer als das Kurz-nach-acht-Programm. Höchste Zeit also, sich die Aufnahmen der Vorabende reinzuziehen.

    Samstag: Der Abend in der Woche, wo junge Leute eigentlich auf der Piste sind − und dementsprechend sieht auch das Fernsehprogramm aus. Fußball, eine Rosamunde-Pilcher-Verfilmung, das Ohnsorg-Theater... Grausam.

    Sonntag: Ein netter Film zum Ausklang der Woche, schön. In 90 Prozent der Fälle kommt das auch hin. Bei den restlichen 10 Prozent ziehe ich ein Halma-Spiel oder eine "Star Trek"-Episode auf DVD vor Schade, dass die meisten guten Sachen zu später Stunde laufen. Aber wie heißt es so schön: Jede Generation bekommt das Programm, das es verdient.

    Weiterführende Links

  • Melanie Brosowski
    Die offizielle Website der Autorin.

  • SF-Zone

    Das TV-Programm aus der Sicht eines arbeitenden Menschen ... von Melanie Brosowski.


     

    ^ nach oben

     
       

    "Raumstation Alpha-Base, 6"

    Die Romani

    Die Alpha-Base befindet sich im sicheren Orbit des Planeten Zulu 1. Die Umbauarbeiten auf der Station gehen zügig voran. Ruhe ist eingekehrt. Bis eines Tages ein Asteroid gesichtet wird, der laut Berechnungen des Schiffscomputers mit der Alpha-Base kollidieren würde.

    Wie erstaunt ist Sergeant Olsen, als er bei seiner Mission, Schubantriebe auf dem Gesteinsbrocken zu installieren, Leben auf dem Asteroiden entdeckt. Er und seine Partnerin Hully geraten in eine Fehde zwischen dem Taylonen Kamkara und der Romani Tilala. Anfangs können sich die beiden keinen Reim darauf machen und retten Tilala. Gemeinsam entkommen sie den angreifenden Taylonen. Tilala behauptet, nichts getan zu haben und aufgrund ihrer Herkunft von den Taylonen gejagt zu werden.

    Mit knapper Not rettet ein Beamstrahl die Fliehenden, initiiert von Kett Norka, der Anführerin der Imperialen. Sie bringt gleichzeitig Licht ins Dunkel, denn sie ahnt, dass Tilala den Taylonen etwas Wichtiges gestohlen hat. Und sie liegt richtig. Zeitgleich überschlagen sich die Ereignisse auf der Alpha-Base. Carmen di Machento verändert sich. Sie redet ständig vom "Kollektiv" und fordert den Sanitätsandroiden, Tim Wagnis, auf, das Kollektiv zusammenzuführen. Der völlig überforderte Wagnis würde gerne Captain Schwing um Rat bitten, doch sie kämpft selbst gegen massive Probleme an. Irgendetwas übernimmt die Kontrolle über ihren Geist. Und damit nicht genug, Scott Fish erhält die Nachricht, dass sich noch immer Terroristen an Bord der Alpha-Base befinden.

    Wie man anhand der Inhaltsangabe sehen kann, tut sich viel in Folge 6. Zwei neue Völker werden eingeführt. Die stolzen und kriegerischen Taylonen und die Romani, Nomaden des Weltalls. Ich war begeistert von der Handlung, die an keiner Stelle stockte oder logische Durchhänger erkennen ließ. "Raumstation Alpha-Base" hat sich zu einer erstklassigen Sci-Fi-Serie gemausert. Im Vergleich zu den Folgen 1 und 2 hat die Crew hinter der Fassade einen Quantensprung hingelegt.

    Mit dabei sind wieder unsere bekannten "Voyager"-Sprecher (Gertie Honeck, Frank-Otto Schenk, Stefan Staudinger). Neu dieses Mal: Anita Hopt als Romani Tilala. Eine gelungene Besetzung. Hoffentlich bleibt sie an Bord. Die Soundkulisse ist passend zur Handlung eingesetzt und tritt dezent zurück, wenn ein Dialog gesprochen wird.

    Fazit: Super! Weiter so! Wenn die Serie auf diesem Niveau bleibt, wird es Preise regnen. Sci-Fi-Fans sollten hier unbedingt zugreifen.

    Technische Details


    Verlag Maritim Verlagsgruppe Hermann

    Auflage 1 (Februar 2010)

    Sprache Deutsch

    ISBN-10 3867142661

    ISBN-13 978-3867142663

    Altersfreigabe 12 Jahre

    Weiterführende Links

  • Amazon.de: Jetzt bestellen
    "Raumstation Alpha-Base 06: Die Romani" (Audio-CD).

  • Hörspiel-Zone

    Die neusten Abenteuer der Raumstation Alpha-Base. Für Sie gehört von Christiane Gref.


     

    ^ nach oben

     
       

    "Ich habe viel mehr Ideen, als ich Zeit habe, sie aufzuschreiben"

    Ein Leben zwischen Fantasy und Kinderbüchern

    Wieder einmal hatte das TZN Gelegenheit, einen Autor zu interviewen. Diesmal: Carsten Zehm.

    TrekZone Network: Wer ist Carsten Zehm?

    Carsten Zehm: In erster Linie ein ganz normaler Familienmensch, verheiratet, zwei Kinder, ein Hund, ein Lehmhaus in Deutschlands ältester Genossenschaftssiedlung (Eden bei Oranienburg). Ich bin einer, der im Brotberuf Berufsschullehrer ist, jemand, der seinen Garten genauso braucht wie das Joggen. Ich liebe Urlaube am Meer oder im Gebirge, fahre auch mal Kanu und angele, lese unwahrscheinlich viel und möchte viel mehr schreiben als ich zeitmäßig kann.

    TZN: Wie bist du zum Schreiben gekommen?

    Zehm: Ich hab kurz vor der zehnten Klasse angefangen zu schreiben. Mir fiel der "Menschen wie Götter"-Zyklus von Sergej Snegow in die Hand. Es geht dort unter anderem um eine Zivilisation, deren Vertreter andere Planeten überfällt und deren Bewohner entführt. Und da dachte ich: Was, wenn so etwas der Menschheit widerfahren würde? Also kaufte ich drei Schreibhefte für drei Teile und schrieb den Roman "Erde ohne Menschen". Der liegt noch immer irgendwo in den Tiefen meines alten Schreibtisches ... und da sollte er auch bleiben. Seit dem schrieb ich mehr oder weniger regelmäßig. Während des Studiums und meiner Armeezeit ruhte die Schreiberei. Später noch einmal, als die Aufgaben als Vater zweier kleiner Kinder sehr viel Zeit in Anspruch nahmen. Da konzentrierte ich mich mehr auf das Erfinden und Erzählen von Geschichten.

    TZN: Du schreibst schon seit deiner Jugend. Was haben damals deine Eltern und Freunde gesagt und was sagen sie heute dazu?

    Zehm: Von "Blödsinn" über "Mach doch, wenn du willst" bis "Finde ich toll. Haste was Neues geschrieben?" war alles dabei. Wobei mich meine Eltern hauptsächlich unterstützten, bei den Freunden war das Echo eher zweigeteilt.

     
     

    "Zu den Geschichten von den Zauberblumenwiesen kam es, weil ich meiner Tochter die erste dieser Geschichten vor Jahren zu Weihnachten schenkte − es war übrigens auch meine erste in einem Buch veröffentlichte Geschichte."


    TZN: Dein erstes Buch war ein Kinderbuch, dein jetziges Projekt "Die Chroniken der Reisenden" ist Fantasy. Wie kommt es zu diesem Wechsel?

    Zehm: Der Wechsel erfolgte eigentlich eher von der Fantasy hin zum Kinderbuch. "Die Chroniken" lagen schon eine geraume Zeit als Datei vor, noch länger als Idee und sehr viel länger in Form einer Kurzgeschichte. Ich schrieb meist Fantasy, ein paar Horror-Geschichten und Krimis. Dann kamen Märchen, von denen ich drei in der Reihe "Märchenbasar" veröffentlichte. Zu den Geschichten von den Zauberblumenwiesen kam es, weil ich meiner Tochter die erste dieser Geschichten vor Jahren zu Weihnachten schenkte − es war übrigens auch meine erste in einem Buch veröffentlichte Geschichte.

    Natürlich protestierte mein Sohn, völlig zu Recht. Also bekam er zu Ostern eine Fortsetzung der Geschichte. Zum nächsten Weihnachtsfest folgten zwei weitere Geschichten ... und so weiter. Irgendwann sagte meine Frau dann: "Die sind so toll, versuch es doch mal bei einem Verlag damit." Ich habe es bei einem Kinderbuchverlag probiert, und: Bingo. Da hatte ich allerdings den Vertrag für "Die Chroniken der Reisenden" schon in der Tasche.

    TZN: Worum geht es in "Die Chroniken der Reisenden"?

    Zehm: Die Ursprungsidee, die ich vor mehr als 20 Jahren in einer Kurzgeschichte entwickelte, ging von einer Parallelwelt der Erde aus, auf der intelligente Echsen lebten. Über eine Schwelle in Form einer Felswand konnten Reisende zwischen den Welten, zwischen den unterschiedlichen Ebenen der Erde, wechseln. Die Idee griff ich in dem Roman erneut auf und entwickelte sie weiter. Die intelligenten Echsen werden von einer Waffe bedroht, die irgendjemand auf ihrer Ebene "entsorgt" hat, dem Staub-Kristall. Nur Säugetiere gibt es nicht auf dieser Welt, und gerade die sind immun gegen die Wirkungen der Waffe. Die beiden Reisenden Karen und Mihai wechseln eher ungewollt von unserer Ebene auf die der Echsen und werden dort mit der Aufgabe konfrontiert, gegen den Staub-Kristall vorzugehen. Dabei habe ich mich nicht nur auf reine "Action" bezogen, von der es natürlich nicht fehlt. Mir kam es auch darauf an, das Zusammentreffen zweier so unterschiedlicher intelligenter Species zu hinterfragen. Und ein wenig Humor versuche ich auch einzubauen. Wenn Karen zum Beispiel versucht, einer der Echsen beizubringen, dass sie neue Hosen brauchen, oder wenn die anatomischen Unterschiede der Menschen die Echsen interessieren.

    Und selbstverständlich bringen Karen und Mihai ihre eigenen Probleme mit.

    TZN: Wie vereinst du Beruf, Familie und Hobby?

    Zehm: Das geht nur mit dem außergewöhnlich großen Verständnis meiner Familie. Nur weil alle drei akzeptieren, dass ich schreiben möchte, kann ich es auch. Immer wieder schießen mir meine Frau und meine Kinder den Rücken frei. Wobei sie aber auch nicht zu kurz kommen dürfen − ebenso wie mein Job. Das ist manchmal eine arge Gratwanderung. Wenn ich Abstriche machen muss, dann ist das in erster Linie am Schreiben.

    Ich sage immer ganz gerne: Ich habe viel mehr Ideen, als ich Zeit habe, sie aufzuschreiben.

    TZN: Wenn du vergleichst, was verkauft sich besser? Kinderbücher oder Fantasy?

    Zehm: Kann ich im Moment noch gar nicht sagen. Meine Kinderbücher bin ich bisher immer schnell vor allem bei älteren Kolleginnen losgeworden. Der Fantasy-Roman geht eher bei jüngerem Klientel. Aktuelle Verkaufszahlen aus dem Buchhandel habe ich noch nicht.

    TZN: Für welches Genre war es leichter, einen Verlag zu finden?

    Zehm: Für den Fantasy-Roman. Ich habe auf einer Internet-Plattform eine Mitarbeiterin des Acabus-Verlages kennen gelernt und die hat mich direkt nach einem Manuskript gefragt. Es lief so, wie sich das ein Autor nur wünschen kann. Übrigens auch in der Zusammenarbeit mit dem Verlag.

    TZN: Wird man als Autor irgendwann von Verlagen/Lesern in eine bestimmte Schublade gesteckt, nach dem Motto "Ach, der kann eh nur gute Kinderbücher schreiben, aber Fantasy traue ich ihm nicht zu!"?

    Zehm: Das kann ich bei Verlagen noch gar nicht sagen.

    Zu den Lesungen kommt − wie beim Buchverkauf − unterschiedliches Klientel. Bisher kommen nur wenige, die sagen "Toll, Carsten Zehm liest. Egal was er liest, den muss ich hören!". Einige haben mir schon gesagt: "Bleib bei Kinderbüchern und Kinderfantasy!" Andere meinten, ich solle mich auf Krimis konzentrieren. Ich habe auch Nachfragen nach Horror oder nach Fantasy. Meine Familie selber ist nicht so spezialisiert, obwohl ich da sehr genau gesagt bekomme, was gefällt.

    TZN: Ich habe gelesen, deine Kinder sind die schärfsten Kritiker − was durchfällt, wird nie veröffentlicht. Stimmt das? Oder wird dann noch so lange an dem Werk herumgefeilt, bis es passt?

    Zehm: Bei einigen Geschichten feile ich schon, bis es gefällt. So habe ich zum Beispiel ein Märchen mehrmals komplett überarbeitet, bis es meiner Frau gefiel. Ergebnis: Es wurde veröffentlicht. Zwei Horrorgeschichten dagegen, die in der Familie durchgefallen sind, fielen auch beim Verlag durch. So ähnlich ist es auch mit den Fantasy-Geschichten gelaufen. Und den Staub-Kristall hat meine Tochter als allererste Testleserin in den Händen gehabt. Ich achte schon darauf, was die Kinder und meine Frau sagen. Das ist für mich sehr wichtig. Und die sind lange darüber hinweg, dass sie alles einfach nur "cool" finden, was ich schreibe.

     
     

    Wenn ich schreibe, brauche ich einen freien Blick und das entsprechende "Rundherum".


    TZN: Du wohnst in einem Lehmhaus. Das hört sich idyllisch an. Lässt du dich für deine Werke durch deine Umgebung inspirieren oder sind es eher deine Kinder, die den Impuls geben?

    Zehm: Idyllisch ist es auch. Ich brauche das zum Schreiben. Und unseren großen Garten ebenfalls. Wenn ich schreibe, brauche ich einen freien Blick und das entsprechende "Rundherum". Aber ohne den Input durch meine Kinder, meine Frau und auch Freunde und Kollegen geht gar nichts. Wer mich kennt und meine Bücher liest, dem kann es durchaus passieren, dass er in der ein oder anderen Figur jemanden Bekanntes wiederentdeckt.

    TZN: Hast du ein schriftstellerisches Vorbild?

    Zehm: Tolkien natürlich. Aber auf jeden Fall auch Tad Williams. Jules Verne, Stevenson, und Twain gehören genauso dazu, wie auch Felicitas Mayall und Cornelia Funke.

    TZN: Hast du ein aktuelles Projekt?

    Zehm: (lächelnd) Ja.

    TZN: In Zeiten von E-Books und anderen technischen Spielereien, glaubst du, das gedruckte Buch hat noch eine Zukunft?

    Zehm: Auf jeden Fall noch eine ganze Reihe an Jahren. Lesen ist mehr als das Aufnehmen von Buchstaben. Lesen ist auch ein Buch festhalten, eine Seite umblättern, das Rascheln des Papiers zu hören, das Buch in der Hand zu halten ...

    TZN: Einige abschließende Worte?

    Zehm: Im Herbst ist eine größere Lesungsaktion im Raum Wiesbaden geplant, ein Freund hilft mir bei der Vorbereitung. Ich hoffe, das klappt alles so, wie wir das wollen.

    TZN: Vielen Dank für das Interview!

    Zehm: Bitteschön, gern geschehen.

    Weiterführende Links

  • Carsten Zehm
    Die offizielle Website des Autors.

  • Mellis Autorenecke

    Über eine Schwelle in Form einer Felswand konnten Reisende zwischen den Welten, zwischen den unterschiedlichen Ebenen der Erde, wechseln ... Carsten Zehm über sich, seine Bücher und vieles mehr. Ein Interview von Melanie Brosowski.


     

    ^ nach oben

     
       

    Alien-Invasion

    Warum der Menschheit Außerirdische gut tun würden

    Kürzlich traf der weltbekannte Physiker Stephen Hawking in einer Doku-Serie des Discovery Channel die Aussage, dass die Wahrscheinlichkeit der Existenz von Außerirdischen mathematisch sehr hoch sei. Zugleich warnte er vor einer Kontaktaufnahme, da höher entwickelte Zivilisationen nach seinem Verständnis gefährlich sein müssten und uns die Menschheitsgeschichte ja am Beispiel der Wiederentdeckung Amerikas durch Kolumbus lehren würde, was bei einem solchen Zusammentreffen passiert. Doch müssen wir uns wirklich vor einer Invasion ängstigen?

    Eigentlich müsste Hawking bereits an seiner eigenen Person erkennen, dass es auch Lebewesen in diesem Universum gibt, die dieses friedlich erforschen wollen. Zudem sollte man Hawking intelligenter einschätzen als manche Personen im Weißen Haus, die andere Länder besetzen und terrorisieren. Sollte daher eine weitaus intelligentere Spezies nicht eher nach Hawking als nach George W. Bush kommen? Es ist seltsam, dass Hawking trotz seiner Intelligenz ein solcher Denkfehler unterläuft.

    Des Weiteren lehrt uns die Menschheitsgeschichte, dass die feindselige Eroberung anderer Zivilisationen immer Widerstand erzeugt. Am Beispiel von Indien oder vielen lateinamerikanischen Staaten zeigt sich, dass es durchaus möglich ist, sich aus dem Joch der Kolonialisierung zu befreien. Und auch in besetzten Ländern wie dem Irak oder Afghanistan wächst der Widerstand täglich. Mehr noch, diese Kriege gelten, wie schon Vietnam, als nicht zu gewinnen. Was würde also passieren, wenn eine feindliche Spezies unseren Planeten erobert? Würden wir sie nicht bis aufs Blut bekämpfen und dabei auch deren Waffen erbeuten? Dabei spielt es zudem durchaus eine Rolle, ob wir verlieren würden, denn tote Sklaven wären für die Invasoren reichlich nutzlos, und wegen unseres Erdöls kämen sie ganz sicher nicht.

    Außerdem sollte man nicht vergessen, dass selbst in den Ländern der Besatzer der Rückhalt für Kriege schwindend gering ist. So lehnen in Deutschland zwischen 70 und 80 Prozent den Afghanistan-Krieg ab. Könnte man das nicht ebenfalls auf eine außerirdische Rasse übertragen? Wenn diese dann obendrein noch intelligenter als wir ist, dürfte sie Krieg sogar gänzlich ablehnen.

    Natürlich könnte es nichtsdestotrotz durchaus feindliche Spezies geben, die uns überlegen sind. Doch würden uns diese wirklich frontal angreifen? Aus oben genannten Gründen scheint dies eher unwahrscheinlich, da sie höchstwahrscheinlich zumindest intelligenter wären als die europäischen Eroberer Amerikas, die daheim noch an böse Geister glaubten und reihenweise Hexen verbrannten. Sie würden also eher einen Plan entwickeln, wie sie uns versklaven, ohne Widerstand zu erzeugen.

     
     

    Wir gehen mit großen Schritten auf eine Weltregierung zu, die bereits als Lösung auf alle Probleme propagiert wird.


    Ein Beispiel, wie ein solcher Plan aussehen könnte, bietet John Carpenters Filmklassiker "Sie leben". Und fürwahr, dieser Streifen ist eine vortreffliche Parabel auf die kapitalistische Konsumgesellschaft. Wir werden bereits versklavt, von einer globalen Elite, die uns in Armut und Dummheit hält. Die Bilderberger seien hier als Teil dieser Elite erwähnt, die eine "Neue Weltordnung" anstrebt und dies sogar offen ausspricht, wie George Bush in einer Rede von 1991. Wir gehen mit großen Schritten auf eine Weltregierung zu, die bereits als Lösung auf alle Probleme propagiert wird. Probleme wie Krieg, Hunger und Armut, die von der Elite selbst erst geschaffen wurden.

    Der inszenierte Terror ist dabei Anlass für einen orwellschen Überwachungsstaat, der uns mit Sendungen wie "Big Brother" schmackhaft gemacht werden soll. Der aktuelle Titelsong spricht dabei Bände wie der Refrain "Herzlich willkommen in uns'rer schönen neuen Welt" zeigt. Da fehlt ja nur noch ein "-ordnung" daran, und Kameras in Bade- sowie Wohnzimmern sind alles andere als schön. Das US-Militär geht sogar noch einen Schritt weiter und plant, allen Soldaten RFID-Chips einzupflanzen (angeblich, damit diese nicht verloren gehen) und es ist gut möglich, dass dieses Schicksal bald uns allen blühen könnte. Hat sich zum Beispiel schon mal jemand gefragt, wozu wir 2011 eine Volkszählung brauchen?

    Ob die globale Elite nun von Außerirdischen kontrolliert wird, wie zum Beispiel David Icke behauptet, sei einmal dahingestellt. Es gibt zwar präastronautische Hinweise darauf, dass Luzifer, Baphomet und andere Gestalten, die von freimaurerischen Okkultisten wie Aleister Crowley oder Albert Pike angebetet wurden, keineswegs biblische Figuren, sondern Lichtbringer aus einer anderen Welt waren. Und man darf auch nicht vergessen, dass Crowley selbst behauptete, mit außerirdischen Meistern in Kontakt zu stehen. Inwieweit das einen Einfluss auf die menschliche Gier nach Profit und Macht hat, ist allerdings spekulativ.

    Fakt ist nur, dass wir weniger Angst vor der Versklavung durch außerirdische Invasoren haben sollten, als vielmehr vor unseren eigenen Regierungen, die uns gegen unseren Willen mit immer neuen Überwachungsgesetzen, sozialen Einschnitten, Kriegen und rücksichtsloser Umweltzerstörung ins Elend stürzen.

    Und eben jener globalen Elite wäre ein inszenierter Alienangriff äußerst dienlich. Bereits in den 1980ern sprach der damalige US-Präsident Ronald Reagan vor der versammelten UN davon, dass wir Menschen eine Bedrohung durch Außerirdische bräuchten, damit wir unsere Differenzen beilegen würden. Er benutzte tatsächlich das Wort "brauchen". Doch könnten wir unsere Differenzen nicht auch anders überwinden? Gerade Reagan als damaliger Präsident des Landes, welches die meisten Kriege führt und über die CIA Staatsstreiche wie 1973 in Chile organisiert, saß doch genau in der richtigen Position, die Welt friedlich zu verändern und tat nichts dergleichen. Stattdessen startete er mit dem "Star-Wars-Programm" die Militarisierung des Weltraums.

    Vergessen wir in diesem Zusammenhang nicht die Aussage von Dr. Carol Rosin vor dem National Press Club 2001, in welcher es hieß, dass die Militarisierung des Weltraums ein profitables Unternehmen sei und Wernher von Braun bereits in den 1970ern sagte, dass man nach dem Fall des Kommunismus erst eine Terrorbedrohung und letztendlich eine außerirdische Bedrohung kreieren würde, um diese Waffensysteme zu rechtfertigen.

     
     

    Hollywood bereitet uns weiter auf die außerirdische Bedrohung vor.


    Natürlich ginge es bei einem inszenierten Alienangriff nicht allein um den Absatz von Kriegstechnologie, sondern auch um die von Reagan angedeutete Durchsetzung einer Weltregierung. Diese wurde inzwischen durch Filme wie "Independence Day" weiter propagiert, in dem der Präsident (gespielt von Bill Pullman) eine sehr reaganmäßige Rede hält. In "Starship Troopers" dient die Bedrohung durch die Arachnoiden gleich ganz offen der Rechtfertigung einer faschistischen Weltregierung.

    Und Hollywood bereitet uns weiter auf die außerirdische Bedrohung vor. Ob "Aliens vs. Predator", "Krieg der Welten", "Star Trek XI" oder "Der Tag, an dem Erde stillstand" − überall wird die Menschheit überfallen und niedergemacht. Bei letzterem Film fällt dies besonders auf, da das Original von 1951 noch eine ganz andere, friedliche Botschaft hatte. Die mahnende Rede von Klatuu am Ende fehlt im Remake dagegen völlig. Und sehen wir auch, wie in diesen Filmen das Vorgehen des Militärs gegen die eigene Bevölkerung propagiert wird. In "AvP Requiem" wird gleich eine ganze Stadt atomar ausgelöscht.

    In der Tat ließe sich ein solches Vorgehen gegen die eigene Bevölkerung trefflich mit einer inszenierten Invasion rechtfertigen. Erinnern wir uns an Sgt. Clifford Stones Aussage beim Disclosure Project, dass es außerirdische Spezies gibt, die wie wir aussehen und unerkannt unter uns wandeln können. Daraus ließe sich ein Bedrohungsszenario entwickeln, aufgrund dessen man einfach jeden Menschen verfolgen, inhaftieren und foltern könnte und nicht nur Araber und Muslime, wie im Falle des inszenierten Terrors. Des Weiteren könnte man damit begründen, warum jeder Menschen einen RFID-Chip mit allen biometrischen Daten implantiert bekommen müsse − jeder, der sich dem verweigern würde, könnte als potenzieller Feind aus dem Verkehr gezogen werden.

    Eine inszenierte Alien-Invasion wäre das orwellsche Horrorszenario schlechthin. Und nun überlegen wir noch einmal, warum wir nicht nur von Hollywood, sondern gleichfalls von der Mainstreamwissenschaft immer massiver mit derartigen Angstszenarios konfrontiert werden. Was geht hier vor? Warum sind plötzlich alle namhaften Wissenschaftler unisono der Meinung, dass uns alle Außerirdischen ans Leder wollen, sofern sie denn die Möglichkeit dazu hätten? Wissenschaftlich ist diese Meinung jedenfalls nicht, denn sie blendet einige Fakten völlig aus.

    Die Erde wird schon seit Jahrtausenden von verschiedenen Außerirdischen besucht, und wenn diese uns hätten versklaven wollen, dann hätten sie das bereits getan, als wir noch mit dem Faustkeil durch die Wälder gerannt sind und nicht erst gewartet, bis wir Atomwaffen, Laser und Mikrowellen entwickeln. Nun wäre es möglich, dass wir auch schon Besuch von feindlichen Aliens hatten, wofür altindische und andere antike Schriften sprechen, in denen die Rede von einem "Krieg der Götter" oder "Kampf der Titanen" ist. Aber gerade diese Schriften beweisen doch, dass es ebenso Besucher geben muss, die unseren freien Willen respektieren und einen offenen Angriff durch eine feindliche Spezies verhindern würden.

    Das UFO-Phänomen der heutigen Zeit spricht ebenfalls gegen eine akute Invasionsgefahr. Zwar gibt es Spezies wie die Grey, die Menschen entführen und sie genetisch ausbeuten, aber alles weist darauf hin, dass sie sich bereits alles nehmen, was sie von uns brauchen. Die Chupa-Chupa-Vorfälle in Brasilien, bei denen Menschen von UFOs Blut abgezapft wurde und sogar einige zu Tode kamen, scheinen ebenfalls trotz der Gefährlichkeit eher ein Randphänomen als ein Hinweis auf eine bevorstehende Invasion zu sein. Welche Spezies auch hinter diesen makaberen Verstümmelungen stecken mag, sie scheinen bekommen zu haben, was sie wollten.

    Die Mehrheit der Besucher dürfte indes friedlicher Natur sein. Es wäre sogar möglich, dass im Falle eines Absturzes eher die Aliens Angst haben, in die Fänge des Militärs zu geraten, als dass wir vor ihnen Angst haben müssten. Denn wenn wir uns die irdische Gesellschaft ansehen, so sind wir die rückständigen Barbaren, die Kriege führen, plündern, brandschatzen und foltern. Für einen afghanischen Bauern gibt es keinerlei Grund, Aliens zu fürchten, wohl aber NATO-Truppen und Bundeswehr-Tornados.

     
     

    Wir hätten allen Grund dazu, einen solchen Angriff zu hinterfragen, insbesondere wenn er an einem numerologisch bedeutsamen Datum geschieht.


    Und wie sollten wir uns nun verhalten, wenn eines Tages wie in "V − Die außerirdischen Besucher kommen" Raumschiffe über unseren Großstädten auftauchen oder wie in "Independence Day" sogar zum Angriff übergehen? Wir hätten allen Grund dazu, einen solchen Angriff zu hinterfragen, insbesondere wenn er an einem numerologisch bedeutsamen Datum geschieht. Zum Beispiel am 11. September, an dem 2001 bereits ein Megaritual zelebriert wurde und an dem 2010 die Memoiren von George W. Bush erscheinen werden. (Kein Witz, dieser Mann ist wirklich so zynisch und geschmacklos.) Oder am 21.12 2012, dem Datum, welches uns von Esoterikern immer wieder als die Wiederkehr der Mayagötter prophezeit wird und welches zusammengezählt die okkulte Zahl 11 ergibt (wie übrigens auch 9+1+1). Was 2012 angeht, sollte man ohnehin die Finger von esoterischem New-Age-Quatsch lassen, der auf den Werken von Okkultisten wie Blavatsky und Crowley basiert.

    Vielleicht mag das ganze Invasions-Szenario, welches unter dem Namen "Blue Beam Project" bekannt ist, heute noch zu unwahrscheinlich und abgefahren klingen, aber wie es scheint, werden wir bereits unterschwellig darauf vorbereitet. Wenn Derartiges tatsächlich stattfinden sollte, dann wäre die Zeit gekommen, diesen Artikel noch einmal hervorzuholen und die Ereignisse zu prüfen. Insbesondere dann, wenn sie in Zusammenhang mit astrologisch-numerologischen Spielereien stehen. Eine echte Invasion durch Außerirdische werden wir jedenfalls in nächster Zeit nicht fürchten müssen. In diesem Sinne, behalten Sie 2012 Ihre Freiheit im Auge.




    UFO-News

    Professor fordert UFO-Forschung als Studienfach
    Prof. Phillipp Haseley vom New Yorker Niagara County Community College fordert die Einrichtung des Studienfachs "UFO-Forschung" an Universitäten. "Millionen von Menschen weltweit bekommen UFOs zu Gesicht", erklärt er. "Es wird Zeit, dass wir uns mit diesem Feld ernsthaft beschäftigen. Es ist wichtig, dass das Thema öffentlich behandelt und erforscht wird." Der Forscher möchte explizit nicht als jemand bezeichnet werden, der an UFOs glaubt. "Diese Behauptung unterstellt, dass es eine reine Glaubenssache ist. Aber das ist nicht wahr, wir haben jede Menge Beweise."

    In Australien ist es bereits möglich, im Fach "Ufologie" zu promovieren. So erhielt Martin Plowman, Student der Kultur- und Kommunikationswissenschaften an der Universität von Melbourne, im Sommer 2008 als erster Australier einen Doktortitel der Philosophie und Ufologie.

    ARTE verunglimpft Exopolitik
    Dass es im Bereich Exopolitik leider sehr wenig Qualitätsjournalismus gibt, ist bekannt. Das UFO-Thema wird in der Regel lächerlich gemacht und wegdiskutiert. Fakten werden unterschlagen oder aus dem Zusammenhang gerissen, UFO-Forscher als Esoteriker dargestellt und das letzte Wort hat fast immer ein Skeptiker. Diese Erfahrung musste nun auch die deutsche Initiative für Exopolitik machen, als ihr Koordinator Robert Fleischer dem ARTE-Magazin "Yourope" ein Interview gab.

    "Ich verspreche, dass ich mich an Absprachen halte und nicht vorhabe, Sie in irgendeiner Weise vorzuführen", versicherte der TV-Redakteur Malte Fischer noch vor dem Interview. Doch mit Ausstrahlung der Sendung stellte sich dies als unverschämte Lüge heraus. Die Initiative wurde fälschlicherweise als Selbsthilfegruppe für Alienentführte dargestellt und dazu eine Aussage von Robert Fleischer über eine andere Website aus dem Kontext gerissen. Im Anschluss wurde der Skeptiker Paolo Attivisimo eingeblendet, der Selbsthilfegruppen mit Worten wie "brandgefährlich" und "Menschenfänger" umschrieb, wobei aus seinem Kommentar nicht einmal klar hervorgeht, auf welche er sich genau bezieht.

    Die deutsche Initiative für Exopolitik weist auf ihrer Webseite auf diese Falschdarstellung hin und bemängelt sowohl die Sorgfaltspflicht als auch die Objektivität von ARTE. Ein Brief von Robert Fleischer an den Sender ist bereits unterwegs.

    Russischer Gouverneur von Aliens entführt
    Am 22. April 2010 berichtete der kalmükische Gouverneur Kirsan Iljumschinow im ersten russischen Fernsehen, dass er 1997 aus seiner Wohnung in Moskau an Bord eines Raumschiffes entführt worden sei und eine Unterhaltung mit den Besuchern gehabt hätte. Nun fordert der Duma-Abgeordnete Andrej Lebedew die Einführung von Regeln über die Meldepflicht außerirdischer Kontakte für hohe Staatsdiener.


    Weiterführende Links

  • Exopolitik.org
    Professor fordert: UFO-Forschung als Studienfach.

  • Exopolitik.org
    Exopolitik bei ARTE TV: "Gefährliche Menschenfänger".

  • Exopolitik.org
    Die Staatsaffäre Iljumschinow.

  • Exopolitik.org
    Stephen Hawking startet exopolitische Debatte.

  • YouTube.com
    Ausschnitte aus "Sie leben".

  • YouTube.com
    Goerge Bushs "New World Order"-Rede.

  • YouTube.com
    Propaganda zur Weltregierung auf 3Sat.

  • YouTube.com
    Ronald Reagans Alienrede vor der UN.

  • YouTube.com
    Doku-Zusammenschnitt über Aspekte des "Blue Beam Project".

  • UFOs, Aliens,
    fremde Welten

    Shinzon Darhel ist überzeugt, dass eine Invasion Außerirdischer nicht bevorsteht, sondern es schon seit längerem Kontakt gibt.


     

    ^ nach oben

     
       

    Klonen, Organspenden und Oger-Jagd

    Kino-Guide Juni 2010

    "Splice − Das Genexperiment"  (Frankreich/Kanada, 2009)


     

    Regie

    Vincenzo Natali

    Drehbuch

    Vincenzo Natali, Doug Taylor, Antoinette Terry Bryant

    Darsteller

    Adrian Brody (Clive), Sarah Pollev (Elsa)

    Start

    3. Juni 2010


    Inhalt
    Die Chemiker Clive und Elsa schaffen das Unfassbare: Während ihrer Genforschung erschaffen sie einen menschenähnlichen Hybriden durch Klonen. Doch lange können die Forscher ihren Triumph nicht feiern. Einerseits haben sie sich auf unerlaubtes Terrain gewagt und zum anderen entwickelt sich der Hybride nicht so wie geplant. So müssen die beiden Chemiker bald schon um ihr Leben fürchten.

    Erwartung
    Sehr gut. Der Film verspricht große Unterhaltung in der Art der "Alien"-Reihe. Zu erwarten sind Schockelemente ebenso wie Denkanstöße. Denn der Film thematisiert ein immer noch aktuelles Thema: das Klonen. Natali zeigt eine Version, welche Gefahren das Klonen darstellen könnte und warnt so vor unbedachten Experimenten. Daher kommen insbesondere diejenigen auf ihre Kosten, die gerne Science-Fiction mit Horrorelementen sehen und einen Sinn in der Geschichte suchen. Aber auch die Popcorn-Fraktion wird sich in diesem Film gerne gruseln.

    Fazit: Wer Spannung mag, sollte diesen Film nicht verpassen.


    "Repo Men"  (USA/Kanada, 2010)


     

    Regie

    Miguel Sapochnik

    Drehbuch

    Eric Garcia, Garret Larner

    Darsteller

    Jude Law (Remi), Forest Whitaker

    Start

    3. Juni 2010


    Inhalt
    Wir befinden uns in einer Welt, in der eine Firma es den Menschen ermöglicht, durch hochentwickelte künstliche Organe ihr Leben zu verlängern. Was sich zunächst gut anhört, entpuppt sich für viele Menschen als ein Horrortrip. Denn im Kleingedruckten steht, was mit ihnen passiert, sobald sie ihre Raten nicht mehr zahlen können: Eintreiber der Operation "Repo Men" holen der Firma zurück, was ihr gehört, in dem sie die Organe ohne Rücksicht auf Verluste aus deren Körper wieder entfernen. Remi ist ein solcher Eintreiber. Doch nach einem Herzanfall bei einem seiner Aufträge wacht er mit einem neuen Herz seiner Firma auf. Danach beginnt er seinen Job mit anderen Augen zu sehen...

    Erwartung:
    Schlecht. Ein Actionfilm gepaart mit Science-Fiction steht in den Startlöchern und verspricht viel: Action, gute Schauspieler und eine Story, die erschütternd ist. Wer möchte sich schon vorstellen, dass sein neues Herz herausgerissen wird, weil man mit den Ratenzahlungen im Rückstand ist? Was ist, wenn der Eintreiber nicht mehr eintreiben möchte oder gar selbst in Zahlungsverzug kommt? Jedoch sollte der Kinogänger ein Splatterfan sein, denn der Film ist blutig, eklig und sehr brutal. Das ist schade, da der Plot nicht zwingend auf einen Splatterfilm hinweist.

    Fazit: Nur für Freunde von viel Kunstblut und einem stabilen Magen empfehlenswert.


    "Für immer Shrek"  (USA 2010)


     

    Regie

    Mike Mitchell

    Drehbuch

    Josh Klausner, Darren Lemke

    Darsteller

    im Original die Stimmen von: Mike Meyers (Shrek), Cameron Diaz (Fiona), Eddy Murphy (Esel), Antonio Banderas (Der gestiefelte Kater)

    Start

    30. Juni 2010


    Inhalt
    Oger Shrek kann sich nur schwer mit seiner veränderten Rolle abfinden, wo er, anstatt Dorfbewohner zu ängstigen, Autogramme geben muss. Da schließt er mit Rumpelstilzchen einen verhängnisvollen Pakt. Plötzlich findet er sich in einer anderen Version des Königreichs "Weit, Weit Weg" wieder. Während Rumpelstilzchen auf dem Thron sitzt, werden Ogers von der Bevölkerung gejagt. Doch das ist nicht das Schlimmste: Shrek hat hier niemals Prinzessin Fiona kennen gelernt. Wird Shrek es schaffen, seine Welt wieder in Ordnung zu bringen?

    Erwartung
    Passabel. Wer liebt nicht die Figuren aus "Shrek"? Vom Esel bis zum Gestiefelten Kater, sie sind uns wohl allen ans Herz gewachsen. Nun hat Shrek sogar einen Hollywoodstern erhalten. Doch die Frage ist, ob Teil 4 wirklich viel Neues bringen kann. Drei Teile haben wir bereits sehen dürfen. Doch durch den großen Erfolg bleibt es fraglich, ob Shrek diesmal wieder überzeugen kann, oder ob die Fans nicht doch enttäuscht aus dem Kino gehen. Setzt man doch automatisch hohe Erwartungen. Daher nur ein vorsichtiges "Passabel", welches sich jedoch gerne eines Besseren belehren würde.

    Fazit: Shrek-Fans kommen an diesem Film nicht vorbei!

    Was waren Ihre letzten Science-Fiction-, Fantasy- oder Mystery-Highlights im Kino? Und welche Streifen Enttäuschungen? Schreiben Sie uns an leserbriefe@trekzone.de!

    SF-Zone

    Alle wichtigen Infos und eine Vorabkritik zu den aktuellen Kinofilmen aus den Genres Science-Fiction, Fantasy, Mystery und Horror wie immer im Kino-Guide der SF-Zone − zusammengestellt von Sara Hoeft.


    ^ nach oben

     
       

    Die Rückkehr von "Universal Soldier"

    DVD-Guide Juni 2010

    1.6. − "Stepfather"

    DVD DES MONATS: Michael entdeckt, dass sein neuer Stiefvater eine mörderische Vergangenheit hat. Der Feind in der Familie: Vom Konzept her ein packendes Remake (2009), aber wenig originell und recht vorhersehbar. Mit dabei sind die TV-erprobten Dylan Walsh ("Nip/Tuck") und Penn Badgley ("Gossip Girl"). Auch auf Blu-ray.

    2.6. − "Cornered − Das Killerspiel"

    Killer dezimiert eine Gruppe Taugenichtse beim Pokerspiel in einem Schnapsladen. Pro: skurrile Charaktere, nette Location. Contra: bewährtes Kill-Muster, teils schwache Darsteller. Das wohl bekannteste Gesicht: Steve Guttenberg ("Police Academy"). Auch auf Blu-ray.

    3.6. − "From Within"

    Eine Selbstmordserie erschüttert eine streng gläubige Kleinstadt. Steckt ein Fluch dahinter? Atmosphärischer und düsterer Mystery-Thriller (2008) mit pikantem Thema, mit dabei sind Newcomerin Elizabeth Rice, Thomas Dekker (zurzeit mit "Nightmare on Elm Street" im Kino) und Adam Goldberg. Auch auf Blu-ray.

    3.6. − "Universal Soldier: Regeneration"

    DVD DES MONATS: Terroristen nehmen Geiseln und besetzen Chernobyl-Reaktor. Da muss Supersoldat Deveraux ran. Das Vater-Sohn-Gespann John und Peter Hyams inszeniert einen schnörkellosen Action-Streifen (2009) auf Kinoniveau: Nach zwei billigen Sequels steigt das Niveau wieder. Original-Star Van Damme ist zurück, Lundgren hat einen Cameo. Die FSK-18 ist gegenüber der JK-Fassung einige Minuten gekürzt. Auch auf Blu-ray.

    4.6. − "Das unsterbliche Monster"

    Auf einer Aristokraten-Familie lastet ein Werwolf-Fluch. Früher Genrevertreter (1942), stark in Schwarz-weiß inszeniert vom in die USA ausgewanderten deutschen Regisseur John Brahm. Eine neue Dokumentation (2007) im Bonusmaterial würdigt Brahms Karriere.

    4.6. − "Deadwater"

    Als der Kontakt zu einem geheimen Militärschiff abbricht, soll ein Team Aufklärung betreiben. B-Horror (2008) mit einigen unnötigen Bezügen zum Irak-Krieg und bescheidenen Effekten. Die "Ehre" geben sich Workaholic Lance Henriksen ("Millenium", "Aliens") und Gary Stretch ("The Heavy").

    4.6. − "Gamer"

    DVD DES MONATS: Der zum Tode verurteilte Kable ist ein futuristischer Gladiator, der zu Showzwecken ferngesteuert wird. Sci-Fi-Actioneer (2009), in etwa so bunt und übertrieben wie "Speed Racer", nur deutlich brutaler. Star-Cast mit Gerard Butler, Kyra Sedgwick, Michael C. Hall und Milo Ventimiglia und rasanter Inszenierung, aber auch einem zu anspruchslosen Hirn-Aus-Schnellschuss. Als FSK-18 und als FSK-16 erhältlich. Auch auf Blu-ray.

    10.6. − "Bathory − Die Blutgräfin"

    Eine Adlige entführt und tötet Jungfrauen, um selber ewig jung zu sein. Die historische Figur der Bathory musste schon für einige Streifen herhalten, diese trans-europäische Co-Produktion (2008) enttäuscht leider durch wirre Story und schwache Dialoge. Schade um der guten Besetzung wegen: Anna Friel, Karel Roden, Hans Matheson und Franco Nero. Auch auf Blu-ray.

    11.6. − "Ben 10: Alien Swarm"

    Ben Tennyson muss einen Schwarm biomechanischer Bienen aufhalten. Kiddie-Sci-Fi (2009), die in den USA bereits mehrere Serien (real und animiert) und Einzel-Filme umfasst. Hierzulande erscheint jetzt erst mal dieses Standalone sowie die Zeichentrickserie (2008).

    11.6. − "Pulse 3"

    Fiese Geister kommen via Web zu Justine. Wirr, lausiger Look (Greenscreen): Wie auch Teil 2 enttäuscht dieses DVD-Sequel (2008) zum Kinoerstling.

    11.6. − "Teeth − Wer zuletzt beißt, beißt am besten"

    Nicht lachen: Eine Vagina mit Zähnen entmannt Dawns aufdringliche Verehrer. Horror-Komödie (2007), aber nicht auf die primitive Art. Skurrile Parodie für Genrekenner.

    24.6. − "Haunting of Winchester House"

    Familie zieht in ein verfluchtes Haus. Nicht wirklich trashig oder billig, trotzdem ein lausiger Gruselfilm (2009), der auch noch mit 3D-Fassung inklusive Brillen auf Kundenfang geht. Hände weg!

    24.6. − "KM 31 − Der Tod wartet bei Kilometer 3"

    Catalina kommt einer Reihe von mysteriösen Unfällen auf die Spur. Spannende Spuk-Story (2006) aus mexikanischer Produktion nach einer dort sehr bekannten Legende.

    25.6. − "All Souls Day: Dia de los Muertos"

    Amerikanische Touristen geraten in Mexiko an Zombies. Ordentlich produziert, storytechnisch aber nach dem bekannten Schema ablaufend: mäßiger Horror-Streifen (2005) für Alles-Seher.

    25.6. − "Flick − Zombies sind auch nur Menschen..."

    Polizistin jagt einen untoten Killer. Britische Horror-Komödie (2008) mit schrägem Soundtrack (Rockabilly), billigem Look und Oscar-Preisträgerin Faye Dunaway, die sich wohl wundert, was aus ihrer Karriere geworden ist.

    25.6. − "Stargate Universe − Pilot"

    Ein Sprung durch das Stargate bringt ein Team auf ein mysteriöses Raumschiff. Technisch beeindruckender Pilotfilm (2009) zur neuen Sci-Fi-Serie mit Robert Carlyle, die versucht, etwas vom festgefahrenen "Stargate"-Konzept wegzukommen.

    25.6. − "Swamp Devil"

    Melanie entdeckt, dass eine fiese Kreatur im Sumpf Menschen umbringt. B-Horror (2008) mit 08/15-Formel, wenigstens mit ordentlichen Schauspielern, Sets und Effekten.

    SF-Zone

    Anspruchslose Action satt bieten "Gamer" und "Universal Soldier: Regeneration", bekömmliche Thriller-Kost ist "Stepfather". Diese DVD-Top-3 und weitere DVD-Kauf-Neuerscheinungen des neuen Monats aus den Genres Science-Fiction, Fantasy, Mystery und Horror − zusammengestellt und kommentiert von Stephan Mark. Ein Klick auf den Titel bringt Sie direkt zur richtigen Produktseite beim Online-Shop Amazon.de (Ausnahmen: Titel ohne FSK-Freigabe und zu Redaktionsschluss noch nicht ins Sortiment aufgenommene DVDs).


    ^ nach oben

     
       

    Eine Erfolgsgeschichte

    Zum Abschied des Space Shuttles Atlantis

    Nach 32 Flügen, über 25 Jahren Betriebszeit und Millionen von Kilometern um unseren Globus ist die Zeit für das Shuttle Atlantis gekommen, am Boden zu bleiben. Dies ist die Geschichte der Atlantis und ihrer größten Missionen.

     
     

    Die Konstruktion von OV-104 (Atlantis) begann im März 1980, noch bevor überhaupt ein Space Shuttle je geflogen war.


    Egal ob es um den Start neuer Satelliten oder gar Raumsonden ging, ob riskante Reparatur-Missionen an Weltraumteleskopen oder neue bemannte Labore im Erdorbit. Das Space Shuttle Atlantis war ein großartiges Arbeitspferd für die NASA über die letzten 25 Jahre mit Ungewissheiten, Pannen während der Missionen, aber eben auch dem enormen Wissensgewinn, der damit verbunden ist, wenn der Mensch an die Grenze des Machbaren geht.

    Es war US-Präsident George W. Bush, der im Januar 2004 das Ende des Shuttle-Programmes und damit auch das Ende der Atlantis verkündete. Es sollte ursprünglich dem 2010 ebenfalls gestrichenen Constellation-Programm Platz machen. Früheren Planungen nach sollte das Ende der Atlantis bereits 2008 eintreffen, da zu diesem Zeitpunkt eine größere Wartungsperiode angesetzt war, welche normalerweise über ein Jahr Zeit in Anspruch nimmt. Der Orbiter sollte danach als Ersatzteillager für die beiden anderen Shuttles dienen. 2007 wurde dann aber entschieden, einen Großteil der anfallenden Arbeiten in die normalen Wartungsphasen zwischen den Missionen zu schieben und damit konnte das nächste Wartungsintervall von 2008 auf Anfang 2011 verschoben werden. Ausreichend, um alle noch ausstehenden Missionen zu fliegen.

    Namensvetter der Atlantis war die RV Atlantis, ein zweimastiges Segelschiff und das erste, welches für ein ozeanografisches Institut in den USA fuhr (Woods Hole Oceanographic Institution). Im Laufe der Dienstzeit gab es zwei größere Generalwartungen (OMDP − Orbiter Maintenance Down Period), bei denen die Atlantis wieder mit den neusten Technologieren ausgestattet wurde. Dazu wurde bei der ersten Wartungsperiode 1992 ein Bremsfallschirm installiert sowie Equipment, um die Aufenthaltsdauer im All zu verlängern (EDO Package). Letzteres wurde jedoch bei der zweiten OMDP 1997 wieder entfernt, um Gewicht für die Flüge zur ISS einzusparen. Zudem wurde bei der zweiten Generalüberholung auch ein so genanntes Glascockpit installiert, also Flachbildschirme und eine leicht geänderte Menüführung. Zudem konnte das Navigationssystem von TACAN auf GPS umgestellt werden und man nutzte die Gelegenheit noch, um Atlantis mit dem Docking Adapter auszustatten, der nötig war, um an der Internationalen Raumstation andocken zu können.

    Atlantis' erste Mission, STS-51J, war zugleich der zweite Flug eines Shuttles für das US-Verteidigungsministerium. Dabei konnte der Kommunikationssatellit DSCS III 1985 in einem Orbit in 591 Kilometer Höhe ausgesetzt werden. Nur bei drei von sechs Shuttle-Missionen zum Weltraumteleskop Hubble ging es für das Space Shuttle überhaupt höher hinaus.

    Bei der dritten Mission im Dezember 1988, STS 27, wäre es beinahe zu einer Katastrophe gekommen. Etwa 85 Sekunden nach dem Start löste sich ein Stück Isolation des rechten Feststoffmotors und traf die Atlantis. Vor der Landung wurden die Astronauten daher angewiesen, einen Teil des Hitzeschutzes mit Hilfe des Roboterarmes zu untersuchen. Aufgrund der Geheimhaltung der Mission konnten nur verschlüsselte und schlecht aufgelöste Bilder zum MCC (Mission Control Center) gesendet werden. Die Beschädigungen wurden fälschlicherweise als Lichter und Schatten interpretiert und eine Landung für unproblematisch erklärt. Bei der Besichtigung nach dem Wiedereintritt konnten Schäden an etwa 700 Kacheln festgestellt werden, eine fehlte völlig. Nur weil an dieser Stelle eine Verankerung für eine Antenne war und damit etwas dickere Metallplatten das Durchschmelzen des heißen Plasmas verhindert hatten, konnte die Atlantis sicher landen.

    Doch zur Geschichte der Atlantis gehören auch große Erfolge. So konnte Atlantis bei STS 30, im Jahre 1989, die erste interplanetare Sonde innerhalb des Shuttle-Programmes aussetzen. Die Sonde Magellan erreichte ihr Ziel, die Venus, etwa ein Jahr nach dem Aussetzen durch die Atlantis. Eine zweite interplanetare Sonde konnte Atlantis schon bei ihrer nächsten Mission, STS 34, aussetzen. Die Raumsonde Galileo konnte den Jupiter und seine Monde erstmals längere Zeit genauer untersuchen.

    1995 schließlich koppelte die Atlantis während der Mission STS 71, übrigens der 100. bemannte amerikanische Start, erstmals mit der russischen Raumstation MIR, was diesen Verbund zu dem bis dahin größten Objekt im Erdorbit machte. Insgesamt koppelte die Atlantis auf sieben Missionen mit der russischen Raumstation und legte somit das Fundament für die spätere Zusammenarbeit an der ISS.

     
     

    Bei der dritten Mission im Dezember 1988, STS 27, wäre es beinahe zu einer Katastrophe gekommen.


    Nach dem Columbia-Unfall 2003 wurde beschlossen, nur noch Flüge zur ISS durchzuführen. Davon konnte die Atlantis insgesamt zehn absolvieren und brachte dabei wichtige Module wie das amerikanische Wissenschaftslabor Destiny, aber auch das europäische Forschungsmodul Columbus sicher zur Raumstation ISS. Ein weiteres enorm wichtiges Modul gelangte am 12. Juli 2001 mit STS 104 in den Orbit. Die amerikanische Luftschleuse Quest war die Basis für alle kommenden Weltraumausstiege auf amerikanischer Seite bezüglich der ISS.

    Allerdings gab es eine kleine Ausnahme bei der Regelung "ISS only". Die Wissenschaftsgemeinde machte massiv Druck auf die NASA, um das alternde Weltraumteleskop Hubble noch einmal zu warten und damit dessen Einsatzzeit zu verlängern, bis der Nachfolger "James-Webb-Telescope" ins All gebracht werden kann. Die Raumfähre Atlantis ergatterte diese letzte Wartungsmission und damit auch die letzte Shuttle-Mission, welche nicht zur Internationalen Raumstation führte. Gleichzeitig war dies auch der erste Besuch der Atlantis bei Hubble, denn bei den vorhergehenden Wartungsmissionen wurden nur die Schwesterschiffe Discovery und Endeavour beziehungsweise Columbia eingesetzt. Letztere sollte das Teleskop ursprünglich auch wieder zurück mit auf die Erde nehmen, aber dieser Plan wurde nach dem Unfall verworfen. Stattdessen installierte die Crew der Atlantis einen Dockingadapter, der es später einmal ermöglichen soll, dass zukünftige Raumfahrzeuge die Aufgabe des geordneten Deorbit übernehmen können. Bei dieser Mission führte die Atlantis in ihrer Nutzlastbucht auch eine IMAX-Kamera mit sich, woraus der IMAX-Film "Hubble 3D" entstand. Aufgrund der großen Orbithöhe und der fortgeschrittenen Technologie im Bereich der Digitalfotografie entstanden auch beeindruckende Fotoaufnahmen. Ein Blick in das NASA-Archiv für Shuttle-Missionen lohnt sich bei STS 125 besonders (siehe Link am Ende des Artikels).

    Nach dieser letzten Mission zum Hubble-Teleskop standen schließlich nur noch zwei weitere Missionen für die Atlantis auf dem Plan sowie eine eventuelle Rettungsmission. Bei STS 129 lieferte die Atlantis noch einmal viele externe Ersatzteile zur ISS, wie zum Beispiel einen Ammoniaktank oder auch Gyroskope zur Lageregelung. Den letzten geplanten Flug absolvierte die Atlantis vom 14. bis 26. Mai 2010 mit STS 132. Dabei brachte sie das russische Erweiterungsmodul Rasswjet zur Station. Die Atlantis landete sicher am 26. Mai und wird, um zur Not als Rettungsshuttle für die STS-134-Mission bereit zu stehen, noch einmal in der OPF (Orbiter Processing Facility) gewartet und in Stand gesetzt.

    Good Bye, Atlantis!

    Atlantis-Fakten

  • Der Name: Benannt nach dem Forschungsschiff RV Atlantis

  • Produktion gestartet: 30. März 1980

  • Erster Flug: 3. Oktober 1985

  • Zurückgelegte Strecke: über 190.000.000 km

  • Tage im Orbit: 294

  • Anzahl an Erdumrundungen: 4.654

  • Anzahl an Flügen: 32

  • Anzahl an transportierten Astronauten: 185

  • Kopplungen mit der MIR: 7

  • Kopplungen mit der ISS: 10

  • Weiterführende Links

  • TZN Raumfahrer.net: STS-132
    Die Mission STS 132 zum Nacherleben in der Raumcon.

  • TZN Raumfahrer.net: STS-129
    Die Mission STS 129 zum Nacherleben in der Raumcon.

  • TZN Raumfahrer.net: STS-125
    Die Mission STS 125 (Hubble-Mission) zum Nacherleben in der Raumcon.

  • In Space

    Klaus Donath verabschiedet sich von der ersten außer Dienst gestellten US-Raumfähre.


     

    ^ nach oben

     
       

    Impressum

    Die Macher und die rechtlichen Dinge im Überblick


    Ausgabe 146 erscheint am 1. Juli 2010.

    TrekZone Network

    Die meistgelesenen täglichen "Star Trek"-News im deutschsprachigen Raum.

    Abonnement

    An- und Abmeldungen können Sie unter www.trekzone.de/abo vornehmen.

    Copyrights

    Alle Berichte sind das geistige Eigentum der Autorinnen und Autoren. Jede unautorisierte Übernahme ist ein Verstoß gegen das Urheberrecht.

    Artikelübernahme
    Die Übernahme oder Weiterveröffentlichung von Artikeln in Auszügen oder in kompletter Form ist − mit vorheriger Absprache mit dem Redaktionsleiter (E-Mail an michael.mueller@trekzone.de) sowie entsprechender Quellenangabe ("TrekZone Network − http://www.trekzone.de/") − ausdrücklich gestattet.

    Geschützte Handelsmarken
    "Star Trek", "Star Trek: The Next Generation", "Star Trek: Deep Space Nine", "Star Trek: Voyager", "Star Trek: Enterprise" und alle verwandten Markennamen sind eingetragene Handelsmarken von Paramount Pictures. Kopierrechtlich geschütztes Material wurde ausschließlich für nichtkommerzielle Zwecke genutzt. Dies gilt auch für alle Materialien, die aus anderen Franchises stammen und im Rahmen der TZN SF-Zone genutzt wurden.

    Links

    Die Redaktion des TrekZone Networks ist für Aussagen und Inhalte gelinkter Seiten, die durch einen externen Link erreicht werden, nicht verantwortlich. Diese Inhalte sind keine Inhalte des TZN-Angebots. Jegliche rechtlichen und gesetzlichen Verstöße auf diesen Seiten waren zum Redaktionszeitpunkt nicht bekannt. Aus diesem Grund ist das TZN nicht verantwortlich beziehungsweise haftbar für Probleme oder Schäden in jeglicher Form, die durch Existenz, Kenntnis, Besuch oder Nutzung gelinkter Seiten entstehen.

    Persönliche Daten

    Gemäß § 28, Absatz 3 und 4 des Bundesdatenschutzgesetzes wird die Verwendung von persönlichen Daten dieser Publikation zu Werbezwecken oder zur Markt- und Meinungsforschung ausdrücklich untersagt. Ebenso garantiert das TrekZone Network, dass die für das Newsletter-Abonnement notwendigen E-Mail-Adressen im Sinne des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben werden.

    Verantwortlich im Sinne des Presserechts ist Michael Müller.

    © 1998−2010 by TrekZone Network. Auflage: 3676 Exemplare. Made in Europe.


    Herausgeber

    Michael Müller

    Gründer

    Jens Renner

    Chefredaktion

    Melanie Brosowski

    TZN Management

    Melanie Brosowski
    Tom Gerlich
    Simon Johr
    Markus Kettner
    Henning Koonert
    Marvin Luchs
    Jörn Podehl
    Uwe Webel

    Redaktion

    Markus Arens
    Chiara Balbinot
    Wilfried Brantsch
    Shinzon Darhel
    Frank Drehmel
    Felix Droste
    Christoph Eiber
    Ingo Froeschmann
    Susanne Grahn
    Christiane Gref
    Jan Großmann
    Tanja Gutmann
    Britta Hermes
    Oliver Hieber
    Sara Hoeft
    Jan-Erik Hoffmann
    Christian Ibetsberger
    Tilman Kaiser
    René Kissien
    Felix Korsch
    Sebastian Kowald
    Christopher Kurtz
    Markus Kürzinger
    David Langkamp
    Markus Loosen
    Stephan Mark

    Verena Maus
    Dominik Mayer
    Stefan Menz
    Kirsten Müller
    Matthias Müller
    Martin Ollrom
    Axel Orth
    Thomas Pallmann
    Roman Polak
    Alexandra Rimpler
    Sabine Rossburg
    Caroline Rosselet
    Johannes Sawerthal
    Peter Schipfmann
    Julian Schlund
    Gero Schmidt
    Michael Schumacher
    Guido Schumann
    Roger Spinner
    Roland Steiger
    Michael Stein
    Randolph Sutter
    Manrico Tenner
    Peter Tigmann
    Andreas Tramposch
    Karl Urban
    Christian Vajda
    Julian Wangler
    Mark Weimar
    Peter Wilk
    Lorenz Zistler

    Freie Mitarbeiter

    Martin Ackermann
    Bettina Biel
    Patrick Dardar
    Marcus Erbar
    Lutz Growalt
    Andre Hoever
    Thomas Kohlschmidt
    Edgar Mort
    Kai Poppe
    Holger Sauer
    Stefan Schmidhammer
    Tony Schmidt
    Jessica Schreier
    Markus Söller
    Emil Thies
    Robert Vogel

    Lektorat

    Uwe Webel

    ^ nach oben