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TZN

incoming message

"Die Geister des Himmels müssen irgendwo falsch abgebogen sein."

 − Chakotay
 − in "Tattoo"

Januar 2012

 

ISSN 1684-7385

Volume VI

Ausgabe 111 (#164)

 features

 

Unendliche Seiten

Leseratten-History

Eine kleine Bücher- und Comic-Geschichte, Teil 4

10 Hinweise

Von Spock bis Earl Grey

Finden Sie raus, ob Sie schon zu viel Trek gesehen haben

Mystery aus Deutschland

"Reality XL"

Vorschau auf den CERN-Thriller mit Heiner Lauterbach

 

Vorwort

"Star Trek" − ein Opfer der heutigen Zeit


Liebe Leserinnen und Leser

Das Jahr 2011 ist zu Ende. Trotz einiger positiver Entwicklungen wurde einmal mehr deutlich, wie weit man noch von Idealen, wie sie einst ein gewisser Gene Roddenberry formulierte, entfernt ist. Und die große Frage lautet wohl vor allem, wie man überhaupt in eine solche Zukunft gelangen kann. Armut, die Notwendigkeit von Geld ... Themen, die man kaum mehr anzusprechen wagt, weil die Situation auch im vergangenen Jahr nicht gerade einfacher wurde.

Wie viel kann "Star Trek" 2012 bewirken − oder zumindest aufzeigen? Wird die Story des kommenden Kinofilms auf Trek-Gedanken basieren, die im Widerspruch zu derzeitigen Gegebenheiten stehen? Oder für tolle Unterhaltung mit faszinierenden Trek-Charakteren sorgen, junge und ältere Menschen begeistert ins Kino locken, aber auf die Auseinandersetzung mit gesellschaftskritischen Themen, die aktuell gerade nicht so trendy oder auf alle Fälle nicht mainstreamfähig sind, verzichten? Ist eine Trek-Produktion, die mehr Geld in die Kassen spült, weil sie die Mehrheit anspricht, nicht wertvoller als ein Trek-Film mit kritischen Gedanken, weniger Action und einer roten Zahl in der Paramount-Jahresabrechnung? Und somit auch "Star Trek" schlussendlich ein Opfer der heutigen Gesellschaft? Oder, mutiger gefragt, sollte es nicht der Job eines "Star Trek"-Produzenten sein, einen Film zu schaffen, der gesellschaftskritisch ist und trotzdem spannende Charaktere und Action beinhalten kann?

Fragen, die wohl jeder Zuschauer, jeder "Star Trek"-Fan, nur für sich selbst beantworten kann.

2012 verspricht auf alle Fälle ein interessantes Jahr zu werden. Das Team des TrekZone Networks bedankt sich an dieser Stelle wieder einmal für Ihre Treue, und wir wünschen Ihnen alles Gute für die kommenden 365 Tage. Wir hoffen, Sie trotz 2012 auch in einem Jahr wieder an dieser Stelle begrüßen zu dürfen!

Michael Müller
Herausgeber

 
   

Inhalt

Die ganze Ausgabe auf einen Blick

"Star Trek" − Unendliche Seiten

Eine kleine Bücher- und Comicgeschichte, Teil 4

Bau die Enterprise ...

Das wöchentliche Magazin, das es niemals gab ...

10 eindeutige Hinweise darauf ...

dass Sie schon zu viele Folgen von "Star Trek" gesehen haben

Fantastische Weihnachten in Hamburg

... ohne Schnee, dafür mit Gedichten und einer Horror-Geschichte aus dem wahren Leben

Futter für Leseratten

"Star Trek"-Neuerscheinungen 2012

Was bin ich

... und was nicht?

Trek-Gate To Your Star

Eine neue Con

Alles anders als man denkt...

"Mindnapping": "Der Trip" und "Flutnacht"

"Reality XL": Der deutsche Mystery-Thriller mit Heiner Lauterbach

Kino-Guide Januar 2012

Impressum

Redaktion, Abonnement und Copyrights

Wussten Sie, dass...

... "Der Höllenplanet" die einzige Folge der zweiten "Voyager"-Staffel ist, in der Captain Janeway ihre Haare kurz und offen trägt?

... "Prototyp" eine der wenigen Folgen ist, in der das Beamen aus der Ich-Perspektive gezeigt wird?

... Abdullah bin al-Hussein, der damalige Prinz von Jordanien, in der Episode "Der Verräter" einen Gastauftritt als Fähnrich im Korridor hatte?


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"Star Trek" − Unendliche Seiten

Eine kleine Bücher- und Comicgeschichte, Teil 4

"Star Trek" ist eine der wenigen Serien- und Filmreihen, die einen nachhaltigen Eindruck nicht nur im Fernsehen, sondern auch in gedruckter Form hinterlassen haben. Die Begriffe "Kult" oder "Phänomen" sind hier mehr als gerechtfertigt.

USA

A. Gold Key
Von 1967 bis 1979 veröffentlichte Gold Key 61 Ausgaben von "Star Trek"-Comics und ist somit am längsten im Geschäft gewesen. Dummerweise stellten sie die Veröffentlichung just im Erscheinungsjahr von "Star Trek I" ein. Die Comics zeichnen sich eher dadurch aus, dass man die Charaktere kaum erkennt und sie verhalten sich auch völlig anders. Spätere Hefte können sich eher damit brüsten, andere Uniformfarben zu haben als die einfarbigen. Ansonsten wird alles gezeigt, was eben nicht trekkig ist. Umlegeschalter und ähnliches Gedöns. Die Serie spricht viel mehr Kinder an, hat aber einen nostalgischen Wert. Schließlich kommt aber auch die ein oder andere Ausgabe an die klassische Serie heran und hätte durchaus eine gute Serienepisode gemacht. "The Evictors" ist eine davon. Warum auch immer: Kaum eine Reihe danach hat es vermocht, die komplette Reihe als Sammelband aufzulegen. Weder "The Enterprise Logs" noch die "Key Collection" erschien komplett. In Italien wurde die Reihe auch später edel mit Fotocovern aufgelegt.

B. Marvel
Mit "Star Trek I" veröffentlichte Marvel 18 Ausgaben, unter anderem die Kinofilmadaption als Dreiteiler, aber auch als Einzelband. Die Geschichten waren grottig, die Zeichnungen nicht minder. Auch hier nur Sammelfaktor als Lesespaß.

C. DC, erster Versuch
Erst DC zeigte, wo der Hammer hängt. Qualitativ hochwertige Geschichten namhafter Autoren. So durfte unter anderen Peter David sein Unwesen stiften. Leider kam die Reihe nur auf 56 Ausgaben. Sie widersprach sich aufgrund der Veröffentlichung zwischen den "Star Trek"-Filmen mit der Film-Reihe. Außerdem wurden drei Annuals veröffentlicht und es gab die Filmadaptionen III bis VII, die späteren davon allerdings während des zweiten Anlaufes. Es gab ferner zwei Ausgaben eines Who's Who und eine sechsteilige Miniserie von TNG. Zwar waren auch hier die Charaktere nicht erkennbar und gerade TNG war nicht berauschend, aber die Weichen waren gestellt.

D. DC, zweiter Versuch
Nunmehr versuchte man sich gleich an TOS und TNG. TOS wurde innerhalb der Zeit nach "Star Trek V" angesiedelt und sogleich schickte man Peter David ins Rennen, der die Crew ordentlich mit viel Unsinn um den Salla aufmischte. Leider währte die Serie nur 80 Ausgaben. Die Qualitäten der Zeichnungen und Stories variierte. Kurz vor Schluss nahm man noch teureres Papier, aber das half auch nicht mehr. Bei TNG wurde die Qualität von beiden jedoch noch letztmalig besser. Aber auch hier kam das Aus. Annuals, Specials, die Modala-Miniserien und die besonders hervorgehobenen Graphic Novels "Ashes of Eden" und "Debt of Honor" seien erwähnt. DC hatte kurzzeitig versucht, die Rechte für DS9 zu erhaschen, scheiterte daran aber bei Malibu.

E. Malibu
Dort schien DS9 auch besser aufgehoben. Die Serie wirkte noch ein Stück weit erwachsener und düsterer als die bei DC. Die Zeichnungen waren hervorragend, die Geschichten variierten hier auch wieder. Mit DC gab es ein TNG/DS9-Crossover, von dem beide Verlage jeweils zwei Ausgaben veröffentlichten. Es gab diverse Miniserien, Specials und Annuals, aber Malibu konnte sich nicht halten, auch wenn sie versuchten, die Rechte für "Voyager" zu sichern. Nach 32 regulären Ausgaben war Schluss.

F. Marvel
Schon wieder? Ja, Marvel startete erneut einen Versuch, dieses Mal aber um einiges erwachsener als damals. Marvel kümmerte sich nicht nur um die Adaption von "Star Trek VIII", sondern veröffentlichte auch eigene Reihen, von denen insbesondere die Academy-Reihe und "The Early Voyages" um Pike hervortraten. Zeichnungen und Storys bei den anderen Bänden variierten. TOS und TNG wollte man jetzt nur noch als Sammelband in "Unlimited" veröffentlichen. DS9 und erstmalig "Voyager" bekamen eigene Reihen, kamen aber über die 15. Ausgabe nicht hinaus. Untold Voyages als Lückenfüller zwischen "Star Trek I" und II ging es noch schlechter. Hier kam man auf fünf Ausgaben. Erwähnenswert waren auch zwei "X-Men"-Crossover, von denen es ja schon einen Pocket-Band gab.

G. Wildstorm
Da die Zukunft der "Star Trek"-Comics seit jeher unter keinem guten Stern stand, hatte sich der Wildstorm-Verlag dazu entschlossen, keine regulären Hefte zu bringen, sondern einzelne Ausgaben. So gab es anfangs ein "Voyager"-Comic, dann TOS, dann wieder "Voyager", dann TNG, erstmalig ein "New Frontier"-Comic (!), diverse Miniserien, Specials und zwei Graphic Novels, die nicht nur außerordentlich gezeichnet waren, sondern auch eine gute Geschichte vorweisen konnten: "The Gorn Crisis" und "Forgiveness". Wildstorm versuchte sich auch an Prestige-Ausgaben. Allerdings konnte sich auch diese Reihe nicht lange halten.

H. Tokyo Pop
Die Manga-Welle machte vor "Star Wars", "Battlestar Galactica" und natürlich auch "Star Trek" nicht Halt. Es gab drei TOS-Ausgaben, eine Art Sammelband und bislang eine TNG-Ausgabe. Eine zweite war in Vorbereitung. Es bleibt abzuwarten, ob sie erscheint. Die Geschichten stammen aus der Feder namhafter Autoren, die Zeichnungen variierten im Mangastil.

I. IDW
ist der jetzige Vertreter der Comics in den USA. Von ihm stammt nicht nur die Adaption des Abrams-Films, sondern erstmalig auch die von "Star Trek II", und sogar "Reign in Hell" hat eine ähnliche Comicversion bekommen. Es gibt einige Beiträge um den neuen Kinofilm, wie eine Vorgeschichte und ergänzende Nebenhandlungen, um die Story richtig zu erklären, da, wo die Drehbuchautoren geschlampt haben, um eine glaubwürdige Handlung rüberzubringen. Auch IDW vertraut nicht auf reguläre Reihen, sondern setzte auf vereinzelte Miniserien, wie TOS, TNG und auch DS9 und wieder "New Frontier". Erstmalig ab September möchte man sich bei IDW jedoch auf eine fortlaufende Reihe festlegen, nämlich aus dem neuen Abramsverse. Alte Storys im neuen Gewand. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Reihe verkauft. Aufsehen hat die Reihe mit ihrer Zombie-Trek-Ausgabe erregt. Was bei IDW nervt, sind ein Großteil von Werbung und der Sammler verzweifelt an der schier unübersichtlichen Comic-Coversammlung. Etwas, was Dynamite bereits bei "Battlestar Galactica" versuchte. IDW publiziert nach längerer Pause im September wie gesagt die neue Reihe. Außerdem gibt es mal wieder ein in den USA so beliebtes Superhelden-Crossover...

Deutschland

A. Koralle-Verlag

B. Condor-Verlag
Beide Verlage kümmerten sich um die Gold-Key-Ausgaben. Aber beide zusammen vermochten es auch nicht, sämtliche Ausgaben zu publizieren. Nach dem Erscheinen von "Star Trek VI" veröffentlichte der Condor-Verlag die Film-Adaption. Ein drittes Mal versuchte sich Condor auch an TNG und scheiterte kläglich. Auf Nachfragen, warum man innerhalb der Story abbricht, hatte man das auf die Rechte geschoben.

C. Ehapa
versuchte sich am "Star Trek III"-Comic. Das war es dann auch.

D. Hethke
veröffentlichte Luxus-Ausgaben von TOS und TNG aus der zweiten DC-Reihe. Allerdings scheiterte dies am teuren Preis und minimalen Umfang von zwei Ausgaben pro Band.

E. Feest
versuchte sich am "Star Trek VII"-Band, an DC-Miniserien und an einer Graphic Novel (Ehrenschuld).

F. Carlsen
veröffentlichte diverse DC-Hefte, auch die Asche von Eden. Trotz ihrer Aufmachung waren die Comic-Leser wohl aufgrund des Preises nicht weiter bereit...

G. Dino
übernahm die Wildstorm-Ausgaben, auch teilweise mit Prestige.

H. Gabor
scheiterte ebenfalls mitten in einer Story nach der vierten DS9 Ausgabe.

I. Cross Cult
Obwohl recht erfolgreich im Buchsektor, scheiterte der Verlag im Comicsektor. Es gab normale und Luxusausgaben als Hardcover. Die Vorgeschichte zum Abrams-Film verkaufte sich noch gut. Ein Band, der angekündigt worden ist, erschien nicht. Nach langer Pause versucht sich der Verlag jetzt mit dem IDW-Band "McCoy".

Frankreich

In Frankreich wurden diverse Gold-Key-Comics veröffentlicht. Außerdem gab es diverse DC-Ausgaben und jüngst werden dort auch die IDW-Comics veröffentlicht.

Israel

Auch Israel war an der Comic-Front dabei. "The Wormhole Connection" der DC-Reihe erschien dort 1987. Zwei weitere Ausgaben sind mir bekannt.

Italien

In Italien veröffentlichte man die Gold-Key-Comics. Unter anderem auch in schönen Paperbacks. Dort brachte man es allerdings auf mehr Ausgaben als in den USA...

Niederlande

Auch dort gab es Gold-Key-Comic-Veröffentlichungen und auch die Bildromane zu den einzelnen TOS-Episoden.

Trek-Bücher

"Star Trek" hat es nicht nur zu mehreren Serien und Filmen gebracht, sondern auch zu hunderten von Büchern. An dieser Stelle tritt Autor Christian Freitag eine Reise durch die ganze Welt an und berichtet, was andere Länder für Trek-Bücher veröffentlicht haben.


 

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Bau die Enterprise ...

Das wöchentliche Magazin, das es niemals gab

Zuvor ein kleiner Nachtrag zu meinem internationalen Bücherartikel: Mir war ja nicht klar, was Hoboe auf den russischen "Star Trek"-Romanen heißt. Hoboe ist kyrillisch und heißt einfach nur "neu". Vielen Dank dafür an Sven Tack.

Der folgende Artikel ist von der exzellenten Seite übersetzt worden, die ständig auf nagelneue und teils schräge Merchandising-Produkte hinweist. Dies sollte auch dem deutschen Leser nicht vorenthalten werden:

Vor ein paar Wochen hat Rick Sternbach ein neues, aber abgesetztes wöchentliches Magazin erwähnt und kurz danach hat mich einer meiner Leser auf eine Probeausgabe dieses Projektes hingewiesen. Seither stehe ich in Kontakt mit Rick Sternbach, der mir diese Zusammenfassung von "Star Trek: The Next Generation − Build the U.S.S. Enterprise NCC-1701-D" gegeben hat:

Deagostini Japan hat sieben Testausgaben voller Modellteile, Blueprintbögen und farbigen Ausgaben mit herausnehmbaren Seiten produziert, die ähnlich wie die "Fakten und Infos" aufgebaut waren. Es waren etwa 100 Ausgaben geplant, an deren Ende der Leser alle erforderlichen Teile für eine leere Schiffshülle und sämtlichen inneren Decks gehabt hätte, alles zum Abo-Preis für knapp 1.500 $. Die Blueprints waren alle "neu und verbessert" gegenüber den Setverträgen von 1994. Neue Hardware Bits wurden von mir gezeichnet und als CGI-Renders in Großbritannien produziert. Eine Menge Sachen, die nur als Strichzeichnungen im "TNG Technical Manual" vorhanden waren, mussten vollkommen ausgefüllt werden. Hinzu kamen neue Ausrüstungsgegenstände, die zu den verschiedenen Decks hinzugefügt wurden und es gab mehr als 100 Ausgaben damit zu füllen.

Das Modell ist riesig und wirklich bemerkenswert. Sie bekommen eine detaillierte externe Hülle, die hohl ist und durchsichtige Plastikdeckplatten beinhaltet. Jede bedruckt mit den internen Blueprints, um das ganze Schiff von drinnen und draußen aufzubauen. Es ist auch durch die Fenster beleuchtet, sodass das Licht durchscheinen kann oder wenn Sie die Hülle entfernen, um die inneren Decks offen zu legen, bekommt man eine beeindruckende Beleuchtung.

Es konnte sogar getrennt von der Untertasse ausgestellt werden. Sie können sich das erstaunliche Modell in der Werbung für die Reihe ansehen.

Rick hat mich auch auf einen blog post von Tim Leng hingewiesen, der nach einer langen Geschichte an den "Fakten und Infos" und verschiedenen Spin-off-Projekten auch an diesem Projekt gearbeitet hat. Tim erklärt die volle Geschichte des Projektes auf seinen Blog, inklusive wie neu das Projekt war, anstelle die Inhalte der "Fakten und Infos" zu recyceln.

 
 

Der Hauptgrund für das Scheitern des Projektes war, dass wir es nach den schrecklichen Erdbeben und Tsunami veröffentlicht haben, die Japan im März getroffen haben.


Und anstelle nur den Text, die Bilder und das Artwork von den "Fakten und Infos" herauszuziehen, die bis zu diesem Punkt ihren Lauf gerade in Japan beendeten, haben sie darum gebeten, dass alles, was für das neue Projekt genutzt würde, neu erschaffen werden müsste. Tim erklärt auch den wirklich traurigen Grund, warum die ganze Sache zurückgestellt worden ist. Was wirklich ärgerlich daran ist, dass wirklich nichts falsch an dem Projekt war. Der Hauptgrund für das Scheitern des Projektes war, dass wir es nach den schrecklichen Erdbeben und Tsunami veröffentlicht haben, die Japan im März getroffen haben.

Nach solchen Erfahrungen waren die Leute nicht in Stimmung, ein Sammler/Modellmagazin zu kaufen. Wir waren einfach zur falschen Zeit am falschen Ort. Insgesamt sieben Ausgaben von "Build the Enterprise" wurden verkauft und wir haben die Arbeit für weitere vier Ausgaben beendet, bevor es abgesetzt wurde. Wäre die Serie weitergelaufen, wären 600 Seiten in 100 Ausgaben veröffentlicht worden, die in vier Ordnern untergebracht gewesen wären. Zusätzlich gab es das Modell und 100 nahezu A1-Blueprints in ihrer eigenen Box. Die Magazine beinhalteten brandneues Coverartwork von Gabriel Koerner und Rob Bonchune, und Versionen der Bilder ohne die Titel waren als inneres Rückcover auf jeder Ausgabe.

Die inneren Texte und Bilder beinhalteten Beiträge von Michael Okuda, genau wie die Arbeit von Rick Sternbach, und neue CGI-Renderings jeglicher Art innerhalb der Enterprise-D.

Die wöchentliche Ausgabe war in sechs Teile geteilt:
Tour durchs Deck − Ein Deck-für-Deck-Führer durch die Enterprise erklärte das Layout jedes Decks, welcher Raum und welche Technologie sich darauf befindet.
Kritische Systeme − Technische Details der Enterprise-Systeme und abdeckend der kritischen Elemente, wie die Crew arbeitet.
Apparate − Technische Führer über die Ausrüstung auf der Enterprise sowie Torpedos, Rettungsboote, der Stuhl des Captains und die Trikorder.
Missions-Logbücher − Ein Episodenführer, aber als Geschichte der Enterprise auf die Technologie fokussiert; es wurde erforscht, welches System von Episode zu Episode gebraucht wurde und wie. Es hätte eine Seite pro Episode gegeben, zuzüglich der Geschichte der Konstruktion der Enterprise. Und um die Lücken zwischen den Episoden zu füllen, welche Reparaturen notwendig wurden.
"Star Trek"-Erinnerungen: Neue und Archivinterviews mit Besetzung und Crew. Schritt für Schritt: Die Anleitung das Modell zu bauen.

Am besten war jedoch, wenn Sie das Magazin abonniert hätten, hätten Sie ebenfalls ein Modell eines klingonischen Bird of Prey im selben Maßstab wie die Enterprise bekommen. Tim hat vier Videoschnipsel über die erste Ausgabe gepostet. Teil 1 gibt eine generelle Übersicht aller Elemente der Serie. Video 2 nimmt uns durch die erste Ausgabe des Magazins, Video 3 nimmt sich die ersten Teile des Modells vor und Video 4 zeigt das erste Set der Blueprints. Alles in allem sieht es so aus, als wäre es ein unverschämt erstaunliches Magazin geworden und es ist ein riesiger Verlust für all die technischen Trekkies da draußen. Aber keine Sorge, es gibt einen Funken Hoffnung. Das Druckelement des Projektes könnte immer noch seinen Weg zu uns finden, wie Rick mir auch erzählt hat.

Wir glauben, dass es eine Chance gibt, die Gunst für eine neue Veröffentlichung zu nutzen. Ich hoffe immer noch, dass sich dies zeitlich für den 25. Geburtstag von TNG im nächsten Jahr manifestieren wird.

Trek-Zone

"Star Trek: The Next Generation − Build the USS Enterprise NCC-1701-D" − ein Bericht von Christian Freitag.


 

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10 eindeutige Hinweise darauf ...

dass Sie schon zu viele Folgen "Star Trek" gesehen haben

Haben Sie auch manchmal das Gefühl, dass Sie in Ihrem Leben möglicherweise doch schon zu viele Folgen von "Star Trek" gesehen haben? Dass bestimmte Sätze oder Verhaltensweisen längst Einzug in Ihren Alltag gefunden haben, ohne dass es Ihnen überhaupt noch auffällt? Ja? Oder glauben Sie, etwas Derartiges könne Ihnen auf keinen Fall passieren? Dann lesen Sie hier zehn eindeutige Hinweise darauf, dass Sie schon zu viele Folgen von "Star Trek" gesehen haben:

Nummer 10:
Sie sagen beim Einkaufen zu Ihrer Liebsten: "Schatz, ich bin Ehemann, kein Packesel."

Nummer 9:
Wann immer Sie etwas Neues sehen, sagen Sie "Faszinierend".

Nummer 8:
Bevor Sie einen Eimer mit Wasser ausleeren, versuchen Sie, seinen Inhalt aufzuwecken.

Nummer 7:
Wenn Sie von Ihrer Frau gefragt werden, wo Sie Ihren nächsten Urlaub verbringen sollen, fragen Sie "Wie wäre es mit Risa?".

Nummer 6:
Sie assimilieren Ihr Essen, ohne es zu kauen.

Nummer 5:
Sie sind Arzt und begrüßen die Patienten mit den Worten "Bitte nennen Sie die Art des medizinischen Notfalls".

Nummer 4:
Ihre Katze heißt Spot und Ihr Hund Porthos.

Nummer 3:
Sie fragen sich, ob Ihr Schwager ein Klingone ist, weil Ihr Meerschweinchen ihn nicht mag.

Nummer 2:
Sie bestellen "Earl Grey, heiß" bei Ihrer Mikrowelle.

Und der offensichtlichste Hinweis darauf, dass Sie schon zu viele Folgen von "Star Trek" gesehen haben, ist:

Nummer 1:
Sie erscheinen nackt zu Ihrer Hochzeit.

Trek-Humor

Zusammengestellt von Alexandra Rimpler.


 

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Fantastische Weihnachten in Hamburg

... ohne Schnee, dafür mit Gedichten und einer Horror-Geschichte aus dem wahren Leben

Auch 2011 lud das "Fantastik Dinner Hamburg" wieder zum jährlichen Weihnachtstreffen in die festlich dekorierte Gaststätte "Am Sportplatzring" nach Hamburg-Stellingen ein. Rund 20 Leute folgten der Einladung in "Star Trek"- oder "Star Wars"-Kostümen und in Zivil.

Nach dem gemeinsamen Essen und dem Austausch von Neuigkeiten ging es gegen 20.00 Uhr dann mit dem Programm los. Shelley trug, im passenden Weihnachtsfrau-Outfit, zwei trekkig-weihnachtliche Gedichte vor. Anschließend brachte Thomas, Mitglied des Veranstaltungsteams, eine wahre Horror-Geschichte zum Thema "Weihnachten, Ehemalige und Überstunden" zum Besten. Nach einer kurzen Pause ging es medial weiter. Es folgten Vorträge über Kunst + Kultur in Hamburg, einen Tag der offenen Tür beim "Deutschen Elektronen-Synchroton (DESY)" und über die 15 besten Dystopie-Filme der 70er-Jahre. Neben "Westworld" und "Futureworld" durften natürlich Streifen wie "Rollerball" und "Uhrwerk Orange" nicht fehlen.

Damit war das offizielle Programm diesmal bereits leider schon beendet, aber der Abend klang bei Musik, die sogar einige Gäste auf die Tanzfläche lockte, und netten Gesprächen bei Keksen und Dominosteinen aus.

Weiterführende Links

  • FANTASTIK-online
    FANTASTIK-online ist eine Website vom Freundeskreis für Science-Fiction, Fantasy und Horror.

  • Trek-Life

    Ein Bericht von Melanie Brosowski.


     

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    Futter für Leseratten

    "Star Trek"-Neuerscheinungen 2012

    Welche Bücher den "Star Trek"-Fan voraussichtlich 2012 erwarten, erfahren Sie hier in Kurzform. Näheres zum Inhalt der Bände sowie den voraussichtlichen Erscheinungstermin können Sie auf der Website des Verlages nachlesen.

    Star Trek − The Original Series (Band 1)
    Feuertaufe: McCoy − Die Herkunft der Schatten

    Star Trek − The Original Series (Band 2)
    Feuertaufe: Spock − Das Feuer und die Rose

    Star Trek − Deep Space Nine (Band 9)
    So der Sohn

    Star Trek − The Original Series (Band 3)
    Feuertaufe: Kirk − Der Leitstern des Verirrten

    Star Trek TNG: Doppelhelix (Band 1)
    Infektion

    Star Trek TNG: Doppelhelix (Band 2)
    Überträger

    Star Trek − Starfleet Academy (Band 1)
    Die Delta-Anomalie

    Weiterführende Links

  • Cross Cult
    Comics und Romane

  • Trek-Bücher

    Gegen die Langeweile ... Lesestoff 2012. Zusammengestellt von Melanie Brosowski.


     

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    Was bin ich

    ... und was nicht?

    Raten Sie mal!

    "Ich bin Arzt und kein Raumschiffschaffner."
    "Ich bin XXX und kein Maurer."
    "Ich bin XXX und kein Bergführer."
    "Ich bin XXX, keine Rolltreppe."
    "Ich bin XXX, kein Zauberer."
    "Ich bin XXX und kein Pfarrer."
    "Ich bin XXX und kein Ingenieur"
    "Ich bin XXX und kein Bergarbeiter."
    "Ich bin XXX, kein Physiker!"
    "Ich bin XXX und kein Botaniker."
    "Ich bin XXX, kein Historiker."
    "Ich bin XXX, kein Dekorateur."
    "Ich bin XXX, kein Voyeur!"
    "Ich bin XXX und kein Aufständischer."
    "Ich bin XXX, keine Datenbank."
    "Ich bin XXX und keine Batterie!"
    "Ich bin XXX, kein Drachentöter."
    "Ich bin XXX, kein Zoowärter."
    "Ich bin XXX und nicht Tierpfleger."
    "Ich bin XXX und kein Türstopper!"

    Trek-Gag

    Zusammengestellt von Melanie Brosowski.


     

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    Trek-Gate To Your Star

    Eine neue Con

    Es gibt auf der Welt unzählige Science-Fiction-Conventions. Daher könnte man denken, dass der Markt übersättigt ist und es keine weiteren Cons mehr schaffen werden, sich gegenüber den Konkurrenten durchzusetzen. Kann also eine weitere Con funktionieren?

    Die Veranstaltungsfirma ProConTrek Hofstetter beantwortete diese Frage mit einem klaren "Ja". Neben den "Meet your star"-Events hat sie auch die Convention Trek-Gate To Your Star ins Leben gerufen. Sie fand das erste Mal 2011 in Düsseldorf statt und ist als Con sowohl für "Star Trek"- als auch für "Stargate"-Fans gedacht. Denn die Stargäste kommen überwiegend aus diesen beiden Serien. Bei der ersten Trek-Gate To Your Star kamen Robert Picardo, Robert Beltran, Torri Higginson und Claudia Christian.

    Nun findet die Con ausgerechnet in derselben Stadt statt wie wohl der größte deutsche Konkurrent in Sachen Science-Fiction-Convention: Düsseldorf. Wie möchte sich die Trek-Gate To Your Star also profilieren? Die Antwort und womöglich der Schlüssel zum Erfolg ist das Versprechen der Veranstalter, die Stargäste möglichst nicht von ihren Fans abzuschotten. Denn Fannähe soll bei diesem Event groß geschrieben werden. Dafür spricht auch eine relativ überschaubare Anzahl von Eintrittskarten. Mehr als 500 Karten sollen nicht verkauft werden.

    Am 29. bis 30. September 2012 findet die Con zum zweiten Mal statt. Gaststars sind Michael Shanks ("Stargate"), Connor Trinneer (Charles "Trip" Tucker aus "Enterprise") und Rachel Lutrell (Teyla aus "Stargate: Atlantis"). Weitere Verhandlungen mit Gästen aus "Star Trek" und "Stargate" laufen noch.

    Wochenendtickets gibt es bis zum 30.4.2012 zum Preis von 79 Euro − danach für 89 Euro. Im Eintrittspreis enthalten sind die Panels, Zugang zu den Autogrammstunden und Fotoshootings (beides kostenpflichtig). Auch ein Konzert eines der Gaststars ist im Eintrittspreis enthalten.

    Ferner wird ein Premiumticket angeboten, bei dem man zusätzlich in den ersten Reihen sitzen wird und in dem sämtliche Fotos und Autogramme der Stargäste enthalten sind. Auch ein privates Dinner am Abend ist bei diesem Ticket inklusive. Man erhält zudem als Erstes Eintritt zu der Autogrammstunde und den Fotoshootings. Bis zum 30.4.2012 kann man dieses besondere Ticket zu einem Preis von 339 Euro erwerben. Nach diesem Datum kostet es 349 Euro.

    Wer nicht an beiden Tagen dabei sein kann, wird zusätzlich noch die Möglichkeit haben, Tagestickets zu kaufen. Die Preise hierfür stehen jedoch noch nicht fest.

    Im September werden die Veranstalter beweisen können, dass sie das Versprechen "anfassbare", fannahe Stars auf der Trek-Gate To Your Star zu haben, wieder halten können und der Fan-Welt zeigen: Eine weitere Con? Ja, da geht noch was!

    Weiterführende Links

  • Trek-Gate To Your Star
    Die offizielle Seite.

  • Trek-Con

    Back to Trek − eine neue Con in Deutschland. Eine kleine Vorschau von Sara Hoeft.


     

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    Alles anders als man denkt

    "Mindnapping"-Episoden "Der Trip" und "Flutnacht"

    Die Teenager Kathie, Warren, Ryan, Lissy und Brad wollen sich richtig amüsieren. Warren lockt die Gruppe in ein Geisterhaus, in dem angeblich ein wahnsinniger Axtmörder umher gehen soll. Wenig begeistert stimmen die Frauen dem Plan zu.

    Auf dem Weg zum Spukhaus überfahren die Jugendlichen beinahe einen Obdachlosen, der sie eindringlich vor dem Betreten des Hauses warnt. Natürlich schlagen die Teenies die Warnung in den Wind und betreten das Haus. Während des Streifzugs durch die Räume finden sie einen schwer verletzten Mann, der vor ihren Augen stirbt. Warren, der selbst ernannte Anführer der Gruppe, befiehlt, dass nun jeder Raum inspiziert werden soll. Getrennt durchsuchen die Jugendlichen die Räume nach Hinweisen auf den Mörder. Warren nimmt sich den Keller vor und macht eine schreckliche Entdeckung. Eine grausame Stimme spricht zu ihm und prophezeit, dass sie alle sterben werden. Nach und nach scheint sich der Fluch des Hauses zu bewahrheiten.

    Anfangs dachte ich, dass es sich bei der Folge um einen schlichten Teenie-Slasher handelt. Die Dialoge bedienen auch jedes Klischee, das man erwartet: Die Charaktere sind einfach gestrickt, wollen nur ihren Spaß, einzig die Zweiflerin in der Gruppe warnt alle anderen, die natürlich falsch machen, was falsch zu machen geht. Der Klassiker "Wir teilen uns auf und durchsuchen die Räume einzeln" ist selbstverständlich Bestandteil, wie auch der Haschisch- und Bierkonsum der Jugendlichen. Doch dann wendet sich das Blatt und allmählich fragt man sich, was da eigentlich passiert in dem Spukhaus und warum überhaupt.

    Wie schon aus der Reihe bekannt, kommt alles anders, als man denkt. Die Handlung besticht durch ein furioses Finale, der Slasher mausert sich zu einem echten Psychothriller.

    Mitwirkende Sprecher sind beispielsweise Daniel Welbat (Warren King), Jannik Endemann (Brad Cooper), Tammo Kaulbarsch (Ryan O'Neill), Julia Fölster (Lissy Parker), Linn MacKenzie (Katie Collins) und ReentReins (Dr. Readings). Die Soundeffekte sind passend eingesetzt, gerade die Kellerszene jagt einem die Gänsehaut über den Rücken, als die Stimme plötzlich zu Warren spricht.

    Fazit: Ein Hörspiel, das im Stil eines Slashers daherkommt und sich plötzlich um 180 Grad dreht.

    "Mindnapping" − Folge 4: "Flutnacht"

    Tim Felton sucht die Einsamkeit, um über den Tod seiner Lebensgefährtin Debbie hinwegzukommen. Er nimmt einen Job als Vogelwärter auf Brooks Island vor der Küste von Maine an. Dort findet Tim Hinweise, dass sein Vorgänger unter mysteriösen Umständen verschwunden ist. Das Tagebuch des Vermissten deutet auf geisterhafte Erscheinungen auf der Insel hin, auch scheint der Bürgerkrieg eine wichtige Rolle zu spielen. Tim hat indes wenig Zeit, nach dem vermeintlichen Schatz in der Festung zu suchen, der im Tagebuch erwähnt wird, denn in einer Sturmnacht wird plötzlich eine Frau an Land gespült, die ein dunkles Geheimnis hat. Tim nimmt sich ihrer an und gerät in Lebensgefahr.

    Diese Folge ist eine meiner liebsten der Reihe. Gleich mehrere Handlungsstränge werden im Laufe der Geschichte miteinander verwoben, ohne den Hörer zu überfordern. Und alle offenen Fragen werden beantwortet. Ein super ausgefeilter Plot und eine sympathische Hauptfigur machen "Flutnacht" zu einem wahren Schmuckstück. Eine Wendung jagt die Nächste. Auch der Ort der Handlung, die kleine Insel mit dem rauen Klima, verleiht dem Hörspiel einen exotischen Anstrich.

    Die Sprecher sind optimal besetzt worden, was angesichts der wenigen Mitwirkenden für das Ambiente äußerst wichtig ist. Mit dabei sind: Christian Stark (Tim Felton), Udo Schenk (Graham), ReentReins (Frank Laughton) und Marion von Stengel(Susan). Auch an den Soundeffekten gibt es nichts zu meckern. Das Meer rauscht, wie es soll und auch die eingespielten Schocksequenzen tragen die Handlung mit.

    Fazit: Unbedingt kaufen!

    Weiterführende Links

  • Amazon.de
    "Mindnapping: Der Trip (03)"

  • Amazon.de
    "Mindnapping: Flutnacht (04)"

  • SF-Zone

    Nichts für schwache Nerven: "Mindnapping", eine Psychothriller-Serie mit mysteriösen Elementen. Christiane Gref hat diese Reihe unter die Lupe, oder besser, in ihre Ohren genommen.


     

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    "Reality XL": Der deutsche Mystery-Thriller mit Heiner Lauterbach

    Kino-Guide Januar 2012

    "Reality XL"  (Deutschland 2012)


     

    Regie

    Thomas Bohn

    Drehbuch

    Thomas Bohn

    Darsteller

    Heiner Lauterbach (Professor Carus), Max Tidorf (Robin Spector), Godehard Giese (Antoine), Annika Blendl (Sophia Dekkers)

    Start

    12. Januar 2012


    Inhalt
    13. Januar 2012: 24 Wissenschaftler betreten den Kontrollraum eines Teilchenbeschleunigers von CERN. Als um 6 Uhr morgens am Folgetag die Nachtschicht endet, verlässt nur noch einer der Wissenschaftler den Kontrollraum. Von den anderen Wissenschaftlern fehlt jede Spur. Als der verbleibende Wissenschaftler von zwei Beamten der Staatsanwaltschaft befragt wird, nimmt eine unglaubliche Geschichte ihren Anfang...

    Erwartung
    Gut: Endlich wieder einmal ein deutscher Mystery-Thriller, der erfolgsversprechend ist. Der Autor, Regisseur und Produzent Thomas Bohn verzichtete auf die Möglichkeiten von Filmförderungen und -beteiligungen, um bei dem Dreh völlig frei von Einmischungen zu sein und einen unabhängigen Independent-Kinofilm zu erhalten. Dazu suchte er sich eine Top-Besetzung des deutschen Films und Theaters. Der Plot verspricht zudem einen interessanten Handlungsbogen.

    Fazit: Ab ins Kino!





    "Intruders"  (USA/Großbritannien/Spanien 2011)


     

    Regie

    Juan Carlos Fresnadillo

    Drehbuch

    Nicolas Casariego, Jaime Marques

    Darsteller

    Ella Purnal (Mia), Clive Owen (John Ferrow), Daniel Brühl (Pater Antonio), Izan Corchero (Juan)

    Start

    19. Januar 2012


    Inhalt
    Zwei Kinder in zwei Städten: Mia und Juan leben nicht nur an unterschiedlichen Orten, sondern auch zu unterschiedlichen Zeiten. Dennoch gibt es etwas, was die beiden verbindet: Sie werden Nacht für Nacht von dem gleichen Alptraum heimgesucht. Doch steckt mehr hinter dem Alptraum? Will ein übernatürliches Wesen von ihnen Besitz ergreifen? Als es ausartet, beginnt das Wesen, das Leben der Familien zu beherrschen. Den Eltern bleibt nur eines übrig: Sie versuchen, um ihre Kinder zu kämpfen.

    Erwartung
    Gut: "Intruders" verspricht einen spannenden Kinoabend, der die klassischen Ängste von Horrorfilmen bedient: die Angst vor dem Schattenmann. Auch ist nicht zu erwarten, dass das Ende und damit die Auflösung leicht vorhersehbar ist. Jedoch sollte man an dieser Gruselfront keine innovativen Ideen erwarten. Vielmehr wird sich an den typischen Horrorklischees festgehalten: Offene Fenster, dunkle Erscheinung, veränderte Kinder. Trotz der schablonenhaften Klischeebedienung, die jedoch handwerklich gut in Szene gesetzt wird, wird dieser Film aber gerade für Liebhaber klassischer Horrorfilme ein Genuss sein.

    Fazit: Ein toller − aber klassischer Gruselabend scheint garantiert!





    "The Devil Inside"  (USA 2012)


     

    Regie

    William Brent Bell

    Drehbuch

    William Brent Bell, Matthew Peterman

    Darsteller

    Fernanda Andrade (Isabella Rossi), Suzan Crowley (Maria Rossi), Simon Quaterman (Ben), Evan Helmuth (David)

    Start

    26. Januar 2012


    Inhalt
    Maria Rossi hat drei Menschen getötet, als diese versuchten, einen Exorzismus an ihr durchzuführen. Daraufhin wird Maria in eine katholische psychiatrische Klink eingeliefert. 20 Jahre später will ihre Tochter Isabelle herausfinden, ob ihre Mutter psychisch krank oder tatsächlich von einem Dämon besessen ist und heuert zwei Exorzisten an. Sie versuchen Maria mit einer Mischung aus Religion und Wissenschaft zu heilen. Doch sie sind nicht vorbereitet auf das, was tatsächlich in Marias Innerem wartet: Nicht weniger als vier Dämonen...

    Erwartung
    Gut: Endlich scheint wieder ein guter Exorzismus-Film in das Kino zu kommen. Man erlebt die Geschichte aus Isabellas Blickwinkel, die sich fragt, ob sie einmal genauso verrückt wie ihre Mutter wird und so die Hilfe von Exorzisten annimmt, die jedoch auch wissenschaftlich geprägt sind. Die Effekte sind nicht neu, aber verfehlen ihre Wirkung nicht. Man erlebt mit Isabella die gruseligen Erlebnisse, als sie versucht, den Exorzismus zu verstehen. Dabei kommen die Akteure glaubhaft rüber.

    Fazit: Vorsicht, im Kino lehren Dämonen Sie das fürchten!






    Weitere Kino-Starts aus den Genres Science-Fiction, Fantasy und Horror

    "New Kids Nitro", Start: 5.1.2012; Einschätzung: schlecht; Idioten-Gang verbündet sich mit ihrer befeindeten Gang, um gegen Zombies zu kämpfen... Trash pur.
    "Die Muppets", Start: 19.1.2012; Einschätzung: gut, voller Spaß für die ganze Familie.
    "Faust", Start: 19.1.2012; Einschätzung: schlecht bis passabel, eine freie Interpretation des berühmten Werkes.
    "Night Fishing", Start: 26.1.2012; Einschätzung: gut, Fantasy-Kurzfilm, bei dem ein Mann des Nachts eine mysteriöse Frau angelt, die ihn mit Kinderstimme "Vater" nennt.


    Was waren Ihre letzten Science-Fiction-, Fantasy- oder Mystery-Highlights im Kino? Und welche Streifen Enttäuschungen? Schreiben Sie uns an leserbriefe@trekzone.de!

    SF-Zone

    Alle wichtigen Infos und eine Vorabkritik zu den aktuellen Kinofilmen aus den Genres Science-Fiction, Fantasy, Mystery und Horror wie immer im Kino-Guide der SF-Zone − zusammengestellt von Sara Hoeft.


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    Ausgabe 165 erscheint am 5. Februar 2012.

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