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TZN

incoming message

"Manchmal erzählt man seinem Barmixer Dinge, die man seinem Arzt nie anvertraut."

 − Dr. Bocye
 − in "Talos IV − Tabu"

Mai 2011

 

ISSN 1684-7385

Volume VI

Ausgabe 103 (#156)

 features

 

Der abgesetzte Trek-Chef

Interview

Rick Berman blickt auf seine 18 "Star Trek"-Jahre zurück

Picards Film-Rückkehr

Animation

Die Fanproduktion aus Hildesheim unter der Lupe

Werbespot für die US Army

"Battle Los Angeles"

Aliens haben Hoch-Zeit in Hollywood − das US-Militär dankt

 

Vorwort

Trek is back


Liebe Leserinnen und Leser

wenn Sie diese Zeilen lesen, haben Sie das "Star Trek"-Highlight des Jahres bereits hinter sich − die diesjährige FedCon. Wie immer warteten die Veranstalter mit einer Riege an Stars und einem riesigen Programm auf − und einem Weltrekord. Für alle, die nicht dabei sein konnten, wird es in den kommenden Ausgaben der "TrekZone Weekend" und in der nächsten "Incoming Message" selbstverständlich ausführliche Berichte geben. Aktuelle Twitter-News von der Con finden Sie bereits jetzt auf unserer Wesite unter www.trekzone.de.

Ansonsten hält der Frühling mit großen Schritten Einzug ins Land und ich hoffe, Sie hatten ein schönes Osterfest.



Viel Spaß beim Lesen!

Melanie Brosowski
Chefredakteurin

 
   

Inhalt

Die ganze Ausgabe auf einen Blick

"Roddenberry wollte mich, weil ich die Classic-Serie nie gesehen hatte"

Ex-Trek-Chef Rick Berman schaut auf 18 Jahre Trek zurück − Teil 1

"TREKminds": Nicht mal der Himmel ist die Grenze

Das neue unterhaltsame Buch von Mike Hillenbrand

Captain Picards Film-Rückkehr − als deutsche Animation

"The Next Animation": Fanproduktion aus Hildesheim

Kleider machen Leute, Kleider machen modern, Kleider regieren die Zukunft

Was heute möglich ist und was morgen möglich sein könnte

Kompromissloser Vampir-Hit

"True Blood": Nur auf RTL2 ein Flop

Marvel im Kino

Eine Erfolgsgeschichte (Teil 4)

Nichts für schwache Nerven

"Gruselkabinett"-Rezension zu "Die Mumie" und "Das Gespenst von Canterville"

"World Invasion − Battle Los Angeles"

Ein 116 Minuten Werbespot für die US-Army

Die Rückkehr von "Scream" und Captain Sparrow

Kino-Guide Mai

Aliens, Alice und der Teufel im Fahrstuhl

DVD-Guide Mai

Impressum

Redaktion, Abonnement und Copyrights.

Wussten Sie, dass...

... das ZDF in der Folge "Der Fall Charlie" eine Szene kürzte, in der Charlie Evans ein paar lachende Crewmitglieder bestraft? Ursprünglich war zu sehen, wie eine gesichtslose Frau anschließend stöhnend in den Korridor hinaustritt.

... in der Episode "Epigonen" die Schiffsphaser zum ersten und einzigen Mal mit einer betäubenden Einstellung eingesetzt werden, um einen Straßenzug flächendeckend zu beruhigen?

... Teile der Dorf- und Zitadellenanlage der Organier aus der Folge "Kampf um Organia" die wiederverwendeten Schauplätze der Festung auf Rigel VII aus "Der Käfig" waren?


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"Roddenberry wollte mich, weil ich die Classic-Serie nie gesehen hatte"

Ex-Trek-Chef Rick Berman schaut auf 18 Jahre Trek zurück − Teil 1

Nach Gene Roddenberry wird niemand mehr mit den Interna von "Star Trek" in Zusammenhang gebracht als Rick Berman. 18 lange Jahre, von 1997 bis 2005, hat Berman dem "Star Trek"-Universum gedient, und die meiste Zeit davon hat er den Laden geschmissen. Er hat die Zügel von "Next Generation" übernommen, als sich Roddenberry, schwer erkrankt, ein paar Jahre vor seinem Tod zurückzog. Berman fuhr fort an "Deep Space Nine", "Voyager", "Enterprise", "Treffen der Generationen", "Der erste Kontakt", "Der Aufstand", "Nemesis" und "Star Trek: The Experience" zu arbeiten, zuerst als stellvertretender Produzent, dann als leitender Produzent und ab und zu hat er sich auch als Autor verdient.

Berman hat ein bemerkenswert ruhiges Schiff gesteuert, viele Mitglieder des Trek-Teams − seien es Autoren, Produzenten, Trickeffektspezialisten, Make-up-Künstler, Schauspieler und so weiter − haben eine Dekade oder mehr dazu beigetragen, und dabei noch großen Erfolg gehabt, sowohl aus künstlerischer als auch aus kommerzieller Perspektive. Und nebenbei hat er "Star Trek" drei Jahrzehnte lang in Gang gehalten. Aber niemand sitzt in einer solchen Machtposition, ohne dass er Kritiker hätte. Einige Trek-Fans glauben, dass er seine Zeit überschritten hat und dadurch einige Autoren und Produzenten davon abgehalten hat, dem Franchise ihre Note zu geben und damit im Endeffekt die Gans getötet hat, die das goldene Ei gelegt hat. Seitdem "Enterprise" 2005 eingestellt wurde, ist Berman quasi untergetaucht und hat nur wenige heißbegehrte Interviews gegeben. Wie dem auch sei, StarTrek.com hat ihn kürzlich an der Strippe gehabt und ihn über eine Stunde lang zu allen möglichen Themen ausgefragt. Es folgt der erste Teil.

StarTrek.com: Die meisten Menschen denken, dass Sie die Hallen von Paramount an dem Tag verlassen haben, nachdem das "Enterprise"-Finale gesendet wurde, aber Sie waren eigentlich noch anderthalb Jahre da. Wie seltsam war es für Sie, in Ihr Büro zu kommen und nicht mehr an "Star Trek"-Serien zu arbeiten?

Berman: Ich hatte noch dasselbe Büro. Ich hatte noch dieselben Leute. Und ich habe an anderen Projekten gearbeitet. Offensichtlich hatte ich nicht mehr so viel Stress und es war eine gesunde Übergangszeit für mich persönlich, da ich noch in demselben Büro gesessen habe und dieselben Leute um mich rum hatte. Und ich war auch sogleich wieder viel beschäftigt mit dem Versuch, einige Projekte zu entwickeln, von denen es keine bis auf den Schirm geschafft haben.

 
 

"Ich arbeite an etwas, das hoffentlich am Ende so etwas wie meine Memoiren über 18 Jahre bei 'Star Trek' sein werden."


Frage: Was haben Sie nach den anderthalb Jahren gemacht?

Antwort: Ich habe geschrieben. Ich arbeite an etwas, das hoffentlich am Ende so etwas wie meine Memoiren über 18 Jahre bei "Star Trek" sein werden. Ich habe mich auch für zwei gemeinnützige Projekte engagiert. Das eine in Zusammenarbeit mit meiner Frau: die inhaftieren Jungen an einer speziellen Schule in Los Angeles im Schreiben von Sachliteratur unterrichten. Das ist sehr erfüllend gewesen und sehr interessant. Außerdem sponsern wir zusammen das Programm. Weiterhin haben wir uns bei einem alten Freund engagiert, welcher eine Organisation leitet, die sich "Das Denan Project" nennt. Dieses begann mit der Errichtung eines Krankenhauses in Äthiopien. Das Krankenhaus bestand zunächst nur aus einer einzelnen Hütte. Dieser Bursche, Dick Young, ist ein Dokumentarfilmer, mit welchem ich früher zusammengearbeitet habe. Er hat eine Stiftung gegründet, um ein Krankenhaus in einer sehr entlegenen Region von Äthiopien zu starten, wo es absolut keine medizinische Versorgung gibt. Es hat sich in zehn Jahren von einem einzelnen Raum mit einem Arzt zu einem Krankenhaus mit 38 Angestellten entwickelt. Zehntausende Menschen konnten schon unentgeltlich behandelt werden. Es ist eine fantastische Sache. Ich war zuerst nur ein wenig involviert, aber ich habe mich dann dazu entschlossen, mich mehr zu engagieren.

Wir arbeiten jetzt an einem neuen Krankenhaus in den Bergen oberhalb von Cusco, Peru, auf knapp 4000 Metern Höhe. Wir waren letzten August zur offiziellen Eröffnung dort und es werden schon Patienten behandelt, welche oft eine drei oder vier Tage lange Fußreise auf sich nehmen, um zu dieser medizinischen Einrichtung zu gelangen. Wenn jemand mehr erfahren möchte, es gibt eine Website: www.thedenanproject.com. Wie auch immer, das ist außergewöhnlich erfüllend. Wir arbeiten daran, in ein paar Monaten wieder runter zu fliegen, und es gibt immer wieder etwas Neues zu tun. Ein Krankenwagen muss angeschafft werden und es gilt, eine Fußgängerbrücke über eine Schlucht zu bauen, welche den Fußweg für manche Leute, die versuchen, zu dem Krankenhaus zu gelangen, um zwei Tage verkürzen wird.

Frage: Planen Sie in näherer Zukunft sich wieder dem Schreiben und Produzieren zuzuwenden? Oder wird das erst mal hinten angestellt?

Antwort: Ich würde sagen, das wird erst mal hinten angestellt. Ich bin in letzter Zeit viel gereist. Ich habe zusammen mit meiner Frau an dem Unterrichtsprojekt gearbeitet und ich bin wie gesagt beim Denan Project engagiert. Weiterhin schreibe ich noch an meinen Memoiren. Also bin ich nicht wirklich scharf darauf, mich wieder ins Getümmel zu stürzen.

Frage: Wir haben Unmengen von Themen, die zu behandeln sind. Auch wenn wir das in drei Teile aufteilen, können wir nicht alles abarbeiten. Also lassen Sie uns über ein paar Aspekte einer jeden Serie und der Filme reden. Für diejenigen, die mehr Ihren Namen kennen als was Sie eigentlich gemacht haben, oder für die, welche gerade erst Trek entdeckt haben, nehmen Sie uns mit zu dem Zeitpunkt, als Sie das erste Mal zu "Next Generation" kamen. Wofür sind Sie ursprünglich eingestellt worden und wie ist es dann weitergegangen?

Antwort: Eine Menge Dinge, die ich über mich selber gelesen habe (Gelächter) sind einfach nicht wahr. Eine dieser Sachen ist, dass ich jemand war, der immer nur für große Studios gearbeitet hat. Auf der einen Seite ist das wahr, aber auf der anderen Seite könnte es nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein. Ich war schon 15 Jahre meines Lebens Autor und Produzent. Ich habe in New York eine Kinderserie Namens "Die große blaue Murmel" produziert und dafür einen Emmy gewonnen. Für HBO habe ich eine Serie mit dem Namen "What on Earth" produziert. Als ich nach L.A. gekommen bin, habe ich einen Job bei Warner Brothers angenommen. Ich war da aber weniger als sechs Monate, bevor ich ein Angebot bei Paramount bekam, wo es um die Entwicklung des gegenwärtigen Programms ging. Das war überhaupt nicht mein Spezialgebiet, aber ich hatte ein Baby zu der Zeit und es war ein Job, den ich gemacht habe.

Nach weniger als einem Jahr wurde ich gebeten, dieses neue "Star Trek"-Projekt zu betreuen, welches Gene Roddenberry produzieren würde. In einer unserer ersten Besprechungen hatte ich ein wenig Augenkontakt, es war auch lustig und es sah so aus, als ob Gene mich leiden konnte. Am nächsten Tag bekam ich einen Anruf und er fragte, ob wir zusammen Mittag essen gehen könnten. Wir aßen zusammen und wir hatten eine Menge interessanter Sachen gemeinsam.

Frage: Eines der Dinge, die Sie NICHT gemeinsam hatten, war "Star Trek"...

 
 

"Gene wollte jemanden bei dem Projekt dabei haben, der nicht mit 'Star Trek' aufgewachsen war und nicht über die letzten beiden Dekaden darin verliebt war, wie es die meisten Leute waren, die bei der Serie mitmischten."


Antwort: Ich habe es gegenüber Gene sehr deutlich gemacht, dass ich die Classic-Serie nicht gesehen hatte! Ich hatte einen der Filme gesehen und irgendwann in meiner Studienzeit oder davor hatte ich wahrscheinlich ein paar Folgen Trek geschaut. Aber es war nichts, was ich zu dieser Zeit ernsthaft verfolgt hätte. Ein oder zwei Tage später bekam ich einen Anruf von Genes Vertrautem, Leonard Maizlish, der mir sagte, dass Gene zum Studio gehen wollte, um darum zu bitten, dass ich von meinen Pflichten entbunden werde, damit ich mit ihm zusammen an der neuen Serie arbeiten kann. Ich denke, er hatte zwei Gründe dafür. Zuerst einmal war ich jung im Vergleich zu den anderen Leuten, die zu dieser Zeit an dem Projekt gearbeitet haben. Gene musste mit Bob Justman, Eddie Milkis und Dorothy Fontana klarkommen, alles Leute, die schon mit ihm an der Classic-Serie gearbeitet hatten. Ich war gute 20 Jahre jünger als diese Gruppe.

Noch wichtiger war, dass Gene von dem Umstand, dass ich noch nicht allzu viel über "Star Trek" wusste, sehr angetan war. Er wollte jemanden bei dem Projekt dabei haben, der nicht mit "Star Trek" aufgewachsen war und nicht über die letzten beiden Dekaden darin verliebt war, wie es die meisten Leute waren, die bei der Serie mitmischten. Wir reden von der Zeit, bevor das Drehbuch für den Pilotfilm geschrieben worden war. So begann es also. Ich war stellvertretender ausführender Produzent zusammen mit Bob Justman, und ich wurde von Gene gebeten, mich mit den kreativen Elementen der Serie auseinander zu setzen, wohingegen Bob mehr mit den Produktions- und Budgetfragen beschäftigt war.

Frage: Lassen Sie uns ein paar kompliziertere Dinge angehen. Roddenberry wurde krank, schraubte sein Engagement zurück und verstarb am Ende. Was waren Ihre Gedanken, als der Staffelstab weitergegeben wurde, bezüglich dem Verfolgen seiner Vision im Kontrast zu dem, was getan werden musste, damit die Serie funktioniert, beziehungsweise Ihrem etwaigen Drang, der Serie Ihren Stempel aufzudrücken?

Antwort: Es kam mir nie so vor, als ob ein Staffelstab übergeben worden wäre. Das hört sich im Nachhinein alles großartig an, aber die Dinge sind niemals so klar, wie sich das jetzt anhört. Als die ersten Jahre von "Next Generation" ins Land gingen, hat Bob Justman die Serie verlassen und Maurice Hurley und ich haben weiter gemacht. Und dann ist Maurice auch gegangen und ein Bursche namens Michael Wagner wurde angeheuert. Ihn hielt es nur eine sehr kurze Zeit, und dann kam Michael Piller. Gene fand es gut, dass ich mich um das Tagesgeschäft gekümmert habe, was er zuvor zwei Jahre lange gemacht hatte. Er zog sich daraus zurück. Er ist jeden Tag ins Büro gekommen. Er hat mit vielen Leuten korrespondiert. Er und ich redeten viel. Er las ein paar Drehbücher. Aber sein Engagement wurde immer weniger, als die Monate vorübergingen. Dann ist er krank geworden und sein Engagement wurde sehr viel weniger. Zu der Zeit, als er dann verstorben ist, könnte man wahrscheinlich sagen, dass ich den Laden zusammen mit Michael Piller geschmissen habe. Und zu dieser Zeit wurde ich von Brandon Tartikoff gebeten, eine neue Serie zu entwickeln. Das war etwas, was ich mit Gene diskutiert hatte und er war der Sache gegenüber sehr positiv eingestellt. Aber er war zu der Zeit schon sehr krank, und deswegen war er nicht daran interessiert, mehr darüber zu erfahren, was es sein würde und worum es gehen würde. Ich denke gerne, dass er Vertrauen in uns beide hatte, Michael und mich. Ich hab Michael dann gebeten, mit mir an dem zusammen zu arbeiten, was später "Deep Space Nine" werden sollte.

Als Gene nun starb, habe ich es nicht in dem Sinne wahrgenommen, dass nun plötzlich eine riesige Verantwortung auf meinen Schultern lasten würde. Ich habe den Job gemacht, den ich schon seit ein paar Jahren gemacht hatte und Gene war gewissermaßen bereits der emeritierte Produzent der Serie. Ich hatte absolut keine Absicht, "Star Trek" meinen Stempel aufzudrücken. Mein Interesse lag darin, weiterhin zu versuchen, mein Bestes zu geben und die besten Leute, die ich kriegen kann anzuheuern, um das mit der Serie "Star Trek: The Next Generation" zu machen, was Gene vorhatte. Es war meine Hoffnung, dass die Richtung, die wir mit "Deep Space Nine" und von da mit den anderen Serien eingeschlagen haben, etwas gewesen ist, von dem er gedacht hätte, dass es die richtige Richtung ist. Ich sehe mich nicht − und sah mich auch nie − als einen Visionär, welcher der Serie seine Ideen aufdrücken will. Ich wollte immer so getreu wie möglich Genes Vision gegenüber sein, und das ist etwas, womit ich immer leben konnte.

Frage: Für viele Jahren hatten Sie eine Büste von Roddenberry mit einer Augenbinde drum auf Ihrem Schreibtisch bei Paramount stehen. Wo ist die Büste jetzt und hat sie immer noch die Augenbinde um?

Antwort: Ich schaue sie an, während wir uns unterhalten. Sie steht in meinem Büro zu Hause und hat die gleiche Augenbinde um. Ich glaube, der Mann, welcher die Büste gemacht hat, hat zwei Exemplare davon angefertigt. Er hat eines mir gegeben und das andere Gene. Eines Tages, als ich in einer Besprechung mit ein paar Autoren war, hat jemand − ich habe vergessen, wer es genau war − ein Stück Stoff genommen, das wie ein Band aussah und um etwas gewickelt war, und es um Genes Augen gebunden, so nach dem Motto "Gott verbiete, dass er hört, was sich in diesem Raum abspielt". Es war ein Scherz, aber es ist seit diesem Tage um seine Augen gebunden.

Trek-Interview

Aus dem Englischen von Sebastian Kowald.


 

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Nicht mal der Himmel ist die Grenze

"TREKminds": Das neue unterhaltsame Buch von Mike Hillenbrand

Das Buch "TREKminds" wurde von den "Star Trek"-Fans sehnsüchtig erwartet. Einerseits deshalb, weil Mike Hillenbrand bereits gemeinsam mit Thomas Höhl zwei informative und unterhaltsame Werke zum Thema "Star Trek" im Heel-Verlag veröffentlicht hatte (40 Jahre "Star Trek" und "Star Trek" in Deutschland). Andererseits, weil dieses erste Buch aus dem Hillenbrand´schen Verlag iFuB (in Farbe und Bunt) leider seinen angekündigten Veröffentlichungstermin häufiger versäumte.

Mike Hillenbrand geht mit sich selber hart ins Gericht, was den immer wieder neu verschobenen Veröffentlichungstermin angeht. In einem Brief, den jeder Vorbesteller erhielt, schrieb er gar "..., es ist nicht zu entschuldigen, dass Sie so lange auf das Buch warten mussten! Darum versuche ich es auch gar nicht. Aber ich bitte Sie, mir zu glauben, dass mir im Leben nichts so unangenehm war..." Mike Hillenbrand nimmt die volle Verantwortung für den verspäteten Erscheinungstermin auf sich. Gerade das jedoch zeichnet ihn aus und gibt Anlass zur Hoffnung, dass sich sein Verlag, unter seiner Führung, zu einem außergewöhnlichen Verlag mausern wird. Aller Anfang ist eben schwer, das gilt auch für Erstveröffentlichungen. Weitere Werke sollen noch dieses Jahr erscheinen. "Herzblutprojekte", die kein anderer Verlag veröffentlicht, darunter im Laufe der Zeit sowohl weitere Print- als zudem auch Hörbücher sollen zum Programm des iFuB-Verlags gehören. Wir dürfen gespannt sein. Doch zunächst einmal zu "TREKminds".

Liegt das Buch erst mal in den eigenen Händen, überrascht es sehr, wie schmal es geraten ist. Aber Vorsicht. Doch gibt es auf den etwa 133 Seiten nur wenige Illustrationen (von Stefanie Kurt) und viel, viel Text. Dass es weniger dick ist, kann von daher so ziemlich übersehen werden, denn "auf den Inhalt kommt es an". Das Buch fühlt sich fast an wie eine der ersten Trekworld-Magazine, und das ist, wie erwartet, ein gutes Zeichen.

Bevor ich zum Inhalt des Buches komme noch zum Titel: Trekminds war die erste "Star Trek"- bzw. Sci-Fi-Online-Radio-Sendung, die sehr erfolgreich im April 1999 auf Sendung ging. Die Fans erzählten hier unter anderem davon, was sie durch "Star Trek" gelernt hatten und was es ihnen bedeutete. Dieses Buch nun benutzen C. Humberg und M. Hillenbrand dazu, von der Bedeutung des Franchise für sich selbst und andere zu berichten.

 
 

Arnold etwa erinnert sich an Gene Roddenberry, den er noch erleben durfte und dessen Angestellter er noch heute in gewisser Weise ist.


Am liebsten lese ich Bücher, an denen Mike Hillenbrand beteiligt ist, kreuz und quer. Es einfach irgendwo zu öffnen, und reinzulesen ist ein wahres Vergnügen. Zufällig schlage ich zum Beispiel Seite 78 auf und finde ein Interview mit Markus Rhode, Marc Lee und Richard Arnold. Sie plaudern aus der Westentasche. Arnold etwa erinnert sich an Gene Roddenberry, den er noch erleben durfte und dessen Angestellter er noch heute in gewisser Weise ist. Auf Seite 63 berichtet Andreas Mergenthaler, Gesellschafter von CrossCult, wie er sein "Fan-Sein" definiert und wie er zur "Star Trek"-Philosphie steht. Auf S. 122 ist eine Art Betrachtung über die Lehren der TOS-Episode "Kirk : 2 = ?" zu lesen. Wie ist die Folge wohl zu verstehen? Was soll es bedeuten, dass wir auch unsere böse Persönlichkeits-Seite brauchen, um Entscheidungen zu treffen? Nicht nur moralische Fragen, auch die nach der Technik in "Star Trek" und in unserer Realität werden thematisiert. Von den Dreharbeiten an "Beam me up" ist die Rede, und ein spannendes Interview mit J.J. Abrams ist ebenfalls zu finden.

Zu zahlreich sind die verschiedenen, gut erzählten Anekdoten und Betrachtungen rund um "Star Trek". Zusätzlich gibt es noch ein Schmankerl: So wie die Fans in "40 Jahre 'Star Trek'" und "' Star Trek' in Deutschland" zu Wort kamen, kommen hier nun die Darsteller selbst zu Wort und erzählen in kurzen, klaren Sätzen, wie sie zum Phänomen "Star Trek" oder zur eigenen Rolle etwa stehen.

Die "Bilderwitze" von Stefanie Kurt lockern den Text angenehm auf. Sie haben mich öfter einmal zum Schmunzeln und den ein oder anderen ""Star Trek"-Gedanken" auf den Punkt gebracht, ohne selber "Star Trek"-Charaktere zu verwenden.

Insgesamt gesehen erschließt sich mir hier ein kleines, aber feines Werk, welches von zwei enthusiastischen Autoren und Fans geschrieben wurde, die zudem über eine Menge Wissen rund um das Thema verfügen, welches nicht so einfach im Internet zu finden ist − und schon gar nicht an einer Stelle zusammengefasst! Mike Hillenbrand und Christian Humberg sind meiner Ansicht nach selber "Beautiful Trekminds", und es ist schon erstaunlich, wie sehr es Spaß machen kann, diesen Anekdoten, die an vielen langen Abenden an vielen Lagerfeuern erzählt werden könnten, zu lauschen respektive sie zu lesen. Dabei entsteht ein Bild. Ein Bild von einer Science-Fiction-Serie, die viel bewegt hat und dazu in der Lage ist zu bewegen.

Fazit: Ein herrlich unterhaltsames, informatives Buch rund um das Thema "Star Trek", welches das Serien-Phänomen von sehr vielen Seiten unterschiedlich beleuchtet und so das Besondere daran einmal klar herausarbeitet. Klare Kaufempfehlung, zumal es nur 9,95 EUR kostet. Im Zweifelsfall ist es über den Verlag selbst zu beziehen: In Farbe und Bunt Verlags-UG

Weiterführende Links

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    "TREKminds − Nur der Himmel ist die Grenze (Was die Welt von Star Trek lernen kann)" (broschiert)

  • Trek-Bücher

    "Star Trek" ist mehr als Action und Abenteuer, mehr als nur gute Unterhaltung. Es ist eine Philosophie, ein Vorbild ... ein Gefühl. Das neue Buch "TREKminds − Nur der Himmel ist die Grenze" nimmt Sie mit auf eine Reise hinter die Kulissen und Schauplätze. Eine Kritik von Matthias Wieprecht.


     

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    Captain Picards Film-Rückkehr − als deutsche Animation

    "The Next Animation": Fanproduktion aus Hildesheim

    "Der Weltraum, unendliche Weiten. Dies sind die Abenteuer des neuen Raumschiffs Enterprise, das unterwegs ist, um fremde Welten zu entdecken, unbekannte Lebensformen und neue Zivilisationen. Na ja, jedenfalls solange der Sprit reicht ..."

    So oder ähnlich könnte das Intro zu der Parodie-Serie lauten, die seit einiger Zeit die unendlichen Weiten des Internets unsicher macht. "The Next Animation" (TNA) spielt in der Zeit von Captain Picard und seiner Besatzung auf der Enterprise-D und setzt eben diese mit eigenen Abenteuern im Trek-Universum fort. Dem Original in vielen Dingen nachempfunden, nur eben computeranimiert!

    Captain auf einem Föderationsschiff zu sein ist wirklich nicht einfach. Erst recht nicht, wenn dieses Schiff Enterprise heißt und die Besatzung alles daran setzt, damit ihr Kommandant irgendwann einmal neben seinen Nerven schließlich auch noch seine letzten Haare verliert. Dies muss Captain Jean-Luc Picard tagtäglich feststellen. Sei es eine schokoladensüchtige Bordcounselor, ein vorlauter Computer oder ein griesgrämiger Sicherheitschef. Und dennoch behält er immer die Ruhe ... auch, wenn es ihm manchmal sichtlich schwer fällt. Während sein erster Offizier ständig auf den begehrten Chef-Posten scharf ist und der Transporterchief sich an seinem Arbeitsplatz heimlich eine Bar eingerichtet hat, testet die Bordärztin eigens entwickelte Hyposprays auf der Krankenstation − bevorzugt an sich selbst. TNA zeigt auf skurrile Weise die fiktive andere Seite der bekannten TNG-Crew. Die Figuren kämpfen in den Episoden mit den alltäglichen Problem, die ein jeder kennt und die es schon immer gab, wobei sich auch auf so manche immer wiederkehrende Frage wie "Gibt es an Bord der Enterprise eigentlich Toiletten?" eine ungewöhnliche Antwort findet.

     
     

    2008 feierte TNA schließlich auf der "Star Trek"- und Science-Fiction-Convention FedCon in Bonn seine Premiere und wurde einem großen Publikum vorgeführt.


    Hinter all dem steckt ein Trek-Fan namens John Thienel aus Hildesheim: "'Star Trek' war schon immer ein großes Hobby von mir. Seit 1987 bin ich Fan und mit Kirk, Picard und Co. aufgewachsen. 2007 habe ich im Internet eine der zahlreichen Trek-Parodieserien gesehen. Fanproduktionen dieser Art finde ich klasse, und so hatte ich die Idee, mich hieran auch einmal zu versuchen. In kurzer Zeit entstand so die Story zur ersten TNA-Episode, die als 2D-Animation im 'South Park'-Stil angelegt war. Hierbei lassen sich die Animationen und so weiter leichter und zeitsparender verwirklichen. Natürlich war der Arbeitsaufwand zu Beginn dennoch beachtlich. Die Sets und die einzelnen Figuren mussten erstellt und animiert werden. Jedes Set wurde dabei aus mehreren Perspektiven gezeichnet. Als Vorlage dienten hierfür zusammengesammelte Aufnahmen aus der Fernsehserie und so weiter. Nach zirka drei Monaten war dann die erste Folge 'Ein Captain hats nicht leicht' fertig. Erst hatte ich nicht die Absicht, diese ins Internet zu stellen, aber meine Freunde waren so begeistert davon, dass sie mich dazu überredeten, die Folge auf den Videoportalen zu veröffentlichen.

    Von da an nahm alles seinen Lauf und TNA gewann schnell viel Zuspruch. Nach und nach kamen weitere Folgen dazu, und auch die Technik hat sich weiter verbessert. 2008 feierte TNA schließlich auf der 'Star Trek'- und Science-Fiction- Convention FedCon in Bonn seine Premiere und wurde einem großen Publikum vorgeführt.

    Inzwischen ist das einstige Hobby zu einem umfangreichen Fanprojekt herangewachsen. Seit 2009 laufen die Arbeiten an einem TNA-Film, der voraussichtlich im Herbst dieses Jahres fertig werden wird. Mit dem Film kehrt die Besatzung der Enterprise nach langer Pause im gänzlich neuen Format und mit einer fast halbstündigen Spielzeit auf die Bildfläche zurück. Der Film wird im 16:9-HD-Format gedreht. Alle Charaktere und Kulissen wurden hierfür von Grund auf überarbeitet beziehungsweise gänzlich neu entworfen. Während eine Episode aus der 'ersten Staffel' damals zirka 50 Arbeitsstunden bis zur Fertigstellung benötigte, liegt der Film inzwischen bei zirka 1.000 Stunden.

    So ein Projekt stemmt man natürlich nicht mehr allein. Inzwischen habe ich im 3D-Bereich und auch bei der Musik Verstärkung bekommen, über die ich mich sehr freue. Im Moment suchen wir für das Projekt allerdings zum Beispiel noch Synchronsprecher, die den Charakteren im Film ihre Stimme leihen. Insgesamt handelt es sich dabei um verschiedene 19 Rollen. Um ein größeres Publikum anzusprechen ist zudem erstmals eine zweisprachige Fassung in Deutsch und Englisch geplant. Wer sich also schon immer einmal als Sprecher an einem Animationsfilm versuchen wollte, hat hier die Chance dazu und kann sich gern melden."

    Weiterführende Links

  • The Next Animation
    Die offizielle Website.

  • YouTube.com
    Trailer I.

  • YouTube.com
    Trailer II.

  • Trek-Fan-Zone

    "The Next Animation" ist ein auf "Star Trek: The Next Generation" basierendes, nichtkommerzielles Fanprojekt. Mit einer Mischung aus "Star Trek", "South Park", "Family Guy", "Simpsons" und einer ganzen Reihe weiterer TV-Serien und Parodien, wie SIW und so weiter, zeigt TNA die Geschichten von Captain Picard und seiner Besatzung, die bisher noch nicht bekannt waren.


     

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    Kleider machen Leute, Kleider machen modern, Kleider regieren die Zukunft

    Was heute möglich ist und was morgen möglich sein könnte

    Einst war der Mensch nackt, dann erfand er die Kleidung und verhüllte sein Selbst. Adam und Eva begannen mit dem Blatt vor dem Geschlecht, dann kam der Lendenschurz und bald wurden aus Tierhäuten Kleidungsstücke entworfen, die nicht mehr nur zur Verhüllung, sondern sogar zum Schutz dienten. Stiefel, Gürtel, Accessoires folgten und bald gab es ganze Kombinationen. Die Kleidung fand den Weg zum Schmuckstück, aber auch zum Schutzstück in Form von Rüstungen und Panzern. Für den Frieden und für den Krieg, das Kleidungsstück wird zum Wegbegleiter in jeder Zeit und ist nicht mehr wegzudenken. Oder würden Sie heute freiwillig nackt herumlaufen − nackt in die Arbeit gehen, nackt in die Disco oder zum Sport, wenn Sie nicht exhibitionistisch veranlagt sind?

    Heute

    Heute gibt es Kleidung in den unterschiedlichsten Formen und für die unterschiedlichsten Berufsgruppen. Die Farben gehen von Grautönen hin zu allen Regenbogenfarben, besonders für die Frauenwelt gibt es eine große Auswahl. Über Businessoutfits hin zum reizenden Abendkleid und weiter zum nächtlichen Engelsoutfit. Frauen spielen mehr als Männer mit der Kleidung, die Geschmäcker sind so verschieden wie Duftnoten.

    An der Kleidung sehen wir meist, welcher Berufsgruppe eine Person angehört oder welchen Stand sie trägt. Zwar ist es nicht wie damals beim Adel und bei Königen, aber die Unterschiede sind da. Während der Handwerker meist eine Latzhose trägt, trägt der Banker einen Anzug. Während die Verkäuferin um die Ecke ihre Einheitsschürze trägt, trägt die Tänzerin ihr hautenges, funkelndes, tief ausgeschnittenes Einzelstück. Die Kleidung reicht von normal und alltäglich bis hin zum auffallenden, von Hand genähten Unikat. Passend zur Kleidung gibt es jede Menge Accessoires. Brillen, die früher eher verabscheut wurden, werden heute selbst von Adleraugen getragen, mit extra grellem Stich, nur um aufzufallen und hervorzustechen. Längst geht es nicht mehr nur um Funktion und Nutzen, sondern um Gefallen und Schönsein. Um Glanz und Glamour.

    Morgen

    Der Morgen danach? Haben Sie sich tagsüber in den engen Anzug gezwängt, tragen Sie abends die weite Trainingshose. Verbrachten Sie den Tag in einer unscheinbaren, von der Firma gesponserter Kombination, werden Sie sich nach der Dusche stylen und auftakeln und die Nacht unsicher machen. Manche von Ihnen aber bleiben auch einfach wie sie sind, freuen sich darauf, sich in einen Bademantel zu kuscheln oder ziehen ihre ganz individuelle Schlafkleidung an und machen es sich auf der Couch gemütlich. Was aber machen Sie, wenn Sie aufwachen und nichts ist, wie es war? Wenn das Glühende dort draußen nicht die Sonne ist, wenn sich eine Monsterwelle durch die Palmen vor Ihre Wohnung schiebt? Ja, wenn das Chaos ausbricht und niemand mehr darauf achtet, was Sie tragen, was das einmal bedeutet hat? Sie wachen auf und nicht die Kleidung zählt, nur noch das Leben.

     
     

    Den Einteiler legen Sie um den Bauch, befestigt mit einem Knopf, und im nächsten Moment fährt automatisch die gewählte Passform des Kleidungsstückes auf, um Ihren Körper hauteng zu verhüllen.


    Das wäre ein Morgen von vielen, der sein kann. Und ein anderer, wohl nicht der nächste und auch nicht der übernächste, sondern einer, der noch in den Sternen steht, könnte so aussehen:

    Sie schwingen die Decke hoch. Automatisch verschwindet Ihre transparente Kleidung, legt Ihren Körper frei und faltet sich zu einem schlichten, ordentlichen Quadrat.

    Sie gehen unter die Dusche, kommen zurück und haben die Wahl zwischen Einteiler und Kombination. Den Einteiler legen Sie um den Bauch, befestigt mit einem Knopf, und im nächsten Moment fährt automatisch die gewählte Passform des Kleidungsstückes auf, um Ihren Körper hauteng zu verhüllen. Sie werden nach Farbe, Muskelgruppenbetonungen, Schuhwerksart und Besonderheiten gefragt, nach Musik und nach Ihrem heutigen Tagesablauf. Sie sprechen in ein Kombiband an Ihrem Arm, das nebenbei aufzeichnet und einen Zeitplan erstellt. Ein Piepsen kündigt den Tagesplan an. Sie werfen einen letzten Blick auf den Zweiteiler, der auch nicht mehr Möglichkeiten bietet, außer dass Sie zwei einzelne unabhängige Stücke wie bei einem Bikini haben. Andere Formen, etwas mehr Kombinationen, aber vom Funktionstechnischen her identisch.

    Draußen regnet es? Draußen schneit es? Oder scheint doch die Sonne? Ganz egal, von UV-Schutz bis hin zu Kälteschutz wird alles automatisch geregelt. Selbst bei Atemnot steht Ihnen Ihr Kleidungsstück bei. Und manchmal fragen Sie sich so des Nachts: Soll ich es wirklich ausziehen?

    Treffen zwei Menschen aufeinander, vermittelt der Einteiler wie der Zweiteiler die Werte des anderen; er übermittelt die Genstruktur, Stärken und Schwächen. Doch wie heute soll auch das in der Zukunft nicht entscheidend sein, um Liebe zu entdecken und zu erfahren. Entsteht Nähe und jemand will den anderen berühren, wird das Kleidungsstück transparent und schält sich von selbst abwärts vom Körper des Trägers. Wie eine Bananenschale gibt es das frische Innere preis.

    Längst hat sich der Einteiler oder auch die Kombination mit der Umgebung kurzgeschlossen, die Anlagen hochgefahren, den Kamin an und die Beleuchtung gedimmt. Wer noch einen Blick für die beiden Kombinationen übrig hat, wird merken, dass beide gefaltet und wie frisch verpackte Hemden am Boden liegen und einfach abwarten. Bis der Träger wieder danach greift und den Aktivierungspuls gibt. Dann ist das gute Stück gereinigt und wie neu. Die Oberfläche glänzt, als käme es gerade aus der Herstellung, und das wird auch so bleiben. Denn so wie der Träger hat sich auch die Kleidung der Zeit angepasst, der Technik und ihren Möglichkeiten.

    Zukunft

    Auch die Völker von "Star Trek" wandern nicht nackt auf ihren Planeten oder in ihren Schiffen. Ihre Einheitskleidung lässt erkennen, welchem Volk sie zugehörig sind. Manche tragen mehr und manche weniger. Die einen haben Fell, das sie zeigen, die anderen Kombinationen, die selbst ihren Kopf in eine "Blase" hüllen, damit sie in der Umgebung arbeiten und atmen können.

    Die Borg als Beispiel haben ein Kleidungsstück, das als archaisch bezeichnet werden kann und doch viel mehr hergibt als zu ihrer Zeit die Rüstungen: der Exopanzer. Er ist der größte der Brustbaugruppen und schützt die Drohne selbst vor Waffenfeuer und Schlägen. Weiterhin gibt es einen Schutzschild, welcher sich wie eine zweite Haut um den Körper aufbaut und auftreffende, tödliche Energien absorbiert. Dazu wird die Frequenz der Waffe analysiert und über das "Hive" weitergegeben.

    Für die Zukunft und zum Abschluss nun ein paar Zitate aus "Star Trek", die wie dieser Artikel Kleidung zum Thema haben: "Bitte keine Bemerkungen über meine Kleidung. Sie ist empfindlich gegenüber Unhöflichkeiten."
    − Dannan in "Star Trek IV"

    "Eine Zeit lang starrte Kirk auf seine Stiefel herab, hob schließlich den Kopf und fühlte, dass die längst vertraute mentale Pforte zwischen ihm und dem Vulkanier aufschwang."
    Della van Hise: "Zeit zu töten"
    ("Star Trek"-Zitate)

    Damit genug zu diesem Thema. Wobei ich noch eine letzte Bitte habe: Sehen Sie doch jetzt einmal an sich hinab oder in die Spiegel. Und was sehen Sie? Jetzt und in der Zukunft? Könnte das, was Sie anhaben, auch in der Zukunft eine Rolle spielen? Was würden Sie daraus machen? Lassen Sie sich inspirieren und schreiben Sie uns Ihre Gedanken über die Kleidung im Alltag und in der Zukunft. Welche Outfits wird es geben? Welche Kreationen gelten als Hype und was wird es ganz sicher nicht geben? Ich bin mir sicher, Sie haben die Antwort. Dann wünsche ich mir, dass ich Sie ein wenig entführen konnte, in die Vergangenheit und die Zukunft ... damit Sie für ein paar Minuten oder wenigstens Sekunden wie ein Schiff zwischen den Sternen geflogen sind ....

    Weiterführende Links

  • Custume Craze
    "Star Trek"-Kostüme zum Ersten.

  • StarTrekCostumes.net
    "Star Trek"-Kostüme zum Zweiten.

  • Klang & Kleid
    "Star Trek"-Kostüme zum Dritten.

  • Trek-Kleidung

    Wikipedia definiert Kleidung als "Gesamtheit aller Materialien, die als künstliche Hülle den Körper des Menschen mehr oder weniger eng anliegend umgibt". Welche Gedanken hierzu unser Redakteur Georg M. Kürzinger hat, lesen Sie hier.


     

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    Kompromissloser Vampir-Hit

    "True Blood": Nur auf RTL2 ein Flop

    Zwei Jahre vor der eigentlichen Handlung gingen die Vampire an die Öffentlichkeit. Grund für den mutigen Schritt war die Erfindung von synthetischem Blut, das die Vampire wie Menschenblut nährt.

    Bon Temps, Lousiana. Die Kellnerin SookieStackhouse besitzt ein außergewöhnliches Talent. Sie kann die Gedanken von Menschen hören. Oft liegen ihre Nerven blank, denn in der Kleinstadt denken die Menschen meist an Triviales. Da sie es in der Bar "Merlotte's" oft mit Betrunkenen zu tun hat, leidet sie doppelt. Eines Abends ist ein Vampir in der Bar zu Gast und Sookie stellt erstaunt fest, dass sie seine Gedanken nicht hören kann. Als der Vampir, Bill Compton, die Bar verlässt, wird er angegriffen. Sookie rettet ihm das Leben und gerät zusehends in einen Strudel aus Intrigen und lebensbedrohlichen Situationen. Sam, Sookies Chef, steht der Beziehung von Sookie und Bill argwöhnisch gegenüber. Er hegt eine starke Aversion gegen die Blutsauger und rät Sookie, sich von ihnen fernzuhalten. Für Sookie gibt es allerdings kein Zurück mehr, da auch ihr Bruder Jason Kontakt zur Vampirgesellschaft pflegt. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten.

    Die Sookie-Stackhouse-Romanreihe von Charlaine Harris bildet die Grundlage zur TV-Serie "True Blood", Staffel 1 basiert auf dem Buch "Vorübergehend tot". Haupttenor ist die komplizierte Beziehung zwischen Bill und Sookie und der Aufbau der vampirischen Gesellschaft. Bislang gibt es elf Teile der "Sookie-Stackhouse-Reihe", acht wurden bisher ins Deutsche übersetzt. Ein Ende ist nicht abzusehen.

     
     

    Nicht zuletzt der guten Besetzung ist es zu verdanken, dass "True Blood" zum Hit avancierte.


    Die TV-Serie wird bereits seit 2008 im amerikanischen Fernsehen ausgestrahlt. In Deutschland startete sie erfolgreich im Mai 2009 im Pay-TV-Sender 13th Street. Nicht zuletzt der guten Besetzung ist es zu verdanken, dass "True Blood" zum Hit avancierte. Anna Paquin (Sookie Stackhouse) erhielt im Alter von elf Jahren einen Oscar, für ihre Rolle in "True Blood" erhielt sie den Golden Globe. Sie ist übrigens auch im wahren Leben mit dem Darsteller des Bill Compton liiert. Die beiden heirateten im August 2010. Sam Trammell, der den Besitzer der Bar Merlotte's spielt, wurde durch seine Nebenrolle in "Alien vs. Predator" bekannt. Als Produzent und Drehbuchautor zeichnet sich Alan Ball verantwortlich, der seinen Durchbruch mit "American Beauty" im Jahre 2000 hatte und einen Oscar erhielt. Bekannter ist er vermutlich jedoch durch die TV-Serie "Six Feet Under".

    Die Verfilmung des Romanstoffs ist gelungen. Das Südstaatenflair mit all den Vorurteilen, dem religiösen Fanatismus und dem reaktionären Verhalten der Bewohner wird in der Serie hervorragend widergespiegelt. Überzeugend sind auch die Charaktere dargestellt. Äußerst verwunderlich, dass die Erotik, die bei Charlaine Harris' Romanen eine immanente Rolle spielt, auch in der filmischen Adaption nicht zu kurz kam. Meines Wissens wurden alle Szenen im amerikanischen Fernsehen gezeigt.

    Man mag glauben, dass sich die Vampire allmählich totgebissen haben. Mit "Angel", "Vampire Diaries", "Blood Ties" und "Moonlight" gaben sich die Blutsauger die Klinken der Sender geradezu in die Hand. Dennoch besticht "True Blood" mit seiner Härte und Kompromisslosigkeit. Nichts für schmachtende Teenies also.

    Warum ist die Serie trotzdem kurz davor zu floppen? Seit dem 16. März 2011 wird "True Blood" auf RTL2 ausgestrahlt. Zur denkbar bescheidensten Sendezeit. Immer mittwochs ab 22.05 Uhr. Die erste Folge, normalerweise ein Garant für hohe Zuschauerquoten, bot mit 5,8 Prozent Beteiligung ein trauriges Bild. Außerdem gibt es Staffel 1 und 2 bereits auf DVD und Bluray zu kaufen. Wer will sich die Serie da schon durch ständige Werbeunterbrechungen vermiesen lassen. Wer darauf keine Lust hat, kann warten. Bislang wurden in den USA 48 Episoden in vier Staffeln gedreht. Die dritte Staffel wird ab Ende Juli 2011 im deutschen Handel erhältlich sein.

    SF-Zone

    Der Vampire-Hype geht weiter. Mittlerweile ist auch die Serie "True Blood" in Deutschlands Free-TV angekommen. Worum es geht, verrät Ihnen Christiane Gref.


     

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    Marvel im Kino

    Eine Erfolgsgeschichte (Teil 4)

    Schon seit Jahren häuft sich die Zahl der Comicverfilmungen, die man als Zuschauer im Kino bewundern kann. Jedes Jahr aufs Neue werden uns Helden mit edler Gesinnung und Schurken mit finsteren Plänen präsentiert, die − je nach Comicvorlage − ihre übermenschlichen Kräfte spielen lassen.

    Für 2013 ist bisher "Iron Man 3" angekündigt, Details außer dem gleichbleibenden Hauptdarsteller gibt es aktuell noch nicht wirklich. Fest steht nur, dass Jon Favreau nicht mehr die Regie übernehmen wird.

    Noch ohne Starttermin ist der "X-Men Origins: Wolverine"-Ableger "Deadpool", wieder mit Ryan Reynolds in der Hauptrolle. Ursprünglich hieß es, dass Anfang dieses Jahres die Dreharbeiten beginnen sollten, da es bisher aber nur ein Drehbuch und keinen Regisseur gibt und Reynolds einen vollen Terminkalender hat, ist noch unklar wann beziehungsweise ob der Film gedreht wird.

    In Arbeit sind außerdem noch Neuanfänge der "Fantastic Four" und "Daredevil" sowie Verfilmungen von "Ant-Man", Nick Fury mit Samuel L. Jackson in der Hauptrolle, "Submariner" sowie der "Spider-Man"-Ableger "Venom".

    Die Geschichte der Verfilmungen von Marvel Comics ist sehr wechselhaft, was man an dieser groben Übersicht vielleicht erkennen kann. Man muss Marvel jedoch zugute halten, dass alle Beteiligten versuchen, das Beste aus den Vorlagen zu machen und es wird dabei sowohl vor als auch hinter der Kamera nicht mit Talent gespart. Wenn man sich anschaut, was noch alles auf uns Fans zukommt, dann kann man sich entspannt zurücklehnen mit dem Wissen, dass es in nächster Zeit nicht an Futter mangeln wird. Auch wenn der Bezug zu "Star Trek" kein eigentliches Thema dieses Artikels sein sollte, so fällt es doch auf, dass sich hin und wieder Schauspieler aus dem "Star Trek"-Universum in Comicverfilmungen von Marvel verlaufen. Vielleicht ist es nicht wirklich wichtig, aber für die Fans sind das dann doch nette Details, die ihnen bekannten Schauspieler in großen Hollywood-Filmen zu sehen.

    SF-Zone

    Es sah nicht immer ganz so rosig aus für Marvel wie heute. Tops und Flops in der Geschichte des Comic-Riesen − zusammengestellt von Oliver Hieber.


     

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    Nichts für schwache Nerven

    "Gruselkabinett"-Rezension zu "Die Mumie" und "Das Gespenst von Canterville"

    "Die Mumie"

    Ein Hörspiel nach einer Geschichte von Arthur Conan Doyle, erschienen bei Titania Medien

    Abercrombie, ein Medizinstudent, hat einen äußerst merkwürdigen Nachbarn, der im Ruf steht, ein brutaler und egoistischer Zeitgenosse zu sein. Abercrombie schlägt die Warnung eines Freundes in den Wind und schließt Bekanntschaft mit seinem Nachbarn, Bellingham. Nicht wenig erstaunt ist er, als er zum ersten Mal Bellinghams Unterkunft betritt, die wie ein ägyptischer Tempel ausstaffiert ist, inklusive einer echten Mumie. Zunächst denkt sich Abercrombie nicht viel dabei und hält die Sammlerleidenschaft für einen Tick. Als er jedoch immer wieder nächtliche Selbstgespräche aus Bellinghams Raum vernimmt, und sogar der alte Hausmeister Angst bekommt, geht er der Angelegenheit nach. Richtig unheimlich wird es, als ein Kommilitone Bellinghams von einem übermenschlich starken Gegner fast getötet wird. Abercrombie sieht ein, dass er mit seiner Verdrängungstaktik nicht weiter kommt. Und plötzlich wird er selbst verfolgt.

    "Die Mumie" ist ein sehr interessantes Hörspiel, weil es nicht nur Grusel bietet, sondern darüber hinaus auch auf zwischenmenschliche Beziehungen eingeht. Vielleicht bangt man deshalb um die Figuren. Abercrombie ist anfangs sehr naiv, entwickelt aber im Laufe der Handlung ein gesundes Misstrauen. "Die Mumie" ist zeitlos. Die Handlung hätte sich durchaus auch in der Gegenwart zutragen können.

    Die Rollen sind mit den passenden Sprechern besetzt. In diesem Stück ausnahmslos Männer, sieht man einmal von der winzigen Sprechrolle einer Marktfrau ab. Wobei ich sagen muss, dass mir Abercrombie anfangs etwas zu hektisch gesprochen wird. Die Handlung gibt diese Hektik nicht vor. Dies legt sich aber nach wenigen Minuten.

    Ganz gruselig waren die Auftritte des nächtlichen Angreifers. Das Knurren und die unartikulierten Schreie schienen aus allen Richtungen zu kommen. Die Schocksequenzen sind wie in alten Horrorfilmen aufgebaut, was mir sehr gut gefiel.

    Auf dem Cover sieht man eine Mumie, deren Bandagen vom Gesicht entfernt wurden. Sie liegt ohne Grabbeigaben in einem Sarkophag. Gezeichnet wurde das Bild von Firuz Askin.

    Fazit: "Die Mumie" ist eines der spannendsten Stücke aus dem Hause Titania Medien. Nichts für schwache Nerven.



    "Das Gespenst von Canterville" − Oscar Wilde

    Ein Hörspiel von Titania Medien

    Die amerikanische Familie Otis siedelt nach England über und erwirbt das Schloss Canterville, Inventar und Gespenst inklusive. Hat Sir Simon de Canterville bislang erfolgreich Gäste und Hausbewohner zu Tode erschreckt, scheitert er bei der Familie Otis kläglich. Der jeden Tag aufs Neue erscheinende Blutfleck wird ebenso täglich von Washington, dem halbwüchsigen Sohn, fortgewischt. Die Zwillinge Jimmy und Timmy Otis lauern dem Geist regelrecht auf. Als Mutter Otis dem schauerlich heulenden Sir Simon schließlich ein Magenmedikament anbietet, weil ihm offensichtlich nicht wohl ist, wird es dem Geist zu bunt und er sinnt auf Rache.

    Zum ersten Mal seit ich die Reihe höre − und es sind mittlerweile viele Folgen ins Land gegangen − musste ich schmunzeln. Die Geschichte von Oscar Wilde wurde hervorragend und sehr liebevoll in eine Hörspielfassung verwandelt. Ich empfand Mitleid mit dem Geist, der frustriert in seiner Kammer sitzt und sich überlegt, wie er den amerikanischen Ignoranten einen Schrecken einjagen kann. Sehr schön aufgegriffen wurden auch gewisse Diskrepanzen zwischen den Engländern und den Amerikanern im Jahr 1900.

    Bei den Sprechern erwarten den Hörer dieser Folge Starstimmen. Mit dabei sind: Gudrun Landgrebe, Annina Braunmiller, Friedrich Georg Beckhaus, Eckart Dux und Boris Tessmann. Erwartungsgemäß sind die Dialoge stimmig und die Sprecher in ihren jeweiligen Rollen.

    Die Soundeffekte sind ebenfalls sauber abgemischt und gut in Szene gesetzt.

    Auf dem Cover ist der unglückliche Sir Simon de Canterville zu sehen, der in grüblerischer Pose über seinen nächsten Spukschabernack sinniert.

    "Das Gespenst von Canterville" ist eine Kindheitserinnerung, ich besaß eine tausendfach geflickte Kassette, daher freue ich mich besonders, dass Titania Medien diese Geschichte umgesetzt hat und ich diese schöne Fassung nun auf einer CD besitze.

    Fazit: Für Jung und Alt geeignet! Absolute Kaufempfehlung!

    Erhältlich bei Amazon − unter diesem Link gibt es außerdem ein Video, das ein kleines Making-of beinhaltet.

    Weiterführende Links

  • Jetzt bei Amazon.de bestellen
    "Gruselkabinett 51 − Die Mumie".

  • Jetzt bei Amazon.de bestellen
    "Gruselkabinett 50 − Das Gespenst von Canterville".

  • Hörspiel-Ecke

    Diesmal gibt es zwei Klassiker auf die Ohren. Welche, das verrät Ihnen Christiane Gref


     

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    Ein 116-minütiger Werbespot für die US Army

    "World Invasion − Battle Los Angeles"

    Nachdem das Kinopublikum bereits Ende 2010 mit "Skyline" geistig gemartert wurde, setzt nun "World Invasion" in jeder Hinsicht einen drauf. Noch mehr sinnlose Gewalt, noch plattere Charaktere und noch viel mehr US-Pathos. Der "Battle Los Angeles" wirkt wie eine Neuauflage von "Top Gun", nur mit Aliens.

    Man könnte meinen, das Militär hätte diesen Film nicht nur mitfinanziert, sondern gleich das gesamte Drehbuch geschrieben. Fast alle Charaktere stammen aus dem Militär und die wenigen Zivilisten dienen mehr oder weniger nur dazu, von G.I. Joe gerettet zu werden. Lediglich ein Zivilist darf dann doch mal zur Waffe greifen, um zu erfahren, wie toll es ist, sich für sein Vaterland zu opfern. Mehr Patriotismus geht nicht.

    Mehr Militärpropaganda hingegen schon. Denn neben der offensichtlichen Werbung für das US-Militär gibt es noch jede Menge unterschwellige Werbebotschaften, die wohl zusätzlich ins Unterbewusstsein des Zuschauers dringen sollen. So hängt da schon einmal ein Army-Plakat im Hintergrund, mit dem Slogan "Support Our Troops" ("Unterstützt unsere Truppen!").

    Die außerirdischen Feindbilder sind, wie schon zuvor in "Skyline", einfach nur böse Space-Terroristen ohne jeden Tiefgang. Immerhin wollen sie diesmal nicht unsere Hirne klauen, sondern nur unser Wasser, weil unser Planet ja der einzige ist, auf dem es so etwas gibt. Um einen Kometen zu schmelzen oder Wassereis auf einem der zahlreichen Monde in unserem Sonnensystem abzubauen, sind die Aliens offenbar zu blöd.

     
     

    Scheinbar hat diese Spezies ihr Hirn zu Hause gelassen.


    Und überhaupt ist ihre gesamte Strategie sehr unüberlegt. Wenn man vorhat, die Menschen auszurotten, schickt man nicht zuerst Bodentruppen, sondern bombardiert die Hauptstädte und Militärbasen einfach vom Orbit aus. Doch scheinbar hat diese Spezies ihr Hirn ebenfalls zu Hause gelassen. Das würde zumindest erklären, warum es nichts bringt, ihnen eine Kugel in den Kopf zu jagen. Stattdessen muss man eine Stelle beim Herzen treffen. Warum, wissen wohl nur die Drehbuchautoren, die Aliens offensichtlich mit Vampiren verwechselt haben.

    Allerdings sollte nicht zu sehr gegen die hirnlosen Außerirdischen gehetzt werden, denn die Menschen in diesem Film sind nicht viel besser. Die lassen sich mit überwiegend nutzlosen Waffen an der Front verheizen, wo doch schon viel wirkungsvolleres Equipment zur Verfügung steht. Das US-Militär besitzt unbemannte Drohnen, die sich mit Mini-Nukes ausrüsten lassen, Laserwaffen, Mikrowellen sowie Ultraschallgeschütze, die alle schon im Einsatz sind. Und wer weiß, was in der Area 51 noch alles entwickelt und getestet wird. Im "Battle Los Angeles" sieht man nichts von alledem. Stattdessen setzt man Infanterie mit Handfeuerwaffen gegen einen überlegenen Feind ein. Wie dumm ist das denn?

    Na gut, solche Filme werden ja auch nicht gedreht, um ein realistisches Szenario darzustellen, sondern um Fremdenhass zu schüren und die junge Generation in die Fänge des Militärs zu treiben. Zudem wirft die Häufung derartiger Invasionsfilme die Frage auf, ob die korrupte Machtelite es wirklich drauf hat, eine Invasion zu inszenieren, um ihre Interessen durchzusetzen. Ähnlich hat es schon bei 9/11 funktioniert. Und während sich die Menschen noch fragen "Warum greifen sie uns an?" fahren die Rüstungskonzerne satte Gewinne ein und werden bürgerliche Freiheiten beschnitten.

    Wie ernstzunehmend das "Project Blue Beam"-Szenario ist, zeigt indessen die PR für "World Invasion". In diversen Werbespots kommen echte Militärangehörige zu Wort, die ernsthaft vor einer Alien-Invasion warnen und sich dabei auf ein reales Ereignis von 1942 berufen − dem wahren "Battle of L.A". Doch was geschah tatsächlich im Jahre 1942?

    In der Nacht vom 24. auf den 25. Februar tauchte ein unbekanntes Flugobjekt bei Los Angeles auf. Zunächst vermutete man ein neues japanisches Fluggerät und nahm es unter Flak-Beschuss. Das Feuer prallte jedoch wirkungslos an dem UFO ab. Die Show dauerte eine Weile, bis sich die UFOnauten irgendwann zu langweilen begannen und den Rückweg antraten. Es stimmt zwar, dass bei dem Vorfall mehrere Menschen zu Tode kamen, allerdings nicht durch einen außerirdischen Angriff, sondern durch herabregnende Trümmer des Flakfeuers sowie einen Herzinfarkt. Die Medien berichteten damals über das Ereignis und brachten sogar Fotos der Schlacht. (siehe Bild bei Wikimedia)

    Zugegeben, es war einer der spektakulärsten UFO-Vorfälle aller Zeiten, mit unzähligen Augenzeugen. Doch weder ging von dem Objekt eine Bedrohung aus noch konnte seine Herkunft ermittelt werden. Dass dieses UFO nun als Aufhänger für einen Invasionsfilm herhalten muss, ist geradezu absurd. Selbst wenn es tatsächlich außerirdischen Ursprungs gewesen sein sollte, so hatte es dennoch keinerlei feindliche Absichten gezeigt. Von daher ist es sehr fragwürdig, dass angebliche Whistleblower des US-Militärs völlig unbehelligt im Fernsehen darüber plaudern und dieses Ereignis mit einem realitätsfernen Science-Fiction-Film in Verbindung bringen, der ausschließlich Ängste schürt und für den Militärdienst wirbt.

    Für UFO-Interessierte wäre ein Film über den 1942er "Battle of L.A." wesentlich reizvoller gewesen, insbesondere, wenn er sich an die Fakten halten würde. Aufklärung ist jedoch nicht das Ziel dieser Zusammenarbeit von Hollywood und US-Militär. Da müssen sich UFO-Begeisterte schon auf das Internet verlassen. Den Film "World Invasion" sollte dagegen jeder vernunftbegabte Mensch meiden, da man von so viel Pathos und Gewaltexzessen Kopfschmerzen bekommt. In diesem Sinne: Lassen Sie sich keine Angst machen.

    Weiterführende Links

  • YouTube.com
    "World Invasion"-Werbespot.

  • RealUfos
    Hintergründe zum realen "Battle of L.A." von 1942.

  • Ufos, Aliens,
    fremde Welten

    Der amerikanische Science-Fiction-Kriegsfilm "World Invasion: Battle Los Angeles" von Sony/Columbia hat bei einem Produktionsbudget von 70 Millionen US-Dollar weltweit bisher 198 Millionen Dollar eingespielt. Regie führt Jonathan Liebesman, die Hauptrollen spielen Aaron Eckhart und Michelle Rodriguez. Lesen Sie hier eine Kritik von Shinzon Darhel.


     

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    Die Rückkehr von "Scream" und Captain Sparrow

    Kino-Guide Mai 2011

    "Scream 4"  (USA 2011)


     

    Regie

    Wes Craven

    Drehbuch

    Kevin Williamsen

    Darsteller

    Neve Campbell (Sidney Prescott), Courteney Cox (Gale Weathers), David Arquette (Deputy Riley)

    Start

    5. Mai 2011


    Inhalt
    Einige Jahre sind vergangen, seit der ruhige Ort Woodsboro von "Ghostface" heimgesucht wurde. Sidney ist seitdem nicht mehr in ihrem Heimatort gewesen. Zu schlimm sind die Erinnerungen an die Mordserie. Doch eines Tages stimmt die inzwischen als Autorin erfolgreiche Sidney zu, auf ihrer Lesereise auch in Woodsboro halt zu machen. Deputy Riley und Gale Weathers bereiten ihr einen schönen Empfang. So sind die einzigen Überlebenden der Woodsboro-Morde zusammen. Doch schon erscheint "Ghostface" wieder auf der Bildfläche und mordet erneut. Doch in den Jahren haben sich die Regeln von Horrorfilmen geändert. Werden Sidney, Deputy Riley und Gale Weathers ihn wieder besiegen können?

    Erwartung
    Gut. Was kann man von einem vierten Teil eines Kulthorrorfilms erwarten? Wenn es sich um "Scream" handelt, viel. Sicher, die Grundidee ist die gleiche: Ein Mörder mit weißer Geistermaske macht jagt auf Teenager und die Überlebenden der vergangenen Teile. Doch diesmal haben sich die Regeln von Horrorfilmen geändert: Das Unerwartete ist das neue Klischee, Jungfrauen werden nicht mehr verschont und Ghostface filmt seine Morde. Trotz dieser Neuerungen dürfen sich die Zuschauer auf die altbewährte, selbstironische "Scream"-Art freuen.
    Fazit: "Scream"-Fans sollten ihre Maske aufsetzen und ins nächste Kino gehen!



    "Fluch der Karibik: Fremde Gezeiten"  (USA 2011)


     

    Regie

    Rob Marshal

    Drehbuch

    Ted Elliot, Terry Rossio

    Darsteller

    Johnny Depp (Captain Jack Sparrow), Penelope Cruz (Angelica), Geoffrey Rush (Barbossa)

    Start

    19. Mai 2011


    Inhalt
    Captain Jack Sparrow trifft auf seine alte Freundin Angelica. Doch ist sie seine große Liebe oder will die Trickbetrügerin ihn nur benutzen, um an die Quelle ewiger Jugend zu gelangen? Durch Angelica gelangt Captain Jack auf das Schiff des Piraten Blackbeard und somit in ein neues Abenteuer. Doch von wem sollte er auf der Hut sein: Blackbeard oder doch Angelica?

    Erwartung
    Gut bis passabel. Vorneweg bleibt zu sagen, dass die Geschichte um Will Turner (Orlando Bloom) und Elizabeth Swan (Keira Knightley) abgeschlossen ist und "Fremde Gezeiten" somit der erste Teil ist, bei denen sie nicht auftauchen. Fraglich ist, ob alle "Fluch der Karibik"-Fans dies verzeihen können. Die Liebe zwischen den beiden war fester Bestandteil der bisherigen Filme.

    Ansonsten ist es ein typischer "Fluch der Karibik"-Film, in dem Johnny Depp wieder einmal in die Rolle seines Lebens schlüpft und sich neuen Gegnern wie den Meerjungfrauen, Zombies und natürlich Captain Blackbeard stellen muss. Wenn man sich an den Gedanken gewöhnt hat, dass Will und Elisabeth nicht mehr dabei sind, kann es ein unterhaltsamer Kinoabend werden.

    Fazit: Captain Jack is back!



    "Detour"  (Norwegen 2009)


     

    Regie

    Severin Eskeland

    Drehbuch

    Severin Eskeland

    Darsteller

    Marte Christensen (Lina), Sondre Krogtoft Larsen (Martin)

    Start

    19. Mai 2011


    Inhalt
    Eigentlich wollen Lina und Martin nur nach Schweden, um für die Hochzeit ihres Freundes einen Alkoholvorrat zu besorgen. Doch auf dem Rückweg nach Norwegen geraten sie in einen Alptraum. Sie müssen eine Umleitung durch ein verlassenes Waldstück nehmen. Dort müssen sie schon bald um ihr Leben kämpfen. Sie ahnen nicht, dass sie die Hauptrollen in einem Snuff-Film spielen, der live im Internet übertragen wird. Werden sie sich retten können?

    Erwartung
    Passabel. Allein die Vorstellung, allein und auf sich gestellt in einem dunklen Wald herumzuirren, dürfte vielen bereits Unbehagen bereiten. Muss man dann auch noch ernsthaft um sein Leben fürchten − grauenvoll! Und wenn man dazu noch entdeckt, dass dies auch noch aufgenommen und im Internet übertragen wird ... unvorstellbar! Mit diesen Ängsten spielt der Film. Da man immer wieder aus der Internet-Zuschauerperspektive Lina und Martin bei ihrem Überlebenskampf beobachtet, hat es − ähnlich wie bei "Paranormal Activity"- den Effekt, dass der Film realistisch wirkt. Jedoch bleibt zu vermuten, dass große Teile der Handlung vorhersehbar sind, da sich der Film an einigen Horrorfilm-Klischees bedient. Schade. Mit ein wenig mehr Überraschendem hätte der Film besser sein können.
    Fazit: Horrorfilm-Klischee-Liebhaber sollten diesen Film nicht verpassen.



    Weitere Kino-Starts aus den Genres Science-Fiction, Fantasy und Horror

    Winx Club, Start: 5. Mai 2011. Einschätzung: passabel; Feenabenteuer in 3D.
    Priest, Start: 12. Mai 2011. Einschätzung: passabel; typische Comicverfilmung über einen Priester, der Vampire jagt.
    Die doppelte Stunde, Start: 19. Mai 2011. Einschätzung: gut; ernster Film, in dem eine Kellnerin ihren ermordeten Freund wieder sieht.
    Wer ist Hanna?, Start: 26. Mai 2011. Einschätzung: gut; ein geflüchteter Superkiller-Teenager ist auf der Flucht vor Cate Blanchett und auf der Suche nach einem normalen Leben.

    Was waren Ihre letzten Science-Fiction-, Fantasy- oder Mystery-Highlights im Kino? Und welche Streifen Enttäuschungen? Schreiben Sie uns an leserbriefe@trekzone.de!

    SF-Zone

    Alle wichtigen Infos und eine Vorabkritik zu den aktuellen Kinofilmen aus den Genres Science-Fiction, Fantasy, Mystery und Horror wie immer im Kino-Guide der SF-Zone − zusammengestellt von Sara Hoeft.


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    Aliens, Alice und der Teufel im Fahrstuhl

    DVD-Guide Mai 2011

    5.5. − "And Soon the Darkness"

    Stephanie sucht ihre Freundin, die während des Urlaubs in Argentinien verschwunden ist. Etwas flacher Mystery-Thriller (2010) mit schöner Naturkulisse und schönen Mädels (Amber Heard, Odette Yustman). Karl Urban ("Herr der Ringe", "Star Trek") spielt gekonnt die männliche "Freund oder Feind?"-Rolle. Auch auf Blu-ray.

    5.5. − "Saw 7 − Vollendung"

    Selbsthilfe-Gruppe von Überlebenden von Jigsaw landen in einer neuen Falle. Siebter Teil (2010) der Brutalo-Reihe nach bekanntem Muster, profitiert aber von der guten (teils wiederkehrenden) Besetzung. Auf DVD ohne 3D und für die deutsche Fassung geschnitten. Auch auf Blu-ray. In der Schweiz bereits seit Ende April erhältlich.

    5.5. − "Scar"

    Als Freunde ihrer Nichte getötet werden, vermutet Joan einen Serienkiller hinter der Tat, der schon sie peinigte. Wüster Serienkiller-Streifen (2007) mit Angela Bettis, einst als 3D-Vehikel geplant, jetzt aber "flach" als DVD. Geschnittene Fassung. Auch auf Blu-ray (in 3D).

    6.5. − "Circus der Vampire"

    18. Jahrhundert: Als ein Zirkus in einem kleinen Dorf auftaucht, kommt es zu grausigen Todesfällen. DVD-Neuauflage des vergriffenen atmosphärischen Hammer-Klassikers (1972). Auch auf Blu-ray.

    6.5. − "Wake Wood"

    DVD DES MONATS: Dörfler bieten einem Paar an, ihre verstorbene Tochter für drei Tage wieder zum Leben zu erwecken. Die erste neue Produktion (2009) der wiederbelebten Hammer-Film-Marke ist ein spannender Gruselfilm geworden.

    10.5. − "Burke & Hare"

    DVD DES MONATS: Edinburgh im 19. Jahrhundert: Zwei Taugenichtse wollen als Grabräuber schnelle Kohle machen. Schwarze Komödie (2010) von John Landis ("Blues Brothers") mit Simon Pegg und Andy Serkis. Einige schwache Gags und spaßige Neben- und Gastrollen halten sich die Waage. Auch auf Blu-ray.

    12.5. − "Skyline"

    Clique kämpft während einer Alien-Invasion ums Überleben. Nach anfangs originellen visuellen und storytechnischen Ideen wird der Sci-Fi-Thriller (2010) der Strause-Brüder ("Aliens vs. Predator 2") gegen Ende immer schwächer. Auch auf Blu-ray.

    20.5. − "Die Chroniken von Narnia: Die Reise auf der Morgenröte"

    DVD DES MONATS: Die Pevensie-Geschwister und die nervige Cousine geraten durch ein magisches Gemälde erneut nach Narnia, das es vor bösen Mächten zu retten gilt. Gelungenes Sequel (2010) der familientauglichen Fantasy-Reihe, das leider nicht an den Erfolg der Vorgänger anknüpfen konnte. Auch auf Blu-ray.

    26.5. − "Devil"

    In einem Fahrstuhl Eingesperrte fürchten eine dämonische Macht in den eigenen Reihen. Fieser Low-Budget-Horror (2010) mit gekonnter Inszenierung, aus dem zu Recht ein kleiner Überraschungs-Hit geworden ist. Auch auf Blu-ray.

    26.5. − "Thor − Der Allmächtige"

    Thor muss den Hammer der Unbesiegbarkeit von Loki zurückerobern. Grottiges C-Movie (2011) aus dem Trash-Hause Asylum, das versucht, durch Namensähnlichkeit mit dem Kinostreifen schnelle Kohle zu machen.

    27.5. − "Age of the Dragons"

    Captain Ahab jagt einen Drachen. TV-Fantasy-Action (2010) ohne Anspruch (trotz Moby-Dick-Hommage), dafür dürfen Danny Glover und Vinnie Jones richtig dick auftragen. Auch auf Blu-ray.

    27.5. − "Alice im Wunderland"

    Das Mädchen gerät durch einen Brunnen in ein Märchenland. Nach den Varianten von 2010, 1999, 1985 und 1951 (Disney) erscheint nun auch einer der frühesten Verfilmungen: bizzares Schwarz/Weiß-Spektakel von 1933.

    27.5. − "Don't Look Up"

    Geister suchen ein Filmset heim. Mäßiger Horror-Streifen (2009) mit gutem Cast (unter anderem Eli Roth) und platten CGI-Kills aus amerikanisch-japanischer Co-Produktion.

    SF-Zone

    Die DVD-Kauf-Neuerscheinungen des neuen Monats aus den Genres Science-Fiction, Fantasy, Mystery und Horror − zusammengestellt und kommentiert von Stephan Mark. Ein Klick auf den Titel bringt Sie direkt zur richtigen Produktseite beim Online-Shop Amazon.de (Ausnahmen: Titel ohne FSK-Freigabe und zu Redaktionsschluss noch nicht ins Sortiment aufgenommene DVDs).


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    Impressum

    Die Macher und die rechtlichen Dinge im Überblick


    Ausgabe 157 erscheint am 1. Juni 2011.

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    Verantwortlich im Sinne des Presserechts ist Michael Müller.

    © 1998−2011 by TrekZone Network. Auflage: 3576 Exemplare. Made in Europe.


    Herausgeber

    Henning Koonert
    Michael Müller

    Gründer

    Jens Renner

    Chefredaktion

    Melanie Brosowski

    TZN Management

    Melanie Brosowski
    Tom Gerlich
    Simon Johr
    Markus Kettner
    Henning Koonert
    Marvin Luchs
    Jörn Podehl
    Uwe Webel

    Redaktion

    Markus Arens
    Chiara Balbinot
    Wilfried Brantsch
    Shinzon Darhel
    Frank Drehmel
    Felix Droste
    Christoph Eiber
    Ingo Froeschmann
    Susanne Grahn
    Christiane Gref
    Jan Großmann
    Tanja Gutmann
    Britta Hermes
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    Sara Hoeft
    Jan-Erik Hoffmann
    Christian Ibetsberger
    Tilman Kaiser
    René Kissien
    Felix Korsch
    Sebastian Kowald
    Christopher Kurtz
    Markus Kürzinger
    David Langkamp
    Markus Loosen
    Stephan Mark

    Verena Maus
    Dominik Mayer
    Stefan Menz
    Kirsten Müller
    Magnus Müller
    Matthias Müller
    Martin Ollrom
    Axel Orth
    Thomas Pallmann
    Roman Polak
    Alexandra Rimpler
    Sabine Rossburg
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    Johannes Sawerthal
    Peter Schipfmann
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    Roger Spinner
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    Randolph Sutter
    Manrico Tenner
    Peter Tigmann
    Andreas Tramposch
    Karl Urban
    Christian Vajda
    Julian Wangler
    Mark Weimar
    Matthias Wieprecht
    Peter Wilk
    Lorenz Zistler

    Freie Mitarbeiter

    Martin Ackermann
    Bettina Biel
    Patrick Dardar
    Marcus Erbar
    Lutz Growalt
    Andre Hoever
    Thomas Kohlschmidt
    Edgar Mort
    Kai Poppe
    Holger Sauer
    Stefan Schmidhammer
    Tony Schmidt
    Jessica Schreier
    Markus Söller
    Emil Thies
    Robert Vogel

    Lektorat

    Uwe Webel

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