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TZN

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"Niemand ist perfekt, Saavik!"

 − Spock
 − in "Star Trek II: Der Zorn des Khan"

Oktober 2010

 

ISSN 1684-7385

Volume VI

Ausgabe 96 (#149)

 features

 

Sprungbrett & Endstation

Trek in Hollywood

Letzter Teil der Serie: Die "Enterprise"-Schauspieler

Ein Gespräch mit Dr. Phlox

Über Tribbles & Denobula

Billingsley antwortet als Fernsehcharakter und als Darsteller

Das Richtige für Herbst

Neue DVDs im Oktober

"Flash Forward", "Nightmare" und weitere Highlights

 

Vorwort

Der goldene Herbst


Liebe Leserinnen und Leser,

das war der Herbst. Der goldene Oktober wird übersprungen und wir gehen gleich zum Winter über... Dieses Gefühl habe ich jedenfalls. Zeit also, sich wieder vermehrt den gemütlichen Abenden auf dem Sofa zuzuwenden. Dienstags wird Ihnen dies mit neuen Folgen von "CSI: Miami" und "Dr. House" versüßt. Das Kino bietet meiner Meinung nach in diesem Monat keine Highlights, also greifen Sie doch mal wieder zu einem guten Buch oder einem Hörspiel − Anregungen hierzu finden Sie in dieser Ausgabe.

Gute News für "Stargate"-Fans. Am 28. September begann der US-Sender Syfy mit der Ausstrahlung der zweiten Staffel von "Stargate Universe", obwohl die Zuschauerresonanz auf die erste doch recht verhalten war. Die Pilotfolge auf Syfy sahen zirka 2,4 Millionen Zuschauer, das Finale jedoch nur noch 1,47 Millionen.

Neben dem letzten Teil unserer Reihe "Für wen hat 'Star Trek' den Durchbruch gebracht und wer ist an 'Star Trek' gescheitert?" bietet Ihnen der vorliegende Newsletter drei Interviews, einen Artikel über das Leben als "Trekkie", die monatlichen Kalender-News und natürlich Interessantes aus dem Raumfahrt-Bereich.



Viel Spaß beim Lesen!

Melanie Brosowski
Chefredakteurin

 
   

Inhalt

Die ganze Ausgabe auf einen Blick

Für wen hat "Star Trek" den Durchbruch gebracht...

... und wer ist an "Star Trek" gescheitert? − Teil 5: "Enterprise"

"Wie schmecken Tribbles?"

John Billingsley spricht über − und als − Doktor Phlox

Muss man sich als Trekkie verstecken?

Über das Leben als (Undercover-)Fan

"'Nemesis' ist gescheitert, weil das Budget zu klein war"

Im Interview mit David Negron Jr.

Die Ereignisse des Monats

Bücher und Geburtstage

"Ein voller Bücherschrank sieht 'gebildeter' aus als ein voller MP3-Player ..."

Carola Kickers über den Vampirhype und ihre "Jason"-Reihe

Wenn "Matrix" und Film Noir aufeinander treffen...

Zwei Hörspiele für den Herbst

Dämonen, Vampire, Apokalypse und Freddies Rückkehr

DVD-Guide Oktober

Ein außergewöhnliches Planetensystem

Die vielen Planeten von HD 10180

Impressum

Redaktion, Abonnement und Copyrights

Wussten Sie, dass...

... die Szene, in der Kirk in "Star Trek III" in seinen Stuhl stolpert, nachdem er vom Tod seines Sohnes hört, von William Shatner improvisiert war?

... die Szene, in der Chekov und Uhura Passanten in "Star Trek IV" nach dem Weg nach Alameda fragen, ebenfalls improvisiert war, genauso wie die Antwort einer jungen Frau: "Ich weiß nicht, ob ich Ihre Frage beantworten kann, aber ich glaube, es ist auf der anderen Seite der Bucht, in Alameda."? Die Filmcrew musste sie nach der Aufnahme suchen, damit sie eine SAG-Erklärung und eine Erlaubnis, das Material im Film zu verwenden, unterschreiben konnte.

... ursprünglich Sean Connery den Sybok spielen sollte? Er musste dann aber aus terminlichen Gründen absagen. Der Name "Sha Ka Ree" ist ein Wortspiel, das auf Sean Connery anspielt.


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Für wen hat "Star Trek" den Durchbruch gebracht...

... und wer ist an "Star Trek" gescheitert? − Teil 5: "Enterprise"

Innerhalb von über 700 Episoden und mittlerweile elf Kinofilmen sind Hunderte von Darstellern aufgetreten, die durch "Star Trek" zu Ruhm und Ehren, aber auch nur bis zum Äquivalent der Sozialhilfe gekommen sind. An dieser Stelle werden aus Platz- (und Zeit-)gründen nur die Hauptdarsteller und der ein oder andere "Ausreißer" beleuchtet.

Scott Bakula spielte in meiner Lieblingsserie "Enterprise" den sympathischen Captain Jonathan Archer. Schon damals war er häufig in Film und Fernsehen zu sehen, wenn auch als Nebendarsteller in bekannten Produktionen. Er spielte u.a. neben dem Nackedei Bruce Willis in "Color of Night" oder beispielsweise in "Mr. und Mrs. Smith" und "American Beauty". Er kann auch heute noch in Film und Fernsehen glänzen. Tipp für Bakula-Fans: Seinen Film "Ketten der Vergangenheit" kann man bei Amazon beispielsweise für knapp 3.00 Euro kaufen (hier bestellen). Er hofft auch nach wie vor noch auf eine Reaktivierung von "Quantum Leap". Ob Auftritte in "Boston Legal", "Chuck" oder "An Evening with Scott Bakula": Der Mann ist weiterhin beschäftigt.

Jolene Blalock. Auch hier zählt "Sex sells". Die attraktive Darstellerin hat sich werbungswirksamerweise fast halbnackt für die "Maxim" ablichten lassen, als "Star Trek: Enterprise" anlief. Sie spielt auch heute noch häufig Rollen, zuletzt in "Starship Troopers 3". Sie wuselt häufig in beliebten TV-Serien herum wie "Dr. House", "Stargate" und "CSI Miami". Die Euphorie unter den Fans war groß, als sie sich zum dritten Mal für die "Maxim" ablichten ließ. Beispielsweise gab es hier eine angeregte Diskussion hierzu. Auch auf ihrer Website geizt sie nicht mit ihren Reizen.

Dominic Keating. "Star Trek" hat ihn auch einer größeren Zuschauerschar bekannt gemacht. Wie aus seiner offiziellen Website ersichtlich ist, ist er auch heute noch rege beschäftigt, hier nachzulesen. Auch er ist ein bekanntes Gesicht in den neusten Top-Serien als Gastdarsteller: "CSI NY", "Heroes" (abgesetzt), "Prison Break". Beinahe wäre er auch in "Star Trek XI" zu sehen gewesen, als Verwandter von James T. Kirk, er wurde aber von anderen Darstellern ausgebootet.

Connor Trinneer tummelt sich in letzter Zeit häufig in Serien herum, so auch in "Stargate". Leider verkauft er sich auch an ganz kleine Miniauftritte/Sprechrollen wie in "Family Guy", wo er von Sharon Stone vernascht wird. Unter anderem war er auch in "Stargate Atlantis" zu sehen.

Linda Park versucht zwar Fuß in der Fernsehlandschaft zu fassen, ist allerdings nicht so erfolgreich, wie ihre Website die wenigen Auftritte nach "Star Trek: Enterprise" verkauft. Liiert war sie mit Shinzon-Darsteller Hardy. Stattdessen ist sie eher auf der Bühne zu Hause. Für die deutschen Zuschauer natürlich somit nicht zu erreichen.

Anthony Montgomery spielt mit Garrett Wang ("Voyager") in einer Fernsehserie mit. Nachdem "Enterprise" abgesetzt wurde, hat er sich vom Filmgeschäft erst mal eine Auszeit genommen und ging eigenen Projekten nach, beispielsweise einem kurzen Ausflug ins Musikalische mit vier "Star Trek"-bezogenen Songs. Danach hat er sich eher in Independentproduktionen gestürzt.

 
 

Die "Enterprise"-Darsteller sind zwar weiterhin in der Fernsehlandschaft vertreten, aber der ganz große Durchbruch ist ausgeblieben.


John Billingsley hat erst vor kurzem in "2012" in einer größeren Nebenrolle mitgespielt. Nach "Enterprise" hatte er viel zu tun, spielte in diversen Fernsehserien wie "Nip/Tuck", "Eli Stone", "NCIS", "24", "True Blood" in einer wiederkehrenden Rolle und in Kinofilmen mit. Außerdem war er ebenfalls oft im Theater zu sehen. Er sollte mit Botschafter-Soval-Darsteller Graham in der Zombieserie "Alive" mitspielen.

Zusammenfassend lässt sich für die Enterprise-Besatzung nach dem obigen kurzen Überblick feststellen, dass die Darsteller zwar weiterhin in der Fernsehlandschaft vertreten sind, aber der ganz große Durchbruch ausgeblieben ist. Was wir alles durch die Absetzung der Serie verpasst haben, lässt sich hier quälend nachlesen.

Hiermit endet unsere Serie über die Trek-Schauspieler. Der Karriereverlauf der Darsteller des neusten Trek-Kinofilms lässt sich noch nicht beurteilen − zumal er meiner Meinung nach ähnlich wie der neue "James Bond" nicht so richtiges "Star Trek" für mich war, und es sich nicht absehen lässt, ob die Darsteller mit Trek tatsächlich Erfolg haben oder nicht, da die jungen Männer und die Frau ziemlich austauschbar sind. Lediglich Zoë Saldaña hat sich bereits zu Beginn der Promotion mehr als in den Vordergrund gedrückt. Vielleicht ein Erfolg, da sie auch in "Avatar" mitmachen durfte, während John Cho immerhin in einer Serie vertreten ist.

Letztlich lässt sich quer durch die Bank der "Star Trek"-Fluch für viele Darsteller erkennen. Bei über 700 Fernsehepisoden, zehn Filmen und einem Revivalfilm bislang kann aber kaum irgendein Film, irgendeine Serie laufen, ohne dass der "Star Trek"-Fan nicht sagen kann: "Ey, der hat in 'Star Trek' mitgespielt" (auch wenn er "nur" einen Nebendarsteller in einer Episode verkörperte). Ansonsten ist in "Star Trek" alles vertreten: Schauspieler, die nur eine Rolle hatten und danach nie wieder etwas gefunden haben, Schauspieler, die einfach alles annehmen, Schauspieler, die sich ein Leben lang mit ihrer Rolle messen müssen, die Ikonen geworden sind, die unabhängig von ihrem Charakter in "Star Trek" zwar auch, aber aufgrund ihrer Schauspielkunst nicht nur mit "Star Trek" in Verbindung gebracht werden.

Wenn ich vom "Star Trek"-Fluch spreche, meine ich, dass diverse Darsteller quer durch alle Serien und Filme nur durch "Star Trek" bekannt geworden sind und außer ihrem Charakter dort entweder nichts anderes spielen können oder nichts anderes spielen dürfen. Shatner zum Beispiel wird auf ewig mit Kirk verwurzelt sein. Andererseits hat er eine solche Bandbreite an Rollen, wie beispielsweise "Boston Legal" (in der er natürlich auch sein "Star Trek"-Image auf die Schippe nimmt, sodass er heute noch erfolgreich ist − vielleicht gerade in dieser Hinsicht wegen des "Star Trek"-Fluchs). Andere kommen mit dem Erfolg nicht zurecht. Wiederum andere wollen sich lieber eine Tüte über den Kopf ziehen und mit ihren ersten Erfolgen, die sie durch "Star Trek" erzielt haben, nichts zu tun haben. Und eine Zicke, die erst in "The Adventures of Lois and Clark" gespielt hat, darf nun in "Desperate Housewives" ihr Unwesen treiben. Dass die Powerlocke bei "Der unmögliche Captain Okona" im Transporterraum mit einer Donnerdauerwelle zu sehen war, aber aufgrund ihrer Rumzickerei damals schon nicht im Off erwähnt werden wollte, spricht Bände. Ganz schön dreist für einen ehemaligen No Name. Was die Zukunft auch bringen mag, wir werden unsere Helden da draußen sehen...

Trek-Cast

Für viele Schauspieler brachte "Star Trek" Ruhm und Ehre und eine steile Karriere, für manche kam nach "Star Trek" jedoch nichts mehr. Lesen Sie hier, wer weiterkam und wer scheiterte, in einem Beitrag von Christian Freitag.


 

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"Wie schmecken Tribbles?"

John Billingsley spricht über − und als − Doktor Phlox

"Enterprise"-Star John Billingsley beantwortete vor kurzem auf StarTrek.com eine Reihe von Fan-Fragen, unter anderem zum Finale der Serie und zu künftigen Auftritten von Doktor Phlox. Er antwortete sogar auf einige Fragen als Dr. Phlox selbst und verriet ein für allemal, wie Tribbles schmecken.

StarTrek.com: Wenn Sie die Möglichkeit hätten, Dr. Phlox wieder in irgendeinem "Star Trek"-Projekt zu spielen, wären Sie bereit dazu?

John Billingsley: Ich wäre sehr erfreut, aber würde dafür jemals die Möglichkeit bestehen? Ich verwette mein Haus, das wird nicht passieren, aber wenn, sicher, ich würde mitmachen wollen. Ich habe es sehr genossen, Phlox zu spielen.

StarTrek.com: Das "Enterprise"-Finale war sehr kontrovers, weil es die ganze Serie in eine TNG-Holodeck-Sequenz gepackt hat. Was denken Sie darüber?

Billingsley: Unter den Fans gab es offensichtlich gemischte Gefühle über das Vermächtnis von Rick Berman und Brannon Braga, aber sie waren weitgehend verantwortlich, das Franchise durch viele, viele Jahre von Fernsehserien, die Leute geliebt und weiter angeschaut haben, zu leiten. Deswegen verdienen sie sehr viel Anerkennung. Ich denke, für die beiden hatte die Vorstellung, "Star Trek" Tschüss sagen zu müssen, ein extrem emotionales Gewicht. Aus diesem Grund mussten sie, und ich kann das verstehen, die letzte Episode von "Enterprise" schreiben.

 
 

"Mein Problem mit der letzen Folge ist, dass durch das Vorwärtsspringen die dritte und vierte Staffel an Gewicht verloren hat."


Die letzte Staffel trug so sehr Manny Cotos Handschrift, dass ich denke, die Fans fühlten eine fast spirituelle Trennung zwischen dem Wesen der Drehbücher der vierten Staffel und dem letzten Drehbuch. Es war, als ob plötzlich jemand aus einem anderen Kosmos hereingeschneit wäre und das Finale geschrieben hätte, sodass die Geschichte der Enterprise von der Rahmenhandlung verschlungen worden ist. Ich glaube, die Leute haben sich einfach an Mannys Stimme gewöhnt. Das habe ich in der letzten Episode vermisst. Offen gesagt, es hätte ein Zweiteiler sein sollen. Unsere Geschichte hätte zu Ende gebracht werden sollen.

Anders ausgedrückt, ich habe gemischte Gefühle. Mein Problem mit der letzen Folge ist, dass durch das Vorwärtsspringen die dritte und vierte Staffel an Gewicht verloren hat. Es hatte den Anschein, dass die dritte und vierte Staffel ausgelassen worden sind, was sicher nicht die Absicht war, aber das war etwas, das mich gestört hat.

StarTrek.com: Ok, manche Leute, die uns geschrieben haben, hatten Spaßfragen, und andere hatten Fragen für Dr. Phlox. Sind Sie bereit?

Billingsley: Ich bin so bereit, wie ich nur sein kann.

StarTrek.com: Wie schmecken Tribbles?

Billingsley: Wie Hühnchen.

StarTrek.com: Wie viele Frauen hat Dr. Phlox jetzt?

 
 

"Ich spiele einen verschrobenen Richter mit einer schlechten Frisur. So wird man ein älterer Herr in Hollywood. Anstatt der feurige Staatsanwalt zu sein, ist man jetzt der barsche Richter."


Billingsley: Drei. Uns werden drei zugeteilt.

StarTrek.com: Gibt es ein Heilmittel für die Orionische Geschlechtskrankheit?

Billingsley: Bananen.

StarTrek.com: Dr. Phlox, wussten Sie, dass Ihre Stirn wie ein faltiger Arsch aussieht?

Billingsley: Ja, das wusste ich, aber das sind gefährliche Worte auf Denobula, Baby!

StarTrek.com: Sind die Denobulaner mit den Cardassianern verwandt?

Billingsley: Ich weiß nicht. Jetzt spricht John wieder. Das wurde nie diskutiert. Was ich gerne wissen würde, ist: Was ist mit den Denobulanern passiert? Es gibt augenscheinlich keine Denobulaner in der Zukunft. Ich glaube, wir sind eine Inzucht-Spezies, und wir sind wahrscheinlich den Weg gegangen, den die meisten Inzuchtgesellschaften gegangen sind.

StarTrek.com: Die letzten zwei Fragen sind an Sie, nicht an Dr. Phlox, gerichtet. Die erste: Woran arbeiten Sie gerade?

Billingsley: Ich habe gerade eine Episode von "Leverage" oben in Portland beendet. Ich habe mit einem wundervollen Regisseur namens Arvin Brown gearbeitet, der der künstlerische Direktor des Long Wharf Theater in Connecticut war. Ich habe schon mehr mit ihm gemacht. Er ist ein wahnsinnig netter Kerl. Ein tolles Ensemble. Lustige Episode. Sie heißt "The Rashomon Affair". Und dann habe ich bald darauf angefangen, an einer Episode von "Outlaw" mitzuarbeiten, welche eine neue Jimmy-Smits-Serie ist. Ich spiele einen verschrobenen Richter mit einer schlechten Frisur. So wird man ein älterer Herr in Hollywood. Anstatt der feurige Staatsanwalt zu sein, ist man jetzt der barsche Richter.

Und ich habe einige Indie-Filme gedreht, von denen einer "Sironia" heißt. Das ist ein wirklich liebenswürdiger Film, und ich hoffe, er wird das Tageslicht erblicken. Es geht um einen unzufriedenen Folksänger, gespielt von Wes Cunningham, der selber ein Folksänger ist, der sich aus L.A. rettet und versucht, sich mit seiner jungen, schwangeren Frau in Sironia, Texas niederzulassen. Und es geht um seine schwierige Zeit, sich an einen weniger schnellen Lifestyle zu gewöhnen. Ich spiele einen Obdachlosen, der gerettet wird und Schnellkoch in einem Restaurant wird, das unser Held führt. Die Geschichte basiert sehr locker auf Wes' Leben. Das ist sein erster Job als Schauspieler, und ich glaube, er hat das toll gemacht. Tony Hale spielt noch mit und Amy Acker von "Angel". Der andere Film heisst "Losing Control". Das Ensemble ist unbekannt, aber es hat ein charmantes Drehbuch über eine Frau [Miranda Kent], die eine Wissenschaftlerin ist, die versucht, die Regeln der Wissenschaft auf ihr Liebesleben anzuwenden. Sie möchte beweisen, dass der Typ, mit dem sie sich trifft, der Richtige ist. Es ist eine romantische Komödie, und ich spiele den Bösewicht.

StarTrek.com: In Ihrer bisherigen Karriere, welches sind Ihre Lieblingsrollen neben Phlox?

Billingsley: Ich hatte eine lange Bühnenkarriere und möglicherweise das Beste, was ich jemals gemacht habe, oder das, was mir am meisten Spaß gemacht hat, war die Arbeit an Tschechow, besonders eine Produktion von "Die Möwe", die ich mit einer Frau namens Robin Smith gemacht habe. Sie war Lehrerin und meine Kollegin an einer Schule, wo ich gearbeitet habe, und sie war Regisseurin dieser Produktion. Es war eine wundervolle Gelegenheit für mich. Ich spielte Treplyov, der ein junger Möchtegern-Dichter mit Mutterkomplex ist und im Zentrum von "Die Möwe" steht.

Am anderen Ende des Spektrums liebte ich meine Episoden von "Cold Case". Ich spielte einen schrecklichen psychotischen Killer für einige Folgen. Und ich liebte es, mit Denzel Washington an "Out of Time" zu arbeiten. Carl Franklin, mit dem ich einen anderen Film gemacht habe, war sehr offen dafür, mich ein wenig improvisieren zu lassen, was sehr nett war, weil es eine Komödie war. Und Denzel, wenn die Kameras liefen, war sehr offen, darauf einzugehen. So, das sind die Produktionen, welche mir gerade in den Sinn kommen.

Trek-Interview

Ein Gespräch mit Doktor Phlox und seinem Darsteller − aus dem Englischen von Randolph Sutter.


 

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Muss man sich als Trekkie verstecken?

Über das Leben als (Undercover-)Fan

Bin ich ein Trekkie? Ja, ich glaube schon, aber wohl eher ein Undercover-Trekkie. Aber was ist denn überhaupt ein Trekkie?

Sind Trekkies nicht diese Verrückten, die den ganzen Tag mit einer "Star Trek"-Uniform, sei es aus der Originalserie, "Next Generation" oder "Enterprise", rumlaufen, sich spitze Ohren ankleben und ständig die Hand zum vulkanischen Gruß erheben? Oder die, die auf einer Volkshochschule Klingonisch lernen? Ja, das sind auf jeden Fall Trekkies. Denen sieht man das sofort an.

Aber ich bin sicher, es gibt auch viele im Verborgenen, so wie mich, denen man nicht sofort ansieht, dass sie Fans von "Star Trek" sind.

Warum aber verstecken die sich denn? Ist es ihnen peinlich, zuzugeben, gerne "Star Trek" zu gucken? Vielleicht ist es ja so wie bei denen, die gerne zu McDonald's oder zu Aldi gehen, es aber lieber niemandem auf die Nase binden. Liegt es daran, dass "Star Trek"-Fans vielleicht zu wenig Anerkennung von ihren Mitbürgern bekommen?

In diesem Artikel wollen wir die Ursachen dafür beleuchten, warum es manch einer vorzieht, lieber ein heimlicher Fan zu sein.

Ein "Fan" ist übrigens ein "Mensch, der längerfristig eine leidenschaftliche Beziehung zu einem für ihn externen, öffentlichen, entweder personalen, kollektiven, gegenständlichen oder abstrakten Fanobjekt hat und in die emotionale Beziehung zu diesem Objekt Ressourcen wie Zeit und/oder Geld investiert". So überschwänglich ist es jedenfalls bei Wikipedia nachzulesen. Das Fanobjekt von Trekkies oder Trekkern ist demnach also "Star Trek". So weit, so klar.

 
 

Sehen wir einen "Borussen", scheint alles "normal" zu sein. Sehen wir hingegen einen Trekkie, scheint der nicht normal zu sein.


Ein Vergleich: Ein Fußballfan kann selbst Fußball spielen, er kann ins Stadion gehen, um dort Fußball zu sehen, er kann eine bestimmte Mannschaft "anhimmeln", er kann sich so verkleiden, dass er wie einer der Spieler aussieht und sich mit den Logos des Vereins umgeben. Da gibt es Fan-Clubs, die gemeinsam zu Fußballspielen fahren und zusammen fachsimpeln und dafür viel Geld ausgeben.

Ein "Star Trek"-Fan kann genau das auch tun: Er kann über Rollenspiele die Serie nachspielen, zur FedCon gehen, Mr. Spock "anhimmeln", eine TNG-Uniform anziehen und auch fachsimpeln, oder mit Technobabble aufwarten und natürlich auch viel Geld ausgeben.

Sehen wir einen "Borussen", scheint alles "normal" zu sein. Sehen wir hingegen einen Trekkie, scheint der nicht normal zu sein. Da stimmt doch was nicht, würde Erich von Däniken sagen. Wo ist da der Unterschied? Liegt das an der Zahl der Fans? Sind die Trekkies eine Minderheit?

Eher das Gegenteil ist der Fall. Betrachten wir das mal weltweit. Was glauben Sie, wie viele Schalke-04-Fans es auf der Welt gibt. Ich habe mal recherchiert. Zum Beispiel hat Schalke 04 angeblich 22,26 Millionen Fans und der FC Bayern 21,92 Millionen (bitte schlagen Sie mich nicht tot, diese Angaben habe ich aus einem Online-Forum, in dem sich heftig über diese Angaben gezankt wird).

Und "Star Trek"? Genaue Zahlen konnte ich nicht finden, aber ich bin ganz sicher, dass es weltweit wesentlich mehr Fans von "Star Trek" gibt als von Schalke 04. Warum? Ist doch klar, auch wenn es mittlerweile weltweit Bundesliga-Übertragungen gibt − wer in zum Beispiel Singapur kennt überhaupt Schalke 04? In Singapur gibt es aber immerhin "Star Trek"-Websites.

Schalke dient hier natürlich lediglich als Beispiel und hat nichts mit meiner persönlichen Meinung zu tun, es hätte auch Werder oder FC Bayern heißen können.

Ich will damit sagen, dass es logisch erscheint, dass es mehr "Star Trek"-Fans (also Fans einer(!) Fernsehserie, die weltweit ausgestrahlt wurde und wird) auf der Welt geben muss, als Fans eines(!) Fußballvereins, weil ein Fußballclub eben etwas Lokales ist.

Natürlich kann man dagegen halten, dass das so nicht zu vergleichen sei, weil wir lieber von "Fußball"-Fans weltweit reden sollten, ohne uns auf einen einzelnen Verein festzulegen. Aber auch da könnte man ja fragen, wie viele "Serien"-Fans oder "Film"-Fans es denn auf unserem Erdenball gibt, ohne sich auf eine Serie oder einen Film festzulegen.

Wir sehen, an der Zahl der Fans kann es nicht liegen, warum Trekkies scheinbar weniger Anerkennung bekommen, und nur die "Hartgesottenen" sich outen.

Woran liegt es dann?

 
 

Mein Rechner sieht aus wie eine LCARS-Konsole, an der Wand hängt jedes Jahr ein neuer "Ships of the line"-Kalender und mein Aktenschrank nimmt 16 Ordner "Star Trek: Fakten und Infos" auf.


Während ich diese Zeilen schreibe und darüber nachsinniere, glaube ich die − oder wenigstens eine − Lösung gefunden zu haben. Ich selbst bin nämlich offensichtlich eine dieser Lösungen. Sozusagen die Lösung in Person. Denn ich bin ja selbst ein Trekkie/Trekker im Verborgenen. Aber warum? Warum gehe ich nicht mit einer "Star Trek"-Galauniform auf die Straße, auf dass man mich erkenne?

Ich gebe es zu, ich war noch nie auf einer FedCon. Auch wenn mich immer wieder viele beknien, unbedingt dorthin zu gehen, bin ich im Zweifel, ob ich das wirklich möchte. Weil ich wohl lieber im Verborgenen bleibe. Dabei bin ich gar nicht so verborgen, denn ich betreibe nun bereits seit über neun Jahren eine "Star Trek"-Website im Internet, und das sehr intensiv. Mein Rechner sieht aus wie eine LCARS-Konsole, an der Wand hängt jedes Jahr ein neuer "Ships of the line"-Kalender und mein Aktenschrank nimmt 16 Ordner "Star Trek: Fakten und Infos" auf.

Aber ich habe keine Uniform, kann kein Klingonisch − ich bleibe lieber ein heimlicher Trekkie. Nur wenige meiner Freunde und Kollegen und in der Familie wissen über mich Bescheid.

Hier also die Lösung: Ich stelle sehr oft fest, dass die meisten meiner Mitmenschen gar keine Ahnung von "Star Trek" haben. Wenn ich denen sage, okay, ich bin ein Trekkie, muss ich denen erst einmal erklären, dass ein Trekkie ja ein Fan der Serie "Star Trek" ist. Mit "Star Trek" kann wiederum kaum einer von denen was anfangen, bis ich erkläre, dass es sich (grob gesagt) um die Serien um "Raumschiff Enterprise" handelt. Ahh, dann klingelt es bei einigen langsam, und spätestens da sagt dann einer: "Ach richtig, da ist ja auch der mit den spitzen Ohren dabei", was mich immer gleich auf die Palme bringt.

Freundlich und vorurteilsfrei gegenüber anders Denkenden, wie Gene Roddenberry sich die Welt von "Star Trek" vorgestellt hatte, erkläre ich dem unwissenden Mitmenschen, dass ja auch neuere, andere "Star Trek"-Serien existieren. Auch, dass nicht alle Raumschiffe "Enterprise" heißen und nicht jeder Erste Offizier ein Vulkanier ist. Aber da habe ich dann meistens schon zu viel erklärt und das Thema wird vom Gegenüber gewechselt.

Wäre ich ein Fußballfan, müsste ich gar nichts erklären!

Klar, auf der FedCon muss man sich vor so etwas nicht fürchten. Jedoch hätte ich eher Angst davor, dass ich von dem Hype, der dort herrschen soll, angesteckt werde und im "Star Trek"-Rausch untergehe. Das wäre mir als Undercover-Trekkie, glaube ich, zu viel. Da bastele ich doch lieber ganz in Ruhe an meiner "Star Trek"-Webseite herum und freue mich auf die vielen "ruhigen" Kontakte zu anderen Trekkies, die dadurch entstehen. Hin und wieder treffe ich einige davon und es wird kräftig fachgesimpelt und technogebabbelt. Im kleinen Kreise. Das ist das, was mir Freude bereitet, ein von der breiten Öffentlichkeit verborgener Trekkie zu sein.

Zu meiner Titelfrage, ob man sich als Trekkie vertecken muss. Natürlich muss man nicht! Aber es kann einem manchmal das Leben erleichtern.

Welches Leben führen Sie als Trekkie? Verstecken Sie sich oder zeigen Sie Ihr Fan-Dasein öffentlich? Schreiben Sie uns an leserbriefe@trekzone.de!

Weiterführende Links

  • GTJLCARS.de
    Die Trek-Technik-Seite von Jens Göttling.

  • StarTrek.com.sg
    "Star Trek"-Website aus Singapur.

  • Raid Rush
    Diskussionsforum, welcher Fußballverein die meisten Fans hat.

  • Wikipedia.de
    Wikipedia-Artikel "Trekkies".

  • Wikipedia.de
    Wikipedia-Artikel "Fan".

  • Trek-Fans

    Warum viele "Star Trek"-Anhänger ein Leben im Verborgenen führen − darüber berichtet Jens Göttling.


     

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    "'Nemesis' ist gescheitert, weil das Budget zu klein war"

    Im Interview mit David Negron Jr.

    David Negron Jr., der Sohn von David J. Negron, ist in die Fußstapfen seines Vaters getreten und arbeitet in der Filmindustrie − unter anderem bei "Star Trek".

    Er leitete die Konzeption und Erstellung der visuellen Effekte bei den Filmen "Postman" (1997) und "Open Range − Weites Land" (2003), erstellte die Visualisierung des Drehbuchs für "Die Stunde der Patrioten" (1992), "The Scorpion King" (2002) und "Das Vermächtnis der Tempelritter" (2004). Außerdem war er als Grafiker für "Das Kartell" (1994) und "Star Trek Nemesis" tätig, und das ist nur eine Auswahl von den vielen Filmen, an denen Negron mitgewirkt hat.

    Frage: Erzählen Sie uns über Ihre Karriere in der Kunstbranche. Wovon haben Sie sich beeinflussen lassen und wie haben Sie den Einstieg in die Industrie geschafft? Haben Sie immer schon vorgehabt, in die Fußstapfen Ihres Vaters zu treten?

    Negron: Ich habe gleich nach der Schule angefangen, in der Filmindustrie zu arbeiten. Mein Vater war damals Filmgrafiker und Dozent an dem Art Center College of Design und er stand mir mit Rat und Tat zur Seite. Nachdem ich angefangen hatte, an Filmen zu arbeiten, sah ich die Notwendigkeit für mehr Ausbildung und besuchte zusätzlich noch Abendveranstaltungen beim Kunstzentrum und der Universität von Kalifornien in Los Angeles. Erst als ich als Künstler arbeitete, lernte ich die wirklichen Details des Filmemachens kennen. Filme übten den größten Reiz auf mich aus, in dieser Industrie zu arbeiten. Ich wusste nicht, in welche Richtung ich mich orientieren wollte, als ich noch jünger war und setzte mir keine Ziele. Ich glaube, das konnte ich zu meinem Vorteil nutzen, da ich dadurch nie entmutigt war. Ich wusste, dass mir Spaß machte, was ich tat, aber ich verstand das ungeheure Ausmaß von Kunst und Film nicht − bis zu einem späteren Zeitpunkt in meinem Leben.

    Frage: Wie kam es dazu, dass Sie in "Star Trek Nemesis" involviert waren? Waren Sie schon ein "Star Trek"-Fan, bevor Sie an dem Film gearbeitet haben? Was war genau Ihre Aufgabe als Grafiker bei "Nemesis"?

     
     

    "Die 'Star Trek'-Filme und -Fernsehserien haben mich durch meine ganze Karriere begleitet."


    Negron: Herman Zimmerman, der Szenenbildner, kontaktierte mich und fragte mich, ob ich an dem Film mitarbeiten möchte. Ich hatte schon zuvor mit Herman bei der Konzeption von "Star Trek: The Next Generation" gearbeitet. Ich hatte außerdem schon mit Stuart Baird, dem Regisseur, vorher zusammengearbeitet an einem Film mit dem Namen "Einsame Entscheidung". Da ich ursprünglich von Herman als Grafiker engagiert wurde, teilte er mich für die romulanische Mine auf dem Planeten Remus ein. Das war eine große Möglichkeit, da es das erste Mal war, dass wir den Arbeitsplaneten zu Gesicht bekamen. Später arbeiteten Stuart und ich an einigen der Kampfszenen.

    Die "Star Trek"-Filme und -Fernsehserien haben mich durch meine ganze Karriere begleitet. Ich glaube, mein Bruder Joel (der jetzt als Cutter für "Transformers − Die Rache", "Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers" und "House of Wax" arbeitete) mochte mehr die Serien und ich schon immer mehr die Filme. Ich muss gestehen, der allererste Streifen "Star Trek: Der Film" ist mein Lieblingsfilm der ganzen Reihe. Ich war damals noch jung, und wie ich meinem Vater zuschaute, wie er und die anderen Grafiker an den visuellen Effekten gearbeitet haben (ohne Computer) − waren das für mich wahre Erforscher und Entdecker, genau wie die Leute bei "Star Trek".

    Frage: Gab es irgendwelche Szenen, für die Sie Entwürfe gezeichnet haben, von denen Sie glauben, dass sie interessant gewesen wären, die es aber nicht in den fertigen Film geschafft haben?

    Negron: Die Szene mit dem Wüstenbuggy war viel größer angelegt. Es wäre cool gewesen, dort mehr Action zu sehen. Das Offroad-Gefährt war so toll, als es gebaut wurde. Allerdings wurde es auch vom berühmten Design-Team um Micky Thomson gebaut. Da ich selber ein begeisterter Offroad-Enthusiast bin, war es sehr cool für mich, die Maschinen in Action zu sehen. Das zeigt einfach mal wieder, dass die Filmindustrie es ernst nimmt, dass das Equipment auch funktioniert.

    Frage: Was ist Ihre kritische Meinung über "Star Trek Nemesis", so wie er veröffentlicht wurde? Was sind Ihre bleibenden Erinnerungen (so es denn welche gibt) an Regisseur Stuart Baird und Produzent Rick Bermann?

    Negron: Ich denke, dass sich "Nemesis" in der Reihe von Filmen behauptet, und der Regisseur Stuart Baird hatte mit ungewöhnlich engen Budgetvorgaben zu kämpfen. Ich glaube, er hatte eine sehr schwierige Aufgabe, die er erfolgreich gemeistert hat. Rick Berman war immer das Maß aller Dinge von der Filmreihe und den Fernsehserien.

    Frage: Was denken Sie hätte "Nemesis" vielleicht zu einem größeren Erfolg an der Kinokasse verholfen?

    Negron: Mehr Geld. Ich denke, das Budget war sehr begrenzt und das Studio war sehr konservativ in Bezug auf die Finanzierung von kreativen Ideen.

    Frage: Haben Sie irgendwelche besonderen Erinnerung in Bezug auf die Arbeit an "Star Trek", welche Sie mit unseren Leserinnen und Lesern teilen möchten?

     
     

    "Es ist immer eine ganz besondere Ehre, an solch einem Vermächtnis wie 'Star Trek' zu arbeiten."


    Negron: Ich würde sagen, dass es immer eine ganz besondere Ehre und ein Hochgenuss ist, an solch einem Vermächtnis wie dem "Star Trek"-Imperium zu arbeiten. Die Menge an talentierten Leuten, die es braucht, um diese Filme über so viele Jahre hinweg zu produzieren, macht einfach jede Erfahrung wertvoll.

    Frage: Erlauben Sie uns zum Ende die Frage, was Sie dieser Tage machen? Irgendwelche neuen Projekte? Welchen Rat würden Sie jemandem geben, dessen Traum es ist, heutzutage als Zeichner oder Graphiker in der Filmindustrie Fuß zu fassen?

    Negron: Wissen Sie, ich arbeite nun schon seit ungefähr 25 Jahren in der Filmindustrie, und ich kann guten Gewissens sagen, dass, weil es eine Unterhaltungsindustrie ist, man sich nie an den Gedanken wird gewöhnen können, dass wir alle Selbstständige sind. Damit kann man auch begründen, dass es gerade weil es Selbstständige sind sich neue und kreative Ideen entwickeln können. Der Wettbewerb ist heiß, die Stunden sind lang, aber die Leute gehören zu den besten, die ich jemals getroffen habe in Bezug auf ihre Professionalität.

    Sie machen, worum sie gebeten werden und sie machen, was sie gesagt bekommen, weil sie es tun müssen. Das ist eine Charaktereigenschaft, die unerreicht ist in anderen Berufen. Die finanzielle Situation heutzutage und der angekündigte Streik der Schauspieler machen es sogar noch schwieriger, auf die Belange der Kreativen einzugehen, mit kleineren Budgets. Deshalb glaube ich, dass es weniger kreative Blockbuster-Filme geben wird, und mehr konventionelle in nächster Zeit. Ich habe gerade die Arbeit an "G.I. Joe − Geheimauftrag Cobra" beendet. Ich habe als Grafiker gearbeitet und das neue Aussehen von Joes Basis entwickelt. Es war eine fantastische Zeit mit einer paar sehr coolen Visualisierungen.

    Mein Beruf als Grafiker in der Filmindustrie hat mir immer Spaß gemacht. Ich werde dafür bezahlt zu malen. Mit dem zunehmenden Bedarf an neuen Konzepten und Ideen ist ein Grafiker theoretisch wichtiger denn je. Nur in den letzten fünf Jahren habe ich die Verbindung von traditionellem Zeichnen (Öl, Wasserfarbe, Zeichenkohle und sogar Bleistift) und Zeichnen und Malen am Computer vollzogen. Da ich noch im zweidimensionalen Raum arbeite, sehe ich nun den Bedarf dafür, mich mehr mit 3D-Software zu beschäftigen. Ich denke, das wird die neue Schwelle für die Position des Grafikers werden. Obwohl die Filme sind, was sie sind, wenn man an einem Film arbeitet, der im 18. Jahrhundert spielt, bringt es ein am Computer gefertigter Entwurf einfach nicht.

    Grafische
    Trek-Welt

    David J. Negron Jr. hat seine eigene Meinung, was die Gründe für das Scheitern von "Star Trek Nemesis" an der Kinokasse angeht. Der Grafiker erzählt im Gespräch mit Quasar Visual Media von seiner Arbeit am zehnten Kinofilm, bei TNG und aktuellen anderen Sci-Fi-Projekten. Aus dem Englischen von Sebastian Kowald.


     

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    Die Ereignisse des Monats

    Oktober 2010

    Die Trek-Highlights der nächsten vier Wochen im Überblick, zusammengestellt von Peter Schipfmann.

    Trek-Kalender

     
     

    Montag

     

    Dienstag

     

    Mittwoch

     

    Donnerstag

     

    Freitag

     

    Samstag

     

    Sonntag

     
     
                       01.Oktober    02.Oktober    03.Oktober  
                     

    Buch
    Keith R.A. DeCandido:
    "Star Trek − Deep Space Nine 8.04: Dämonen der Luft und Finsternis"
    Bestellen

    Geburtstag
    Stephen Collins
    (Willard Decker)

     

    Geburtstag
    Avery Brooks
    (Benjamin Sisko)

       
       04.Oktober    05.Oktober    06.Oktober    07.Oktober    08.Oktober    09.Oktober    10.Oktober  
             

    Buch
    Keith R.A. DeCandido:
    "Einzelschicksale"
    Bestellen

     

    Geburtstag
    Scott Bakula
    (Jonathan Archer)

       
       11.Oktober    12.Oktober    13.Oktober    14.Oktober    15.Oktober    16.Oktober    17.Oktober  
         

    Geburtstag
    Gates McFadden
    (Beverly Crusher)

             
       18.Oktober    19.Oktober    20.Oktober    21.Oktober    22.Oktober    23.Oktober    24.Oktober  
             

    Convention
    Offical "Star Trek" Convention
    Chicago (3 Tage)
    Infos

     

    Convention
    "Star Trek" Mini Con 3
    Manchester (1 Tag)
    Infos

       
       25.Oktober    26.Oktober    27.Oktober    28.Oktober    29.Oktober    30.Oktober    31.Oktober  
       

    Buch
    David Mack:
    "Star Trek: Typhon Pact − Zero Sum Game"
    Bestellen

     

    Geburtstag
    Robert Picardo
    (Holo-Doc)

       

    Geburtstag
    Winona Ryder
    (Amanda Grayson, "Star Trek XI")

         
     


     

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    "Ein voller Bücherschrank sieht 'gebildeter' aus als ein voller MP3-Player ..."

    Carola Kickers über den Vampirhype, ihre "Jason"-Reihe und mehr.

    Wieder einmal hatte das TZN Gelegenheit, eine Autorin zu interviewen. Diesmal: Carola Kickers.

    TrekZone Network: Wer ist Carola Kickers?

    Carola Kickers: Die Frage müsste eher lauten "Was?": kreativ-chaotisch, spontan, voller Ideen und ein Workaholic. Väterlicherseits künstlerisch vorbelastet, was Musik und Schriftstellerei angeht. Ansonsten ein ganz normaler Mensch mit Ecken und Kanten, Höhen und Tiefen.

    TZN: Warum schreibst du auch unter einem Pseudonym?

    Kickers: Ja, seit 2010 schreibe ich unter "Carol Grayson", vor allem in der Phantastik. Kurzgeschichten und andere Genres werden aber weiterhin unter meinem Geburtsnamen veröffentlicht, so kann ich bei aller Vielseitigkeit auch eine gewisse Trennung vornehmen.

    TZN: Du schreibst Mystery und Dark Fantasy, aber auch Kindergeschichten und Krimis. Woher kommt das?

    Kickers: Ich denke, das kommt auf den "Geistesblitz" an, ebenso wie auf die Stimmungslage. Ich entwickle Ideen meist spontan, zunächst anhand von Notizen, die ich später nach und nach aufgreife und ausbaue. Da finden sich Kindergeschichten ebenso darunter wie "romantische" Alträume.

    Sobald ich Muße habe, gehe ich die Ideen durch, und etwas, das vielleicht schon wochen- oder monatelang schlummerte, wird zum Leben erweckt. Es ist auch schon vorgekommen, dass aus einer ganz harmlosen Erzählung plötzlich ein Krimi wurde. Vieles formt sich erst beim Schreiben. Mit kompletten Plots arbeite ich selten. Sie dienen nur als Grundgerüst. Meistens kommt es aber anders, als man denkt.

     
     

    "Geschrieben habe ich immer schon gerne − bereits in der Schule waren mir Aufsätze die liebsten Hausaufgaben."


    TZN: Wie bist du zum Schreiben gekommen?

    Kickers: Geschrieben habe ich immer schon gerne − bereits in der Schule waren mir Aufsätze die liebsten Hausaufgaben. Es folgten Gedichte, Kurzgeschichten, dann 1996 das erste Kinderbuch. Zwischendurch hatten die Musikbranche und der eigene Verlag mich sehr vereinnahmt. Aber auch da kam ich zum Schreiben, seien es Songtexte oder Künstlerbiografien.

    TZN: Magst du unseren Lesern etwas über dein neuestes Projekt erzählen?

    Kickers: Zu meinen neuen Projekten gehört unter anderem eine Novellentrilogie auf historischer Grundlage, die auch im Noel Verlag erscheint. Der erste Band ist bereits im September angekündigt. Dann möchte ich gerne die Zusammenarbeit mit GlobalTalk ausbauen, vor allem in Hinblick auf das Magazin, und natürlich weiterhin junge Talente fördern. 2011 steht dann der fünfte und sechste "Jason"-Band an, der wiederum einen Sammelband ergeben wird − "LUX AETERNA III".

    TZN: Der Dialog/Kontakt mit den Lesern über GT oder auf Lesungen − wie wichtig ist der für einen Autor?

    Kickers: Ich freue mich immer sehr, meinen Lesern persönlich Fragen beantworten zu dürfen und ein gewisses Feedback zu erhalten. So etwas kann sogar inspirierend für neue Geschichten sein! GT bietet dafür eine hervorragende Plattform und ich bin froh, dass ich dort sogar eine eigene Kolumne erhalten habe.

    TZN: "Jason Dawn" ist mehr als eine Reihe − es gibt dazu ein Parfüm, einen Song. Wie erklärst du dir den Erfolg deiner Reihe und insbesondere des Genres "Vampire"?

    Kickers: In den Vampir-Hype an sich bin ich eher durch Zufall hineingerutscht. Alles begann 2007 mit einer Kurzgeschichte: ein Mysterykrimi, in dem zunächst ein ganz "normaler" Vampir auftauchte. Da ich gerne die Enden meiner Geschichten offen lasse, führte dies zu einer Fortsetzung, ein drittes Kapitel folgte, in dem plötzlich Jason "auftauchte". Mit der Zeit entwickelte sich dann eine ganze Welt mit unterschiedlichen Vampirrassen, Fähigkeiten und natürlich auch Marketingmöglichkeiten.

    Warum die Menschen derzeit gerade den Vampiren verfallen sind, vermag ich nicht zu sagen. Aber ich denke, dass in wirtschaftlich schlechten Zeiten alles Mystische eine besondere Anziehungskraft besitzt. Dann flieht man gerne zur Entspannung in andere Welten. Der Trend wird sich bestimmt in den nächsten Jahren wieder wandeln, wobei Vampire natürlich immer ein fester Bestandteil der Mystik bleiben und auch immer ihre Fans behalten werden.

    TZN: Du hast lange Zeit für ein Musiklabel gearbeitet, dich dann aber der Literatur zugewandt. Weshalb?

    Kickers: Zu einer Zeit, in der die Musikbranche in der Krise war, galt es, neue kreative Möglichkeiten zu ergreifen. Ich besann mich auf meine ursprüngliche Freude am Schreiben und verfeinerte diese nach und nach. Zunächst plante und schrieb ich allerdings eher für Hörbuchproduktionen, das war ein naheliegender "Sprung", erst mit der Zeit entwickelten sich die Buchprojekte daraus.

    TZN: Hörbücher, E-Books... Wie, deiner Meinung nach, haben diese neuen Medien das Leseverhalten beeinflusst?

    Kickers: Die junge Generation wird vielleicht eher durch die Medien selbst auf schnellen Konsum geprägt. Stichwort "Entertainment". Außerdem möchte man ja schließlich mitreden können. Ich persönlich sehe Hörbücher und E-Books als eine zusätzliche Verwertungsmöglichkeit an, die dem Autor auch bei seiner Vermarktung hilft, es findet ja stets eine Duplizierung statt.

     
     

    "Das normale Buch wird niemals sterben. Es ist etwas, das man aus der Kultur der Menschheitsgeschichte auch gar nicht mehr wegdenken kann."


    TZN: Glaubst du, dass das normale Buch noch eine Zukunft hat?

    Kickers: Mit Sicherheit. Ein voller Bücherschrank sieht doch immer noch "gebildeter" aus als ein voller MP3-Player − aber Spaß beiseite. Das normale Buch wird niemals sterben. Es ist etwas, das man aus der Kultur der Menschheitsgeschichte auch gar nicht mehr wegdenken kann. Außerdem hat man schneller ein paar Seiten umgeblättert als den PC hochgefahren, um eine Stelle in einem E-Book zu suchen. Ich sehe Bücher als Bereicherung an, nicht nur in puncto Wissensschatz.

    TZN: An welchem Projekt arbeitest du gerade?

    Kickers: Gerade stelle ich den zweiten Band der Trilogie "Im Bann der Lilie" fertig, danach geht es mit Band 6 der Jason-Reihe weiter. Außerdem steht eine Überarbeitung meiner Homepage an.

    TZN: Einige abschließende Worte?

    Kickers: Am 10.10. sind wir live auf der Frankfurter Buchmesse am Stand der Chichili Agency, Halle 4.0, Stand A1313. Ich würde mich sehr über euren Besuch freuen. Ansonsten ist eine Lesung am 18.11. in Düsseldorf im Szeneladen UNLICHT geplant und am 7.12. im Café Konkurs in Krefeld-Linn.

    TZN: Vielen Dank für das Interview!

    Kickers: Ich danke euch und allen Lesern ebenfalls.

    Weiterführende Links

  • Carola Kickers
    Lesungstermine, Infos und mehr.

  • Mellis
    Autoren-Ecke

    Jeden Monat stellen wir Ihnen an dieser Stelle einen interessanten Autor oder Verlag vor. Dieses Mal im Interview: Carola Kickers. Von Melanie Brosowski.


     

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    Wenn "Matrix" und Film Noir aufeinander treffen...

    Zwei Hörspiele für den Herbst

    "Raumstation Alpha-Base 9: Verräter"

    Nicole Schwing, Captain der Raumstation Alpha-Base, befindet sich noch immer als Geisel auf dem Raumschiff von Al Cardel, der sie mit dem Leben ihrer Crew erpresst. Sein Ziel ist, sein eigenes Schiff mit dem technischen Know-how der Alpha-Base aufzurüsten. Nicole Schwing weigert sich indessen, ihn zu unterstützen. Nichtsdestotrotz entlässt Cardel sie nicht in die Freiheit, sondern fliegt zu den gefährlichen Taylonen, um ein mächtiges Artefakt zu bergen. Plötzlich wird Al Cardels Schiff von Duplikaten angegriffen, die dafür bekannt sind, sich alles an Wissen einzuverleiben und anschließend einen Vernichtungsfeldzug zu führen. Als sich Nicole Schwing während des Gefechts einem Duplikaten gegenübersieht, stellt sie fest, dass viele Vorurteile über die Rasse kursieren, denn wider Erwarten lässt der Feind sie in Frieden. Ehe sie die Hintergründe dafür begreifen kann, wird der Duplikat erschossen.

    Auch auf der Alpha-Base geht es hoch her. Abisai Abel, der das Kommando während Nicole Schwings Abwesenheit innehat, sieht sich mit Terroristen konfrontiert, die sich offenbar die ganze Zeit über an Bord verborgen hielten. Eine Treibjagd auf Leben und Tod beginnt. Und wieder einmal stellt sich die Frage: Wer ist Freund und wer Feind?

    Auch diese Folge der inzwischen etablierten Reihe ist Spannung pur. Die Handlung spielt abwechselnd auf dem Schiff von Al Cardel und berichtet über die Ereignisse, die Nicole Schwing widerfahren, andererseits auf der Alpha-Base, wo Abisai Abel um seine Reputation als Stellvertreter kämpfen muss. Beide Erzählstränge sind rasant und langweilen nicht eine Sekunde. Die Dialoge sind lebhaft und mitreißend. Auch die Soundkulisse ist der Dramatik der Wendungen angepasst und unterstreicht mit satten Klängen.

    Wieder wirken bekannte Sprecher mit, die der "Star Trek"-Fan aus diversen Serien kennen dürfte.

    Schön ist außerdem, dass sich im Booklet eine Beschreibung befindet, die Aufschluss über die mitwirkenden Völker gibt. So können sich auch Einsteiger schnell orientieren und kommen in den vollen Hörgenuss.

    Das Layout des Covers von Teil 9 ist in kühlem Violett gehalten. Man blickt auf das leere Deck eines Raumschiffs, durch die Fenster sieht man die Sterne des Weltalls.

    Fazit
    Daumen hoch. Wir haben es mit einer Reihe zu tun, die großes Suchtpotenzial hat. Hier darf jeder Hörspielfan bedenkenlos zugreifen.



    "S.I. Synthetic Intelligence − Phase 05: Verloren"

    Elliot Meister kommt seinem eigenen Geheimnis auf die Spur. Er ist die Quelle seines Wahnsinns und muss schmerzlich erfahren, wie wenig man das Schicksal manipulieren kann. Viel älter als angenommen, fristet er schon seit Jahrzehnten sein Dasein als verlorene Seele. Jedes Mal, wenn Elliot einen neuen Faden spinnt und denkt, er könne seiner Bestimmung entfliehen, scheitert der Versuch an dem auftretenden Paradoxon. Er kann sein Selbst nicht verleugnen. Daher entscheidet er sich dafür, offensiv gegen seinen Feind zu kämpfen und sich nicht länger zu verstecken. Denn nun weiß er, dass er nichts mehr zu verlieren hat, weil alles, was er zu haben glaubte, ohnehin Selbstbetrug war. Elliot ist seinem Sieg ein Stück näher gekommen, er weiß jetzt, was sein Ziel ist.

    So konfus wie diese Inhaltsangabe klingt, sind auch die Folgen von S.I. Der Hörer begleitet Elliot Meister auf seinem Weg der Erkenntnis und erhält keine zusätzlichen Informationen. Es ist schwierig, diesem Experiment zu folgen. Beim letzten Teil war ich kurz davor aufzugeben. Die Reihe ist komplex, abstrakt, nicht auf "normale" erzählerische Weise aufgebaut. Vielmehr bekommt der Hörer Fragmente und muss sich diese selbst zusammensetzen. Wie erleichtert war ich, als dieser fünfte Teil endlich mit den Informationen aufwartete, die ich mir schon im letzten gewünscht hätte.

    S.I. kommt wie eine Mischung aus "Matrix" und einem Film Noir von David Lynch rüber. Nach jedem Teil muss ich erst einmal Pause machen, mich sammeln und die Beklommenheit abschütteln. S.I. ist düster, apokalyptisch und nichts für schwache Nerven. Der Soundtrack ist hart und hektisch, passt ganz und gar zu der verkommenen Welt, die den Hörer erwartet. Und trotz der Tatsache, dass es anstrengend ist, hat es doch seinen Reiz. Ich möchte wissen, ob Elliot seinen Weg weiter geht. Ob er endlich einen Lichtblick findet, etwas, woran er sich klammern kann.

    Die Sprecher sind wenig an der Zahl, dafür renommiert: Florian Halm, Norbert Gastell, Gerhard Acktun, Melanie Manstein, Ole Pfennig, Torsten Münchow und Walter von Hauff leihen den schicksalsgeplagten Helden von S.I. ihre Stimmen.

    Auch das Cover gemahnt an "Matrix". Eine synthetisch wirkende menschliche Gestalt streckt wie ein Blinder suchend seinen Arm aus. Passend zum Inhalt dieser Folge.

    Fazit
    Für Verschwörungsfans und Liebhaber der "Matrix"-Reihe sehr empfehlenswert. Für Hörer, die einmalige Unterhaltung suchen eher ungeeignet, da die Handlung sehr komplex ist und man alle Folgen gehört haben sollte.

    Weiterführende Links

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    "Raumstation Alpha-Base 9: Verräter".

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    "S.I. Synthetic Intelligence − Phase 05 − Verloren"

  • Christianes Hörspiel-Ecke

    Es ist Ihnen viel zu kalt draußen? Dann machen Sie es sich drinnen gemütlich und genießen Sie ein Hörspiel. Hier zwei Tipps unserer Redakteurin Christiane Gref.


     

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    Dämonen, Vampire, Apokalypse und Freddies Rückkehr

    DVD-Guide Oktober 2010

    7.10. − "Solomon Kane"

    DVD DES MONATS: Der verfluchte Söldner Kane muss ein Mädchen aus den Klauen von Dämonen retten. Düstere, stimmungsvolle Fantasy-Action (2009) mit James Purefoy als Kane, einer Figur aus der Feder von Pulp-Autor Robert E. Howard ("Conan"). Auch mit dabei: Alice Krige und Max von Sydow. Auch als Blu-ray.

    8.10. − "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde"

    Um einen verschwundenen Millionär zu finden, reist ein Team ins Erdinnere. Low-Budget-TV-Langweiler (2008), der nur lose auf der Buchvorlage basiert und weder mit Effekten noch Schauspielern punkten kann. Kriegt "Easy Rider" Peter Fonda keine besseren Rollen mehr?

    8.10. − "Die Stonehenge Apocalypse"

    Eine antike Konstruktion unter Stonehenge setzt zerstörerische Vulkane frei. TV-Sci-Fi (2010) nach bekanntem Schema: formelhafte Handlung, bescheidene Effekte, immerhin ordentlich gespielt von Hill Harper (Hawkes aus "CSI: New York") und Misha Collins (Castiel aus "Supernatural").

    8.10. − "Ghost Machine"

    Beim Test einer Kriegssimulation übernimmt eine böse Macht die Kontrolle, und bald kämpfen die Soldaten um ihr Leben. Action/Horror-Mix (2009) mit einigen cleveren Ideen, aber einer bescheidenen Umsetzung. Luke Ford ("Die Mumie 3") und Sean Faris ("Never Back Down") treten zum Cyber-Krieg an.

    8.10. − "Superman/Batman: Apocalypse"

    Schurke Darkseid will eine auf der Erde gestrandete Alien-Frau auf seine Seite ziehen, Batman und Superman müssen eingreifen. Animationsfilm (2010), der mehrere populäre Franchises mixt. Story und Animationsqualität sind leider recht anspruchslos.

    11.10. − "Red Canyon"

    Pärchen trifft in einer Wüstenstadt auf eine Bande, die sie terrorisiert. Oder steckt mehr dahinter? Atmosphärischer Horror-Thriller (2008) mit coolem Oldschool-Feeling und Norman Reedus als fiesem Bösewicht.

    14.10. − "Flash Forward − Die komplette Serie"

    Die Erforschung eines Blackouts und Zukunftsvisionen bei der gesamten Erdbevölkerung ist Aufgabe eines FBI-Teams. Nach nur einer Staffel und einem Cliffhanger-Ende war Schluss für diese originelle, aber etwas überkonstruierte Mystery-Serie (2009). Mit Joseph Fiennes und John Cho.

    14.10. − "Fragment"

    Fotograf Lloyd kann nach einem Unfall tote Tiere wieder zum Leben erwecken. Als er es bei einer ermordeten Frau versucht, bringt er allerdings auch ihren Killer zurück. Killer-Thriller (2009) aus Australien mit cleveren Ideen, aber auch platten und plakativen Storyelementen.

    14.10. − "Harper's Island − Season 1"

    Eine illustre Gesellschaft versammelt sich auf einer Insel, um eine Hochzeit zu feiern, doch dann geschehen Morde. 13-teilige "Mini"-Mystery-Serie (2009), die gekonnt den Agatha-Christie-Style mit modernen TV-Konventionen verbindet.

    21.10. − "Repo Men"

    Nach einer Herztransplantation wird der ehemalige Eintreiber selber zum Gejagten. Ein starkes Ensemble (angeführt von Jude Law und Forest Whitaker) trägt diesen mäßigen Sci-Fi-Actioneer (2010), dem nur wenig Erfolg beschieden war. Auch auf Blu-ray.

    22.10. − "A Nightmare on Elm Street"

    DVD DES MONATS: Gelynchter Mörder terrorisiert Kids in ihren Träumen. Stylisches Horror-Remake (2010), dem es an Originalität mangelt, aber gekonnt inszeniert ist. Auch auf Blu-ray.

    22.10. − "Vampire Diaries − Season 1 − Vol. 1"

    DVD DES MONATS: Elena verliebt sich in einen Jungen, der ein Vampir ist. Von Autor Kevin Williamson ("Scream", "Dawson's Creek") bearbeiteter, auf einer Buchreihe basierender Fantasy/Seifenoper-Mix (2009), der bestens unterhält. Schade: Obwohl zuerst anders angekündigt, erscheinen jetzt doch Halbstaffel-Boxen.

    29.10. − "Bad Biology"

    Jennifer und Batz, beide mit mutierten Sexualorganen ausgestattet, treffen aufeinander. Nach der Reißzahn-Vagina aus "Teeth" eine weitere (professionell produzierte!) Horror-Grotesque (2009) für unprüde Trash-Liebhaber.

    29.10. − "Red Mist"

    Opfer eines Streichs fällt ins Koma und plant sich dank eines experimentellen Medikaments an seinen Peinigern zu rächen. Britischer Horror-Streifen (2008), der spannend und nicht zu reißerisch daherkommt.

    29.10. − "Star Wars: The Clone Wars − Season 2"

    Die Separatisten heuern Kopfgeldjäger an, um ihre Truppen gegen die Republik anzuführen. Zweite Staffel (2009) der Animationsserie, die gegenüber dem Vorgänger etwas aufholt und ernstere Geschichten erzählt.

    29.10. − "Survival of the Dead"

    Zwei Familien streiten: Zombies umbringen oder domestizieren versuchen? Horror-Altmeister George A. Romero setzt seine Kult-Reihe mit diesem recht originellen Beitrag (2010) fort.

    SF-Zone

    DVD-Kauf-Neuerscheinungen des neuen Monats aus den Genres Science-Fiction, Fantasy, Mystery und Horror − zusammengestellt und kommentiert von Stephan Mark. Ein Klick auf den Titel bringt Sie direkt zur richtigen Produktseite beim Online-Shop Amazon.de (Ausnahmen: Titel ohne FSK-Freigabe und zu Redaktionsschluss noch nicht ins Sortiment aufgenommene DVDs).


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    Ein außergewöhnliches Planetensystem

    Die vielen Planeten von HD 10180

    Im Rahmen eines langjährigen Suchprogramms nach Exoplaneten haben Astronomen nun ein besonders interessantes Planetensystem um den 127 Lichtjahre entfernten gelben Zwergstern HD 10180 entdeckt. Dort umlaufen mindestens fünf, eventuell sogar sieben relativ leichte Exoplaneten ihren Stern. Die Entdeckung könnte eine neue Phase in der Exoplanetenforschung einleiten.

    Seit der erste Exoplanet um einen anderen Stern vor rund 15 Jahren nachgewiesen wurde, dominierte die Entdeckung von einzelnen, ihren Stern eng umlaufenden Gasriesen die Exoplanetenforschung. Bis heute sind zwar einige Dutzend Planetensysteme mit mindestens zwei Exoplaneten bekannt. Unser Sonnensystem blieb mit seinen acht Planeten von Merkur bis Neptun allerdings das mit Abstand planetenreichste bekannte System. Obwohl klar ist, dass die bisher zur Verfügung stehenden Entdeckungsmethoden große, massereiche und eng umlaufende Gasplaneten favorisieren, ist es eine nach wie vor offene Frage, wie häufig Planetensysteme, die dem unseren ähnlich sind, in unserer Galaxie vorkommen.

    Die Entdeckung des planetenreichen Systems um HD 10180 beantwortet diese Frage zwar nicht. Sie wirft aber ein Schlaglicht auf die Diversität planetarer Systeme im Universum und zeigt zugleich die technologische und methodische Weiterentwicklung der Exoplanetenforschung an. Außergewöhnlich ist HD 10180 nicht nur durch die Anzahl massearmer, neptunähnlicher Planeten in einem recht engen Bereich, der bei uns dem inneren Sonnensystem entsprechen würde − alle fünf bestätigten Planeten befinden sich in einem Abstand von 0,06 bis 1,4 AE (Astronomische Einheiten). Darüber hinaus fällt das System auch aufgrund der Abwesenheit großer Planeten der Jupiterklasse aus der Reihe. Zumindest bis zu einem mittleren Abstand von 10 AE konnte die Anwesenheit solcher Gasriesen ausgeschlossen werden. Einen besonderen Reiz erhält das System schließlich durch die mögliche, das heißt noch unbestätigte Existenz eines Planeten mit nur 1,4 Erdmassen. HD 10180 b wäre damit der masseärmste bekannte Planet außerhalb unseres Sonnensystems.

     
     

    Zieht ein Planet während seines Umlaufs einen Stern in unsere Richtung oder von uns weg, ändert sich die Radialgeschwindigkeit.


    "Dieser bemerkenswerte Fund macht deutlich, dass wir inzwischen in einer neuen Ära der Exoplanetenforschung angekommen sind", so Christophe Lovis vom Observatorium Genf. Es ginge nicht mehr nur darum, einzelne Planeten zu entdecken, sondern ganze Planetensysteme, deren Untersuchung viel komplizierter sei, merkt Lovis an. Lovis ist Teil des Teams aus Astronomen, die am 3,6-m-Teleskop der ESO auf La Silla in Chile den HARPS-Spektrographen betreiben. HARPS steht für High Accuracy Radial velocity Planetary Search und gehört zu den weltweit führenden Exoplanetenforschungsprojekten. Mit Hilfe des HARPS-Spektrographen können Änderungen in der Radialgeschwindigkeit eines Sterns sehr präzise vermessen werden. Zieht ein Planet während seines Umlaufs einen Stern in unsere Richtung oder von uns weg, ändert sich die Radialgeschwindigkeit. Aus der genauen Analyse dieser Variationen können Astronomen auf die Mindestmasse des Planeten und dessen Abstand vom Zentralstern schließen. Dies wird um so schwieriger, je komplexer das zu untersuchende System ist, da sich die vielen Radialgeschwindigkeitskurven überlagern und die Planeten sich zudem gegenseitig gravitativ beeinflussen, was bei der Berechnung des Systems berücksichtigt werden muss. Dies macht deutlich, dass der Nachweis dieses Multiplanetensystems auch in methodischer Hinsicht eine besondere Leistung darstellt.

    Weitere Beobachtungen werden zeigen müssen, ob der erwähnte innerste Planet, HD 10180 b, mit seiner extrem kurzen Umlaufperiode von etwa 28 Stunden tatsächlich existiert. Bei einer Mindestmasse von nur 1,4 Erdmassen handelt es sich höchstwahrscheinlich um einen felsigen Planeten, der ähnlich wie der Erdmond gebunden rotiert und so seiner Sonne stets eine Seite zuwendet. Die Oberflächentemperaturen auf der Tagseite dürften im vierstelligen Celsiusbereich liegen. HD 10180 b würde damit zur ungewöhnlichen Klasse der extrem heißen und felsigen Planeten gehören, deren erste Vertreter erst in den letzten Jahren unter anderem durch das Weltraumteleskop CoRoT gefunden wurden. Ebenfalls unklar bleibt zum jetzigen Zeitpunkt, ob der äußerste Planet, HD 10180 h, mit 0,2 Jupitermassen ein kleiner Saturn, in der Tat existiert. Das HARPS-Team hat zwar Hinweise auf die Anwesenheit dieses Körpers, der den Stern in 6 Jahren bei 3,4 AE umrundet, betont aber gleichzeitig die noch großen Unsicherheiten bei dieser Annahme.

    Durch die fünf recht sicheren Planeten mit Massen von 12 bis 25 Erdmassen befindet sich relativ viel Material nahe an dem Stern, was einerseits Fragen an Modelle der Planetenentstehung und -migration aufwirft, andererseits aber auch ein Hinweis darauf sein könnte, dass neptun- und erdähnliche Planeten im Nahbereich bis zu 0,5 AE um sonnenähnliche Sterne tatsächlich häufig vorkommen, wie vorläufige, noch unveröffentlichte Erkenntnisse des HARPS-Projekts anzeigen.

    Die nächste Generation von Spektrographen wird in dieser Hinsicht in neue Dimensionen vorstoßen und weltraumgestützte Planetensucher, wie das Kepler Space Telescope der NASA, ergänzen. ESPRESSO ist der Name eines Hochpräzisionsspektrographen, der ab dem Jahr 2014 den HARPS-Spektrographen als führendes Planetensuchinstrument ablösen wird. ESPRESSO soll am VLT (Very Large Telescope) der ESO am Cerro Paranal in Chile installiert werden und noch einmal um mindestens den Faktor 10 genauer sein als HARPS. Instrumente wie ESPRESSO werden die wahre Vielfalt an möglichen Ergebnissen planetarer Entstehungsprozesse deutlich machen und darüber hinaus im Gegensatz zu Kepler auch in unserer Nachbarschaft nach erdähnlichen Planeten in der gemäßigten, habitablen Zone suchen können.

    Weiterführende Links

  • TZN Raumfahrer.net: Exoplaneten
    Sonderseite mit allen Nachrichten und Hintergrundinformationen

  • TZN Raumfahrer.net: Raumcon
    Diskussion zum Thema Exoplaneten.

  • In Space

    Timo Lange berichtet aus der Nachbarschaft unserer Sonne.


     

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    Impressum

    Die Macher und die rechtlichen Dinge im Überblick


    Ausgabe 150 erscheint am 1. November 2010.

    TrekZone Network

    Die meistgelesenen täglichen "Star Trek"-News im deutschsprachigen Raum.

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    © 1998−2010 by TrekZone Network. Auflage: 3576 Exemplare. Made in Europe.


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    Gründer

    Jens Renner

    Chefredaktion

    Melanie Brosowski

    TZN Management

    Melanie Brosowski
    Tom Gerlich
    Simon Johr
    Markus Kettner
    Henning Koonert
    Marvin Luchs
    Jörn Podehl
    Uwe Webel

    Redaktion

    Markus Arens
    Chiara Balbinot
    Wilfried Brantsch
    Shinzon Darhel
    Frank Drehmel
    Felix Droste
    Christoph Eiber
    Ingo Froeschmann
    Susanne Grahn
    Christiane Gref
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    Tanja Gutmann
    Britta Hermes
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    Jan-Erik Hoffmann
    Christian Ibetsberger
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    René Kissien
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    Lorenz Zistler

    Freie Mitarbeiter

    Martin Ackermann
    Bettina Biel
    Patrick Dardar
    Marcus Erbar
    Lutz Growalt
    Andre Hoever
    Thomas Kohlschmidt
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    Jessica Schreier
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    Emil Thies
    Robert Vogel

    Lektorat

    Uwe Webel

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